<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pfalzgraf</id>
	<title>Pfalzgraf - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pfalzgraf"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Pfalzgraf&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-07T01:39:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Pfalzgraf&amp;diff=2893&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TExtHumer: Grammatik korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Pfalzgraf&amp;diff=2893&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-05T14:31:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatik korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Laach - Hochgrab Pfalzgraf Heinrich II. von Laach (2019-05-14 Foto Sp).JPG|mini|Hochgrab [[Heinrich II. von Laach|Heinrichs II. von Laach]], des ersten Pfalzgrafen bei Rhein, in der [[Abtei Maria Laach]]. Mit ihm verschob sich der Schwerpunkt der lothringischen Pfalzgrafschaft nach Süden. Dadurch entstand die [[Kurpfalz]], deren Name in dem des heutigen Bundeslands [[Rheinland-Pfalz]] weiterlebt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Balduineum Wahl Heinrich VII.jpg|mini|Die sieben [[Kurfürst]]en wählen [[Heinrich VII. (HRR)|Heinrich VII.]] zum König. Die Kurfürsten, durch die Wappen über ihren Köpfen kenntlich, sind, von links nach rechts, die Erzbischöfe von Köln, Mainz und Trier, der Pfalzgraf bei Rhein, der Herzog von Sachsen, der Markgraf von Brandenburg und der König von Böhmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfalzgrafen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|comites palatini}}, auch {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;comites palatii&amp;#039;&amp;#039;}}) waren im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] zunächst Amtsträger und Vertreter des [[Römisch-deutscher König|Königs]] oder [[Römisch-deutscher Kaiser|Kaisers]] in den ursprünglichen [[Herzogtum#Stammesherzogtümer|Stammesherzogtümern]] [[Herzogtum Lothringen|Lothringen]], [[Stammesherzogtum Sachsen|Sachsen]], [[Stammesherzogtum Baiern|Baiern]] und [[Herzogtum Schwaben|Schwaben]] sowie im [[Königreich Burgund#Königreich Arelat|Königreich Burgund]]. Sie standen dort dem jeweiligen [[Königliches Kammergericht|Hofgericht]] vor und hatten leitende Funktion allgemeiner Art inne. Zudem fungierten sie als Verbindungsleute zwischen Bittstellern aus dem [[Reich (Territorium)|Reich]] und dessem Oberhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im [[Hochmittelalter]] wurden die meisten Pfalzgrafschaften in größere Fürstentümer inkorporiert oder verloren ihre Bedeutung. Übrig blieb allein die aus der [[Pfalzgrafschaft Lothringen|lothringischen Pfalzgrafschaft]] hervorgegangene [[Liste der Herrscher der Kurpfalz|Pfalzgrafschaft bei Rhein]]. Deren Inhaber gehörten seit dem hohen Mittelalter dem [[Kurfürst]]enkollegium und ab dem [[Spätmittelalter]] dem [[Reichsfürst]]enstand an und waren den [[Herzog|Herzögen]] faktisch gleichgestellt.  Als [[Reichsvikar]]e nahmen sie während einer [[Sedisvakanz]] stellvertretend die Aufgaben des Königs wahr. Sie wurden mit [[Hoheit (Anrede)|(Königliche) Hoheit]] angesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Zur Bedeutung des lateinischen Wortes &amp;#039;&amp;#039;palatinus&amp;#039;&amp;#039; siehe unter [[Paladin#Entwicklung|Paladin]], denn sowohl das Wort „Pfalzgraf“ als auch das Wort „Paladin“ leiten sich von lat. &amp;#039;&amp;#039;palatinus&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Merowinger]]zeit, genauer im Laufe des 6. Jahrhunderts, wurden mit Ciucilo, einem Höfling [[Sigibert I.|Sigiberts I.]], und mit Trudulf, einem Gefolgsmann [[Childebert I.|Childeberts I.]], erstmals der Titel eines Pfalzgrafen genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eugen Meyer (Historiker)|Hans Eugen Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Pfalzgrafen der Merowinger und Karolinger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte]]. Germanistische Abteilung.&amp;#039;&amp;#039; Band 42 (1921), Heft 1, S. 381 ([https://ia800607.us.archive.org/view_archive.php?archive=/8/items/crossref-pre-1923-scholarly-works/10.7767%252Fzrgga.1913.34.1.661.zip&amp;amp;file=10.7767%252Fzrgga.1921.42.1.380.pdf PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm oblag die Verwaltung des königlichen Hofes. Auch [[Hugobert]], ein bedeutender Vorfahre der [[Karolinger]], wurde als Pfalzgraf bezeichnet. In der Karolingerzeit stieg der Pfalzgraf am Königs- oder Kaiserhof zur höchsten Instanz für weltliche Angelegenheiten auf und erhielt insbesondere den Vorsitz im [[Pfalzgericht]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.regionalgeschichte.net/bibliothek/glossar/begriffe/eintrag/pfalzgraf.html |titel=Pfalzgraf |werk=regionalgeschichte.net |abruf=2021-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Träger des Pfalzgrafenamtes waren also in ihrer Frühzeit leitende königliche Amtsträger bei Hofe mit vorwiegend [[Regierung|administrativen]] und [[richter]]lichen Aufgaben. Mit ihrem Amt wurde den Pfalzgrafen oft auch die Herrschaft über eine Königs- bzw. Kaiserpfalz mit Gefolge und zugehörigen [[Gutshof|Gütern]] verliehen. Diese [[burg]]ähnlichen [[Königspfalz|Pfalzen]] bzw. Königshöfe lagen verstreut über das Königreich in unterschiedlichen [[Herzogtum|Herzogtümern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Entwicklung des deutschen Königreichs aus dem ostfränkischen auf der Grundlage der [[Herzogtum|Stammesherzogtümer]] des [[Ostfrankenreich]]s erhielten die Pfalzgrafen weitgehende königliche Sonderrechte, um den Zusammenhalt des Königtums politisch zu sichern und die mächtigen Herzöge in Schach zu halten. Dabei entwickelten sich seit Ende des 10. Jahrhunderts in den Stammesherzogtümern Sachsen, Bayern, Schwaben und Lothringen Stammes-Pfalzgrafen als Vertreter und Wahrer der königlichen Rechte. Die Pfalzgrafenwürde war nun nicht mehr mit der ursprünglichen Aufgabe der Betreuung einer Königspfalz verbunden, sondern beinhaltete eine Art Kontrollfunktion und Vertretung des Königs innerhalb der Stammesherzogtümer und damit auch die zweite Position nach dem Herzog innerhalb des Herzogtums. Damit verbunden war eine Rangerhöhung gegenüber anderen Grafen des Herzogtums und das Recht, das Richteramt an Königs statt auszuüben. Damit einher gingen Jagd-, Zoll- und Münzrecht. Der mächtigste unter den Pfalzgrafen, der [[Pfalzgrafschaft Lothringen|Pfalzgraf von Lothringen]], später [[Pfalzgraf bei Rhein]], war Stellvertreter des Königs im Hofgericht, [[Reichsvikar]] bei Thronvakanzen, und sogar Richter über den König.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde die Bezeichnung „Pfalzgraf“ zu einem erblichen Titel in verschiedenen deutschen Fürstenhäusern. Zum Reichsfürstenstand zählten im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] ab dem Spätmittelalter Herzöge, Land-, Mark- und Pfalzgrafen, hinzu kamen die kirchlichen Fürsten: Erzbischöfe, Bischöfe und die Äbte und Äbtissinnen von Reichsabteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung zu ähnlichen Ämtern und Würden ==&lt;br /&gt;
Eine strikte Ämtertrennung z.&amp;amp;nbsp;B. zwischen Pfalzgrafen einerseits und anderen Fürstenämtern gab es nicht. Mächtige Pfalzgrafen waren oft in [[Personalunion]] auch [[Graf#Landgraf|Land-]] oder [[Markgraf]]en, [[Herzog|Herzöge]] oder auch kirchliche Fürsten. Damit wuchs dem Herrschaftsbegriff „Pfalz“ im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] eine neue Bedeutung zu: Pfalz bezeichnete danach nicht nur befestigte Königshöfe, sondern auch von Pfalzgrafen bzw. Kurfürsten beherrschte Territorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rechte und Pflichten der Ämter und Würden der mittelalterlichen Gesellschaft unterlagen immer wieder Änderungen und waren zudem auch regional unterschiedlich. So beklagte Mitte des 18. Jahrhunderts ein Geschichtsschreiber, dass in den seinerzeitigen Erläuterungen der [[Goldene Bulle|Goldenen Bulle]] die Begriffe comes palatii, [[Seneschall]], [[Hofmeister|oberster Hofmeister]], [[Truchsess (Hofamt)|Truchsess]], „Hausmajor und Majordom“ ([[Hausmeier]]) „ganz unrecht miteinander vermenget“ würden. Außerdem sei der comes palatii „Reichshofrichter“ und nicht etwa „[[Hofrichter]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=5cdKAAAAcAAJ Johann Heinrich Drümel: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtmässige Abhandlung von dem Groß-Seneschall und Erz-Seneschall des fränkischen und teutschen Reichs (…)&amp;#039;&amp;#039;], S. 44, Nürnberg 1751&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klarer ist die Unterscheidung zu den [[Hofpfalzgraf]]en: Diese waren zwar häufig zur Ausübung ihrer Privilegien bestimmten Territorien zugeteilt, hatten selbst aber aufgrund ihres Hofpfalzgrafenamts keine [[landesherr]]lichen Rechte, sondern schließlich [[Beamtentum|beamtenähnliche Funktionen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merowingische und karolingische Pfalzgrafen ==&lt;br /&gt;
;[[Robertiner]]&lt;br /&gt;
* Chrodobertus II., 2. Oktober 678 &amp;#039;&amp;#039;comes palatinus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Grimbert, 691/720 &amp;#039;&amp;#039;comes palatinus&amp;#039;&amp;#039; von [[Neustrien]], wohl Sohn von Chrodobertus II.&lt;br /&gt;
* [[Robert I. (Worms- und Oberrheingau)|Robert I.]] (auch Rupert I.; † vor 764) 741/742 &amp;#039;&amp;#039;comes palatinus&amp;#039;&amp;#039;, Enkel von Chrodobertus II.&lt;br /&gt;
* Anselm († 778 in [[Roncesvalles]]) &amp;#039;&amp;#039;comes palatinus&amp;#039;&amp;#039;, Sohn Ruperts I.&lt;br /&gt;
* [[Adalhard (Pfalzgraf)|Adalhard]] 877&lt;br /&gt;
* [[Cobbo der Jüngere]] ([[Ekbertiner]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[[Hugobertiner]]&lt;br /&gt;
* [[Hugobert]], 697&lt;br /&gt;
* [[Hubertus von Lüttich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Grafen von [[Champagne]]&lt;br /&gt;
Der Karolinger [[Lothar (Frankreich)|Lothar]] ([[König von Frankreich]] 954–986) machte [[Odo I. (Blois)|Odo I.]], [[Graf von Blois]], einen seiner treuesten Verbündeten im Kampf gegen die [[Robertiner]] neben den Grafen von [[Vermandois]], zum Pfalzgrafen, ein Titel, der in seiner Familie erblich und dann auf die [[Champagne]] bezogen geführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfalzgraf von Bayern ==&lt;br /&gt;
Das Pfalzgrafenamt hing ursprünglich mit der [[Herzogshof (Regensburg)|Pfalz in Regensburg]] zusammen und war im [[Stammesherzogtum Baiern]] (siehe auch: [[Geschichte Bayerns]]) vermutlich nicht dem König, sondern dem [[Liste der Herrscher Bayerns|bayerischen Herzog]] untergeordnet. Es verlieh dem Inhaber im Rechts- und Gerichtsbereich eine führende Stellung im Herzogtum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Meginhart I.]], Pfalzgraf in Bayern 883&lt;br /&gt;
* [[Arnulf II. (Bayern)|Arnulf (II.)]] († 954), Pfalzgraf von Bayern, erbaute um 940 die [[Kloster Scheyern|Burg Scheyern]] ([[Luitpoldinger|Liutpoldinger]])&lt;br /&gt;
* [[Berthold von Reisensburg]] († 999), Pfalzgraf 954–976 mit Unterbrechungen, Ahnherr der [[Andechs (Adelsgeschlecht)|Grafen von Andechs]] ([[Luitpoldinger|Liutpoldinger]])&lt;br /&gt;
* [[Hartwig I. (Bayern)|Hartwig I.]] († 985), Pfalzgraf von Bayern 977–985&lt;br /&gt;
* [[Aribo I.]] (IV.) († um 1020), Pfalzgraf von Bayern 985–1020&lt;br /&gt;
* [[Hartwig II. (Bayern)|Hartwig II.]] († 1027), Pfalzgraf von Bayern 1020–1026&lt;br /&gt;
* [[Aribo II.]] (V.) († 1102), Pfalzgraf von Bayern 1026/41–1055&lt;br /&gt;
* [[Kuno I. von Rott]] († wohl 1082/1083), Pfalzgraf von Bayern&lt;br /&gt;
* [[Rapoto V. von Bayern]] († 1099), Pfalzgraf von Bayern 1082/83–1093 ([[Diepoldinger-Rapotonen|Rapotonen]])&lt;br /&gt;
* [[Engelbert I. (Görz)|Engelbert I. von Görz]] († 1122), Pfalzgraf von Bayern 1099–1120 ([[Meinhardiner]])&lt;br /&gt;
* [[Otto V. (Pfalzgraf von Bayern)|Otto V.]] († 1156), Pfalzgraf von Bayern 1120–1156, verlegte 1124 die Residenz auf die [[Burg Wittelsbach]]&lt;br /&gt;
* [[Otto I. (Bayern)|Otto VI.]] († 1183), Pfalzgraf von Bayern 1156–1180, wurde 1180 als Otto I. [[Herzog von Bayern]], Sohn Ottos V.&lt;br /&gt;
* [[Otto VII. (Pfalzgraf von Bayern)|Otto VII.]] († 1189), Pfalzgraf von Bayern 1180–1189, Sohn Ottos V.&lt;br /&gt;
* [[Otto VIII. von Wittelsbach|Otto VIII.]] († 1209), Pfalzgraf von Bayern 1189–1208, der Königsmörder, Sohn Ottos VII.&lt;br /&gt;
* [[Rapoto II. (Ortenburg)|Rapoto II. von Ortenburg]] († 1231), Pfalzgraf von Bayern 1208–1231, Schwager Ottos VIII.&lt;br /&gt;
* [[Rapoto III. (Ortenburg)|Rapoto III. von Ortenburg]] († 1248), Pfalzgraf von Bayern 1231–1248, Sohn Rapotos II.; &amp;#039;&amp;#039;letzter offizieller Pfalzgraf von Bayern. Rechte und Besitz eigneten sich im Laufe der Zeit die [[Liste der Herrscher Bayerns|Herzöge von Bayern]] an&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfalzgraf von Burgund ==&lt;br /&gt;
1169 von Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I.]] aus der [[Freigrafschaft Burgund]] gebildet, siehe [[Liste der Herrscher von Burgund#Freigrafschaft (Pfalzgrafschaft) Burgund|hier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfalzgraf von Lothringen ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Pfalzgrafschaft Lothringen}}&lt;br /&gt;
* [[Wigerich]] (* um 870; † vor 921/922) 899 Graf im [[Bidgau]], 916 Pfalzgraf von Lothringen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Beyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch zur Geschichte der jetzt die Preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien. Aus den Quellen herausgegeben von Heinrich Beyer. Erster Band. Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1169&amp;#039;&amp;#039;. Coblenz, in Commission bei J. Hölscher. 1860, S. 222, Nr. 159 ([https://www.dilibri.de/rlb/content/titleinfo/110723 Digitalisat] auf dilibri.de).&amp;lt;/ref&amp;gt; ([[Wigeriche]])&lt;br /&gt;
* [[Gottfried von Jülich]] (* um 905; † 1. Juni nach 949) Pfalzgraf von Lothringen zur Zeit [[Heinrich I. (Ostfrankenreich)|Heinrichs I.]] (919–936),&amp;lt;ref&amp;gt;[[Monumenta Germaniae Historica]] SS 13, S. 593f. ([https://www.dmgh.de/mgh_ss_13/index.htm#page/593/mode/1up Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; 945 Graf im [[Jülichgau]] ([[Matfriede]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hernbertus&amp;#039;&amp;#039; (urkundlich 959&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hessisches Hauptstaatsarchiv|HHStAW]] Bestand 116 Nr. U 1 ([https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v893981 Regest] im Online-Findbuch des HHStAW).&amp;lt;/ref&amp;gt;), wahrscheinlich [[Heribert von der Wetterau]] ([[Konradiner]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab spätestens 989 war die Pfalzgrafschaft von Lothringen im Hause der [[Ezzonen]] verankert:&lt;br /&gt;
* [[Hermann I. (Lothringen)|Hermann I. von Lothringen]] († 996) 970, 992 und 993 Graf im Bonngau,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Über die ältesten rheinischen Pfalzgrafen mit Bezug auf den Ort und die Abtei Brauweiler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annalen des historischen Vereins für den Niederrhein, insbesondere die Alte Erzdiöcese Köln.&amp;#039;&amp;#039; Heft 7, Köln 1859, S. 11 ff. ([https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/7982629 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theodor Joseph Lacomblet]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins&amp;#039;&amp;#039;, Band I (779–1200), Düsseldorf 1840, Nr. 111, S. 66 ([https://digitale-sammlungen.ulb.uni-bonn.de/content/pageview/8323 Digitalisat]) (&amp;#039;&amp;#039;in pago Bonnense in comitatu Herimanni comitis&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Monumenta Germaniae Historica, DD O III, Nr. 93, S. 504, Z. 27 ([https://www.dmgh.de/mgh_dd_o_ii__dd_o_iii/index.htm#page/504/mode/1up Digitalisat]) (&amp;#039;&amp;#039;Herimanni palatini comitis&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Monumenta Germaniae Historica, DD O III, Nr. 127, S. 539, Z. 10f. ([https://www.dmgh.de/mgh_dd_o_ii__dd_o_iii/index.htm#page/539/mode/1up Digitalisat]) (&amp;#039;&amp;#039;in pago Bunnechgouue ac comitatu Herimanni palatini comitis&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; 975 und 978 Graf im Eifelgau,&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Beyer: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch zur Geschichte der jetzt die Preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien. Aus den Quellen herausgegeben von Heinrich Beyer. Erster Band. Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1169&amp;#039;&amp;#039;. Coblenz, in Commission bei J. Hölscher. 1860, S. 301, Nr. 245 und S. 307f., Nr. 251 ([https://www.dilibri.de/rlb/content/titleinfo/110723 Digitalisat] auf dilibri.de).&amp;lt;/ref&amp;gt; 977 als Graf in Gerresheim, d.&amp;amp;nbsp;h. in der [[Duisburg-Kaiserswerther Grafschaft]],&amp;lt;ref&amp;gt;Monumenta Germaniae Historica, DD O II, Nr. 153, S. 173 ([https://www.dmgh.de/mgh_dd_o_ii__dd_o_iii/index.htm#page/173/mode/1up Digitalisat]) (&amp;#039;&amp;#039;in comitatu videlicet Herimanni comitis sitas&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; 981 Graf im Zülpichgau,&amp;lt;ref&amp;gt;Monumenta Germaniae Historica, DD O II, Nr. 252, S. 286 ([https://www.dmgh.de/mgh_dd_o_ii__dd_o_iii/index.htm#page/286/mode/1up Digitalisat]) (&amp;#039;&amp;#039;in pago Zulpihgoue in comitatu Herimanni&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; 989 Pfalzgraf von Lothringen,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lorscher Codex|Codex Laureshamensis]], Nr. 83, Bl. 18r.&amp;lt;/ref&amp;gt; 996 Pfalzgraf von Lothringen und Graf im Auelgau.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Joseph Lacomblet (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins&amp;#039;&amp;#039;, Band I (779–1200), Düsseldorf 1840, Nr. 126, S. 77 ([https://digitale-sammlungen.ulb.uni-bonn.de/content/pageview/8334 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ezzo (Lothringen)|Ezzo]] († 1034), Sohn Hermanns I. Er war Graf im Auel- und Bonngau, 1020 Pfalzgraf von Lothringen. Heiratete Mathilde von Sachsen, Tochter des Kaisers [[Otto II. (HRR)|Otto II.]] ([[Liudolfinger]]).&lt;br /&gt;
* [[Otto II. (Schwaben)|Otto]], 1035–1045 Pfalzgraf von Lothringen, als Otto II. [[Herzogtum Schwaben|Herzog von Schwaben]] 1045–1047, Sohn Ezzos.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich I. von Lothringen]], Pfalzgraf von Lothringen 1045–1061, Sohn Hezelins (Graf im Zülpichgau), Bruder Ezzos.&lt;br /&gt;
* [[Hermann II. (Lothringen)|Hermann II. von Lothringen]], Pfalzgraf von Lothringen 1061–1085, Graf im [[Ruhrgau]] (Duisburggau) und [[Zülpichgau]], Graf von Brabant, Sohn des Pfalzgrafen Heinrich I.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Hermann II. von Lothringen heiratete seine Witwe [[Adelheid von Weimar-Orlamünde|Adelheid]] den [[Haus Luxemburg|Luxemburger]] Heinrich II. von Laach, der zwischen 1085/1087 in der Pfalzgrafschaft nachfolgte. Die Pfalzgrafschaft von Lothringen ging damit in die Pfalzgrafschaft bei Rhein über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfalzgraf bei Rhein ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Herrscher der Kurpfalz}}&lt;br /&gt;
Die [[Kurpfalz|Pfalzgrafschaft bei Rhein]] ging seit 1085/1087 aus der [[Pfalzgrafschaft Lothringen]] hervor, als Reichs-Titularamt, aber ohne die Lothringer Territorien zu übernehmen. Die regierenden Pfalzgrafen bei Rhein sind in der [[Liste der Herrscher der Kurpfalz]] aufgeführt, wo auch ein Überblick über die Geschichte des Pfalzgrafenamtes zu finden ist. Die jeweils zu Pfalzgrafen ernannten Adligen brachten ihre eigenen Erbgüter mit, aus denen sich allmählich ein zersplittertes Territorium entlang des Rheins bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seit 1214 stets dem Hause [[Wittelsbach]] entstammende &amp;#039;&amp;#039;Pfalzgraf bei Rhein&amp;#039;&amp;#039; war endgültig seit 1356 mit der Goldenen Bulle einer der sieben [[Kurfürst]]en des Heiligen Römischen Reiches und in Abwesenheit des [[König]]s [[Reichsvikar]]. Die wichtige Kurfürstenwürde überdeckte dabei den Pfalzgrafentitel und ließ die Bezeichnung „Pfalz“ allmählich zum Namen für die Territorien dieses „Kurfürsten von der Pfalz“ ([[Kurpfalz]], bestehend aus [[Unterpfalz|unterer]] und [[Geschichte der Oberpfalz|oberer Pfalz]]) und mit ihm verwandter Nebenlinien ([[Pfalz-Neumarkt]], [[Pfalz-Simmern]], [[Pfalz-Veldenz]], [[Pfalz-Neuburg]], [[Pfalz-Lautern]]) werden. Als der Kurfürst von der Pfalz 1777 das [[Kurfürstentum Bayern]] erbte, entstand der kurzlebige Doppelstaat „[[Kurpfalz-Bayern|Pfalz-Bayern]]“. Dessen linksrheinische Teile (das [[Herzogtum Jülich]] und die westliche Pfalz) gingen mit der Besetzung des [[Linkes Rheinufer|Linken Rheinufers]] und dem [[Friede von Lunéville]] an [[Erste Französische Republik|Frankreich]] verloren, mit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] ging die rechtsrheinische Pfalz an [[Kurfürstentum Baden|Baden]], [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]], [[Nassau-Usingen]] und [[Fürstentum Leiningen|Leiningen]]. Mit Kabinettsdekret vom 15. März 1806 trat König [[Maximilian I. Joseph (Bayern)|Maximilian I. Joseph von Bayern]] das rechtsrheinische [[Herzogtum Berg]] an [[Napoleon Bonaparte]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Baden bestand bis 1809 die &amp;#039;&amp;#039;[[Verwaltungsgliederung Badens|Provinz der Badischen Pfalzgrafschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Ludwig I. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig I. von Hessen-Darmstadt]] und seine Nachfolger nannten sich seit 1816 &amp;#039;&amp;#039;Großherzog von [[Großherzogtum Hessen|Hessen und]]&amp;#039;&amp;#039; [[Großherzogtum Hessen|bei Rhein]]. Bayern, seit 1806 Königreich, erhielt Teile der alten Rheinpfalz 1814/15 zurück ([[Pfalz (Bayern)|&amp;#039;&amp;#039;Rheinkreis&amp;#039;&amp;#039;, seit 1837 &amp;#039;&amp;#039;Pfalz&amp;#039;&amp;#039;]]). Bis 1918 trug der König von Bayern auch den Titel „&amp;#039;&amp;#039;Pfalzgraf bei Rhein&amp;#039;&amp;#039;“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1920 wurde der westlichste Teil der Pfalz (heute etwa der [[Saarpfalz-Kreis]]) durch den [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrag]] Teil des [[Saargebiet]]es. Zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] existierte der sogenannte [[Gau Saarpfalz]]. Der nach 1920 [[Pfalz (Bayern)|bei Bayern verbliebene Teil der Pfalz]] wurde im Jahr 1946 von Bayern abgetrennt und mit dem Südteil der bisherigen preußischen [[Rheinprovinz]] und [[Rheinhessen]] zum neuen [[Land (Deutschland)|deutschen Bundesland]] [[Rheinland-Pfalz]] vereinigt. In diesen Namen lebt der Bedeutungswandel des Begriffes „Pfalz“ bis heute fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfalzgraf von Sachsen ==&lt;br /&gt;
Pfalzgrafen von Sachsen waren zunächst die Grafen von [[Goseck]], die Amt und Titel an die Grafen von [[Sommerschenburg]], und diese sie wiederum an die Landgrafen von [[Thüringen]] vererbten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adalbero von Sachsen|Athelbero (Berno)]] († 982), 965–966 Pfalzgraf (in Sachsen), Graf im [[Hessengau|Hessen-]] und [[Liesgau]], 972 Pfalzgraf&lt;br /&gt;
* [[Dietrich (Pfalz Sachsen)|Thiedrich]] († 995, wohl 6. März), 992 Pfalzgraf&lt;br /&gt;
* Friedrich († Juli 1002/15. März 1003) 995–996 Pfalzgraf, Graf im [[Harzgau|Harz-]] und [[Nordthüringgau]]&lt;br /&gt;
* [[Burchard I. von Goseck]] († nach November 1017) 991/1017 Graf im [[Hassegau]], 1003 Pfalzgraf (in Sachsen), 1004 Graf von [[Merseburg]]&lt;br /&gt;
* Siegfried († 25. April 1038) 1028 Pfalzgraf (in Sachsen)&lt;br /&gt;
* [[Friedrich I. von Goseck]] († wohl 1042), 1040 Pfalzgraf in Sachsen, Graf im [[Hassegau]]&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm IV. (Weimar)|Wilhelm IV.]] († 1062) [[Graf von Weimar]], wohl 1042 Pfalzgraf von Sachsen&lt;br /&gt;
* Dedo (erschlagen 5. Mai 1056 in [[Pöhlde]]) Sohn Friedrichs I., 1042–1044 Pfalzgraf,&lt;br /&gt;
* [[Friedrich II. (Pfalzgraf von Sachsen)|Friedrich II.]] von Goseck († 27. Mai 1088 in [[Barby]]), Bruder Dedos, 1056 Pfalzgraf&lt;br /&gt;
* ([[Friedrich III. (Pfalzgraf von Sachsen)|Friedrich III.]] von Goseck (ermordet 5. Februar 1085 bei [[Zscheiplitz]])) ?&lt;br /&gt;
* ([[Friedrich IV. (Pfalzgraf von Sachsen)|Friedrich IV.]] von Putelendorf (=[[Bottendorf (Roßleben-Wiehe)|Bottendorf]]) († 1125 wohl 26. Juni in [[Dingelstedt am Huy]]), 1114 Pfalzgraf)&lt;br /&gt;
* Friedrich I. von Sommerschenburg († 18. Oktober 1120/21), Neffe Friedrichs II., 1097 und 1111 Pfalzgraf&lt;br /&gt;
* [[Friedrich VI. (Pfalzgraf von Sachsen)|Friedrich II.]] von Sommerschenburg († 19. Mai 1162), 1121 und 1123–1124 Pfalzgraf&lt;br /&gt;
* [[Hermann II. von Winzenburg]] (ermordet 30. Januar 1152) aus dem Haus der [[Grafschaft Formbach|Grafen von Formbach]], 1129–1130 Pfalzgraf; [[Markgraf von Meißen]], 1130 abgesetzt; heiratete 1148 die vormalige Ehefrau Friedrichs II. von Sommerschenburg, deren Ehe annulliert worden war.&lt;br /&gt;
* Adalbert († 15. Januar/17. März 1179), Sohn Friedrichs II. von Sommerschenburg, 1162–1179 Pfalzgraf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Reichstag zu [[Gelnhausen]] wurde Landgraf [[Ludwig III. (Thüringen)|Ludwig III.]] von Thüringen am 13. April 1180 zum Pfalzgrafen von Sachsen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ludwig III. (Thüringen)|Ludwig III.]] († 1190) 1180 Pfalzgraf von Sachsen, verzichtet 1181, 1172–1190 Landgraf von Thüringen&lt;br /&gt;
* [[Hermann I. (Thüringen)|Hermann I.]] († 1217) 1181 Pfalzgraf von Sachsen, 1190 Landgraf von Thüringen&lt;br /&gt;
* [[Ludwig IV. (Thüringen)|Ludwig IV.]] († 1227) 1217–1227 Pfalzgraf von Sachsen und Landgraf von Thüringen&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Raspe IV.|Heinrich Raspe]] († 1247) 1228–1247 Landgraf von Thüringen, vor 1231–1247 Pfalzgraf von Sachsen und 1246/47 dt. [[Gegenkönig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Heinrich Raspes ging das Amt des Pfalzgrafen von Sachsen aufgrund einer Eventualbelehnung durch Kaiser [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] zunächst auf die Wettiner über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heinrich III. (Meißen)|Heinrich III. der Erlauchte]] († 1288) 1247–1265 Landgraf von Thüringen und Pfalzgraf von Sachsen, 1227–1288 Markgraf von Meißen&lt;br /&gt;
* [[Albrecht II. (Meißen)|Albrecht II., der Entartete]] († 1314) 1265–1314 Landgraf von Thüringen und Pfalzgraf von Sachsen&lt;br /&gt;
* [[Friedrich I. (Meißen)|Friedrich I. der Freidige]] (auch: &amp;#039;&amp;#039;der Gebissene&amp;#039;&amp;#039;; † 1323) 1291–1323 Markgraf von Meißen und Landgraf von Thüringen, seit 1280–vor 1291 Pfalzgraf von Sachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf I. von Habsburg]] ging das Amt des Pfalzgrafen von Sachsen an die braunschweigischen [[Welfen]]herzöge.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich I. (Braunschweig-Grubenhagen)|Herzog Heinrich von Braunschweig-Lüneburg]] († 1322) 1291–1322 Fürst von Braunschweig-Grubenhagen, vor 1291–1322 Pfalzgraf von Sachsen&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfalzgraf in Schwaben ==&lt;br /&gt;
* [[Berchthold I. (Schwaben)|Berchthold I. oder Erchanger I.]], Pfalzgraf 880/892&lt;br /&gt;
* [[Erchanger|Erchanger II.]], Pfalzgraf, [[Herzog von Schwaben]] 915–917&lt;br /&gt;
* […]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich (Pfalzgraf in Schwaben)|Friedrich]] (* um 997/999; † um 1070/1075), Graf im Riesgau, Pfalzgraf 1030–1070/1075&lt;br /&gt;
* [[Manegold der Ältere]], Pfalzgraf 1070/1075–1094, (vermutlich) Enkel [[Friedrich (Pfalzgraf in Schwaben)|Friedrichs]]&lt;br /&gt;
* [[Ludwig von Staufen]], Pfalzgraf 1094–1103, Mitgründer von St. Fides in [[Schlettstadt]], (vermutlich) Bruder Mangolds&lt;br /&gt;
* [[Ludwig von Westheim]], Pfalzgraf 1103–1112, (vermutlich) Sohn Ludwigs&lt;br /&gt;
* [[Manegold der Jüngere]], Pfalzgraf 1112–1125, Sohn Manegolds des Älteren&lt;br /&gt;
* [[Adalbert von Lauterburg]], Pfalzgraf 1125–1146, Bruder Manegolds des Jüngeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwäbische Pfalzgrafschaft ging 1146 an die [[Pfalzgrafschaft Tübingen|Pfalzgrafen von Tübingen]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Palatinat]], das Gebiet eines Pfalzgrafen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ruth Gerstner: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der lothringischen Pfalzgrafschaft von den Anfängen bis zur Ausbildung des Kurterritoriums Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Rheinisches Archiv, Heft 40, Bonn 1941.&lt;br /&gt;
* [[Jörg Peltzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Rang der Pfalzgrafen bei Rhein. Die Gestaltung der politisch-sozialen Ordnung des Reichs im 13. und 14. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rank. Politisch-soziale Ordnungen im mittelalterlichen Europa.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2). Thorbecke, Ostfildern 2013, ISBN 978-3-7995-9122-5.&lt;br /&gt;
* Christof Paulus: &amp;#039;&amp;#039;Das Pfalzgrafenamt in Bayern im frühen und hohen Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Bayerischen Verfassungs- und Sozialgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 25). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 2007, ISBN 978-3-7696-6875-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Counts palatine|Pfalzgraf}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4173982-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfalzgraf| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrschertitel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liste (Grafen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfalzgraf (Bayern)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfalzgraf (Lothringen)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfalzgraf (Sachsen)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfalzgraf in Schwaben| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TExtHumer</name></author>
	</entry>
</feed>