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	<title>Pärnu - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=P%C3%A4rnu&amp;diff=14398&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfred Kiefer: /* Söhne und Töchter der Stadt */ Mehrspaltigkeit aufgehoben, dafür chronologische Untergliederung; Typo: Bis-Strich</title>
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		<updated>2025-08-31T11:57:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Stadt: &lt;/span&gt; Mehrspaltigkeit aufgehoben, dafür chronologische Untergliederung; Typo: Bis-Strich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die estnische Hafenstadt &amp;#039;&amp;#039;Pärnu&amp;#039;&amp;#039;. Zum Fluss siehe [[Pärnu (Fluss)]], zum Kreis siehe [[Kreis Pärnu]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Estland&lt;br /&gt;
|Name               = Pärnu &amp;lt;small&amp;gt;(dt. &amp;#039;&amp;#039;Pernau&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Wappen             = Et-Parnu coa.svg&lt;br /&gt;
|Flagge             = Flag of et-Parnu.svg&lt;br /&gt;
|Kreis              = Pärnu&lt;br /&gt;
|Gegründet          = 1251&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 58/23/0&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 24/31/0&lt;br /&gt;
|Höhe               = 10&lt;br /&gt;
|Einwohner          = 52812&lt;br /&gt;
|EinwohnerStand     = 1. Januar 2025&lt;br /&gt;
|Metropolregion     = &lt;br /&gt;
|Fläche             = 858.07&lt;br /&gt;
|Zeitzone           = [[Osteuropäische Zeit|OEZ]] (UTC+2)&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl     = 44&lt;br /&gt;
|Postleitzahl       = 80010 – 80401, 85009&lt;br /&gt;
|Kfz-Kennzeichen    = F&lt;br /&gt;
|Gemeindeart        = Stadt&lt;br /&gt;
|Gliederung         = &lt;br /&gt;
|BürgermeisterStand = &lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Romek Kosenkranius&lt;br /&gt;
|Partei             = parteilos&lt;br /&gt;
|Website            = www.parnu.ee&lt;br /&gt;
|Schutzpatron       = &lt;br /&gt;
|Stadtfest          = &lt;br /&gt;
|Karte              = &lt;br /&gt;
|Kartenbreite       = &lt;br /&gt;
|Beschriftung       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pärnu kesklinn - Aerial photo of Pärnu in Estonia.jpg|mini|hochkant=1.5|Pärnu aus der Vogelschau]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pärnu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Deutsche Sprache|deutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Pernau&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Estland|estnische]] [[Hafen]]stadt mit 52.812 Einwohnern (2025)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://andmed.stat.ee/pxweb/en/stat/stat__rahvastik__rahvastikunaitajad-ja-koosseis__rahvaarv-ja-rahvastiku-koosseis/RV0240.px/ |titel=RV0240: POPULATION BY SEX, AGE AND PLACE OF RESIDENCE, 1 JANUARY |sprache=en |abruf=2025-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ein wichtiges [[Seebad]] im [[Kreis Pärnu|gleichnamigen Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pärnu coastal meadow hiking trail, beach and town in Estonia.webm|mini|Ein Drohnenvideo von Pärnu im Jahr 2022]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pärnu beach - panorama.jpg|mini|Am Strand von Pärnu]]&lt;br /&gt;
Pärnu liegt an der Mündung des [[Pärnu (Fluss)|gleichnamigen Flusses]]. Die Stadt hat einen etwa drei Kilometer langen Sandstrand am nördlichen Ausläufer des [[Rigaischer Meerbusen|Rigaischen Meerbusens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Stadt wurde 1251 vom [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] als Pernau gegründet, die Ordensburg um 1265 erstmals erwähnt. Pernau wurde Mitglied der [[Hanse]] (als eisfreier Hafen sehr wichtig in [[Livland]]). Es war seit 1617 in [[Schweden|schwedischem]] Besitz und erlebte eine kulturelle und wirtschaftliche Blütezeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Universität Tartu|Universität Tartu (Dorpat)]] hatte hier von 1699 bis 1710 zeitweise ihren Sitz unter dem Namen „Academia Gustavo Carolina“ und unterhält hier heute ein Kolleg (etwa 1.000 Studenten im Studienjahr 2004/05).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt kam dann nach der Eroberung durch russische Truppen im Zuge der [[Belagerung von Pernau]] während des [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Kriegs]] im [[Frieden von Nystad]] 1721 zum [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]] ([[Gouvernement Livland]]). Schon unter schwedischer Herrschaft war begonnen worden, Pernau zur Festungsstadt auszubauen, was unter russischer Herrschaft fortgesetzt wurde. Im Jahr 1835 wurde der Status als Festungsstadt wieder aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde der Rohstoffhandel für Pernau immer bedeutender, während der [[Kontinentalsperre|Seeblockade in der Napoleon-Zeit]] kam es jedoch zu einem Niedergang der Handelsstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1838 öffnete in Pärnu die erste Badeanstalt ihre Türen. Auf dem Gelände des ehemaligen Festungsrings entstand in den folgenden Jahrzehnten ein Grüngürtel mit zahlreichen Parkanlagen. Nach und nach entwickelte sich die Stadt zum Badekurort. Der Aufschwung des Kurbetriebs setzte sich zur Zeit der Estnischen Republik nach 1920 fort und viele Badekurgäste reisten auch aus dem Ausland an, insbesondere aus Schweden, Deutschland und Lettland. Pernau war als Heil- und Seebad mit Schlammbädern und langen Sandstränden bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939/40 verließen – wie im [[Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt|Ribbentrop-Molotow-Pakt]] festgelegt – die deutschen Einwohner von Pernau die Stadt. 1940 wurde sie von der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt und Teil der [[Estnische Sozialistische Sowjetrepublik|Estnischen Sowjetrepublik]]. Im Juli 1941 erfolgte die Besetzung durch die deutsche [[Wehrmacht]]. Durch sowjetische Luftangriffe und mit Einrücken der Roten Armee im September 1944 wurde die Stadt weitgehend zerstört. Nach dem Krieg erfolgte die Restaurierung der alten Bausubstanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zur Zeit der [[Sowjetunion]] lief der Kurbetrieb weiter, trotz erheblicher Verschmutzung des Flusses Pärnu und der angrenzenden See. Einer der berühmtesten Kurgäste war der Geiger [[David Oistrach]], der in den Sommern 1954 bis 1971 in Pärnu Urlaub machte. Nach Wiedererlangung der Unabhängigkeit Estlands wurde Pärnu im Juni 1996 wieder zur „offiziellen Sommerhauptstadt“ Estlands ernannt. Die Wasserverschmutzung war 1993 mit dem Bau einer modernen Kläranlage beseitigt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 wurden die Gemeinden Estlands neu gegliedert. Dadurch vergrößerte sich die Fläche von Pärnu erheblich und zahlreiche umliegende Dörfer wurden in die eigentliche Stadt eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!1881||1897||1922||1934||1959||1970||1979||1989||2000||2009||2017 (1)||2017 (2)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12.966||12.898||18.499||20.334||22.367||50.224||54.051||53.885||46.476||44.024||39.497||50.426&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;12&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Angaben 2017 vor (1) und nach (2) der Neugliederung der Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Caravan-Camping Pärnu.jpg|mini|Caravan-Camping am [[Pärnu (Fluss)|Fluss]] in Pärnu]]&lt;br /&gt;
Die Lage, das Klima und der Strand machten Pärnu spätestens seit Eröffnung der ersten Badeanstalt im Jahr 1838 zu einem beliebten Kur- und Badeort. Auch heute noch wird die Stadt gelegentlich als „estnische Sommerhauptstadt“ bezeichnet: Der Bürgermeister von Tallinn übergibt zum Beginn der Sommersaison symbolisch die Hauptstadtrechte an den Bürgermeister von Pärnu. Die meisten Touristen sind Esten, Finnen, Deutsche und – wie auch schon vor dem Zweiten Weltkrieg – Schweden. Die Stadt besitzt einen großen Yachthafen und einen [[Flughafen Pärnu|Flughafen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Sehenswert in der Altstadt sind die Elisabeth- und die Katharinenkirche, der Rote Turm, die Villa Ammende und das Tallinner (Revaler) Tor. Am Strand südlich der Innenstadt sind der 1880 erbaute Kursaal und die Kuranlagen von 1890, die heute noch in Betrieb sind, beachtenswert.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter und Rainer Höh: &amp;#039;&amp;#039;Baltikum&amp;#039;&amp;#039;, S. 564. Bielefeld 1993&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aia 22.jpg|Typisches Holzhaus&lt;br /&gt;
Orthodox Church Pärnu.jpg|Orthodoxe Kirche&lt;br /&gt;
Elisabeth-Kirche Pärnu.jpg|Straßenzug mit Elisabeth-Kirche&lt;br /&gt;
Pärnu 2009-07-09.jpg|Belebter Straßenzug&lt;br /&gt;
Straßenszene Pärnu.jpg|Straßenszene&lt;br /&gt;
PärnuKursaal.jpg|Kursaal&lt;br /&gt;
Trachtengruppe Pärnu.jpg|Trachtengruppe&lt;br /&gt;
Pärnu-Flussufer.jpg|Am [[Pärnu (Fluss)|Fluss Pärnu]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im neuen Konzerthaus der Stadt findet jeden Sommer das internationale [[David-Oistrach-Festival]] statt. Ferner findet jeweils im Juli das &amp;#039;&amp;#039;Pärnu International Documentary Film Festival&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.chaplin.ee/filmfestival/index.htm Pärnu International Documentary Film Festival]&amp;lt;/ref&amp;gt; statt. Im Juni 2010 war Pärnu als Mitglied der „[[Neue Hanse|modernen Hanse]]“ außerdem Gastgeber der &amp;#039;&amp;#039;[[Hansetag der Neuzeit|30th International Hanseatic Days]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.parnu2010.eu/index.php?id=1510&amp;amp;L=4 |text=&amp;#039;&amp;#039;30th International Hanseatic Days.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20100906122441}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmal für die Ausrufung der Unabhängigkeit der Republik Estland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Paernu Denkmal.jpg|mini|Denkmal für die Ausrufung der Unabhängigkeit der Republik Estland in Pärnu]]&lt;br /&gt;
Das [[Manifest an alle Völker Estlands]] wurde am 23. Februar 1918 erstmals öffentlich vom Balkon des Theater- und Gesellschaftshauses Endla vorgelesen, das damals an Stelle des heutigen Hotels Pärnu stand. Das Denkmal symbolisiert diesen Balkon und der Text wird in verschiedenen Sprachen (u.&amp;amp;nbsp;a. auch in Braille-Schrift) präsentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.visitestonia.com/de/das-denkmal-fur-die-ausrufung-der-unabhangigkeit-der-republik-estland visit estonia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Estonia-Gedenkstätte ===&lt;br /&gt;
Die Gedenkstätte für die 1994 beim Untergang des Fährschiffes &amp;#039;&amp;#039;[[Estonia (Schiff, 1980)|Estonia]]&amp;#039;&amp;#039; Gestorbenen mit einer zwölf Meter hohen Skulptur wurde im Jahr 1997 von Mati Karmin und Tiit Trummal geschaffen. Ein langes, mit Granit eingefasstes Kiesbeet führt zu einer erhöhten quadratischen Plattform. Auf dieser steht ein schwarzer Gedenkstein, über dem sich ein filigraner schwarzer „Baldachin“ aus zwei ineinander verschränkten „Toren“ aus Stahl erhebt. Im Baldachin schwebt ein schräg liegendes versilbertes Stahlkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsgräberstätten ===&lt;br /&gt;
1993 wurde ein deutscher [[Soldatenfriedhof]] bei Pärnu eingeweiht, als letzte Ruhestätte für 960 Gefallene beider Weltkriege. In der Nähe befindet sich ein Gräberfeld mit estnischen Kriegstoten aus den Jahren 1919/20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Waffen-SS-Kriegerdenkmal ===&lt;br /&gt;
2002 ließ die Stadt ein Kriegerdenkmal errichten, das einen estnischen Soldaten in der Uniform der [[Waffen-SS]] zeigt, der sein Gewehr gegen Russland richtet, mit der Inschrift: „Im Gedenken an alle estnischen Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg für die Befreiung ihrer Heimat und für ein freies Europa 1940-1945 gefallen sind“. Nach Protesten erklärte Romek Kosenkranikus, ein Vertreter der Stadtregierung: „Die Stadt ist nicht sehr froh über das Denkmal, aber wir lehnen es auch nicht ab.“ Später wurde das Denkmal doch demontiert und im August 2004 kurzzeitig in der Stadt [[Lihula]] wieder errichtet, bevor es nach wenigen Tagen auch dort abgebaut und eingelagert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.derstandard.at/story/1019468/estnische-veteranen-ehren-waffen-ss-mit-denkmal Estnische Veteranen ehren Waffen-SS mit Denkmal] Der Standard, 23.&amp;amp;nbsp;Juli 2003; Sara Toth: [https://www.dw.com/de/geschichtsdebatte-im-estnischen-parnu/a-604271 Geschichtsdebatte im estnischen Parnu] [[The Baltic Times]] / [[Deutsche Welle]], 1.–7. Juli 2002; Daniel Lazare: [https://www.jacobinmag.com/2014/09/timothy-snyders-lies/ Timothy Snyder’s Lies]. [[Jacobin]], 9.&amp;amp;nbsp;September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Rathaus Pärnu.jpg|mini|Ehemaliges Rathaus von Pärnu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung|Beschreibung]]: In Blau eine weiße [[Wolke (Heraldik)|Wolke]] im [[Links und rechts#Heraldik|rechten]] [[Freiviertel|Obereck]], aus der ein rot bekleideter Arm hervorragt und ein goldenes [[Kreuz (Heraldik)|Kreuz]] mit einseitig geschrägten Kreuzarmen hält. Links schwebt ein mit dem Bart zur Schildmitte zeigender goldener [[Schlüssel (Heraldik)|Schlüssel]] mit einer [[Dreipass]]reite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pärnu, Pärnu County, Estonia - panoramio (3).jpg|mini|Zentrum der Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wand-Graffiti-Pärnu.jpg|mini|Wand-Graffiti in Flussnähe]]&lt;br /&gt;
Pärnu unterhält Beziehungen zu folgenden Partnerstädten:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parnu.ee/index.php/en/linnakodanikule/omavalitsus/valissuhted/sopruslinnad Website Pärnu – Sõpruslinnad]{{Toter Link |url=http://www.parnu.ee/index.php/en/linnakodanikule/omavalitsus/valissuhted/sopruslinnad |date=2019-04}}, abgerufen am 18. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=20em |liste=&lt;br /&gt;
* {{LTU|#}} [[Šiauliai]] (Litauen), seit 1992&lt;br /&gt;
* {{LVA|#}} [[Jelgava]] (Lettland), seit 1957&lt;br /&gt;
* {{NOR|#}} [[Gran (Kommune)|Gran]] (Norwegen), seit 1992&lt;br /&gt;
* {{SWE|#}} [[Helsingborg]] (Schweden), seit 1989&lt;br /&gt;
* {{SWE|#}} [[Södertälje]] (Schweden), seit 1989&lt;br /&gt;
* {{SWE|#}} [[Oskarshamn]] (Schweden), seit 1989&lt;br /&gt;
* {{FIN|#}} [[Vaasa]] (Finnland), seit 1956&lt;br /&gt;
* {{DNK|#}} [[Helsingør]] (Dänemark), seit 1991&lt;br /&gt;
* {{HUN|#}} [[Siófok]] (Ungarn), seit 1991&lt;br /&gt;
* {{USA|#}} [[Ocean City (Maryland)|Ocean City]], Maryland (USA), seit 2003&lt;br /&gt;
* {{USA|#}} [[Portsmouth (New Hampshire)|Portsmouth]], New Hampshire (USA), seit 1999&lt;br /&gt;
* {{RUS|#}} [[Sotschi]] (Russland), seit 1994&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere partnerschaftliche Beziehungen bestehen zu&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=20em |liste=&lt;br /&gt;
* {{LTU|#}} [[Palanga]] (Litauen) – seit 1990&lt;br /&gt;
* {{LVA|#}} [[Jūrmala]] (Lettland) – seit 1990&lt;br /&gt;
* {{NOR|#}} [[Drammen]] (Norwegen) – seit 1994&lt;br /&gt;
* {{RUS|#}} [[Weliki Nowgorod|Nowgorod]] (Russland) – seit 1996&lt;br /&gt;
* {{RUS|#}} [[Murmansk]] (Russland) – seit 1999&lt;br /&gt;
* {{UKR|#}} [[Odessa]] (Ukraine)&lt;br /&gt;
* {{UKR|#}} [[Jalta]] (Ukraine)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Außerdem gehört die Stadt dem Städtebund [[Neue Hanse]] sowie der Union baltischer Städte (&amp;#039;&amp;#039;Union of Baltic Cities&amp;#039;&amp;#039;) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Pärnu liegt direkt an der [[Põhimaantee 4|Nationalstraße&amp;amp;nbsp;4]] von [[Riga]] nach [[Tallinn]], die Teil der [[Europastraße&amp;amp;nbsp;67]] (&amp;#039;&amp;#039;Via Baltica&amp;#039;&amp;#039;, [[Prag]] – [[Helsinki]]) ist. Hier beginnt auch die [[Põhimaantee 5|Nationalstraße&amp;amp;nbsp;5]], die nach [[Rakvere]] führt. Im Nordwesten der Stadt liegt der [[Flughafen Pärnu]]. Zwischen 1928 und dem 9. Dezember 2018 bestand eine Zugverbindung mit Tallinn, die jedoch wegen der heruntergekommenen Infrastruktur eingestellt werden musste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://elron.ee/9-detsembrist-hakkavad-lelle-parnu-loigul-ronge-asendama-bussid/ |titel=9. detsembrist hakkavad Lelle-Pärnu lõigul ronge asendama bussid (Ab dem 9. Dezember werden Busse die Züge auf der Strecke Lelle-Pärnu ersetzen) |hrsg=[[Elron]] |datum=2018-11-03 |sprache=et |abruf=2018-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die weiterführende Strecke nach Riga war schon länger nicht mehr in Betrieb. Im Rahmen des Projekts [[Rail Baltica]] ist geplant, Pärnu wieder an das europäische Eisenbahnnetz anzuschließen. Die neuen Hochgeschwindigkeitszüge sollen hier dann auf [[Normalspur|europäischer Normalspur]] auf ihrem Weg von Tallinn nach Riga halten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.railbaltica.org/wp-content/uploads/2019/05/RB_Operational_Plan_Final_Study_Report_final.pdf |titel=Rail Baltica: Preparation of the Operational Plan of the Railway Final Study Report |hrsg=Rail Baltica |datum=2018-11-15 |format=PDF; 22&amp;amp;nbsp;MB |sprache=en |abruf=2020-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baugenehmigung für die Herstellung des neuen Bahnhofes an der künftigen neuen [[Rail Baltica|Rail-Baltica]]-Strecke wurde im Mai 2023 erteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lok-report.de/news/europa/item/41581-estland-baugenehmigung-fuer-internationales-rail-baltica-passagierterminal-paernu-erteilt.html |titel=LOK Report - Estland: Baugenehmigung für Internationales Rail-Baltica-Passagierterminal Pärnu erteilt |sprache=de-DE |abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Pärnu befinden sich eine Außenstelle der privaten [[Estonian Entrepreneurship University for Applied Sciences]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.eek.ee/index.php?pg=292&amp;amp;fil=par |text=eek.ee |wayback=20120821155852}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie unter anderem die Deutsche Technologieschule Pärnu (&amp;#039;&amp;#039;Pärnu Saksa Tehnoloogiakool&amp;#039;&amp;#039;) der [[Stiftung Bildung &amp;amp; Handwerk]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stiftung-bildung-handwerk.de/sbh-vor-ort/sbh-international/marker/auslandsgesellschaften/estland |titel=Unsere Niederlassung in Estland |abruf=2019-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- sortiert nach Geburtsdatum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Bis 1900 ===&lt;br /&gt;
* [[Georg Wilhelm Richmann]] (1711–1753), Physiker&lt;br /&gt;
* [[Johann Philipp Roth]] (1754–1818), evangelischer Geistlicher, Literat und Volkspädagoge&lt;br /&gt;
* [[Johann Reinhold von Lenz]] (1778–1854), Schauspieler und Dichter&lt;br /&gt;
* [[Carl Gustav Jochmann]] (1789–1830), Publizist&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Julius von Baltz]] (1800–1873), Militäringenieur und Brückenbau-Ingenieur&lt;br /&gt;
* [[Gustav Fabergé]] (1814–1893), Goldschmied&lt;br /&gt;
* [[Julius Otto Grimm]] (1827–1903), Musikdirektor und Komponist&lt;br /&gt;
* Eugen Dücker (1841–1916), Maler und Professor an der Düsseldorfer Malakademie&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Fromhold Martens]] (1845–1909), Völkerrechtler&lt;br /&gt;
* Marie Duecker (1847–1947), Malerin und Mallehrerin&lt;br /&gt;
* [[Harry Jannsen]] (1851–1913), Journalist&lt;br /&gt;
* [[Eugen Friedrich Reinhold Jannsen]] (1853–1930), Arzt und gesellschaftlicher Aktivist&lt;br /&gt;
* [[Alexander Enmann]] (1856–1903), deutsch-baltischer Althistoriker&lt;br /&gt;
* [[Theodor Scheinpflug]] (1862–1919), deutsch-baltischer Pastor und evangelischer Märtyrer&lt;br /&gt;
* [[Hedda von Schmid]] (1864–1921), deutsche Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Nicolai Guleke]] (1878–1958), deutsch-baltischer Chirurg&lt;br /&gt;
* [[Harald Cosack]] (1880–1960), deutsch-baltischer Historiker, Übersetzer und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Olev Siinmaa]] (1881–1948), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Kaerrick]] (1886–1966), Dostojewski-Übersetzerin ins Deutsche&lt;br /&gt;
* [[Herbert Hahn (Anthroposoph)|Herbert Hahn]] (1890–1970), Anthroposoph&lt;br /&gt;
* [[Ewald Ammende]] (1893–1936), deutsch-baltischer Publizist und Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1901 bis 1975 ===&lt;br /&gt;
* [[Nikolai Karotamm]] (1901–1969), kommunistischer sowjet-estnischer Politiker&lt;br /&gt;
* [[Jānis Kalniņš]] (1904–2000), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Johannes Reinhold Schultz]] (1905–1941), deutsch-baltischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Lili Kaelas]] (1919–2007), estnisch-schwedische Prähistorikerin&lt;br /&gt;
* [[Mart Port]] (1922–2012), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Valter Ojakäär]] (1923–2016), Komponist, Musikjournalist und Musiker&lt;br /&gt;
* [[Ivar Grünthal]] (1924–1996), Dichter&lt;br /&gt;
* [[Aleksander Loit]] (1925–2021), schwedischer Historiker estnischer Abstammung&lt;br /&gt;
* [[Els Oksaar]] (1926–2015), Linguistin&lt;br /&gt;
* [[Andrea von Ramm]] (1928–1999), Mezzosopranistin&lt;br /&gt;
* [[Jüri Kukk]] (1940–1981), Chemiker, Hochschullehrer und sowjetischer Dissident&lt;br /&gt;
* [[Jaan Talts]] (* 1944), Gewichtheber&lt;br /&gt;
* [[Aksel Treimann]] (1944–2012), Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Rein Veidemann]] (* 1946), Literaturwissenschaftler und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Mart Helme]] (* 1949), Historiker, Diplomat und Politiker, Innenminister Estlands&lt;br /&gt;
* [[Aadu Must]] (1951–2023), Historiker und Politiker (EK)&lt;br /&gt;
* [[Rait Maruste]] (* 1953), Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Jüri Mõis]] (* 1956), Unternehmer und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Jüri Tamm]] (1957–2021), Hammerwerfer und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Hardi Volmer]] (* 1957), Filmemacher, Regisseur, Sänger und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Taimo Toomast]] (1962–2025), Opernsänger&lt;br /&gt;
* [[Karl Pajusalu]] (* 1963), Sprachwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Andrus Veerpalu]] (* 1971), Skilangläufer&lt;br /&gt;
* [[Sergei Hohlov-Simson]] (* 1972), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Marek Lemsalu]] (* 1972), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Tõnis Kasemets]] (* 1974), Autorennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Indrek Zelinski]] (* 1974), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Sergei Terehhov]] (* 1975), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab 1976 ===&lt;br /&gt;
* [[Kaido Külaots]] (* 1976), Schachgroßmeister&lt;br /&gt;
* [[Tambet Tuisk]] (* 1976), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Teet Allas]] (* 1977), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Raio Piiroja]] (* 1979), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Heleri Saar]] (* 1979), Fußballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Taavi Rähn]] (* 1981), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Kristjan Kangur]] (* 1982), Basketballspieler&lt;br /&gt;
* [[Karl Palatu]] (* 1982), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Aliis Allas]] (* 1983), Squashspielerin&lt;br /&gt;
* [[Roman Fosti]] (* 1983), Leichtathlet&lt;br /&gt;
* [[Kaire Palmaru]] (* 1984), Fußballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Tanel Melts]] (* 1988), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Sergei Mošnikov]] (* 1988), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Berle Brant]] (* 1989), Fußballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Rauno Alliku]] (* 1990), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Jaak-Heinrich Jagor]] (* 1990), Hürdenläufer&lt;br /&gt;
* [[Laura Vana]] (* 1990), Badmintonspielerin&lt;br /&gt;
* [[Triinu Esken]] (* 1992), Fußballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Alisson Kruusmaa]] (* 1992), Komponistin&lt;br /&gt;
* [[Liis Lemsalu]] (* 1992), Sängerin&lt;br /&gt;
* [[Grete Ojala]] (* 1994), Fußballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Rahel Talts]] (* 1996), Jazzmusikerin&lt;br /&gt;
* [[Rasmus Roosleht]] (* 2002), Zehnkämpfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pärnu}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Pernau}}&lt;br /&gt;
* [https://www.visitparnu.eu/ Besucherinformation]&lt;br /&gt;
* [http://www.parnu.info/parnu/de.asp Pärnu Tourismus]&lt;br /&gt;
* [http://www.estlandia.de/tourismus/staedte/paernu.html Bilder aus Pärnu und Besucherinformation] (dt., engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden in Pärnumaa (Estland)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4045214-1|VIAF=248073965}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Parnu}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pärnu| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Estland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hansestadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Estland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1251]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1265]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfred Kiefer</name></author>
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