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	<title>Rehabilitation - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Rehabilitation&amp;diff=11041&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Forschung */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2025-08-18T20:55:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Forschung: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rehabilitation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|rehabilitatio}}, „Wiederherstellung“), kurz &amp;#039;&amp;#039;Reha&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet allgemein eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiedereingliederung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und speziell (insbesondere versicherungsrechtlich) Maßnahmen zur [[Medizinische Rehabilitation|medizinischen Wiederherstellung]], beruflichen Wiederbefähigung und sozialen Wiedereingliederung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Pschyrembel Klinisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Begründet von Willibald Pschyrembel. Bearbeitet von der Wörterbuchredaktion des Verlags. 255. Auflage. De Gruyter, Berlin 1986, ISBN 3-11-007916-X, S. 1427.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut deutschem Sozialgesetzbuch ist Rehabilitation eine [[Sozialleistung]] zur Wiedereingliederung einer kranken, körperlich oder geistig behinderten oder von Behinderung bedrohten Person in das berufliche und gesellschaftliche Leben ({{§|1|SGB IX|buzer}} SGB IX).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Rehabilitation &amp;#039;&amp;#039;Rehabilitation&amp;#039;&amp;#039;] duden.de, abgerufen am 4. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Suchttherapie]] spricht man von [[Drogenberatung#Rehabilitation und Rekuperation|Rekuperation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Rechtssprache]] bezeichnet [[Rehabilitierung]] das Wiederherstellen der verletzten Ehre einer Person und die Wiedereinsetzung in frühere Rechte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Rehabilitierung &amp;#039;&amp;#039;Rehabilitierung&amp;#039;&amp;#039;] duden.de, abgerufen am 4. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispiele sind bestimmte Maßnahmen der [[Entstalinisierung]] in der [[UdSSR]] ab 1953/1954, die Wiedergutmachung von staatlichem Unrecht, das in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] oder der [[DDR]] verübt wurde, durch das [[Strafrechtliches Rehabilitierungsgesetz|Strafrechtliche Rehabilitierungsgesetz]] von 1992 oder die Aufhebung von Urteilen des nationalsozialistischen [[Volksgerichtshof]]s durch das [[Gesetz zur Aufhebung nationalsozialistischer Unrechtsurteile in der Strafrechtspflege]] aus dem Jahr 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Der Begriff der Rehabilitation für die langfristige Nachsorge nach schweren Erkrankungen oder Verletzungen bzw. Operationen sowie die Betreuung und Förderung von chronisch Kranken oder Körperbehinderten ist seit dem Mittelalter nachweisbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Koppitz u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Rehabilitation.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1227 (zitiert).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine neuzeitliche Definition der Rehabilitation findet sich im &amp;#039;&amp;#039;Technical Report 668/1981&amp;#039;&amp;#039; der [[Weltgesundheitsorganisation]] (WHO). Dort heißt es: „Rehabilitation umfasst den koordinierten Einsatz medizinischer, sozialer, beruflicher, pädagogischer und technischer Maßnahmen sowie Einflussnahmen auf das physische und soziale Umfeld zur Funktionsverbesserung zum Erreichen einer größtmöglichen Eigenaktivität zur weitestgehenden Partizipation in allen Lebensbereichen, damit der Betroffene in seiner Lebensgestaltung so frei wie möglich wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;WHO: &amp;#039;&amp;#039;[http://whqlibdoc.who.int/trs/WHO_TRS_668.pdf Disability prevention and rehabilitation] (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB)&amp;#039;&amp;#039;. Technical Report Series 668. Genf. 1981, S.&amp;amp;nbsp;9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2016 gilt ein neues Rahmenkonzept zur Reha-Nachsorge in der gesetzlichen Rentenversicherung. „Insgesamt ist ein aktives Vorgehen der Reha-Einrichtungen bei der Vorbereitung der Reha-Nachsorge notwendig.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/3_Infos_fuer_Experten/01_sozialmedizin_forschung/downloads/konzepte_systemfragen/konzepte/rahmenkonzept_reha_nachsorge.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=9 |text=Rahmenkonzept zur Reha-Nachsorge der Deutschen Rentenversicherung |wayback=20180716165658}}, abgerufen am 16. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anschluss an eine stationäre oder ganztägig ambulante Leistung zur medizinischen Rehabilitation kann eine Rehabilitations[[nachsorge]] in Betracht kommen. Diese soll den eingetretenen Rehabilitationserfolg festigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/2_Rente_Reha/02_Rehabilitation/05_fachinformationen/infos_fuer_rehaeinrichtungen/06_nachsorge_node.html Deutsche Rentenversicherung, Nachsorge], abgerufen am 13. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2017 gibt es die Möglichkeit einer [[Telerehabilitation|Tele-Reha-Nachsorge]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/2_Rente_Reha/02_reha/05_fachinformationen/infos_fuer_rehaeinrichtungen/_downloads/nachsorge_tele_reha.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3 |text=Anforderungen der Deutschen Rentenversicherung an die Tele-Reha-Nachsorge |wayback=20180716140559 }} (Information für med. Reha-Einrichtungen), abgerufen am 16. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Reha-Bericht 2018 teilte die Deutsche Rentenversicherung mit, dass zunehmend Tele-Reha-Nachsorge angeboten wird. Damit die Qualität solcher Angebote gewährleistet ist, wurden entsprechende Anforderungen an die Tele-Reha-Nachsorge formuliert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/6_Wir_ueber_uns/03_fakten_und_zahlen/03_statistiken/02_statistikpublikationen/02_rehabericht_2018.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 |wayback=20180319214325 |text=Reha-Bericht der Deutschen Rentenversicherung }}, abgerufen am 21. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Träger und Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
Allgemeine Regelungen für das Recht der Rehabilitation und der Teilhabe behinderter Menschen enthält das [[Neuntes Buch Sozialgesetzbuch|Neunte Buch Sozialgesetzbuch]] (SGB IX).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rehabilitationsträger können gemäß {{§|6|SGB IX|buzer}} SGB IX die [[Krankenkasse]]n, die [[Bundesagentur für Arbeit]], die [[gesetzliche Unfallversicherung (Deutschland)|gesetzliche Unfallversicherung]], die [[gesetzliche Rentenversicherung]], die Träger der [[Kriegsopferversorgung]] und der Kriegsopferfürsorge, die Träger der öffentlichen [[Kinder- und Jugendhilfe|Jugendhilfe]] sowie die [[Sozialhilfeträger]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Leistungen sind gemäß {{§|5|SGB IX|buzer}} SGB IX Leistungen zur [[Medizinische Rehabilitation|medizinischen Rehabilitation]], zur [[Berufliche Rehabilitation|Teilhabe am Arbeitsleben]], unterhaltssichernde und andere ergänzende Leistungen sowie Leistungen zur [[Soziale Rehabilitation|Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welcher Träger für welche Leistung im Einzelfall zuständig ist, hängt von dem Grund und dem Ziel der jeweiligen Reha-Maßnahme ab. Ergänzende Bestimmungen finden sich dazu in den weiteren Büchern des Sozialgesetzbuches. Reicht beispielsweise eine ambulante Krankenbehandlung nicht aus, erbringt die Krankenkasse nach {{§|40|sgb_5|juris}} SGB V Leistungen zur ambulanten oder stationären Rehabilitation. Nach einem [[Arbeitsunfall]] ist die gesetzliche Unfallversicherung für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben oder zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zuständig ({{§|35,39|SGB+VII|buzer|text=§§&amp;amp;nbsp;35 und 39}} SGB VII). Um den Auswirkungen einer Krankheit auf die Erwerbsfähigkeit entgegenzuwirken, erbringt die gesetzliche Rentenversicherung Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben ({{§|9,10|SGB+VI|buzer|text=§§&amp;amp;nbsp;9 und 10}} SGB VI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Reha-Maßnahmen werden nur erbracht, wenn die betreffende Person reha-bedürftig und reha-fähig ist. Beides wird durch [[sozialmedizin]]ische Begutachtung ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reha-Bedürftigkeit ===&lt;br /&gt;
Rehabilitationsbedürftigkeit liegt vor, wenn vor allem die persönlichen Voraussetzungen für eine Reha-Maßnahme durch den fraglichen Träger vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Rentenversicherung ist dies der Fall, wenn der Versicherte den beruflichen Anforderungen behinderungsbedingt nicht entsprechen kann, d.&amp;amp;nbsp;h., das Anforderungsprofil des Bezugsberufs entspricht nicht dem Leistungsbild des Versicherten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsche Rentenversicherung Bund]]: [https://web.archive.org/web/20140103165132/http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/208340/publicationFile/2077/leitlinien_rehazugang_lta.pdf &amp;#039;&amp;#039;Leitlinien zur Rehabilitationsbedürftigkeit für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben&amp;#039;&amp;#039;] 25. Oktober 2005, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Krankenversicherung besteht Reha-Bedürftigkeit insbesondere dann, wenn über die kurative Versorgung hinaus der mehrdimensionale und interdisziplinäre Ansatz der medizinischen Rehabilitation erforderlich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;§ 8 {{Webarchiv |url=http://www.mdk.de/media/pdf/RL_Rehabilitation_2004.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses über Leistungen zur medizinischen Rehabilitation (Rehabilitations-Richtlinien)&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160406090803}} nach § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 8 SGB V in der Fassung vom 16. März 2004, veröffentlicht im Bundesanzeiger Nr. 63 (S. 6769) vom 31. März 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die neuen Rehabilitationsrichtlinien (Teil II). So verordnen Sie richtig.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Allgemeinarzt.&amp;#039;&amp;#039; 13/2005, S. 64. ({{Webarchiv |url=http://www.kneippaerztebund.de/fileadmin/upload/dokumente/pdf/publikationen/RehaRichtlinie2.pdf |text=kneippaerztebund.de |wayback=20160406090807}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Die rehabilitative Medizin unterscheidet sich dabei prinzipiell von der kurativen Medizin, deren Aufgabe die Heilung von Krankheiten ist. Dies wird auch durch die unterschiedliche Systematik der jeweiligen Klassifikationen deutlich. Die krankheitsdiagnostische Klassifikation: [[Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme|International Classification of Diseases]] (ICD) aus dem Jahr 1903&amp;lt;ref&amp;gt;Bertillon J. Nomenclatures des maladies. Montevrain. Imprimerie typographique de l’école d’alembert, 1903.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[International Classification of Functioning, Disability and Health]] (ICF) aus dem Jahr 2001.&amp;lt;ref&amp;gt;ICF: International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF), WHO, Geneva, 2001, Original ICF: who.int/icf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reha-Fähigkeit ===&lt;br /&gt;
Die Reha-Fähigkeit sagt etwas über den voraussichtlichen Erfolg einer Reha-Maßnahme aus. Die Reha-Fähigkeit setzt eine hinreichende Belastbarkeit und Motivation für die fragliche Maßnahme voraus.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. beispielsweise § 9 {{Webarchiv |url=http://www.mdk.de/media/pdf/RL_Rehabilitation_2004.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses über Leistungen zur medizinischen Rehabilitation (Rehabilitations-Richtlinien)&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160406090803}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitunter fehlt es hierfür an geeigneten Kriterien.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/63714 &amp;#039;&amp;#039;Verbindliche Kriterien zur Festlegung der Reha-Fähigkeit gefordert&amp;#039;&amp;#039;] [[Ärzteblatt]], 5. August 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungsgrundsatz ==&lt;br /&gt;
Für Versicherte, bei denen die Rentenversicherung Leistungsträger ist, gilt der Grundsatz „Rehabilitation vor Rente“,&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Schütte: {{Webarchiv|url=http://www.z-sozialreform.de/ccm/cms-service/stream/asset/2004-4-5_Schuette_Volltext.pdf?asset_id=277016 |wayback=20160405154147 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Vorrang von Rehabilitation vor Rente und Pflege&amp;#039;&amp;#039; }} Zeitschrift für Sozialreform ZSR, 2004, S. 473–492.&amp;lt;/ref&amp;gt; d.&amp;amp;nbsp;h. vor Bewilligung einer [[Verminderte Erwerbsfähigkeit|Rente wegen Erwerbsminderung]] sollen die Rehabilitationsträger durch geeignete Reha-Maßnahmen darauf hinwirken, den Eintritt einer Behinderung einschließlich einer chronischen Krankheit und damit die Verrentung zu vermeiden ({{§|3,9|SGB+IX|buzer|text=§§&amp;amp;nbsp;3 und 9}} SGB IX).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.familienratgeber.de/schwerbehinderung/reha_therapie/reha_vor_rente.php &amp;#039;&amp;#039;Das Prinzip Rehabilitation vor Rente&amp;#039;&amp;#039;] Familienratgeber.de, abgerufen am 4. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für gesetzlich Krankenversicherte lautet der Grundsatz gemäß § 31 SGB XI „Rehabilitation vor Pflege“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Koordination ==&lt;br /&gt;
In Deutschland wirken in der [[Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation]] (BAR)&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite der [https://www.bar-frankfurt.de/ BAR.]&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Deutsche Vereinigung für Rehabilitation|Deutschen Vereinigung für Rehabilitation]] (DVfR)&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite der [https://www.dvfr.de/ DVfR.]&amp;lt;/ref&amp;gt; die im Bereich Rehabilitation maßgeblichen Akteure zusammen wie [[Sozialleistungsträger]], Sozial- und Ärzteverbände, Reha-Einrichtungen und [[Selbsthilfegruppe]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1922 gibt es mit &amp;#039;&amp;#039;[[Rehabilitation International]]&amp;#039;&amp;#039; ein internationales Netzwerk von Experten und Fachleuten mit dem Ziel, eine behindertengerechte und offenere Gesellschaft zu schaffen. Auf der Ebene der EU kooperieren unter anderem die großen Sozialversicherungen in sogenannten „Euroforen“, darunter das „Euroforum Soziale Rentenversicherung.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rainer Diehl]], C. M. Diehl, C. Kreiner: &amp;#039;&amp;#039;Rehabilitation im internationalen Kontext.&amp;#039;&amp;#039; In: Rainer Diehl, Erika Gebauer, Alfred Groner: &amp;#039;&amp;#039;Kursbuch Sozialmedizin.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Ärzteverlag, 2011, S. 318 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
Die seit 1990 intensivierte Forschung in der Rehabilitation beschäftigt sich mit den theoretischen und methodischen Grundlagen, mit Entstehung, Verlauf und Prognose von Beeinträchtigungen, Voraussetzungen der Teilhabe, Entwicklung, [[Evaluation]] und Qualitätssicherung einzelner Interventionen, mit den besonderen Bedingungen der [[Komorbidität]] sowie mit den gesetzlichen Vorgaben und der Organisation von Rehabilitation. Zentraler Gegenstand ist die Bewältigung der Folgen von Krankheit und Behinderung bzw. Beeinträchtigungen. Dabei tragen internationale Vergleiche zur Verbesserung der Rehabilitationsleistungen bei. Gemäß der Unterschiedlichkeit der Interventionen und Fragestellungen kommen unterschiedliche Studiendesigns zur Anwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Buschmann-Steinhage, Uwe Koch: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung der Rehabilitationsforschung in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: Thorsten Meyer, Jürgen Bengel, [[Markus Antonius Wirtz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch Rehabilitationswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; [[Hogrefe Verlag]], Bern 2022, ISBN 978-3-456-76067-4, S. 282–293.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Thorsten Meyer, Christiane Tilly: &amp;#039;&amp;#039;Studiendesigns zur Konzept- und Interventionsentwicklung.&amp;#039;&amp;#039; In: Thorsten Meyer, Jürgen Bengel, [[Markus Antonius Wirtz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch Rehabilitationswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Hogrefe Verlag, Bern 2022, ISBN 978-3-456-76067-4, S. 308–342.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Rentenversicherung Bund]] und die [[Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften|Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW)]] veranstaltet jährlich das &amp;#039;&amp;#039;Reha-Kolloquium – Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung&amp;#039;&amp;#039;. Dabei handelt es sich um den größten interdisziplinärer Kongress für Rehabilitationsforschung und -praxis in Deutschland. Er ist ein wichtiges Forum zum Austausch über Ergebnisse der [[Rehabilitationswissenschaft]] sowie deren Anwendung zur Weiterentwicklung von Präventions-, Rehabilitations- und Teilhabeleistungen. Es nehmen Experten aus Forschung, Praxis, Politik und Verwaltung teil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/Reha-Wissenschaften/Wissensaustausch_Veranstaltungen/Reha-Kolloquium/reha-kolloquium_node.html |titel=Reha-Kolloquium |datum=2025-07-24 |sprache=de |abruf=2025-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Rehabilitation in der Unfallchirurgie]]&lt;br /&gt;
* [[Hamburger Modell (Rehabilitation)]] (Wiedereingliederungsplan)&lt;br /&gt;
* [[Betriebliches Eingliederungsmanagement]] (BEM)&lt;br /&gt;
* [[Prehabilitation]]&lt;br /&gt;
* [[Kinderrehabilitation]] (Kinder- und Jugendrehabilitation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4049078-6}}&lt;br /&gt;
* [[Bundesministerium für Arbeit und Soziales]]: [https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/a990-rehabilitation-und-teilhabe-deutsch.pdf?__blob=publicationFile &amp;#039;&amp;#039;Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen&amp;#039;&amp;#039;] Stand: Januar 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4049078-6|LCCN=sh85112401|NDL=00569454}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialgesetzbuch (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behindertenrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rehabilitation| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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