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	<title>Patient - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Patient&amp;diff=8673&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BlankeVla: /* Patientenrechte */ D in Überschrift, + Link, - ehemaliger Beauftragter (muss hier auch nicht stehen)</title>
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		<updated>2025-06-04T15:02:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Patientenrechte: &lt;/span&gt; D in Überschrift, + Link, - ehemaliger Beauftragter (muss hier auch nicht stehen)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nepalesische Patientin.JPG|mini|hochkant=1.3|Wartende Patientin in Nepal]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Patient&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Patientin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus {{laS|patiens|de=leidend, erduldend}}, [[Partizip Präsens Aktiv]] von {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;pati&amp;#039;&amp;#039;|de=leiden, erdulden}}) wird ein Mensch bezeichnet, der ärztliche Dienstleistungen oder Dienstleistungen anderer Personen, die eine Heilbehandlung durchführen, in Anspruch nimmt. Dabei kann es sich um die [[Krankheitsprävention|Vorbeugung]], [[Diagnose|Feststellung]] oder [[Therapie|medizinische Behandlung]] von [[Krankheit]]en oder Folgen eines [[Unfall]]s handeln. In der [[Tiermedizin]] wird der Ausdruck „Patient“ auf Tiere übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen [[Psychotherapie|psychotherapeutischen]] Behandlungsverhältnissen wird der Begriff des [[Klient]]en ({{laS|cliens|de=der Schutzbefohlene}}) bevorzugt (z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Klientenzentrierte Psychotherapie|klientenzentrierten Psychotherapie]] bzw. Gesprächstherapie), wenn auch für die kassenfinanzierte Psychotherapie in Deutschland der Begriff Patient vorgeschrieben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kbv.de/media/sp/2017_04_01_Psycho_Vereinbarung.pdf |titel=Vereinbarung über die Anwendung von Psychotherapie in der vertragsärztlichen Versorgung (Psychotherapie-Vereinbarung) |titelerg=Anlage 1 zum [[Bundesmantelvertrag]]-Ärzte |hrsg=[[Kassenärztliche Bundesvereinigung]], [[Spitzenverband Bund der Krankenkassen]] |datum=2017-02-02 |abruf=2018-10-20 |format=PDF; 130&amp;amp;nbsp;KB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kranke und gesunde Patienten ==&lt;br /&gt;
Patienten leiden häufig an einer [[Krankheit]] oder an den Folgen eines [[Unfall]]s. Es gibt aber auch gesunde Patienten. Dazu gehören [[Genesen]]e, [[Schwanger]]e, [[Lebendorganspender]], [[Blutspender]], [[Stammzelltransplantation|Stammzellspender]], [[Neugeborene]], [[Impfung|Impflinge]], Empfänger von [[Krankheitsprävention|Präventionsleistungen]] und [[Vorsorgeuntersuchung]]en, [[Schwangerschaftsvorsorge]], [[Früherkennung von Krankheiten|Früherkennungsuntersuchungen]], [[Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen|Arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen]], [[Kindervorsorgeuntersuchung]]en oder [[Individualprophylaxe#FU – Zahnärztliche Früherkennungsuntersuchung|Zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen]] sowie Patienten, die sich einer medizinisch nicht indizierten [[Schönheitsoperation]] unterziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Patient-Arzt-Beziehung ==&lt;br /&gt;
Unter der [[Patient-Arzt-Beziehung]] versteht man die Beziehung zwischen einem [[Arzt]] oder [[Zahnarzt]] und dem Patienten, der sich vom Arzt beraten oder behandeln lässt. Wegen in der Regel großer Informations- und Kompetenzunterschiede ist die Beziehung [[Asymmetrische Beziehung|asymmetrisch]]. Hierzu gehören das [[Anamnese|anamnestische]] und [[Therapie|therapeutische]] Gespräch sowie [[Interaktion]]en bei der [[Diagnose]] oder bei therapeutischen Maßnahmen. Zu nichtärztlichen Therapeuten wie [[Psychologischer Psychotherapeut|Psychologischen Psychotherapeuten]], [[Psychologe]]n, Heiltherapeuten, [[Heilpraktiker]]n, [[Gesundheits- und Krankenpflege]]rn besteht ein ähnlich gelagertes, enges Verhältnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jeweils sehr individuelle Patient-Arzt-Beziehung mit dem [[Dialog]] zwischen diesen beiden Polen (und dem Trialog, der als Dritten die Angehörigen einbezieht) kann entscheidend sein für die Art der Behandlung, für deren Verlauf und Erfolg (vgl. [[Sprechende Medizin]]). Die [[Patientenzufriedenheit]] ist ein Thema nicht nur der Medizin, sondern auch der [[Sozialforschung]] und der [[Medizinsoziologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtsbeziehungen ===&lt;br /&gt;
{{Staatslastig|DE&amp;lt;!--sic ab hier--&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Zwischen dem Behandelnden und dem Patienten wird ausdrücklich oder mit Aufnahme der Behandlung ein Behandlungsvertrag geschlossen. Nach diesem schuldet der Behandelnde die ordnungsgemäße Durchführung der Behandlung nach dem zum Zeitpunkt der Behandlung gültigen wissenschaftlichen Standard, den Regeln der ärztlichen Kunst („[[Lege artis]]“), also seine professionellen Bemühungen um die Erhaltung oder Wiederherstellung der Gesundheit oder um die Linderung von Leiden des Patienten, nicht aber den Erfolg der Behandlung. Wenn für die Kosten der [[Heilbehandlung|Behandlung]] im Rahmen des [[Sozialgesetzbuch]]s ([[SGB V]]) die [[Gesetzliche Krankenversicherung]] aufkommt, so wird der Patient als &amp;#039;&amp;#039;[[Kassenpatient]]&amp;#039;&amp;#039; (richtiger: &amp;#039;&amp;#039;Mitglied einer Gesetzlichen Krankenversicherung&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;Allgemeinpatient&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Dagegen wird als [[Privatpatient]] bezeichnet, wer nicht gesetzlich krankenversichert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Patientenrechte in Deutschland ===&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren wurden die [[Patientenrechte]] durch Rechtsprechung, Gesetze und andere Regelwerke stark ausgeweitet und präzisiert. Es wurden Schlichtungs- und Gutachterstellen eingerichtet und 2009 ein [[Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten|Patientenbeauftragter]] der Bundesregierung berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Februar 2013 trat das [[Patientenrechtegesetz|Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten]] in Kraft. Die durch dieses Gesetz geschaffenen Neuregelungen umfassen die Grundlagen des [[Behandlungsvertrag]]es und bündeln die Patientenrechte im Falle eines [[Behandlungsfehler]]s. Es wurden erhöhte Anforderungen an die Aufklärung und Information des Patienten eingeführt. Gesetzlich geregelt wurde außerdem das Recht des Patienten auf Einblick in seine [[Patientenakte]]. Die für den Patienten im Rechtsstreit wichtige Frage der Verteilung der [[Beweislast]] wurde präzisiert, insbesondere, wann es zu einer [[Beweislastumkehr]] kommt. Zudem wurden die [[Krankenkasse]]n zu einer beschleunigten Genehmigung von Behandlungen verpflichtet, die Krankenkassen sollen den Patienten außerdem bei der Durchsetzung seiner Rechte im Falle eines Verdachts auf einen Behandlungsfehler unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ärztliche [[Schweigepflicht]] und der [[Datenschutz]] sichern ebenso die Patientenrechte, Verletzungen dieser Rechte können bestraft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versicherungsnehmer privater Krankenversicherungen können nach {{§|192|vvg_2008|juris}} Abs. 8 [[Versicherungsvertragsgesetz (Deutschland)|Versicherungsvertragsgesetz]] (VVG) vom Versicherer verlangen, dass dieser ihnen vor Beginn einer Heilbehandlung, deren Kosten voraussichtlich 2.000 Euro überschreiten werden, in Textform Auskunft darüber erteilt, ob die beabsichtigte Heilbehandlung von dem Versicherungsschutz umfasst ist. Die Auskunft muss innerhalb von vier Wochen, wenn die Heilbehandlung dringlich ist, unverzüglich, spätestens nach zwei Wochen, erteilt und begründet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zahlreiche Verbände, die die [[Patientenrecht|Rechte]] und Interessen der Patienten im [[Gesundheitssystem]] vertreten. Hierzu gehört die [[Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland]] (UPD). Andere sind von der [[Pharmaindustrie]] initiiert, gesteuert und finanziert (Pseudo-Patientenverbände).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arzt-Patienten-Verhältnis im 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Nach Untersuchungen der Arzt-Patienten-Verhältnisse wurden gravierende Unterschiede zum Wandel dieser Verhältnisse festgestellt. Bis in die 1970er und 1980er Jahre nahmen Erkrankte ihre Leiden als „Schicksal“ auf und hofften auf Heilung. Durch die zunehmende Kommerzialisierung des Gesundheitswesens kam es zu einer „Entindividualisierung der [[Patient-Arzt-Beziehung]]“. Die Einstellungen von Versicherten verlagerten sich vom &amp;#039;&amp;#039;Hoffen auf Heilung&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;Anspruch auf Heilung&amp;#039;&amp;#039; im Rahmen eines Versicherungsfalles. Auf ärztlicher Seite haben sich Rahmenbedingungen ebenfalls geändert. Zukünftige Aufgabenbereiche und die Ausrichtung der ethischen Verantwortung von Ärzten bedarf der Überprüfung. Es sind im 21. Jahrhundert drei Kerngruppen von Patienten absehbar: 1.&amp;amp;nbsp;Schwerkranke, 2.&amp;amp;nbsp;chronisch Kranke und 3.&amp;amp;nbsp;auf Vorsorge oder andere Dienstleistungen bedachte Menschen. Insbesondere bei letzter Gruppe wird der Arzt als Auftragnehmer und der Patient als Kunde betrachtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg-Dietrich Hoppe: &amp;#039;&amp;#039;Das Arzt-Patienten-Verhältnis im 21. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 2009, ISBN 978-3-540-70532-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gisela Klinkhammer: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=114249 &amp;#039;&amp;#039;Die Selbstbestimmung des Patienten, Medizinethik im 21. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 175 kB) In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Ärzteblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, November 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Patientenkompetenz#Geschichte|titel1=Abschnitt „Geschichte“ im Artikel „Patientenkompetenz“}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Partizipative Entscheidungsfindung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eckart Roloff]]: &amp;#039;&amp;#039;Die publizistische Entdeckung des Patienten. Eine Presseanalyse zum Medizinjournalismus und zu den ersten Herztransplantationen.&amp;#039;&amp;#039; Nomos, Baden-Baden 2013, ISBN 978-3-8487-0731-7.&lt;br /&gt;
* [[Philipp Osten]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Patientendokumente. Krankheit in Selbstzeugnissen.&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-515-09717-8.&lt;br /&gt;
* Ruth Schröck, Elisabeth Drerup (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der informierte Patient. Beraten, Bilden, Anleiten als pflegerisches Handlungsfeld.&amp;#039;&amp;#039; Lambertus, Freiburg im Breisgau 2002, ISBN 3-7841-1434-2.&lt;br /&gt;
* [[Michael Balint]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Arzt, sein Patient und die Krankheit.&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-608-94670-3.&lt;br /&gt;
* Otto Döhner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Arzt und Patient in der Industriegesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 1973, ISBN 3-518-00643-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Patients|Patient}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4044903-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Gesundheitswesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialstrukturelle Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Patient| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BlankeVla</name></author>
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