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	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Opiat</id>
	<title>Opiat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-05T22:19:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Opiat&amp;diff=12215&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-04-25T22:30:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Papaversomniferum.jpg|mini|Schlafmohn &amp;#039;&amp;#039;(Papaver somniferum)&amp;#039;&amp;#039;, aus dessen Milch Opiate gewonnen werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Opiate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden die Schlafmohnalkaloide sowie deren direkte Derivate bezeichnet. Klassisch wurden als Opiate [[Opium|opiumhaltige]] [[Arzneimittel]], wie beispielsweise [[Opiumtinktur]], bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pierer 1861&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers 1908&amp;quot; /&amp;gt; Später wurde der Begriff auch auf Arzneimittel aus [[Alkaloide|Opiumalkaloiden]] ausgedehnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dornblüth 1927&amp;quot; /&amp;gt; In der modernen [[Pharmakologie]] wird der Begriff meist für Opiumalkaloide und die von ihnen abgeleiteten halbsynthetischen und nichtpeptidischen [[Arzneistoff]]e verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aktories 2009&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;!-- Strengere Definitionen schränken den Begriff auf die [[Alkaloid]]e des [[Opium]]s ein, die über [[Opioidrezeptoren]] eine [[Anästhetikum|schmerzstillende]] Wirkung ausüben. --&amp;gt; Andere Definitionen sehen den Opiatbegriff als Synonym für [[Opioide]], zu denen neben den Opiumalkaloiden auch andere natürlich vorkommende Opioide sowie halbsynthetische und vollsynthetische Stoffe mit morphinartigen Eigenschaften zählen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lüllmann 2010&amp;quot; /&amp;gt; Betäubungsmittelrechtlich wird der Begriff Opiat insbesondere im Zusammenhang mit der [[Opiatabhängigkeit]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;BtMVV&amp;quot; /&amp;gt; für Opioide mit einem Abhängigkeitspotential verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Morphin]] ist das älteste und relevanteste Opiat und gilt in der Schmerztherapie als Referenzsubstanz, an der die schmerzstillende Wirkung der anderen Opioide gemessen wird: Eine therapeutische Potenz von 2 bedeutet beispielsweise, dass man nur die Hälfte der Dosis braucht, die bei Verwendung von Morphin erforderlich wäre. In den letzten Jahren haben verstärkt andere Opioide (z. B. [[Oxycodon]], [[Hydromorphon]], [[Fentanyl]]) in der Schmerzmedizin an Bedeutung gewonnen. Ein weiteres Opiat, [[Codein]], dient dagegen überwiegend der Unterdrückung des Hustenreizes ([[Antitussivum]]). Verschiedene Opiate unterliegen den rechtlichen Vorschriften für [[Betäubungsmittel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Gebrauch der modernen Therapien waren Opiate wichtige Medikamente in der [[Psychiatrie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Bangen: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der medikamentösen Therapie der Schizophrenie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1992, ISBN 3-927408-82-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der synthetischen Opiate ==&lt;br /&gt;
Nachdem im [[Sezessionskrieg|Amerikanischen Bürgerkrieg]] verwundeten Soldaten Morphin verabreicht worden war, wurden [[Toleranzentwicklung|Toleranz]] und Abhängigkeit zum sozialen Problem in den USA. Unter Toleranz wird verstanden, dass die Wirkung einer bestimmten Dosis eines Opiates durch Gewöhnung immer geringer wird und eine gleichbleibende Wirkung nur durch Steigerung der Dosis oder den Umstieg auf ein anderes Opiat erreicht werden kann. Abhängigkeit ist ein komplexeres Phänomen, dessen volle Ausprägung als [[Abhängigkeit (Medizin)|Sucht]] bezeichnet wird. Gewöhnlich unterscheidet man grob zwischen körperlicher Abhängigkeit und psychischer Abhängigkeit, die miteinander gekoppelt auftreten. Für beide Formen gilt, dass der Drang zur erneuten Einnahme der wichtigste Aspekt der Abhängigkeit ist. Infolgedessen wurde intensiv nach schmerzstillenden Opiaten gesucht, die nicht zur Abhängigkeit führen, viele wurden für den klinischen Gebrauch in Umlauf gebracht, und nach einiger Zeit stellte sich heraus, dass sie doch zur Sucht führten. Die [[Bayer AG]] brachte beispielsweise 1890 [[Heroin]] auf den Markt. 1937 wurde [[Pethidin]] populär, bekannt unter den Handelsnamen &amp;#039;&amp;#039;Dolantin&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Demerol&amp;#039;&amp;#039;. [[Etorphin]] ist ein weiteres synthetisches Opiat aus den 1960er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aktories 2009&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Herausgeber=Klaus Aktories, Ulrich Förstermann, Franz Bernhard Hofmann, Klaus Starke |Titel=Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie: Begründet von W. Forth, D. Henschler, W. Rummel |Auflage=10. |ISBN=978-3-437-42522-6 |Verlag=Urban &amp;amp; Fischer Verlag/Elsevier |Seiten=230 |Jahr=2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BtMVV&amp;quot;&amp;gt;§5 [[Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung|BtMVV]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dornblüth 1927&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Dornblüth |Titel=Klinisches Wörterbuch |Auflage=13/14. |Jahr=1927 |Online=Eintrag [http://www.textlog.de/17124.html &amp;#039;&amp;#039;Opiate, Opiumsucht&amp;#039;&amp;#039;]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lüllmann 2010&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Lüllmann, Klaus Mohr, Lutz Hein |Titel=Pharmakologie und Toxikologie: Arzneimittelwirkungen verstehen – Medikamente gezielt einsetzen |Jahr=2010 |Auflage=17. |Ort=Stuttgart |ISBN=978-3-13-368517-7 |Verlag=Thieme |Seiten=294–308}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers 1908&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Meyers Großes Konversations-Lexikon |Auflage=15. |Ort=Leipzig |Jahr=1908 |Seiten=77 |Online=Eintrag [http://www.zeno.org/nid/20007186495 &amp;#039;&amp;#039;Opiate&amp;#039;&amp;#039;]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pierer 1861&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Pierer&amp;#039;s Universal-Lexikon |Auflage=12. |Ort=Altenburg |Jahr=1861 |Seiten=313–314 |Online=Eintrag [http://www.zeno.org/nid/20010557245 &amp;#039;&amp;#039;Opiate&amp;#039;&amp;#039;]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Lüllmann, Klaus Mohr: &amp;#039;&amp;#039;Pharmakologie und Toxikologie.&amp;#039;&amp;#039; 15. Auflage. Thieme, Stuttgart / New York 2003, ISBN 3-13-368515-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alkaloid]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opioid]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoffgruppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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