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	<title>Pesterwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ziv: → File has been renamed on Commons (:c:GR)</title>
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		<updated>2025-03-23T04:31:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;→ File has been renamed on Commons (&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;c:GR&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart               = Große Kreisstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename              = Freital&lt;br /&gt;
| Ortswappen                = DEU Pesterwitz COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung   = ehemaliges Wappen der Gemeinde Pesterwitz&lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 51/01/41/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 13/39/14/E&lt;br /&gt;
| Bundesland                = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                      = 271 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                    = 2.69&lt;br /&gt;
| Einwohner                 = 3263&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum     = 2017-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Insek-S.92&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum       = 1999-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1             = 01705&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                  = 0351&lt;br /&gt;
| Lagekarte                 = Pesterwitz in Freital.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pesterwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] der [[Sachsen|sächsischen]] Großen Kreisstadt [[Freital]] im [[Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pesterwitz (Freital) - Ansicht vom Windberg aus (01-2).jpg|mini|Blick vom [[Windberg (Freital)|Windberg]] auf Pesterwitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-a 0610015 Freital-Pesterwitz. Oberreit, Sect. Dresden, 1821-22.jpg|mini|Karte von Pesterwitz 1821]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Album der Schlösser und Rittergüter im Königreiche Sachsen II 304.jpg|mini|Rittergut Pesterwitz (um 1856)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pesterwitz Kirche.jpg|mini|hochkant|[[St.-Jakobus-Kirche (Freital)|St.-Jakobus-Kirche]] (2004)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pesterwitz Rittergut.jpg|mini|Rittergut]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pesterwitz Juchhöh.jpg|mini|Weinbergschlösschen Jochhöh, im Hintergrund der [[Windberg (Freital)|Windberg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt auf einer Anhöhe zwischen dem Tal der [[Weißeritz]] mit Freital und dem Tal der [[Elbe]] mit Dresden. Die anliegenden Stadt- oder Ortsteile sind [[Altfranken]], [[Gorbitz]], [[Roßthal (Dresden)|Roßthal]], [[Dölzschen]] (alle zu [[Dresden]]), [[Potschappel]], [[Zauckerode]], [[Wurgwitz]] (alle zu Freital). Pesterwitz befindet sich nördlich des [[Burgwartsberg]]s, oberhalb des Weißeritztales.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Pesterwitzer Wappen zeigt auf weiß/weinrotem Grund eine [[Weintraube]], eine [[Hacke (Werkzeug)|Hacke]], sowie [[Schlägel und Eisen]]. Dies verweist auf die wichtigsten Einnahmequellen des Ortes: Den [[Weinbau]], die [[Landwirtschaft]], die bis heute betrieben werden, und den [[Bergbau]] von Kohle im [[Döhlener Becken]], welcher aber seit dem 19. Jahrhundert ruht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit galt eine Erwähnung eines [[Burgward]] &amp;#039;&amp;#039;Bvistrici&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;siehe [[Bystritza]]&amp;#039;&amp;#039;) in einer Urkunde von [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]] aus dem Jahre 1068 als erste Erwähnung von Pesterwitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Gottlieb Becker: &amp;#039;&amp;#039;Der Plauische Grund Bei Dresden&amp;#039;&amp;#039;. Frauenholzische Kunsthandlung, Nürnberg 1799. Seite 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Limmer: &amp;#039;&amp;#039;Entwurf einer urkundlich pragmatischen Geschichte des Markgrafthums Meissen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Friedrich Weber, Ronneburg 1836. Seite 70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies ist aber unter Historikern umstritten.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Kobuch: &amp;#039;&amp;#039;Der Burgward Pesterwitz – ein Irrtum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Archiv für Sächsische Geschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 86, 1997, S. 313–326.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gesichert ist jedoch die Bedeutung Pesterwitz&amp;#039; schon im 11. Jahrhundert, da hier schon um 1100 eine Pfarrkirche erwähnt ist. Das bedeutet eine Kirche, von deren Standort ein Pfarrer meist mehrere Kirchgemeinden (oft auch mit mehreren Kirchen) zu versorgen hatte. Die St.-Jakobus-Kirche ist die erste Kirche am [[Wege der Jakobspilger#Sachsen|„Sächsischen Jakobsweg an der Frankenstraße“ (Görlitz–Hof)]], die heute noch den Namen des Heiligen trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Burgberg wird als Standort der [[Burg Thorun]] betrachtet, die der [[Burggraf von Dohna]] erbauen ließ und die den Anlass zur Ersterwähnung der Stadt Dresden gab, denn Markgraf [[Dietrich (Meißen)|Dietrich von Meißen]] entschied 1206 in einer zu Dresden datierten Urkunde, dass die Burg auf [[Bistum Meißen|bischöflich-meißnischem]] Territorium stand und abgerissen werden musste. Zur Erinnerung an dieses Ereignis wurde 2006 ein Gedenkstein auf dem Burgberg eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pesterwitz wurde im Jahr 1311 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Besterwiz&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Der Name geht auf den altsorbischen Personennamen Bezstryj zurück. Vergleichbare Namen gibt es auch in der altpolnischen und der alttschechischen Sprache. In der Übersetzung heißt das &amp;#039;&amp;#039;Bruder des Vaters&amp;#039;&amp;#039;. Es handelt sich also um die &amp;#039;&amp;#039;Siedlung der Leute eines Bezstryj&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]], [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2001, Band II, S. 166, ISBN 3-05-003728-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geheimsekretär [[Christian Reichbrod von Schrenkendorf]] (1613–1660) des Kurfürsten [[Johann Georg I. (Sachsen)|Johann Georg&amp;amp;nbsp;I.]] erwarb 1649, 1650 und 1653 drei Güter in Pesterwitz und wurde [[Rittergutsbesitzer]] von Pesterwitz. Seine Nachfahren teilten sich in zwei Linien, die [[Klingenberg (Klingenberg)|Klingenberger]] und Pesterwitzer Linie. Die Pesterwitzer Linie erlosch mit [[Christian Ehrenreich Reichbrod von Schrenkendorf]] († 29. September 1735 in [[Teplice|Teplitz]]) und seine Schwester und Universalerbin Christiane Hedwig [[Hohberg (Adelsgeschlecht)|von Hohberg]] auf [[Börna]] behielt das Rittergut noch bis 1737.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1737 ging das Rittergut in den Besitz des Reichsgrafen [[Heinrich von Brühl]] über. 1740 erwarb es Friederica Sidonia [[von Nimptsch]]. 1794 ließ [[Günter Carl Albrecht von Nimptsch]] das barocke [[Jochhöhschlösschen|Schlösschen „Jochhöh“]] erbauen. Dieses wurde 1848 als Hochzeitsgeschenk von [[Karl Friedrich von Burgk]] an [[Carl Friedrich August Freiherr Dathe von Burgk]] verschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1817 bis 1837 wurde unter der technischen Leitung von [[Ernst Friedrich Wilhelm Lindig]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Tiefer Elbstolln|Tiefe Elbstolln]]&amp;#039;&amp;#039; angelegt, der auch unter der Gemeinde Pesterwitz durch den Berg geht. In diesem 6,5 Kilometer langen Stollen sollte die abgebaute Kohle aus den Zauckeroder Bergwerken per Schiff zur [[Elbe]] transportiert werden. Der Tiefe Elbstolln wurde in jüngster Zeit aufwändig saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie der Freiherren von [[Burgk (Freital)|Burgk]] sind von 1847 bis 1945 die letzten Besitzer des Ritterguts. Im Mai 1945 wird das Rittergut beschlagnahmt und ab Juli 1945 Versorgungsgut der [[Rote Armee|Roten Armee]]. Von Herbst 1949 bis 1991 wird es zum [[Volkseigenes Gut|Volkseigenem Gut]] Pesterwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der landwirtschaftliche Betrieb wird nach der [[Wende (DDR)|Wende]] zum „Gut Pesterwitz“ und die Gebäude des ehemaligen Ritterguts umgebaut in Wohnungen und Geschäftsräume. Im Gemeindegebiet werden mehrere Neubaugebiete ausgeschrieben. Eines davon ist zum Beispiel das „Beamtenviertel“. Dieses Viertel liegt nah am Ortskern und ist zum größten Teil für Beamte gedacht. 1994 wurde es vom damaligen Ministerpräsidenten [[Kurt Biedenkopf]] eingeweiht. Nach einem Bürgerentscheid gegen eine Eingemeindung in die Stadt Dresden wurde am 1. Januar 1999 die Gemeinde Pesterwitz in die Stadt [[Freital]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Von 1991 bis 2000 war [[Klaus Mättig]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) Bürgermeister beziehungsweise Ortsvorsteher von Pesterwitz. Von 2001 bis 2015 war er Oberbürgermeister von [[Freital]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einer der zuletzt eingemeindeten „Ortsteile“ von Freital hat Pesterwitz einen eigenständigen [[Ortschaftsrat]], der (neben dem Freitaler Stadtrat) bei den Kommunalwahlen direkt gewählt wird. Dieser umfasst zehn Mitglieder. Bei der Ortschaftsratswahl am 25. Mai 2014 erreichte das [[Wählervereinigung|Bündnis für Pesterwitz]] 5 Sitze, die [[Wählervereinigung|Bürgerinitiative Pesterwitz]] 4 Sitze und die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] einen Sitz. Wolfgang Schneider (Bündnis für Pesterwitz/CDU) wurde zum [[Ortsvorsteher]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#lst:Ergebnisse der Kommunalwahlen in Freital|Pesterwitz}}&amp;lt;!-- wird aus diesem Artikel eingebunden, bitte dort bearbeiten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Bewohner sind in Freital und in Dresden beschäftigt. Der Hauptwirtschaftszweig in Pesterwitz ist die Landwirtschaft und der Obstanbau, vorrangig Äpfel, aber auch Erdbeeren. Im &amp;#039;&amp;#039;Gut Pesterwitz&amp;#039;&amp;#039; kann man dann die landwirtschaftlichen Erzeugnisse kaufen. Neben dem Gut gibt es noch einige Geschäfte, die die Grundversorgung der Bewohner übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pesterwitz ist auch ein Ort des [[Sachsen (Weinbaugebiet)|sächsischen Weinanbaus]], der hier bereits für das Jahr 1552 nachweisbar ist. Heute baut das &amp;#039;&amp;#039;Gut Pesterwitz&amp;#039;&amp;#039; auf den Hängen westlich von Pesterwitz auf rund zehn Hektar Rebfläche rote und weiße Reben auf sandigem Lößlehmboden an, z. B. Goldriesling, Müller-Thurgau, Bacchus, Riesling, Scheurebe, Weißburgunder. Sie bilden die [[Lage (Weinbau)|Lage]] &amp;#039;&amp;#039;Pesterwitzer Jochhöhschlößchen&amp;#039;&amp;#039;, welche zur Dresdner [[Elbtal (Großlage)|Großlage &amp;#039;&amp;#039;Elbtal&amp;#039;&amp;#039;]] gehört. Die Produktion 2023 liegt bei 40.000 Flaschen (16 Sorten). Die derzeit ältesten Rebstöcke wurden 1986 gepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
* Grundschule Pesterwitz&lt;br /&gt;
* Kindergarten&lt;br /&gt;
* Bürgerbüro Pesterwitz&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] Freital, [[Löschzug]] Pesterwitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pesterwitz und Altfranken Luftaufnahme sept2016 - 3.jpg|mini|Luftbild von Pesterwitz (im Vordergrund Altfranken)]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Pesterwitz}}&lt;br /&gt;
[[Datei:20060522065DR Freital-Birkigt+Burwartsberg+Jochhöhschlößchen.jpg|miniatur|Fernsicht von Süden über Freital zum Burgwartsberg (links) und Jochhöhschlösschen (rechts)]]&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Sehenswert ist die [[St.-Jakobus-Kirche (Freital)|St.-Jakobus-Kirche]] ({{Coordinate|text=Lage|NS=51/1/39.47/N|EW=13/39/4.1/E|type=landmark|region=DE-SN|name=St.-Jakobus-Kirche}}), deren Architekt der sächsische Kirchenbaumeister [[Woldemar Kandler]] ist, und die alte [[Pest]]eiche die über 300 Jahre alt ist. ({{Coordinate|text=Lage|NS=51/1/36.47/N|EW=13/38/58.44/E|type=landmark|region=DE-SN|name=Pesteiche}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einigen Aussichtspunkten hat man einen sehr schönen Blick über Dresden oder Freital. Etwas außerhalb des Ortes liegt das [[Jochhöhschlösschen|Weinbergschlösschen Jochhöh]] ({{Coordinate|text=Lage|NS=51/1/11.0/N|EW=13/39/47.31/E|type=landmark|region=DE-SN|name=Weinbergschlösschen Jochhöh}}), das lange Zeit als Alten- und Pflegeheim diente. Sehenswert ist ebenfalls der Burgwartsberg (249,4&amp;amp;nbsp;m), um den sich mehrere Sagen ranken und der Standort der [[Burg Thorun]] gewesen sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;#039;&amp;#039;Der Schatz im Burgwartsberg&amp;#039;&amp;#039;: Es ist nicht belegt, aber die Sage berichtet, dass in grauer Vorzeit eine mit starken Waffen geschützte Burg auf dem Berg stand, die das von den Deutschen eroberte Gebiet vor Überfällen schützen sollte. Auf der Burg lebte der Burgwart. Noch heute heißt die Erhebung Burgwartsberg. Der Sage nach befindet sich im Inneren des Berges ein Schloss mit riesigen Schätzen. Unter anderem sei da eine Braupfanne voller Gold. Einstmals wollte die Burgwartstochter Edelgard den Schatz heben und ließ sich, um die unterirdischen Gänge benutzen zu können, in eine Kröte verwandeln. Noch heute bewacht sie, in diesen hässlichen Körper gepresst, den Schatz. Nur alle 300 Jahre zeigt sie sich in ihrer wirklichen Gestalt und bittet junge, uneigennützige Männer um Erlösung. Aber bis heute ist es niemanden gelungen, das Krötenungeheuer dreimal zu küssen. So liegt der Reichtum nach wie vor im Berg. In der Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts versuchten Bergleute, unter dem Plateau des angenommenen Burgplatzes einen Stollen zu graben, um in den Besitz des Goldes zu gelangen, jedoch vergeblich. So soll noch heute in der [[Johannistag|Johannisnacht]] ein blaues Licht aus dem Berg leuchten und den Weg zum Schatz zeigen. Wer hat das Licht gesehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturelles Leben ===&lt;br /&gt;
Regelmäßig werden in der St.-Jakobus-Kirche seit Jahren die „Pesterwitzer Konzerte“ veranstaltet. Unter anderem spielte hier 1993 der Liedermacher [[Gerhard Schöne]]. Seit 1999 probt und konzertiert in Pesterwitz der inzwischen fest in der Dresdner Chorlandschaft etablierte „Kammerchor Pesterwitz“. 2019 feierte er sein zwanzigjähriges Bestehen mit einem fulminanten Jubiläumskonzert in der St.-Jakobus-Kirche. Weitere Veranstaltungen sind die Après-Ski-Party im Januar, Fasching, im Juni das Sport- und Vereinsfest des SV Pesterwitz und im September das Herbst- und Weinfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Sportlich kann man sich beim SV Pesterwitz e.&amp;amp;nbsp;V. betätigen. Dort kann man dank gut ausgebauter Sportanlagen [[Fußball]], [[Tennis]], [[Volleyball]], [[Beachvolleyball]], [[Basketball]], [[Callanetics]], [[Gerätturnen]] oder [[Kegeln]] betreiben. Beim Schützenverein wird das [[Sportschießen|Schießen]] geübt. Seit 2003 hat Pesterwitz eine [[BMX]]-Bahn für alle Interessierten. Im gleichen Jahr gründete sich auch der 1.&amp;amp;nbsp;Pesterwitzer Ski-Club.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PostkutschenhaltPesterwitzWeingut200806FotoAndreKaiser.JPG|mini|[[Postkutsche]]nhalt am Weingut, im Hintergrund die ehem. &amp;#039;&amp;#039;Pesterwitzer Weinstuben&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verkehrskonzept der Stadt Dresden von 1994 gab es Überlegungen zur Netzergänzung einer Straßenbahnlinie von Dresden-[[Wölfnitz (Dresden)|Wölfnitz]] nach Pesterwitz. Dies wurde aber nach der Eingemeindung zu Freital wieder verworfen. Nun bestehen werktags je Stunde sechs Busverbindungen mit der [[Dresdner Verkehrsbetriebe|DVB]]-Linie 90 nach Dresden sowie eine Busverbindung mit der [[Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge|RVSOE]]-Linie C nach Freital.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bundesautobahn 17|A&amp;amp;nbsp;17]] führt zwar zwischen dem [[Tunnel Altfranken]] und dem [[Dölzschener Tunnel]] durch das Gebiet des Stadtteils, aber hat hier keine Abfahrt. Die nächste [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstelle]] ist in ca. 5&amp;amp;nbsp;km Entfernung &amp;#039;&amp;#039;Dresden-Gorbitz&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesstraße 173|B&amp;amp;nbsp;173]]. Der nächste Verkehrsflughafen ist der [[Flughafen Dresden]] in [[Klotzsche|Dresden-Klotzsche]], er ist über die A&amp;amp;nbsp;17/[[Bundesautobahn 4|A&amp;amp;nbsp;4]] in etwa 20 Minuten zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr umstritten war lange Zeit der Neubau der Kohlsdorfer Landstraße, einer weiteren Verbindung neben der bestehenden Otto-Harzer-Straße von der Kesselsdorfer Straße nach Pesterwitz. Die Auseinandersetzung über dieses Bauprojekt ging bis vor das [[Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)|Bundesverwaltungsgericht]]. Die Ausgaben von 1,7 Millionen Euro wurden im [[Schwarzbuch]] des sächsischen Steuerzahlerbundes angeprangert. Ende März 2007 wurde mit dem Bau begonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neue Kohlsdorfer wird gebaut&amp;#039;&amp;#039; in der Sächsischen Zeitung vom 4. April 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 2008 wurde sie für den Verkehr freigegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Straßen in Pesterwitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten (alphabetisch) ==&lt;br /&gt;
* [[Rolf Becker (Volkskünstler)|Rolf Becker]] (* 6. März 1929 in Dresden; † 4. März 2008 in Pesterwitz), Volkskünstler, genannt „Knete-Becker“&lt;br /&gt;
* [[Arthur Moritz (Maler)|Arthur Moritz]] (* 13. April 1893 in Oschatz; † 4. Januar 1959, in Pesterwitz), Maler&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Söhne und Töchter==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hans Petzsch]] (* 1910 in Pesterwitz; † 1974 in Halle (Saale)), Zoologe und Zoodirektor in Dresden und Halle&lt;br /&gt;
* [[Johann Benjamin Thomae]] (* 1682 in Pesterwitz; † 1751 in Dresden), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Armin Zoll]] (* 1934 in Pesterwitz), Gebrauchsgrafiker und Illustrator&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* André Thieme, Manfred Kobuch: &amp;#039;&amp;#039;Die Landschaft Nisan vom 10. bis 12. Jahrhundert – Siedlung, Herrschaft und Kirche.&amp;#039;&amp;#039; In: Karlheinz Blaschke (Hrsg.), Uwe John: &amp;#039;&amp;#039;Von den Anfängen bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-8062-1906-7, S. 63–88 und 645–649 (Geschichte der Stadt Dresden, Bd. 1).&lt;br /&gt;
* 100 Jahre Kirchweih - 900 Jahre Pfarrkirche St. Jakobus Pesterwitz - 1106 - 1906 - 2006; 900 Jahre Pfarrkirche [http://katalogbeta.slub-dresden.de/id/0011675116/#detail SLUB Dresden]&lt;br /&gt;
* {{BKD|24|91|95|Oberpesterwitz}}&lt;br /&gt;
* {{wikisource|Seite:Album_der_Schlösser_und_Rittergüter_im_Königreiche_Sachsen_II.djvu/305|Pesterwitz im Album der Schlösser und Rittergüter im Königreiche Sachsen II. Section, 1856}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Pesterwitz_(Ober-)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.freital.de/Unsere-Stadt/Informationen-zur-Stadt/Stadtteile/Pesterwitz/ Geschichte von Pesterwitz auf &amp;#039;&amp;#039;freital.de&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Pesterwitz auf [http://www.deutschefotothek.de/gallery/freitext/Pesterwitz Fotos und Landkarten der Deutschen Fotothek] in der SLUB&lt;br /&gt;
* [http://www.pesterwitz.com/ Website des Ortschronisten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Insek-S.92&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url = https://session.freital.de/sessionnet/buergerinfo/getfile.php?id=55313&amp;amp;type=do | titel = Fortschreibung Integriertes Stadtentwicklungskonzept (INSEK) | titelerg = Stadtentwicklung Freital 2030plus | hrsg = Stadtverwaltung Freital, die STEG Stadtentwicklung GmbH | datum = 2020-01 | abruf = 2020-07-13 | format = PDF; 120 MB | seiten = 92}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Stadtteile von Freital&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemarkungen von Freital&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=5517579-X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pesterwitz| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Freital]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gau Nisan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ziv</name></author>
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