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	<title>Oviparie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-07T16:58:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Oviparie&amp;diff=2721&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lily.butterfly.161: Grammatik eines Satzes durch Hinzufügen eines Wortes behoben: findet […] -&gt;  findet […] statt</title>
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		<updated>2025-08-07T00:22:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatik eines Satzes durch Hinzufügen eines Wortes behoben: findet […] -&amp;gt;  findet […] statt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tortoise-Hatchling.jpg|thumb|300px|Schlüpfende Schildkröte]]&lt;br /&gt;
[[File:Adolphe Millot oeufs-fixed.jpg|thumb|Anhand von Form, Farbe, Musterung und Größe lassen sich die Eier unterschiedlicher oviparer Tierarten unterscheiden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ovipar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Latein|lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;oviparus&amp;#039;&amp;#039; ‚eigeboren‘) bezeichnet man [[Tiere]], die [[Ei]]er legen. Diese Tiere machen mit 99 Prozent den Großteil aller [[Tierart]]en aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zdf.de/arte/arte/page-video-artede-das-ei---aufbruch-ins-leben-100.html &amp;#039;&amp;#039;Das Ei - Aufbruch ins Leben&amp;#039;&amp;#039;] [[ZDF]], aufgerufen am 12. September 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oviparie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht die [[Viviparie]] gegenüber. Die Vertreter beider Fortpflanzungsformen stellen keine taxonomischen Gruppen ([[Taxon]]) dar, sondern werden lediglich über Unterschiede bei der [[Geschlechtliche Fortpflanzung|geschlechtlichen Fortpflanzung]] gegeneinander abgegrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff der Oviparie ist eng mit dem [[Taxon]] der [[Amnioten|Amniota]] verknüpft, deren Eigenschaft es ist, sich ohne freies Larvalstadium unabhängig von Gewässern fortpflanzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition und Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Oviparie handelt es sich um eine Fortpflanzungsform, bei der entweder befruchtete Eier abgelegt werden oder die Eier unmittelbar nach der Eiablage befruchtet werden. Die innere [[Befruchtung]] findet dabei vor der Eiablage durch [[Begattung]] oder durch die Übergabe einer [[Spermatophore]] statt. Weichschalige Eier, wie der [[Laich]] von [[Fische]]n, [[Amphibien]], [[Schwämme]]n, [[Blumentiere]]n (wie [[Korallen]]) wird dabei oftmals durch äußere Besamung befruchtet, bei der die unbefruchteten Eier im Wasser von den abgegebenen männlichen Spermien befruchtet werden.&amp;lt;ref name = SPE&amp;gt;[https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/oviparie/48572 &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Biologie. Oviparie&amp;#039;&amp;#039;] [[Spektrum der Wissenschaft]], aufgerufen am 12. September 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/oviparie/48572 &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Biologie. Oviparie&amp;#039;&amp;#039;] Meerwasser-Lexikon, aufgerufen am 12. September 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Embryo]] wird während seiner gesamten [[Embryogenese]] (&amp;#039;&amp;#039;Embryonalentwicklung&amp;#039;&amp;#039;) vom im Ei gespeicherten [[Dotter]] ernährt. Hat das Jungtier nach der Eiablage eine bestimmte Größe und damit ein bestimmtes Entwicklungsstadium erreicht, [[Schlüpfen|schlüpft]] es aus.&amp;lt;ref name = SPE/&amp;gt; Die Anzahl der Jungtiere ist bei oviparen Arten in der Regel höher als bei lebend gebärenden Spezies.&amp;lt;ref name = Viv&amp;gt;[https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/viviparie/69785 &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Biologie. Vivipare&amp;#039;&amp;#039;] [[Spektrum der Wissenschaft]], aufgerufen am 12. September 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen ist die Oviparie von der [[Viviparie]]. Tiere, bei denen die Embryonalentwicklung im Mutterleib abläuft und Jungtiere anschließend geboren werden, sind vivipar oder lebendgebärend. Echte Viviparie besteht nur bei [[Höhere Säugetiere|höheren Säugetieren]] (&amp;#039;&amp;#039;Plazentatiere&amp;#039;&amp;#039;), bei denen die Versorgung des Embryos über eine [[Plazenta]] erfolgt.&amp;lt;ref name = Viv/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ovipar sind [[Vögel]], innerhalb der [[Säugetiere]] die [[Kloakentiere]], die meisten [[Reptilien]], inklusive der [[Dinosaurier|Dino-]] und anderer [[Saurier]], sowie der überwiegende Teil der [[Schwanzlurche]], [[Gliederfüßer]], [[Würmer]] und [[Insekten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonderformen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Echidna - melbourne zoo.jpg|thumb|Der [[Kurzschnabeligel]] zählt zu den wenigen oviparen Säugetieren]]&lt;br /&gt;
[[File:Red-backed Toadlet - Pseudophryne coriacea.jpg|thumb|Frösche der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Pseudophryne&amp;#039;&amp;#039; wie dieser &amp;#039;&amp;#039;Pseudophryne coriacea&amp;#039;&amp;#039; legen keine Eier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ovoviviparie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Spezialform der Oviparie beziehungsweise eine Übergangsform zwischen Oviparie und Viviparie ist die [[Ovoviviparie]]. Dabei verbleiben die Embryonen im Mutterleib in ihren Eiern, wo sie durch den [[Dotter]] versorgt werden. Erst wenn ihre Embryonalentwicklung abgeschlossen ist, schlüpfen die Jungtiere, kurz vor, während oder direkt nach der Geburt aus ihren Eiern. Obwohl ovovivipare Tiere ihre Eier im Leibesinneren ausbrüten, ist die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;lebendgebärend&amp;#039;&amp;#039; nicht zutreffend. Das Verhalten gilt als evolutionäre Anpassung, da es die Risiken, denen die Eier durch Hitze, Kälte, Trockenheit oder Räuber ausgesetzt wäre, verringert.&amp;lt;ref name = SDU&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/wissen/das-ei-als-erfolgsprinzip-der-evolution-vor-dem-durchbruch-1.1327760 &amp;#039;&amp;#039;Das Ei als Erfolgsprinzip der Evolution:Vor dem Durchbruch&amp;#039;&amp;#039;] [[Süddeutsche Zeitung]], aufgerufen am 12. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene [[Skink]]e, [[Boas (Familie)|Boas]], [[Vipern]], [[Seeschlangen]] und [[Schleichen]] sind ovovivipar.&amp;lt;ref name = SDU/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von [[Haie]]n und anderen [[Knorpelfische]]n, wenigen [[Knochenfische]]n, einigen [[Webspinnen|Spinnen]] und [[Blattläuse]]n ist ein ähnliches Fortpflanzungsverhalten bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ovuliparie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ovuliparie (von [[Follikelsprung|Ovulation]] – als Entstehung unbefruchteter [[Eizelle]]n) liegt vor, wenn unbefruchtete Eier abgelegt werden, die erst außerhalb des Körpers der Mutter befruchtet werden, also durch äußere Befruchtung. Ovulipar sind die meisten [[Knochenfische]] und der größte Teil der [[Froschlurche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ovipare Säugetiere ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzigen eierlegenden [[Säugetier]]e sind die [[Kloakentiere]], von denen es nur noch fünf [[rezent]]e [[Art (Biologie)|Arten]] gibt; das [[Schnabeltier]] (&amp;#039;&amp;#039;Ornithorhynchus anatinus&amp;#039;&amp;#039;), den [[Kurzschnabeligel]] (&amp;#039;&amp;#039;Tachyglossus aculeatus&amp;#039;&amp;#039;) und die drei Arten der [[Langschnabeligel]] (&amp;#039;&amp;#039;Zaglossus&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name = Viv/&amp;gt;&amp;lt;ref name = SDU/&amp;gt;&amp;lt;ref name = ZOO&amp;gt;[https://www.zoo-frankfurt.de/tiere/tiere-von-a-z/tiere-von-a-z-detailansicht/animal/kurzschnabeligel &amp;#039;&amp;#039;Schnabeligel, Kurz- (Tachyglossus aculeatus)&amp;#039;&amp;#039;] [[Zoo Frankfurt]], abgerufen am 12. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vivipare Froschlurche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinahe alle [[Froschlurche]] legen Eier. Ausnahmen gibt es lediglich bei [[Australische Südfrösche (Überfamilie)|Australischen Südfröschen]] der [[Gattung (Biologie)|Gattungen]] &amp;#039;&amp;#039;Pseudophryne&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-642-65048-2_4 &amp;#039;&amp;#039;Hans Fischer: Deuterostomia&amp;#039;&amp;#039;] [[Springer Fachmedien]], abgerufen am 12. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Volker Blüm |Titel=Vergleichende Reproduktionsbiologie der Wirbeltiere |Verlag=Springer Verlag |Ort=Berlin |Datum=1985 |ISBN=978-3-662-10773-7 |Seiten=390}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erwin Hentschel, Günther Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Zoologisches Wörterbuch. Tiernamen, allgemeinbiologische, anatomische, physiologische Termini und biographische Daten.&amp;#039;&amp;#039; 4., überarbeitete und erweiterte Auflage. Gustav Fischer Verlag, Jena 1990, ISBN 3-334-00348-5.&lt;br /&gt;
* [[Adolf Remane]], [[Volker Storch]], [[Ulrich Welsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurzes Lehrbuch der Zoologie.&amp;#039;&amp;#039; 6., neubearbeitete Auflage. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart u. a. 1989, ISBN 3-334-00333-7.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Günter Petzold]]: &amp;#039;&amp;#039;Aufgaben und Probleme bei der Erforschung der Lebensäußerungen der Niederen Amnioten (Reptilien).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Milu. Mitteilungen aus dem Tierpark Berlin-Friedrichsfelde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5, Heft 4/5, 1982, {{ISSN|0076-8839}}, S. 485–786, (Nachdruck: (= &amp;#039;&amp;#039;Berliner Tierpark-Buch.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 38). Verlag für Biologie und Natur, Berlin 1984).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eier|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fortpflanzung (Zoologie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lily.butterfly.161</name></author>
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