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	<title>Produktion - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rmcharb: Änderungen von ~2025-27245-42 (Diskussion) auf die letzte Version von At40mha zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-10-01T08:15:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-27245-42&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-27245-42&quot;&gt;~2025-27245-42&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-27245-42&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-27245-42 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:At40mha&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:At40mha (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;At40mha&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Thema Herstellung im Verlag siehe [[Verlagsherstellung]]. Weitere Bedeutungen sind unter [[Produktion (Begriffsklärung)]] aufgeführt.}}&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus {{laS|pro-|de=vor-, vorwärts-}} und {{laS|ducere|de=führen}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ursula Hermann |Titel=Knaurs etymologisches Lexikon |Datum=1983 |Seiten=391}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; insbesondere bei [[Realgut|Realgütern]] auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fertigung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fabrikation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verarbeitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bearbeitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, als [[Rechtsbegriff]] die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Online=https://www.duden.de/rechtschreibung/Herstellung |Verlag=Bibliographisches Institut |Hrsg=Dudenredaktion |Titel=Duden |Fundstelle=Stichwort: &amp;#039;&amp;#039;Produktion&amp;#039;&amp;#039; |Datum=2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) versteht die [[Betriebswirtschaftslehre]] und [[Volkswirtschaftslehre]] die durch Kombination von [[Produktionsfaktor]]en während eines [[Transformation (Betriebswirtschaft)|Transformationsprozesses]] hergestellten [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Güter]] und [[Dienstleistung]]en. Gegensatz ist der [[Verbrauch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Diese allgemein gültige Definition&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst J. Wildermann, Klaus J. Schmidt |Titel=Produktion |Hrsg=Wolfgang Lück |Sammelwerk=Lexikon der Betriebswirtschaft |Datum=1990 |Seiten=911 |ISBN=3-478-37624-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; legt den Begriff sehr weit aus. [[Günter Wöhe]] fasst den Begriff enger und begrenzt ihn auf die betriebliche [[Leistung (Rechnungswesen)|Leistungserstellung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Günter Wöhe]], [[Ulrich Döring]] |Titel=Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre |Auflage=25. |Datum=2013 |Seiten=273 |ISBN=978-3-8006-4687-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Erich Gutenberg]] widmete 1951 der Produktion den ersten Band seiner Buchreihe &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;. Für ihn besteht der Sinn aller betrieblichen Betätigung darin, „Güter materieller Art zu produzieren oder Güter immaterieller Art bereitzustellen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gutenberg-B1-S1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Online={{Google Buch |BuchID=WEvzBgAAQBAJ |Seite=1}} |Autor=Erich Gutenberg |Titel=Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre |Band=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Produktion&amp;#039;&amp;#039; |Datum=1951 |Seiten=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sich mit der Produktion befassende [[Wirtschaftssubjekt]] wird als [[Nomen Agentis]] „Produzent“ oder mit dem [[Rechtsbegriff]] „Hersteller“ bezeichnet. Er unterliegt der [[Produzentenhaftung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der angloamerikanischen [[Fachliteratur]] wird zwischen „Fertigung“ ({{enS|manufacturing}}) und „Produktion“ ({{enS|production}}) unterschieden, wobei die Fertigung als Teilbereich der Produktion angesehen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roger G. Schroeder |Titel=Operations Management – Contemporary Concepts |Datum=2000 |Seiten=5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Teil der deutschsprachigen betriebswirtschaftlichen Fachliteratur hat sich dem angeschlossen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rolf Hackstein, Hans-Peter Sieper |Titel=Produktion in den Fertigungs- und Montageindustrien |Hrsg=Werner Kern, Hans-Horst Schröder, Jürgen Weber |Sammelwerk=Handwörterbuch der Produktionswirtschaft |Datum=1996 |Spalten=574 |ISBN=978-3-7910-8044-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[herrschende Meinung]] stuft „Fertigung“ und „Produktion“ und die entsprechenden Komposita als [[Synonym]]e ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Online=https://www.google.de/books/edition/Referenzdatenmodelle/dpbwBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Fertigung+Produktion+Synonyme&amp;amp;pg=PA194&amp;amp;printsec=frontcover |Autor=Alexander Hars |Titel=Referenzdatenmodelle |Datum=1994 |Seiten=194}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hartmut Kreikebaum]] |Titel=Umweltgerechte Produktion. Integrierter Umweltschutz als Aufgabe der Unternehmensführung im Industriebetrieb |Datum=1992 |Seiten=16 |ISBN=978-3-409-23363-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „[[Fertigungsverfahren]]“ kann daher durch „[[Produktionsverfahren]]“ ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Herstellung&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Verarbeitung&amp;#039;&amp;#039; werden fließend verwendet, so wird beispielsweise wirtschaftssystematisch prinzipiell in &amp;#039;&amp;#039;Metallherstellung&amp;#039;&amp;#039; (Bergbau und Verhüttung) und &amp;#039;&amp;#039;Metallverarbeitung&amp;#039;&amp;#039; (Warenproduktion) unterschieden, die dazwischenstehende Produktion von [[Halbzeug]] (wie Blech), an und für sich auch schon Handelsware, wird meist noch den Herstellern zugeordnet, obwohl fertigungstechnisch schon eine Verarbeitung von Rohmetall vorliegt. &amp;#039;&amp;#039;Bearbeitung&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich auf die Veränderung der äußeren Gestalt eines Werkstückes; bei der &amp;#039;&amp;#039;Verarbeitung&amp;#039;&amp;#039; wird das Rohteil verbraucht und liegt in chemisch-physikalisch anderer Form vor, beispielsweise verbrannt bei Brennstoffen oder ausgeschmolzen bei der Verarbeitung von Erzen zu Metallen. Auch in der [[Landwirtschaft]] wird zum Beispiel im [[Obstbau]] die Handelsware bei Tafelobst direkt ohne jede Verarbeitung (ur-)produziert, während der Sektor [[Lebensmittelherstellung]] primär die Verarbeitung von Tieren und Pflanzen umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dienstleistung]]en werden auch &amp;#039;&amp;#039;produziert&amp;#039;&amp;#039;, bei ihnen erfolgt jedoch die Produktion und der [[Konsum]] gleichzeitig, weil sich der Konsument (oder Dritte oder Objekte) als [[externer Produktionsfaktor]] einbringt (etwa der [[Kunde]] beim [[Friseur]]). Dienstleistungen „werden zeitgleich produziert und konsumiert. In diesem Zusammenhang werden die Begriffe Fertigung, Herstellung oder Fabrikation synonym gebraucht.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erich Zahn, Uwe Schmidt |Titel=Produktionswirtschaft|Band=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen und operatives Produktionsmanagement&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=UTB |Ort=Stuttgart |Datum= |ISBN=978-3-8252-8126-7 |Seiten=65}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da bei „Produktion“ nicht klar ist, ob auch Dienstleistungen inbegriffen sind, verwenden manche Wissenschaftler den Begriff [[Leistungserstellung]], um zu verdeutlichen, dass Dienstleistungen &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; Sachgüter gemeint sind. Analog wird auch von der [[Leistungsverwertung]] für den [[Vertrieb]] gesprochen. Hintergrund ist, dass zunehmend Sachgüter zusammen mit Dienstleistungen verkauft werden, etwa im Falle eines Herstellers einer komplexen [[Maschine]], der die [[Schulung]] der Mitarbeiter im Kundenunternehmen übernimmt, sowie die Programmierung, Wartung und Lieferung von Ersatzteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günther Zäpfel |Titel=Produktionswirtschaft. Operatives Produktions-Management |Verlag=de Gruyter |Ort=Berlin/New York |Datum=1982 |ISBN=3-11-007450-8 |Seiten=5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Verlag]]en bleibt die traditionelle Bezeichnung Herstellung als großer Arbeitsbereich, zuständig für [[Papier]]- und [[Online]]-Organisation, [[Satz (Druck)|Satz]] usw. Nicht lagerbare Wirtschaftsgüter wie beispielsweise Elektrizität oder Druckluft werden &amp;#039;&amp;#039;bereitgestellt&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;geliefert&amp;#039;&amp;#039;. Umgangssprachlich wird auch produziert auf [[Kunst|künstlerischem]] Gebiet ([[Fernsehproduktion]], [[Filmproduktion]], [[Musikproduktion]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftswissenschaften ==&lt;br /&gt;
=== Betriebswirtschaftslehre ===&lt;br /&gt;
Die Produktion ist in der Betriebswirtschaftslehre die wichtigste [[betriebliche Funktion]], ohne die andere Funktionen wie [[Beschaffung]], [[Finanzierung]], [[Verwaltung]] oder [[Vertrieb]] überflüssig wären. Der [[Produktionsprozess]] wird als auf das [[Unternehmensziel]] ausgerichteter Transformationsprozess verstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gabler-Kompakt-S352&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Online={{Google Buch |BuchID=EswhBAAAQBAJ |Seite=352}} |Verlag=Springer Fachmedien Wiesbaden |Titel=Gabler Kompakt-Lexikon Wirtschaft |Datum=2010 |Seiten=352}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kombiniert werden in der Produktion die betriebswirtschaftlichen Produktionsfaktoren (Elementarfaktoren: [[Werkstoff (Produktion)|Werkstoffe]], [[Betriebsmittel (Produktion)|Betriebsmittel]] und die [[Arbeit (Betriebswirtschaftslehre)|Arbeit]]; [[dispositiver Faktor|dispositive Faktoren]]: [[Unternehmensleitung]], [[Planung]], [[Organisation]] und [[Kontrolle]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Verlag=Springer Fachmedien Wiesbaden |Titel=Gabler Kompakt-Lexikon Wirtschaft |Datum=2010 |Seiten=352 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gutenberg definierte faktorbezogen: „Eine Leistungserstellung, die außer [[Arbeitsleistung]]en und Betriebsmitteln auch den Faktor Werkstoffe enthält, bezeichnen wir als ‚Produktion‘“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gutenberg-B1-S3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Online={{Google Buch |BuchID=WEvzBgAAQBAJ |Seite=3}} |Autor=Erich Gutenberg |Titel=Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre |Band=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Produktion&amp;#039;&amp;#039; |Datum=1951 |Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktion verursacht eine [[Kostenart]], die als [[Herstellungskosten]] bezeichnet wird. Ergebnis der Produktion sind [[Produkt (Wirtschaft)|Produkte]]&amp;lt;ref&amp;gt;sprachlich das [[Nomen Agentis]] von Produktion&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Dienstleistung]]en. Je nach [[Nutzung (Technik)|Fertigungsgrad]] gibt es [[Vorleistungsgut|Vorleistungsgüter]], [[Halbfabrikat]]e, [[Zwischenprodukt]]e und [[Endprodukt]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von wesentlicher Bedeutung ist die [[Produktionsfunktion]] als [[Funktion (Mathematik)|funktionale]] Beziehung zwischen [[Ausbringung]]smenge ({{enS|output}}) und dafür eingesetzten Produktionsfaktoren ({{enS|input}}) bei gegebener [[Technologie]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Verlag=Springer Fachmedien Wiesbaden |Titel=Gabler Kompakt-Lexikon Wirtschaft |Datum=2010 |Seiten=353}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Produktionsstrategie]]n befassen sich unter anderem mit Fragen der [[Fertigungstiefe]], [[Just-in-time-Produktion]] und der [[Eigenfertigung oder Fremdbezug]] ({{enS|make or buy}}). Der mehr oder weniger komplexe Produktionsprozess bedarf eines [[Produktionsmanagement]]s. Für den Produktionsprozess werden [[Arbeitsablauf|Arbeitsabläufe]] von [[Fertigungsverfahren]] beim Zusammenwirken von [[Arbeitsmittel|Arbeits-]] und Betriebsmitteln untersucht. Er beinhaltet [[Produktentwicklung]], [[Konstruieren (Technik)|Konstruktion]], [[Arbeitsvorbereitung]], [[Fertigungsbetrieb|Fertigung]] und [[Montage (Produktion)|Montage]]. Mit dem [[Produktionsprogramm]] wird festgelegt, &amp;#039;&amp;#039;welche&amp;#039;&amp;#039; ([[Betriebsform]]) und &amp;#039;&amp;#039;wie viele&amp;#039;&amp;#039; ([[Mehrproduktunternehmen|Einprodukt-]] oder [[Mehrproduktunternehmen]]) Produkte hergestellt werden sollen, [[Produktionssystem (Unternehmen)|Produktionssysteme]] legen die [[Organisationseinheit]]en fest, in denen produziert werden soll. Mit der Produktion beschäftigt sich die [[Produktionstheorie]] und die [[Produktionsplanung und -steuerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Arbeit (Philosophie)#Konkrete Arbeit|Arbeit]] in der Produktion wird auch als [[Wertschöpfungsprozess]] interpretiert. Diese Definition versteht sich vor allem als Abgrenzung zur Konsumption, bei der Produkte verbraucht werden. Produktion schließt aber auch Prozesse mit ein, bei denen beispielsweise Abfälle einer Nutzung zugeführt werden (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Müllverbrennungsanlage]]), weil auch hier Produkte entstehen, die mehr wert sind als die Ausgangsstoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Volkswirtschaftslehre ===&lt;br /&gt;
Nach Gutenberg ist die Urproduktion keine Produktion im engeren Sinne, denn deren [[Rohstoff]]e werden nicht eigentlich hergestellt, sondern [[Gewinnung (Bergbau)|gewonnen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gutenberg-B1-S1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Online={{Google Buch |BuchID=WEvzBgAAQBAJ |Seite=1}} |Autor=Erich Gutenberg |Titel=Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre |Band=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Produktion&amp;#039;&amp;#039; |Datum=1951 |Seiten=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder [[Abbau (Bergbau)|abgebaut]]. Diese Auffassung entsprach der [[Klassische Nationalökonomie|klassischen Nationalökonomie]] etwa eines [[Jean-Baptiste Say]], der 1803 die Einteilung in Produktion, Zirkulation, Distribution und Konsumtion vornahm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jean-Baptiste Say |Titel=Traité d’Économie Politique |Datum=1803 |Seiten=158 |Sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemäß der modernen [[Wirtschaftstheorie]] dagegen umfasst der Begriff „Produktion“ die Sektoren [[Urproduktion]] (mit der [[Agrarproduktion]], [[Fischerei]] und [[Forstwirtschaft]]), [[Bergbau]], [[Industrie]], [[Handwerk]] sowie die [[Distributionslogistik|Verteilung]] der Güter durch [[Handel]] und [[Verkehr]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Verlag=Th. Gabler |Titel=Gabler Wirtschafts-Lexikon |Band=4 |Datum=1984 |Spalten=835}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkswirtschaftslehre werden die volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren ([[Boden (Produktionsfaktor)|Boden]], [[Arbeit (Volkswirtschaftslehre)|Arbeit]] und [[Kapital]]) kombiniert, um [[Knappheit]] zu beseitigen; dazu wird [[Arbeitsteilung]] eingesetzt, die eine Koordinierung erfordert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gabler-Kompakt-S352&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Online={{Google Buch |BuchID=EswhBAAAQBAJ |Seite=352}} |Verlag=Springer Fachmedien Wiesbaden |Titel=Gabler Kompakt-Lexikon Wirtschaft |Datum=2010 |Seiten=352}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Produktionsmittel]] werden dem Faktor Kapital als [[Sachkapital]] zugeordnet. [[Investitionsgut|Investitionsgüter]] werden für die Produktion verwendet und ersetzen oder erhöhen den [[Kapitalstock]] der Unternehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Online={{Google Buch |BuchID=j1wlBgAAQBAJ |Seite=8}} |Autor=Horst Hanusch, Thomas Kuhn, Uwe Cantner |Titel=Volkswirtschaftslehre |Band=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Grundlegende Mikro- und Makroökonomie&amp;#039;&amp;#039; |Datum=2000 |Seiten=8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Transformationskurve]] gibt dabei an, welche Arten und Mengen von Gütern mit den vorhandenen [[Ressource]]n und den vorhandenen [[Technologie]]n produziert werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Online={{Google Buch |BuchID=j1wlBgAAQBAJ |Seite=8}} |Autor=Horst Hanusch, Thomas Kuhn, Uwe Cantner |Titel=Volkswirtschaftslehre |Band=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Grundlegende Mikro- und Makroökonomie&amp;#039;&amp;#039; |Datum=2000 |Seiten=30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktion schafft durch die [[Nachfrage]] nach Produktionsfaktoren auf dem [[Faktormarkt]] das [[Einkommen]], mit dem auf dem [[Gütermarkt]] das Güterangebot gekauft werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Online={{Google Buch |BuchID=0jHnqPyluiMC |Seite=214}} |Autor=Rainer Fischbach, Klaus Wollenberg |Titel=Volkswirtschaftslehre |Band=Band I: &amp;#039;&amp;#039;Einführung und Grundlagen&amp;#039;&amp;#039; |Datum=2007 |Seiten=214}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier bilden die Produkte das Güterangebot, das auf die [[Gütermarkt|Güternachfrage]] trifft, wobei beide durch den [[Marktpreis|Preismechanismus]] zum Ausgleich gebracht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Online={{Google Buch |BuchID=VEyQBwAAQBAJ |Seite=64}} |Autor=Gerhard Graf |Titel=Grundlagen der Volkswirtschaftslehre |Datum=1997 |Seiten=64 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Produzierendes Gewerbe|produzierende Gewerbe]] schafft insgesamt den [[Produktionswert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Produktionspotenzial]] gibt an, welche Produktionsmenge bei vollständiger [[Kapazität (Wirtschaft)|Kapazitätsauslastung]] der Produktionsfaktoren möglich wäre. Der [[Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung|Sachverständigenrat]] sieht eine Normalauslastung dann als gegeben an, wenn die vorhandenen Produktionsfaktoren zu 96,75 % ausgelastet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Ritterbruch |Titel=Makroökonomie |Auflage=11. |Datum=2000 |Seiten=136}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Ökonomie ===&lt;br /&gt;
In seinen Beiträgen zur [[Politische Ökonomie|Politischen Ökonomie]] definierte [[Karl Marx]] in allgemeineren [[Gesellschaft (Soziologie)|gesellschaftlichen]] Zusammenhängen &amp;#039;&amp;#039;Produktion&amp;#039;&amp;#039; [[Prozessphilosophie|philosophisch]] wie Say als ökonomischen Prozess neben der &amp;#039;&amp;#039;Distribution&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Verteilung/Aneignung&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Konsumtion&amp;#039;&amp;#039;. Hierzu schrieb er: „Der ganze Charakter der kapitalistischen Produktion ist bestimmt durch die [[Verwertung]] des vorgeschossenen [[Kapitalwert]]s, also in erster Instanz durch Produktion von möglichst viel [[Mehrwert (Marxismus)|Mehrwert]], zweitens aber […] durch Produktion von Kapital, also durch Verwandlung von Mehrwert in Kapital“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Online={{Google Buch |BuchID=s3gqDwAAQBAJ |Seite= }} |Hrsg=Izumi Omura, Keizo Hayasaka, Rolf Hecker, Sejiro Kubo, Akira Miyakaw, Kenji Mori, Sadao Ohno, Regina Roth, Shinya Shibata, Ryojiro Yatuyanagi |Titel=Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Zweiter Band: 1885 |Datum=2008 |Seiten=74 |Fundstelle=Rn 20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ingenieurwissenschaften ==&lt;br /&gt;
In der [[Ingenieurwissenschaft]] wird von der &amp;#039;&amp;#039;Fertigung&amp;#039;&amp;#039; als zusammenbauender Produktion und &amp;#039;&amp;#039;Erzeugung&amp;#039;&amp;#039; für die [[Chemische Industrie|chemische Produktion]] gesprochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gabler-Kompakt-S352&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Online={{Google Buch |BuchID=EswhBAAAQBAJ |Seite=352}} |Verlag=Springer Fachmedien Wiesbaden |Titel=Gabler Kompakt-Lexikon Wirtschaft |Datum=2010 |Seiten=352}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von &amp;#039;&amp;#039;Fabrikaten&amp;#039;&amp;#039; ist nur dann die Rede, wenn die neuen Produkte Eigenschaften aufweisen, die sie von den zu ihrer Herstellung verwandten [[Grundstoff]]en wesentlich unterscheiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gutenberg-B1-S1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Online={{Google Buch |BuchID=WEvzBgAAQBAJ |Seite=1}} |Autor=Erich Gutenberg |Titel=Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre |Band=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Produktion&amp;#039;&amp;#039; |Datum=1951 |Seiten=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ist die Abweichung nicht wesentlich, liegt eine [[Raffination|Veredelung]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Produktionstechnik ===&lt;br /&gt;
In der industriellen [[Produktionstechnik]] wird die &amp;#039;&amp;#039;Fertigung&amp;#039;&amp;#039; (von [[Stückgut|Stückgütern]]), die &amp;#039;&amp;#039;[[Verfahrenstechnik]]&amp;#039;&amp;#039; (von [[Fließgut|Fließgütern]] / von Rohstoffen zu Gütern) und die &amp;#039;&amp;#039;[[Energietechnik]]&amp;#039;&amp;#039; unterschieden.&lt;br /&gt;
* Unter &amp;#039;&amp;#039;Fertigung&amp;#039;&amp;#039; versteht man die &amp;#039;&amp;#039;Herstellung&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Montage (Produktion)|Montage]]&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;zählbaren&amp;#039;&amp;#039; festen Teilen mit geometrisch bestimmter Gestalt (so genannte Stückgüter). Die &amp;#039;&amp;#039;[[Fertigungstechnik]]&amp;#039;&amp;#039; beschreibt die Fertigungsverfahren wie [[Fräsen]], [[Gießen (Metall)|Gießen]], [[Schmieden]] oder [[Schweißen]].&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[Energietechnik]]&amp;#039;&amp;#039; beschäftigt sich mit [[Energiequelle|Gewinnung]], [[Energiewandler|Umwandlung]], [[Energieübertragung|Energietransport]], [[Energiespeicher]]ung und [[Endenergieverbrauch|Energieverbrauch]] in allen [[Energie]]formen.&lt;br /&gt;
* In der &amp;#039;&amp;#039;[[Verfahrenstechnik]]&amp;#039;&amp;#039; wird primär die &amp;#039;&amp;#039;Verarbeitung&amp;#039;&amp;#039; von [[Rohmaterial]]ien zu einem Produkt, unter Nutzung chemisch-physikalischer oder biologischer Vorgänge betrachtet. Sie steht damit zwischen dem Abbau der Rohstoffe und der Fertigstellung von Produkten. Dabei werden kontinuierliche und diskontinuierliche Prozesse unterschieden. Hier wird der Güterausstoß meist massen- oder volumenorientiert gemessen, da er nicht oder nur schwer &amp;#039;&amp;#039;zählbar&amp;#039;&amp;#039; ist etwa Mehl, Salz, Eisen, oder Medikamentenpillen. Anwendungsgebiete sind v.&amp;amp;nbsp;a. die chemische und Nahrungsmittelindustrie, Rohstoffförderung sowie Fließ- und Schüttgüter wie Zement.&lt;br /&gt;
Die verschiedenen [[Fertigungstyp|Produktionsverfahren]] werden aus betriebswirtschaftlicher Sicht unterschieden nach der Anzahl der gefertigten Teile als Einteilungskriterium ([[Einzelfertigung|Einzel-]], [[Serienfertigung|Serien-]] oder [[Massenproduktion|Massenfertigung]]) und der &amp;#039;&amp;#039;Fertigungsorganisation&amp;#039;&amp;#039; ([[Werkstattfertigung|Werkstatt-]] oder [[Fließbandfertigung|Reihenfertigung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jürgen Bloech et al. |Titel=Einführung in die Produktion |Auflage=7., korrigierte und aktualisierte |Verlag=Springer Gabler |Ort=Wiesbaden |Datum=2014 |ISBN=978-3-642-31892-4}}&lt;br /&gt;
* Hans Corsten: &amp;#039;&amp;#039;Produktionswirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage. München/Wien 2003, ISBN 978-3-486-70569-0.&lt;br /&gt;
* [[Harald Dyckhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Produktionstheorie.&amp;#039;&amp;#039; 5., überarbeitete Auflage. Springer, Berlin/Heidelberg/New York 2006, ISBN 978-3-540-32600-7.&lt;br /&gt;
* Bernd Ebel: &amp;#039;&amp;#039;Produktionswirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Ludwigshafen 2003, ISBN 978-3-470-00148-7.&lt;br /&gt;
* [[Günter Fandel]]: &amp;#039;&amp;#039;Produktion.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Produktions- und Kostentheorie.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Springer, Berlin / Heidelberg / New York 2005, ISBN 978-3-540-61469-2.&lt;br /&gt;
* Hans-Jörg Hoitsch: &amp;#039;&amp;#039;Produktionswirtschaft. Grundlagen einer industriellen Betriebswirtschaftslehre.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Vahlen 1993, ISBN 978-3-8006-1619-0.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Josef Kloock |Titel=Produktion |Hrsg=Michael Bitz |Sammelwerk=Vahlens Kompendium der Betriebswirtschaftslehre |Band=1 |WerkErg=[Mit Beitr. v. Jörg Baetge …] |Auflage=4., völlig überarbeitet und erweiterte |Verlag=F. Vahlen |Ort=München |Datum=1998 |ISBN=3-8006-2255-6 |Seiten=275–328}}&lt;br /&gt;
* Theodor Nebl: &amp;#039;&amp;#039;Produktionswirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. R. Oldenbourg, München/Wien 2007, ISBN 978-3-486-59669-4.&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Rmcharb</name></author>
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