<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ren%C3%A9e_Sintenis</id>
	<title>Renée Sintenis - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ren%C3%A9e_Sintenis"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Ren%C3%A9e_Sintenis&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-09T17:19:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Ren%C3%A9e_Sintenis&amp;diff=11359&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Emmridet: Änderung 259548943 von Uli sh rückgängig gemacht; nach neuer deutscher Rechtschreibung war das in Ordnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Ren%C3%A9e_Sintenis&amp;diff=11359&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-08T15:49:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Diff/259548943&quot; title=&quot;Spezial:Diff/259548943&quot;&gt;259548943&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/Uli_sh&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Uli sh&quot;&gt;Uli sh&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; nach neuer deutscher Rechtschreibung war das in Ordnung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Renée Sintenis 1930 by Hugo Erfurth restored.jpg|mini|hochkant|Renée Sintenis, Fotografie von [[Hugo Erfurth]], 1930]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Foto von Renée Sintenis retouched.jpg|mini|hochkant|Renée Sintenis, fotografiert von [[Hans Robertson]], um 1931]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Renée Sintenis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. März]] [[1888]] in [[Kłodzko|Glatz]], [[Landkreis Glatz]] als &amp;#039;&amp;#039;Renate Alice Sintenis&amp;#039;&amp;#039;; † [[22. April]] [[1965]] in [[Berlin]]) war eine [[deutsche]] [[Bildhauer]]in, [[Medailleur]]in und [[Grafiker]]in. Sie wirkte in Berlin und schuf vor allem kleinformatige Tier[[Plastik (Kunst)|plastiken]], weibliche [[Akt (Kunst)|Akt]]&amp;amp;shy;figuren, [[Porträt]]s (Zeichnungen und Skulpturen) und Sport[[statuette]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mannheim August 2012 Lameygarten.JPG|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Springendes Fohlen&amp;#039;&amp;#039; (1940) im Lameygarten Mannheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Daphne Sintenis.jpg|mini|hochkant|Daphne-Figur von Renée Sintenis in den [[Bürgergärten (Lübeck)]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Innsbrucker Str 23 (Schö) Renee Sintenis.jpg|mini|hochkant|Gedenktafel am Haus [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Innsbrucker Straße*|Innsbrucker Straße]] 23, in [[Berlin-Schöneberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Renée Sintenis - Grasendes Fohlen.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Grasendes Fohlen&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Friedenau#Renée-Sintenis-Platz*|Renée-Sintenis-Platz]] in [[Berlin-Friedenau]], 1929, Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WP Renée Sintenis von Emil Rudolf Weiß.jpg|mini|hochkant|Renée Sintenis, porträtiert von [[Emil Rudolf Weiß]], 1915]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Renate Alice Sintenis war erstes von drei Kindern des Ehepaares Margarete Elsbeth Sintenis, geborene Friedländer (1860–1927), und Franz Bernhard Sintenis (1858–1916), eines Juristen. Ihr Familienname ist [[Hugenotten|hugenottischer]] Herkunft (Sintenis&amp;lt;ref&amp;gt;Aussprache {{deS}}: [&amp;#039;zɪntɘnɪs], nicht [[Französische Sprache|französisch]] (&amp;#039;&amp;#039;Der Große Duden, Aussprachewörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Mannheim 1962).&amp;lt;/ref&amp;gt; leitet sich von &amp;#039;&amp;#039;[[Département Seine-Saint-Denis|Saint-Denis]]&amp;#039;&amp;#039; ab). Ihr Onkel [[Walter Sintenis]] war ebenfalls bildender Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie verbrachte ihre Kindheit und Jugend in [[Neuruppin]], wohin die Familie 1888 gezogen war. Die tägliche Nähe zur Natur beeinflusste ihr späteres künstlerisches Schaffen. Nach einem kurzen Aufenthalt in [[Stuttgart]] zog die Familie 1905 nach Berlin, wo der Vater am [[Kammergericht Berlin|Kammergericht]] eine Anstellung erhalten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in der Schulzeit bekam Renate Sintenis Zeichenunterricht, dem sich 1907 Studien in Dekorativer Plastik an der [[Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin]] bei [[Wilhelm Haverkamp]] und [[Leo von König]] anschlossen. Im fünften Semester brach sie die Studien ab, um auf Anweisung ihres Vaters als dessen Sekretärin zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserreich ===&lt;br /&gt;
Der ungewollten Tätigkeit entzog sie sich schließlich durch den Bruch mit der Familie, was ihr für lange Zeit heftige Probleme ([[Depression]]en) bereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Renée Sintenis (wie sie sich selbst fortan nannte) 1910 [[Georg Kolbe]] kennenlernte, wurde sie sein Modell. Eine nicht mehr erhaltene lebensgroße Frauenstatue entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Tätigkeit angeregt, begann sie, weibliche Akte, ausdrucksstarke Köpfe wie von [[André Gide]] und [[Joachim Ringelnatz]], Sportler wie den finnischen Läufer [[Paavo Nurmi]] und [[Selbstporträt]]s zeichnerisch, bildhauerisch (in [[Terracotta]]) und als [[Radierung]] zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1915 entstanden die prägnanten Tierfiguren, die zu ihrem künstlerischen Lebensthema wurden. Da sie die Monumentalität in der Bildhauerkunst ablehnte, kreierte sie vornehmlich kleinformatige Skulpturen. Diese schmalen Kunstwerke wie Pferde, Rehe, Esel und Hunde erfreuten sich beim Publikum großer Beliebtheit, da sie preisgünstiger waren, sich als Geschenk eigneten und in kleinen Räumen Platz fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Atelierbesuchen bei Kolbe entwickelte sich eine jahrelange Freundschaft, die von ihm künstlerisch begleitet wurde. An der 1913 stattfindenden Berliner Herbstausstellung, der ersten großen Ausstellung der [[Freie Secession|Freien Secession]], nahm Renée Sintenis (wie auch in den folgenden Jahren) mit kleinformatigen Gipsplastiken teil. Ab 1913 ließ sie ihre Werke in der Bildgießerei [[Hermann Noack]] gießen, von der sie über Jahrzehnte hin künstlerisch begleitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die unmittelbare Nachbarschaft der [[Berliner Secession]] zum [[Romanisches Café|Romanischen Café]] und dem Atelier der Gesellschaftsfotografin [[Frieda Riess]] bekam Renée Sintenis Zugang zu stadtbekannten Persönlichkeiten. Zu ihrem Freundeskreis gehörten die Schriftsteller [[Rainer Maria Rilke]] und [[Joachim Ringelnatz]]. Mit beiden fuhr die Künstlerin oft in ihrem offenen Wagen durch die Stadt, was zu ihrer Bekanntheit beitrug. Ringelnatz schrieb eine Reihe von liebevollen und augenzwinkernden Gedichten. Für ihn gestaltete sie die Grabplatte aus [[Muschelkalk]]; das Grabmal liegt auf dem Berliner [[Friedhof Heerstraße|Waldfriedhof an der Heerstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1917 heiratete sie den Schriftkünstler, Buchgestalter, Maler und Illustrator [[Emil Rudolf Weiß]], den sie Jahre zuvor als ihren Lehrer und dann als väterlichen Freund kennengelernt hatte. Er unterstützte sie und machte sie mit zahlreichen weiteren Künstlern bekannt. Ihre Zusammenarbeit beschränkte sich auf wenige gemeinsame Projekte, von denen die Edition &amp;#039;&amp;#039;22&amp;amp;nbsp;Lieder&amp;#039;&amp;#039; der Gedichte [[Sappho]]s, zu der Sintenis die Radierungen schuf und Weiß die Schriftentwürfe anfertigte, besondere Bekanntheit erlangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Bevor Werke Sintenis’ 1920 von dem Galeristen [[Alfred Flechtheim]] in [[Düsseldorf]] ausgestellt wurden, vertrat sie der Galerist [[Wolfgang Gurlitt]] in seiner Galerie [[Fritz Gurlitt]]. Seit 1913 stellte sie ihre Skulpturen regelmäßig aus und war bei ihren Kollegen von der Freien Secession, der wichtigsten Berliner Künstlervereinigung, hoch geschätzt, u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Max Beckmann]], [[Max Liebermann]] und [[Karl Schmidt-Rottluff]]. Die Eröffnung einer Galerie in Berlin machte sie 1922 zur wichtigsten [[Protagonist]]in des Kunstkreises um Flechtheim in jenen Jahren. Die kunstinteressierte Öffentlichkeit war in ihre Sportlerfiguren, die Bildnisse von Freunden sowie die kleinformatigen Selbstporträts vernarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der [[Weimarer Republik]] wurde Renée Sintenis mit Ausstellungen in der [[Nationalgalerie (Berlin)|Berliner Nationalgalerie]], in [[Paris]], der [[Tate Gallery]] London, im [[Museum of Modern Art]] New York, [[Glasgow]] und [[Rotterdam]] zu einer international anerkannten Künstlerin. Ihre Schöpfungen von kleinformatigen Bronzen, jungen Tieren, Darstellungen von Sportlern (Boxer, Fußballer, Läufer) und Porträtbüsten ihres Freundeskreises fanden sich weltweit in öffentlichen und privaten Sammlungen wieder. Zu den Sammlern ihrer Plastiken gehörte der Schriftsteller [[Ernest Hemingway]], der mehrere Skulpturen von ihr besaß.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hemingwayswelt.de/ein-fussballspieler-fuer-ernest-hemingway/ |titel=Ein Fussballspieler für Ernest Hemingway |werk=Hemingways Welt |datum=2021-09-13 |abruf=2021-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sintenis errang 1928 den dritten Preis der Sektion Plastik des Kunstwettbewerbs für die [[Olympische Sommerspiele 1928|Olympischen Sommerspiele]] in [[Amsterdam]]. Mit fünf kleinformatigen Tierplastiken nahm sie an der Ausstellung des [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbundes]] 1929 im Kölner [[Staatenhaus am Rheinpark|Staatenhaus]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Katalog &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Künstlerbund Köln 1929. Mai–September 1929 im Staatenhaus.&amp;#039;&amp;#039; M. DuMont Schauberg, Köln 1929, S.&amp;amp;nbsp;31.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 begegnete sie dem Bildhauer [[Aristide Maillol]] in Berlin. 1931 wurde sie als erste Bildhauerin (und zweite Frau nach [[Käthe Kollwitz]]) gemeinsam mit 13 anderen Künstlerinnen und Künstlern in die [[Preußische Akademie der Künste|Berliner Akademie der Künste]]&amp;amp;nbsp;– Sektion Bildende Kunst&amp;amp;nbsp;– berufen, allerdings erzwangen die [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] ihren Austritt 1934.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor=Christian Schröder| Titel=Eine aus der Stadt der Frauen| Sammelwerk=[[Der Tagesspiegel]] Online| Datum=2016-03-22| ISSN=1865-2263| Online=https://web.archive.org/web/20220311140255/https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/bayerisches-viertel/bildhauerin-renee-sintenis-eine-aus-der-stadt-der-frauen/3156998.html| Abruf=2018-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer Körpergröße, ihrer schlanken Gestalt, ihrer [[Androgynie|androgynen]] Ausstrahlung, des selbstbewussten, modischen Auftretens und ihrer Schönheit wurde sie häufig gebeten, sich abbilden zu lassen. So wurde sie vielfach porträtiert, von [[Emil Rudolf Weiß]] und [[Georg Kolbe]]; die Fotografien, u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Fritz Eschen]] und [[Frieda Riess]] wurden häufig publiziert. Sie verkörperte auf hervorragende Art und Weise den Typus der &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Frau (Feminismus)|Neuen Frau]]&amp;#039;&amp;#039;, auch wenn sie eher zurückhaltend auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Emil Rudolf Weiß wurde am 1. April 1933 wegen einer wutentbrannten Äußerung gegen das NS-Regime und aufgrund des [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] aus seinem Hochschulamt entlassen. Sintenis selbst wurde 1934 aufgrund ihrer teilweise [[Judentum|jüdischen]] Herkunft&amp;amp;nbsp;– ihre Großmutter mütterlicherseits war vor ihrer [[Konversion (Religion)|Konversion]] Jüdin&amp;amp;nbsp;– aus der Akademie der Künste ausgeschlossen. Dennoch konnte sie Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]] bleiben und ausstellen. Bis 1941 ist ihre Teilnahme an 16 Ausstellungen sicher belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Papenbrock]], Gabriele Saure (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; VDG, Weimar, 2000; S. 563 und passim.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings wurden 1937 im Rahmen der deutschlandweiten konzertierten Aktion „[[Entartete Kunst]]“ Arbeiten Sintenis’ aus dem [[Kronprinzenpalais (Berlin)|Kronprinzen-Palais]] der [[Nationalgalerie (Berlin) |Nationalgalerie Berlin]], der [[Kunsthalle Bremen]], den Kunstsammlungen der Stadt [[Düsseldorf]] und dem Museum für Kunst und Heimatgeschichte Erfurt beschlagnahmt, danach aber zurückgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Datenbank zum Beschlagnahmeinventar der Aktion „Entartete Kunst“, Forschungsstelle „Entartete Kunst“, FU Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon 1934 war eines ihrer Selbstbildnisse in einer propagandistischen „Schandausstellung“ in München gezeigt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der NS-Diktatur lebten Renée Sintenis und ihr Ehemann Emil Rudolf Weiß mit erheblichen Einschränkungen und zurückgezogen. Da sie kein Ausstellungsverbot erhielt, wurde sie von dem Kunsthändler [[Alex Vömel]], dem Nachfolger von Flechtheim, in Düsseldorf vertreten. Im Gegensatz zu ihrer Zeit in den 1920er Jahren ging es ihr finanziell nicht gut, was durch das Bronzegussverbot von 1941 verstärkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Zwangsauflösung des Deutschen Künstlerbundes 1936 blieb Renée Sintenis dort Mitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: &amp;#039;&amp;#039;1936 verbotene Bilder.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog zur 34. Jahresausstellung des DKB in Bonn. Deutscher Künstlerbund, Berlin 1986. Mitgliederverzeichnis 1936, S.&amp;amp;nbsp;99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dass sie von dem [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-Propagandisten [[Hans Hinkel]] [[Protegé|protegiert]] worden sei, wie später behauptet wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;Silke Kettelhake: &amp;#039;&amp;#039;Renée Sintenis. Berlin, Bohème und Ringelnatz.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2010, S.&amp;amp;nbsp;293&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist nicht nachgewiesen und höchst unwahrscheinlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Ursel Berger: &amp;#039;&amp;#039;Renée Sintenis … einmal Göttin, einmal Tierfreundin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Museumsjournal.&amp;#039;&amp;#039; April 2008, S.&amp;amp;nbsp;22–24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Jede Macht korrumpiert. Der geistige Mensch muss deshalb immer in der Opposition leben.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.deutschlandfunk.de/renee-sintenis-stark-und-sanft-wie-ein-likoer.871.de.html?dram:article_id=317756 |titel=Stark und sanft wie ein Likör |werk= Kalenderblatt (Rundfunksendung im [[Deutschlandfunk]]) |autor=Carmela Thiele |datum=2015-04-22 |zugriff=2015-04-22 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. November 1942 starb Emil Rudolf Weiß überraschend in [[Meersburg]] am [[Bodensee]]. Sein Tod stürzte Renée Sintenis in eine tiefe Krise. In der Folge übernahm sie sein Atelier im Künstlerhaus in der Berliner [[Kurfürstenstraße (Berlin-Tiergarten)|Kurfürstenstraße]]. Dort arbeitete auch [[Max Pechstein]], dessen Familie die Künstlerin zeitweise aufnahm, nachdem ihr Atelierhaus 1945 durch Brandstiftung und mehrere [[Luftangriffe der Alliierten auf Berlin|alliierte Bombenangriffe]] zerstört worden war. Renée Sintenis verlor bei letzteren fast ihren kompletten Besitz; sämtliche Papiere und Teile ihres Werkes gingen verloren. Während der größte Teil der Gussmodelle erhalten blieb, wurden auch die Gipsfassungen der meisten Portraitköpfe zerstört. In einer Selbstbildnismaske aus dem Jahr 1944 werden die Härten der [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsjahre]] in ihren Zügen sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1937 in der Aktion „Entartete Kunst“ beschlagnahmte Werke ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Skulpturen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwei liegende Rehe&amp;#039;&amp;#039; (Bronze, Höhe 13 cm, um 1920; heute im [[Angermuseum]] Erfurt)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://emuseum.campus.fu-berlin.de/eMuseumPlus?service=direct/1/ResultDetailView/result.t1.collection_detail.$TspImage.link&amp;amp;sp=10&amp;amp;sp=Scollection&amp;amp;sp=SfieldValue&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=3&amp;amp;sp=SdetailView&amp;amp;sp=7&amp;amp;sp=Sdetail&amp;amp;sp=2&amp;amp;sp=F |titel=Stale Session |abruf=2022-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Selbstporträt&amp;#039;&amp;#039; (Terrakotta, Gips und Bronze, Höhe ohne Sockel 34 cm, 1931; heute in der Nationalgalerie Berlin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Druckgrafiken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Vier als Illustrationen zu &amp;#039;&amp;#039;Das Tigerschiff&amp;#039;&amp;#039; von [[Hans Siemsen]] geschaffene Aktstudien (Radierungen, 27,6&amp;amp;nbsp;cm ×&amp;amp;nbsp;19,4&amp;amp;nbsp;cm, 1922/23; heute in der [[Kunsthalle Bremen]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pferdebändiger&amp;#039;&amp;#039; (Radierung, 21,4&amp;amp;nbsp;cm ×&amp;amp;nbsp;16,9&amp;amp;nbsp;cm; heute im [[Museum Kunstpalast]] Düsseldorf)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Drei Rehe&amp;#039;&amp;#039; (Radierung, 45&amp;amp;nbsp;cm ×&amp;amp;nbsp;32&amp;amp;nbsp;cm; heute im [[Angermuseum]] Erfurt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg bezog Renée Sintenis 1945 mit ihrer Lebenspartnerin Magdalena Goldmann eine Wohnung in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Innsbrucker Straße*|Innsbrucker Straße]], in der beide bis zu ihrem Tod lebten. 1948 erhielt Sintenis den Kunstpreis der Stadt Berlin und wurde durch [[Karl Hofer]] an die Berliner [[Universität der Künste Berlin|Hochschule für Bildende Künste]] berufen. Dort wurde sie 1955 zur ordentlichen Professorin ernannt; die Lehrtätigkeit gab sie im selben Jahr wieder auf. Ebenfalls 1955 wurde sie in die neugegründete [[Akademie der Künste Berlin]] (West) berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrengrab Hüttenweg 47 (Dahl) Renee Sintenis.jpg|mini|Ehrengrab, [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Dahlem#Hüttenweg*|Hüttenweg]]&amp;amp;nbsp;47, in [[Berlin-Dahlem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren wurde sie wieder sehr erfolgreich. Sie blieb ihren künstlerischen Schwerpunkten und Motiven treu, die sie „Tiere machen“ nannte. Eine Reihe Jünglingsstatuetten kamen hinzu. Im Jahr 1957 wurde Sintenis’ Statue des &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Bär]]en&amp;#039;&amp;#039; als lebensgroße [[Bronze]]plastik auf dem Mittelstreifen der heutigen [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;115]] zwischen [[Dreilinden]] und dem [[Autobahnkreuz Zehlendorf]] aufgestellt. Ein weiteres Exemplar weihte der damalige [[Regierender Bürgermeister von Berlin|Regierende Bürgermeister von Berlin]], [[Willy Brandt]], am 23.&amp;amp;nbsp;September 1960 auf der [[Berliner Allee (Düsseldorf)|Berliner Allee]] in Düsseldorf ein. Am 6.&amp;amp;nbsp;Juni 1962 wurde ein Bronzedenkmal des &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Bär (München)|Berliner Bären]]&amp;#039;&amp;#039; im Mittelstreifen der [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;9]] auf Höhe der heutigen Anschlussstelle München-[[Fröttmaning]]-Süd enthüllt. Eine Kleinplastik dieses Werkes wird alljährlich als [[Silberner Bär]] bzw. [[Goldener Bär]] an die Preisträger der [[Internationale Filmfestspiele Berlin|Internationalen Filmfestspiele]] (Berlinale) verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihrem 70.&amp;amp;nbsp;Geburtstag im Jahre 1958 widmete das [[Haus am Waldsee]] in Berlin der Künstlerin eine [[Retrospektive]]. Renée Sintenis starb am 22. April 1965. Ihre Grabstätte befindet sich auf dem [[Waldfriedhof Dahlem|Waldfriedhof]] in [[Berlin-Dahlem]], Abt. 24B-12. Die Grabstätte zählt zu den [[Ehrengrab|Ehrengräbern]] des Landes Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1928: Bronzemedaille für die 1926 geschaffene Bronzeplastik &amp;#039;&amp;#039;Der Läufer [[Paavo Nurmi|Nurmi]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;#8239;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bildindex.de/document/obj02533434?part=0&amp;amp;medium=ngnge_0210 |titel=Nurmi {{!}} Renée Sintenis {{!}} Bildindex der Kunst &amp;amp; Architektur - Bildindex der Kunst &amp;amp; Architektur - Startseite Bildindex |abruf=2022-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beim [[Olympische Sommerspiele 1928/Kunstwettbewerbe|Kunstwettbewerb der Olympischen Spiele in Amsterdam]]&lt;br /&gt;
* 1948: [[Berliner Kunstpreis|Kunstpreis der Stadt Berlin]] (erstmals verliehen)&lt;br /&gt;
* 1952: „Ritter der Friedensklasse“ des Ordens [[Pour le Mérite]]&lt;br /&gt;
* 1953: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Das Haus ihrer letzten Wohnung in [[Berlin-Schöneberg]], [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Innsbrucker Straße*|Innsbrucker Straße]] 23a, trägt eine Gedenktafel.&lt;br /&gt;
* In [[Berlin-Frohnau]] wurde eine Grundschule nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.renee-sintenis-grundschule.de/ Website der Renée-Sintenis-Grundschule]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In [[Berlin-Friedenau]] erinnert der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Friedenau#R|Renée-Sintenis-Platz]] mit ihrer Plastik &amp;#039;&amp;#039;Grasendes Fohlen&amp;#039;&amp;#039; seit 1967 an die Künstlerin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bildhauerei-in-berlin.de/bildwerk/grasendes-fohlen-5248/ Grasendes Fohlen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung Renée Sintenis’ in der bildenden Kunst ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Bobek]]: &amp;#039;&amp;#039;Renée Sintenis&amp;#039;&amp;#039; (1955, Porträtbüste, Bronze)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bildhauerei-in-berlin.de/bildwerk/renee-sintenis-9853/ |titel=Renée Sintenis – Bildhauerei in Berlin |sprache=de |abruf=2022-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hans Jürgen Kallmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Bildnis der Renée Sintenis&amp;#039;&amp;#039; (1930, Pastell, laviert)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bildindex.de/document/obj20754452/fm834107/?part=0 |titel=Bildnis der Renée Sintenis {{!}} Hans Jürgen Kallmann {{!}} Bildindex der Kunst &amp;amp; Architektur - Bildindex der Kunst &amp;amp; Architektur - Startseite Bildindex |abruf=2022-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Emil Rudolf Weiß: &amp;#039;&amp;#039;Bildnis Renée Sintenis&amp;#039;&amp;#039; (um 1915–1920, Öl, 35&amp;amp;nbsp;cm ×&amp;amp;nbsp;25&amp;amp;nbsp;cm; [[Neue Nationalgalerie]] Berlin)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://recherche.smb.museum/detail/958745/bildnis-ren%c3%a9e-sintenis |titel=Bildnis Renée Sintenis |werk=smb.museum |sprache=de |abruf=2025-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Emil Rudolf Weiß: &amp;#039;&amp;#039;Bildnis Renée Sintenis&amp;#039;&amp;#039; (1930, Öl, 57,8&amp;amp;nbsp;cm ×&amp;amp;nbsp;63&amp;amp;nbsp;cm; Neue Nationalgalerie)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://recherche.smb.museum/detail/963831/bildnis-ren%c3%a9e-sintenis |titel=Bildnis Renée Sintenis |werk=smb.museum |sprache=de |abruf=2025-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Strumpf Anziehende&amp;#039;&amp;#039; (1915/1918), Bronzestatuette, Höhe 10,3&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jahrtausendfeier der [[Rheinlande]]&amp;#039;&amp;#039; (1925), Bildseite der Drei- und Fünf-Reichsmark-[[Münze]] in der [[Weimarer Republik]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.medaillenkunst.de/index.php?type_id=32&amp;amp;medaille_id=4831 | titel=RENÉE – SINTENIS | hrsg=Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst e.&amp;amp;nbsp;V. | zugriff=2015-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ziegenbock&amp;#039;&amp;#039; (1928), Bronzestatue, im [[Tierpark Berlin]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grasendes Fohlen&amp;#039;&amp;#039; (1929) auf dem [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Friedenau#Renée-Sintenis-Platz*|nach ihr benannten Platz]] in [[Berlin-Friedenau]], ferner ein Exemplar im [[Hofgarten (Düsseldorf)|Düsseldorfer Hofgarten]] an der Seufzerallee entlang der [[Düssel]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Selbstporträt&amp;#039;&amp;#039; (1931), Bronze, Höhe 17&amp;amp;nbsp;cm; in der [[Pinakothek der Moderne]] [[München]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/K8MLvyDxz3/renee-sintenis/selbstportraet | titel=Datensatz in der Online-Sammlung der Pinakotheken | zugriff=2024-04-21 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Junger Bär&amp;#039;&amp;#039; (1932), Vorbild für den &amp;#039;&amp;#039;[[Goldener Bär|Goldenen Bären]],&amp;#039;&amp;#039; Preis der [[Internationale Filmfestspiele Berlin|Berliner Filmfestspiele]]; neu gestaltet als &amp;#039;&amp;#039;Berliner Bär&amp;#039;&amp;#039; (1956) für eine Imagekampagne des Bundesbeauftragten für die Förderung der Berliner Wirtschaft, ausgeführt unter anderem als Bronzestatue auf dem Mittelstreifen der [[Bundesautobahn 115|A&amp;amp;nbsp;115]] am [[Autobahnkreuz Zehlendorf]] an der Stadtgrenze nach [[Dreilinden]], ferner ein Exemplar an der [[Berliner Allee (Düsseldorf)|Berliner Allee]] in [[Düsseldorf]]. Auch die von Süden über die [[Bundesautobahn 113|A&amp;amp;nbsp;113]] in das Berliner Stadtgebiet kommenden Autofahrer werden seit 2008 von einer Kopie des Zehlendorfer Bären begrüßt. Der dritte Autobahnbär wurde am 1. November 2022 auf dem Mittelstreifen der [[Bundesautobahn 114|A&amp;amp;nbsp;114]] im Berliner Nordosten enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-baerenfreunde.de/web/ein-neuer-berliner-baer-fuer-die-a114/ &amp;#039;&amp;#039;Ein neuer Berliner Bär für die A114&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Daphne&amp;#039;&amp;#039; in den [[Bürgergärten (Lübeck)|Bürgergärten]] hinter dem [[Behnhaus]] in [[Lübeck]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fohlen&amp;#039;&amp;#039; vor der Renée-Sintenis-Grundschule in [[Berlin-Frohnau]] (gestohlen am 7. Mai 2021)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.renee-sintenis-grundschule.de/aktuelles/ Webseite der Renée-Sintenis-Grundschule: &amp;#039;&amp;#039;Aktuelles&amp;#039;&amp;#039;,] abgerufen am 31. Mai 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.raz-zeitung.de/2021/05/11/das-fohlen-hatte-sehr-grossen-ideellen-wert/ &amp;#039;&amp;#039;„Das Fohlen hatte sehr großen ideellen Wert“. Pferdchen-Statue der Frohnauer Renée-Sintenis-Schule gestohlen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Reinickendorfer Aktuelle Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 11. Mai 2021, abgerufen am 31. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Großes Vollblutfohlen&amp;#039;&amp;#039; (1940) vor dem Rathaus in [[Herten]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Junge mit Rohrflöte&amp;#039;&amp;#039; (1950), Bronzestatuette, Höhe 25&amp;amp;nbsp;cm. Ausgestellt auf der ersten Künstlerbund-Ausstellung 1951 in Berlin; zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;Hirtenjunge&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pony&amp;#039;&amp;#039; (beide 1951)&amp;lt;ref&amp;gt;Katalog &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Künstlerbund 1950. Erste Ausstellung Berlin 1951, in den Räumen der Hochschule der Bild. Künste, Hardenbergstr. 33,&amp;#039;&amp;#039; Gesamtherstellung: Brüder Hartmann, Berlin 1951. (Kat.-Nr. 288, 289, 290. ohne Seitenangaben)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1931: Berlin, [[Alfred Flechtheim|Galerie Flechtheim]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SLUB Dresden |url=https://www.arthistoricum.net/werkansicht |titel=Gebrauchsgraphik, 8.1931,7 |sprache=de-DE |abruf=2022-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1935: Schau in der [[Pinakothek der Moderne|Münchner Pinakothek]] (Ausstellungsbeteiligung)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1945/1946: Berlin, vom [[Kulturbund der DDR|Kulturbund zur Demokratischen Erneuerung Deutschlands]] veranstalteten Ausstellung Bildender Künstler&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SLUB Dresden |url=http://digital.slub-dresden.de/id518468909/10 |titel=Ausstellung bildender Künstler |sprache=de-DE |abruf=2022-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Postume Ausstellungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2013/2014:&amp;#039;&amp;#039; Werkschau zum 125. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.georg-kolbe-museum.de/renee-sintenis-1888%E2%80%931965-eine-umfassende-werkschau-der-berliner-bildhauerin-zum-125-geburtstag-2/ |titel=Renée Sintenis. Berliner Bildhauerin (1888-1965) {{!}} Georg Kolbe Museum |zugriff=2018-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;nbsp;im [[Georg-Kolbe-Museum]], Berlin&lt;br /&gt;
* 2014: &amp;#039;&amp;#039;Renée Sintenis. Bildhauerin,&amp;#039;&amp;#039; [[Kulturspeicher (Würzburg)|Kulturspeicher]], [[Würzburg]]&lt;br /&gt;
* 2016: Berlin – Stadt der Frauen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/03/2016-03-17-berlin-stadt-der-frauen.html |titel=Bundesregierung {{!}} Artikel {{!}} Berlin und seine Powerfrauen |zugriff=2018-03-31 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ephraim-Palais]], Berlin&lt;br /&gt;
* 2018: &amp;#039;&amp;#039;Die erste Generation. Bildhauerinnen der Berliner Moderne&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungsbeteiligung) im Georg-Kolbe-Museum, Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elke Linda Buchholz |Titel=Von Wind und Wellen geschliffen |Sammelwerk=[[Tagesspiegel Online]] |Datum=2018-03-11 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/kultur/georg-kolbe-museum-von-wind-und-wellen-geschliffen/21056422.html |Abruf=2018-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2022: &amp;#039;&amp;#039;Renée Sintenis. Bildhauerin aus Neuruppin&amp;#039;&amp;#039; im Museum Neuruppin, Neuruppin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Märkische Allgemeine Zeitung |url=https://www.maz-online.de/lokales/ostprignitz-ruppin/neuruppin/museum-neuruppin-zeigt-neue-ausstellung-ueber-die-bildhauerin-renee-sintenis-YDBX2KOBDIBJXFQIESSJPU7XTA.html |titel=Museum Neuruppin zeigt neue Ausstellung über die Bildhauerin Renée Sintenis |sprache=de |abruf=2022-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024/2025: &amp;#039;&amp;#039;[[Radikal! Künstlerinnen* und Moderne 1910–1950]]&amp;#039;&amp;#039;. [[Museum Arnhem]], [[Saarlandmuseum]], [[Österreichische Galerie Belvedere]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentarfilme ==&lt;br /&gt;
* 1925 drehte der Kulturfilmer [[Hans Cürlis]] für seine Reihe &amp;#039;&amp;#039;Schafende Hände&amp;#039;&amp;#039; einen zehnminütigen Film über Renée Sintenis.&lt;br /&gt;
* 1948 entstand bei der [[DEFA]] unter der Regie von Hans Cürlis der dokumentarische Kurzfilm &amp;#039;&amp;#039;Formende Hände&amp;#039;&amp;#039;, der Sintenis beim Zeichnen und Modellieren eines Fohlen zeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.defa-stiftung.de/filme/filme-suchen/formende-haende/|titel=Formende Hände (in der Filmdatenbank der DEFA-Stiftung)|hrsg=[[DEFA-Stiftung]]|autor=|datum=|abruf=2023-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|471|472|Sintenis, Renée|Ursel Berger|11882208X}}&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker|Band=31|Seite=93 |SeiteEnde= |Lemma=Sintenis, Renée |Autor= }}&lt;br /&gt;
* {{Vollmer|4|289||Sintenis, Renée|Autor=}}&lt;br /&gt;
* Silke Kettelhake: &amp;#039;&amp;#039;Renée Sintenis: Berlin, Boheme und Ringelnatz.&amp;#039;&amp;#039; Osburg Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-940731-51-7.&lt;br /&gt;
* Felicitas Rink: &amp;#039;&amp;#039;Renée Sintenis.&amp;#039;&amp;#039; In: Britta Jürgs (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wie eine Nilbraut, die man in die Wellen wirft. Portraits expressionistischer Künstlerinnen und Schriftstellerinnen.&amp;#039;&amp;#039; AvivA Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-932338-04-9, S.&amp;amp;nbsp;181–194.&lt;br /&gt;
* Barbara Stark: &amp;#039;&amp;#039;Renée Sintenis als Buchillustratorin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Philobiblon.&amp;#039;&amp;#039; Jg.&amp;amp;nbsp;42, Heft&amp;amp;nbsp;4, 1998, ISBN 973-9354-37-8, S.&amp;amp;nbsp;201–213.&lt;br /&gt;
* [[Paul Appel]]: &amp;#039;&amp;#039;Renee Sintenis.&amp;#039;&amp;#039; Mit Beiträgen von [[Rudolf Hagelstange]], [[Carl Georg Heise]] und Paul Appel. Aufbau Verlag, Berlin 1947.&lt;br /&gt;
* [[Julia Wallner]]: &amp;#039;&amp;#039;Halb burschikos, halb aristokratisch, ganz berlinerisch.&amp;#039;&amp;#039; In: Günter Ladwig, Julia Wallner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die erste Generation. Bildhauerinnen der Berliner Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2018, ISBN 978-3-9819776-0-8, S.&amp;amp;nbsp;91–107.&lt;br /&gt;
* Alexandra Demberger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Freiheit und Moderne. Die Bildhauerin Renée Sintenis.&amp;#039;&amp;#039; Edition Cantz, Berlin 2019, ISBN 978-3-89188-138-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bildindex.de/ete?action=queryupdate&amp;amp;desc=%22sintenis%2C%20ren%C3%A9e%22%20&amp;amp;index=obj-all Werke von Renée Sintenis] im [[Bildindex der Kunst und Architektur]]&lt;br /&gt;
* [https://recherche.smb.museum/?language=de&amp;amp;question=Ren%C3%A9e+Sintenis&amp;amp;limit=15&amp;amp;sort=relevance&amp;amp;controls=none Werke von Renée Sintenis] in der [[Neue Nationalgalerie|Neuen Nationalgalerie]]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11882208X}}&lt;br /&gt;
* {{FemBio|http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/renee-sintenis}}&lt;br /&gt;
* {{OstdtBio|sintenis-renee}}&lt;br /&gt;
* [http://www.artnet.de/künstler/renée-sintenis/ Renée Sintenis] bei [[artnet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11882208X|LCCN=n/84/235500|VIAF=106977666}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sintenis, Renee}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Secession]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Berliner Kunstpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sintenis, Renée&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sintenis, Renate Alice; Weiß, Renée&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Bildhauerin und Graphikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. März 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kłodzko|Glatz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. April 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Emmridet</name></author>
	</entry>
</feed>