<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pickelhaube</id>
	<title>Pickelhaube - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pickelhaube"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Pickelhaube&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-07T15:46:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Pickelhaube&amp;diff=2849&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Etymologie */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Pickelhaube&amp;diff=2849&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-21T06:24:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Etymologie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lieutenant Paul von Hindenburg Postcard 1866 Berliner Verlag.jpg|mini| [[Paul von Hindenburg]], als Leutnant des [[3. Garde-Regiment zu Fuß|3.&amp;amp;nbsp;Garde-Regiments zu Fuß]], mit flacher Helmglocke, 1866]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Prussian artillery helmet front view.jpg|mini|Späteres Modell der [[Artillerietruppe (Deutsches Kaiserreich)|preußischen Artillerie]], mit Kugelspitze als Helmaufsatz]]&lt;br /&gt;
Die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pickelhaube&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (amtlich: „Helm mit Spitze“, in Österreich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spitzhelm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war eine zunächst rein [[militär]]ische, dann auch [[polizei]]liche [[Kopfbedeckung]], die, mit markanter „Spitze“, erstmals 1842 in der [[Preußische Armee|preußischen Armee]] eingesetzt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Knötel]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Frühzeit der Pickelhaube&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Heereskunde]]&amp;#039;&amp;#039;, 124 (1943)&amp;lt;/ref&amp;gt; und später auch von anderen Staaten übernommen wurde. Für repräsentative Zwecke wird sie heute noch –&amp;amp;nbsp;z.&amp;amp;nbsp;B. in Schweden, Chile oder Kolumbien&amp;amp;nbsp;– genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Regel metallische Spitze sollte Säbelhiebe auf den Kopf bzw. auf den meist ledernen Helm seitlich ablenken und bot daher eine deutlich bessere Schutzwirkung als [[Tschako]]s oder andere Gefechts-Kopfbedeckungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
„[[Haube]]“ war schon im Mittelalter ein anderes Wort für eine umschließende Kopfbedeckung, auch für militärische Helme, wie bei der [[Sturmhaube (Helm)|Sturmhaube]] und der [[Beckenhaube]] aus Blech. Letztere war –&amp;amp;nbsp;nach einigen Lautverschiebungen in manchen Teilen des deutschen Sprachraums&amp;amp;nbsp;– schon „Beckelhube“, „Beckenhaube“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Pierer-1857 |Lemma=Bickelhaube |Band=2 |Seite=744 |zenoID=2000952519X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Blechhaube“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Pierer-1857 |Lemma=Blechhaube |Band=2 |Seite=870 |zenoID=20009543996}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Bickelhaube“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Johann Christoph Adelung]] |Titel=Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart |Auflage=2. |Verlag=[[Johann Gottlob Immanuel Breitkopf|Johann Gottlob Immanuel Breitkopf und Compagnie]] |Ort=Leipzig |Datum=1793 |Kommentar=Lexikoneintrag „Bickelhaube, die“ |Online=http://www.zeno.org/Adelung-1793/A/Bickelhaube,+die}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. „Pickelhaube“ genannt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge|Kluge]]: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 23. erweiterte Auflage, bearbeitet von [[Elmar Seebold]]. de Gruyter, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 1995, ISBN 3-11-012922-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Helmtyp und Name dieser mittelalterlichen Beckenhaube verschwanden aber nach 1450 ganz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Liliane Funcken]], [[Fred Funcken]]: &amp;#039;&amp;#039;Historische Waffen und Rüstungen vom 8. bis 16. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Sonderausgabe. Orbis-Verlag, München 1990, ISBN 3-572-07893-8, S. 26–44, 241–257.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Pickelhaube&amp;#039;&amp;#039; wird auch im &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039; der [[Brüder Grimm]] in Bezug auf einen beckenförmigen Helm (ohne „Spitze“), der schon im Mittelalter bekannt war, erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=Pickelhaube |Band=13 |Sp=1838 |lemid=GP04727}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der von den Preußen 1843 neu eingeführte Helm wurde von Journalisten bereits 1841, nachdem sie einige Versuchshelme begutachten konnten, mit diesen beckenförmigen Helmen verglichen und damit der volkstümliche Name „Pickelhaube“ geprägt. In einem Artikel der Allgemeinen Militär-Zeitung vom 22. Juli 1841 heißt es: „Sie sind den Pickelhauben aus den Ritterzeiten ähnlich.“; und weiter: „Eigenthümlich ist diesen neuen Helmen bei der Form derer des Mittelalters, daß sie oben auf der Mitte eine kegelförmige Spitze haben…“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Preussen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Militär-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; für das Jahr 1841, 22. Juli 1841, 16. Jahrgang, Nr. 63, S. 503; [https://books.google.de/books?id=G8NFAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA295&amp;amp;dq=allgemeine+militärzeitung+nr.+63&amp;amp;hl=de&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwi5kdLn8aX1AhWBS_EDHUnWAO4Q6AF6BAgEEAI#v=onepage&amp;amp;q=503&amp;amp;f=false Google-Books]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im amtlichen Sprachgebrauch kam der Begriff „Pickelhaube“ jedoch niemals vor, und auch in seriösen Publikationen (z.&amp;amp;nbsp;B. in Herstellerkatalogen) wurde meist nur vom „Helm“ bzw. vom „Helm mit Spitze“ oder „Lederhelm“ gesprochen. Der preußische Helm mit Spitze erlangte in den Staaten im deutschen Sprachraum jedoch gerade unter seiner volkstümlichen Bezeichnung „Pickelhaube“ rasch größere Bekanntheit, insbesondere nach der [[Reichsgründung]] 1871. Dort wurde die Pickelhaube bald als typisch preußisch-deutsche Kopfbedeckung und oft spöttisch als Sinnbild des preußischen bzw. [[Militarismus in Deutschland|deutschen Militarismus]] betrachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/print_document.cfm?document_id=1405 germanhistorydocs.ghi-dc.org]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der preußische „Helm mit Spitze“ ==&lt;br /&gt;
=== Verwendung beim deutschen Militär ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anton von Werner - Figurenstudie Louis Stellmacher, Garde du Corps.jpg|mini|links|Helm der preußischen [[Regiment der Gardes du Corps|Gardes du Corps]] (Zeichnung von [[Anton von Werner]], 1871)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R11105, Kaiser Wilhelm II., August v. Mackensen.jpg|mini|links|Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] beim Oberkommando der [[11. Armee (Deutsches Kaiserreich)|11.&amp;amp;nbsp;Armee]], 1915]]&lt;br /&gt;
1842 wurde unter König [[Friedrich Wilhelm IV.]] von [[Preußen]] für die [[preußische Armee]] (mit Ausnahme der [[Jäger (Militär)|Jäger]], [[Schütze (Militär)|Schützen]], [[Husaren]] und [[Ulanen]]) ein neuer [[Helm]] verordnet, der dann 1843 auch für Kürassiere eingeführt wurde. Der nach historischen Vorbildern von [[Friedrich von Preußen (1794–1863)|Friedrich von Preußen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://historien-kabinett.de/Ueber-die-Erfindung-und-Einfuehrung-der-Pickelhaube-in-Preussen-um-1842 Sandy Michael Heinemann: &amp;#039;&amp;#039;Über die Erfindung und Einführung der Pickelhaube in Preussen&amp;#039;&amp;#039;], Webseite im Portal &amp;#039;&amp;#039;historien-kabinett.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 26. Mai 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Metallwarenfabrik [[Wilhelm Jaeger (Unternehmer, 1800)|Wilhelm Jaeger]] in [[Elberfeld]] (heute [[Wuppertal]]) 1841 entwickelte Prototyp&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.nrw-stiftung.de/projekte/projekt.php?pid=541 |wayback=20120718025103 |text=&amp;#039;&amp;#039;Wir sind Preußen&amp;#039;&amp;#039;.}} In: &amp;#039;&amp;#039;Magazin der NRW-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;, 2/2009, nrw-stiftung.de; abgerufen am 8. Februar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Burkhard Beyer: {{Webarchiv |url=http://www.bgv-wuppertal.de/GiW/Jg9/2Jaeger.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Ein staatstragender Unternehmer des 19. Jahrhunderts: Der Elberfelder Metallwarenfabrikant Wilhelm Jaeger und seine Beziehungen zu Krupp in Essen&amp;#039;&amp;#039;. |format=PDF; 123&amp;amp;nbsp;kB |wayback=20150119025156}} bgv-wuppertal.de, Bergischer Geschichtsverein Wuppertal, ohne Datum; abgerufen am 8. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; für Kürassiere war aus Stahl gefertigt und hatte einen Augen- und Nackenschirm. Da dieser Helm für Fußtruppen zu schwer war, entwickelte der Unternehmer Christian Harkort, ein jüngerer Bruder von [[Friedrich Harkort]], in seiner Lederwarenfabrik in [[Haspe]] einen Helm aus gepresstem [[Büffelleder]] mit Metallbeschlägen. Harkort erhielt im November 1842 den ersten Auftrag zur Ausrüstung von preußischen Truppenteilen mit diesem Lederhelm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch war die stählerne Metallspitze; sie sollte Hiebe mit [[Säbel]]n oder ähnlichen Blankwaffen seitlich ablenken. Bei einigen [[Regiment]]ern, insbesondere bei der [[Garderegiment|Garde]], wurde zur Paradeuniform die Spitze durch einen Haarbusch ersetzt. Bei der [[Artillerie]] ersetzte 1844 eine Spitze mit Kugel die bisher nach allgemeinem Muster getragene Spitze. Zum einen galt die Kugel als Symbol der [[Artillerietruppe (Deutsches Kaiserreich)|Artillerietruppen]], zum anderen minderte sich so das Risiko, dass sich die Artilleristen beim Hantieren mit Geschütz und Material gegenseitig unabsichtlich verletzten.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Wilhelm Beutner: &amp;#039;&amp;#039;Die Königlich Preußische Garde-Artillerie, insbesondere Geschichte des 1. Garde-Feldartillerie-Regiments und des 2. Garde-Feldartillerie-Regiments&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Berlin 1889, S. 297&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Pieper: &amp;#039;&amp;#039;Für König und Vaterland&amp;#039;&amp;#039;. 2011, S. 132–133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kürassiere]] trugen eine Ausführung mit stählerner Helmglocke und tief nach unten gezogenem Nackenschirm. Bei der [[Regiment der Gardes du Corps|Garde du Corps]], der [[Leibgendarmerie (Preußen)|Leibgendarmerie]] und den [[Gardekürassiere]]n wurde zur großen Uniform statt der Spitze eine metallene Adlerskulptur getragen. Der metallene Helmtyp wurde später auch von den Teilen der [[Jäger zu Pferde]] (Regimenter Nr. 1 bis 7, 8 bis 13 trugen Lederhelme) übernommen, bestand jedoch aus [[Messing#Tombak|Tombak]]. Die beiden sächsischen schweren Kavallerie-Regimenter&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Garde-Reiter-Regiment (1.&amp;amp;nbsp;Schweres Regiment)]] und [[Königlich Sächsisches Karabinier-Regiment (2. Schweres Regiment)|Karabinier-Regiment (2.&amp;amp;nbsp;Schweres Regiment)]]&amp;lt;/ref&amp;gt; trugen ab 1875 den Kürassierhelm in Gelbmetall mit weißem Haarbusch zur großen Uniform, ab 1910 beim 1.&amp;amp;nbsp;Regiment zur großen Uniform mit einer Löwenskulptur anstelle der Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Tierfiguren, Kugeln und Helmbüschen trugen die [[Ulanen]] als leichte [[Kavallerie]]gattung einen trapezförmigen Aufsatz auf dem Helm, der nach der polnischen Herkunft als [[Tschapka]] bezeichnet wird. Eine kleine metallene Spitze findet sich bereits bei preußischen Infanteriemützen als Verzierung im 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die moderne Pickelhaube wirklich in Preußen erfunden wurde, ist nicht sicher. Der Legende nach sah Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;IV. 1842 bei einem Besuch in [[Russisches Kaiserreich|Russland]] auf dem Schreibtisch des [[Zar]]en das Vorserienmodell einer russischen Pickelhaube und war davon so begeistert, dass er diese Helmform sofort in Preußen einführte, während Russland erst 1846 folgte. Angeblich wurden aber auch schon vor 1842 bei einer bayerischen Feuerwehr [[Geschichte der Feuerwehrhelme|Helme]] dieses Typs getragen. Hier hat der längs über den Helm befestigte, nach oben stehende, keilförmige Aufsatz (heute: Kamm&amp;lt;ref&amp;gt;Sascha Guzy: [http://feuerwehr-historie.de/helme/ Helme.] feuerwehr-historie.de, Berlin, 6. Januar 2014; abgerufen am 5. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;) die Funktion des Prallschutzes gegen herabfallende Trümmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Preußen ausgehend verdrängte diese Helmform nach und nach bei allen deutschen Staaten andere Helmtypen und den bis dahin üblichen [[Tschako]]. In Preußen verlor der Infanteriehelm in mehreren Etappen (1857, 1860, 1867, 1871) deutlich an Volumen, bis er schließlich die&lt;br /&gt;
bekannte, charakteristische Form annahm. Dabei geriet die Helmglocke zunehmend flacher, Nacken- und Augenschirm wurden kleiner und runder.&amp;lt;ref&amp;gt;Ortenburg: &amp;#039;&amp;#039;Waffengebrauch Einigungskriege&amp;#039;&amp;#039;. 1990, S. 32. Zit. n. F. Rascher: &amp;#039;&amp;#039;Die preußischen Infanteriehelme&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Waffen- und Uniformkunde&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt 1918, S. 56 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Reichsgründung|Reichseinigung]] 1871 wurde der preußische Infanteriehelm sukzessive von allen deutschen Bundesstaaten übernommen. Als letzte folgten 1886 das [[Herzogtum Braunschweig]] und das [[Königreich Bayern]], nachdem ihre anti-preußisch eingestellten Herrscher, [[Wilhelm (Braunschweig)|Wilhelm von Braunschweig]] († 1884) und [[Ludwig II. (Bayern)|Ludwig&amp;amp;nbsp;II. von Bayern]] († 1886), kurz hintereinander verstorben waren. Mit Abschluss der preußisch-braunschweigischen Militärkonvention vom 9./18. März 1886 übernahm die [[Braunschweigisches Infanterie-Regiment Nr. 92|braunschweigische Infanterie]] den preußischen Helm, und bis 1892 auch preußische Uniformen. In Bayern verordnete am 11. September 1886 Prinzregent [[Luitpold von Bayern|Luitpold]] seinem [[Bayerische Armee|Heer]] das Ablegen des [[Raupenhelm]]s; die hellblaue Farbe der Uniformen aber blieb. Bemerkenswerterweise erhielt auch die bayerische Artillerie den Helm mit Spitze, statt des Kugelaufsatzes, wie bei der Artillerie der übrigen Kontingentsheere sonst üblich. Für die bayerischen Generäle blieb allerdings der traditionelle Generalshut Vorschrift: eine Rücksichtnahme auf die Vorbehalte des Prinzregenten gegenüber der von ihm beargwöhnten Preußifizierung des bayerischen Militärs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helmversionen der Bundesstaaten unterschieden sich anhand des messingen Stirnemblems, das entweder das Landeswappen oder das Landestier darstellte. Außerdem war, auf der rechten Helmseite, eine [[Kokarde (Abzeichen)|Kokarde]] in den Landesfarben angebracht. Sie wich 1897 der neu eingeführten, schwarz-weiß-roten Reichskokarde und rückte auf die linke Helmseite. Die Kokarden saßen unter den Ansatzrosetten der Schuppenkette (Offiziere) bzw. unter dem [[Knopf 91]] des ledernen Kinnriemens (Mannschaften).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Einsatzbedingungen eines modernen Krieges war das 1895 eingeführte, vorletzte Pickelhaubenmodell zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] nicht mehr gewachsen. Die Messingbeschläge reflektierten das Licht und erschwerten die [[Tarnung]] des Soldaten im Feld. Als Konzession an die moderne Kriegführung trug man deshalb schon seit 1892 im Kampf- und Manövereinsatz einen beigefarbenen Helmüberzug mit roter, aufgenähter oder aufgemalter Regimentsnummer. Die meisten Kopfverletzungen im Krieg infolge des gewaltig gesteigerten Artillerieeinsatzes wurden durch Granatsplitter verursacht, gegen die der alte Helm unzureichenden Schutz bot. Weiter ragte die Helmspitze oft verräterisch aus dem [[Schützengraben]] heraus. Als Übergangslösung ordnete die [[Oberste Heeresleitung]] daher 1915 an, die Spitze im Fronteinsatz nicht mehr zu tragen. Beim letzten, 1915, noch während des Krieges hergestellten Pickelhaubenmodell ließ sich die Spitze per [[Bajonettverschluss]] auf sehr einfache Weise entfernen; auch der Helmüberzug wurde entsprechend abgeändert. Die Farbe wurde generell [[feldgrau]], die auffällige rote Regimentsnummer entfiel. Um Leder einzusparen, wurde die letzte Generation der Pickelhaube zum Teil auch aus Ersatzmaterialien wie Filz oder Pappe hergestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als verbesserter Kopfschutz wurde dann im Laufe des Jahres 1916 im deutschen Heer der [[Stahlhelm]] aus heißgepresstem Chromnickelstahl eingeführt. Dieser ersetzte nach 1918 die Pickelhaube und wurde bei der [[Reichswehr]] zur Standardkopfbedeckung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polizei, Zoll und Feuerwehr der deutschen Länder ===&lt;br /&gt;
Die Pickelhaube fand vor 1918 auch in zivilen Behörden Verbreitung. Bei [[Polizei]], [[Schutzmannschaft]]en und [[Zoll (Behörde)|Zoll]] mündete, bei den meisten Reichsländern seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts, die Spitze in einer kleinen Kugel; die militärisch organisierten [[Gendarmerie|Landesgendarmerien]] behielten die landestypischen Armeeversionen. Nur allmählich erfolgte während 1920er Jahre der Wechsel hin zum Jäger-/Schützen-[[Tschako]] bzw. zur Schirmmütze. Die preußische Gemeindepolizei führte den Helm mit Spitze bis 1923. Bei der badischen Polizei und Gendarmerie blieb, mit [[Nobilitierung|entnobilitierter]] Helmzier, die Pickelhaube mindestens bis 1926 Vorschrift für Beamte zu Fuß; Berittene trugen den erwähnten flachen Ledertschako Modell 1895, mit verkleinertem Deckel und am Hinterkopf gewölbter, [[ergonomisch]] geformter Hülse. Die bayerische Polizei der Gemeinden legte die Pickelhaube teilweise erst 1936 ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Feuerwehr]]en erhielt der lederne Einsatzhelm, statt der Spitze, meist einen messignen Helmkamm, den sogenannten Ziegelbrecher oder Ziegelspalter; Pickelhauben wurden, wenn überhaupt, nur zur Ausgehuniform und dann meist von Feuerwehroffizieren getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internationale Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Shchegolev Alexandr Petrovitch.jpeg|mini|[[Stabskapitän]] der russischen Fußartillerie, um 1858]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil Mayer 038.jpg|mini|Wiener [[Bundessicherheitswachekorps|Sicherheitswache]], mit Spitzhelm, um 1900]]&lt;br /&gt;
In Russland wurde der Helm mit Spitze seit 1846 in zahlreichen Truppenteilen eingeführt; die Spitze bestand aus einer stilisierten, auf einem Sockel ruhenden Granate, mit nach oben entweichender Flamme. Der Überlieferung nach ging er auf eine Idee Zar [[Alexander II. (Russland)|Alexanders&amp;amp;nbsp;II.]] zurück, der sich von alt-slawischen Helmen oder vom persischen [[Kulah Khud]] habe inspirieren lassen. 1855 ersetzte den Helm bei den Fußtruppen zunächst ein niedriger Tschako und ab 1862 ein Képi französischer Art (das 1882 zur Parade einer niedrigen Lammfellmütze wich und ansonsten einer [[Tellermütze]]). In der Garde-Infanterie hielt sich der Helm bis zur Einführung des Képis, um zwischen 1872 und 1881 wiederzukehren. Seitdem führten die Pickelhaube bis 1914/18 nur noch die Palastgrenadiere, das Pagenkorps (zu besonderen Anlässen) und die Garde-Kürassiere (diese durchgehend seit 1846, ab 1910 zur Parade den Doppeladler als Helmaufsatz). Außerhalb der Garde diente der Helm mit Spitze nur noch der [[Gendarmerie]] bis zum Ersten Weltkrieg als Kopfbedeckung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in anderen Ländern Europas und Amerikas fand die Pickelhaube ab Mitte des 19. Jahrhunderts Verbreitung, teils aber in sehr unterschiedlichen Variationen. In [[Österreich-Ungarn]] führten ihn die [[K.k. Gendarmerie]], das [[Bundessicherheitswachekorps|Sicherheitwachekorps]] sowie, stets mit Haarbusch, vier der fünf Hofgarde-Einheiten (die [[Königlich ungarische Leibgarde|K. u. Leibgarde]] ausgenommen). In den [[Vereinigte Staaten|USA]] war der sog. Parade- bzw. Galahelm (&amp;#039;&amp;#039;Dress Helmet&amp;#039;&amp;#039;) von 1872 bis 1904 Teil der Paradeuniform bei Armee und Marineinfanterie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb Deutschlands hat sich der Helm mit Spitze mitunter noch als Teil der Paradeuniform gehalten. Exemplarisch steht dafür die Entwicklung im [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreich]]: Dort führten ihn 1842 als erste die [[Life Guards]] in der [[Household Cavalry]] ein; der Albert-Helm (&amp;#039;&amp;#039;[[Albert von Sachsen-Coburg und Gotha|Albert]] Helmet&amp;#039;&amp;#039;) aus Weißmetall wurde und wird stets mit Rosshaarbusch geführt. Mit Ausnahme der [[The Rifles|Rifles]] (die beim &amp;#039;&amp;#039;Busby&amp;#039;&amp;#039;, einer Art [[Kolpak (Husarenmütze)|Kolpak]], blieben), übernahm 1878 die Infanterie den Universalhelm (&amp;#039;&amp;#039;Universal pattern&amp;#039;&amp;#039;) als sog. Heimatdienst-Helm (&amp;#039;&amp;#039;Home Service Helmet&amp;#039;&amp;#039;), einen mit schwarzem Filz überzogenen Korkhelm. Dieser war aus dem weißen sog. Auslandsdienst-Helm (&amp;#039;&amp;#039;Foreign Service Helmet&amp;#039;&amp;#039;, einem [[Tropenhelm]]) hervorgegangen. Beide Helmversionen ersetzten den Tschako und gehören noch heute zur Padeuniform einiger Regimenter (beispielsweise des [[Duke of Wellington’s Regiment]]s oder des [[Royal Gibraltar Regiment]]s). Die [[Royal Artillery]] führte den Helm mit Kugelspitze (&amp;#039;&amp;#039;Ball-Topped Helmet&amp;#039;&amp;#039;). Der Helm der britischen [[Metropolitan Police Service|Bobbys]] ist eine Abwandlung der ursprünglichen, höheren Version der Pickelhaube. Ein englisches Polizeimodell hat auch eine Spitze mit einer Kugel. Bei der Paradeuniform der [[Household Cavalry|britischen Gardekavallerie]] ist die Spitze durch den Rosshaarbusch ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso werden aktuell (2021) Helme mit Spitze noch in diversen Streitkräften von Paradeeinheiten zu besonderen Anlässen getragen, wie in [[Botswana]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gettyimages.it/detail/fotografie-di-cronaca/botswanas-president-ian-khama-inspects-the-guard-fotografie-di-cronaca/457981708 Präsident Serêtsê Khama Ian Khama inspiziert die Garde.] gettyimages.it&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Chile]], den [[Niederlande]]n (&amp;#039;&amp;#039;Garderegiment Fuseliers Prinses Irene&amp;#039;&amp;#039;), [[Portugal]] (&amp;#039;&amp;#039;Guarda Nacional Republicana&amp;#039;&amp;#039;) und [[Schweden]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Svea Livgarde]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Pickelhaube US Marines corps, casque à pointe des marines américains.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Dress Helmet&amp;#039;&amp;#039; des [[United States Marine Corps]], Ausführung M1892, der bis 1904 getragen wurde.&lt;br /&gt;
   Galvez-y-toro.png|Im Zuge der &amp;#039;&amp;#039;[[Streitkräfte Chiles#Traditionen|Prussifizierung]]&amp;#039;&amp;#039; gelangte die Pickelhaube in die [[Streitkräfte Chiles]] (Foto 1879), wo sie zu Paraden noch getragen wird.&lt;br /&gt;
   Pickelhaube-in-Schweden.jpg|Die schwedische [[Svea Livgarde]] trägt einen Kürassierhelm in der klassisch-preußischen Form.&lt;br /&gt;
   Colombian military band at Monument of Fallen Soldiers and Police in Bogota 3-5-09.jpg|Kolumbianische Militärkapelle, 2009&lt;br /&gt;
   Gib Reg pipes.JPG|Musiker des Gibraltar-Regiments, mit &amp;#039;&amp;#039;Foreign Service Helmet&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbol für Militarismus und Deutschland ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Harry R. Hopps, Destroy this mad brute Enlist - U.S. Army, 03216u edit.jpg|mini|[[Destroy This Mad Brute – Enlist]]. Der Rekrutierungsaufruf der US-Army aus dem Ersten Weltkrieg zeigt einen mordenden und frauenraubenden Gorilla, der eine Pickelhaube trägt, als [[Feindbild]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1842 und 1871 geriet die Pickelhaube im deutschsprachigen Raum zum charakteristischen [[Symbol]] des preußischen [[Militarismus]], der im Innern an der Zerschlagung der Demokratiebewegungen beteiligt war. Nach Gründung des Deutschen Reichs durch Preußen 1871 wurde dieser preußische Militarismus auch im Ausland zunehmend als eine Bedrohung wahrgenommen. Dies kam in zahlreichen aus- aber auch inländischen Karikaturen zum Ausdruck. In der Darstellung aggressiver Pickelhauben tragender Affen oder Männer wurde sie im Ausland für antideutsche [[Propaganda]] verwendet. Dies war insbesondere bis zum Ende des Ersten Weltkriegs bzw. bis zum Ende des Deutschen Kaiserreiches der Fall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren geriet die Pickelhaube zum Erkennungszeichen republikfeindlicher, [[reaktionär]]er Kreise. Monarchistisch eingestellte, ehemalige Weltkriegsoffiziere und Mitglieder von [[Kriegerverein]]en trugen sie etwa bei [[Veteran]]en&amp;lt;nowiki /&amp;gt;treffen, Beerdigungen und ähnlichen halb-öffentlichen Gelegenheiten, gemeinsam mit ihren alten Uniformen. Auch Reichspräsident [[Paul von Hindenburg|Hindenburg]] trug, sofern er nicht Zivilkleidung anlegte, zu seiner [[Generalfeldmarschall]]suniform stets die dazugehörige Pickelhaube, z.&amp;amp;nbsp;B. am „[[Tag von Potsdam]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise steht im Ausland die Pickelhaube noch heute für Deutschland und die Deutschen, inzwischen auch im humoristischen Sinne. So wurden bspw. während der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2006]] in Deutschland bunte Plastikversionen als Fanartikel verkauft. Andererseits persiflieren Pickelhauben tragende gegnerische Fans „die Deutschen“ mitunter auf diese Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schutzmann.jpg|mini|Die Gebärde für &amp;#039;&amp;#039;deutsch&amp;#039;&amp;#039; in manchen Gebärdensprachen symbolisiert eine Pickelhaube und bedeutete im deutschsprachigen Bereich früher „[[Polizei|Schutzmann]]“.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Gebärdensprache]] der Gehörlosen symbolisiert der ausgestreckte, nach oben zeigende und über die Stirn gehaltene Zeigefinger die Pickelhaube und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;deutsch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Deutschland&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/alex/lemmata/d_lemma/deutschland.htm &amp;#039;&amp;#039;Deutschland&amp;#039;&amp;#039;.] sign-lang.uni-hamburg.de; abgerufen am 7. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dichter [[Heinrich Heine]] erwähnte die Pickelhaube ironisch in seinem Epos &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschland. Ein Wintermärchen]]&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em; font-style:italic;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht übel gefiel mir das neue Kostüm&lt;br /&gt;
Der Reuter, das muß ich loben,&lt;br /&gt;
Besonders die Pickelhaube, den Helm&lt;br /&gt;
Mit der stählernen Spitze nach oben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-style:normal&amp;quot;&amp;gt;[…]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ja, ja, der Helm gefällt mir, er zeugt&lt;br /&gt;
Vom allerhöchsten Witze!&lt;br /&gt;
Ein königlicher Einfall war’s!&lt;br /&gt;
Es fehlt nicht die Pointe, die Spitze!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur fürcht ich, wenn ein Gewitter entsteht,&lt;br /&gt;
Zieht leicht so eine Spitze&lt;br /&gt;
Herab auf euer romantisches Haupt&lt;br /&gt;
Des Himmels modernste Blitze!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Guerre 14-18-Humour 1-Passage de la frontiére Française-vers 1914.JPG|Französische Karikatur von 1914 zeigt Kaiser [[Wilhelm&amp;amp;nbsp;II. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] und General [[Erich von Falkenhayn|Falkenhayn]] mit Pickelhaube.&lt;br /&gt;
   Helmets of Kaiser&amp;#039;s crack troops dumped at Hoboken. At United States Army Supply Base at Bush Termi . . . - NARA - 533577.jpg|Amerikanische Arbeiter in [[Hoboken (New Jersey)]] posieren mit erbeuteten deutschen Pickelhauben.&lt;br /&gt;
   Lindsay German monster.jpg|Australisches Propagandaplakat aus dem Ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
   Hindenburgs Helm.jpg|Pickelhaube von [[Paul von Hindenburg]] im Museum in [[Schloss Neudeck]] in den 1920er Jahren (getragen und beschädigt in der [[Schlacht von Königgrätz]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Oberleutnant|Olt.]] Hein: &amp;#039;&amp;#039;Das kleine Buch vom Deutschen Heere. Ein Hand- u. Nachschlagebuch zur Belehrung über die deutsche Kriegsmacht.&amp;#039;&amp;#039; Nach den neuesten Bestimmungen bearbeitet. Lipsius &amp;amp; Tischer, Kiel / Leipzig 1901 (Reprint. Weltbild, Augsburg 1998).&lt;br /&gt;
* Volker Löbner, Tilman Lombard: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Uniformen. 1806–1866. Aus dem Bestand des Historischen Museums Frankfurt am Main und Privatsammlungen&amp;#039;&amp;#039;. Band III: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Militär.&amp;#039;&amp;#039; Löbner Selbstverlag, Frankfurt am Main 2017, ISBN 978-3-87390-346-3. S. 312–357.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Dieter Deuster&lt;br /&gt;
   |Titel=Deutsche Polizei-Uniformen 1936–1945&lt;br /&gt;
   |Verlag=Motorbuch-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-613-03105-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ingo Löhken&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Polizei-Uniformen in Preußen 1866–1945. Monarchie, Weimarer Republik, Drittes Reich&lt;br /&gt;
   |Verlag=Podzun-Pallas&lt;br /&gt;
   |Ort=Friedberg&lt;br /&gt;
   |Datum=1986&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7909-0267-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ingo Löhken&lt;br /&gt;
   |Titel=Polizei-Uniformen der Süddeutschen Staaten 1872–1932. Baden, Bayern, Hessen, Württemberg, Reichslande&lt;br /&gt;
   |Verlag=Podzun-Pallas&lt;br /&gt;
   |Ort=Friedberg/H.&lt;br /&gt;
   |Datum=1988&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7909-0328-0}}&lt;br /&gt;
* Laurent Mirouze: &amp;#039;&amp;#039;Infanteristen des Ersten Weltkriegs&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Europa-Militaria.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3). Karl-Heinz Dissberger, Düsseldorf 1990, ISBN 3-924753-28-8.&lt;br /&gt;
* Georg Ortenburg: &amp;#039;&amp;#039;Waffe und Waffengebrauch im Zeitalter der Einigungskriege&amp;#039;&amp;#039;. Bernard &amp;amp; Graefe, Koblenz 1990, ISBN 3-7637-5809-7 (= &amp;#039;&amp;#039;Heerwesen der Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Abt. IV: &amp;#039;&amp;#039;Das Zeitalter der Landsknechte&amp;#039;&amp;#039;, Band 1).&lt;br /&gt;
* Dietmar Pieper: &amp;#039;&amp;#039;„Für König und Vaterland“. Mehr als 70 Jahre lang zogen deutsche Truppen mit Pickelhaube ins Feld&amp;#039;&amp;#039;, in: Uwe Klußmann, Norbert F. Pötzl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Hohenzollern: Preußische Könige, deutsche Kaiser&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2011, ISBN 978-3-421-04539-3, S. 132–134&lt;br /&gt;
* Ulrich Schiers: &amp;#039;&amp;#039;Die Verbreitung der Pickelhaube in den deutschen Staaten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Sammlungen des Wehrgeschichtlichen Museums im Schloss Rastatt.&amp;#039;&amp;#039; Reihe 5: &amp;#039;&amp;#039;Kopfbedeckungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, {{ZDB|1190719-8}}). [[Militärgeschichtliches Forschungsamt]], Freiburg (Breisgau) 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Braunschweigisches Husaren-Regiment Nr. 17 Totenkopf Paradehelm Cut out.jpg|Paradehelm [[Johann Albrecht (Mecklenburg)|Johann Albrechts von Mecklenburg]], um 1910&lt;br /&gt;
   Prusse inf de la Garde 1860 4012.jpg|Helm eines preußischen Offiziers mit der Bandeau-Devise „Für König und Vaterland“, um 1860&lt;br /&gt;
   Bayrische Pickelhaube.jpg|Bayerische Pickelhaube, mit dem Bandeau „[[In Treue fest]]“, um/nach 1886&lt;br /&gt;
   Preusische Pickelhaube.jpg|Helm der Schutzleute der Kgl. Schutzmannschaft zu Berlin, M 1898 (mit dem, auf dem Foto teilweise erkennbaren, Schriftzug „1848 In Treue fest 1898“)&lt;br /&gt;
   Casque à pointe Gendarme Prusse.JPG|Helm eines preußischen Zollbeamten im Offiziersrang, mit silberner Herrscherauflage&lt;br /&gt;
   Badische Pickelhaube.jpg|Badischer Armeehelm, als Beschlag der badische [[Greif]] mit Schwert und Wappenschild in den Vordertatzen&lt;br /&gt;
   Casque de général Prussien.JPG|Preußischer Generalshelm im Museum des [[Fort de la Pompelle]]&lt;br /&gt;
   Prussian artillery helmet right side view.jpg|Preußischer [[Artillerie]]helm mit Kugel statt Spitze&lt;br /&gt;
   Pickelhaube made of felt, Germany, 1916 AD or before - Braunschweigisches Landesmuseum - DSC04692.JPG|Ersatzpickelhaube aus Filz von vor 1916 – Braunschweigisches Landesmuseum&lt;br /&gt;
   Casque oldenburg 91e IR 09996.jpg|Pickelhaube für Offiziere des Oldenburgischen Infanterie-Regiments Nr.&amp;amp;nbsp;91&lt;br /&gt;
   Pickelhaube mit Überzug.jpg|Pickelhaube M1895 mit Überzug M1892&lt;br /&gt;
   Pickelhaube 2016.jpg|Pickelhaube aus Kunststoff als [[Fanartikel]] zur [[Fußball-Europameisterschaft 2016]]&lt;br /&gt;
   Schuberth Helm.jpg|Gefechtshelm der [[Schuberth GmbH]] auf der [[IWA OutdoorClassics]] 2019&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Pickelhaube}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pickelhauben.net/pickelhaube.htm www.pickelhauben.net] – Sammlerseite mit zahlreichen Farbfotos (englisch).&lt;br /&gt;
* [http://www.kaisersbunker.com/ www.kaisersbunker.com] schöne Sammlerseite mit zahlreichen Farbfotos (englisch).&lt;br /&gt;
* [http://www.pickelhaubes.com/ www.pickelhaubes.com] – englische Seite mit Forum.&lt;br /&gt;
* [http://www.seitengewehr.de/ www.seitengewehr.de] – Bilder und Quellen zur deutschen Polizeigeschichte bis 1945. Dabei auch diverse Abbildungen zu den verwendeten Polizei- und Zoll-Helmen.&lt;br /&gt;
* Berthold Seewald: [https://www.welt.de/geschichte/article151169286/Die-Pickelhaube-war-ein-Hightech-Kopfschutz.html &amp;#039;&amp;#039;Die Pickelhaube war ein Hightech-Kopfschutz&amp;#039;&amp;#039;.] [[Die Welt|Welt Online]], 19. Januar 2016; kulturgeschichtlicher Artikel; abgerufen am 3. Juli 2016.&lt;br /&gt;
* [http://www.preussen1988.de/html/Preussenerlaeuterungen/Die%20Geschichte%20der%20Pickelhaube.htm Die Geschichte der Pickelhaube.] preussen1988.de; abgerufen am 13. Oktober 2017.&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=0sItpkX40NM Video mit Vorstellung einer hannoverschen Dragoner-Pickelhaube.] Youtube.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4174654-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Kopfbedeckung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Helm (Schutzwaffe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde 1845–1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde 1870–1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde 1890–1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde der 1910er]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[fi:Kypärä#Tuliaseiden aika]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
	</entry>
</feed>