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	<title>Obelisk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Obelisken der Moderne */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-05-24T19:31:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Obelisken der Moderne: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Für weitere Bedeutungen siehe [[Obelisk (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Obelisk.jpg|mini|hochkant=1.5|Einer der Obelisken der [[Hatschepsut]] im Tempelkomplex von [[Karnak-Tempel|Karnak]] nördlich von [[Luxor]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Obelisk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Plural &amp;#039;&amp;#039;Obelisken&amp;#039;&amp;#039;; über {{laS|obeliscus}} von {{grcS|ὀβελίσκος|obelískos|prefix=nein}}, dem [[Diminutiv|Deminutiv]] von {{lang|grc|ὀβελός|obelós|de=Spitzsäule, [Brat]spieß}}) ist ein freistehender hoher, nach oben verjüngter, in ursprünglicher Herstellungsart [[monolith]]ischer Stein[[pfeiler]] ([[Stele]]), der eine [[Pyramide (Geometrie)|pyramidenförmige]] Spitze hat, das [[Pyramidion]]. Das ägyptische Wort für solche Pfeiler ist &amp;#039;&amp;#039;techen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Pfeiffer: &amp;#039;&amp;#039;Griechische und lateinische Inschriften zum Ptolemäerreich und zur römischen Provinz Aegyptus.&amp;#039;&amp;#039; Lit, Berlin 2015, ISBN 978-3-643-13096-9, S.&amp;amp;nbsp;230 ([https://books.google.de/books?id=FA-5CgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA230&amp;amp;lpg=PA230&amp;amp;dq=techen+obelisk&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=IYNl06Hmx0&amp;amp;sig=ACfU3U10kaBUAj6XQUn-ihscnsA51kYG9g&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjfu_LZgYT6AhWJLewKHVKwBXUQ6AF6BAgaEAM#v=onepage&amp;amp;q=techen%20obelisk&amp;amp;f=false eingeschränkte Buchvorschau bei Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ägyptische Obelisken ==&lt;br /&gt;
Der Obelisk stellte im [[Altes Ägypten|Alten Ägypten]], wie die [[Pyramide (Bauwerk)|Pyramide]], die steingewordenen Strahlen des [[Sonnengott]]es dar und war die Verbindung zwischen der hiesigen und der Götterwelt. Obelisken standen in der Regel paarweise vor Pyramiden oder Tempeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurden Obelisken vor dem Tempel des Sonnengottes [[Re (ägyptische Mythologie)|Re]] in [[Heliopolis]], dem alten &amp;#039;&amp;#039;On&amp;#039;&amp;#039;, aufgestellt. Im Alten Reich waren Obelisken zunächst schmucklos glatt – lediglich die pyramidenförmige Spitze war vergoldet bzw. mit [[Elektron (Legierung)|Elektron]] überzogen und spiegelte so den Glanz der Sonne und damit die Macht des Sonnengottes wider. Ihr Schattenumlauf war Anzeiger und Zeichen für die tägliche Umfahrt des Re auf der [[Sonnenbarke]] von Osten nach Westen (nachts zurück durch die Unterwelt) und wurde von den Menschen beobachtet. Sein genau bestimmter Auf- und Untergang und der unbeeinflussbare Jahresablauf machten Re zum Sinnbild der Weltordnung, Hüter des Rechts und der zwischenmenschlichen Beziehungen. Begleitet wird Re von seiner Tochter [[Maat (Ägyptische Mythologie)|Maat]], der Göttin der guten Ordnung, der Gerechtigkeit und der Wahrheit. Re löste den Urgott [[Atum]] ab und galt als Vater des [[Pharao]]s, der deshalb den Königstitel &amp;#039;&amp;#039;Sohn des Re&amp;#039;&amp;#039; trug. Daher wurden die Obelisken als Symbole des Sonnengottes, der göttlichen Weltordnung und der Verbindung Re-Pharao so wichtig, so verbreitet und wurden auch immer größer ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Luxor - obelisk and pylon.jpg|mini|links|hochkant|Ein Obelisk am Eingang des [[Luxor-Tempel|Tempels von Luxor]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Verschmelzung Res mit dem ursprünglichen Fruchtbarkeitsgott [[Amun]] aus [[Theben (Ägypten)|Theben]] zum Reichsgott [[Amun-Re]] stieg die Bedeutung und Verbreitung des baulichen Zeichens noch weiter. Im Neuen Reich wurden die Obelisken schließlich ganz mit Hieroglyphen beschriftet. Die größten Obelisken ließ die Pharaonin [[Hatschepsut]] ([[18. Dynastie]]) herstellen. Der bis heute im Amun-Tempel in [[Karnak]] bei [[Luxor]] stehende ist 32&amp;amp;nbsp;m hoch. Seine Spitze war ebenfalls mit Elektron überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gewicht eines großen Obelisken beträgt über 200 Tonnen; ein [[unvollendeter Obelisk]] in Assuan gilt als größter mit etwa 1100 Tonnen. Im alten Ägypten war das Ziehen und Aufrichten heiliger Pfeiler ein wichtiger Teil des rituellen Geschehens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zunächst schmucklosen Obelisken erhielten später Inschriften. Die Anordnung der [[Ägyptische Hieroglyphen|Hieroglyphen]]-Inschriften folgte dabei festen Regeln. Die Zeilen der Hieroglyphen sind nach rechts oder links orientiert. Die Menschen- und Tiersymbole der Schriftzeichen auf der Vorder- und Rückseite der paarig vor den Tempeln aufgestellten Obelisken blickten immer zu dem zwischen den beiden Tehen-Pfeilern verlaufenden Weg zum Tempeleingang, die auf den Seitenflächen zum Tempel. So kann noch heute bei den nach Rom, Paris oder Istanbul verbrachten Obelisken die ursprüngliche Orientierung zum Tempel bestimmt werden. Diese Anordnung von Bildsymbolen ist uralt, so blicken bereits die Tierfiguren von Stier, Fuchs oder Kranich auf den Längsseiten der T-förmigen Pfeiler der ältesten bekannten Tempelanlage in [[Göbekli Tepe]] auf den Weg, der ins Zentrum der jeweiligen Anlage führt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Schmidt (Archäologe)|Klaus Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger; die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2006, ISBN 3-406-53500-3, S.&amp;amp;nbsp;131.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Boboli Gardens Obelisk Detail.jpg|mini|hochkant|Aus Granit gefertigter [[Boboli-Garten]]-Obelisk, den seiner Inschrift nach [[Ramses II.]] in [[Heliopolis]] errichten ließ.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Römische Kaiser brachten 13 Obelisken als Siegestrophäen aus [[Ägypten]] nach [[Liste der Obelisken in Rom|Rom]]. Einige wurden im frühen Mittelalter wegen ihres „heidnischen“ Ursprungs zerstört oder zerfielen. So wurde auch ein über 6&amp;amp;nbsp;m hohe [[Monolith]], später als [[Boboli-Garten]]-Obelisk bezeichnet, dreizehn Jahrhunderte nach seiner Aufstellung in [[Heliopolis]] in der [[19. Dynastie]] des [[Neues Reich|Neuen Reichs]] dann unter [[Domitian]] nach Rom verbracht und Ende des 1. Jh. im Tempel der [[Isis]] auf dem [[Campus Martius|Marsfeld]] aufgestellt. Im 16. Jh. erwarb [[Ferdinando I. de’ Medici]] den Obelisken für seine [[Villa Medici (Rom)|Villa Medici]]. Von dort kam der Stein durch [[Leopold II. (HRR)|Leopold II.]] 1790 in den Boboli-Garten (Florenz), bekrönt mit einer vergoldeten Kugel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große altägyptische Obelisken stehen heute außer in Luxor (4) und [[Liste der Obelisken in Rom|Rom]] (13) noch je einer in [[Heliopolis]], [[Kairo]], [[Istanbul]], [[Paris]] ([[Place de la Concorde]]), [[London]] (St. George’s Circus), [[New York City|New York]] (Central Park), [[Wimborne Minster]] ([[Kingston Lacy]]), [[Urbino]], [[Florenz]], [[Münchner Obelisk|München]], [[Catania]] und [[Caesarea Maritima]]. Die Obelisken in London und New York, „[[Nadeln der Kleopatra|Cleopatra’s Needles]]“ genannt, standen gemeinsam vor einem Tempel. Der seit 1836 in Paris aufgestellte [[Obelisk von Luxor]] ist 23 Meter hoch, wiegt 258 Tonnen und stand zuvor am Eingang des [[Luxor-Tempel]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GD-EG-Assouan-Obélisque inachevé-2.JPG|mini|hochkant|[[Unvollendeter Obelisk von Assuan|Unvollendeter Obelisk]] in Assuan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Material ===&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des [[Neues Reich|Neuen Reiches]] wurden alle Obelisken aus dem typischen rötlichen Assuangranit in den Granitsteinbrüchen südöstlich von [[Assuan]] hergestellt. Dazu wurde ein [[Monolith]] in der erforderlichen Größe geschnitten und i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;R. noch im Steinbruch in die Grobform gehauen. Anschließend konnte die Verschiffung über den Nil zum jeweiligen Zielort erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Niedergang des Alten Ägypten und dem Verlust ihrer ursprünglichen religiösen Bedeutung wurden Obelisken auch aus anderen Materialien gefertigt, zunächst aus anderen Natursteinsorten, in der [[Neuzeit]] sogar aus Metall. Die meisten neuzeitlichen Obelisken sind zudem keine Monolithen, sondern aus mehreren Teilen zusammengesetzt, oder sie bestehen aus Mauerwerk, das mit Naturstein verkleidet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufrichtungsverfahren ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1586 Rome obelisk erection.jpg|mini|hochkant|Aufrichtung des Obelisken auf dem Petersplatz in Rom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen großen Obelisken nur mit Menschenkraft, Pferden, Holz und Seilen aufzurichten, war selbst noch in der [[Renaissance]] kein leichtes Unterfangen. Dies verdeutlicht ein Kupferstich von 1743, der die Aufrichtung des [[Vatikanischer Obelisk|Vatikanischen Obelisken]] auf dem [[Petersplatz]] in Rom am 10. September 1586 zeigt: mit 907 Menschen, 75 Pferden, 40 [[Spill]]en und [[Flaschenzug|Flaschenzügen]] sowie 5&amp;amp;nbsp;großen Hebeln unter der Leitung von [[Domenico Fontana]] im Auftrag von [[Papst]] [[Sixtus V.]]&amp;lt;ref&amp;gt;Transport und Platzierung: 30. April bis 16. September 1586, s. Erik Iversen: &amp;#039;&amp;#039;Obelisks in exile.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;The obelisks of Rome.&amp;#039;&amp;#039; Gad, Kopenhagen 1968.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ägypter hatten die Probleme von Herstellung, Transport und Aufrichtung unter ungeheurem Einsatz mit einfacheren Techniken gelöst. Ein Obelisk war jeweils an einem Stück aus dem [[Rosengranit]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;felsen von [[Assuan]] zu schlagen. Dafür wurden mit Schlagwerkzeugen aus dem noch härteren Material [[Dolerit]] zunächst zwei begehbare Gräben von z.&amp;amp;nbsp;B. 32 Meter Länge in den Fels getrieben, ebenso zwei kurze an der künftigen Grundfläche und der Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form perfektionierte man weitgehend schon vor Ort, um Gewicht beim Transport zu sparen. Am Grund der Gräben wurden seitliche Schlitze zur Mitte des teilfreigelegten Blocks vorgetrieben. Wie genau das Ablösen des Obelisken vom Felsuntergrund geschah, ist anhand der archäologischen Befunde nicht sicher zu klären. Vielleicht durch [[Steinspaltwerkzeuge#Spalten mit Handwerkzeugen|Holzkeile]], die man mit Wasser begoss, so dass sie aufquollen. Aschefunde und entsprechende archäologische Experimente weisen darauf hin, dass die Bearbeitung durch Einsatz von Feuer und anschließendes Ablöschen mit Wasser deutlich schneller vonstattengeht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[n-tv]]: &amp;#039;&amp;#039;Giganten der Geschichte - Die Tempel der Pharaonen.&amp;#039;&amp;#039; TV-Dokumentation, produziert von Windfall Films Inc. für [[Science Channel]] in Zusammenarbeit mit [[France Television]] 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eventuell unterhöhlte man den Obelisken komplett und mauerte nach und nach den Hohlraum mit Ziegelsteinen aus, um ein Absacken zu vermeiden. Nach dem Ablösen wurde der Block mit [[Hebelgesetz|Hebeln]] angehoben und mit Holz unterfüttert. Dann wurde er weiter angehoben und wieder unterfüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Block wurden Kufen angebracht, auf denen er mit Hilfe von vielen hundert Menschen, die großen mit weit über tausend Arbeitskräften, fortgezogen werden konnte. Die Hauptstrecke wurde auf einem großen Nilschiff zurückgelegt, von Assuan bis [[Heliopolis]] beträgt die Entfernung 1500&amp;amp;nbsp;km. Am Aufstellungsort wurde der Obelisk auf den Kufen eine Sandaufschüttung hinauf gezogen oder gehebelt, deren Höhe über der Basis des vorgesehenen Ortes der halben Länge des Obelisken entsprach. Die Mitte des Obelisken wurde über dem Aufstellungspunkt platziert. Zusätzlich hatten die Arbeiter eine schräge Mauer errichtet, die vom Baugrund bis zur Obeliskenbasis reichend als Führung diente. Unter der Mitte des Obelisken lag quer ein sehr starker Rundbalken. Nun wurde der Sand unter der unteren Hälfte langsam weggegraben. So senkte sich die untere Hälfte des Obelisken ab auf sein Fundament und die obere hob sich am Drehpunkt in die Höhe. Wegen der Mauer konnte der Stein nicht wegrutschen. Der Sand wurde abgegraben, bis der Obelisk ganz heruntergeglitten war und senkrecht stand. Anschließend wurden die Mauern, die ja eine bloße Montierhilfe waren, der Restsand und die Kufen entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Römer brachten, wie [[Sueton]] berichtet, erbeutete Obelisken mit hierfür verstärkten Schiffen nach Rom. Da sie auch die ägyptischen Steinbrüche weiterbetrieben und z.&amp;amp;nbsp;B. hunderte von Granitsäulen für die kaiserlichen Bauten mit bis zu 240 Tonnen Gewicht vom [[Mons Claudianus]] in der östlichen ägyptischen Wüste nach Rom transportierten, ist zu vermuten, dass sie sich auch der ägyptischen Techniken bedienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Außerägyptische Obelisken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Assyrische Obelisken ===&lt;br /&gt;
[[Datei:BM; RM6 - ANE, Assyrian Sculpture 32 -East (N), Centre Island + North Wall- ~ Assyrian Empire + -Lamassu, Stela&amp;#039;s, Statue&amp;#039;s, Obelisk&amp;#039;s, Relief Panel&amp;#039;s &amp;amp; Full Projection.1 (cropped).jpg|mini|hochkant|„Weißer Obelisk“ aus [[Ninive]] und „Schwarzer Obelisk“ aus [[Nimrud]] (Originale im [[British Museum]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jehu of the House of Omri bows before the Assyrian king Shalmaneser III, The Black Obelisk..JPG|mini|hochkant|Reliefdarstellung der Unterwerfung eines israelitischen Königs [[Jehu (König)|Jehu]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Assyrien|assyrischen]] Stelen haben im Unterschied zu den ägyptischen Obelisken keine pyramidenförmige Spitze, sondern einen gestuften Abschluss, dessen Form an eine [[Zikkurat]] erinnert. Sie zeigen neben Inschriften, über königliche Großtaten berichtend, detailreiche szenische Darstellungen im Flach[[relief]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Stücke sind der fast drei Meter hohe &amp;#039;&amp;#039;[[Weißer Obelisk|Weiße Obelisk]]&amp;#039;&amp;#039; aus [[Ninive]], der dem [[Aššur-nâṣir-apli I.|Assurnasirpal I.]] oder dem [[Aššur-nâṣir-apli II.|Assurnasirpal II.]] (883–859 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) zugeordnet wird, und der knapp zwei Meter hohe &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzer Obelisk|Schwarze Obelisk]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Salmānu-ašarēd III.|Salmanassar III.]] (859–824 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) aus [[Nimrud]]. Beide sind aus Kalkstein gefertigt, tragen [[Akkadische Sprache|akkadische]] Inschriften in [[Keilschrift]] und allseits umlaufend Reihen von Reliefs. Auf den Reliefreihen des älteren hellen Kalksteins werden in acht Registern Schlacht- und Jagdszenen, Gastmähler und Kulthandlungen dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der nur fragmentarisch erhaltene, nach dem Assyriologen [[Hormuzd Rassam]] benannte &amp;#039;&amp;#039;Rassam-Obelisk&amp;#039;&amp;#039; kann aufgrund seiner Inschrift dem Assurnasirpal II. zugeschrieben werden. Als deutlich älter gilt ein &amp;#039;&amp;#039;[[Zerbrochener Obelisk]]&amp;#039;&amp;#039; genanntes Fragment, in dessen Nähe eine dem [[Aššur-bel-kala]] (1073–1056 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) zugeordnete Statue gefunden wurde und das damit noch auf die [[mittelassyrische Zeit]] datiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Neuassyrisches Reich|neuassyrische]] &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Obelisk&amp;#039;&amp;#039; ist besser erhalten. Auf dem dunklen Kalkstein finden sich insgesamt zwanzig Reliefs, angeordnet in fünf Reihen mit je vier Tafeln ringsum. Ein jedes Band zeigt Szenen der Tributübergabe seitens eines dominierten Nachbarvolks, erläutert durch Beischriften. Besonderes historisches Interesse hat die zweitobere Reihe gefunden, die Unterwerfung eines israelitischen Königs darstellend (siehe Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Obelisken von Aksum ===&lt;br /&gt;
Die zu Beginn des 1. Jahrtausends n.&amp;amp;nbsp;Chr. errichteten Stelen in der [[Äthiopien|äthiopischen]] Stadt [[Aksum]] werden manchmal ebenfalls Obelisken genannt, obgleich ihr Abschluss nicht pyramidenförmig ist. Eine, der sogenannte [[Obelisk von Aksum]], ist eine 24 Meter hohe Granitstele, die – als Beute aus dem [[Abessinienkrieg]] unter [[Benito Mussolini|Mussolini]] 1937 vor dem italienischen Kolonialministerium aufgestellt – zwischenzeitlich fast sieben Jahrzehnte in [[Rom]] stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Obelisken aus dem 16. bis 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Neuzeitliche Obelisken sind zumeist aus mehreren Steinen zusammengesetzt, selten [[monolith]]isch. Ein frühes Beispiel ist der 1590 in der kulturhistorischen Epoche des deutschen [[Manierismus]] durch den königlich-dänischen [[Statthalter (Schleswig-Holstein)|Statthalter]] [[Heinrich Rantzau]] in [[Bad Segeberg|Segeberg]] nächst der inzwischen verfallenen [[Rantzau-Kapelle#Der Vorgängerbau: Die Rantzau-Pyramide|Rantzau-Pyramide]] errichtete [[Rantzau-Obelisk]] aus Bückeburger Sandstein. Samt Granit-Sockel und aufgesetztem Glockenspiel maß das Bauwerk einstmals über 16 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1722 wurden mehrere hundert [[Kursächsische Postmeilensäule]]n errichtet, wobei die [[Distanzstein#Kursächsische Postmeilensäulen|Ganzmeilensäulen]] und die Distanzsäulen der Städte als Obelisken ausgeführt wurden. Von 1790 bis 1835 wurden in Preußen hunderte [[Meilenstein]]e in Obeliskenform entlang der [[Preußische Staatschaussee|Chausseen]] aufgestellt. Da die preußische Meile 1,5 Kilometer kürzer war als die sächsische und das Staatsgebiet sehr viel größer, sind mehr preußische Ganzmeilenobelisken erhalten als sächsische.&amp;lt;ref&amp;gt;Insbesondere in Brandenburg, Sachsen-Anhalt (siehe Unterseiten der [[Liste der Distanzsteine in Sachsen-Anhalt]]) und Nordrhein-Westfalen, aber z.&amp;amp;nbsp;B. auch in Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern oder Polen (siehe z.&amp;amp;nbsp;B. Galerien der Forschungsgruppe Meilensteine zu [https://forschungsgruppe-meilensteine.de/pmst/pmst_bilder/thueringen/thueringen.htm Thüringen], [https://forschungsgruppe-meilensteine.de/pmst/pmst_bilder/mecklenburg/vorpommern.htm Vorpommern], [https://forschungsgruppe-meilensteine.de/pmst/pmst_bilder/polen/neumark.htm Polen]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in anderen deutschen Staaten, etwa im [[Kurfürstentum Hannover]], in [[Sachsen-Weimar]] oder [[Mecklenburg-Schwerin]], wählte man Obelisken als [[Distanzstein]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Liman: &amp;#039;&amp;#039;Meilensteine in Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Meilenstein-Journal.&amp;#039;&amp;#039; Band 28, Nr. 55, 2008, S. 9–10. – Siehe auch: Galerien der Forschungsgruppe Meilensteine zu [https://forschungsgruppe-meilensteine.de/pmst/pmst_bilder/niedersachsen/niedersachsen.htm Niedersachsen], [https://forschungsgruppe-meilensteine.de/pmst/pmst_bilder/thueringen/thueringen.htm Thüringen] und [https://forschungsgruppe-meilensteine.de/pmst/pmst_bilder/mecklenburg/schwerin.htm Mecklenburg-Schwerin].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.forschungsgruppe-meilensteine.de/pmst/Typen_Anzahl/Meilensteintypen.htm |titel=Typologie von Meilensteinen |werk=forschungsgruppe-meilensteine.de |abruf=2024-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1775 errichtete [[Markgraf]] [[Karl Friedrich (Baden)|Carl Friedrich von Baden]] einen Obelisken in [[Linkenheim-Hochstetten|Linkenheim]]. Um diese Zeit entstanden weitere Obelisken in der süddeutschen Region in [[Karlsruhe]], [[Würzburg]] und auch bei Wiesbaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1807 wurde zur Erinnerung an den Beginn der Landvermessung durch den [[Napoleon Bonaparte|napoleonischen]] [[Geograph]]en [[Jean Joseph Tranchot]] ein Obelisk aus [[Blaustein (Naturstein)|Blaustein]], nach dem Entwurf des &amp;#039;&amp;#039;Capitaine&amp;#039;&amp;#039; Boucher, auf dem [[Lousberg]] in [[Aachen]] errichtet. Von hier aus wurden mit dem [[Triangulation (Geodäsie)|Triangulationsverfahren]] weitere Punkte im Gelände bestimmt, mit deren Hilfe man schließlich das Gelände [[Kartografie|kartografisch]] darstellen konnte. Die Absetzung Napoleons am 2.&amp;amp;nbsp;April 1814 war Anlass, das Denkmal zu zerstören. Am 15. Mai 1815 wurde der Obelisk jedoch auf Anordnung des preußischen Freiherrn [[Karl von Müffling genannt Weiß|Karl von Müffling]] wiedererrichtet, der auch die Vermessungsarbeiten im Auftrag des [[Königreich Preußen|Königreiches Preußen]] fortsetzte. Als Hilfspunkt für die Triangulation genutzt, befindet sich in Sichtweite des Lousberg-Obelisken ein weiterer [[Blaustein (Naturstein)|Blaustein]]-Obelisk im Paulinenwäldchen bei Aachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Obelisken bei der [[De-Bosset-Brücke]] auf [[Kefalonia]] 1818 wurde eigens eine künstliche kleine Insel geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Gruppe sind die im 19. Jahrhundert aus dem neuartigen Material [[Gusseisen]] hergestellten monumentalen Obelisken, so das Denkmal für Königin Luise in [[Ołdrzychowice Kłodzkie|Ullerdsdorf]] (1800–1802, 25 m), das [[Fürst-Friedrich-Albrecht-Denkmal]] in Mägdesprung (1812, 16,70 m) und der [[Obelisk auf dem Löwenwall]] in Braunschweig (1823, 22 m). Über das gesamte 19. Jahrhundert hinweg und bis in die 1930er Jahre hinein wurden kleinere Obelisken an Kriegerdenkmälern verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Besonders viele entstanden für die [[Deutsche Einigungskriege|Deutschen Einigungskriege]] und nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Beispielhaft genannt seien: das [[Kriegerdenkmal 1870/71 (Spremberg)|Kriegerdenkmal Spremberg]] und das [[Kriegerdenkmal (Bad Breisig)|Kriegerdenkmal Bad Breisig]] für die Einigungskriege bzw. das [[Kriegerdenkmal Hohenthurm]] und das [[Kriegerdenkmal Bad Dürrenberg]] für Soldaten des Ersten Weltkrieges. Doch auch zuvor gab es Obelisken. Zum Beispiel für die [[Befreiungskriege]] auf dem [[Gertraudenfriedhof (Halle)]] (siehe [https://www.halle-im-bild.de/fotos/gedenksteine-staetten/befreiungskriege-gertraudenfriedhof &amp;#039;&amp;#039;Befreiungskriege (Gertraudenfriedhof)&amp;#039;&amp;#039;], Halle im Bild, veröffentlicht am 30. Juli 2020, abgerufen am 21. Dezember 2020) oder für den [[Bayerischer Erbfolgekrieg|Bayerischen Erbfolgekrieg]] in [[Beuchlitz]] (siehe Mike Leske: [https://www.gemeinde-teutschenthal.de/de/teutschenthaler-heimatgeschichten/das-kartoffeldenkmal-in-holleben-beuchlitz.html &amp;#039;&amp;#039;Das „Kartoffeldenkmal“ in Holleben (Beuchlitz)&amp;#039;&amp;#039;], Gemeinde Teutschenthal, veröffentlicht am 9. September 2019, abgerufen am 21. Dezember 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch auf Brücken, an Gebäuden und Toren fanden kleinere Obelisken Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das höchste steinerne Bauwerk in der Form eines Obelisken, das [[Washington Monument]] in Washington, D.C. mit seinen 169&amp;amp;nbsp;m Höhe, wurde 1884 fertiggestellt, ist jedoch eigentlich nur ein Turm. Es war zu seiner Zeit – bis zur Fertigstellung des [[Eiffelturm]]s 1889 – das höchste Bauwerk der Erde und löste damit den [[Kölner Dom]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Rantzau Obelisk.JPG|[[Rantzau-Obelisk]] in [[Bad Segeberg]] (1590)&lt;br /&gt;
 Sandsteinoblisk Löwenkopf Schloss Pilnitz.jpg|Sandsteinobelisk auf [[Schloss Pillnitz]] mit Flachreliefs im Sil des [[Manierismus]]&amp;lt;ref&amp;gt;Es handelt es sich um die Kopie eines der beiden Obelisken, die einst die Terrassentreppe vor dem Ostflügel des 1818 abgebrannten  Renaissanceschlosses in Pillnitz schmückten. Das Original befindet sich im [[Schlossmuseum Pillnitz]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Altenberg Postmeilensäule (1) 2005.jpg|Kursächsische Postmeilensäule in [[Altenberg (Erzgebirge)]] (1722)&lt;br /&gt;
 Obelisk Domplatz.jpg|[[Erthal-Obelisk]] auf dem [[Domplatz (Erfurt)|Domplatz]] in [[Erfurt]] (1777)&lt;br /&gt;
 Wustrau Altfriesack Obelisk.jpg|Obelisk am [[Ruppiner See]] in [[Wustrau-Altfriesack]] (1790)&lt;br /&gt;
 Meilensäule Beyendorfer Grund Straße.jpg|[[Distanzstein (Leipziger Chaussee, Magdeburg)|Ältester erhaltener preußischer Meilenstein]], in [[Magdeburg]] (1792)&lt;br /&gt;
 Aachen Lousberg Obelisk.jpg|Obelisk  in [[Aachen]] auf dem [[Lousberg]] (1807)&lt;br /&gt;
 Obelisk Paulinenwäldchen.jpg|Obelisk bei [[Aachen]] im Paulinenwäldchen&lt;br /&gt;
 Eulbach 2008 002.jpg|Obelisk im [[Eulbacher Park]] von [[Michelstadt]] (etwa 1810)&lt;br /&gt;
 Argostoli Mnimeio.JPG|Obelisk an der [[De-Bosset-Brücke]] auf [[Kefalonia]], Griechenland (1818)&lt;br /&gt;
 2014-Wandersmann von Südwest.jpg|[[Wandersmann]]-Obelisk, heute am [[Wiesbadener Kreuz]] (1819)&lt;br /&gt;
 Braunschweig Obelisk auf dem Loewenwall (2011).JPG|[[Obelisk auf dem Löwenwall]] in [[Braunschweig]] (1823)&lt;br /&gt;
 Karolinenplatz.jpg|[[Obelisk am Karolinenplatz]] in München (1833)&lt;br /&gt;
 Obelisk Leipzig.Dresdner-Eisenbahn.jpg|Obelisk zur Eröffnung der [[Bahnstrecke Leipzig–Dresden]] im Schillerpark in [[Leipzig]] (1839)&lt;br /&gt;
 Bunker Hill Monument-Charlestown.jpg|Begehbarer Obelisk des [[Bunker Hill Monument]] in [[Charlestown (Boston)|Boston]], fertiggestellt 1843&lt;br /&gt;
 Washington Monument.JPG|[[Washington Monument]] in [[Washington, D.C.]], fertiggestellt 1884&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Obelisken der Moderne ===&lt;br /&gt;
* 1909: Von [[Fritz Gerth]] stammt das [[Herzogtum Nassau|Herzog Adolph]] gewidmete [[Landesdenkmal (Wiesbaden)|Landesdenkmal]] in Wiesbaden. Er platzierte ein vier Meter hohes [[Klassizistik|klassizistisches]] Bronzestandbild vor einem massiven Steinobelisken von acht Metern Höhe.&lt;br /&gt;
* 1936: Der deutschstämmige Architekt [[Alberto Prebisch]] schuf die Pläne für den [[Obelisk von Buenos Aires|Obelisken von Buenos Aires]].&lt;br /&gt;
* 1939: Das aus [[Beton]] gefertigte und mit Kalkstein aus Texas verkleidete 173 m hohe, im Innern hohle [[San Jacinto Monument]] nahe [[Houston]] hat die Form einer [[Achteck|oktogonalen]] Säule, die den [[Flagge von Texas|Texas]]-Stern trägt.&lt;br /&gt;
* 1968: 14-Meter-Obelisk in [[Snamjanka]], [[Ukraine]], ein anschauliches Beispiel für ein Denkmal für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs; wurde zu Ehren des 25. Jahrestages der Befreiung der Stadt errichtet, besteht aus Stahlbetonblöcken.&lt;br /&gt;
* 1982: Der [[Monument der Chuch’e-Ideologie|Chuch’e-Turm]] in [[Pjöngjang]], eingeweiht am 70. Geburtstag des damaligen Staatspräsidenten [[Kim Il-sung|Kim-Il Sung]], ist nur drei Meter niedriger; er besteht aus [[Granit]]blöcken unter weißer Steinverkleidung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 JosephSmithBirthplace.JPG|Obelisk des [[Joseph-Smith-Geburtsdenkmal]]s in [[Vermont]] (1905)&lt;br /&gt;
 LandesdenkmalWI.JPG|Obelisk des [[Landesdenkmal (Wiesbaden)|Landesdenkmals]] in [[Wiesbaden]] (1909)&lt;br /&gt;
 Le Foro Italico (Rome) (5906477156).jpg|[[Mussolini-Obelisk]] in Rom, größter im 20. Jh. gefertigter Monolith (1932)&lt;br /&gt;
 Obelisk Kaditz 2.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Autobahn-Obelisk]]&amp;#039;&amp;#039; in Dresden-Kaditz (1937)&lt;br /&gt;
Центр Знам&amp;#039;янки.jpg|[[Obelisk des Ruhmes]] in Snamjanka (1968)&lt;br /&gt;
 Schönheide Denkmal für Todesmarsch-Opfer von KZ-Häftlingen des KZ Flossenbürg am 14. April 1945 und für den Antifaschisten Rudi Radecker (12).jpg|Obelisk zum Gedenken an Häftlinge des [[KZ Flossenbürg]] auf dem [[Alter Friedhof (Schönheide)#Gedenkstein für KZ-Häftlinge|Alten Friedhof]] in [[Schönheide]]&lt;br /&gt;
 Obelisk Langenhagen.JPG|Skulptur „Obelisk“ von Michael Deiml in [[Langenhagen]] (2000)&lt;br /&gt;
 Obelisk Olu Oguibe.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Obelisk (Olu Oguibe)|Der Obelisk]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Königsplatz (Kassel)|Königsplatz]] in [[Kassel]] (2017)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zierobelisken ==&lt;br /&gt;
Seit der [[Renaissance]] wurden vielerorts in Europa kleine – meist gemauerte und manchmal an der Spitze mit [[Kugel#Symbolik|Kugeln]] versehene – Obelisken als hoheitliche Zeichen auf Portalen, Giebeln und in den Ecken von Kirchen und Palästen aufgesetzt, die dadurch in ihrer Bedeutung aber auch rein optisch aufgewertet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Hubala]]: &amp;#039;&amp;#039;Zierobelisken. Studien zur Architektur des 16. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, München 1951.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Hospital de Tavera, Toledo.jpg|[[Toledo]], &amp;#039;&amp;#039;[[Hospital de Tavera]]&amp;#039;&amp;#039; – Obelisken in den Ecken der [[Vierung]]&lt;br /&gt;
 Talavera de la Reina - Iglesia de Santa Maria la Mayor (La Colegial) 03.jpg|[[Talavera de la Reina]], &amp;#039;&amp;#039;[[Colegiata de Santa María la Mayor (Talavera de la Reina)|Colegiata de Santa María la Mayor]]&amp;#039;&amp;#039; – Westgiebel&lt;br /&gt;
 Eglise Place Saint Michel Dijon.JPG|[[Dijon]], &amp;#039;&amp;#039;Église St-Michel&amp;#039;&amp;#039; – Obelisken auf dem Mittelgiebel&lt;br /&gt;
 Iglesia de San Sebastián, Mieza de la Ribera (España).jpg|[[Mieza (Salamanca)]] – Obelisken am [[Glockengiebel]]&lt;br /&gt;
 Isola Bella Garten.jpg|[[Isola Bella (Lago Maggiore)|Isola Bella]] – Obelisken als Elemente der Gartengestaltung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Die Comicfigur „[[Obelix]]“ aus den [[Asterix]]-Heften ist nach &amp;#039;&amp;#039;Obelisk&amp;#039;&amp;#039; benannt, auch wenn oft auf ein [[Typografie|typografisches]] Zeichen mit entsprechendem Namen verwiesen wird. Für die Geburtstagsausgabe &amp;#039;&amp;#039;Obelix und seine Freunde&amp;#039;&amp;#039; steuerte &amp;#039;&amp;#039;Turf&amp;#039;&amp;#039; dafür eine Geschichte über Obelix’ Bruder „Obelisk“ bei.&lt;br /&gt;
* Der Obelisk wird auch von den [[Freimaurerei|Freimaurern]] als [[Symbol|Signum]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiserobelisk]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Obelisken in Rom]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Obelisken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Barthel: &amp;#039;&amp;#039;Die Enkel des Archimedes: eine etwas andere Kulturgeschichte der Hebezeuge.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche Verlagsanstalt, Hannover 1995, S.&amp;amp;nbsp;27–28, 91–99.&lt;br /&gt;
* [[Hans Bonnet (Ägyptologe)|Hans Bonnet]]: &amp;#039;&amp;#039;Obelisk.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der ägyptischen Religionsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Nikol, Hamburg 2000, ISBN 3-937872-08-6, S.&amp;amp;nbsp;539–542.&lt;br /&gt;
* [[Jutta Börker-Klähn]]: &amp;#039;&amp;#039;Altvorderasiatische Bildstelen und vergleichbare Felsreliefs&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Baghdader Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 4). von Zabern, Mainz 1982.&lt;br /&gt;
* [[Bern Dibner]]: &amp;#039;&amp;#039;Moving the Obelisk.&amp;#039;&amp;#039; M.I.T. Press u. a., Cambridge u. a. 1950, Nachdruck 1970.&lt;br /&gt;
* Henry H. Gorringe: &amp;#039;&amp;#039;[https://archive.org/details/egyptianobelisks00gorruoft Egyptian Obelisks].&amp;#039;&amp;#039; Gorringe, New York (NY) 1882, [[doi:10.11588/diglit.33567]].&lt;br /&gt;
* [[Labib Habachi]]: &amp;#039;&amp;#039;Die unsterblichen Obelisken.&amp;#039;&amp;#039; Überarbeitete und erweiterte Neuauflage von [[Carola Vogel]]. Zabern, Mainz 2000, ISBN 3-8053-2658-0.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Helck]], [[Eberhard Otto (Ägyptologe)|Eberhard Otto]]: &amp;#039;&amp;#039;Obelisk.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kleines Lexikon der Ägyptologie.&amp;#039;&amp;#039; Harrassowitz, Wiesbaden 1999, ISBN 3-447-04027-0, S.&amp;amp;nbsp;208f.&lt;br /&gt;
* [[Erik Iversen]]: &amp;#039;&amp;#039;Obelisk in exile.&amp;#039;&amp;#039; Gad, København, 1968-&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;The Obelisks of Rome.&amp;#039;&amp;#039; Gad, Kopenhagen 1968, {{OCLC|1137421496}}.&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;The Obelisks of Istanbul and England.&amp;#039;&amp;#039; Kopenhagen 1972, ISBN 87-12-35883-5.&lt;br /&gt;
* {{EAAE|Karl Martin|Obelisks: quarrying, transporting and erecting|587–589|}}&lt;br /&gt;
* Susan Sorek: &amp;#039;&amp;#039;The Emperors’ Needles. Egyptian Obelisks and Rome.&amp;#039;&amp;#039; Bristol Phoenix Press, Exeter 2010, ISBN 978-1-904675-30-3 (Rezension von Andrea Schütze, in &amp;#039;&amp;#039;Bryn Mawr Classical Review.&amp;#039;&amp;#039; 8. Dezember 2010, [https://bmcr.brynmawr.edu/2010/2010.12.08 online]).&lt;br /&gt;
* Armin Wirsching: &amp;#039;&amp;#039;Wie die Obelisken um die Zeitenwende und im 4. Jahrhundert aufgerichtet wurden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gymnasium (Zeitschrift)|Gymnasium]].&amp;#039;&amp;#039; Band 113, 2006, S.&amp;amp;nbsp;329–358.&lt;br /&gt;
* Armin Wirsching: &amp;#039;&amp;#039;Obelisken transportieren und aufrichten in Ägypten und in Rom.&amp;#039;&amp;#039; Books on Demand, Norderstedt 2007 (3. Auflage 2013), ISBN 978-3-8334-8513-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Obelisks|Obelisken|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Obelisk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4042871-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sonnenkult]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Obelisk| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altägyptischer Obelisk| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform aus Stein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Assyrische Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monolith]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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