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	<title>Pommern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Pommern&amp;diff=9842&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sitacu: /* Geografie */</title>
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		<updated>2025-09-22T13:51:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte|Europa|mark=Cercle rouge 100%.svg|marksize=15|lat=53/53//N|long=14/15//E|region=DE/PL|maptype=relief|caption=Position Pommerns in Europa im südlichen Ostseeraum}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Administrative division of pomerania.png|mini|Heutige Verwaltungseinheiten, die den Namensbestandteil &amp;#039;&amp;#039;Pommern&amp;#039;&amp;#039; führen: In Deutschland [[Mecklenburg-Vorpommern]] (ein kleiner Teil Vorpommerns liegt in [[Brandenburg]]), in Polen die [[Woiwodschaft Westpommern]], die [[Woiwodschaft Kujawien-Pommern]] und die [[Woiwodschaft Pommern]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pommern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Region in den [[Deutschland|deutschen]] [[Land (Deutschland)|Ländern]] [[Mecklenburg-Vorpommern]] und [[Brandenburg]] sowie in den [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft]]en [[Woiwodschaft Westpommern|Westpommern]], [[Woiwodschaft Pommern|Pommern]] und [[Woiwodschaft Kujawien-Pommern|Kujawien-Pommern]], die von der [[Ostsee]]küste und deren vorgelagerten Inseln von knapp 50&amp;amp;nbsp;km bis zu fast 200&amp;amp;nbsp;km weit ins Binnenland reicht. Der Name Pommern ist die eingedeutschte Form eines slawischen Landschaftsnamens, der von einer [[Slawische Sprachen|slawischen]] Phrase mit der Bedeutung „am Meer“ abgeleitet ist – vgl. &amp;#039;&amp;#039;po morzu&amp;#039;&amp;#039; „am Meer, entlang des Meeres“ oder &amp;#039;&amp;#039;po morze&amp;#039;&amp;#039; „bis zum Meer“ im [[Polnische Sprache|Polnischen]]. Westliche Begrenzung ist die [[Recknitz]]. Die Auffassung über die östliche Grenze ist in Deutschland und in Polen verschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Nach deutschem Verständnis ist &amp;#039;&amp;#039;Pommern&amp;#039;&amp;#039; das Gebiet des früheren [[Herzogtum Pommern|Herzogtums]] bzw. der späteren preußischen [[Provinz Pommern]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bertelsmann – Das Neue Universallexikon.&amp;#039;&amp;#039; Wissen Media Verlag, Gütersloh/München 2007, ISBN 978-3-577-09099-5, S. 757.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Brockhaus in einem Band.&amp;#039;&amp;#039; 12. Auflage. Brockhaus Verlag, Leipzig/Mannheim 2006, ISBN 3-7653-1682-2, S. 698.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Provinz Pommern lag innerhalb der [[Deutsches Reich in den Grenzen vom 31. Dezember 1937|deutschen Staatsgrenzen von 1937]]&amp;lt;ref&amp;gt;D.&amp;amp;nbsp;h., der deutschen Staatsgrenzen vor dem [[Anschluss Österreichs]] im März 1938.&amp;lt;/ref&amp;gt; und existierte als solche von 1815 bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]. Das Gebiet setzt sich aus dem westlich der [[Oder]] gelegenen [[Vorpommern]] und dem östlich der Oder gelegenen [[Hinterpommern]] zusammen. Die östlich an Hinterpommern anschließende Landschaft bis zur [[Osa (Fluss)|Ossa]], [[Weichsel]] und [[Nogat]] wird [[Pommerellen]] genannt, was so viel wie „Kleinpommern“ bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Polnischen gibt es den Namen Pommerellen nicht. Im polnischen Verständnis bildet Pommerellen (als &amp;#039;&amp;#039;Weichselpommern&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ostpommern&amp;#039;&amp;#039; benannt) den Kern Pommerns und besteht aus dem Danziger Pommern am Ostufer der unteren Weichsel und Nogat sowie dem historischen [[Kulmerland]] am Ostufer der Ossa. Das Gebiet des ehemaligen [[Greifen]]herzogtums und damit der ehemaligen preußischen [[Provinz Pommern]] wird im Polnischen &amp;#039;&amp;#039;Westpommern&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Stettiner Pommern&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die polnische Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Przedpomorze&amp;#039;&amp;#039; für Vorpommern entspricht der deutschen, obwohl dieser Teil Pommerns von Zentralpolen aus betrachtet der entfernteste ist. Manchmal spricht man auch vom sogenannten Mittelpommern (&amp;#039;&amp;#039;Pomorze Środkowe&amp;#039;&amp;#039;) mit [[Koszalin]] und [[Słupsk]] als Oberzentren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steilküste bei Ahrenshoop.jpg|mini|Strand bei [[Ahrenshoop]] (Halbinsel [[Darß]]) in [[Vorpommern]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zalewszczecinski.jpeg|mini|Satellitenaufnahme der [[Oder]][[Mündung (Gewässer)|mündung]] mit [[Stettiner Haff]], [[Peene]], [[Peenestrom]], [[Usedom]], [[Świna|Swine]], [[Wolin|Wollin]], [[Dziwna|Dievenow]] und [[Pommersche Bucht]].]]&lt;br /&gt;
Politisch verteilt sich Pommern heute auf die deutschen Länder [[Mecklenburg-Vorpommern]] und [[Brandenburg]] sowie die polnischen [[Woiwodschaft]]en [[Woiwodschaft Westpommern|Westpommern]] mit der Hauptstadt [[Stettin]] (Szczecin), [[Woiwodschaft Pommern|Pommern]] mit der Hauptstadt [[Danzig]] (Gdańsk) sowie [[Woiwodschaft Kujawien-Pommern|Kujawien-Pommern]] mit den Hauptstädten Bromberg ([[Bydgoszcz]]) und Thorn ([[Toruń]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Region liegen die [[Pommersche Bucht]] und das dahinterliegende [[Stettiner Haff]], auch &amp;#039;&amp;#039;Oderhaff&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die größten Inseln vor der Pommerschen Küste sind [[Usedom]], Wollin ([[Wolin]]) und [[Rügen]]. Die Inseln Rügen und Usedom und die vorpommersche [[Bodden|Boddenküste]] weisen durch ein Gemisch aus Landkernen eine enge Verzahnung von Land und Meer und sie verbindenden Nehrungen (hier nicht so genannt) auf. Das vorpommersche Binnenland ist durch ein Netz von [[Urstromtal|Urstromtälern]] geprägt, deren Talboden hier nur wenig über dem Meeresspiegel liegt. Da das Stettiner Haff (Oderhaff) eine Meeresbucht ist, sind die drei Mündungsarme der [[Oder]], also [[Peenestrom]], Swine ([[Świna]]) und Dievenow ([[Dziwna]]) keine Flüsse, sondern Meeresarme. Zwischen Dievenow und [[Danziger Bucht]] (Zatoka Gdańska) erstreckt sich die [[Ausgleichsküste|Pommersche Ausgleichsküste]]. Dort wurden die Buchten durch Strömungseinwirkung geschlossen und bilden jetzt Strandseen, wie den [[Łebsko|Lebasee]]. Am Ende der Ausgleichsküste ragt die [[Hel (Halbinsel)|Halbinsel Hela]] (poln. Hel) in die Danziger Bucht. Im Binnenland Hinterpommerns und Pommerellens erstreckt sich die während des Eiszeit geformte [[Pommersche Seenplatte]], deren östlicher Teil auch &amp;#039;&amp;#039;Kaschubische Seenplatte&amp;#039;&amp;#039; genannt wird. Der Streifen zwischen Küste und Seenplatte heißt [[Slowinzen|Slowinzisches]] Küstenland (&amp;#039;&amp;#039;Pobrzeże Slowińskie&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vorpommern]] mit den Oberzentren [[Stralsund]] und [[Greifswald]] liegt größtenteils im Land [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Der südlichste Teil Vorpommerns liegt im Land [[Brandenburg]] und geht in seiner Ausdehnung im Süden bis an die [[Randow]] und die [[Welse (Oder)|Welse]]. Die meisten vorpommerschen Gemeinden Brandenburgs sind im [[Amt Gartz (Oder)]] zusammengefasst. Die vorpommerschen Orte [[Schönow (Schwedt/Oder)|Schönow]], [[Jamikow]], [[Kunow (Schwedt/Oder)|Kunow]] und [[Kummerow (Schwedt/Oder)|Kummerow]] sind Teil der Stadt [[Schwedt/Oder]]. Ein Teil Vorpommerns, nämlich der aus dem [[Powiat Policki|Kreis Police]] (Pölitz) und dem Stadtkreis Szczecin (Stettin) bestehende sogenannte Stettiner Zipfel, der östlichste Abschnitt der Insel [[Usedom]] (Uznam) mit der Kreisstadt [[Świnoujście]] (Swinemünde), die zum [[Powiat Kamieński|Kreis Kamień]] (Cammin) gehörende Insel [[Wolin]] (Wollin), sowie die [[Goleniów|Gmina Goleniów]] (Gollnow) im [[Powiat Goleniowski|Kreis Goleniów]], gehören zur polnischen Woiwodschaft Westpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung und Bedeutung des Namens ==&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich vom [[Slawische Sprachen|slawischen]] &amp;#039;&amp;#039;po more&amp;#039;&amp;#039; ab und bedeutet „am Meer“. Pommern ist ursprünglich das Land des slawischen Stammes der [[Pomoranen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lateinische Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Pommern&amp;#039;&amp;#039; ist aufgeschrieben als Formulierung &amp;#039;&amp;#039;longum mare&amp;#039;&amp;#039; (‚entlang des Meeres‘) im [[Dagome Iudex|Dagome-Iudex-Dokument]] von ca. 1086, ein [[Regest]] der [[Römische Kurie|Kurie]] bezüglich einer etwa um 990 erfolgten Schenkung an den Papst von „Dagome und Ote“ ([[Mieszko I.]] und [[Oda von Haldensleben]]), die ihr Land als „Schinesge“ (frühen polnischen [[Piasten]]staat) beschreibt. Der spanisch-arabisch-jüdische Reisende [[Ibrahim ibn Yaqub|Ibrahim ibn Jaqub]] besuchte – ebenfalls in der 2. Hälfte des 10. Jahrhunderts – die bis heute nicht sicher lokalisierte Handelsstadt [[Vineta]] in der Nähe der Odermündung und erwähnte auch [[Demmin]] und den vorpommerschen Volksstamm der [[Ranen]]. Die erste Erwähnung Pommerns findet sich für das Jahr 1046 über einen [[Zemuzil]], Herzog der Pommern („Zemuzil [dux] Bomeraniorum“). In den Chroniken des [[Adam von Bremen]] um 1070 und des [[Gallus Anonymus]] um 1113 wird Pommern häufig erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorpommern und Hinterpommern in anderen Sprachen ==&lt;br /&gt;
Die polnische Bezeichnung für Vorpommern ist &amp;#039;&amp;#039;Pomorze Przednie&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Przedpomorze&amp;#039;&amp;#039;, also die wörtliche Übersetzung des deutschen Namens, obwohl es von Polen aus betrachtet jenseits der Oder liegt.&lt;br /&gt;
Ins Englische kann Vorpommern sowohl mit &amp;#039;&amp;#039;Hither Pomerania&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fore Pomerania&amp;#039;&amp;#039; als auch mit &amp;#039;&amp;#039;Western Pomerania&amp;#039;&amp;#039; übersetzt werden, so dass letzteres nicht eindeutig ist. Hinterpommern heißt &amp;#039;&amp;#039;Farther Pomerania&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Further Pomerania&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rear Pomerania&amp;#039;&amp;#039;. Im Französischen ist Vorpommern &amp;#039;&amp;#039;Poméranie antérieure&amp;#039;&amp;#039;, oft aber gleichlautend mit Westpommern als &amp;#039;&amp;#039;Poméranie occidentale&amp;#039;&amp;#039; genannt. Im Spanischen steht &amp;#039;&amp;#039;Pomerania Occidental&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pomerania Anterior&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Antepomerania&amp;#039;&amp;#039; für Vorpommern, während Hinterpommern &amp;#039;&amp;#039;Pomerania Central&amp;#039;&amp;#039;, also „Mittelpommern“, heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache und Kultur ==&lt;br /&gt;
In [[Vorpommern]] wird [[Deutsche Sprache|Deutsch]] und östliche Dialekte des [[Niederdeutsche Sprache|Niederdeutschen]] ([[Mecklenburgisch-Vorpommersch]] und [[Mittelpommersch]]) gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pommern der Vor- und Zwischenkriegszeit wurde kulturräumlich seit Robert Holstens sprachgeographischen Arbeiten (beginnend 1913) in West-, Mittel- und Ostpommern unterteilt. &amp;#039;&amp;#039;Westpommern&amp;#039;&amp;#039; umfasst dabei den größten Teil Vorpommerns bis etwa zur [[Zarow]] im Süden und schließt sich dialektal eng an [[Mecklenburg]] an. &amp;#039;&amp;#039;Mittelpommern&amp;#039;&amp;#039; umfasst vor- wie hinterpommersches Gebiet auf beiden Ufern der Oder. Mundartliche Merkmale weisen bzw. wiesen hier eher Ähnlichkeiten zur [[Mark Brandenburg]] im Süden auf, weswegen auch vom „mittelpommerschen Keil“ gesprochen wird, der sich als Ergebnis mittelalterlicher niederfränkisch-märkischer Kolonisation entlang der Oder von Süden her zwischen die eher niedersächsisch geprägten Küstengebiete geschoben habe. Weiter östlich folgte (mit einem breiten Übergangsgebiet zwischen [[Ina (Fluss)|Ihna]] und [[Rega (Fluss)|Rega]]) &amp;#039;&amp;#039;Ostpommern&amp;#039;&amp;#039;, d.&amp;amp;nbsp;h. in etwa das mittlere und östliche Hinterpommern, das wiederum eher auf niedersächsische Besiedlung zurückgeführt wurde, jedoch mit starken slawischen Einflüssen und deutlichen Eigenmerkmalen gegenüber Vorpommern (vgl. zur Mundart: [[Ostpommersch]]). Neben der Sprache sah Holsten diese kulturräumlichen Grenzen 1928 manifestiert in: der ursprünglichen Form des Stadtrechts ([[Lübisches Recht|lübisch]] oder [[Magdeburger Recht|magdeburgisch]]), Bauformen (bes. bei Kirchen), der Verbreitung des [[Hallenhaus|Niedersachsenhauses]], der Verbreitung gewisser Fastnachtspeisen (Heißwecken in Milch), Osterbräuchen und Eigenheiten der Gilden. Kurt Dröge zufolge verselbständigte sich diese v.&amp;amp;nbsp;a. siedlungshistorisch hergeleitete kulturelle Dreiteilung Pommerns und prägte den Blick auf viele andere, damit zeitlich und sachlich gar nicht mehr direkt zusammenhängende Bereiche (z.&amp;amp;nbsp;B. die mittelpommersche Bezeichnung der erst im 18. Jh. eingeführten Kartoffel als „Nudel“, die sich an ostmitteldeutsche Begriffe anschließt). Die „grenzenlos überdimensionierte Historisierung“ (Dröge) erreichte mit dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ihren Höhepunkt und festigte sich in der Nachkriegszeit, als die Auflösung der deutschen Siedlungsgebiete einer Romantisierung Vorschub leistete und zugleich weitere Forschungen erschwerte.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Dröge: Der „mittelpommersche Keil“. Genese eines kulturwissenschaftlichen Stereotyps. In: Land am Meer. Pommern im Spiegel seiner Geschichte. Roderich Schmidt zum 70. Geburtstag. Hg. v. Werner Buchholz u. Günter Mangelsdorf. Köln/Weimar/Wien 1995, S. 759–785, passim.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Hinterpommern]] wird aufgrund der nahezu vollständigen [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Vertreibung]] der Deutschen im Rahmen der [[Volksrepublik Polen#Lubliner Komitee und Westverschiebung|Westverschiebung Polens]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] heute fast ausschließlich [[Polnische Sprache|Polnisch]] gesprochen. In Pommerellen und den östlichen Gebieten Hinterpommerns, bei [[Bytów]] (Bütow) sprechen etwa 160.000 Menschen die [[kaschubische Sprache]]. Das in früheren Zeiten in großen Teilen Hinterpommerns verbreitete [[Slowinzische Sprache|Slowinzische]] wurde schon vor dem Zweiten Weltkrieg nur noch von wenigen Menschen gesprochen. Nach 1945 wurde kein Gebrauch dieser Sprache mehr erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pommersches Wappen.jpg|mini|[[Wappen Pommerns|Großes Neunfeldriges Wappen von Pommern]] in einem Glasfenster der St. Bartholomaei-Kirche, Hansestadt Demmin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geschichte Pommerns}}&lt;br /&gt;
Vor der [[Völkerwanderung]] war das spätere Pommern von den [[Germanen|ostgermanischen]] Stämmen der [[Rugier]] (seit dem 6. Jahrhundert vor Chr.) im Westen und der [[Goten]] (seit etwa 100 vor Chr.) im Osten besiedelt. Als große Teile derselben im Zuge der Völkerwanderung neue Sitze im Süden aufsuchten, ließen sich dort ab dem Ende des 5. Jahrhunderts [[Slawen|slawische]] Stämme nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 10. Jahrhundert gerieten die Stämme des späteren Pommern in den Einflussbereich ihrer christlichen Nachbarn. Aus dem Westen drohten ihnen die deutschen Landesfürsten ([[Stammesherzogtum Sachsen|Sachsen]] ab ca. 918) und die ostmärkischen Markgrafen ([[Mark Brandenburg|Brandenburg]] ab etwa 1150), beide Teil des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reichs]], vom Norden her die Dänen (10.–13. Jahrhundert) und ab 970 aus dem Südosten die [[Polanen]] (polnischen [[Piasten]]). Im 11. Jahrhundert gewann Polen immer wieder aber nicht dauerhaft die Oberhoheit über Pommern. So wurde die leicht zu kontrollierende Brahe-Netze-Warthe-Linie am Nordrand des polnischen Kernlandes durch eine Kette von Burgen gesichert, Wyszegrod bei [[Fordon]] an der Weichsel, [[Bydgoszcz]] (Bromberg) an der [[Brda|Brahe]] (&amp;#039;&amp;#039;Brda&amp;#039;&amp;#039;), sowie entlang der [[Netze]]: [[Nakło nad Notecią|Nakło]] (Nakel) und [[Ujście]] (Usch), [[Czarnków]] (Czarnikau), [[Powiat Czarnkowsko-Trzcianecki|Wieleń]] (Filehne) in dessen Nähe und [[Drezdenko]] (Driesen). Ende des 11. Jahrhunderts gab es in [[Santok]] (Zantoch) an der Mündung der Netze in die Warthe zwei Grenzburgen, eine polnische und ein pommersche. [[Bolesław III. Schiefmund]] unterwarf 1113 bis 1122 große Teile Pommerns und gliederte diese dem polnischen Piastenstaat an. 1135 musste er aber seinerseits für einen Großteil dieser Gebiete die [[Lehnswesen|Lehnshoheit]] des Reiches anerkennen. Die (west-)pommerschen Herzöge mit Sitz in [[Kamień Pomorski|Cammin]] unterstellten sich 1164 der Lehnshoheit [[Heinrich der Löwe|Heinrichs des Löwen]] und 1181 direkt der Lehnshoheit des [[Römisch-deutscher Kaiser|Kaisers]]. Jedoch eroberte Dänemark zwischen 1168 und 1186 Vor- und Hinterpommern und hielt sie bis 1227. Danach wurde Pommern, mit Ausnahme des [[Fürstentum Rügen|Fürstentums Rügen]] und des ostpommerschen Herzogtums der [[Samboriden]], Teil des Heiligen Römischen Reiches bis zu dessen Auflösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 12. und 13. Jahrhundert erfuhr das Reichslehen Pommern im Zuge der Eingliederung in die kirchlichen und weltlichen Strukturen des Reiches und die massive Ansiedlung von Deutschen und Flamen im Zuge der [[Hochmittelalterliche Ostsiedlung|Ostsiedlung]] eine sowohl demographische als auch eine wirtschaftliche und kulturelle Zäsur. Es wurde Teil des [[Niederdeutsche Sprache|niederdeutschen]] Sprachraums. Förderer dieser Entwicklung waren die Herzöge aus dem slawischen Haus der [[Greifen]], die Einwohnerzahl und Steuerkraft ihres Lehens steigern wollten. Zahlreiche Klöster, Städte und Dörfer wurden neu gegründet oder erweitert und damit in etwa die heutige Besiedlungsstruktur geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutscher Orden 1410.png|mini|Konflikt zwischen [[Deutscher Orden|Deutschem Orden]] und [[Königreich Polen]] wegen [[Pommerellen]] und [[Provinz Westpreußen|Westpreußen]] im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Das erste pommersche Kloster war das 1153 gegründete [[Kloster Stolpe]] an der Peene. Zwei Jahre später folgte das [[Kloster Grobe]] bei [[Usedom (Stadt)|Usedom]]. 1180 gründeten niedersächsische [[Prämonstratenser]] das Kloster Belbuck. Dänische [[Zisterzienser]] gründeten 1173 das [[Kloster Kolbatz]], 1199 das [[Kloster Eldena (Vorpommern)|Kloster Hilda]] (heute Eldena) und 1186 Mönche aus Kolbatz das [[Kloster Oliva|Zisterzienserkloster Oliva]] bei Danzig. Im 13. Jahrhundert gründeten Siedler aus den Gebieten des heutigen Mecklenburg, Niedersachsen und Westfalen neue Städte nach [[Lübisches Recht|Lübischem Recht]]: 1234 [[Stralsund]], 1250 [[Greifswald]], 1255 [[Kołobrzeg|Kolberg]], 1259 [[Wolgast]], 1262 [[Gryfice|Greifenberg]] und nach [[Magdeburger Recht]]: 1243 [[Stettin]], 1243/53 [[Stargard]] und 1260 [[Police (Woiwodschaft Westpommern)|Pölitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1295 teilten die Greifen ihr Herrschaftsgebiet in die Fürstentümer Stettin (binnenländischer Teil beiderseits der Oder und südlich des [[Stettiner Haff]]s) und Wolgast (Küstengebiete, in Vorpommern nördlich der [[Peene]] einschließlich [[Demmin]] und [[Anklam]]). Letzteres wurde bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts noch mehrfach weiter geteilt, übernahm aber nach dem Aussterben der Rügenfürsten 1325 und den [[Rügischer Erbfolgekrieg|Rügischen Erbfolgekriegen]] das Fürstentum Rügen (Insel Rügen und gegenüber liegendes Festland mit den Städten Stralsund, [[Barth]], [[Ribnitz-Damgarten|Damgarten]], [[Tribsees]], [[Grimmen]] und [[Loitz]]). Anfang des 15. Jahrhunderts erlosch mit dem [[Polabische Sprache|polabischen]] Dialekt der [[Ranen|Rügenslawen]] der letzte slawische Dialekt Vorpommerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1534 hielt in Pommern die [[Reformation]] Einzug. Durch die Einziehung der umfangreichen kirchlichen Ländereien erweiterten die Herzöge ihre Machtposition. 1536 wurde Herzog [[Philipp I. (Pommern)|Philipp I. von Pommern-Wolgast]] bei seiner Hochzeit mit Maria von Sachsen, einer Halbschwester [[Johann Friedrich I. (Sachsen)|Johann Friedrichs I. von Sachsen]], in [[Torgau]] von [[Martin Luther]] getraut. Der pommersche Pfarrer [[Johannes Bugenhagen]] aus [[Trzebiatów|Treptow an der Rega]] wurde als „Doctor Pomeranus“ neben Luther und Melanchthon einer der bekanntesten Reformatoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Bogislaw XIV.]] wurde Pommern 1625 nochmals vereint. Die Neutralität Pommerns im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] nützte dem Land nicht viel. Pommern wurde wechselseitig von den kaiserlichen Truppen unter [[Wallenstein]] und den Schweden unter [[Gustav II. Adolf]] geplündert. Nachdem Wallenstein trotz Zusage des Kaisers [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]] Pommern besetzte, schloss sich 1628 [[Stralsund]] und 1630 (nicht ganz freiwillig) ganz Pommern den Schweden an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwedische und brandenburg-preußische Herrschaft ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schwedisch-Pommern|Provinz Pommern}}&lt;br /&gt;
[[Datei:German Empire - Prussia - Pomerania (1871).svg|mini|Preußische Provinz Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Provinz Pommern 1905.png|mini|[[Provinz Pommern]] (1905)]]&lt;br /&gt;
Durch den [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] 1648 kam Hinterpommern an Brandenburg, und Vorpommern wurde zu [[Schwedisch-Pommern]]. Pommern verlor im Dreißigjährigen Krieg fast zwei Drittel der Bevölkerung. Das Land war geteilt und lag wirtschaftlich darnieder. Während des [[Schwedisch-Polnische Kriege|Schwedisch-Polnischen Krieges]] (1655–1660) und auch im [[Nordischer Krieg (1674–1679)|Schwedisch-Brandenburgischen Krieg]] (1674–1679) wurde das Gebiet von schwedischen Truppen besetzt, und es wurden die zu Festungen ausgebauten größeren Städte [[Stettin]], [[Stralsund]] und [[Greifswald]] belagert. Dabei gelang dem brandenburgischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm I. 1678 die Eroberung ganz Schwedisch-Pommerns. Obwohl ihm die Landstände bereits gehuldigt hatten, musste er auf Druck Frankreichs im [[Frieden von Saint-Germain (1679)|Frieden von Saint-Germain]] auf die eroberten Gebiete mit Ausnahme des schmalen Landstreifens östlich der Oder verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brandenburg und später das [[Königreich Preußen]] verzichteten nie auf die Ansprüche auf das gesamte Pommern. Nach dem Ende des [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieges]] (1700–1721) kam Vorpommern südlich der [[Peene]] mit den Inseln Usedom und Wollin zum Königreich Preußen, das dieses Gebiet bereits seit 1713 unter [[Sequester (Recht)|Sequester]] verwaltete. Auf dem flachen Land setzte sich im 17. und 18. Jahrhundert die Gutswirtschaft im vollen Umfang durch. Begleiterscheinung waren [[leibeigenschaft]]sähnliche Rechtszustände der abhängigen Landbevölkerung und das sogenannte [[Bauernlegen (Geschichte)|Bauernlegen]], das heißt die Einziehung von Bauernstellen zugunsten der Gutsbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen schritten die preußischen Könige aus militärischen Erwägungen seit der Mitte des 18. Jahrhunderts ein und verboten das weitere Einziehen der Bauernstellen, um die Rekrutierung der Soldaten auf der Grundlage des Kantonswesens nicht zu gefährden. In Schwedisch-Pommern unterblieb ähnliches, und so erreichte am Ende des 18. Jahrhunderts hier die Gutswirtschaft einen ähnlichen Höhepunkt wie im benachbarten [[Mecklenburg]]. [[Ernst Moritz Arndt]], selbst Sohn eines freigelassenen Leibeigenen, geißelte die damit im Zusammenhang stehenden Praktiken in mehreren Schriften zu Beginn des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten pommerschen Münzen wurden noch unter schwedischer Hoheit im Jahr 1806 geprägt. Die Abkürzungen in der Umschrift K.S.P.L.M stehen für „Königlich Schwedisch Pommern Land Münz“. Mit der preußischen Kleinmünzenreform von 1821 wurden in Pommern, wie für alle preußischen Provinzen, das neue preußische Silbergroschensystem eingeführt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Pommern DMK 30 Av.JPG|mini|Pommersche 3-Pfennigmünze von 1806]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pommern DMK 30 Rv.JPG|mini|Pommersche 3-Pfennigmünze, Wertseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 erhielt Pommern die Kreise [[Kreis Dramburg|Dramburg]] und [[Kreis Schivelbein|Schivelbein]] sowie die nördlichen Teile des Kreises [[Kreis Arnswalde|Arnswalde]] mit der Stadt [[Ińsko|Nörenberg]] von der [[Neumark (Landschaft)|Neumark]], die ansonsten bei der [[Provinz Brandenburg]] verblieb. In der Zeit von 1816 bis 1945 hat sich die territoriale Verwaltungsgliederung in der überwiegend landwirtschaftlich strukturierten Provinz Pommern nur allmählich verändert. Zum 1. Oktober 1938 erhielt Pommern den größten Teil der Kreise aus der aufgelösten Provinz [[Grenzmark Posen-Westpreußen]] zugesprochen, zusätzlich die Kreise Arnswalde und [[Kreis Friedeberg Nm.|Friedeberg (Neumark)]] aus der Provinz Brandenburg, und organisierte sie in einem neuen [[Regierungsbezirk]] [[Regierungsbezirk Schneidemühl|Grenzmark Posen-Westpreußen]] mit dem Sitz in [[Piła|Schneidemühl]], in den auch die zuvor schon pommerschen Kreise Dramburg und [[Kreis Neustettin|Neustettin]] eingegliedert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Provinz Pommern.&amp;#039;&amp;#039; In: [http://www.territorial.de/index.htm &amp;#039;&amp;#039;Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874–1945.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Deutsche Teilung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Pommern im Frühjahr 1945 durch die [[Rote Armee]] erobert ([[Schlacht um Ostpommern]]) und später durch Festlegung der deutsch-polnischen Grenze entlang der [[Oder-Neiße-Grenze|Oder-Neiße-Linie]] geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz nach der Eroberung wurden die Gebiete östlich der [[Oder]] und der [[Świna|Swine]] unter polnische Verwaltung gestellt. Erst am 3. Juli 1945 wurde auch die westlich der Oder gelegene Provinzhauptstadt Stettin von der Sowjetunion an Polen übergeben, nachdem dort zunächst eine polnische und eine deutsche Stadtverwaltung neben- und gegeneinander gearbeitet hatten. Selbst die deutschen Kommunisten waren von diesem Schritt überrascht. Die [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950]] umfasste auch das gesamte an Polen gelangte Gebiet Pommerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorpommern westlich der neuen Grenze wurde Teil der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] und in dieser Teil des neuen Landes [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Dieser Name wurde 1947 zu [[Mecklenburg]] gekürzt. 1952 wurde das vorpommersche Gebiet auf die DDR-Bezirke [[Bezirk Rostock|Rostock]] und [[Bezirk Neubrandenburg|Neubrandenburg]] aufgeteilt, ein kleiner Teil kam auch zum [[Bezirk Frankfurt (Oder)]].&lt;br /&gt;
Während der DDR-Zeit wurde der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Pommern&amp;#039;&amp;#039; tabuisiert. Geographische Bezeichnungen wurden geändert, zum Beispiel [[Pommersche Bucht]] in &amp;#039;&amp;#039;Oderbucht&amp;#039;&amp;#039; und [[Stettiner Haff]] in &amp;#039;&amp;#039;Oderhaff&amp;#039;&amp;#039;. 1968 wurde die [[Pommersche Evangelische Kirche]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenwart ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein Pommern Ostpreußen (Schönwalde am Bungsberg).jpg|mini|Gedenkstein Pommern Ostpreußen in Schönwalde am Bungsberg]]&lt;br /&gt;
Mit dem Beitritt der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] zum Geltungsbereich des [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetzes]] der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]] wurde am 3. Oktober 1990 das [[Land (Deutschland)|Land]] [[Mecklenburg-Vorpommern]] neu konstituiert, allerdings mit verändertem Gebietszuschnitt. Die Bundesrepublik Deutschland erkannte im [[Zwei-plus-Vier-Vertrag]] endgültig die deutsch-polnische Oder-Neiße-Grenze und somit auch die Zugehörigkeit Hinterpommerns zu Polen an. Durch die [[Kreisreform Mecklenburg-Vorpommern 1994|Kreisgebietsreform von 1994]] wurden unter anderem die Landkreise [[Landkreis Nordvorpommern|Nordvorpommern]], [[Landkreis Ostvorpommern|Ostvorpommern]] und [[Landkreis Uecker-Randow|Uecker-Randow]] gebildet. Nordvorpommern, Uecker-Randow sowie seit seiner Vergrößerung der [[Landkreis Demmin]] vereinigten altes pommersches und altes mecklenburgisches Gebiet. In einer erneuten [[Kreisgebietsreform Mecklenburg-Vorpommern 2011|Kreisgebietsreform im Jahre 2011]] wurden die vorpommerschen Landkreise Mecklenburg-Vorpommerns wieder aufgelöst. Der pommersche Teil des Bundeslandes erstreckt sich nun über die neu entstandenen Landkreise [[Landkreis Vorpommern-Rügen|Vorpommern-Rügen]], [[Landkreis Vorpommern-Greifswald|Vorpommern-Greifswald]] und einem kleineren Teil des [[Landkreis Mecklenburgische Seenplatte|Landkreises Mecklenburgische Seenplatte]]. Ein weiterer kleiner Teil gehört der [[Landkreis Uckermark]] im Land [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der europäischen Zusammenarbeit wurde die [[Euroregion Pomerania]] gegründet, um die zwischen Deutschland und Polen getrennten Gebiete wieder näher zueinander zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Portal|Pommern}}&lt;br /&gt;
* [[Altvorpommern]]&lt;br /&gt;
* [[Wappen Pommerns]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Orte in der Provinz Pommern]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Persönlichkeiten aus Pommern]]&lt;br /&gt;
* [[Pommernlied]] (Hymne)&lt;br /&gt;
* [[Pommersche Küche]]&lt;br /&gt;
* [[Pommersches Landesmuseum]] in Greifswald&lt;br /&gt;
* [[Provinz Pommern]] (historisch)&lt;br /&gt;
* [[St. Nikolai (Kiel)#Pommernkapelle]]&lt;br /&gt;
* [[Dar Pomorza]] ex &amp;#039;&amp;#039;Prinzess Eitel Friederich&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Colbert&amp;#039;&amp;#039;, Segelschulschiff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriftenreihen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Baltische Studien. Pommersche Jahrbücher für Landesgeschichte, hrsg. von der Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ludwig, Kiel, ISSN 0067-3099.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Thomas Heinrich Gadebusch]]: &amp;#039;&amp;#039;Schwedisch-Pommersche Staatskunde&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Greifswald/Dessau 1783–1786.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Kantzow]]: &amp;#039;&amp;#039;Pomerania. Oder Ursprunck, Altheit und Geschichte der Völcker und Lande Pomern, Caßuben, Wenden, Stettin, Rhügen. In vierzehn Büchern&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Johann Gottfried Ludwig Kosegarten, 2 Bände. Mauritius, Greifswald 1816–1817. [http://kpbc.umk.pl/dlibra/publication?id=15555&amp;amp;tab=3 (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pomerania. Geschichte und Beschreibung des Pommernlandes zur Förderung der pommerschen Vaterlandskunde.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Stettin 1844 ff. (Mit 109 Städteansichten).&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Hanncke]]: &amp;#039;&amp;#039;Pommersche Geschichtsbilder.&amp;#039;&amp;#039; Stettin, Leon Saunier, 1899, 2. neu durchgesehene und vermehrte Auflage.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pommern&amp;#039;&amp;#039; (Lexikoneintrag). In: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage, 16. Band, Leipzig und Wien 1908, [http://www.zeno.org/Meyers-1905/K/meyers-1905-016-0134 S. 134–137.]&lt;br /&gt;
* [[Martin Wehrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Pommern&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Gotha 1919–1921.&lt;br /&gt;
* Martin Spahn: &amp;#039;&amp;#039;Verfassungs- und Wirtschaftsgeschichte des Herzogtums Pommern von 1476 bis 1625.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1896.&lt;br /&gt;
* Fritz Adler, Carl Fredrich und Otto Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Pommern. Aufgenommen von der staatlichen Bildstelle.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, Berlin 1927. ([https://bibliotekacyfrowa.eu/dlibra/publication/1031/ Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [[Bruno Schumacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Ost- und Westpreussens&amp;#039;&amp;#039;. Würzburg 1959.&lt;br /&gt;
* Hans Branig: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Pommerns. Von 1648 bis zum Ende des 18. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Köln u. a. 1999, ISBN 3-412-09796-9.&lt;br /&gt;
* Manfred Raether: &amp;#039;&amp;#039;Polens deutsche Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; Schöneck 2004, ISBN 3-00-012451-9. – Neuausgabe als E-Buch, 2012; Kindle-Version.&lt;br /&gt;
* [[Norbert Buske]]: &amp;#039;&amp;#039;Pommern. Territorialstaat und Landesteil von Preußen.&amp;#039;&amp;#039; [[Thomas Helms Verlag]] Schwerin 1997, ISBN 3-931185-07-9.&lt;br /&gt;
* Werner Buchholz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Siedler, Berlin 1999, ISBN 3-88680-272-8. (= Deutsche Geschichte im Osten Europas; Band 9)&lt;br /&gt;
* Roderich Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Das historische Pommern&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Köln/Weimar 2006, ISBN 3-412-27805-X.&lt;br /&gt;
* Gerhard Kobler: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der deutschen Länder – Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage. C. H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Bugenhagen]]: &amp;#039;&amp;#039;Pomerania. Facsimile Druck und Übersetzung der Handschrift von 1517/518. Erste Gesamtdarstellung der Geschichte Pommerns.&amp;#039;&amp;#039; Anmerkungen Sabine Bock, Hg. Arbeitsgemeinschaft für Pommersche Kirchengeschichte e.&amp;amp;nbsp;V. durch [[Norbert Buske]] [[Thomas Helms Verlag|Helms]] Schwerin 2008, ISBN 978-3-940207-10-4.&lt;br /&gt;
* [[Monika Wolting|Monika]] und Stephan Wolting: &amp;#039;&amp;#039;Dies ist Pommern. Ein literarisch-künstlerischer Reisebegleiter.&amp;#039;&amp;#039; Neisse Verlag, Dresden 2009, ISBN 978-3-934038-81-3.&lt;br /&gt;
* [[Dirk Alvermann (Historiker)|Dirk Alvermann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon für Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Drei Bände. Böhlau, Köln 2013–2019.&lt;br /&gt;
* [[Haik Thomas Porada]]: &amp;#039;&amp;#039;Pommern&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[https://ome-lexikon.uni-oldenburg.de/regionen/pommern Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa]&amp;#039;&amp;#039;. 2014.&lt;br /&gt;
* Marian Rębkowski: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung Pommerns. Eine archäologisch-historische Studie zur Herausbildung eines frühen Staates im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Reihe V: &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Pommerschen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 61). Böhlau, Köln–Weimar–Wien 2023, ISBN 978-3-412-52793-8.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Matthias Hardt]] |url=https://www.sehepunkte.de/2025/09/40619.html |titel=Rezension von: &amp;#039;&amp;#039;De Entstehung Pommerns&amp;#039;&amp;#039; |werk=[[Sehepunkte]], Ausgabe 25 (2025), Nr. 9 |datum=2025-09-15 |sprache=de |abruf=2025-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Pomerania|Pommern}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.raether-buch.de/History_Maps.htm | wayback=20070616044924 | text=Sammlung historischer Landkarten zur deutsch-polnischen Geschichte}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zamek.szczecin.pl/ Schloss der pommerschen Herzöge in Stettin]&lt;br /&gt;
* [http://www.pomorskiezamki.pl/page.php?site_d=zam&amp;amp;subsite=historia Schlösser und Herrenhäuser in Pommern]&lt;br /&gt;
* [http://www.frombork.art.pl/Frombork-foto/Sd687_i.jpg Historische Landkarte von &amp;#039;&amp;#039;Woiewództwa Pomorskie y Małborskie oraz Pomerania Elektorska&amp;#039;&amp;#039;, G.B.A.Rizzi-Zannoni 1772]&lt;br /&gt;
* [http://www.pommersche-museen.de/ Deutsch-Polnisches Internetportal für die Museen in Pommern]&lt;br /&gt;
* [http://www.lexikus.de/index.php?page=thema&amp;amp;thema=9 E-Book-Sammlung historischer Literatur zu Pommern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pommern| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der deutschen Länder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Landschaft oder Region in Europa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region in Polen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sitacu</name></author>
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