<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pflicht</id>
	<title>Pflicht - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pflicht"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Pflicht&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-19T21:58:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Pflicht&amp;diff=2730&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Urgelein: Änderung 260151859 von ~2025-26979-31 rückgängig gemacht; passender Inhalt!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Pflicht&amp;diff=2730&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-29T14:30:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Diff/260151859&quot; title=&quot;Spezial:Diff/260151859&quot;&gt;260151859&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-26979-31&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-26979-31&quot;&gt;~2025-26979-31&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; passender Inhalt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur Verwendung des Begriffes im Recht siehe [[Rechtspflicht]]. Zur Verwendung im Sport siehe [[Pflicht und Kür]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pflicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, alternativ auch ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Müssen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Aufgabe (Pflicht)|Aufgabe]], [[Forderung]] oder [[Anforderung (Heuristik)|Anforderung]], die jemandem aus prinzipiellen, persönlichen, situativen oder sozialen Gründen erwächst und deren Erfüllung er sich nicht entziehen kann. Als Pflicht wird insbesondere auch das bezeichnet, was von einer [[Autorität]] oder durch ein [[Gesetz]] von jemandem gefordert wird und [[Verbindlichkeit (Recht und Moral)|Verbindlichkeit]] beansprucht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Pflicht &amp;#039;&amp;#039;Pflicht.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;duden.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 26. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Pflicht ist einer der Grundbegriffe der [[Ethik]], in der die [[Achtung (Ethik)|Achtung]] von Pflichten im Allgemeinen als [[tugend]]haft gilt. Bestimmte Pflichten sind auch im [[Recht]], durch eine politische Verfassung oder allgemein durch eine [[Satzung (öffentliches Recht)|Satzung]] im soziologischen Sinne vorgegeben. Ebenso können Pflichten in religiösen Vorschriften [[Kodex|kodifiziert]] sein. Andere rechtlich unverbindliche Pflichten sind durch die gesellschaftliche [[Moral]] vorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich abgeleitet vom [[althochdeutsch]]en Verb &amp;#039;&amp;#039;phlegan&amp;#039;&amp;#039; ‚sorgen für; Aufsicht führen, leiten; ausüben, betreiben‘ (daraus [[neuhochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;pflegen&amp;#039;&amp;#039; ‚sorgen für; anhaltend ausüben, betreiben; die Gewohnheit haben, etwas zu tun‘), bedeutete das {{gohS|kurz=ja|1=pliht}} zunächst ‚Fürsorge, Obhut, Auftrag, Gebot‘ (um [[1000]]). Die [[mittelhochdeutsch]]e Form &amp;#039;&amp;#039;pliht(-e)&amp;#039;&amp;#039; bereicherte diese Bedeutungen durch ‚Pflege, Teilnahme, Gemeinschaft, Dienst, Obliegenheit, Sitte‘. Seit dem [[11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]] werden die Bedeutungen ‚Fürsorge, Obhut‘ u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;amp;nbsp;m. in die neue Substantivierung {{gohS|kurz=ja|1=phlega}}, {{gmhS|kurz=ja|1=phlege}} ausgelagert. Seit mittelhochdeutscher Zeit sind außerdem Verbalableitungen wie &amp;#039;&amp;#039;phlihten&amp;#039;&amp;#039; ‚sich halten an, richten nach, Anteil nehmen, sich beteiligen‘ und &amp;#039;&amp;#039;verphlihten&amp;#039;&amp;#039; ‚in verbindliche Gemeinschaft setzen, haftbar werden für etwas; (&amp;#039;&amp;#039;reflexiv&amp;#039;&amp;#039;) versprechen‘, seit dem [[16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]] auch &amp;#039;&amp;#039;beipflichten&amp;#039;&amp;#039; ‚zustimmen‘ belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Einträge „pflegen“ und „Pflicht“, in: Wolfgang Pfeifer et al., &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch des Deutschen&amp;#039;&amp;#039; (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im &amp;#039;&amp;#039;Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 17. Januar 2019 ([https://www.dwds.de/wb/Pflicht Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Germanischen sind u.&amp;amp;nbsp;a. {{enS|plight|de=Notlage, Bedrängnis}} und {{nlS|plicht}} verwandt. Es handelt sich um ein [[ti-Abstraktum|&amp;#039;&amp;#039;ti&amp;#039;&amp;#039;-Abstraktum]], dessen Erscheinungsformen in fast allen indogermanischen Tochtersprachen belegt sind (u.&amp;amp;nbsp;a. {{grcS|πίστις|prefix=nein|de=Vertrauen, Glaube, Treue}}, {{laS|mens|de=Verstand}} und &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|hostis}}&amp;#039;&amp;#039; ‚Feind‘). Die weitere Herkunft der Verbalwurzel von &amp;#039;&amp;#039;pflegen&amp;#039;&amp;#039; ist unklar. Ableitungen von verschiedenen lateinischen Verben wurden erwogen, darunter {{laS|plicare|de=zusammenfalten, einwickeln, verwickeln}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Titel=pflegen |Band=13 |Sp=1736–1747}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[mittellateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;plebire&amp;#039;&amp;#039; (von &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|plebs}}&amp;#039;&amp;#039; ‚Volk‘)&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Köbler: [http://www.koeblergerhard.de/EDEL-HP/edel.htm &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Deutsches Elementarlexikon&amp;#039;&amp;#039;], s. v. „pflegen“.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Verwandte Wörter in anderen [[Indogermanische Sprachen|indogermanischen Sprachen]] wie {{enS|to play|de=spielen}} sowie {{grcS|βλύζω|prefix=nein|de=hervorströmen, heraussprudeln}} und {{lang|grc|βαλλίζω}} ‚tanzen‘ könnten auf eine [[urindogermanisch]]e Wurzel &amp;#039;&amp;#039;*blek-, *bal-&amp;#039;&amp;#039; ‚sich bewegen, drehen um‘ verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ethik ==&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Dieser Abschnitt konzentriert sich sehr auf die Pflichtbegrifflichkeit im westlichen Denken, und gibt auch diese nur verkürzt wider. Es fehlen u.&amp;amp;nbsp;a. Informationen zum [[:Konfuzianismus|konfuzianisch]] geprägten Pflichtbegriff der ostasiatischen Kulturen sowie zu dessen historischem und philosophischem Kontext.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deontologie ===&lt;br /&gt;
Die philosophische Lehre von den Pflichten heißt [[Deontologie]] (von {{grcS|το δέον|de=das Erforderliche, die Pflicht}} und {{lang|grc|λόγος|de=[[Lehren|Lehre]]}}, also ‚Pflichtenlehre‘), ein Begriff der um [[1930]] durch den britischen Philosophen [[C. D. Broad]] näher definiert und der [[Teleologische Ethik|teleologischen Ethik]] gegenübergestellt wurde. Das Grundprinzip der Deontologie ist die Berufung auf die [[Motivation]] für eine [[Handeln|Handlung]]. Es folgt die Prüfung, ob Motivation und Handlung mit einem [[Wert (Philosophie)|Wertmaßstab]], den jeder vernünftige Mensch einsehen kann, vereinbar sind oder nicht. Das Begründungsverfahren lässt nur die Attribute „gut“ oder „schlecht“ zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pflicht und Zwang ===&lt;br /&gt;
In Abgrenzung zum [[Zwang]] unterscheidet sich die Pflicht dadurch, dass sie auf einem gesellschaftlichen, rationalen oder ethischen [[Diskursethik|Diskurs]] einschließlich Findung eines [[Konsens]]es beruht. Erforderlich ist demnach, dass ein Pflichtausübender die [[Notwendigkeit]] seiner Handlungen bzw. [[Arbeit (Philosophie)|Arbeit]] selbst erkennt und [[Einsicht|einsieht]]. Sie führt folglich zur Übernahme von [[Verantwortung]] und endet mit [[Erfolg]] oder Misserfolg, wodurch sich für den Handelnden sowohl positive als auch negative [[Konsequenz]]en in Bezug auf die eigene Erwartungshaltung ergeben können. Daraus resultiert, dass Pflichtausübung stets einer [[Gewissen]]sprüfung und einer sorgfältigen [[Risiko]]abschätzung bedarf. Beim Zwang hingegen wird etwas unbedingt abverlangt auch ohne Einverständnis oder Einsicht. Das Erzwungene kann nach dem Konzept von einem [[Freier Wille|freien Willen]] angenommen, abgewiesen oder erduldet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Philologe und Philosoph [[Friedrich Nietzsche]] schrieb im 19. Jahrhundert: „Unsere Pflicht – das sind die Rechte anderer auf uns“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Recht ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Rechtspflicht}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pflicht ({{enS|duty}}) oder Rechtspflicht ({{enS|legal obligation}}) sind im deutschen und internationalen [[Recht]] die einem [[Rechtssubjekt]] durch [[Rechtsnorm]]en oder [[Vertrag]] auferlegten [[Verhaltensregel]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Pflicht und Rechtspflicht sind [[Rechtsbegriff]]e, die im deutschen Recht sehr häufig vorkommen, alleine als Pflicht oder Wortbestandteil im [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] 945 Mal, im [[Einkommensteuergesetz (Deutschland)|EStG]] 701 Mal oder im [[Handelsgesetzbuch|HGB]] 292 Mal. Ob Pflicht und Rechtspflicht im Rechtssinne inhaltlich übereinstimmen, ist in der [[Fachliteratur]] umstritten. Rechtsnormen jedenfalls differenzieren bei beiden Rechtsbegriffen nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pflichten spielen in der [[Rechtswissenschaft]] eine große Rolle. Rechtsnormen, deren Summe man als [[objektives Recht]] bezeichnet, sind abstrakt-generelle Sollensnormen. Sie ordnen bestimmten [[Lebenssachverhalt]]en bestimmte [[Rechtsfolge]]n zu und sehen für bestimmte Pflichtverstöße [[Sanktion#Rechtsgebiete|Sanktionen]] vor. Sie verpflichten ein Rechtssubjekt zu einem bestimmten [[Handeln]], [[Duldung (Recht)|Dulden]] ([[Gebot (Rechtswissenschaft)|Gebote]]) oder [[Unterlassen (Deutschland)|Unterlassen]] ([[Verbot]]). Der die Pflicht Übernehmende hat sein Verhalten so einzurichten, wie es ihm vorgeschrieben wird. Sie ist ein von der Rechtsordnung an Personen gerichteter und von diesen zu befolgende [[Instruktion]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Möller/Gerrit Winter/Ernst Bruck: [https://books.google.de/books?id=i7_Dp8L4uSkC&amp;amp;pg=PA630&amp;amp;dq=rechtspflicht&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=rechtspflicht&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Kommentar zum Versicherungsvertragsgesetz.&amp;#039;&amp;#039;] 1988, S. 630&amp;lt;/ref&amp;gt; Rechtspflichten gelten sowohl im Verhältnis des [[Staat]]es zum [[Bürger]], so im [[Öffentliches Recht|Öffentlichen Recht]] und im [[Strafrecht]], regeln im [[Zivilrecht]] aber auch die Rechte und Pflichten der einzelnen Bürger untereinander ([[Verpflichtetsein]]). Das Recht, von einem anderen ein Tun oder Unterlassen zu verlangen, wird als [[Rechtsanspruch|Anspruch]] bezeichnet ({{§|194|bgb|juris}} Abs. 1 BGB). Kraft eines [[Subjektives Recht|subjektiv-öffentlichen Rechts]] steht dem Bürger gegenüber dem Staat ein bestimmter Anspruch zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte [[rechtsstaat]]liche Staatsgewalt ist der [[Verfassungsmäßige Ordnung|verfassungsmäßigen Ordnung]] verpflichtet ({{Art.|20|gg|juris}} Abs. 3 GG). Auch den Bürgern sind bestimmte Pflichten auferlegt, etwa die [[Schulpflicht]], herkömmliche öffentliche Dienstleistungspflichten wie die [[Räum- und Streupflicht]] oder die elterliche [[Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht|Fürsorge- und Erziehungspflicht]]. Die [[Wehrpflicht in Deutschland|Wehrpflicht]] wurde in Deutschland 2011 ausgesetzt. Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen ({{Art.|14|gg|juris}} Abs. 2 GG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur im [[Privatrecht]] gibt es einzelne gesetzliche Bestimmungen, die nicht in jedem Fall verpflichtend sind, sondern von den Parteien [[Abdingbares Recht|abbedungen]] werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Strafrecht]] kann eine [[Pflichtenkollision]] einen [[Rechtfertigungsgrund]] darstellen. Es ist beispielsweise einem Rettungsschwimmer oder einem Feuerwehrmann nicht in jedem Fall zuzumuten, seiner Pflicht nachzukommen, wenn die Gefahr für sein eigenes Leben zu hoch scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine „sittliche Pflicht“ ist eine juristisch feststellbare Verpflichtung für [[Leistung (Recht)|Leistungen]] an eine [[natürliche Person]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* [[Pflichtteil (Deutschland)|Pflichtteil]]&lt;br /&gt;
* [[Pflichtmitgliedschaft]]&lt;br /&gt;
* pflichtgemäßes [[Ermessen]]&lt;br /&gt;
* [[Amtspflicht]]&lt;br /&gt;
* [[Pflichtversicherung]]&lt;br /&gt;
* [[Pflichtverteidiger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moral ==&lt;br /&gt;
Ähnlich dem Recht begründen auch [[Moral]] und [[Sitte]] im Sinne praktischer Wertvorgaben bestimmte positive und negative Handlungspflichten ([[Gebot (Ethik)|Gebote]] und [[Verbot]]e). Doch während das Recht nur das äußere Verhalten regelt, wendet sich die Moral zuvörderst an die [[Gesinnung]] eines Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Creifelds (Rechtswörterbuch)|Carl Creifelds: &amp;#039;&amp;#039;Rechtswörterbuch&amp;#039;&amp;#039;.]] 21. Auflage, 2014. ISBN 978-3-406-63871-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Verstoß gegen moralische Wertvorstellungen zieht nur die gesellschaftliche Missbilligung nach sich. Es gibt keine allgemein verbindlichen moralischen [[Sanktionsnorm]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff der moralischen Pflicht steht in Beziehung zum [[Moral#Moral und Recht|moralischen Recht]], das eine Handlung lediglich ermöglicht, nicht fordert. Der Unterschied zwischen einer rechtlichen und einer moralischen Pflicht besteht somit zwischen der unbedingten Forderung der Anwendung und der Erlaubnis zu einer Handlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Pflicht spielt auch in den [[Religion]]en eine wichtige Rolle und bedeutet zuerst die Pflicht des Menschen gegenüber dem Gesetz [[Gott]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Judentum ===&lt;br /&gt;
Die [[Halacha]] bezeichnet das gesamte religionsgesetzliche System des [[Judentum]]s, das 613&amp;amp;nbsp;einzelne [[Mitzwa|Mitzwot]] (Gebote) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römisch-katholische Kirche ===&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche]] definiert für ihre Angehörigen unter anderem die Pflicht zur Arbeit, zur [[Correctio Fraterna|brüderlichen Zurechtweisung]] ([[Katholischer Erwachsenenkatechismus]] 1995), die Pflicht zur Weitergabe des menschlichen Lebens ([[Fest der Heiligen Familie]] 2005) sowie die Pflicht zur verantwortungsbewussten Elternschaft und die Pflicht zur Pflege des Bewusstseins von „Gabe und Aufgabe“ ([[Weltfriedenstag]] 2007).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/messages/peace/documents/hf_ben-xvi_mes_20061208_xl-world-day-peace_ge.html Botschaft des Papstes.] In: &amp;#039;&amp;#039;vatican.va&amp;#039;&amp;#039;, 1. Januar 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Protestantismus ===&lt;br /&gt;
In den [[Evangelische Kirche|evangelischen Kirchen]] haben sich unterschiedliche Pflichtbegriffe gebildet. Grundlegend war aber [[Martin Luther]]s Schrift &amp;#039;&amp;#039;[[Von der Freiheit eines Christenmenschen]]&amp;#039;&amp;#039;, die das Verhältnis von Pflicht und Freiheit im Sinne einer Verpflichtung gläubiger Christen zu moralischem Handeln definiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Noll: {{Webarchiv|url=http://www.op-marburg.de/Lokales/Marburg/Aus-der-Kernstadt/Freiheit-ist-Verpflichtung-zu-moralischem-Handeln |wayback=20170826113408 |text=&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bedford-Strohm: Verpflichtung zu moralischem Handeln.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-07 06:04:19 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Oberhessische Presse]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Juni 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Islam ===&lt;br /&gt;
Im [[Islam]] ist die Belastung ([[Taklīf]]) des Menschen mit Pflichten durch [[Gott]] eines der wichtigsten Themen des [[Kalām|theologischen]] und [[Usūl al-fiqh|rechtstheoretischen]] Denkens. Insgesamt werden die Handlungen der Menschen in [[al-Ahkām al-chamsa|fünf Kategorien]] eingeteilt. Obligatorische Pflichten werden als [[Fard (Islam)|Fard]], empfohlene Handlungen als [[Mandūb]] bezeichnet. Die [[Aschʿarīya|Aschʿariten]] meinten, dass Gott den Menschen sogar Pflichten auferlegen kann, die diese nicht zu erfüllen vermögen (siehe [[Taklīf mā lā yutāq]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Pflicht und Kür}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei vielen Sportdisziplinen wie [[Voltigieren]] und [[Turnen]] gibt es im Wettkampfbereich einen Pflicht- und einen Kürteil. Unter der Pflicht versteht man in diesem Zusammenhang eine vorgegebene Reihenfolge bestimmter Bewegungselemente und Übungen. Die Kampfrichter können bei der Pflicht&amp;amp;nbsp;– anders als bei der freier gestalteten Kür&amp;amp;nbsp;– die Leistungen der Wettkämpfer direkt miteinander vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Grundpflicht]]&lt;br /&gt;
* [[Pflichtenheft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{PGDW|cicero/pflicht/pflicht|De officiis (Über die Pflichten)|[[Marcus Tullius Cicero]]}}&lt;br /&gt;
* {{IEP|1=http://www.iep.utm.edu/p/poli-obl.htm|2=Political Obligation|3=Ned Dobos (2007)}}&lt;br /&gt;
* {{UTB-Philosophie|Holm Bräuer|670|Pflicht}}&lt;br /&gt;
* {{SEP|1=http://plato.stanford.edu/entries/special-obligations/|2=Special Obligations|3=Diana Keske (2014)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4140391-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethisches Prinzip]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsphilosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Urgelein</name></author>
	</entry>
</feed>