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	<title>Peter Müller (Ministerpräsident) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Peter_M%C3%BCller_(Ministerpr%C3%A4sident)&amp;diff=14603&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-26512-65: /* Sonstiges Engagement */ Koluminstentätigkeit</title>
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		<updated>2025-09-24T10:43:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sonstiges Engagement: &lt;/span&gt; Koluminstentätigkeit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei: Peter Müller (2009).jpg|mini|Peter Müller (2009)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Aloysius Müller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. September]] [[1955]] in [[Illingen (Saar)|Illingen]], [[Saarland 1947 bis 1956|Saarland]]) ist ein ehemaliger [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war von 1999 bis 2011 [[Ministerpräsident]] und von 2009 bis 2011 auch Justizminister des [[Saarland]]es. Von Dezember 2011 bis Dezember 2023 war er Richter des [[Bundesverfassungsgericht]]s. Ab Dezember 2025 leitet er gemeinsam mit [[Elisabeth Steiner (Juristin, 1970)|Elisabeth Steiner]] das Präsidium der Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Beruf ===&lt;br /&gt;
Müller wuchs im [[Eppelborn]]er Gemeindeteil [[Bubach-Calmesweiler]] auf. 1974 absolvierte er das [[Abitur]] am Realgymnasium [[Lebach]]. Von 1975 bis 1983 studierte er an der [[Universität des Saarlandes]] und an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und [[Politikwissenschaft]]. Das Jurastudium schloss er 1983 mit der Ersten juristischen Staatsprüfung und der Note „sehr gut“ ab;&amp;lt;ref name=&amp;quot;focus586498&amp;quot;&amp;gt;Hartmut Kistenfeger, Frank Thewes, T. Zorn: [https://www.focus.de/magazin/archiv/ein-krokodil-fuer-karlsruhe-politik_id_2009478.html &amp;#039;&amp;#039;Ein Krokodil für Karlsruhe&amp;#039;&amp;#039;]. Am 3. November 2011 auf focus.de, abgerufen am 16. Oktober 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; das Studium der Politikwissenschaft beendete er ohne Abschluss. Es folgte von 1983 bis 1986 das [[Rechtsreferendariat]]. Zeitgleich war er als [[wissenschaftlicher Assistent]] am Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht II der Universität des Saarlandes tätig. Eine in dieser Zeit begonnene [[Doktorarbeit]] blieb unvollendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;focus586498&amp;quot; /&amp;gt; Nach seiner Zweiten juristischen Staatsprüfung mit der Note „gut“ war er ab April 1986 als [[Richter (Deutschland)|Richter]] tätig, zunächst am [[Amtsgericht Ottweiler]], später am [[Landgericht Saarbrücken]]. Seit 1990 war Müller beurlaubt. Des Weiteren war er [[Lehrbeauftragter]] an der Universität des Saarlandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Laufbahn ===&lt;br /&gt;
==== Partei ====&lt;br /&gt;
In den Anfangsjahren seiner politischen Tätigkeit war er zunächst in der [[Junge Union|Jungen Union]] tätig. Ihr trat er 1971 bei. Schnell stieg er in den Bundes- und Landesvorstand auf. Von 1983 bis 1987 war er Landesvorsitzender der JU Saar. Ab 1990 war Müller Mitglied der CDU-Landtagsfraktion. In jener [[Legislaturperiode]] bekleidete er durchgehend das Amt des Parlamentarischen Geschäftsführers. Am 12. April 1994 wurde er zum Fraktionsvorsitzenden der CDU gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Landesvorstand gehörte er zu Beginn als Grundsatzreferent an. Im November 1995 wurde Müller zum Landesvorsitzenden der [[CDU Saar|Saar-CDU]] gewählt. In diesem Amt wurde er 1997 mit 97 % der Stimmen bestätigt. Nach fast 16 Jahren Amtszeit trat Müller im Mai 2011 von diesem Amt zurück. Als Nachfolgerin wurde seine Wunschkandidatin [[Annegret Kramp-Karrenbauer]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1998 bis 2011 war Müller Mitglied im [[CDU-Präsidium|Bundespräsidium der CDU]]. Er steht der informellen parteiinternen Gruppe der „[[Junge Wilde#Politik|Jungen Wilden]]“ nahe und er wird dem [[Andenpakt (CDU)|Andenpakt]] zugerechnet. Am 17. August 2005 berief die damalige CDU-Kanzlerkandidatin [[Angela Merkel]] Müller für das Wirtschaftsressort in ihr [[Kompetenzteam]]. Da nach der Bundestagswahl [[Michael Glos]] (CSU) das Wirtschaftsressort übernahm, blieb Müller trotz des über die [[Landesliste]] erreichten [[Mandat (Politik)|Bundestagsmandats]] Ministerpräsident. Am 28. November 2005 gab er sein Bundestagsmandat wieder auf. Für ihn rückte [[Hermann-Josef Scharf]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ministerpräsident ====&lt;br /&gt;
Bei der [[Landtagswahl im Saarland 1999|Landtagswahl 1999]] erhielt die CDU 45,5 % der Stimmen und eine knappe absolute Mehrheit der Mandate. Müller wurde am 29. September 1999 zum [[Ministerpräsident]]en des Saarlandes gewählt. Er regierte bis August 2009 mit absoluter Mehrheit (Kabinette [[Kabinett Müller I (Saarland)|Müller I]] und [[Kabinett Müller II (Saarland)|Müller II]]) und anschließend bis zum 9. August 2011 mit einer [[Jamaika-Koalition]] ([[Kabinett Müller III (Saarland)|Müller III]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit anderen CDU-Ministerpräsidenten, insbesondere [[Roland Koch]], protestierte er während der [[Bundesrat (Deutschland)|Bundesratssitzung]] vom 22. März 2002 gegen den Ablauf der Abstimmung über das [[Zuwanderungsgesetz]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesrat |url=https://www.bundesrat.de/SharedDocs/pm/2002/062-2002.html |titel=Auszug aus dem Stenografischen Bericht der Sitzung am 22. März 2002 zur Abstimmung zum Zuwanderungsgesetz |datum=2002-03-25 |abruf=2021-04-29 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und verließ schließlich die Sitzung. „Die Empörung hatten wir verabredet“, sagte Müller später. „Das war Theater, aber legitimes Theater.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/eklat-im-bundesrat-die-union-spielte-legitimes-theater-a-188893.html |titel=Eklat im Bundesrat: Die Union spielte „legitimes Theater“ |werk=[[Der Spiegel]] |datum=2002-03-25 |abruf=2021-04-29 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ralf Bartoleit |url=https://www.faz.net/aktuell/politik/woerter-see-legitimes-theater-147323.html |titel=Legitimes Theater |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |datum=2002-03-29 |abruf=2021-04-29 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Zuwanderungsgesetz wurde später [[Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Zuwanderungsgesetz 2002|vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt]], weil die Stimmabgabe im Bundesrat falsch abgelaufen war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=2. Senat Bundesverfassungsgericht |url=https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2002/12/fs20021218_2bvf000102.html |titel=Bundesverfassungsgericht – Entscheidungen – Nichtigkeit des Zuwanderungsgesetzes: Uneinheitlichkeit der Stimmenabgabe Brandenburgs – Nachfragerecht des Bundesratspräsidenten |datum=2002-12-18 |sprache=de |abruf=2021-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CDU erhielt bei der [[Landtagswahl im Saarland 2004|Landtagswahl am 5. September 2004]] 47,5 % der Stimmen und konnte damit ihren Vorsprung gegenüber der bis 1999 regierenden [[SPD Saarland|SPD]] ausbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 4. Juli 2007 war er als Vertreter der Länder Mitglied im [[ZDF-Verwaltungsrat]]. Am 10. Oktober 2008 wurde Müller turnusgemäß zum [[Präsident des deutschen Bundesrates|Bundesratspräsidenten]] gewählt. Er amtierte vom 1. November 2008 bis 31. Oktober 2009; ihm folgte der Senatspräsident von Bremen [[Jens Böhrnsen]]. Müller blieb bis zum 31. Oktober 2010 als Erster Vizepräsident Mitglied des Präsidiums des [[Bundesrat (Deutschland)|Bundesrates]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[CDU Saar]] nominierte Müller als ihren Spitzenkandidat für die [[Landtagswahl im Saarland 2009|Landtagswahl 2009]]. Die CDU erhielt 34,5 Prozent der Stimmen und verlor die absolute Mehrheit der Landtagssitze. In Sondierungsgesprächen mit [[Freie Demokratische Partei|FDP]] und [[Bündnis 90/Die Grünen]] schloss Müller die erste Jamaika-Koalition in einem deutschen [[Land (Deutschland)|Bundesland]]. Am 10. November 2009 wurde er mit allen 27 (von 50) Stimmen seiner Koalition als Ministerpräsident wiedergewählt. In [[Kabinett Müller III (Saarland)|seinem dritten Kabinett]] übernahm Müller zudem die Leitung des Justizministeriums. Er gehörte dem [[Ausschuss der Regionen]] der Europäischen Union an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.cor.europa.eu/pages/DecentralizedDetailTemplate.aspx?view=detail&amp;amp;id=43a44193-f9be-4326-b02c-d46a92e8355a |wayback=20110716064053 |text=Liste der Mitglieder der deutschen Delegation im Ausschuss der Regionen, 10. Februar 2010}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Verfassungsgerichtshof des Saarlandes]] entschied am 1. Juli 2010 (Lv 4/09), dass die Regierung Müller mit der Beifügung von Broschüren über die Arbeit der Landesregierung zu den Besoldungsabrechnungen der Beamten in unzulässiger Weise [[Wahlwerbung]] betrieben habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2003 bis 2006 und kurzzeitig 2011 war Müller zudem [[Bevollmächtigter für die deutsch-französischen kulturellen Beziehungen|Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. August 2011 trat Müller, wie bereits im Januar angekündigt, vom Amt des Ministerpräsidenten zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sr-mediathek.de/beitrag_Video.php?id=7186 Peter Müller verlässt die politische Bühne], sr-online.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Hintergrund galt sein späterer Wechsel als Richter ans Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/politik/saarland-mueller-kuendigt-ruecktritt-an-1.1049791 Müller kündigt Rücktritt an], [[Süddeutsche Zeitung#Internetportal|sueddeutsche.de]] vom 22. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seiner Nachfolgerin wurde am 10. August [[Annegret Kramp-Karrenbauer]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richter des Bundesverfassungsgerichts ===&lt;br /&gt;
Im Dezember 2010 wurde bekannt, dass Müller im Herbst 2011 als Nachfolger von [[Udo Di Fabio]] ans [[Bundesverfassungsgericht]] in Karlsruhe wechseln solle.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.ftd.de/politik/deutschland/:aus-der-exekutive-in-die-judikative-peter-mueller-soll-verfassungsrichter-werden/50206422.html|wayback=20101219220838|text=Aus der Exekutive in die Judikative: Peter Müller soll Verfassungsrichter werden}}.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Financial Times Deutschland]].&amp;#039;&amp;#039; 17. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Müller dementierte die Meldung nicht und ließ verkünden, da „im Augenblick“ keine Entscheidung anstehe, gebe es „keinerlei Veranlassung“ für eine Stellungnahme.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Hildisch: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.tagesspiegel.de/politik/peter-muller-ist-regierungschef-auf-abruf-7047931.html Zukünftiger Verfassungsrichter: Peter Müller ist Regierungschef auf Abruf].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]].&amp;#039;&amp;#039; 18. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende Januar 2011 wurde die Frage laut, welche juristischen Qualifikationen Müller für das Amt eines Richters des Bundesverfassungsgerichts aufweise.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Drieschner: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zeit.de/2011/05/Bundesverfassungsgericht-Peter-Mueller Saarlands Regierungschef Müller: Plötzlich Richter].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 27. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;cicero-sept2012&amp;quot;&amp;gt;Benno Stieber: &amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv|text=Verfassungsrichter: Die Verwandlung des Peter Müller |url=http://www.cicero.de/berliner-republik/verfassungsgericht-die-verwandlung-des-peter-mueller/51770 |wayback=20121106012937}}.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Cicero (Zeitschrift)|Cicero]].&amp;#039;&amp;#039; 8. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 25. November 2011 wurde er schließlich einstimmig vom [[Bundesrat (Deutschland)|Bundesrat]] zum Richter in den [[Bundesverfassungsgericht#Zweiter Senat|Zweiten Senat]] des Bundesverfassungsgerichts gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Beschluss des Bundesrats vom 25. November 2011, Drucksache 736/11 |url=http://www.bundesrat.de/cln_117/SharedDocs/Drucksachen/2011/0701-800/736-11_28B_29,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/736-11(B).pdf |wayback=20131104063551}} (PDF; 14&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.welt.de/politik/deutschland/article13734856/Ex-Ministerpraesident-Mueller-wird-Verfassungsrichter.html Wahl im Bundesrat: Ex-Ministerpräsident Müller wird Verfassungsrichter].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]].&amp;#039;&amp;#039; 25. November 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 19. Dezember 2011 wurde er vom Bundespräsidenten ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/DE/Reisen-und-Termine/1112/111219-Richterwechsel.html |titel=Richterwechsel am Bundesverfassungsgericht |abruf=2023-11-25 |hrsg=Bundespräsidialamt |datum=2011-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach [[Gebhard Müller]] ist er damit der zweite Ministerpräsident, der Verfassungsrichter wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heribert Prantl]], Marc Widmann: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.sueddeutsche.de/politik/von-saarbruecken-nach-karlsruhe-mueller-wird-richter-am-bundesverfassungsgericht-1.1037376 Von Saarbrücken nach Karlsruhe – Müller wird Richter am Bundesverfassungsgericht].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 17. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Urteil des Gerichts vom 26. Februar 2014, das die Drei-Prozent-[[Sperrklausel]] im [[Europawahlgesetz]] für verfassungswidrig erklärte, gab Müller ein [[Sondervotum]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2014/02/es20140226_2bve000213.html &amp;#039;&amp;#039;Urteil vom 26. Februar 2014 – 2 BvE 2/13&amp;#039;&amp;#039;]. Auf bundesverfassungsgericht.de, abgerufen am 16. Oktober 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 wurde Müller von seinen Richterkollegen einstimmig zum [[Berichterstatter#Justiz|Berichterstatter]] des Dezernats „Wahlen und Parteienrecht“ gewählt. Damit folgte er dem Bundesverfassungsrichter [[Michael Gerhardt]], der aus persönlichen Gründen seine vorzeitige Versetzung in den Ruhestand beantragt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wechsel-in-karlsruhe-ein-verfassungsrichter-will-gehen.d5ba7fef-4b74-4b0f-9bbd-dc9d8e93ad96.html|titel=Wechsel in Karlsruhe: Ein Verfassungsrichter will gehen|autor=Stefan Geiger|werk=[[Stuttgarter Zeitung]]|datum=2014-05-05|abruf=2020-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. November 2023 wählte der Bundesrat [[Peter Frank (Jurist)|Peter Frank]] zu Müllers Nachfolger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/generalbundesanwalt-peter-frank-wird-verfassungsrichter-19336501.html |autor=Marlene Grunert&lt;br /&gt;
|titel=Gestählt im Kampf gegen Rechtsextremismus |werk=faz.net |datum=24. November 2023 |sprache=de |abruf=24. November 2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2023/0601-0700/624-23(B).pdf Drucksache 624/23 (Beschluss) (PDF)] des [[Bundesrat (Deutschland)|deutschen Bundesrats]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 21. Dezember 2023 übergab der [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsident]] Müller die Entlassungsurkunde und ernannte seinen Nachfolger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2023/bvg23-123.html |titel=Bundesverfassungsrichter Peter Müller scheidet aus dem Amt |abruf=2023-12-21 |hrsg=Bundesverfassungsgericht |datum=2023-12-21 |titelerg=Pressemitteilung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges Engagement ===&lt;br /&gt;
Seit 2024 ist Müller Kolumnist bei der [[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2025/bvg25-085.html |titel=70. Geburtstag des ehemaligen Richters des Bundesverfassungsgerichts Peter Müller |werk=Bundesverfassungsgericht |datum=2025-09-24 |abruf=2025-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2025 ist Müller Vorsitzender des [[Ständiges Schiedsgericht für Vereine und Kapitalgesellschaften der Lizenzligen|Ständigen Schiedsgerichts für Vereine und Kapitalgesellschaften der Lizenzligen]] der ersten und zweiten [[Fußball-Bundesliga]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dfl.de/de/aktuelles/dfl-generalversammlung-2025-wahlergebnisse-zur-besetzung-von-praesidium-aufsichtsrat-und-lizenzierungsausschuss/ |titel=DFL-Generalversammlung 2025 wählt Präsidium, Aufsichtsrat und Lizenzierungsausschuss |werk=dfl.de |datum=2025-09-03 |abruf=2025-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1. Dezember 2025 übernimmt er, zusammen mit [[Elisabeth Steiner (Juristin, 1956)|Elisabeth Steiner]], die Präsidentschaft der neu errichteten „Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut“, die im Streitfall über die [[Restitution von Raubkunst|Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturguts]] entscheidet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/meilenstein-auf-dem-weg-zur-schiedsgerichtsbarkeit-ns-raubgut-ausschuss-verstaendigt-sich-im-kanzleramt-auf-schiedsrichterverzeichnis-und-praesidium-2385176&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Peter Müller ist verheiratet. Mit seiner Frau Astrid hat er drei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen ==&lt;br /&gt;
Müller spricht sich für die Einführung des [[Mehrheitswahlrecht]]s in Deutschland aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lto25&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lto.de/recht/presseschau/p/2025-03-03-bayoblg-wirecard-anleger-dfb-bundesgericht-feuerzeug-bosnien-spaltung-justiz |titel=BayObLG zu Wirecard-Schadenersatz / DFB-Bundesgericht zu Feuerzeugwurf / Spaltung der Justiz in Bosnien |titelerg=LTO-Presseschau |werk=[[Legal Tribune Online]] |datum=2025-03-03 |abruf=2025-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 2000 wurde Peter Müller in Düsseldorf mit dem &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Mittelstandspreis&amp;#039;&amp;#039; der [[markt intern|markt-intern]]-Verlagsgruppe ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
* 2001 wurde ihm das [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Große Silberne Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.parlament.gv.at/dokument/XXIV/AB/10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF; 6,6&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2001 erhielt er von der [[Keiō-Universität]] in Japan die [[Ehrendoktor]]würde.&lt;br /&gt;
* 2001 verlieh ihm die Landespressekonferenz Saar den Medienpreis [[Goldene Ente]].&lt;br /&gt;
* 2003 erhielt er in Berlin die Auszeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ministerpräsident des Jahres&amp;#039;&amp;#039;, da das Saarland in den Jahren 2000 bis 2002 nach der Studie der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] und der [[Wirtschaftswoche]] in der Wirtschaftsentwicklung das dynamischste aller Bundesländer war.&lt;br /&gt;
* 2004 wurde er &amp;#039;&amp;#039;Botschafter des Bieres&amp;#039;&amp;#039; des [[Deutscher Brauer-Bund|Deutschen Brauer-Bundes]].&lt;br /&gt;
* 2006 wurde Müller als erster Ministerpräsident erneut mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Ministerpräsident des Jahres&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
* 2007 erhielt Müller das [[Bundesverdienstkreuz|Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland]].&lt;br /&gt;
* 2008 erhielt Müller den französischen Orden eines Commandeur dans l’[[Ordre des Arts et des Lettres]] (Orden für Kunst und Literatur).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Peter Müller (politician)|Peter Müller}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|132345064|NAME=Peter Müller}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.cdu-saar.de/content/persons/7748.htm |wayback=20110720210825 |text=Peter Müllers Biografie auf der Website der CDU Saar}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.landtag-saar.de/de/dokumente/mueller_p.pdf |wayback=20110104062211 |text=Peter Müller auf der Website des saarländischen Landtages}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2023/bvg23-123.html |titel=Bundesverfassungsrichter Peter Müller scheidet aus dem Amt |abruf=2023-12-21 |hrsg=Bundesverfassungsgericht |datum=2023-12-21 |titelerg=Pressemitteilung |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ministerpräsidenten des Saarlandes&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Saarländische Justizminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landesvorsitzende der CDU Saar&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132345064|VIAF=313095276}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muller, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Bundesverfassungsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Landgericht Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Amtsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesratspräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (CDU Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Bundesvorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Europäischen Ausschuss der Regionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Keiō-Universität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsch-französische Beziehungen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der CDU Saar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saarländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Müller, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Müller, Peter Aloysius (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdL, MdB, Richter des Bundesverfassungsgerichts&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. September 1955&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Illingen (Saar)|Illingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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