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	<title>Radom - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Radom&amp;diff=3119&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fabrice Dux: /* Persönlichkeiten */</title>
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		<updated>2025-08-18T23:24:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Radom&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Radom coa basic4.svg|100px|Wappen von Radom]]&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Masowien&lt;br /&gt;
| KreisfreieStadt    = ja&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 51&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 24&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 21&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 10&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 111.70&lt;br /&gt;
| Höhe               = 130-207&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 26-600 bis 26-618&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 48&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = WR&lt;br /&gt;
| Straße1            = &lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Bahnstrecke Warszawa–Kraków|Warschau–Kielce]]&lt;br /&gt;
| Schienen2          = [[Bahnstrecke Łuków–Radom|Łuków–Radom]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Bahnstrecke Tomaszów Mazowiecki–Radom|Tomaszów–Radom]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Radom-Sadków|Flughafen Radom]]&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = Stadtgemeinde&lt;br /&gt;
| GemeindeGliederung = &lt;br /&gt;
| GemeindeFläche     = 111.70&lt;br /&gt;
| TERYT              = 1463011&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = [[Radosław Witkowski]]&lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt   = Stadtpräsident&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2018&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = ul. Kilińskiego 30&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 26-600 Radom&lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.radom.pl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Radom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈradɔm}}] ist eine kreisfreie Großstadt der [[Woiwodschaft Masowien]] im zentralen, leicht südöstlichen Teil [[Polen]]s – rund 100&amp;amp;nbsp;Kilometer südlich der Landeshauptstadt [[Warschau]] zwischen der [[Weichsel]] und dem Fuß des [[Heiligkreuzgebirge]]s. Radom hat sieben [[Hochschule]]n und ist bedeutender Verkehrsknotenpunkt der Linien Warschau–[[Krakau]] sowie [[Łódź]]–[[Lublin]]. Der modernste polnische Passagierflughafen ist der [[Flughafen Warschau-Radom]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pasazer.com/news/461895/terminal,na,lotnisku,w,radomiu,odebrany,przez,ppl.html |titel=Terminal na lotnisku w Radomiu odebrany przez PPL  |sprache=pl |datum=2023-05-11 |abruf=2022-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Wirtschaft und Infrastruktur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Radom wurde 1155 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Blütezeit der Stadt lag am Ende des 15. Jahrhunderts, als der polnische König [[Kasimir IV. Jagiełło|Kasimir IV.]] die Stadt zu seiner Residenz machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Dritte Teilung Polens|Dritten Teilung Polens]] 1795 wurde Radom [[Österreich]] zugeschlagen. 1809 bis 1815 gehörte es zum [[Herzogtum Warschau]] und danach zu [[Kongresspolen]], das unter [[Russland|russischer]] Herrschaft stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-L23004, Polen, Ghetto Radom, Jude vor Verbotsschild.jpg|mini|links|hochkant|Schild am Eingang eines Ghettos im [[Distrikt Radom]], das Deutschen verbietet, das Ghetto zu betreten (1941)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Überfall auf Polen]] fand im September 1939 im Raum Radom die [[Schlacht bei Radom|Kesselschlacht von Radom]] statt, in der technisch unterlegene polnische Truppen von deutschen Panzerverbänden aufgerieben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der deutschen Besatzung betrieben die Deutschen hier ein [[Liste der Außenlager des KZ Majdanek|Außenlager des KZ Majdanek]] (an der Szkolnastr.) und das [[Ghetto Radom]] mit 30.000 Bewohnern. Zu den verantwortlichen Offizieren gehörten neben anderen [[Karl Oberg]], [[Erich Kapke]], [[Fritz Katzmann]], [[Wilhelm Bluhm (SS-Mitglied)|Wilhelm Bluhm]], Hermann Weinrich und [[Herbert Böttcher]], die später als Kriegsverbrecher verurteilt wurden. Im Umfeld von Radom errichtete die [[Wehrmacht]] 1940 den [[Truppenübungsplatz Mitte]]. Hierfür wurden etliche Dörfer der Umgebung „abgesiedelt“. [[Kreishauptmannschaft|Zivilverwalter]] der Stadt war der Nationalsozialist [[Fritz Schwitzgebel]] aus Saarbrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1939 bis 1945 war Radom Sitz des Distrikts Radom im [[Generalgouvernement]]. Ende 1943 übernahmen [[Deutsche Ausrüstungswerke]] (DAW) polnische Häftlinge im Generalgouvernement sowie die Industriebetriebe in Radom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Januar 1945 wurde Radom von der [[Rote Armee|Roten Armee]] eingenommen. Die an ihrem Wohnort gebliebenen Deutschen wurden teilweise [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945 bis 1950|vertrieben]] oder ermordet. Die Arbeitsfähigen mussten in den Industriewerken in Radom oder auch in der Landwirtschaft Zwangsarbeit verrichten. Im Frühjahr 1945 wurden die arbeitsfähigen deutschen Männer zu Trupps zusammengestellt und zur Zwangsarbeit in sowjetische Lager verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1976 kam es in Radom zu [[Polnischer Volksaufstand im Juni 1976|Arbeiterunruhen]], die von den stalinistischen Sicherheitskräften niedergeschlagen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radom ist seit dem 8. Juni 2008 die Partnerstadt von [[Magdeburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evangelisch-Augsburgische Gemeinde Radom ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Terminal lotniska Warszawa-Radom.jpg|mini|Flughafen Warschau-Radom]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radom.kościół ewangelicko-augsburski 02.jpg|mini|Evangelisch-Augsburgische Kirche in Radom]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen}}&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts siedelten sich in und um Radom evangelische Deutsche an. So gründeten sie um 1815 die pommerschen Dörfer Pelagiów und Soltyków. Später folgten noch nachstehende Kolonien: Błonie und Zabierzów 1838, Małe Studnie und Bobrowniki 1839, Józefów bei Radom und Bartodzieje 1842, und Polesie, Pająków und Leokadiów nach 1870. Bis zum Jahr 1826 hatten die Evangelischen in und um Radom weder Kirche, Pfarrhaus noch einen eigenen Pastor. Zur Befriedigung ihrer religiösen Bedürfnisse suchten sie entweder die lutherische Kirche in Wengrow auf oder die dortigen Pastoren Goburek bzw. Haupt kamen nach Radom zu Hauptgottesdiensten oder zur Verrichtung von Amtshandlungen. Aber infolge der weiten Entfernung und schlechten Wege war dieser Zustand auf Dauer untragbar. Und so wünschten hier die Evangelischen die Bildung eines neuen Kirchspiels. Die [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|evangelisch-augsburgische]] Gemeinde entstand am 30. September 1826. Die Gemeinde kaufte im Jahr 1827 eine ehemalige Benediktinerkirche, die damals ein Theater war. Das Gebäude wurde umgebaut und am 15. August 1828 als Kirche wiedereingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1827 wohnten in der Stadt 1442 Lutheraner und 21 Reformierte. Pastor Julius Krauze eröffnete in Radom eine evangelische Schule, die am 8.&amp;amp;nbsp;Januar 1843 in eine Elementarschule umgewandelt wurde. 1834 wurde der evangelische Friedhof gegründet. 1887 schenkte Frau Pastor Wüstehube der Gemeinde eine Orgel. In der Zeit von 1893 bis 1895 wurde die Kirche um- und ausgebaut. Die Ausgaben wurden größtenteils durch freiwillige Spenden bestritten. Leokadiów, das größte Kantorat der Gemeinde, besaß einen geräumigen Betsaal mit einem Glockenturm. 1938 wurde der Betsaal niedergebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden die Eingepfarrten fast alle nach Russland verschleppt. 1918–1920 kehrten die meisten von ihnen wieder zurück. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Kreishauptmannschaft, im ganzen mehr als 4000 evangelische Deutsche, unter Leitung des Kreishauptmanns [[Justus Rubehn]] nach Deutschland evakuiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des Zweiten Weltkrieges und seiner Folgen besteht die Gemeinde bis heute. Am 23. September 2001 konnte das 175-jährige Jubiläum der Gemeindegründung gefeiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtpräsident ===&lt;br /&gt;
An der Spitze der Stadtverwaltung steht ein [[Stadtpräsident]], der von der Bevölkerung direkt gewählt wird. Seit 2014 ist dies [[Radosław Witkowski]] von der [[Platforma Obywatelska]] (PO). Witkowski tritt mit einem eigenen Wahlkomitee an, das von der PO unterstützt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abstimmung 2024 brachte folgendes Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory.gov.pl/samorzad2024/en/wbp/okregi/146300 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 21. Mai 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Radosław Witkowski]] (Wahlkomitee „Lokaler Regierungspakt Radosław Witkowski“) 40,9 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Artur Standowicz ([[Prawo i Sprawiedliwość]]) 29,5 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Robert Prygel (Wahlkomitee des neuen Stadtpräsidenten Robert Prygel) 17,9 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Rafał Foryś (Wahlkomitee Bündnis der Freunde) 4,0 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Übrige 7,7 % der Stimmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Wahlgang setzt sich Amtsinhaber Witkowski mit 54,6 % der Stimmen gegen den PiS-Kandidaten Standowicz durch und erreichte damit eine dritte Amtszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abstimmung 2018 brachte folgendes Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory2018.pkw.gov.pl/pl/geografia/146300#results_vote_elect_mayor_round_1 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 26. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Radosław Witkowski]] (Wahlkomitee Radosław Witkowski, Koalition für Veränderungen) 45,5 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Wojciech Skurkiewicz ([[Prawo i Sprawiedliwość]]) 40,4 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Rafał Czajkowski (Wahlkomitee Rafał Czajkowski) 5,3 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Robert Mordak ([[Kukiz’15]]) 2,9 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Ryszard Fałek (Wahlkomitee für Radom) 2,9 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Adam Duszyk ([[Polskie Stronnictwo Ludowe]]) 2,1 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Übrige 1,0 % der Stimmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Wahlgang setzt sich Witkowski mit 53,8 % der Stimmen gegen den PiS-Kandidaten Skurkiewitz durch und erreichte damit eine zweite Amtszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der Stadtrat besteht aus 25 Mitgliedern (bis 2024: 25 Sitze) und wird direkt gewählt. Die Stadtratswahl 2024 führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory2018.pkw.gov.pl/pl/geografia/146300#results_elect_council Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 21. Mai 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Lokaler Regierungspakt Radosław Witkowski“: 40,0 % der Stimmen, 13 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Prawo i Sprawiedliwość]] (PiS): 38,1 % der Stimmen, 12 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee des neuen Stadtpräsidenten Robert Prygel: 9,9 % der Stimmen, kein Sitz&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee Bündnis der Freunde: 4,2 % der Stimmen, kein Sitz&lt;br /&gt;
* übrige: 7,8 % der Stimmen, kein Sitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtratswahl 2018 führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory.gov.pl/samorzad2024/en/rada_gminy/okregi/146300 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 26. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Prawo i Sprawiedliwość]] (PiS): 37,7 % der Stimmen, 16 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee Radosław Witkowski, Koalition für Veränderungen: 34,4 % der Stimmen, 11 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee für Radom: 8,7 % der Stimmen, 1 Sitz&lt;br /&gt;
* [[Kukiz’15]]: 5,8 % der Stimmen, kein Sitz&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee Rafał Czajkowski: 5,1 % der Stimmen, kein Sitz&lt;br /&gt;
* [[Polskie Stronnictwo Ludowe]] (PSL) 4,2 % der Stimmen, kein Sitz&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee der Unabhängigen: 2,5 % der Stimmen, kein Sitz&lt;br /&gt;
* übrige: 1,6 % der Stimmen, kein Sitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radom montage1.png|mini|Sandomir-Palast, Bernhardinerkloster, Platz der Verfassung vom 3. Mai, Mariendom, Moniuszkostraße, Piłsudskistraße]]&lt;br /&gt;
Sehenswert sind aus der älteren Zeit das Kloster der Bernhardiner, gestiftet vom polnischen König [[Kasimir IV. Jagiello]] im 15. Jahrhundert, die spätmittelalterliche [[Johanneskirche (Radom)|Johannes-Pfarrkirche]] mit Kapelle der Familie [[Jan Kochanowski|Kochanowski]] sowie die [[barock]]e [[Dreifaltigkeitskirche (Radom)|Dreifaltigkeitskirche]]. Die älteste Kirche der Stadt, die Wenceslaus-Kirche aus dem 13. Jahrhundert, wurde erst in den letzten Jahren saniert, wobei das Innere modern ausgestattet wurde. Sehr wichtig für die polnische Baukunst des 19. Jahrhunderts ist der [[Pałac Sandomierski]], errichtet als Woiwodschaftsverwaltung nach Plänen von [[Antonio Corazzi]], ein Prachtwerk des Spät[[klassizismus]], und das Rathaus im Stile der italienischen [[Neorenaissance]], erbaut nach Plänen von Marconi. Zu den Parks gehört der [[Stary Ogród]].&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste von Sakralbauten in Radom}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bau- und Kulturdenkmale (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Radom - Resursa (Citizens Club) 01.jpg|mini|[[Resursa Obywatelska (Radom)|Resursa Obywatelska]]]]&lt;br /&gt;
Der [[Rundgang „Zabytki Radomia“]] führt zu ausgewählten Objekten, die die geschichtliche Entwicklung der Stadt zeigen.&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Radom Główny]]&lt;br /&gt;
* [[Dom Esterki (Radom)|Dom Esterki]]&lt;br /&gt;
* [[Elektrownia (Radom)|Elektrownia]]&lt;br /&gt;
* [[Kulczycki-Palais]] (Bibliothek)&lt;br /&gt;
* [[Resursa Obywatelska (Radom)|Resursa Obywatelska]]&lt;br /&gt;
* [[Rogatka Lubelska]], auch Kulturzentrum&lt;br /&gt;
* [[Rogatka Warszawska]], auch Kunstgalerie&lt;br /&gt;
* [[Evangelischer Friedhof Radom|Evangelischer Friedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* [[Jacek-Malczewski-Museum]], Kunst- und Historisches Museum im ehemaligen Piaristen-Kolleg&lt;br /&gt;
* [[MCSW Elektrownia|Mazowieckie Centrum Sztuki Współczesnej „Elektrownia“]] (MCSW „Elektrownia“), Zentrum der zeitgenössischen Kunst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
In ungeraden Jahren, Ende August bzw. Anfang September, findet in Radom eine internationale Flugschau (Air-Show) auf dem [[Flughafen Warschau-Radom]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
* [[Universität Radom]]&lt;br /&gt;
* [[Langwellensender Radom]] für Langwellenfunkdienste (nicht Rundfunk) im Westen der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Radom verfügt über eine [[Zentrale Industrieregion|lange Industrietradition]]. Wichtige Branchen sind die Präzisionstechnik und der [[Maschinenbau]]. In der seit 1922 bestehenden Waffenfabrik [[Fabryka Broni Łucznik|Fabryka Broni „Łucznik“]] werden die [[Schusswaffe|Schusswaffen]] der polnischen Armee produziert. Die Stadt wirbt mit dem Slogan „Unsere Stärke ist Präzision“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.radom.pl/ |titel=Radom – siła w precyzji |datum=2024-05-27 |sprache=pl |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Metall-Cluster Radom realisiert Berufsbildungsangebote, die sich am deutschen [[Duale Ausbildung|Dualen Ausbildungssystem]] orientieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://klastermetalowy.radom.pl/ksztalcenie-dualne/ |titel=Kształcenie dualne – Radomski Klaster Metalowy |sprache=pl |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1990 betreibt der deutsche Maschinen- und Anlagenbauer [[Dürr AG|Dürr]] in Radom das mittlerweile drittgrößte Werk des Konzerns.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.durr.com/de/unternehmen/standorte/duerr-polen |titel=Dürr Polen - Dürr |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Unternehmen ITM Poland entwirft und produziert Maschinen für den FMCG-Sektor&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ITMGroup |url=https://www.itmgroup.eu/de/%C3%BCber-itm |titel=ITM: Ihr Partner für Innovationen |sprache=de |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die mittlerweile zur US-amerikanischen Columbia Machine gehörende Firma Techmatik designt und fertigt Anlagen zur Herstellung von Betonfertigteilen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://techmatik.com/de/o-techmatik/ |titel=O techmatik |sprache=de-DE |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Firma Radwag entwickelt Präzisionswaagen für die Industrie&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://radwag.com/de/ |titel=Waagenhersteller, hersteller von industriewaagen, RADWAG Elektronische Waagen |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. In der [[Metallverarbeitung]] tätig sind außerdem Unternehmen wie Stalgast&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stalgast.de/ |titel=Stalgast.de - Homepage |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Kratki&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kratki.com/de/ |titel=Kamine &amp;amp; Gasheizstrahlers. Beste Praise! Direkt vom Hersteller |sprache=de |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Lenaal&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lenaal.com.pl/de/ |titel=Lenaal DE |sprache=de-DE |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, GGG&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ggg.pl/de/ |titel=Home |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Precision Machine Parts Poland&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pmp-poland.pl/ |titel=Precision Machine Parts Poland - producent części i podzespołów |sprache=pl |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere wichtige Industriebetriebe sind die Glashütte Trend Glass&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.trendglass.pl/en |titel=Home {{!}} TRENDGLASS |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Hersteller von Tabakwaren Imperial Tobacco&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://imperial-tobacco.pl/imperial-tobacco/imperial-tobacco-w-polsce/ |titel=Imperial Tobacco w Polsce |sprache=pl |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Produzent von Haushaltschemie Dr. Miele Cosmed&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dr-miele.eu/de/uber-uns/ |titel=Über uns {{!}} Dr. Miele Cosmed Group |sprache=de-DE |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder der Spezialist für Schienenverkehrselektronik Kombud&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kombudgroup.com/en/ |titel=Kombud Group |sprache=en |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nach ABC einfügen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Witold Bałażak]] (* 1964), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Johann von Bloch]] (1836–1902), Finanzier und Industrieller&lt;br /&gt;
* [[Władysław Bortnowski]] (1891–1966), General, 1939 Oberbefehlshaber der Armee „Pommern“&lt;br /&gt;
* [[Józef Brandt]] (1841–1915), Kunstmaler&lt;br /&gt;
* [[Lidia Burska]] (1953–2008), Literaturhistorikerin und -kritikerin&lt;br /&gt;
* [[Tytus Chałubiński]] (1820–1889), Arzt, Professor und Bergführer in der Tatra&lt;br /&gt;
* [[Jan Chrapek]] (1948–2001), 2. Bischof von Radom&lt;br /&gt;
* [[Dawid Drachal]] (* 2005), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Krzysztof Dukielski]] (* 1978), römisch-katholischer Geistlicher, ehemaliger ernannter Weihbischof in Radom&lt;br /&gt;
* [[Wincenty Elsner]] (* 1955), Informatiker und Unternehmer, Politiker der Palikot-Bewegung&lt;br /&gt;
* [[Maria Fołtyn]] (1924–2012), Opernsängerin und Regisseurin&lt;br /&gt;
* [[Andrzej Fonfara (Boxer)|Andrzej Fonfara]] (* 1987), Boxer&lt;br /&gt;
* [[Tuviah Friedman]] (1922–2011), „Nazijäger“&lt;br /&gt;
* [[Rita Gerszt]] (1898–1942), jüdische Kommunistin und Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [[Kaja Grobelna]] (* 1995), belgisch-polnische Volleyballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Hanns-Peter Hartmann]] (* 1943), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Michał Karbownik]] (* 2001), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Jan Kochanowski]] (1530–1584), Dichter der Renaissance&lt;br /&gt;
* [[Leszek Kołakowski]] (1927–2009), Philosoph, Hochschullehrer und Essayist&lt;br /&gt;
* [[Henry Korman]] (1920–2018), Überlebender des Holocaust&lt;br /&gt;
* [[Martyna Kotwiła]] (* 1999), Leichtathletin&lt;br /&gt;
* [[Jan Krugier]] (1928–2008), Galerist und Kunstsammler&lt;br /&gt;
* [[Zbigniew Kruszyński (Autor)|Zbigniew Kruszyński]] (* 1957), Schriftsteller und Übersetzer&lt;br /&gt;
* [[Seweryn Kulesza]] (1900–1983), Vielseitigkeitsreiter&lt;br /&gt;
* [[Stanisław Lorentz]] (1899–1991), Museologe&lt;br /&gt;
* [[Jacek Malczewski]] (1854–1929), Kunstmaler&lt;br /&gt;
* [[Adam Odzimek]] (1944–2022), Weihbischof in Radom&lt;br /&gt;
* [[Paulina Paluch]] (* 1998), Sprinterin&lt;br /&gt;
* [[Mordechai Papirblat]] (1923–2022), Überlebender des Holocaust&lt;br /&gt;
* [[Kazimierz Paździor]] (1935–2010), Boxer&lt;br /&gt;
* [[Kazimierz Przybyś]] (* 1960), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Alexander Iwanowitsch Putilow|Alexander Putilow]] (1893–1979), russischer Flugzeugkonstrukteur&lt;br /&gt;
* [[Arkadiusz Pyrka]] (* 2002), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Mikołaj Radomski]] (um 1400–nach 1450), erster erwähnter polnischer Komponist im Mittelalter&lt;br /&gt;
* [[Adam Rutkowski]] (1912–1987), Wissenschaftler, Holocaust-Forscher&lt;br /&gt;
* [[Alfred Schattmann]] (1876–1952), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Adolf Schulz-Evler]] (1852–1905), Pianist und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Michel Schwalbé]] (1919–2012), Geiger, Konzertmeister der Berliner Philharmoniker unter H. v. Karajan&lt;br /&gt;
* [[Piotr Turzyński]] (1964–2025), Weihbischof in Radom&lt;br /&gt;
* [[Radosław Witkowski]] (* 1974), Politiker, Abgeordneter im Sejm&lt;br /&gt;
* [[Ljudmila Alexejewna Wolynskaja]] (1904–1978), sowjetische Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Ewa Zajączkowska-Hernik]] (* 1990), Politikerin, Historikern und Publizistin&lt;br /&gt;
* [[Krzysztof Zaremba]] (* 1958), Rektor der Technischen Universität Warschau&lt;br /&gt;
* [[Rajmund Ziemski]] (1930–2005), Maler und Kunsthochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Jerzy Ziółko]] (1934–2020), Bauingenieur und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Ewa Zajączkowska-Hernik]] (* 1990), Journalistin und Politikerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jarosław Kłaczkow: &amp;#039;&amp;#039;Historia Parafii Ewangelicko-Augsburskiej w Radomiu (Geschichte der Evangelisch-Augsburgischen Gemeinde in Radom).&amp;#039;&amp;#039; Wydawnictwo Adam Marszałek, Toruń 2005, ISBN 83-7441-199-6.&lt;br /&gt;
* [[Eduard Kneifel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die evangelisch-augsburgischen Gemeinden in Polen 1555–1939.&amp;#039;&amp;#039; München 1971&lt;br /&gt;
* Jacek Andrzej Mlynarczyk: &amp;#039;&amp;#039;Judenmord in Zentralpolen. Der Distrikt Radom im Generalgouvernement 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben im Auftrag des [[Deutsches Historisches Institut Warschau|Deutschen Historischen Instituts Warschau]] und der [[Forschungsstelle Ludwigsburg]] der Universität Stuttgart (= Veröffentlichungen der Forschungsstelle Ludwigsburg der Universität Stuttgart, Band 9). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2007, ISBN 3-534-20266-X (teilweise zugleich Diss. Universität Stuttgart, 2004).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Radom.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Guy Miron]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Yad Vashem encyclopedia of the ghettos during the Holocaust&amp;#039;&amp;#039;. Yad Vashem, Jerusalem 2009, ISBN 978-965-308-345-5, S. 629–633.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
* [https://www.radom.pl/ Offizielle Website von Radom]&lt;br /&gt;
* [https://radom.city/ Photos von Radom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Woiwodschaft Masowien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4278180-2|LCCN=n85301753|VIAF=248658795}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radom| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Masowien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fabrice Dux</name></author>
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