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	<title>Peleus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;Taxtman am 1. Oktober 2025 um 11:04 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-01T11:04:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Thetis Peleus Cdm Paris 539.jpg|miniatur|Peleus mit Thetis auf dem [[Tondo]] einer [[Rotfigurige Vasenmalerei|rotfigurigen]] [[Kylix (Gefäß)|Schale]] des [[Duris (Vasenmaler)|Douris]],&amp;lt;small&amp;gt; um 490 v.&amp;amp;nbsp;Chr.&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peleus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Πηλεύς|Pēleús}}, [[Etruskische Sprache|etruskisch]] &amp;#039;&amp;#039;Pele&amp;#039;&amp;#039;) ist in der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] König der [[Myrmidonen]] von [[Phthia (Mythologie)|Phthia]] in [[Thessalien]], der Sohn des [[Aiakos]] (daher auch der Aiakide genannt) und der [[Endeis]] (Tochter des [[Cheiron]]&amp;lt;ref&amp;gt;Scholion zu [[Pindar]], &amp;#039;&amp;#039;[[Epinikia (Pindar)#Nemeische Oden|Nemeische Oden]]&amp;#039;&amp;#039; 5,12; Scholion zu &amp;#039;&amp;#039;[[Ilias]]&amp;#039;&amp;#039; 16,14; [[Hyginus Mythographus|Hyginus]], &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogiae|Fabulae]]&amp;#039;&amp;#039; 14&amp;lt;/ref&amp;gt; oder des [[Skiron]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Plutarch]], &amp;#039;&amp;#039;Theseus&amp;#039;&amp;#039; 10; [[Pausanias]] 2,29,7; &amp;#039;&amp;#039;[[Bibliotheke des Apollodor]]&amp;#039;&amp;#039; 3,2,6; Gale adl. c. Cf. Mezir. sur les ep. d’Ovid 1,144&amp;lt;/ref&amp;gt;). Als Gemahl der [[Thetis (Mythologie)|Thetis]] war er Vater des [[Achilleus]], der oft &amp;#039;&amp;#039;Pel(e)ide(s), Peleiade oder Peleione&amp;#039;&amp;#039; („Peleussohn“) genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythos ==&lt;br /&gt;
Mit seinem Bruder [[Telamon]] verschwor er sich, einen verhassten jüngeren Halbbruder, den [[Phokos (Sohn des Aiakos)|Phokos]], zu töten. Telamon führte die Tat aus, indem er ihm einen [[Diskos]] an den Kopf warf (vgl. [[Hyakinthos]] und [[Oxylos]]); den Leichnam verbargen sie im Wald. Das Verbrechen wurde jedoch entdeckt, und die Brüder mussten vor ihrem Vater aus der Heimat [[Ägina|Aigina]] fliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Pausanias 2,29,4; &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheke des Apollodor&amp;#039;&amp;#039; 3,12,6,11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eurytion ===&lt;br /&gt;
Peleus ging nach Phthia in Thessalien zu König [[Eurytion (Phthia)|Eurytion]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bibliotheke des Apollodor&amp;#039;&amp;#039; 3,13,2&amp;lt;/ref&amp;gt; (Sohn oder Enkel des [[Aktor (Phthia)|Aktor]]),&amp;lt;ref&amp;gt;Scholion zu [[Lykophron aus Chalkis|Lykophron]] 175,901&amp;lt;/ref&amp;gt; der ihn von seiner Blutschuld reinigte und ihm seine Tochter [[Antigone (Tochter des Eurytion)|Antigone]] nebst dem dritten Teil seines Landes als Mitgift gab. (Nach anderen Quellen war es Aktor selbst, der Peleus entsühnte und ihm seine Tochter [[Polymele (Tochter des Aktor)|Polymele]] zur Frau gab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Roscher|1,1|217|218|Aktor 1|[[Julius Adolf Bernhard]]|}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) Dieser Ehe entspross die schöne [[Polydora (Tochter des Peleus)|Polydora]]. Das Bündnis dauerte jedoch nicht lange, denn auf der [[Kalydonische Jagd|Kalydonischen Jagd]] tötete er versehentlich den Schwiegervater Eurytion.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bibliotheke des Apollodor&amp;#039;&amp;#039; 1,8,2&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ovid]], &amp;#039;&amp;#039;[[Metamorphosen (Ovid)|Metamorphosen]]&amp;#039;&amp;#039; 8,311&amp;lt;/ref&amp;gt; Peleus musste abermals fliehen und gelangte nach [[Iolkos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akastos ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Atalanta Peleus Staatliche Antikensammlungen 596.jpg|miniatur|Ringkampf mit Atalante, [[Schwarzfigurige Vasenmalerei|schwarzfigurige]], [[Chalkidische Vasenmalerei|chalkidische]] [[Hydria]]&amp;lt;small&amp;gt;, um 550 v.&amp;amp;nbsp;Chr.&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Nachdem er durch [[Akastos von Iolkos]] (Sohn des Pelias) erneut entsündigt worden war, ließ er sich dort nieder. Er wird als Teilnehmer des [[Argonautensage|Argonautenzuges]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ältester Zeuge für Peleus’ Teilnahme ist [[Pindar]], Frgm. 158 (Scholion zu [[Euripides]], &amp;#039;&amp;#039;[[Andromache (Euripides)|Andromache]]&amp;#039;&amp;#039; 798)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hyginus, &amp;#039;&amp;#039;Fabulae&amp;#039;&amp;#039; 14,43. Cf. Burman. Catal. Argon&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt und maß sich bei den Leichenspielen zu Ehren des [[Pelias (Sohn des Poseidon)|Pelias]] im Ringkampf mit der amazonenhaften [[Atalante|Atalanta]].&amp;lt;ref&amp;gt;Pausanias 5,17&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hyginus, &amp;#039;&amp;#039;Fabulae&amp;#039;&amp;#039; 273&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bibliotheke des Apollodor&amp;#039;&amp;#039; 3,9,2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er geriet jedoch in neues Unheil, da [[Astydameia (Gattin des Akastos)|Astydameia]] (nach anderen Quellen: [[Hippolyte (Tochter des Kretheus)|Hippolyte]]), des Akastos Gemahlin, sich in ihn verliebte. Als er ihrem Werben nicht nachgab, verleumdete sie ihn bei ihrem Mann: Peleus habe ihrer Tugend nachgestellt. Seiner Gattin ließ sie die Nachricht hinterbringen, er wolle sich mit [[Sterope (Tochter des Akastos)|Sterope]], der Tochter des Akastos, vermählen; Antigone erhängte sich aus Gram. Akastos wollte sich an dem, den er selbst entsündigt hatte, nicht vergreifen, beschloss jedoch, ihn auf andere Weise dem Tode zu weihen. Er nahm ihn mit auf den [[Pilion|Pelion]] zur Jagd und ließ den Ermüdeten hilflos liegen, nachdem er ihn seines Schwertes beraubt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bibliotheke des Apollodor&amp;#039;&amp;#039; 3,13,3&amp;lt;/ref&amp;gt; So fanden ihn die wilden [[Kentaur]]en und hätten ihn wohl getötet; [[Cheiron]] jedoch (nach anderen Quellen: [[Hermes]]) nahm sich seiner an und brachte ihm sein verstecktes Schwert zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Scholion zu [[Aristophanes]], &amp;#039;&amp;#039;ad Neb.&amp;#039;&amp;#039; 1059&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peleus rächte sich, indem er Iolkos mit Hilfe der [[Dioskuren]] (&amp;#039;&amp;#039;Tyndariden&amp;#039;&amp;#039;, nach manchen Quellen: und mit [[Iason]]) eroberte. Er schlug Akastos in die Flucht, tötete Astydameia und ließ ihre zerstückelten Glieder verstreuen und über diese hinweg das Heer in die Stadt einrücken.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bibliotheke des Apollodor&amp;#039;&amp;#039; 3,11,3,7&amp;lt;/ref&amp;gt; Das eroberte Iolkos übergab er [[Thessalos (Sohn des Iason)|Thessalos]], dem Sohn des Iason, mit seinen [[Pelasger|pelasgischen]] [[Haemonia|Haimoniern]].&amp;lt;ref&amp;gt;Pindar, &amp;#039;&amp;#039;Nemeische Oden&amp;#039;&amp;#039; 4,91&amp;lt;/ref&amp;gt; Wann dies genau geschehen sein soll, ist schwer auszumachen – wie es denn überhaupt so manche chronologischen Schwierigkeiten und Verwirrungen in der Geschichte des Peleus gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermählung mit Thetis ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Horen Meyers.jpg|miniatur|Die Horen, dem Peleus Hochzeits&amp;amp;shy;geschenke bringend (Rom, [[Villa Albani]]).]]&lt;br /&gt;
Die bekannteste Sage ist wohl die von seiner Liebesverbindung mit der [[Nereide (Mythologie)|Nereide]] [[Thetis (Mythologie)|Thetis]], aus welcher einer der berühmtesten Helden der antiken Mythendichtung hervorging – der thessalische Held [[Achilleus]]. Nachdem Peleus’ erste Frau gestorben war, gewann er die ihm von den Göttern zur Frau bestimmte Thetis (nach einer anderen Version beim Ringkampf&amp;lt;ref&amp;gt;Pindar, &amp;#039;&amp;#039;Nemeische Oden&amp;#039;&amp;#039; 3,33–36 und 4,62–65&amp;lt;/ref&amp;gt;). Zeus selbst hatte Interesse an ihr gezeigt, war jedoch von [[Prometheus]] gewarnt worden,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bibliotheke des Apollodor&amp;#039;&amp;#039; 3,13,5,2. Oder von Thetis: &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheke des Apollodor&amp;#039;&amp;#039; 3,13,5,1 oder von [[Proteus (Mythologie)|Proteus]]: Ovid, &amp;#039;&amp;#039;Metamorphosen&amp;#039;&amp;#039; 11,221–223&amp;lt;/ref&amp;gt; dass Thetis’ Sohn größer würde als der Vater; so wurde sie einem Sterblichen bestimmt. Das Kind dieser Ehe, Achilleus, wurde dem [[Cheiron]] zur Erziehung anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Hochzeit des Peleus und der Thetis waren –&amp;amp;nbsp;bis auf [[Eris (Mythologie)|Eris]]&amp;amp;nbsp;– alle Götter eingeladen. Als Hochzeitsgeschenk erhielt der Bräutigam von [[Poseidon]] die unsterblichen Rosse [[Xanthos und Balios]], von Cheiron die große, schwere Lanze, und von den anderen all jene Waffen, mit denen Achilleus später vor Troja kämpfen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Homer]], [[Ilias|&amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039;]] 16,143 ff.,867; 17,194,443; 18,84; 19,390; 23,277; 24,62. [[Hesiod]] dichtete {{lang|grc|επιθαλάμια εις Πηλέα καὶ Θέτιν}}. Vgl. Pindar, &amp;#039;&amp;#039;Nemeische Oden&amp;#039;&amp;#039; 3,56; 5,22 ff.; [[Euripides]], &amp;#039;&amp;#039;[[Iphigenie in Aulis]]&amp;#039;&amp;#039; 704; 1040 ff.; [[Catull]] 64. Vasenbilder und andere Bildwerke b. Overbeck 197 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eris jedoch, die nicht geladene Göttin des Streites, warf aus Rache einen [[Zankapfel|goldenen Apfel]] unter die Gäste, welcher die Aufschrift „Der Schönsten“ trug. In Folge brach ein Streit zwischen [[Hera]], [[Athene]] und [[Aphrodite]] aus, der zum [[Urteil des Paris]], dem „Raub der [[Helena (Mythologie)|Helena]]“ und letztlich zum [[Trojanischer Krieg|Trojanischen Krieg]] führte.&amp;lt;ref&amp;gt;In diesem Sinne erzählten namentlich die [[Kyprien]] von der Hochzeit, Scholion zu &amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039; 16,140&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätere Jahre ===&lt;br /&gt;
Peleus pflegte Geflohene gastfreundlich aufzunehmen. So etwa den [[Phoinix (Sohn des Amyntor)|Phoinix]], der –&amp;amp;nbsp;von seinem Vater [[Amyntor (Sohn des Ormenos)|Amyntor]] verflucht&amp;amp;nbsp;– in Phthia Schutz suchte.&amp;lt;ref&amp;gt;Homer, &amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039; 478 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer anderen Version hatte ihm Amyntor die Augen ausstechen lassen: Cheiron heilte den Blinden, und Peleus machte ihn hernach zum König der [[Doloper]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bibliotheke des Apollodo&amp;#039;&amp;#039;r 3,13,8,3; [[Johannes Tzetzes]], &amp;#039;&amp;#039;ad Lycophronem&amp;#039;&amp;#039; 421 (mit allegorischer Deutung); Scholion zu [[Platon]], &amp;#039;&amp;#039;[[Nomoi]]&amp;#039;&amp;#039; 11,931 B&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Epeigeus]] fand Aufnahme, der wegen Mordes geflohene frühere Herrscher von [[Budeion]];&amp;lt;ref&amp;gt;Homer 2,571 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso wie [[Patroklos]], der im Zorn den [[Kleitonymos]] getötet hatte&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bibliotheke des Apollodor&amp;#039;&amp;#039; 3,13,8,3; Philosteph. im Scholion zu Homer 2,14; Scholion zu Homer 2,574&amp;lt;/ref&amp;gt; und später Achilleus’ vertrautester Freund wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch versuchte Peleus, den Aktor –&amp;amp;nbsp;dessen Vater Eurytion er, wie oben erzählt, versehentlich bei der Jagd getötet hatte&amp;amp;nbsp;– wieder zu versöhnen, indem er ihm eine große Herde Vieh zum Geschenk machte; dieser lehnte jedoch ab. So ließ er die Tiere denn, nachdem das Orakel befragt worden war, weisungsgemäß ohne Hirten laufen. Das Vieh fiel einem Wolf zum Opfer, der hernach jedoch in einen Stein verwandelt wurde, welcher noch lange Zeit zwischen [[Lokris]] und [[Phokis]] zu sehen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alter und Tod ===&lt;br /&gt;
Dass Peleus ein hohes Alter erreichte, wird schon im Epos mehrfach betont. Die [[Ilias]] erwähnt ihn an mehreren Stellen, obgleich er selbst am Trojanischen Krieg nicht teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Euripides]] zufolge wurde Peleus –&amp;amp;nbsp;nach der Heimkehr der Griechen von Troja&amp;amp;nbsp;– aus Phthia vertrieben, und zwar von [[Archandros]] und [[Architeles]], den Söhnen des Akastos (oder auch Akastos selbst).&amp;lt;ref&amp;gt;Euripides, &amp;#039;&amp;#039;Andromache&amp;#039;&amp;#039; 1128&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Insel [[Kos]] traf er seinen Enkel [[Neoptolemos]], der die beiden tötete und Peleus zur Rückkehr verhalf. Von [[Orestes]] später abermals vertrieben, floh er erneut nach Kos, wo er in Kümmernis starb: War schon sein einziger Sohn Achilleus vor Troja gefallen, hatte er nun auch noch vom Tode des Neoptolemos erfahren müssen, dessen Leiche von [[Andromache]] überbracht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmid. ad Pind., &amp;#039;&amp;#039;Pyth.&amp;#039;&amp;#039; Γ. 3,127&amp;lt;/ref&amp;gt; Anderen Quellen zufolge trat der Enkel in Phthia die Nachfolge seiner Ahnen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
Nach [[Ovid]] und [[Gaius Valerius Flaccus|Valerius Flaccus]] nahm er an der [[Kentauromachie (Mythos)|Kentauromachie]], dem Kampf gegen die Kentauren, teil und tötete viele Kentauren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ovid, &amp;#039;&amp;#039;Metamorphosen&amp;#039;&amp;#039; 12, 366–389; Flaccus: „hasta hic Peleus, hic ense furens agnoscitur Aeson“ = „Hier (beim Kentaurenkampf, Bild auf dem Rumpf der Argo) wird mit dem Speer der überaus tüchtige Peleus gesehen, hier mit dem Schwert der wütende Aeson.“ [[Argonautica|&amp;#039;&amp;#039;Argonautica&amp;#039;&amp;#039;]], 1, 144.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name und Etymologie ==&lt;br /&gt;
Eine [[Allegorie|allegorisierende]] Deutung ergibt sich aus der Ableitung des Namens Peleus von „pelos“ ({{grcS|πηλός|de=Ton, Lehm}}) und der Betrachtung der Meeresnymphe Thetis als das personifizierte Wasser: So soll aus dieser Verbindung das Menschengeschlecht hervorgegangen sein. Zur Hochzeit habe [[Apollon]] –&amp;amp;nbsp;als &amp;#039;&amp;#039;Phoibos&amp;#039;&amp;#039; ein Sonnengott&amp;amp;nbsp;– nicht kommen dürfen, da Feuer und Wasser einander auslöschen. Auch Eris war nicht eingeladen, weil zur Zeugung der Menschen Eintracht, nicht Zwietracht erfordert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Fulgentius 3,7. Cf. Voss. &amp;#039;&amp;#039;Theol. gent.&amp;#039;&amp;#039; 2,77&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Ludwig Preller (Philologe)|Preller]] soll Peleus dasselbe bedeuten wie „Pallas“ ({{lang|grc|Πάλλας}}, mit Betonung auf der ersten Silbe): einen Schwinger, den „Schwinger der furchtbaren Todeslanze“ vom Pelion, welche von Peleus auf seinen Sohn Achilleus überging. Diese Ableitung ist jedoch fraglich. Das Verb „pallo“ ({{lang|grc|πάλλω}}) bedeutet ‚schwingen, schütteln‘; „Pallas“ ({{lang|grc|Παλλάς}}) wiederum –&amp;amp;nbsp;mit Betonung auf der zweiten Silbe&amp;amp;nbsp;– bedeutet ‚Jüngling, Mädchen‘ und war unter anderem ein Beiname der [[Athene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benennung ==&lt;br /&gt;
Der [[Mount Peleus]] in der Antarktis ist nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Roscher|3,2|1827|1846|Peleus|[[Leo Bloch]]}}&lt;br /&gt;
* {{KlP|4|596|598|Peleus|[[Hans von Geisau]]|}}&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Preller (Philologe)|Ludwig Preller]]: &amp;#039;&amp;#039;Griechische Mythologie II.&amp;#039;&amp;#039; Heroen. Weidmann, 1861, Kapitel 98, S. 395. ([https://www.projekt-gutenberg.org/preller/grmyth2/chap097.html Online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Peleus|Peleus}}&lt;br /&gt;
* {{Mythoskop|ID=w328}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119310813|LCCN=n2017002328|VIAF=35263343}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der griechischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestalt der griechischen Mythologie als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Taxtman</name></author>
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