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	<title>Otto Suhr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Otto_Suhr&amp;diff=6200&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Abkürzung korrigiert, Komma korrigiert, Links optimiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-09-12T17:25:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzung korrigiert, Komma korrigiert, Links optimiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F002766-0003, Erholungsreise für Berliner Kinder.jpg|mini|hochkant=1.5|Otto Suhr (Bildmitte), 1955]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Ernst Heinrich Hermann Suhr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. August]] [[1894]] in [[Oldenburg (Oldb)]]; † [[30. August]] [[1957]] in [[West-Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und vom 11. Januar 1955 bis zu seinem Tod [[Regierender Bürgermeister von Berlin|Regierender Bürgermeister]] von West-Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suhr war in der Zeit der [[Weimarer Republik]] Gewerkschaftssekretär und Journalist, später leistete er [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]]. Von 1946 bis 1950 war er Vorsteher der [[Berliner Stadtverordnetenversammlung]], die nach der Spaltung der gemeinsamen Kommunalverwaltung 1948 nur noch in den [[Viermächte-Status#Berlin|Westsektoren der Stadt]] wirken konnte. Als Berliner Vertreter gehörte er 1948/1949 dem [[Parlamentarischer Rat|Parlamentarischen Rat]] und anschließend bis 1952 dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] an. Außerdem leitete er von 1948 bis 1955 die [[Deutsche Hochschule für Politik]], aus der später das [[Otto-Suhr-Institut]] für Politikwissenschaft der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Inkrafttreten der West-Berliner Landesverfassung war Otto Suhr von 1951 bis 1955 erster Präsident des [[Abgeordnetenhaus von Berlin|Abgeordnetenhauses von Berlin]]. Als Nachfolger [[Walther Schreiber]]s wurde er infolge der [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1954|Abgeordnetenhauswahl im Dezember 1954]] Stadtoberhaupt und Regierungschef West-Berlins und stand an der Spitze [[Senat Suhr|eines Senats]] aus SPD und CDU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben bis 1933 ==&lt;br /&gt;
Otto Suhr war der Sohn eines (Ober-)Postsekretärs und wuchs in einem bürgerlich-liberalen Elternhaus auf. Den beruflichen Stationen des Vaters folgend, zog er im Alter von neun Jahren mit seiner Familie nach [[Osnabrück]], vier Jahre später nach [[Leipzig]]. Nach dem Abitur an der dortigen Städtischen Oberrealschule begann er 1914 an der Leipziger Universität sein Studium in den Fächern [[Germanistik]] und [[Geschichte]] (insbesondere bei [[Karl Lamprecht]] am [[Institut für Kultur- und Universalgeschichte]]), das er wegen Teilnahme am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] für fünf Jahre unterbrechen musste. Er war [[Leutnant]] der Reserve im Königlich-Sächsischen Reserve-Feld-Artillerie-Regiment Nr. 40 der [[Sächsische Armee|sächsischen Armee]] und konnte sich als Artillerieverbindungsoffizier an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] auszeichnen. Während der [[Kerenski-Offensive]] konnte er unversehrt mit einer Meldung über die Sprengungen an seine Artilleriegruppe zurückkehren. Er wurde deshalb am 10. August 1917 mit dem Ritterkreuz des [[Militär-St.-Heinrichs-Orden]]s ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SLUB Dresden |url=http://digital.slub-dresden.de/id505787563/692 |titel=Der Königlich Sächsische Militär-St.-Heinrichs-Orden |sprache=de-DE |abruf=2023-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Kriegsende setzte er ab 1919 sein Studium in Leipzig fort, zusätzlich zu Geschichte (u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Erich Brandenburg]]) und Germanistik (Literaturgeschichte bei [[Georg Witkowski]]) belegte er nun [[Volkswirtschaft]] und [[Zeitungswissenschaft]] (bei [[Karl Bücher]]).&amp;lt;reF&amp;gt;[[Gerald Wiemers]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.leipzig-lese.de/persoenlichkeiten/s/suhr-otto/student-in-leipzig-otto-suhr/ Student in Leipzig: Otto Suhr]&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig-Lese.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch vor Abschluss seines Studiums übernahm Suhr 1920 eine Stelle als Pressereferent bei der [[Reichszentrale für Heimatdienst]] in Kassel. In Leipzig heiratate er 1921 die gelernte Bibliothekarin und spätere Journalistin [[Susanne Suhr|Susanne Pawel]] (1893–1989), Tochter eines jüdischen Kaufmanns. Im Jahr darauf wurde er [[Arbeitersekretariat|Arbeitersekretär]] beim [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund|Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund]] in Kassel. Seine [[Promotion (Doktor)|Promotion]] erfolgte 1923 bei [[Walter Goetz]] in Leipzig zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Die berufsständische Verfassungsbewegung in Deutschland bis zur [[Revolution 1848|Revolution von 1848]]&amp;#039;&amp;#039;. Er war publizistisch tätig und war Dozent zu wirtschafts- und sozialpolitischen Themen an mehreren [[Volkshochschule]]n in [[Nordhessen]] und [[Thüringen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gunter Lange: &amp;#039;&amp;#039;Otto Suhr, 1894–1957 – Leidenschaft für reale Politik und Politikwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Schriftenreihe des Abgeordnetenhauses von Berlin, 2019, S. 11, S. 15–16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 1925 wechselte Suhr als Leiter der wirtschaftspolitischen Abteilung in die Zentrale des [[Allgemeiner freier Angestelltenbund|Allgemeinen freien Angestelltenbundes]] (AfA) nach [[Berlin]], untersuchte die wirtschafts- und sozialpolitische Lage der Angestelltenschaft in der [[Weimarer Republik]]. In der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; prognostizierte er Ende 1932 die Dauer einer damals drohenden NS-Herrschaft auf zwölf Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunter Lange: Otto Suhr, Im Schatten von [[Ernst Reuter]] und [[Willy Brandt]], Eine Biographie, Verlag Dietz Nachfolger, Bonn 1994, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== NS-Zeit ==&lt;br /&gt;
Von 1933 bis 1935 arbeitete Otto Suhr als Redakteur für die Berliner Wochenzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Blick in die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; sowie als freier Wirtschaftspublizist, u.&amp;amp;nbsp;a. für die &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und das Magazin &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Volkswirt&amp;#039;&amp;#039;. 1936 beauftragte er [[Andreas Gayk]] als seinen freien Mitarbeiter mit Rechercheaufgaben. Zu dieser Zeit wohnte Suhr in der Kreuznacher Straße 28 in [[Berlin-Wilmersdorf|Wilmersdorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jensen, Rickers: &amp;#039;&amp;#039;Andreas Gayk&amp;#039;&amp;#039;. Neumünster 1974, S.&amp;amp;nbsp;196.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten gehörte Suhr dem gewerkschaftlichen Untergrund und dem Widerstandskreis um [[Adolf Grimme]] an. Vor Kriegsbeginn forderte ihn die [[Reichsschrifttumskammer]] mehrmals auf, sich von seiner Ehefrau Susanne, die aus einem jüdischen Elternhaus stammte, zu trennen. Otto Suhr lehnte dies kategorisch ab, konnte dank Intervention der [[Frankfurter Zeitung]] weiterhin publizistisch arbeiten. Dennoch wurde er mehrmals von der Gestapo gesucht, aber konnte zeitweise untertauchen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunter Lange: Otto Suhr, Im Schatten von Ernst Reuter und Willy Brandt, Eine Biographie, Verlag Dietz Nachfolger, Bonn 1994, S. 96 – S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen 1944 sollte Suhr zur Organisation Todt eingezogen werden, und Ehefrau Susanne war von Deportation bedroht. Als ihm gegen Ende des Krieges die Verhaftung drohte, gelang ihm im letzten Augenblick die Flucht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin.de/rbmskzl/regierende-buergermeisterin/buergermeister-von-berlin/buergermeistergalerie/artikel.4621.php berlin.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Unterkunft fanden er und seine jüdische Ehefrau bei der Berliner Journalistin [[Herta Zerna]], die mehrere jüdische Bürger vor dem Zugriff durch die Gestapo schützte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Böthig]], Stefanie Oswalt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Juden in Rheinsberg. Eine Spurensuche.&amp;#039;&amp;#039; Edition Rieger, Karwe 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Ende Mai 1945 leitete Otto Suhr eine wirtschaftspolitische Abteilung im Magistrat, engagierte sich für den Wiederaufbau der SPD und der Gewerkschaften in der Viersektorenstadt Berlin. Er wandte sich vehement gegen die im April 1946 in der Sowjetischen Besatzungszone vollzogene [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED]]. Für die in den Westsektoren Berlins reorganisierte SPD (unter dem Vorsitz [[Franz Neumann (Politiker)|Franz Neumanns]]) wurde er erster Generalsekretär und organisierte ihren Wahlkampf für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung im Oktober 1946, den die Sozialdemokraten mit 48,7 Prozent der Stimmen gewannen. Die Stadtverordnetenversammlung wählte Suhr zu ihrem Vorsteher, woraufhin er das Amt des SPD-Generalsekretärs ab. Im neu gegründeten [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|Freien Deutschen Gewerkschaftsbund]] (FDGB) kam es zum Streit zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten, der 1948 zur Gründung der [[Unabhängige Gewerkschaftsopposition|Unabhängigen Gewerkschaftsorganisation]] (UGO) in den Westsektoren führte, zu deren maßgeblichen Gründern auch Otto Suhr zählte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunter Lange: Otto Suhr, Im Schatten von Ernst Reuter und Willy Brandt, Eine Biographie, Verlag Dietz Nachfolger, Bonn 1994, S. 109 ff., S. 116 ff., S. 130 ff., S. 154 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1948 bis 1955 leitete Suhr als Direktor die [[Deutsche Hochschule für Politik]], die im 1959 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;[[Otto-Suhr-Institut|Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] aufging. Von 1951 bis 1953 war Suhr Mitglied im Verwaltungsrat des Vereins [[Studentische Darlehnskasse]]&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto Suhr wohnte zuletzt in der [[Berlin-Dahlem|Dahlemer]] Hüninger Straße 4. Er starb am 30. August 1957 in Berlin an Leukämie und wurde auf dem [[Waldfriedhof Zehlendorf]] in [[Berlin-Nikolassee]] beigesetzt. Die Grabstätte in der Abt. IX-W-374/375 gehört zu den [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengräbern des Landes Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin GTafel NeuesStadthaus.jpg|mini|[[Berliner Gedenktafel]] am [[Neues Stadthaus (Berlin)|Neuen Stadthaus]] in [[Berlin-Mitte]], Parochialstraße&amp;amp;nbsp;1–3]]&lt;br /&gt;
Seit 1946 war Suhr Mitglied und bis Anfang 1951 Vorsteher der [[Stadtverordnetenversammlung]] von Berlin. Diese tagte zunächst im [[Neues Stadthaus (Berlin)|Neuen Stadthaus]] im Stadtteil Mitte, der zum sowjetischen Sektor Berlins gehörte. In dieser Zeit blockierte die sowjetische Besatzungsmacht vom 24. Juni 1948 bis Mai 1949 die Land- und Wasserwege zwischen den Westsektoren Berlins (die von der Sowjetischen Besatzungszone umgeben waren) und den westlichen Besatzungszonen Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suhr leitete die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 6. September 1948, die von kommunistischen Demonstranten gestürmt wurde, ohne dass die im sowjetischen Sektor zuständige Volkspolizei diese behinderten. Die Stadtverordneten von SPD, CDU und LDP beschlossen daraufhin, ihre Sitzungen vorläufig ins Studentenhaus der Technischen Universität Berlin am Steinplatz in Charlottenburg zu verlegen, das zum britischen Sektor gehörte. Die SED-Stadtverordneten boykottierten diesen Umzug, womit die gemeinsame Volksvertretung von Groß-Berlin endete, bald darauf wurde für Ost-Berlin auch ein separater Magistrat eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nicht stimmberechtigter Vertreter Berlins nahm Suhr im August 1948 am [[Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee]] teil, der einen Verfassungsentwurf ausarbeiten sollte, der dem Parlamentarischen Rat als Grundlage dienen sollte. Die Arbeit des [[Verfassunggebende Versammlung|Konvents]] bildete somit das Fundament für das [[Grundgesetz]]. Als einer von fünf Berliner Abgeordneten mit beratender Stimme gehörte er von September 1948 bis Mai 1949 auch dem [[Parlamentarischer Rat|Parlamentarischen Rat]] in Bonn an. Nach der ersten [[Bundestagswahl 1949]] entsandte die (West-)Berliner Stadtverordnetenversammlung acht [[Berliner Bundestagsabgeordneter|Abgeordnete mit eingeschränktem Stimmrecht]] – darunter Otto Suhr – in den Deutschen Bundestag, dem er bis zu seiner Mandatsniederlegung am 31. Januar 1952 angehörte. Ein besonderes Anliegen war Suhr die Direktwahl der Berliner Abgeordneten zum Deutschen Bundestag, seine Bemühungen im Bundestag wie auch gegenüber den westlichen Alliierten blieben allerdings erfolglos, wurden erst nach der Wiedervereinigung 1990 Realität.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunter Lange: &amp;#039;&amp;#039;Otto Suhr, Im Schatten von Ernst Reuter und Willy Brandt, Eine Biographie&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Dietz Nachfolger, Bonn 1994, S. 109 ff., S. 116 ff., S. 130 ff., S. 178 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Inkrafttreten der neuen Landesverfassung von (West-)Berlin 1950 und der ersten Wahl des [[Abgeordnetenhaus von Berlin|Abgeordnetenhauses]] war Otto Suhr von Januar 1951 bis Januar 1955 dessen Präsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regierender Bürgermeister ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DBPB 1958 181 Otto Suhr.jpg|mini|[[Briefmarken-Jahrgang 1958 der Deutschen Bundespost Berlin|Briefmarke der Deutschen Bundespost Berlin (1958)]] zum ersten Todestag]]&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1954|Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im Dezember 1954]] war Suhr [[Spitzenkandidat]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], die eine knappe absolute Mehrheit der Mandate erringen konnte. Suhr bildete dessen ungeachtet eine Koalition mit der [[Christlich Demokratische Union|CDU]] und wurde im Januar 1955 zum [[Regierender Bürgermeister von Berlin|Regierenden Bürgermeister von Berlin]] gewählt. [[Franz Amrehn]] von der CDU war sein Stellvertreter. Am 21. Juli 1957 wurde er turnusmäßig zum [[Präsident des Bundesrates (Deutschland)|Präsidenten des Bundesrats]] gewählt, verstarb aber noch vor der Amtsübernahme (die am 7. September 1957 erfolgen sollte). Interimsweise übernahm Bürgermeister Amrehn die Amtsgeschäfte des West-Berliner Regierungschefs, während die Amtszeit des amtierenden Bundesratspräsidenten [[Kurt Sieveking]] aus Hamburg bis Ende Oktober verlängert wurde. Am 3. Oktober 1957 wurde der bisherige Abgeordnetenhauspräsident [[Willy Brandt]] (SPD) zum Regierenden Bürgermeister gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrengrab Otto Suhr.jpg|mini|hochkant|Ehrengrab Otto Suhrs auf dem [[Waldfriedhof Zehlendorf]]]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1954 erhielt Suhr das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großkreuz des Bundesverdienstkreuzes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin sind neben dem &amp;#039;&amp;#039;Otto-Suhr-Institut&amp;#039;&amp;#039; seit 1957 die [[Otto-Suhr-Allee]] und die 1958 im West-Berliner [[Bezirk Wedding]] eröffnete &amp;#039;&amp;#039;Otto-Suhr-Bücherei&amp;#039;&amp;#039; in der Schönwalder Straße nach ihm benannt, die 1997 geschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem sind die „Otto-Suhr-Straße“ in seiner Geburtsstadt [[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]] und der „Otto-Suhr-Ring“ in [[Wiesbaden]] nach ihm benannt. In [[Bremen]] liegt die „Otto-Suhr-Straße“ im direkten Umfeld des Platzes und Einkaufszentrums „[[Berliner Freiheit]]“.&lt;br /&gt;
Die [[Volkshochschule]] Neukölln zu Berlin trägt den Namen Otto-Suhr-Volkshochschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Organisationen der Unternehmer&amp;#039;&amp;#039;, 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Welt der Wirtschaft vom Standort des Arbeiters&amp;#039;&amp;#039;, 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lebenshaltung der Angestellten&amp;#039;&amp;#039;, 1928&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Angestellte und Arbeiter. Wandlungen in Wirtschaft und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, et al., 1928&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tarifverträge der Angestellten&amp;#039;&amp;#039;, 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Auswahl aus Reden und Schriften&amp;#039;&amp;#039;, 1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto Suhr war 1946 bis 1950 gemeinsam mit [[Louise Schroeder]] Herausgeber der in Berlin erscheinenden Halbmonatsschrift &amp;#039;&amp;#039;Das sozialistische Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (Auflage: 20.000, während der Blockade 10.000 Stück).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Otto Suhr&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon des Sozialismus]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Verstorbene Persönlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH, Hannover 1960, S. 306–308.&lt;br /&gt;
* [[Gunter Lange (Gewerkschafter)|Gunter Lange]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Suhr, Im Schatten von [[Ernst Reuter]] und Willy Brandt, Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dietz Nachfolger, Bonn 1994.&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Mielke]] (Hrsg.) unter Mitarbeit von Marion Goers, [[Stefan Heinz]], Matthias Oden, Sebastian Bödecker: &amp;#039;&amp;#039;Einzigartig – Dozenten, Studierende und Repräsentanten der Deutschen Hochschule für Politik (1920–1933) im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Lukas-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-86732-032-0, S.&amp;amp;nbsp;332–336.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783980330343|Seite=259}}&lt;br /&gt;
* Gunter Lange: &amp;#039;&amp;#039;Otto Suhr, 1894–1957 – Leidenschaft für reale Politik und Politikwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Schriftenreihe des Abgeordnetenhauses von Berlin, 2019, ISBN 978-3-922581-34-5.&lt;br /&gt;
* Henriette Hülsbergen: &amp;#039;&amp;#039;Otto Suhr 1894–1957 – Ein politisches Leben&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellungskatalog des Landesarchivs Berlin, 1994&lt;br /&gt;
* Britta Herweg, Siegfried Mielke: &amp;#039;&amp;#039;Otto Suhr – Von der Arbeiterbildung zur Politikwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. [[Otto-Suhr-Institut]], FB Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin, Begleitband zur Ausstellung im Otto-Suhr-Institut, 1999, ISBN 3-929532-27-1&lt;br /&gt;
* Gunter Lange: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten Reuters und Brandt&amp;#039;&amp;#039;, Berliner Stimme, Nr. 12, 2017, S. 10–11&lt;br /&gt;
* {{NDB|25|691||Suhr, Otto|Christoph Stamm|11875775X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11875775X}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/031003}}&lt;br /&gt;
* [https://www.berlin.de/rbmskzl/regierende-buergermeisterin/buergermeister-von-berlin/buergermeistergalerie/artikel.4621.php Kurzbiografie Otto Suhr] auf der Website der Stadt Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Suhr, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Otto Suhr| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierender Bürgermeister von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Stadtverordnetenversammlung (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Parlamentarischen Rates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer des Verfassungskonvents auf Herrenchiemsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Bundestagsabgeordneter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Suhr, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Suhr, Otto Ernst Heinrich Hermann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdA, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. August 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. August 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[West-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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