<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ohmsches_Gesetz</id>
	<title>Ohmsches Gesetz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ohmsches_Gesetz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Ohmsches_Gesetz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-07T12:51:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Ohmsches_Gesetz&amp;diff=9359&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: falsches Minuszeichen durch Halbgeviertstrich ersetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Ohmsches_Gesetz&amp;diff=9359&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-04T21:22:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsches &lt;a href=&quot;/index.php?title=Minuszeichen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Minuszeichen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Minuszeichen&lt;/a&gt; durch &lt;a href=&quot;/index.php?title=Halbgeviertstrich&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Halbgeviertstrich (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Halbgeviertstrich&lt;/a&gt; ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ohmsche Gesetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; besagt: Die [[Stromstärke|Stärke]] des durch ein Objekt fließenden [[Elektrischer Strom|elektrischen Stroms]] ist [[proportional]] der [[Elektrische Spannung|elektrischen Spannung]]. Oder umgekehrt: Ist der als Quotient aus Spannung zu Stromstärke definierte [[Elektrischer Widerstand|elektrische Widerstand]] konstant, also unabhängig von Spannung und Stromstärke, so gilt am Objekt das ohmsche Gesetz; das Objekt hat dann ein &amp;#039;&amp;#039;ohmsches Verhalten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung des Gesetzes ehrt [[Georg Simon Ohm]], der diesen Zusammenhang für einige einfache elektrische Leiter als Erster schlüssig nachweisen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich gilt die Annahme des konstanten Widerstandes nur in engem Rahmen und nur für einige Stoffe&amp;amp;nbsp;– insbesondere für Metalle bei konstanter Temperatur. Das ohmsche Gesetz ist heute als Definition eines als &amp;#039;&amp;#039;ohmsch&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Widerstands anzusehen. Es ist die Basis für das Verständnis des Zusammenhangs zwischen Stromstärke und Spannung in elektrischen Stromkreisen. Zusammen mit den Eigenschaften einiger weiterer [[Ideales elektrisches Bauelement|idealer Bauelemente]] ist es Grundlage für viele theoretische und mathematische Behandlungen und für [[Schaltungssimulation]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ohm&amp;#039;s law knopf.anim.2.opt.150px.gif|mini|hochkant=0.7|[[Merkspruch|Merkhilfe]] für den [[Zweisatz]]; anwendbar auf die drei Schreibweisen der aus dem ohmschen Gesetz folgenden Gleichung mit dem [[Akronym]] URI: Horizontal: [[Multiplikation]], Vertikal: [[Division (Mathematik)|Division]] ([[Bruchrechnung|Bruch]]).&lt;br /&gt;
Mathematische Herleitung: &amp;lt;math&amp;gt;\frac U {R \cdot I} = 1&amp;lt;/math&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Das Verhältnis einer an einem elektrischen Leiter (Widerstand) anliegenden [[Elektrische Spannung|elektrischen Spannung]] &amp;lt;math&amp;gt;U&amp;lt;/math&amp;gt; zur [[Stromstärke|Stärke]] &amp;lt;math&amp;gt;I&amp;lt;/math&amp;gt; des hindurchfließenden [[Elektrischer Strom|elektrischen Stromes]] wird definiert als die Größe &amp;#039;&amp;#039;elektrischer Widerstand,&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;IEV&amp;quot;&amp;gt;IEC 60050, deutschsprachige Ausgabe bei [https://www.dke.de/de/services/iev-woerterbuch/iev-schablonen-detailseite?id=41328&amp;amp;type=dke%7Ciev DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Elektrotechnisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;], IEV-Nummer 131–12–04&amp;lt;/ref&amp;gt; die mit dem Formelzeichen &amp;lt;math&amp;gt;R&amp;lt;/math&amp;gt; bezeichnet wird. Bei zeitlich veränderlichen Größen sind [[Augenblickswert]]e zu verwenden.&amp;lt;ref&amp;gt;EN 80000-6, &amp;#039;&amp;#039;Größen und Einheiten – Teil 6: Elektromagnetismus&amp;#039;&amp;#039;, 2008; Eintrag 6–46&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Verhältnis darf keine Zeitfunktion sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www2.dke.de/de/Online-Service/DKE-IEV/Seiten/IEV-Woerterbuch.aspx?search=131-12 &amp;#039;&amp;#039;DKE-IEV-Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;] Eintrag 131–12–02, Fußnote N4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ohmsche Gesetz betrachtet den Widerstand als eine von &amp;lt;math&amp;gt;U&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;I&amp;lt;/math&amp;gt; unabhängige Konstante und ist insofern eine Idealisierung. Damit gilt:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;R = \frac UI = \mathrm{const.}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine passive [[elektrische Schaltung]] mit einer [[Proportionalität]] zwischen Stromstärke und Spannung hat ein &amp;#039;&amp;#039;ohmsches Verhalten&amp;#039;&amp;#039; und weist einen konstanten elektrischen Widerstand auf, der &amp;#039;&amp;#039;[[ohmscher Widerstand]]&amp;#039;&amp;#039; genannt wird. Auch bei nicht-ohmschem Verhalten ist die Größe &amp;#039;&amp;#039;Widerstand&amp;#039;&amp;#039; als Verhältnis &amp;lt;math&amp;gt;U/I&amp;lt;/math&amp;gt; definiert, dann liegt allerdings eine Abhängigkeit des Widerstands z.&amp;amp;nbsp;B. von der Spannung vor. Etwa eine [[Glühlampe#Elektrische Eigenschaften|Glühlampe]] und eine [[Diode#Kennlinie|Diode]] verhalten sich nichtlinear.&lt;br /&gt;
Für die Beschreibung solchen Verhaltens kann der Begriff [[Elektrischer Widerstand#Differentieller Widerstand|differentieller Widerstand]] hilfreich sein, der den Zusammenhang zwischen einer kleinen Spannungsänderung &amp;lt;math&amp;gt;\Delta U&amp;lt;/math&amp;gt; und der zugehörigen Stromstärkeänderung &amp;lt;math&amp;gt;\Delta I&amp;lt;/math&amp;gt; angibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugehörige Gleichung lässt sich (durch [[Äquivalenzumformung]]en) in drei Schreibweisen darstellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;R = \frac U I \quad\Leftrightarrow\quad U =R\cdot I \quad\Leftrightarrow\quad I=\frac U R&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielfach wird schon allein die Definition der Größe &amp;#039;&amp;#039;Widerstand&amp;#039;&amp;#039; als Quotient von Spannung und Stromstärke als „ohmsches Gesetz“ bezeichnet, obwohl einzig die &amp;#039;&amp;#039;Konstanz&amp;#039;&amp;#039; des Widerstands die Kernaussage des ohmschen Gesetzes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokale Betrachtungsweise ==&lt;br /&gt;
In einer lokalen Betrachtung wird das ohmsche Gesetz durch den linearen Zusammenhang zwischen dem [[Elektrische Stromdichte|Stromdichte]]-[[Vektorfeld]] &amp;lt;math&amp;gt;\vec J&amp;lt;/math&amp;gt; (in Komponenten &amp;lt;math&amp;gt;J_m&amp;lt;/math&amp;gt;) und dem elektrischen [[Elektrische Feldstärke|Feldstärke]]-Vektorfeld &amp;lt;math&amp;gt;\vec E&amp;lt;/math&amp;gt; (in Komponenten &amp;lt;math&amp;gt;E_m&amp;lt;/math&amp;gt;) mit dem [[Elektrische Leitfähigkeit|elektrischen Leitfähigkeits]]-[[Tensor]] &amp;lt;math&amp;gt;\boldsymbol{\sigma}&amp;lt;/math&amp;gt; (in Komponenten &amp;lt;math&amp;gt;\sigma_{mn}&amp;lt;/math&amp;gt;) als [[Transportkoeffizient]] beschrieben:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\vec{J} = \boldsymbol{\sigma} \, \vec{E}&amp;lt;/math&amp;gt;, oder in Komponenten &amp;lt;math&amp;gt;J_m = \sigma_{mn} \, E_n\ ,&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
wobei die Indizes &amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039; von 1 bis 3 laufen (&amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;y&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;z&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Isotropie|isotropen]] Materialien kann der [[Tensor]] &amp;lt;math&amp;gt;\boldsymbol{\sigma}&amp;lt;/math&amp;gt; durch einen [[Skalar (Mathematik)|Skalar]] &amp;lt;math&amp;gt;\sigma&amp;lt;/math&amp;gt; ersetzt werden, und es gilt:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\vec J = \sigma\,\vec{E}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird die Bewegung der freien Elektronen analog der ungeordneten Molekülbewegung in einem idealen Gas betrachtet, so erscheint die Konstanz der elektrischen Leitfähigkeit plausibel: Die [[Zähldichte]] &amp;lt;math&amp;gt;n&amp;lt;/math&amp;gt; der Elektronen ist dann innerhalb des Leiters konstant. Für die mittlere Geschwindigkeit &amp;lt;math&amp;gt;\bar v&amp;lt;/math&amp;gt; der Elektronen gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\bar v=10{,}6\cdot 10^6\,\frac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittlere Wegstrecke &amp;lt;math&amp;gt;\lambda&amp;lt;/math&amp;gt; zwischen zwei Stößen an Ionen im Metall wird in einer typischen Zeit &amp;lt;math&amp;gt;\tau_s&amp;lt;/math&amp;gt; zurückgelegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\lambda=\bar{v}\,\tau_s&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit erfahren die Elektronen eine [[Beschleunigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;a=\frac{e\,E}{m_\mathrm e}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch das angelegte elektrische Feld, wobei &amp;lt;math&amp;gt;e&amp;lt;/math&amp;gt; die [[Elementarladung]] und &amp;lt;math&amp;gt;m_\mathrm e&amp;lt;/math&amp;gt; die [[Elektronenmasse]] ist. Die Elektronen erreichen somit eine [[Driftgeschwindigkeit]] &amp;lt;math&amp;gt;v_\mathrm d&amp;lt;/math&amp;gt; mit &amp;lt;math&amp;gt;v_\mathrm d = a \tau_s&amp;lt;/math&amp;gt;. Setzt man dies in die Gleichung für &amp;lt;math&amp;gt;\sigma&amp;lt;/math&amp;gt; ein, so erhält man:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\sigma = \frac JE = \frac{n\,e\,v_\mathrm d}E = \frac{n\,e\,a\,\tau_s}E = \frac{n\,e^2\tau_s}{m_\mathrm e} = \frac{n\,e^2\lambda}{m_\mathrm e\,\bar v}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Größen &amp;lt;math&amp;gt;\lambda&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;\bar v&amp;lt;/math&amp;gt; hängen nur von der Geschwindigkeitsverteilung innerhalb der „Elektronenwolke“ ab. Da die Driftgeschwindigkeit aber circa 10 [[Größenordnung]]en kleiner ist als die mittlere Geschwindigkeit &amp;lt;math&amp;gt;\bar v&amp;lt;/math&amp;gt;, ändert sich die Geschwindigkeitsverteilung durch das Anlegen eines elektrischen Feldes nicht, und &amp;lt;math&amp;gt;\lambda&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;\tau_s&amp;lt;/math&amp;gt; und somit der ganze Ausdruck für &amp;lt;math&amp;gt;\sigma&amp;lt;/math&amp;gt; sind konstant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pila di Volta a corona di tazze - Daneell.png|miniatur|[[Daniell-Element]]e. Jedes Gefäß enthält eine [[Kupfer]]- und eine [[Zink]]platte, die in Wasser oder einer dünnen [[Säure]] stehen.]]&lt;br /&gt;
[[Georg Simon Ohm]] suchte nach einem mathematischen Zusammenhang – einer Formel – zur Berechnung der „Wirkung fließender Elektrizität“ (heutiger Begriff: Stromstärke) in Abhängigkeit vom Material und von den Dimensionen eines Drahtes. Dabei ist er nicht zufällig auf das nach ihm benannte Gesetz gestoßen, sondern hat viel Zeit und viel zielgerichtete Arbeit investiert. Die von ihm gefundene Gesetzmäßigkeit in der Form &amp;lt;math&amp;gt;I = \frac U R&amp;lt;/math&amp;gt; erscheint uns nahezu als Trivialität: Je größer die [[elektrische Spannung]] &amp;lt;math&amp;gt;U&amp;lt;/math&amp;gt; bzw. je kleiner der [[Elektrischer Widerstand|elektrische Widerstand]] &amp;lt;math&amp;gt;R&amp;lt;/math&amp;gt; ist, umso größer ist die [[Stromstärke]] &amp;lt;math&amp;gt;I&amp;lt;/math&amp;gt;. Diese Zusammenhänge lassen sich heute mit Versuchsgeräten, die in jeder Schule vorhanden sind, mit ausreichend geringen Toleranzen sehr einfach zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1825 standen Ohm solche Geräte nicht zur Verfügung. [[Voltasäule]]n, Batterien aus [[Daniell-Element]]en und sogenannte [[Trog-Batterie]]n (das sind mehrere in Reihe geschaltete Daniell-Elemente) in verschiedenen Ausführungen dienten damals als [[Spannungsquelle]]n. Die [[Spannungsmessgerät|Spannungs-]] und [[Strommessgerät]]e jener Zeit waren für Ohms hochgestecktes Ziel eher als Nachweisgeräte, nicht aber als ausreichend exakte Messgeräte geeignet, um damit genaue Messwerte für die Entwicklung einer Formel zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohms experimentell-innovative Leistungen bestanden darin, bereits entwickelte Gerätekomponenten sowie die Entdeckungen mehrerer zeitgenössischer Forscher geschickt kombiniert zu haben. Die daraus gewonnenen Messdaten hat er dann mathematisch analysiert und ihren physikalischen Zusammenhang interpretiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst veröffentlichte Ohm 1825 in den &amp;#039;&amp;#039;[[Annalen der Physik und Chemie]]&amp;#039;&amp;#039; einen Artikel,&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Simon Ohm: &amp;#039;&amp;#039;Vorläufige Anzeige des Gesetzes, nach welchem Metalle die Contactelektricität leiten&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Späterer Nachtrag&amp;#039;&amp;#039;. In: J. C. Poggendorff (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Annalen der Physik und Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1825, Band&amp;amp;nbsp;80, S.&amp;amp;nbsp;79–88. ([http://zs.thulb.uni-jena.de/servlets/MCRFileNodeServlet/jportal_derivate_00134903/18250800506_ftp.pdf PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt; in dem er eine von ihm entwickelte Messvorrichtung beschrieb, mit der er zu exakteren Messwerten kam als andere Forscher vor ihm. Ohm nutzte hierfür einerseits die 1820 von [[Hans Christian Ørsted]] beschriebene magnetische Wirkung des elektrischen Stroms&amp;lt;ref&amp;gt;vermutlich der erste Artikel zu Hans Christian Ørsteds Entdeckung in deutscher Sprache: Ludwig Wilhelm Gilbert: &amp;#039;&amp;#039;Ein electrisch-magnetischer Versuch von dem Prof. Oersted.&amp;#039;&amp;#039; In: L. W. Gilbert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Annalen der Physik und Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1823, Band&amp;amp;nbsp;73, S.&amp;amp;nbsp;278. (&amp;lt;!--{{Google Buch|BuchID=MAMAAAAAMAAJ|Seite=278}}--&amp;gt;[http://zs.thulb.uni-jena.de/servlets/MCRFileNodeServlet/jportal_derivate_00134903/18250800506_ftp.pdf PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt; und andererseits eine sehr sensible Vorrichtung zur [[Kraft]]messung: Er ersetzte in der Messvorrichtung der [[Drehwaage|coulombschen Drehwaage]] den darin vorhandenen Probekörper durch einen kleinen [[Stabmagnet]]en, stellte diese Drehwaage auf einen stromdurchflossenen Draht und maß die Kraftwirkung des Stromes auf den Magneten. Diese Messung führte er mit verschiedenen Drähten durch und suchte dann nach einem mathematischen Zusammenhang zwischen Drähten und Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ohms torsion balance.svg|mini|Ohm’sche Drehwaage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1825 im Artikel &amp;#039;&amp;#039;Vorläufige Anzeige des Gesetzes, nach welchem Metalle die Contactelectricität leiten&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichten Messergebnisse konnten jedoch nicht zu einer allgemeingültigen Formel führen, weil – analysiert mit heutigen Begriffen – die [[elektrische Leistung]] aller damals benutzten Spannungsquellen (unter anderem durch variierende Bildung von Gasbläschen auf den Metallplatten) stark schwankt. Diesen Effekt beschrieb Ohm mehrfach: Die „Wirkung auf die Nadel“ ändere sich während der Einzelmessungen und sei unter anderem auch von der Reihenfolge der vorgenommenen Messungen abhängig.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Simon Ohm: &amp;#039;&amp;#039;Vorläufige Anzeige des Gesetzes, nach welchem Metalle die Contactelektricität leiten&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Späterer Nachtrag&amp;#039;&amp;#039;. In: J. C. Poggendorff (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Annalen der Physik und Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1825, Band&amp;amp;nbsp;80, S.&amp;amp;nbsp;79–88 (speziell S.&amp;amp;nbsp;83 bzw. 87).&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem leitete er im veröffentlichten Artikel aus seinen Messwerten letztendlich eine Formel ab,&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Simon Ohm: &amp;#039;&amp;#039;Vorläufige Anzeige des Gesetzes, nach welchem Metalle die Contactelektricität leiten&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Späterer Nachtrag&amp;#039;&amp;#039;. In: J. C. Poggendorff (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Annalen der Physik und Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1825, Band&amp;amp;nbsp;80, S.&amp;amp;nbsp;79–88 (speziell S.&amp;amp;nbsp;84).&amp;lt;/ref&amp;gt; die die angegebenen Messwerte annähernd reproduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohms Veröffentlichung in den &amp;#039;&amp;#039;Annalen der Physik und Chemie&amp;#039;&amp;#039; wurde vom Herausgeber der Zeitschrift durch eine Fußnote ergänzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Simon Ohm: &amp;#039;&amp;#039;Vorläufige Anzeige des Gesetzes, nach welchem Metalle die Contactelektricität leiten&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Späterer Nachtrag&amp;#039;&amp;#039;. In: J. C. Poggendorff (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Annalen der Physik und Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1825, Band&amp;amp;nbsp;80, S.&amp;amp;nbsp;79–88 (speziell S.&amp;amp;nbsp;83, Fußnote).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie weist auf die Entdeckung des [[Thermoelement]]s durch [[Thomas Johann Seebeck]] hin, über die 1823 ein von Ørsted verfasster Bericht in den &amp;#039;&amp;#039;Annalen&amp;#039;&amp;#039; abgedruckt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Wilhelm Gilbert: &amp;#039;&amp;#039;Notiz von neuen electrisch-magnetischen Versuchen des Herrn Seebeck in Berlin, mitgetheilt von Hrn Oersted.&amp;#039;&amp;#039; In: L. W. Gilbert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Annalen der Physik und Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1823, Band&amp;amp;nbsp;73, S.&amp;amp;nbsp;430–432. ([&amp;lt;!--http://babel.hathitrust.org/cgi/pt?u=1&amp;amp;num=430&amp;amp;seq=6&amp;amp;view=image&amp;amp;size=100&amp;amp;id=mdp.39015051409962 online--&amp;gt;http://zs.thulb.uni-jena.de/servlets/MCRFileNodeServlet/jportal_derivate_00134666/18230730410_ftp.pdf PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt; und Ohm zu seinem experimentellen Durchbruch verhalf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;Bestimmung des Gesetzes, nach welchem Metalle die Contactelektricität leiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Simon Ohm: &amp;#039;&amp;#039;Bestimmung des Gesetzes, nach welchem Metalle die Contactelektricität leiten, nebst einem Entwurfe zur Theorie des Voltaischen Apparates und des Schweiggerschen Multiplikators.&amp;#039;&amp;#039; In: J. S. C. Schweigger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Journal für Chemie und Physik.&amp;#039;&amp;#039; Halle 1826, Band&amp;amp;nbsp;46, S.&amp;amp;nbsp;137–166. ([http://www2.ohm-hochschule.de/bib/textarchiv/Ohm.Bestimmung_des_Gesetzes.pdf PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt; beschrieb Ohm 1826 zunächst kritisch das „beständige Wogen der Kraft“ in seinen vorhergehenden Versuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Simon Ohm: &amp;#039;&amp;#039;Bestimmung des Gesetzes, nach welchem Metalle die Contactelektricität leiten, nebst einem Entwurfe zur Theorie des Voltaischen Apparates und des Schweiggerschen Multiplikators.&amp;#039;&amp;#039; In: J. S. C. Schweigger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Journal für Chemie und Physik.&amp;#039;&amp;#039; Halle 1826, Band&amp;amp;nbsp;46, S.&amp;amp;nbsp;137–166 (speziell S.&amp;amp;nbsp;139).&amp;lt;/ref&amp;gt; Es folgt die Beschreibung&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Simon Ohm: &amp;#039;&amp;#039;Bestimmung des Gesetzes, nach welchem Metalle die Contactelektricität leiten, nebst einem Entwurfe zur Theorie des Voltaischen Apparates und des Schweiggerschen Multiplikators.&amp;#039;&amp;#039; In: J. S. C. Schweigger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Journal für Chemie und Physik.&amp;#039;&amp;#039; Halle 1826, Band&amp;amp;nbsp;46, S.&amp;amp;nbsp;137–166 (speziell S.&amp;amp;nbsp;144–149).&amp;lt;/ref&amp;gt; einer von ihm entworfenen „Drehwaage“,&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Simon Ohm: &amp;#039;&amp;#039;Bestimmung des Gesetzes, nach welchem Metalle die Contactelektricität leiten, nebst einem Entwurfe zur Theorie des Voltaischen Apparates und des Schweiggerschen Multiplikators.&amp;#039;&amp;#039; In: J. S. C. Schweigger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Journal für Chemie und Physik.&amp;#039;&amp;#039; Halle 1826, Band&amp;amp;nbsp;46, S.&amp;amp;nbsp;137–166 (speziell Tafel&amp;amp;nbsp;3, Figur&amp;amp;nbsp;1). ([http://www2.ohm-hochschule.de/bib/textarchiv/Ohmsche.Drehwaage.pdf PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt; die er von einem Handwerker anfertigen ließ (siehe Abbildung). Das bügelförmige Bauelement &amp;lt;math&amp;gt;a,b,b&amp;#039;,a&amp;#039;&amp;lt;/math&amp;gt; ist ein [[Thermoelement]] aus einem [[Bismut|Wismutbügel]], an dessen Schenkeln jeweils ein [[Kupfer]]streifen befestigt ist. Ein Schenkel wurde mit [[sieden]]dem Wasser erwärmt, der andere mit [[Eis]]wasser gekühlt. (Die Gefäße für die Temperaturbäder sind nicht dargestellt.) Ohm führte seine Experimente im Januar 1826 durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reproduzierbare Temperaturdifferenz von ca. 100&amp;amp;nbsp;°C zwischen den Schenkeln des Bügels erzeugt eine reproduzierbare „erregende Kraft“,&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Simon Ohm: &amp;#039;&amp;#039;Bestimmung des Gesetzes, nach welchem Metalle die Contactelektricität leiten, nebst einem Entwurfe zur Theorie des Voltaischen Apparates und des Schweiggerschen Multiplikators.&amp;#039;&amp;#039; In: J. S. C. Schweigger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Journal für Chemie und Physik.&amp;#039;&amp;#039; Halle 1826, Band&amp;amp;nbsp;46, S.&amp;amp;nbsp;137–166 (speziell S.&amp;amp;nbsp;151).&amp;lt;/ref&amp;gt; die nicht unkontrolliert „wogt“, weil hier keine chemischen Reaktionen ablaufen. Laut heutigen Definitionen entspricht diese „erregende Kraft“ einer [[Leerlaufspannung]] von ca. 7,9&amp;amp;nbsp;mV.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ohmsches Gesetz in Georg Simon Ohms Laborbuch.jpg|mini|In seinem Laborbuch&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Simon Ohms Laborbuch von 1825/26. Sondersammlung des Deutschen Museums in München. [https://digital.deutsches-museum.de/de/digital-catalogue/archive-item/NL%2520267%252F017/#16 JPG]&amp;lt;/ref&amp;gt; von 1825/26 notierte Ohm das nach ihm benannte Gesetz in der uns bekannten Struktur. Allerdings veröffentlichte er es in dieser Schreibweise nie.]]&lt;br /&gt;
Ohm maß die auf die Magnetnadel wirkenden Kräfte, wenn er die Enden verschieden langer Drähte in die mit [[Quecksilber]] gefüllten „Eierbecher“ &amp;lt;math&amp;gt;m&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;m&amp;#039;&amp;lt;/math&amp;gt; tauchte. In einem Laborbuch hielt er die auf diese Weise gewonnenen Messdaten fest und entwickelte in diesem Laborbuch auch die Formel &amp;lt;math&amp;gt;X = \frac {a} {b + x}&amp;lt;/math&amp;gt; (siehe Foto, linke Gleichung). Hierbei steht &amp;lt;math&amp;gt;X&amp;lt;/math&amp;gt; für den elektrischen Strom, &amp;lt;math&amp;gt;a&amp;lt;/math&amp;gt; für die „erregende Kraft“, &amp;lt;math&amp;gt;b&amp;lt;/math&amp;gt; steht für den Leitungswiderstand der Drehwaage (inklusive Spannungsquelle) und &amp;lt;math&amp;gt;x&amp;lt;/math&amp;gt; für die Länge der benutzten Drähte. Die rechte Gleichung auf dem Foto beschreibt die Zusammenhänge zwischen elektrischem Strom &amp;lt;math&amp;gt;X&amp;lt;/math&amp;gt;, „erregender Kraft“ &amp;lt;math&amp;gt;a&amp;lt;/math&amp;gt; und Leitungswiderstand der Drehwaage &amp;lt;math&amp;gt;b&amp;lt;/math&amp;gt; bei einer Drahtlänge von &amp;lt;math&amp;gt;x=0&amp;lt;/math&amp;gt;, also im Falle eines elektrischen Kurzschlusses. In einem weiteren Artikel desselben Jahres&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Simon Ohm: &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Theorie der durch galvanische Kräfte hervorgebrachten elektroskopischen Erscheinungen.&amp;#039;&amp;#039; In: J. C. Poggendorff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Annalen der Physik und Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1826, Band&amp;amp;nbsp;82, S.&amp;amp;nbsp;459–469 (speziell S.&amp;amp;nbsp;459). ([http://zs.thulb.uni-jena.de/servlets/MCRFileNodeServlet/jportal_derivate_00135011/18260820405_ftp.pdf PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt; benutzte Ohm den Begriff „elektrische Spannung“ statt „erregende Kraft“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des Thermoelements war es Ohm also gelungen, exakt jene Gleichung zu entwickeln, die wir noch heute für die Beschreibung der Zusammenhänge in einem Stromkreis benutzen:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;I = \frac U{R_\mathrm i + R_\mathrm a}&amp;lt;/math&amp;gt;  (&amp;lt;math&amp;gt;R_\mathrm i&amp;lt;/math&amp;gt;: [[Innenwiderstand]] der Spannungsquelle; &amp;lt;math&amp;gt;R_\mathrm a&amp;lt;/math&amp;gt;: [[Außenwiderstand]] der an die Spannungsquelle angeschlossenen Komponenten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1827 veröffentlichte Ohm das Buch &amp;#039;&amp;#039;Die galvanische Kette, mathematisch bearbeitet&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Simon Ohm: &amp;#039;&amp;#039;Die galvanische Kette, mathematisch bearbeitet.&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Riemann 1827. [http://www.deutschestextarchiv.de/ohm_galvanische_1827 Digitalisat und Volltext]; Reprint der Ausgabe, [Riemann], 1827 Saarbrücken 2006, ISBN 3-939962-03-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf den ersten Seiten dieser Veröffentlichung postulierte er, dass sich elektrischer Strom analog zur Wärmeleitung in festen Körpern verhält (siehe hierzu [[Wärmeleitung#Fouriersches Gesetz|Fouriersches Gesetz]]). Geometrisch argumentierend leitete er daraus zunächst die – durch seine Messungen von 1826 belegten – Abhängigkeiten des Stroms von der Leiterlänge, vom Leitungsquerschnitt sowie vom Material unterschiedlicher Leiter her. Dabei berücksichtigte er jetzt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;alle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bestandteile eines Stromkreises, also auch jene Leiter, aus denen das Thermoelement seiner Drehwaage besteht, und fasste somit die Innen- und Außenwiderstände eines Stromkreises zur Größe &amp;lt;math&amp;gt;L&amp;lt;/math&amp;gt; zusammen. Hierdurch verlieh er seiner Entdeckung die mathematische Struktur, die wir heute als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ohmsches Gesetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;S = \frac A{L}&amp;lt;/math&amp;gt;  (&amp;lt;math&amp;gt;S&amp;lt;/math&amp;gt;: „Größe des Stroms“, heute &amp;lt;math&amp;gt;I&amp;lt;/math&amp;gt;; &amp;lt;math&amp;gt;A&amp;lt;/math&amp;gt;: „Summe aller Spannungen“, heute &amp;lt;math&amp;gt;U&amp;lt;/math&amp;gt;; &amp;lt;math&amp;gt;L&amp;lt;/math&amp;gt;: Innen- + Außenwiderstände, heute &amp;lt;math&amp;gt;R&amp;lt;/math&amp;gt;)&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Simon Ohm: &amp;#039;&amp;#039;Die galvanische Kette, mathematisch bearbeitet.&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Riemann 1827, S.&amp;amp;nbsp;36.&amp;lt;/ref&amp;gt;, also &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;math&amp;gt;I = \frac U{R}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im darauf folgenden Text leitete Ohm u.&amp;amp;nbsp;a. auch die Zusammenhänge zur [[Reihenschaltung|Reihen-]] und [[Parallelschaltung]] von Leitern – also von Widerständen – schlüssig her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen Veröffentlichungen von 1826/27 erklärte Ohm –&amp;amp;nbsp;damals „nur“ Lehrer für Physik und Mathematik&amp;amp;nbsp;– die Beobachtungen vieler anerkannter Wissenschaftler anders, als sie es getan hatten: Sie stützten ihre Beobachtungen und Überlegungen, indem sie Modelle und Theorien zur Leitung des Stroms formulierten. Ohm hingegen berief sich auf seine Messergebnisse und auf geometrische Überlegungen. Dies mag der Grund dafür sein, dass die Bedeutung seiner Arbeiten von der Wissenschaftlergemeinde nicht sofort akzeptiert wurde: „Erst im Laufe der 30er Jahre wurde sein Gesetz zögernd in Deutschland anerkannt; international wurde es erst nach einer Nachentdeckung im Jahr 1837 zur Kenntnis genommen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Meya u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Das fünfte Element. Wirkungen und Deutungen der Elektrizität.&amp;#039;&amp;#039; Reinbek bei Hamburg 1987, ISBN 3-499-17726-9, S.&amp;amp;nbsp;194.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Simon Ohm: &amp;#039;&amp;#039;Die galvanische Kette.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, 1827 ([http://www.deutschestextarchiv.de/ohm_galvanische_1827 Digitalisat und Volltext] im [[Deutsches Textarchiv|Deutschen Textarchiv]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ohm&amp;#039;s law}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4426059-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrischer Widerstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Georg Simon Ohm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
	</entry>
</feed>