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	<title>Nordniederdeutsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Nordniederdeutsch&amp;diff=12596&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sarcelles: Nördliches Niederdeutsch in den ersten Satz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Nordniederdeutsch&amp;diff=12596&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-11T17:47:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nördliches Niederdeutsch in den ersten Satz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nordniederdeutsch&amp;amp;nbsp;(Nndt.)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Internationales Phonetisches Alphabet|[ˈnɔʁtˌniːdɐdɔɪ̯ʧ]]] oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nordniedersächsisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dialektverband innerhalb des [[Nördliches Niederdeutsch|Nördlichen Niederdeutschen]]. Die Bezeichnung „Nordniedersächsisch“ bezieht sich nicht geografisch auf den Norden des deutschen Bundesland [[Niedersachsen]], sondern auch auf die nördlicheren Sprachgebiete Schleswig-Holsteins, und setzt sich auch jenseits der [[Deutsch-niederländische Grenze|deutsch-niederländischen Staatsgrenze]] ([[Nedersaksisch]]) fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glück&amp;quot;&amp;gt;Helmut Glück (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 3., neubearbeitete Auflage. J.&amp;amp;nbsp;B.&amp;amp;nbsp;Metzler, Stuttgart 2005, ISBN 3-476-02056-8, Eintrag „Nordniederdeutsch“, S.&amp;amp;nbsp;446–447.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Dialektverband genießt hohe Medienpräsenz, da er im überwiegenden Teil mehrerer Bundesländer, einschließlich des Großteils [[Niedersachsen]]s, [[Freie Hansestadt Bremen|Bremens]] und [[Schleswig-Holstein]]s, verstanden und gesprochen wird. Mit Ausnahme des [[Ostfriesisches Niederdeutsch|ostfriesischen Niederdeutsch]], das starkes friesisches Substrat, zahlreiche [[Diphthongierung]]en und [[Niederländische Sprache|niederländischen]] [[Sprachkontakt|Spracheinfluss]] aufweist, sind alle Subgruppen des Nordniederdeutschen untereinander leicht verständlich. Durch die mediale Verbreitung in Radio und Fernsehen weist es teilweise die Funktion einer [[Standardsprache]] innerhalb des Niederdeutschen auf, ohne eine zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsbildung ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionelle Bezeichnung des nördlichen (nicht west- oder ostfälischen) Westniederdeutschen ist &amp;#039;&amp;#039;Nordniedersächsisch&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüngere Begriff „Nordniederdeutsch“ wurde 1957 durch den Germanisten [[William Foerste]] geprägt und in die Fachliteratur eingebracht, um das Niederdeutsche nördlich des [[Westfälische Dialekte|West-]] und [[Ostfälisch]]en zu bezeichnen. Heute hat er sich in der [[Germanistik]] im Sinne von „nördliches Westniederdeutsch“ durchgesetzt. Im Gegensatz zu „Nordniedersächsisch“ ist der Begriff „Nordniederdeutsch“ allerdings potentiell missverständlich, da ersteres das Ostniederdeutsche eindeutig ausschließt, letzteres aber nicht (auch wenn es gelegentlich so verstanden wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältere Forschung verwendete Begriffe wie &amp;#039;&amp;#039;[[Nordalbingisch]]&amp;#039;&amp;#039; für das nördliche Niedersächsische sowie &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsisch,&amp;#039;&amp;#039; was jedoch zu sehr mit dem deutschen Bundesland assoziiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weiteren Begriff für die Sprachregion schlug Foerste in Zusammenhang mit der Herausgabe eines gemeinsamen ostniederländisch-westniederdeutscher Sprachatlas zudem die Bezeichnung „Saxonia“ bzw. „saxonisch“ vor, der ausdrücklich auch die Niederlande einschließt, aber apolitisch ist und ihm sowohl vonseiten der [[Germanistik]] als auch vonseiten der [[Niederlandistik]] als annehmbar erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=dTYpQB-2nQgC&amp;amp;pg=PA54&amp;amp;dq=westniederdeutsch+foerste&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjRsqvNrvfeAhULKewKHfsKCCkQ6AEINzAD#v=onepage&amp;amp;q=westniederdeutsch%20foerste&amp;amp;f=false Ludger Kremer: &amp;#039;&amp;#039;Mundartforschung im ostniederländisch-westfälischen Grenzgebiet. Eine Bestandsaufnahme 1900–1975&amp;#039;&amp;#039;], Rudopi N.V., Amsterdam 1977, Fußnote 130, Google Books, abgerufen am 28.&amp;amp;nbsp;November 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Vereinzelt findet sich diese Begrifflichkeit noch in der Literatur, etwa bei Peters (2003) als „Sassisch“, hier jedoch als historischer Begriff unter Einschluss des Mittelniederdeutschen und Altsächsischen gemeint.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Besch |Titel=Sprachgeschichte : ein Handbuch zur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung. 3 Teilband |Auflage=2. vollständig neu bearbeitete und erweiterte |Verlag=W. de Gruyter |Ort=Berlin |Datum=2003 |ISBN=978-3-11-019417-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition und Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Dem hier beschriebenen Dialektverband werden germanistisch alle [[Niedersächsisch|westniederdeutschen]] [[Dialekt]]e zugerechnet, die weder über [[Westfälische Dialekte|west-]] noch über [[Ostfälische Dialekte|ostfälische]] Kennzeichen verfügen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glück&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definierende Merkmale sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das Fehlen der [[Westfälische Brechung|Westfälischen Brechung]] (im Gegensatz zum südlich benachbarten Westfälischen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glück&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;-Apokope (nordndt. &amp;#039;&amp;#039;up’n&amp;amp;nbsp;disk&amp;#039;&amp;#039; vs. westfäl./ostfäl. &amp;#039;&amp;#039;up’n&amp;amp;nbsp;diske&amp;#039;&amp;#039;), damit verbunden starke Vereinfachung im Vokal- und Formensystem (im Gegensatz zum Westfälischen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glück&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Einheitsplural: 1., 2.&amp;amp;nbsp;und 3.&amp;amp;nbsp;Person Plural Präsens Indikativ der [[Verb]]en (&amp;#039;&amp;#039;wi&amp;amp;nbsp;maket&amp;#039;&amp;#039; „wir machen“, &amp;#039;&amp;#039;ji&amp;amp;nbsp;maket&amp;#039;&amp;#039; „ihr macht“, &amp;#039;&amp;#039;se&amp;amp;nbsp;maket&amp;#039;&amp;#039; „sie machen“) auf -et (im Gegensatz zum Ostniederdeutschen und Niederländischen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Thies (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;SASS. Plattdeutsche Grammatik.&amp;#039;&amp;#039; 2., verbesserte Auflage. Wachholtz Verlag, Neumünster 2011, ISBN 978-3-529-03200-4, Kapitel „Pronomen (Fürwörter) u.&amp;amp;nbsp;Artikelwörter (Begleitwörter)“, S.&amp;amp;nbsp;155.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niebaum/Macha&amp;quot;&amp;gt;Hermann Niebaum, Jürgen Macha: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Dialektologie des Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Germanistische Arbeitshefte.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;37). 2., neubearbeitete Auflage. Max Niemeyer Verlag, 2006, ISBN 3-484-26037-8, S.&amp;amp;nbsp;220.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden grenzt das Nordniedersächsische an das [[Dänische Sprache|dänische]] und an der Küste [[Schleswig-Holstein]]s an das [[Nordfriesische Sprache|nordfriesische]] Sprachgebiet. Im Süden wird es durch das [[Westfälische Dialekte|west-]] und [[Ostfälische Dialekte|ostfälische Dialektgebiet]] begrenzt, im Osten durch das [[Ostniederdeutsche Sprache|Ostniederdeutsche]] ([[Mecklenburgisch-Vorpommersch]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glück&amp;quot; /&amp;gt; Die Begrenzung wird dabei durch eine Linie gebildet, die sich von [[Lübeck]] über [[Magdeburg]] nach [[Halberstadt]] erstreckt. Östlich dieser Linie (&amp;#039;&amp;#039;-et/-en&amp;#039;&amp;#039;-Linie) herrscht ebenfalls ein Einheitsplural auf, der sich durch die Verbenendung&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;-en&amp;#039;&amp;#039; vom Westniederdeutschen abhebt: &amp;#039;&amp;#039;wi&amp;amp;nbsp;maken, ji&amp;amp;nbsp;maken, se&amp;amp;nbsp;maken&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niebaum/Macha&amp;quot; /&amp;gt; Im Raum [[Lüneburg]], [[Uelzen]] und [[Salzwedel]] bildet es zudem mit dem Ostfälischen und dem Mecklenburg-Vorpommerschen einen größeren Interferenzraum, das heißt, ein [[Dialektkontinuum]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glück&amp;quot; /&amp;gt; Die Grenze zum [[niederfränkisch]] basierten [[Niederrheinisch]] wird allgemein an der [[Westfälische Linie|Westfälischen Linie]] gezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niebaum/Macha&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Untergruppen ===&lt;br /&gt;
Das Nordniederdeutsche wird auf deutscher Seite in sieben Untergruppen (Dialekte) geschieden:&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;[[Ostfriesisches Niederdeutsch]]&amp;#039;&amp;#039; (Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;tuun&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;„Zaun“, &amp;#039;&amp;#039;hör&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;„ihnen“), das sich auf [[Ostfriesische Sprache|altostfriesischem Sprachgebiet]] etablierte,&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;[[Emsländisches Niederdeutsch]]&amp;#039;&amp;#039; an der Unterems (Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;wi bünt&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;„wir sind“),&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;[[Oldenburger Platt|Oldenburgisches Niederdeutsch]]&amp;#039;&amp;#039; (Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;achter uusen huus&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;„hinter unserem Haus“ anstelle des zu erwartenden &amp;#039;&amp;#039;achter&amp;amp;nbsp;u(n)s hus&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;[[Nordhannoveranisches Niederdeutsch]]&amp;#039;&amp;#039; (Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;wörtel&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;„Möhre“ anstelle des zu erwartenden &amp;#039;&amp;#039;wortel&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;[[Holsteinisches Niederdeutsch]]&amp;#039;&amp;#039; (Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;jüm&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;„ihnen“),&lt;br /&gt;
## &amp;#039;&amp;#039;[[Dithmarsches Niederdeutsch]]&amp;#039;&amp;#039; (Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;gäsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;„Gevatterin“) und&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;[[Schleswigsch|Schleswigisches Niederdeutsch]]&amp;#039;&amp;#039; (Kennzeichen Infinitivkonstruktion mit &amp;#039;&amp;#039;un:&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;dat is tid un plücken applen&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;„es ist Zeit Äpfel zu pflücken“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glück&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostfriesisches und emsländisches Niederdeutsch haben gemeinsam, dass beide stark mit [[Niederländische Sprache|niederländischen]] Elementen durchsetzt sind, indes Holsteinisch vielfach mit dem Mecklenburg-Vorpommerschen Übereinstimmungen aufweist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glück&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phonologie und Orthographie ===&lt;br /&gt;
Für das Bremische postuliert Heymann (1909)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Heymann |Titel=Das bremische Plattdeutsch: eine grammatische Darstellung auf sprachgeschichtlicher Grundlage |Verlag=G. Winter |Ort=Bremen |Datum=1909 |Online=https://books.google.de/books?id=2LIxAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA1&amp;amp;dq=grammatik+platt&amp;amp;hl=de&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiRrq-uyc35AhUug_0HHa2kDuY4FBDoAXoECAQQAg#v=onepage&amp;amp;q=grammatik%20platt&amp;amp;f=false |Abruf=2022-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; folgendes Phoneminventar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kurzvokale: &amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039; /a/, &amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039; /ɪ/, u /ʊ/, &amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039; /ə/, e /ɛ/, o /ɔ/ (Heymann 1909, S. 3–9) und deren Umlaute ö /œ/ und ü /ʏ/, wobei ersteres selten ist und letzteres zu &amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039; /ɪ/ tendiert (Heymann 1909, S. 32–33)&lt;br /&gt;
* Langvokale: &amp;#039;&amp;#039;aa (ah,a&amp;#039;&amp;#039;) /ɔ:/, &amp;#039;&amp;#039;ie&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;) /i:/, &amp;#039;&amp;#039;uu (uh, u)&amp;#039;&amp;#039; /u:/, &amp;#039;&amp;#039;oo&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;oh, o&amp;#039;&amp;#039;) /o:/, ee (eh, e) /e:/, e (&amp;#039;&amp;#039;ä&amp;#039;&amp;#039;) /ɛ:/ (Heymann 1909, S. 10–27) und deren Umlaute &amp;#039;&amp;#039;ö /œ:/ (&amp;#039;&amp;#039;Umlaut zu aa &amp;#039;&amp;#039;/ɔ:/, j&amp;#039;&amp;#039;ünger &amp;#039;&amp;#039;ä&amp;#039;&amp;#039; /&amp;#039;&amp;#039;æ:&amp;#039;&amp;#039;/~/ɛ:/), &amp;#039;&amp;#039;öö (öh,ö)&amp;#039;&amp;#039; (Umlaut zu oo /o:/, jünger &amp;#039;&amp;#039;ee&amp;#039;&amp;#039; /e:/), &amp;#039;&amp;#039;üü&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;üh, ü&amp;#039;&amp;#039;, Umlaut zu uu /u:/) /y:/. Das Bremische tendiert auch hier zur Elimination des Umlauts. (Heymann 1909, S. 30–35).&lt;br /&gt;
* Diphthonge: &amp;#039;&amp;#039;ei&amp;#039;&amp;#039; /aɪ̯/ (z.&amp;amp;nbsp;T. aus älterem &amp;#039;&amp;#039;eu&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;oi&amp;#039;&amp;#039;) /ɔɪ̯/), &amp;#039;&amp;#039;au&amp;#039;&amp;#039; /aʊ̯/ (Heymann 1909, S. 27–30)&lt;br /&gt;
* Liquide: &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;&amp;#039; /l/, &amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039; /m/, &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039; /n/, &amp;#039;&amp;#039;r&amp;#039;&amp;#039; /r/ (Heymann 1909, S. 35)&lt;br /&gt;
* Halbvokale &amp;#039;&amp;#039;j /j/, w&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;v&amp;#039;&amp;#039;) (Heymann 1909, S. 35,40)&lt;br /&gt;
* Frikative: &amp;#039;&amp;#039;f /f/, s /s/, s /z/, h /h/, ch /x/, sch /ʃ/ (&amp;#039;&amp;#039;Heymann 1909, S. 35)&lt;br /&gt;
* Plosive: &amp;#039;&amp;#039;g&amp;#039;&amp;#039; /g/, k /k/, d /d/, t /t/, b /b/, p /p/ (Heymann 1909, S. 35)&lt;br /&gt;
* Affrikaten: &amp;#039;&amp;#039;z&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;tz&amp;#039;&amp;#039;) /ts/ nur in Lehnworten (Heymann 1909, S. 38), j /dʒ/ (als Allophon zu j /j&amp;#039;&amp;#039;/, H&amp;#039;&amp;#039;eymann 1909, S. 40)&lt;br /&gt;
Anmerkungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Tendenz des Bremischen, Umlaute zu eliminieren, ist regionalspezifisch und gilt nicht für das Nordniedersächsische insgesamt.&lt;br /&gt;
Die konventionelle nordniedersächsische Orthographie folgt Sass (1956).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.niederdeutsche-literatur.de/dwn/wb_dwn_text-id.php?TEXT_ID=1 |titel=Sass: Rechtschreibung |abruf=2022-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Morphologie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konjugation ====&lt;br /&gt;
Für das Bremische nach Heymann (1909, S. 65–91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!1.sg&lt;br /&gt;
!2.sg&lt;br /&gt;
!3.sg&lt;br /&gt;
!1.pl&lt;br /&gt;
!2.pl&lt;br /&gt;
!3.pl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;7&amp;quot; |schwache Konjugation: &amp;#039;&amp;#039;stöten&amp;#039;&amp;#039; „stoßen“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ind.prs.&lt;br /&gt;
|stott&lt;br /&gt;
|stottst&lt;br /&gt;
|stott&lt;br /&gt;
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|stott&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ind.prt.&lt;br /&gt;
|stottde&lt;br /&gt;
|stottdest&lt;br /&gt;
|stottde&lt;br /&gt;
|stottden&lt;br /&gt;
|stottden&lt;br /&gt;
|stoddten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ipv.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|stöt&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|stott&lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |stot&amp;#039;t&lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;7&amp;quot; |starke Konjugation: &amp;#039;&amp;#039;fangen&amp;#039;&amp;#039; „fangen“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |bunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;7&amp;quot; |starke Konjugation: &amp;#039;&amp;#039;helpen&amp;#039;&amp;#039; „helfen“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|helpt&lt;br /&gt;
|helpt&lt;br /&gt;
|helpt&lt;br /&gt;
|helpt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ind.prt.&lt;br /&gt;
|hulp&lt;br /&gt;
|hulpst&lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |hulpen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;7&amp;quot; |starke Konjugation: &amp;#039;&amp;#039;breken&amp;#039;&amp;#039; „brechen“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ind.prs.&lt;br /&gt;
|brek&lt;br /&gt;
|brekst&lt;br /&gt;
|brekt&lt;br /&gt;
|brekt&lt;br /&gt;
|brekt&lt;br /&gt;
|brekt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ind.prt.&lt;br /&gt;
|brook&lt;br /&gt;
|brookst&lt;br /&gt;
|brook&lt;br /&gt;
|braken&lt;br /&gt;
|braken&lt;br /&gt;
|braken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ipv.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|brek&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|brekt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|part.prt.&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |braken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;7&amp;quot; |starke Konjugation: &amp;#039;&amp;#039;eten&amp;#039;&amp;#039; „essen“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ind.prs.&lt;br /&gt;
|et&lt;br /&gt;
|etst&lt;br /&gt;
|et&amp;#039;t&lt;br /&gt;
|et&amp;#039;t&lt;br /&gt;
|et&amp;#039;t&lt;br /&gt;
|et&amp;#039;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ind.prt.&lt;br /&gt;
|eet&lt;br /&gt;
|eetst&lt;br /&gt;
|eet&amp;#039;t&lt;br /&gt;
|eten&lt;br /&gt;
|eten&lt;br /&gt;
|eten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ipv.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|et&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|et&amp;#039;t&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|part.prt.&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |eten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;7&amp;quot; |starke Konjugation: graben „graben“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ind.prs.&lt;br /&gt;
|graaf&lt;br /&gt;
|graafst&lt;br /&gt;
|graaft&lt;br /&gt;
|graaft&lt;br /&gt;
|graaft&lt;br /&gt;
|graaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ind.prt.&lt;br /&gt;
|groof&lt;br /&gt;
|groofst&lt;br /&gt;
|groof&lt;br /&gt;
|graben&lt;br /&gt;
|graben&lt;br /&gt;
|graben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ipv.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|graaf&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|graaft&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|part.prt.&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |graben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;7&amp;quot; |starke Konjugation: snieden &amp;#039;&amp;#039;„schneiden“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ind.prs.&lt;br /&gt;
|snie&lt;br /&gt;
|sniest&lt;br /&gt;
|sniet&lt;br /&gt;
|sniet&lt;br /&gt;
|sniet&lt;br /&gt;
|sniet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ind.prt.&lt;br /&gt;
|sneed&lt;br /&gt;
|sneedst&lt;br /&gt;
|sneed&lt;br /&gt;
|sne(d)en&lt;br /&gt;
|sne(d)en&lt;br /&gt;
|sne(d)en&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ipv.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|snie&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|sniet&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|part.prt.&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |sne(d)en&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;7&amp;quot; |starke Konjugation: &amp;#039;&amp;#039;krupen&amp;#039;&amp;#039; „kriechen“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ind.prs.&lt;br /&gt;
|kruup&lt;br /&gt;
|kruupst&lt;br /&gt;
|kruupt&lt;br /&gt;
|kruupt&lt;br /&gt;
|kruupt&lt;br /&gt;
|kruupt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ind.prt.&lt;br /&gt;
|kroop&lt;br /&gt;
|kroopst&lt;br /&gt;
|kroop&lt;br /&gt;
|krapen&lt;br /&gt;
|krapen&lt;br /&gt;
|krapenkrapen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ipv.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kruup&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kruupt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|part.prt.&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; |krapen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Partizip Präsens wird häufig als Adjektiv verwendet und regulär auf &amp;#039;&amp;#039;-nd&amp;#039;&amp;#039; gebildet (&amp;#039;&amp;#039;staanden Fotes&amp;#039;&amp;#039; „wie erging und stand“), allerdings entfällt oft das &amp;#039;&amp;#039;-d&amp;#039;&amp;#039; (Heymann 1909, S. 97f.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Deklination ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Substantive =====&lt;br /&gt;
Für das Bremische gilt nach Heymann (1909, S. 112f.):&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!m.sg.&lt;br /&gt;
!n.sg.&lt;br /&gt;
!f.sg.&lt;br /&gt;
!pl.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nom.&lt;br /&gt;
| -∅&lt;br /&gt;
| -∅&lt;br /&gt;
| -e oder -∅&lt;br /&gt;
| -e&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|gen.&lt;br /&gt;
|es&lt;br /&gt;
|es&lt;br /&gt;
| -e oder -∅&lt;br /&gt;
| -e&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|dat.&lt;br /&gt;
|e&lt;br /&gt;
|e&lt;br /&gt;
| -e oder -∅&lt;br /&gt;
| -en&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|akk.&lt;br /&gt;
| -∅&lt;br /&gt;
| -∅&lt;br /&gt;
| -e oder -∅&lt;br /&gt;
| -e&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Personalpronomen =====&lt;br /&gt;
Für das Bremische gilt nach Heymann (1909, S. 138–140):&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!1.&lt;br /&gt;
!2.&lt;br /&gt;
!3.m.&lt;br /&gt;
!3.f.&lt;br /&gt;
!3.n.&lt;br /&gt;
!refl.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nom.sg.&lt;br /&gt;
|ik&lt;br /&gt;
|du&lt;br /&gt;
|he&lt;br /&gt;
|se&lt;br /&gt;
|it&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|gen.sg.&lt;br /&gt;
|(miner)&lt;br /&gt;
|(diner)&lt;br /&gt;
|(siner)&lt;br /&gt;
|(ehrer)&lt;br /&gt;
|(siner)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|dat.sg.&lt;br /&gt;
|mi&lt;br /&gt;
|di&lt;br /&gt;
|em&lt;br /&gt;
|ehr, se&lt;br /&gt;
|it&lt;br /&gt;
|sik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|akk.sg.&lt;br /&gt;
|mi&lt;br /&gt;
|di&lt;br /&gt;
|em&lt;br /&gt;
|ehr, se&lt;br /&gt;
|it&lt;br /&gt;
|sik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nom.pl.&lt;br /&gt;
|wi&lt;br /&gt;
|ji&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |se&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|gen.pl&lt;br /&gt;
|(user)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |(ehrer)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|dat.pl&lt;br /&gt;
|uus&lt;br /&gt;
|jo (älter jou)&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |jem&lt;br /&gt;
|sik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|akk.pl.&lt;br /&gt;
|uus&lt;br /&gt;
|jo (älter jou)&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |jem, se&lt;br /&gt;
|sik&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Nach Heymann (1909, S. 139f.) bezieht sich &amp;#039;&amp;#039;ehr&amp;#039;&amp;#039; eher auf eine Person, &amp;#039;&amp;#039;se&amp;#039;&amp;#039; eher auf eine Sache weiblichen Geschlechts, &amp;#039;&amp;#039;jem&amp;#039;&amp;#039; eher auf Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Demonstrativpronomen =====&lt;br /&gt;
Für das Bremische gilt nach Heymann (1909, S. 142–144)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!m.&lt;br /&gt;
!f.&lt;br /&gt;
!n.&lt;br /&gt;
!pl.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;de&amp;#039;&amp;#039; „der“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nom.&lt;br /&gt;
|de&lt;br /&gt;
|de&lt;br /&gt;
|dat&lt;br /&gt;
|de&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|gen.&lt;br /&gt;
|des (det)&lt;br /&gt;
|der&lt;br /&gt;
|des (det)&lt;br /&gt;
|der&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|dat.&lt;br /&gt;
|den&lt;br /&gt;
|der&lt;br /&gt;
|den&lt;br /&gt;
|de&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|akk.&lt;br /&gt;
|den&lt;br /&gt;
|de&lt;br /&gt;
|dat&lt;br /&gt;
|de&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;disse&amp;#039;&amp;#039; „dieser“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nom.&lt;br /&gt;
|disse&lt;br /&gt;
|disse&lt;br /&gt;
|dit (disset)&lt;br /&gt;
|disse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|gen.&lt;br /&gt;
|(disses)&lt;br /&gt;
|disser&lt;br /&gt;
|(disses)&lt;br /&gt;
|disser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|dat.&lt;br /&gt;
|dissen&lt;br /&gt;
|disser&lt;br /&gt;
|dit&lt;br /&gt;
|dissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|akk.&lt;br /&gt;
|dissen&lt;br /&gt;
|disse&lt;br /&gt;
|dit&lt;br /&gt;
|disse&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syntax ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Genitiv ====&lt;br /&gt;
Der Genitiv ist im Nordniederdeutschen weitgehend aus dem Gebrauch verschwunden und durch Umschreibung mit &amp;#039;&amp;#039;von&amp;#039;&amp;#039; „von“ oder den possessiven Genitiv ersetzt, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;arme Lüde ehr Pankoken&amp;#039;&amp;#039;. Erhalten v.&amp;amp;nbsp;a. in adverbialen Ausdrücken, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;siner Wege gahn&amp;#039;&amp;#039; „seiner Wege gehen“ und bei Familiennamen (&amp;#039;&amp;#039;Badendamms&amp;#039; Dochter&amp;#039;&amp;#039; „eine Tochter aus der Familie der Bavendamms“) (Heymann 1909, S. 150).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Akkusativ und Dativ ====&lt;br /&gt;
Für Bremen nach Heymann (1909, S. 154f.): Akkusativ und Dativ sind teilweise zusammengefallen. Für Pronomina ist der Zusammenfall vollständig. Bei mask. Substantiven ist die Dativendung optional, so dass Akkusativformen immer auch als Dative zulässig sind. Bei neutralen und femininen Substantiven bleibt der Unterschied in den Artikelformen erhalten, allerdings zumeist nur in enklitischen Formen (&amp;#039;&amp;#039;uut &amp;#039;n Huse, up &amp;#039;r Karken&amp;#039;&amp;#039;, aber in der Vollform gilt die Akkusativform: &amp;#039;&amp;#039;uut dat Huus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;uut de Karken&amp;#039;&amp;#039;). Nach &amp;#039;&amp;#039;to&amp;#039;&amp;#039; finden sichj z.&amp;amp;nbsp;T. noch Dativformen (&amp;#039;&amp;#039;to’m besten geben&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schriftsprache finden sich demgegenüber Dativformen häufiger, denn „[v]on vielen Seiten wird jetzt aber mit dem Dativ ein Mißbrauch getrieben, der auf einer Verkennung des gegenwärtigen Entwicklungsstandes der plattdeutschen Mundart beruht und in dem bewußten oder unbewußten Streben, seiner Sprache ein vornehmeres Gepräge zu geben, den Dativ übermäßig häufig aus dem Hochdeutschen in die plattdeutsche Darstellung hineinträgt. … [N]amentlich in schriftlicher Darstellung sollte statt dessen lieber der Akk. gewählt werden.“ (Heymann 1909, S. 155,157)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Satzgefüge ====&lt;br /&gt;
Nach Heymann (1909, S. 167) ist „[d]ie jetzige plattdeutsche Satzfügung (…) so stark von der hochdeutschen beeinflußt, daß sie sich wenig von dieser unterscheidet; doch sollte … auch die jenem (= dem Mnd.!) besonders eigene herbere &amp;#039;&amp;#039;parataktische&amp;#039;&amp;#039; Satzverbindung nicht verschmäht werden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konjunktionen ====&lt;br /&gt;
Für das Bremische nach Heymann (1909, S. 167):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* koordinierend&lt;br /&gt;
** kopulativ: &amp;#039;&amp;#039;un&amp;#039;&amp;#039; „und“, &amp;#039;&amp;#039;ook&amp;#039;&amp;#039; „auch, außerdem“, &amp;#039;&amp;#039;fudder&amp;#039;&amp;#039; „ferner“, &amp;#039;&amp;#039;denn&amp;#039;&amp;#039; „dann“, &amp;#039;&amp;#039;darup&amp;#039;&amp;#039; „darauf“&lt;br /&gt;
** disjunktiv: &amp;#039;&amp;#039;oder&amp;#039;&amp;#039; (älter &amp;#039;&amp;#039;edder&amp;#039;&amp;#039;) „oder“, &amp;#039;&amp;#039;wedder -- noch, entwedder -- edder, nich -- noch, bold -- bold&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** adversativ: &amp;#039;&amp;#039;aber, aberst&amp;#039;&amp;#039; „aber“, &amp;#039;&amp;#039;doch, dennoch, man&amp;#039;&amp;#039; „aber, allein“, &amp;#039;&amp;#039;man dat&amp;#039;&amp;#039; „aber“&lt;br /&gt;
** kausal: &amp;#039;&amp;#039;darum, also, denn&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* subordinierend&lt;br /&gt;
** meist mit &amp;#039;&amp;#039;dat&amp;#039;&amp;#039; gebildet; auch &amp;#039;&amp;#039;up dat&amp;#039;&amp;#039; „damit“, &amp;#039;&amp;#039;um dat&amp;#039;&amp;#039; „weil“ usw.&lt;br /&gt;
** lokal: &amp;#039;&amp;#039;woor&amp;#039;&amp;#039; „wo“, &amp;#039;&amp;#039;woorhen (wohen)&amp;#039;&amp;#039;, fast vergessen auch &amp;#039;&amp;#039;daar&amp;#039;&amp;#039; „wo“&lt;br /&gt;
** temporal: &amp;#039;&amp;#039;wenn, do, bevor, eer&amp;#039;&amp;#039; „ehe“, &amp;#039;&amp;#039;wenneer&amp;#039;&amp;#039; (bei indirekten Fragen), &amp;#039;&amp;#039;eer denn (eer dat)&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;as, so bold as, so draad as&amp;#039;&amp;#039; „sobald als“, &amp;#039;&amp;#039;de wile dat&amp;#039;&amp;#039; „während“, &amp;#039;&amp;#039;nah de Tie(d)t dat&amp;#039;&amp;#039; „nachdem“, &amp;#039;&amp;#039;indem dat&amp;#039;&amp;#039; „während“, &amp;#039;&amp;#039;siet&amp;#039;&amp;#039; „seit“, &amp;#039;&amp;#039;siet dat&amp;#039;&amp;#039; „seit“, &amp;#039;&amp;#039;bet dat&amp;#039;&amp;#039; „bis“&lt;br /&gt;
* nachgestellt&lt;br /&gt;
** oft nachgestellt mit &amp;#039;&amp;#039;so&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;do&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** komparativ: &amp;#039;&amp;#039;as&amp;#039;&amp;#039; „wie“, &amp;#039;&amp;#039;like -- as&amp;#039;&amp;#039; „ebenso -- wie“, &amp;#039;&amp;#039;wo -- wo „&amp;#039;&amp;#039;je - desto“, &amp;#039;&amp;#039;denn&amp;#039;&amp;#039; nach Komparativen, &amp;#039;&amp;#039;all daar nah&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** kausal: &amp;#039;&amp;#039;um dat&amp;#039;&amp;#039; „weil“, &amp;#039;&amp;#039;nu&amp;#039;&amp;#039; „nun, weil“, &amp;#039;&amp;#039;wiel&amp;#039;&amp;#039; „weil“&lt;br /&gt;
** konditional: &amp;#039;&amp;#039;wo, woor, wenn&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** konzessiv: &amp;#039;&amp;#039;wo wol -- doch&amp;#039;&amp;#039; „obgleich“, &amp;#039;&amp;#039;all&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;wenn ook&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** bei indirekten Fragen: &amp;#039;&amp;#039;of&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hamburgisches Wörterbuch]]&lt;br /&gt;
* [[Niedersächsisches Wörterbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://plattmakers.de/ Nordniedersächsisches Wörterbuch bei Plattmakers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4134787-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nordniedersachsisch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederdeutscher Dialekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Norddeutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprache (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sarcelles</name></author>
	</entry>
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