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	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Notenschl%C3%BCssel</id>
	<title>Notenschlüssel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-06T20:00:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Notenschl%C3%BCssel&amp;diff=7681&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pendethan: /* Bassschlüssel (F-Schlüssel) */ Unterscheidung Linien und Hilfslinien verbessert.</title>
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		<updated>2025-01-10T15:52:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bassschlüssel (F-Schlüssel): &lt;/span&gt; Unterscheidung Linien und Hilfslinien verbessert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Clefs chord.png|mini|400px|Der a-Moll-Dreiklang &amp;#039;&amp;#039;a&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;–c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;–e&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;, notiert in den fünf heutzutage gebräuchlichsten Schlüsseln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Notenschlüssel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;clavis&amp;#039;&amp;#039;, [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;chiave&amp;#039;&amp;#039;, [[Englische Sprache|englisch]]/[[Französische Sprache|französisch]] &amp;#039;&amp;#039;clef&amp;#039;&amp;#039; „Schlüssel“) dienen in der [[Musiknotation]] dazu, im [[Notensystem (Musik)|Notensystem]] festzulegen, welche Tonhöhe die fünf Notenlinien repräsentieren. Jeder Schlüssel hat dafür einen Referenzton, aus dessen Position sich die Lage der anderen Töne ableitet, die Bedeutung der Notenlinien er&amp;#039;&amp;#039;schließt&amp;#039;&amp;#039; sich erst durch den &amp;#039;&amp;#039;Schlüssel&amp;#039;&amp;#039;. Die verschiedenen Notenschlüssel repräsentieren unterschiedliche Tonlagen; für jedes Instrument und jede Stimmlage ist einer der Schlüssel besonders gut geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musikalische Schlüssel unterlagen einer ständigen Evolution, die über Jahrhunderte andauerte. Seit dem späten 19. Jahrhundert werden noch fünf Schlüssel (bzw. vier, wenn der oktavierte Violinschlüssel nicht einbezogen wird) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die heute gebräuchlichen Schlüssel und ihre Anwendung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Violinschlüssel}} Violinschlüssel (G-Schlüssel) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Notenschluessel.svg|30px|links|Violinschlüssel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heute allgemein gebräuchliche Violinschlüssel (engl. &amp;#039;&amp;#039;treble clef&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[#G-Schlüssel|G-Schlüssel]], der das g&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; auf der zweiten (von unten gezählten) Notenlinie festlegt. Er wird für hohe Gesangsstimmen (Frauen, Knaben), [[Violine]], hohe [[Blasinstrument]]e (u.&amp;amp;nbsp;a. Flöte, Klarinette, Oboe, Trompete) oder die rechte Hand bei [[Tasteninstrument]]en verwendet, manchmal auch für die Notation hoher Lagen bei tiefen Instrumenten wie Bratsche oder Cello. Ferner wird der Violinschlüssel bei einigen tiefen Blasinstrumenten, die mit einem Sopraninstrument verwandt sind, transponierend verwendet: bei der Familie der [[Saxophon]]e, der [[Klarinette]]n und beim [[Tenorhorn]], um ohne Umdenken das Instrument wechseln zu können. So liest und greift ein Tenorhornist z.&amp;amp;nbsp;B. gleich wie auf dem [[Flügelhorn]] in B{{Musik|♭}}, der Ton klingt nur statt einer [[Sekunde (Musik)|Sekunde]] eine [[None]] tiefer. Wenn die Tenorstimme im Violinschlüssel notiert ist, wird sie oft eine Oktave tiefer gesungen (siehe [[#Oktavierende Schlüssel|oktavierende Schlüssel]] weiter unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Notation&amp;#039;&amp;#039; für Posaunenchöre und [[Blasmusik]] in der [[Schweiz]] wird der Violinschlüssel für alle Instrumente einheitlich in B{{Musik|♭}} transponierend eingesetzt, also auch für [[Tuba]], [[Baritonhorn]] und [[Posaune]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in der [[Barockmusik]] auch gebräuchliche &amp;#039;&amp;#039;Französische Violinschlüssel&amp;#039;&amp;#039; weist dem g&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; die erste (unterste) Linie zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== C-Schlüssel ===&lt;br /&gt;
==== Altschlüssel ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Altschluessel.png|30px|links|Altschlüssel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Bratsche]] (Viola), das Altinstrument der Viola-da-gamba-Familie (Altgambe) und [[Posaune|Altposaune]] wird der oft auch „Bratschenschlüssel“ genannte Altschlüssel vorgeschrieben. Das c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; liegt hier auf der dritten Linie.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tenorschlüssel ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Tenorschluessel.png|30px|links|Tenorschlüssel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tenorschlüssel wird für Passagen in höherer Lage bei tiefen Streich- und Blasinstrumenten wie der [[Tenorposaune]], dem [[Violoncello]] (welches das Tenor-Bass-Instrument der Viola-da-braccio-Familie darstellt) und dem [[Fagott]] verwendet. Orientierungspunkt ist das c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; auf der vierten Linie.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Bassschlüssel}} Bassschlüssel (F-Schlüssel) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bassschluessel.png|30px|links|Bassschlüssel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oldbassclef.svg|30px|links|Alternative Form des Bassschlüssels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bassschlüssel ist ein [[#F-Schlüssel|F-Schlüssel]], der das f&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt; auf der vierten Linie von unten (also auf der Linie zwischen den beiden Punkten) festlegt. Ihn verwendet man bei tiefen Männer- und auch Frauenstimmen und tiefen Streichern (Violoncello, [[Kontrabass]] und Bassinstrument der Viola-da-gamba-Familie), tiefen Bläsern ([[Fagott]], Tenor- und Bass[[posaune]], [[Tuba]], [[Baritonhorn]], [[Euphonium]], teilweise auch [[Horn (Blechblasinstrument)|Horn]]), dem [[E-Bass]] und manchen Schlaginstrumenten (Pauken). Bei Tasteninstrumenten ist die linke Hand meistens im Bassschlüssel notiert, bei der [[Orgel]] auch das Pedal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bass-Notation ist gewissermaßen die Fortsetzung des Violinschlüssels nach unten. Violin- und Bass-Notation entstehen, indem man ein System aus elf Notenlinien aufteilt. Die fünf oberen Linien daraus bilden die Notenlinien für die Notation im Violinschlüssel und die fünf unteren Linien die Notenlinien für den Bassschlüssel. Auf der Position der Linie dazwischen liegen gleichzeitig die erste tiefe Hilfslinie (c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;) im Violinschlüssel und die erste hohe Hilfslinie im Bassschlüssel (ebenfalls c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
Als [[Guido von Arezzo]] um 1025 das Liniensystem für die [[Notation (Musik)|Notation]] von Musik erfand, benutzte er zur Kennzeichnung der [[Halbtonschritt]]e ein C oder ein F, mit dem er die meist farbige Linie markierte, unter der sich der Halbtonschritt befand. Je nach Melodieverlauf wurden diese Notenschlüssel in der [[Quadratnotation]] später auf eine der vier vorgesehenen Notenlinien gelegt, um die Notwendigkeit von [[Hilfslinie]]n zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder|align=center&lt;br /&gt;
|Kopfzeile= Notenschlüssel in der [[Quadratnotation]] des [[Gregorianik|Gregorianischen Chorals]]&lt;br /&gt;
|Bild1=C.Schluessel.Quadratnotation.gif|Untertitel1=C-Schlüssel|Breite1=120&lt;br /&gt;
|Bild2=F.Schluessel.Quadratnotation.gif|Untertitel2=F-Schlüssel|Breite2=150&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== C-Schlüssel ===&lt;br /&gt;
Die so entstandenen C-Schlüssel wurden auch später weiterverwendet und werden bis heute nach den Gesangsstimmen benannt, für die sie geeignet sind. Lediglich ihr Aussehen hat sich verändert. Auf der Abbildung sieht man: (a) Alte C-Schlüssel; (b) [[Sopran]]- oder Diskantschlüssel; (c) [[Mezzosopran]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;schlüssel; (d) [[Alt (Stimmlage)|Alt]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;schlüssel; (e) [[Tenor (Stimmlage)|Tenor]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;schlüssel; (f) [[Bariton (Stimmlage)|Bariton]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;schlüssel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:C clefs.png|mini|zentriert|300px|Alte und neue C-Schlüssel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:C-clefs.png|600px|mini|zentriert|Die gleiche Position auf dem Notensystem in verschiedenen Schlüsseln bedeutet unterschiedliche Töne.&amp;lt;br /&amp;gt;Die Linie, die die Position des c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; bestimmt, ist orange markiert.&amp;lt;br /&amp;gt;1. Sopranschlüssel&amp;lt;br /&amp;gt;2. Mezzosopranschlüssel&amp;lt;br /&amp;gt;3. Altschlüssel&amp;lt;br /&amp;gt;4. Tenorschlüssel&amp;lt;br /&amp;gt;5. Baritonschlüssel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== F-Schlüssel ===&lt;br /&gt;
Für tiefere Stimmen entstand fast gleichzeitig mit dem C-Schlüssel der F-Schlüssel, der das f&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt; anzeigt und dessen Form sich auf den Großbuchstaben F zurückführen lässt &amp;#039;&amp;#039;(a)&amp;#039;&amp;#039;. Die ersten F-Schlüssel lagen noch auf der Mittellinie, und entsprachen so einem &amp;#039;&amp;#039;Bariton&amp;#039;&amp;#039;schlüssel &amp;#039;&amp;#039;(b)&amp;#039;&amp;#039;. Später setzte sich der heute gebräuchliche &amp;#039;&amp;#039;Bass&amp;#039;&amp;#039;schlüssel durch, der die vierte Linie von unten als F-Linie festlegt &amp;#039;&amp;#039;(c)&amp;#039;&amp;#039;. Allgemein wird das anzuzeigende f&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt; von den beiden Querstrichen des F flankiert. Diese Querstriche wurden beim F-Schlüssel auf jeweils einen Punkt reduziert, der Ton f&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt; liegt demnach zwischen den beiden Punkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:F-Schluessel.png|mini|zentriert|hochkant=1.5|Alte und neue F-Schlüssel (Bassschlüssel)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== G-Schlüssel ===&lt;br /&gt;
Mit der Weiterentwicklung der Musik, vor allem mit der Notation von Instrumentalmusik, die zum Teil außerhalb des menschlichen Stimmraumes lag, wurde ein neuer, höherer Schlüssel benötigt, der G-Schlüssel (erfunden um 1200). Die Bezeichnung „Sopranschlüssel“ sollte vermieden werden, da ein C-Schlüssel gleichen Namens existiert und da der G-Schlüssel in erster Linie für die Notation von Violinstimmen verwendet wurde. Auch die Gestalt dieses „Violinschlüssels“ entwickelte sich aus dem handschriftlichen Buchstaben G des angezeigten Tones g&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, dem ein Haken angehängt wurde, der aus einem kursiven D-[[Minuskel]] auf der zugehörigen Linie (dem d&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;) hervorgegangen sein könnte, oder in der Tradition alter Handschriften als Verzierung dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:G-Schluessel.png|mini|zentriert|hochkant=1.5|Entwicklung des Violinschlüssels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Γ-Schlüssel|Gamma-Schlüssel}}Γ-Schlüssel (Gamma-Schlüssel) ===&lt;br /&gt;
Auf alten Noten für [[Tasteninstrument]]e ist oft ein Liniensystem mit acht oder mehr Linien zu finden. In dieses wurden alle Schlüssel eingezeichnet, ungefähr so, wie die Abbildung zeigt. Das unterste Zeichen ist ein griechisches &amp;#039;&amp;#039;[[Gamma]]&amp;#039;&amp;#039;, mit dem zeitweise das &amp;#039;&amp;#039;große G&amp;#039;&amp;#039; markiert wurde. Beim [[Monochord]] bezeichnete Γ die komplette Saitenlänge, also den tiefsten Ton. Dieser Γ-Schlüssel für besonders tiefe Lagen hat sich nicht gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mehrliniges Notensystem.png|mini|zentriert|hochkant=0.7|Mehrliniges Notensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesangsstimmen im 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Der Violinschlüssel setzte sich mit der Zeit als universaler Notenschlüssel für hohe Lagen durch und löste in den meisten Fällen den C-Schlüssel ab. Nur für die Notation von [[Gesang]]sstimmen waren Sopran-, Alt- und Tenorschlüssel noch bis weit in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts der Standard, so zum Beispiel bei diesem Ausschnitt einer Chor[[partitur]] von [[Johannes Brahms]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Brahms Rosmarin Incipit.png|mini|zentriert|hochkant=2|J. Brahms, Beginn des Chorliedes „Rosmarin“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chiavetten ==&lt;br /&gt;
Notenschlüssel, die auf einer anderen Linie als üblich liegen, werden als &amp;#039;&amp;#039;Chiavetten&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die verschiedenen C-Schlüssel haben sich aus dieser Tradition entwickelt, aber auch bei den anderen Schlüsseln war die Versetzung früher üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In französischer [[Barockmusik]] findet man oft den G-Schlüssel auf der untersten Linie (französischer Violinschlüssel). Daneben existiert in sehr früher musikalischer Literatur auch der Sub-Bassschlüssel, der hauptsächlich bis zum 15. Jahrhundert vorkam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Raphael Georg Kiesewetter|R. G. Kiesewetter]] |Titel=Das System der Musikschlüssel |Sammelwerk=Allgemeine Wiener Musik-Zeitung |Band=Jg. 1 |Nummer=135 |Datum=1841-11-11 |Seiten=561 ff., hier: S. 562 |Online={{Google Buch|BuchID=KeMqAAAAYAAJ|Seite=562|Linktext=Digitalisat|Hervorhebung=Sub-Baßschlüssel}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Letzterer sieht aus wie ein gewöhnlicher Bassschlüssel, nur dass dieser hier um eine große Terz nach oben verschoben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Johann Sebastian Bach|J.&amp;amp;nbsp;S.&amp;amp;nbsp;Bach]] findet man Chiavetten manchmal auch als Hilfestellung für [[Transposition (Musik)|Transpositionen]], wie im folgenden Ausschnitt aus seinem „[[Magnificat (Bach)|Magnificat]]“, in dem eine [[Oboe d’amore]], deren Klang eine kleine [[Terz (Musik)|Terz]] tiefer ist, im französischen Violinschlüssel notiert ist (b), womit sich, von den [[Vorzeichen (Musik)|Vorzeichen]] abgesehen, das gleiche Bild ergibt wie bei der klingenden Notation (a):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Chiavette.png|mini|zentriert|400px|Chiavette]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oktavierende Schlüssel ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;floatleft&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Treble clef with transposition.png|30px|Nach unten oktavierter Violinschlüssel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Violinschluessel-oktaviert.png|30px|Oktavierter Violinschlüssel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Violinschluessel-doppelt-oktaviert.png|30px|Doppelt oktavierter Violinschlüssel]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man früher [[#Chiavetten|Chiavetten]] verwendete, um [[Hilfslinie]]n zu vermeiden, benutzt man heute eine kursive, klein geschriebene &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; über oder unter dem Schlüssel, um eine [[Oktavierung]] in die jeweilige Richtung anzuzeigen. Der nach unten oktavierende Violinschlüssel beispielsweise ist vor allem für die [[Tenor (Stimmlage)|Tenorstimme]] üblich. Oft wird jedoch die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, insbesondere bei Verwendung alter Notensatzprogramme, die dies noch nicht unterstützen, hierbei nicht angegeben, da Tenorstimmen, die mit dem Violinschlüssel notiert sind, üblicherweise ohnehin eine Oktave tiefer gesungen werden als notiert (Countertenor‐ und Altus-Stimmen ausgenommen). Seltener werden diese Schlüssel auch für Instrumente verwendet, die ohnehin um eine Oktave [[Transposition (Musik)|transponieren]], z.&amp;amp;nbsp;B. [[Gitarre]] (nach unten oktavierender Violinschlüssel), [[Piccoloflöte]] und [[Sopranblockflöte]] (nach oben oktavierender Violinschlüssel) oder [[Kontrabass]] (nach unten oktavierender Bassschlüssel). Bisweilen findet man auch eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (selten fälschlich eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), die das Versetzen um zwei Oktaven verlangt (bei der ersten Oktave zählt der erste Ton mit, bei der zweiten Oktave kommen dann noch sieben Tonstufen dazu).&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tabulaturen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tablature clef.png|links|30px|Tabulatur-Notenschlüssel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Gitarre]]n und anderen [[Zupfinstrument]]en gibt es die Möglichkeit, anstelle herkömmlicher Noten [[Tabulatur]]en zu notieren. In diesem Fall wird meistens ein vertikales „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TAB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ anstelle eines Schlüssels geschrieben. Es werden dann nicht zwangsläufig fünf Linien verwendet, sondern eine Linie für jede Saite des Instruments (bei der Gitarre also sechs Linien). Mit Zahlen auf den Linien wird angegeben, in welchem Bund die betreffende Saite zu greifen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Ursprung hat die [[Tabulatur]]-Schreibweise in den alten [[Laute]]nwerken des Mittelalters und der [[Renaissance]]. Bis heute spielen Lautenisten oft nicht nach modernen Noten, sondern nach – alten oder bearbeiteten – Tabulaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die [[Mundharmonika]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.blowtabs.com/ |titel=BlowTabs.com |abruf=2020-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und weitere Instrumente gibt es Tabulaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Notenschlüssel für diatonische Handharmonika ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Harmonikaschluessel.png|links|30px|Harmonikaschlüssel für diatonische Handharmonika]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Diatonisches Akkordeon|diatonische Handharmonika]] hat als wechseltöniges Instrument eine spezielle Notation. Dazu gehört ein eigener Notenschlüssel, der zum Beispiel ähnlich aussieht wie ein klein geschriebenes &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Der Notenschlüssel und die Notation für Zug und Druck sind vom entsprechenden Instrumententyp und vom Verlag abhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlagzeugschlüssel ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;floatleft&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Percussion clef 1.png|20px|Rechteckiger Notenschlüssel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Percussion clef 2.png|32px|Zweistrichiger Notenschlüssel]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Schlaginstrument]]e wird meistens einer der beiden abgebildeten Schlüssel verwendet. Die Anzahl der Notenlinien kann variieren. Grundsätzlich zeigt der Schlüssel an, dass kein tonhöhenabhängiges Instrument notiert wird und nur der Rhythmus notiert ist. Auf mehreren Notenlinien kann auch eine Gruppe von Instrumenten, die ein Musiker spielt (zum Beispiel ein [[Drumset]]), notiert werden. Es gibt verschiedene Konventionen, welche Notenlinie bzw. Zwischenraum welches Instrument repräsentiert. Näheres dazu im Artikel [[Schlagzeug#Notation|Schlagzeug-Notation]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung bei Unicode ==&lt;br /&gt;
Die [[Unicode]]-Codierungen für die Notenschlüssel finden sich im [[Unicodeblock Notenschriftzeichen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von musikalischen Symbolen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Willi Apel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Notation der polyphonen Musik. 900–1600.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Breitkopf &amp;amp; Härtel, Wiesbaden 1989, ISBN 3-7651-0180-X.&lt;br /&gt;
* [[Wieland Ziegenrücker]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Musiklehre mit Fragen und Aufgaben zur Selbstkontrolle.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1977; Taschenbuchausgabe: Wilhelm Goldmann Verlag, und Musikverlag B. Schott’s Söhne, Mainz 1979, ISBN 3-442-33003-3, S. 20–23 (&amp;#039;&amp;#039;Die Notenschlüssel&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Clefs (music)|Notenschlüssel}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4172065-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Notenschlussel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftzeichen (Notenschrift)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pendethan</name></author>
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