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	<title>Pärchenegel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=P%C3%A4rchenegel&amp;diff=7341&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:2454:8569:9500:1552:F1D1:BD2B:FB31: Arabien gehört nicht zu Afrika.</title>
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		<updated>2025-06-21T06:13:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arabien gehört nicht zu Afrika.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Pärchenegel&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Schistosoma&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[David Friedrich Weinland|Weinland]], 1858&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Schistosomatidae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Strigeatida&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Saugwürmer&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Trematoda&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Plattwürmer&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Plathelminthes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Stamm&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Urmünder&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Protostomia&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Schistosoma mansoni trematodes.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;Schistosoma mansoni&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;rechts das Männchen, in der Mitte das Weibchen, links ein Paar&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pärchenegel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Schistosoma&amp;#039;&amp;#039; von {{grcS|σχιστος}} &amp;#039;&amp;#039;schistos&amp;#039;&amp;#039; ‚gespalten‘ und {{lang|grc|σῶμα}} &amp;#039;&amp;#039;soma&amp;#039;&amp;#039; ‚Körper‘) sind eine [[Gattung (Biologie)|Gattung]] [[Parasitismus|parasitisch]] lebender [[Saugwürmer]], die vor allem in den [[Tropen]] und [[Subtropen]] vorkommen. Weltweit sind bis jetzt 83 Arten bekannt. Benannt wurden sie ursprünglich als &amp;#039;&amp;#039;Bilharzia&amp;#039;&amp;#039; nach [[Theodor Bilharz]], heute ist nur noch der Name &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schistosoma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; üblich. Umgangssprachlich wird er oft als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nilwurm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, was seiner weltweiten Verbreitung jedoch nicht gerecht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Pärchenegel zeichnen sich durch einige morphologische und physiologische Besonderheiten aus, die sie von allen übrigen Saugwürmern unterscheiden. So handelt es sich etwa um die einzigen getrenntgeschlechtlichen Vertreter unter den Saugwürmern. Männchen und Weibchen der Pärchenegel unterscheiden sich in Größe und Gestalt ([[Dimorphismus|Geschlechtsdimorphismus]]): Das längere Weibchen lebt nach der Kopulation in der Bauchfalte des Männchens ([[Dauerkopula]]), wobei das Vorder- und Hinterende aus dieser hervorragen. Die Bauchfalte des Männchens wird auch als &amp;#039;&amp;#039;Canalis gynaecophorus&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die [[humanpathogen]]en Vertreter der Pärchenegel sind hauptsächlich in den tropischen Regionen der Welt zu finden. &amp;#039;&amp;#039;[[Schistosoma mansoni]]&amp;#039;&amp;#039;, ein wichtiger Erreger der [[Schistosomiasis|Bilharziose]], ist überall dort auf dem afrikanischen Kontinent und der Arabischen Halbinsel vertreten, wo der wichtige Zwischenwirt [[Biomphalaria pfeifferi]] vertreten ist. Diese Posthornschnecke ist vor allem in stehenden und langsam fließenden Gewässern zu finden. &amp;#039;&amp;#039;Schistosoma mansoni&amp;#039;&amp;#039; gelangte im 19. Jahrhundert durch den Sklavenhandel nach Südamerika und ist auch in der östlichen Karibik anzutreffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marianne Abele-Horn]]: &amp;#039;&amp;#039;Antimikrobielle Therapie. Entscheidungshilfen zur Behandlung und Prophylaxe von Infektionskrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitarbeit von Werner Heinz, Hartwig Klinker, Johann Schurz und August Stich, 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Peter Wiehl, Marburg 2009, ISBN 978-3-927219-14-4, S. 293.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem afrikanischen Kontinent kommt weiterhin die wichtige humanpathogene Art &amp;#039;&amp;#039;[[Schistosoma haematobium]]&amp;#039;&amp;#039; vor. In China, Japan und einigen anderen Ländern Ostasiens bzw. Südostasiens findet sich &amp;#039;&amp;#039;[[Schistosoma japonicum]]&amp;#039;&amp;#039; als humanpathogener Vertreter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Europa und Nordamerika sind lediglich einige Gattungen vertreten, die bei Entenvögeln parasitieren. Diese Vertreter haben zwar keine medizinische Relevanz für den Menschen, jedoch kann das zweite freischwimmende Larvenstadium, die Cercarie, in betroffenen Badeseen in die Haut des Menschen eindringen, wo es abstirbt und unangenehmen Juckreiz auslöst ([[Badedermatitis]] bzw. Cercariendermatitis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele verschiedene Arten, welche bei Tieren verbreitet sind. &amp;#039;&amp;#039;Schistosoma bovis&amp;#039;&amp;#039; befällt Rinder und Schafe. &amp;#039;&amp;#039;Schistosoma japonicum&amp;#039;&amp;#039; kann bei Mensch und Tier Krankheiten auslösen. Das Wirtsspektrum verschiedener Unterarten umfasst [[Hausrind|Rinder]], [[Hausschwein|Schweine]], [[Hauspferd|Pferde]] Hunde, [[Hausschaf|Schafe]] und [[Hausziege|Ziegen]]. Die Verbreitung bei Tieren erstreckt sich auf [[Südamerika]], [[Afrika]] und [[Ostasien]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dwight D. Bowman: &amp;#039;&amp;#039;Georgis&amp;#039; Parasitology for Veterinarians.&amp;#039;&amp;#039; St. Louis 2022, S. 149–151&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenszyklus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bilharziose Kreislauf.svg|mini|Lebenszyklus des Pärchenegels]]&lt;br /&gt;
[[Datei:S mansoni eggF.jpg|mini|Eier von &amp;#039;&amp;#039;Schistosoma mansoni&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Pärchenegel parasitieren bei Säugetieren, Vögeln und Krokodilen (&amp;#039;&amp;#039;Griphobilharzia&amp;#039;&amp;#039;) im Gefäßsystem.&lt;br /&gt;
Die mit dem Harn oder Stuhl des Endwirtes ins Wasser gelangten Eier enthalten eine Wimpernlarve ([[Miracidium]]), welche schlüpft und aktiv in den ersten Zwischenwirt (in der Regel eine [[Posthornschnecke]]) eindringt. Dort entwickelt es sich zur sogenannten [[Sporozyste|Muttersporozyste]], die wiederum [[Sporozyste|Tochtersporozysten]] bildet, welche in die Mitteldarmdrüse der Schnecke einwandern. Dort produzieren die Tochtersporozysten die charakteristischen [[Cercarie|Gabelschwanzcercarien]]. Letztere verlassen die Schnecke mit deren Ausscheidungen und befinden sich nun wieder frei im Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wasser müssen die Cercarien einen geeigneten Endwirt finden. Bei Kontakt mit dem Endwirt dringt die Cercarie durch die Haut in die Blutbahn ein und wirft dabei den Gabelschwanz ab. Unter starkem Längenwachstum und Umstrukturierung des [[Neodermis|Tegumentes]] wandelt sich die Larve zu einem jungen, aber noch nicht geschlechtsreifen Wurm, den man als Schistosomulum bezeichnet. Die Schistosomula halten sich zunächst in der Lunge auf und wandern zur Paarung in die [[Pfortader]], wo durch Aufnahme eines Weibchens in die Bauchfalte des Männchens die Verpaarung erfolgt. Diese [[Begattung|Kopula]] hält ein Leben lang an, was den Pärchenegeln ihren Namen eingebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschlechtsreifen Tiere (Adulti) siedeln sich im Venensystem ihrer Endwirte an, wobei der Ansiedlungsort artspezifisch festgelegt ist (in der Regel [[Mesenterialvene]]n oder [[Harnblasenvene]]n).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die adulten Pärchenegel ernähren sich im Endwirt von Bestandteilen des Blutes, darunter [[Rotes Blutkörperchen|roten Blutkörperchen]] sowie Blutserum. Die ausgewachsenen Tiere sind für den Endwirt unschädlich, während die Eier schwere Erkrankungen auslösen können (siehe unten).&lt;br /&gt;
Das Weibchen der Pärchenegel gibt die befruchteten Eier in den Blutstrom des [[Wirt (Biologie)|Wirts]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Entzündungsreaktionen in den Venen, in denen die adulten Pärchenegel leben, werden die Gefäße durchlässig und die Eier gelangen in den Darm oder die Harnblase. Dies trifft allerdings nur für etwa 50 % der Eier zu. Die restlichen Eier werden mit dem Blutstrom verdriftet und gelangen in unterschiedliche Organe des Körpers. In den betroffenen Organgeweben (vor allem [[Niere]], [[Leber]], [[Darm]] und [[Gehirn]]) kann es durch die Reaktion des Immunsystems auf Substanzen, die von dem im Ei sich entwickelnden Embryo abgegeben werden, zu Krankheitserscheinungen kommen, die zu dem für den Wirtsorganismus gefährlichen Krankheitsbild der &amp;#039;&amp;#039;Bilharziose&amp;#039;&amp;#039; oder [[Schistosomiasis]] führen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaft geht heute auch davon aus, dass die Infektion durch den Wurm auch zu Blasenkrebs führen kann. Im Juli 2009 wurden nach vierjähriger Arbeit die 11.800 Gene des Bilharziose-Erregers entziffert und zum Teil analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Im Folgenden sind einige Arten mit der dazugehörigen Wirts-Schneckengattung oder -Art darunter aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schistosoma mansoni]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Biomphalaria glabrata]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Biomphalaria alexandrina]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Biomphalaria sudanica]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Biomphalaria pfeifferi]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Biomphalaria straminea]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Planorbis boissyi]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Australorbis glabratus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schistosoma haematobium]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Bulinus truncatus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Bulinus globosa]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Bulinus globosus]]&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;[[Physopsis globosa]]&amp;#039;&amp;#039; - aus: &amp;#039;&amp;#039;Dönges&amp;#039;&amp;#039;, Parasitologie, 1988) (?)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Physopsis africana]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Planorbarius]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schistosoma intercalatum]]&amp;#039;&amp;#039; (Zentralafrika&amp;lt;ref&amp;gt;Marianne Abele-Horn (2009), S. 293.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Indoplanorbis]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Bulinus forskali]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schistosoma japonicum]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Oncomelania hupensis]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Schistosomophora]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Katayama (Gattung)|Katayama]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schistosoma mekongi]]&amp;#039;&amp;#039; (China und Südostasien&amp;lt;ref&amp;gt;Marianne Abele-Horn (2009), S. 293.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Tricula aperta]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schisostoma bovis]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mahmoud&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adel A. F. Mahmoud |Titel=Schistosomiasis |Verlag=Imperial College Press |Datum=2001 |ISBN=1-86094-146-X |Seiten=20, 392 |Online=https://books.google.com/books?id=G0Aa4J_rjiIC&amp;amp;lpg=PA7&amp;amp;pg=PA20#v=onepage&amp;amp;q=bovis&amp;amp;f=false |Abruf=2016-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;A. Mouahid, A. Théron: &amp;#039;&amp;#039;Schistosoma bovis: variability of cercarial production as related to the snail hosts: Bulinus truncatus, B. wright and Planorbarius metidjensis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Int J Parasitol.&amp;#039;&amp;#039; 17(8), Dez 1987, S. 1431–1434. PMID 3440697&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Bulinus globosus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Bulinus forskalii]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Bulinus nyassanus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Bulinus truncatus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Planorbarius metidjensis]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 wurden vier weitere Arten zu dieser Gattung hinzugefügt, die vorher in der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Orientobilharzia&amp;#039;&amp;#039; geführt wurden. &amp;#039;&amp;#039;Orientobilharzia&amp;#039;&amp;#039; kann von &amp;#039;&amp;#039;Schisostoma&amp;#039;&amp;#039; [[Morphologie (Biologie)|morphologisch]] lediglich durch die Anzahl der Hoden unterschieden werden. Eine Überprüfung der morphologischen und molekularen Daten hatte gezeigt, dass dieser Unterschied zu klein ist, um eine Trennung in verschiedene Gattungen zu rechtfertigen. Die betroffenen vier Arten sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schistosoma bomfordi&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schistosoma datta&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schistosoma harinasutai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schistosoma turkestanicum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hybride ==&lt;br /&gt;
Verschiedene [[Hybride]] wurden beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hybride &amp;#039;&amp;#039;S. haematobium-S.guineensis&amp;#039;&amp;#039; wurde 1996 in [[Kamerun]] beobachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;L. A. Tchuem-Tchuenté, V. R. Southgate, F. Njiokou, T. Njine, L. E. Kouemeni u. a.: &amp;#039;&amp;#039;The evolution of schistosomiasis at Loum, Cameroon: replacement of Schistosoma intercalatum by S. haematobium through introgressive hybridization.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Trans R Soc Trop Med Hyg.&amp;#039;&amp;#039; 91, 1997, S. 664–665. [[doi:10.1016/S0035-9203(97)90513-7]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 wurde eine Hybride &amp;#039;&amp;#039;S. mansoni-S. rodhaini&amp;#039;&amp;#039; in Schnecken im westlichen [[Kenia]] gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;J. A. T. Morgan, R. J. DeJong, N. J. S. Lwambo, B. N. Mungai, G. M. Mkoji u. a.: &amp;#039;&amp;#039;First report of a natural hybrid between Schistosoma mansoni and S. rodhaini.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Parasitology.&amp;#039;&amp;#039; 89, 2003, S. 416–418.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 wurden &amp;#039;&amp;#039;S. haematobium–Schistosoma bovis&amp;#039;&amp;#039;-Hybride in Kinden im nördlichen [[Senegal]] beschrieben. Das Flussbecken des [[Senegal (Fluss)|Senegal]] hat sich seit den 1980er Jahren stark verändert, nachdem der [[Diama-Damm]] im Senegal und die [[Manantali-Talsperre]] in [[Mali]] errichtet wurden. Mit neuen Formen der Landwirtschaft, zunehmendem Viehbestand, Zuwanderung von Menschen und Stellen, wo Menschen und Rinder gemeinsam das Wasser verschmutzen, wurde die Hybridisierung zwischen verschiedenen Schistosoma-Spezies ermöglicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;huyse&amp;quot;&amp;gt;T. Huyse, B. L. Webster, S. Geldof u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Bidirectional introgressive hybridization between a cattle and human schistosome species.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;PLoS Pathog.&amp;#039;&amp;#039; 5, 2009, S. e1000571. [[doi:10.1371/journal.ppat.1000571]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die gleiche Hybride wurde 2015 bei einem Schistosoma-Ausbruch auf [[Korsika]] identifiziert, welcher am Fluss [[U Cavu]] seinen Anfang nahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lancet&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jérôme Boissier, Sébastien Grech-Angelini, Bonnie L Webster u. a. |Titel=Outbreak of urogenital schistosomiasis in Corsica (France): an epidemiological case study |Sammelwerk=The Lancet Infectious Diseases |Band=16 |Nummer=8 |Datum=2016 |Seiten=971–979 |DOI=10.1016/S1473-3099(16)00175-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kai Kupferschmidt: [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/tropenkrankheiten-killerwurm-bedroht-millionen-1.3276394-2 &amp;#039;&amp;#039;Killerwurm bedroht Millionen: Der Parasit könnte bereits eine neue Strategie gefunden haben.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;SZ online.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Parasiten des Menschen]]&lt;br /&gt;
* [[Praziquantel]], ein Wirkstoff gegen Schistosomen (Pärchenegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schistosoma|Pärchenegel}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/tropischer-parasit-wuermer-im-blut-als-reisesouvenir-a-458798.html Spiegel Online: Tropischer Parasit, Würmer im Blut als Reisesouvenir]&lt;br /&gt;
* [https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=30388 Erbgut des Pärchenegels wurde 2009 entziffert]&lt;br /&gt;
* [https://www.tagesspiegel.de/wissen/impfstoffe-waffen-gegen-den-wurm/7900952.html Tagesspiegel: Waffen gegen den Wurm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saugwürmer|Parchenegel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parasit des Menschen|Parchenegel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parasit bei Säugetieren|Parchenegel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A02:2454:8569:9500:1552:F1D1:BD2B:FB31</name></author>
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