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	<title>Provinz Sachsen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Provinz_Sachsen&amp;diff=9909&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Otberg: /* Weblinks */ - tote Links</title>
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		<updated>2025-07-25T07:55:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; - tote Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Preußische Provinz&lt;br /&gt;
| Provinzname = Sachsen&lt;br /&gt;
| Flagge = [[Datei:Flagge Preußen - Provinz Sachsen.svg|150px|Fahne – Landesfarben der preußischen Provinz Sachsen]]&lt;br /&gt;
| Wappen = [[Datei:Wappen Preußische Provinzen - Sachsen.png|150px|Wappen der Provinz]]&lt;br /&gt;
| Karte = [[Datei:Province Saxony (1815-1937).jpg|275px|Karte der Provinz]]&lt;br /&gt;
| Hauptstadt = [[Magdeburg]] (Sitz des Oberpräsidenten)&lt;br /&gt;
| Periode = 1815–1944 und 1945&lt;br /&gt;
| Fläche = 25.529 km² (1939)&amp;lt;ref name=&amp;quot;sjb3940&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner = 3.618.458 (1939)&amp;lt;ref name=&amp;quot;sjb3940&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bevölkerungsdichte = 142 Ew./km²&lt;br /&gt;
| Religionen = &lt;br /&gt;
| Vorläufer = [[Herzogtum Magdeburg]], [[Altmark]] sowie Teile von [[Sachsen]], [[Königreich Westphalen]]&lt;br /&gt;
| Nachfolger = [[Provinz Halle-Merseburg]], [[Provinz Magdeburg]], [[Thüringen]]&lt;br /&gt;
| Heute = [[Sachsen-Anhalt]], [[Thüringen]], [[Sachsen]], [[Brandenburg]], [[Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
| Karte Preußen = [[Datei:Map Province of Saxony in Prussia.svg|275px|Rot: Lage der Provinz Sachsen in Preußen (blau)]]&lt;br /&gt;
| Kfz-Kennzeichen = I M&lt;br /&gt;
| Verwaltung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Provinz Sachsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Preußen|preußische]] [[Verwaltungsgliederung Preußens#Provinzen|Provinz]], zwischen dem [[Königreich Hannover]] (ab 1866 [[Provinz Hannover]]), [[Herzogtum Braunschweig]], [[Kurfürstentum Hessen]] (ab 1866 [[Provinz Hessen-Nassau]]), den zehn (später acht) [[Thüringische Staaten|thüringischen Staaten]] und dem [[Königreich Sachsen]] sowie der preußischen [[Provinz Brandenburg]] gelegen. Sie wurde durch das aus mehreren Teilstücken bestehende Herzogtum [[Anhalt]] fast in eine nördliche und südliche Hälfte gespalten. Provinzhauptstadt (Sitz des [[Oberpräsident]]en) war [[Magdeburg]], der [[Provinziallandtag der Provinz Sachsen|Provinziallandtag]] hatte seinen Sitz hingegen in [[Merseburg]]. Die historische Provinz Sachsen liegt heute räumlich verteilt im Land [[Sachsen-Anhalt]] (ohne Anhalt), im Norden [[Thüringen]]s (mit Erfurt, dem Eichsfeld, Nordhausen und Mühlhausen) und in Anteilen der früheren [[Grafschaft Henneberg]] (mit Suhl und Schleusingen) sowie in Teilen des heute südwestlichen Brandenburgs ([[Fläming|Südfläming]] und [[Elbe-Elster-Land]]) und in nordwestlichen Sachsens (aus Teilen des [[Landkreis Nordsachsen|Landkreises Nordsachsen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte (allgemein) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Provinz vereinigte das [[Königreich Preußen]] seinen 1807 an Frankreich verlorenen und in den [[Befreiungskriege]]n bis 1815 zurückgewonnenen Altbesitz an der mittleren Elbe ([[Altmark]], [[Herzogtum Magdeburg|Magdeburg]], [[Fürstentum Halberstadt|Halberstadt]], [[Grafschaft Mansfeld|Mansfeld]], [[Quedlinburg]]), mit den – ebenfalls 1807 verlorenen – Erwerbungen von 1802 ([[Eichsfeld]], [[Erfurt]], [[Mühlhausen/Thüringen|Mühlhausen]] und [[Nordhausen]]) sowie dem größten Teil der ihm auf dem [[Wiener Kongress]] zugesprochenen und als „Herzogtum Sachsen“ bezeichneten, vormals [[Königreich Sachsen#Niederlage und Teilung des Königreichs auf dem Wiener Kongress 1815|königlich sächsischen Territorien]] ([[Kurkreis|Wittenberger Kreis]], [[Thüringer Kreis]] um [[Weißenfels]], Norden des [[Leipziger Kreis]]es mit [[Delitzsch]] und [[Eilenburg]] sowie Norden des [[Meißnischer Kreis|Meißnischen Kreises]] mit [[Torgau]] und [[Elsterwerda]]).&lt;br /&gt;
Bedingt durch ihre Mittellage als westlichste der „sieben östlichen Provinzen des Königreichs“ grenzte diese Provinz 1815 an nicht weniger als 18 Mitgliedstaaten des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]] (1864 immerhin noch 14), darunter alle thüringischen Staaten, vor allem aber an die Königreiche Hannover und Sachsen, sowie an Kurhessen, Braunschweig (mit [[Amt Calvörde]], [[Blankenburg (Harz)|Blankenburg]] und Kernland) und die anhaltischen Herzogtümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Provinz Sachsen 1815.tif | mini | rechts | alternativtext=Karte der Bildung der Provinz Sachsen im Jahr 1815 | Bildung der Provinz Sachsen im Jahr 1815]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Provinz gehörten – vor allem in Thüringen – zahlreiche Exklaven, darunter die Kreise [[Landkreis Schleusingen|Schleusingen]] und [[Landkreis Ziegenrück|Ziegenrück]], wodurch es sogar mit [[Königreich Bayern|Bayern]] eine kurze gemeinsame Grenze gab (Exklaven [[Blankenberg (Rosenthal am Rennsteig)|Blankenberg]] und [[Sparnberg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im dichter besiedelten Süden und in der Provinzhauptstadt Magdeburg zahlreiche Betriebe der Metall- und Textilindustrie, später auch der chemischen Industrie beheimatet waren, herrschte im Magdeburger Umland und in der Altmark die Landwirtschaft vor, zum Teil mit Spezialkulturen, wie den Zuckerrüben in der fruchtbaren [[Magdeburger Börde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herzogtum Magdeburg war aus dem weltlichen Herrschaftsbereich des [[Erzstift Magdeburg|Erzbischofs von Magdeburg]] hervorgegangen. Nach den Bestimmungen des [[Westfälischer Frieden|Westfälischen Friedens]] von 1648 wurde dieses längst lutherisch gewordene Territorium nach dem Tod des letzten Administrators, Herzog [[August (Sachsen-Weißenfels)|August von Sachsen-Weißenfels]], im Jahre 1680 säkularisiert und als [[Herzogtum]] dem [[Kurfürstentum Brandenburg|Kurfürsten von Brandenburg]] (als Entschädigung für den verlorenen Anspruch auf [[Vorpommern]]) zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Juli 1944 wurde die Provinz Sachsen aufgeteilt in die Provinzen [[Provinz Magdeburg|Magdeburg]] und [[Provinz Halle-Merseburg|Halle-Merseburg]], während der [[Regierungsbezirk Erfurt]] der Verwaltung des [[Reichsstatthalter]]s in Thüringen unterstellt wurde. 1945 wurde die Provinz Sachsen durch Zusammenlegung der Provinzen Magdeburg und Halle-Merseburg mit dem Land Anhalt in neuer Form als „Provinz Sachsen-Anhalt“ wiedergegründet. Die Auflösung des preußischen Staates durch das [[Kontrollratsgesetz Nr. 46]] hatte dann die Konstituierung des Landes [[Sachsen-Anhalt]] zur Folge. Landeshauptstadt wurde Halle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am längsten hielten sich die Grenzen der Provinz Sachsen im kirchlichen Bereich in Form der [[Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen|Kirchenprovinz Sachsen der Evangelischen Kirche]], die bis Ende 2008 bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebiet und Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
Auf einer Fläche von 25.529 Quadratkilometern lebten im Mai 1939 3.618.458 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sjb3940&amp;quot;&amp;gt;[http://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PPN=PPN514401303_1939&amp;amp;DMDID=dmdlog10 Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1939/40] (Digitalisat).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Gottfried Daniel Stein |Titel=Handbuch der Geographie und Statistik des preußischen Staats |Verlag=Vossische Buchhandlung |Ort=Berlin |Datum=1819 |Kapitel=Der Regierungsbezirk Magdeburg |Seiten=326 |Online=[https://books.google.de/books?id=AdpLAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA326#v=onepage&amp;amp;f=false Digitalisat] |Abruf=2016-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Handbuch der Provinz Sachsen |Verlag=Rubachsche Buchhandlung |Ort=Magdeburg |Datum=1843 |Kapitel=Neustadt-Magdeburg |Seiten=79 |Online=[https://books.google.de/books?id=PWjfAAAAMAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA79#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat] |Abruf=2016-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;demand&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=p_sachsen.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 || 1.180.413&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1843 || 1.614.492&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 2.103.174&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || 2.312.007&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 2.580.010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || 2.832.616&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 3.089.275&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 3.277.476&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 3.400.592&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 3.618.458&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Provinz Sachsen wurde 1815 gebildet und erhielt den Rang eines Herzogtums. Sie umfasste im Wesentlichen die bereits vor 1800 zu Preußen gehörigen Gebietsteile Magdeburg und Halberstadt, die 1802 an Preußen gelangten ehemaligen Reichsstädte Mühlhausen und Nordhausen sowie Erfurt (zuvor seit 1807 als [[Fürstentum Erfurt]] direkt dem französischen Kaiser unterstellt) und darüber hinaus die vom [[Königreich Sachsen]] an Preußen abgetretenen Gebiete Wittenberg, Merseburg, Naumburg, Mansfeld, Querfurt und [[Grafschaft Henneberg|Henneberg]] mit deren Umland &amp;#039;&amp;#039;(Aufzählung nicht abschließend)&amp;#039;&amp;#039;. Andere ebenfalls an Preußen abgetretene Gebiete Sachsens (vor allem die Nieder- und die nordöstliche Oberlausitz) wurden den Provinzen [[Schlesien]] bzw. [[Provinz Brandenburg|Brandenburg]] zugeordnet. In die neue Provinz Sachsen wurden auch die [[Altmark]] (zwischen 1807 und 1813 beim Königreich Westphalen) einschließlich der früheren [[Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg|hannoverschen]] Exklaven um [[Klötze]] eingegliedert. 1932 erhielt sie noch die einst hannoverschen Gebiete um Ilfeld und Elbingerode. 1941 gab es einen Gebietstausch: Die Provinz Sachsen gab die Stadt [[Stadt Hornburg|Hornburg]] und die Gemeinden [[Isingerode]] und [[Roklum]] ab und erhielt dafür vom [[Freistaat Braunschweig]] den [[Hessen (Osterwieck)|Flecken Hessen]] und den bislang braunschweigischen Teil von [[Pabstorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Provinz Sachsen bestand im Wesentlichen aus zwei durch das [[Herzogtum Anhalt]] räumlich getrennten Teilen und hatte mehrere Exklaven. Sie hatte drei Regierungsbezirke (Magdeburg, Merseburg und Erfurt). Am 1. Juli 1944 wurde der hessen-nassauische Kreis [[Landkreis Herrschaft Schmalkalden|Herrschaft Schmalkalden]] dem [[Regierungsbezirk Erfurt]] eingegliedert und dieser dem [[Reichsstatthalter]] in Thüringen unterstellt sowie die restliche Provinz Sachsen in die beiden Provinzen [[Provinz Magdeburg|Magdeburg]] und [[Provinz Halle-Merseburg|Halle-Merseburg]] aufgeteilt. Schon ein Jahr später wurden auf Befehl des Oberst-Kommandierenden der [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|Sowjetischen Militäradministration]] die Provinzen Halle-Merseburg und Magdeburg mit dem Land Anhalt und die zur [[SBZ|Sowjetischen Besatzungszone]] gehörenden Teile des [[Freistaat Braunschweig|Landes Braunschweig]] (um [[Blankenburg (Harz)|Blankenburg]] und [[Calvörde]]) zu einem einheitlichen Gebiet, der Provinz Sachsen, zusammengelegt und diese in die drei Verwaltungsbezirke Magdeburg, Merseburg und Dessau unterteilt. Eine kleine Ausnahme bildete die zum [[Landkreis Haldensleben]] gehörende Gemeinde Preußisch Offleben, die mit der benachbarten braunschweigischen Gemeinde [[Offleben]] baulich verwachsen war und in diese eingegliedert wurde. Nach Genehmigung durch den Chef der Sowjetischen Militäradministration [[Marschall der Sowjetunion|Marschall]] [[Wassili Danilowitsch Sokolowski|Sokolowski]] am 3. Dezember 1946 erfolgte die Umbenennung in &amp;#039;&amp;#039;Provinz Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039; und die bisherige Provinzialverwaltung in &amp;#039;&amp;#039;Provinzialregierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Landtages Sachsen-Anhalt bearbeitet im Auftrag des Landtagspräsidiums von [[Kurt Schwarze (Politiker)|Kurt Schwarze]], Erstem Vizepräsidenten des Landtages&amp;#039;&amp;#039;. Mitteldeutsche Verlagsgesellschaft, Halle 1947, S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1947 in [[Land Sachsen-Anhalt (1947–1952)|Land Sachsen-Anhalt]]. Letzteres wurde bei der Gründung der DDR am 7. Oktober 1949 Bestandteil der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]; es wurde im Juli 1952 mit der [[Bezirk (DDR)|Gebietsreform in der DDR]] wieder aufgelöst. Es entstanden hieraus im Wesentlichen die Bezirke [[Bezirk Halle|Halle]] und Magdeburg. Dabei wurden einige ehemals sächsische Gebiete im Osten (u.&amp;amp;nbsp;a. Delitzsch, Eilenburg, Torgau und Schkeuditz bereits 1950) dem aus dem Land Sachsen (wurde in drei Bezirke aufgeteilt) entstandenen [[Bezirk Leipzig]] angegliedert, andere Teile (Kreise Schweinitz und Liebenwerda) dem [[Bezirk Cottbus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wiedervereinigung 1990 wurde das Land Sachsen-Anhalt mit leicht veränderten Grenzen im Wesentlichen aus den Bezirken Halle und Magdeburg (Landeshauptstadt) wieder errichtet, siehe [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung der Provinz Sachsen (bis 1944) ==&lt;br /&gt;
=== [[Regierungsbezirk Magdeburg]] ===&lt;br /&gt;
==== Stadtkreise ====&lt;br /&gt;
# [[Aschersleben]] (1901–1950)&lt;br /&gt;
# [[Burg (bei Magdeburg)|Burg]] (1924–1950)&lt;br /&gt;
# [[Halberstadt]] (1817–1825 und 1891–1950)&lt;br /&gt;
# [[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
# [[Quedlinburg]] (1911–1950)&lt;br /&gt;
# [[Stendal]] (1909–1950)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Landkreise ====&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Calbe a./S.|Calbe a./S.]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Gardelegen|Gardelegen]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Halberstadt|Halberstadt]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Haldensleben|Haldensleben]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Jerichow I|Jerichow I]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Jerichow II|Jerichow II]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Oschersleben (Bode)|Oschersleben (Bode)]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Osterburg|Osterburg]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Quedlinburg|Quedlinburg]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Salzwedel|Salzwedel]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Stendal|Stendal]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Wanzleben|Wanzleben]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Wernigerode (Provinz Sachsen)|Wernigerode]] (von 1900 bis 1932 Grafschaft Wernigerode)&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Wolmirstedt|Wolmirstedt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Regierungsbezirk Merseburg]] ===&lt;br /&gt;
==== Stadtkreise ====&lt;br /&gt;
# [[Lutherstadt Eisleben|Eisleben]] (1908–1950)&lt;br /&gt;
# [[Halle (Saale)|Halle a. d. Saale]]&lt;br /&gt;
# [[Merseburg]] (1921–1950)&lt;br /&gt;
# [[Naumburg (Saale)|Naumburg]] a. d. Saale (1914–1950)&lt;br /&gt;
# [[Weißenfels]] (1899–1950)&lt;br /&gt;
# [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]] (Lutherstadt) (1922–1950)&lt;br /&gt;
# [[Zeitz]] (1901–1950)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Landkreise ====&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Bitterfeld (Provinz Sachsen)|Bitterfeld]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Delitzsch (Provinz Sachsen)|Delitzsch]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Eckartsberga|Eckartsberga]] (Sitz: Kölleda)&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Liebenwerda|Liebenwerda]]&lt;br /&gt;
# [[Mansfelder Gebirgskreis]]&lt;br /&gt;
# [[Mansfelder Seekreis]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Merseburg|Merseburg]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Naumburg|Naumburg]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Querfurt|Querfurt]]&lt;br /&gt;
# [[Saalkreis]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Sangerhausen (Provinz Sachsen)|Sangerhausen]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Schweinitz|Schweinitz]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Torgau (1816–1952)|Torgau]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Weißenfels|Weißenfels]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Wittenberg (1815–1952)|Wittenberg]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Zeitz|Zeitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Regierungsbezirk Erfurt]] ===&lt;br /&gt;
==== Stadtkreise ====&lt;br /&gt;
# [[Erfurt]] (1816–1818, seit 1872)&lt;br /&gt;
# [[Mühlhausen/Thüringen|Mühlhausen]] (1892–1950)&lt;br /&gt;
# [[Nordhausen]] (1882–1950)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Landkreise ====&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Erfurt (1816–1932)|Erfurt]] (bis 1932)&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Grafschaft Hohenstein|Grafschaft Hohenstein]] (&amp;#039;&amp;#039;Landratsamt in&amp;#039;&amp;#039; [[Nordhausen]])&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Heiligenstadt|Heiligenstadt]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Langensalza|Langensalza]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Mühlhausen i. Th.|Mühlhausen]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Schleusingen|Schleusingen]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Weißensee|Weißensee]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Worbis|Worbis]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Ziegenrück|Ziegenrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Oberpräsidenten ===&lt;br /&gt;
* 1816–1821: [[Friedrich von Bülow (Verwaltungsjurist, 1762)|Friedrich von Bülow]]&amp;lt;ref&amp;gt;zeichnet ab 30. Sept. 1815 als „Geh. Staatsrath und Oberpräsident der Provinz Sachsen“, General-Gouvernements-Blatt für das Kgl. Preuß. Herzogthum Sachsen, No. 138 vom 14. Oktober 1815, S. 999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1821/24–1825: [[Friedrich von Motz]]&lt;br /&gt;
* 1825–1837: [[Wilhelm Anton von Klewiz]]&lt;br /&gt;
* 1837–1840: [[Anton zu Stolberg-Wernigerode]]&lt;br /&gt;
* 1841–1844: [[Eduard von Flottwell]]&lt;br /&gt;
* 1844–1845: [[Wilhelm von Wedell]]&lt;br /&gt;
* 1845–1850: [[Gustav von Bonin]]&lt;br /&gt;
* 1850–1872: [[Hartmann von Witzleben]]&lt;br /&gt;
* 1873–1881: [[Robert von Patow]]&lt;br /&gt;
* 1881–1890: [[Arthur von Wolff]]&lt;br /&gt;
* 1890–1897: [[Albert von Pommer Esche]]&lt;br /&gt;
* 1898–1906: [[Karl Heinrich von Boetticher]]&lt;br /&gt;
* 1906–1908: [[Kurt von Wilmowsky]]&lt;br /&gt;
* 1908–1917: [[Wilhelm von Hegel]]&lt;br /&gt;
* 1917–1919: [[Rudolf von der Schulenburg]]&lt;br /&gt;
* 1920–1927: [[Otto Hörsing]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]])&lt;br /&gt;
* 1927–1930: [[Heinrich Waentig]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]])&lt;br /&gt;
* 1930–1932: [[Carl Falck (Verwaltungsjurist)|Carl Falck]] ([[Deutsche Demokratische Partei|DDP]])&lt;br /&gt;
* 1933–1933: [[Friedrich von Velsen]] ([[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]])&lt;br /&gt;
* 1933–1933: [[Kurt Melcher]] ([[Deutsche Volkspartei|DVP]])&lt;br /&gt;
* 1933–1944: [[Curt von Ulrich]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]])&lt;br /&gt;
* 1944–1945: aufgeteilt in &amp;#039;&amp;#039;[[Provinz Magdeburg]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Provinz Halle-Merseburg]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Provinz Magdeburg: [[Rudolf Jordan (Politiker)|Rudolf Jordan]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]])&lt;br /&gt;
** Provinz Halle-Merseburg: [[Joachim Albrecht Eggeling]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landeshauptmänner ===&lt;br /&gt;
* 1876–1900{{0|00}}[[Wilko Levin von Wintzingerode]]&lt;br /&gt;
* 1900–1907{{0|00}}Ludwig Bartels, Deutschkonservative Partei&lt;br /&gt;
* 1908–1921{{0|00}}[[Kurt von Wilmowsky]]&lt;br /&gt;
* 1921–1922{{0|00}}[[Rudolf Oeser (Politiker)|Rudolf Oeser]], [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]]&lt;br /&gt;
* 1922–1933{{0|00}}[[Erhard Hübener]], DDP &amp;#039;&amp;#039;(1922–1924 geschäftsführend)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1933–1945{{0|00}}[[Kurt Otto (Politiker, 1887)|Kurt Otto]], [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]&lt;br /&gt;
* 1945{{0|0000000}}[[Erhard Hübener]], [[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands|LDP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Provinziallandtag ===&lt;br /&gt;
* 1921: [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] 22,7 % – 25 Sitze | [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] 19,1 % – 21 Sitze | [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] 17,3 % – 19 Sitze | [[Deutsche Volkspartei|DVP]] 14,6 % – 16 Sitze | [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] 10,9 % – 12 Sitze | [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]] 10,0 % – 11 Sitze | [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] 3,6 % – 4 Sitze | [[Landbund (Deutschland)|Landbund]] 1,8 % – 2 Sitze&lt;br /&gt;
* 1925: [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] 29,7 % – 34 Sitze | [[Nationaler Ordnungsblock|NOB]] 17,3 % – 20 Sitze | [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] 15,4 % – 18 Sitze | [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] 10,7 % – 12 Sitze | &amp;#039;&amp;#039;Arbeit und Ordnung&amp;#039;&amp;#039; 6,7 % – 7 Sitze | [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]] 4,8 % – 5 Sitze | [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] 3,9 % – 4 Sitze | [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]]/[[Landbund (Deutschland)|Landbund]] 3,4 % – 4 Sitze | &amp;#039;&amp;#039;Sparer und Rentner&amp;#039;&amp;#039; 2,2 % – 3 Sitze | [[Deutsche Volkspartei|DVP]] 1,6 % – 2 Sitze | [[Deutschsoziale Partei (Weimarer Republik)|DSP]] 1,2 % – 2 Sitze | [[Deutschvölkische Freiheitspartei|DFVP]] 1,1 % – 1 Sitz | [[Reichspartei des deutschen Mittelstandes|WP]] 0,9 % – 1 Sitz&lt;br /&gt;
* 1929: [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] 31,1 % – 37 Sitze | [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] 14,9 % – 17 Sitze | [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] 13,7 % – 16 Sitze | [[Deutsche Volkspartei|DVP]] 8,6 % – 10 Sitze | [[Reichspartei des deutschen Mittelstandes|WP]] 6,1 % – 8 Sitze | [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] 5,8 % – 7 Sitze | [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]] 4,1 % – 5 Sitze | [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] 3,8 % – 5 Sitze | [[Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei|CNBL]] 2,9 % – 4 Sitze | [[Landbund (Deutschland)|Landbund]] 2,5 % – 4 Sitze&lt;br /&gt;
* 1933: [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] 48,1 % – 54 Sitze | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] 21,4 % – 25 Sitze | [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] 12,8 % – 15 Sitze | [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] 13,5 % – 14 Sitze | [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] 3,7 % – 5 Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;(An 100 % fehlende Stimmen = nicht im Provinziallandtag vertretene Wahlvorschläge.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Landtagswahl in der Provinz Sachsen 1946}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Pestalozziverein der Provinz Sachsen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Provinz Sachsen in Wort und Bild&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von Julius Klinkhardt, Berlin 1900 (Reprint: Naumburger Verlagsanstalt, 1990, ISBN 3-86156-007-0)&lt;br /&gt;
* [[Steffen Raßloff]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußisches Kernland. Die Provinz Sachsen&amp;#039;&amp;#039;. In: Sachsen-Anhalt. 55 Highlights aus der Geschichte. Erfurt 2020 (Sutton Verlag), ISBN 978-3-96303-162-5. S. 82 f.&lt;br /&gt;
* Mathias Tullner: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Landes Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039;. Magdeburg 2001, ISBN 3-8100-3145-3.&lt;br /&gt;
* [[Franz Heinrich Ungewitter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die preußische Monarchie nach den zuverlässigsten Quellen geographisch, statistisch, topographisch und historisch ausführlich und übersichtlich dargestellt. Ein Handbuch für Staats- und Communalbehörden, so wie zum Privatgebrauch.&amp;#039;&amp;#039; Nicolai, Berlin 1859, S. 797–834 ([https://books.google.de/books?id=XKYCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA797 Google Books]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Saxony Province|Provinz Sachsen}}&lt;br /&gt;
* [http://ahnenforschung-ende.de/wissen-dateien/politische_Zugehoerigkeit-Pfarrerbuecher-Thomas_Engelhardt%E2%80%A6.pdf Liste] (PDF) der Gebiete und ehemalige Ämter der neu geschaffenen Provinz Sachsen&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Aufgelöst 1947]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Otberg</name></author>
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