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	<title>Nomenklatur (Chemie) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-10T17:46:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Nomenklatur_(Chemie)&amp;diff=9524&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Nomenklatur_(Chemie)&amp;diff=9524&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-01-06T16:56:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nomenklatur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man in der [[Chemie]] die möglichst systematische und international möglichst einheitliche Namensgebung für [[Chemischer Stoff|chemische Stoffe]]. Dabei gilt heute als wichtig, dass ein Verbindungsname &amp;#039;&amp;#039;eindeutig&amp;#039;&amp;#039; ist und nur zu einer einzigen [[Strukturformel]] führt. Die Bezeichnung „[[Ethanol]]“ bezeichnet beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;nur&amp;#039;&amp;#039; die Verbindung CH&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;–CH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;–OH und keine andere. Umgekehrt haben [[chemische Verbindung]]en aber keinen eindeutigen Namen, z.&amp;amp;nbsp;B. kann man die Verbindung CH&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;–CH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;–OH nach verschiedenen Nomenklatursystemen sowohl als „Ethanol“ als auch als „Ethylalkohol“ bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lavoisier Nomenclature01.gif|mini|Erste Seite von Lavoisiers &amp;#039;&amp;#039;Chymical Nomenclature&amp;#039;&amp;#039; in Englisch (1787).]]&lt;br /&gt;
Bis ins 18. Jahrhundert war die Bezeichnung chemischer Stoffe sehr uneinheitlich. Einen wichtigen Schritt in Richtung Systematisierung stellte 1787 das Buch &amp;#039;&amp;#039;Méthode de nomenclature chimique&amp;#039;&amp;#039; von [[Louis Bernard Guyton de Morveau]], [[Antoine Laurent de Lavoisier]], [[Claude Louis Berthollet]] und [[Antoine François de Fourcroy]] dar. [[Jöns Jakob Berzelius]] führte um 1825 die chemische Zeichensprache mit Buchstaben für chemische Elemente ein. 1860 schlug ein Komitee unter Leitung von [[Friedrich August Kekulé]] ein internationales Bezeichnungssystem für organische Verbindungen vor. 1919 wurde die [[International Union of Pure and Applied Chemistry]] (IUPAC) gegründet. Seitdem betrachtet sie die Festlegung internationaler Standards für die chemische Nomenklatur als ihre Hauptaufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die IUPAC-Nomenklatur ==&lt;br /&gt;
Um die Bezeichnungsweisen für chemische Verbindungen zu vereinheitlichen, gibt es die als international verbindlich vereinbarten Richtlinien der [[International Union of Pure and Applied Chemistry|IUPAC]] (International Union of Pure and Applied Chemistry) und der [[International Union of Biochemistry and Molecular Biology|IUBMB]] (International Union of Biochemistry and Molecular Biology) sowie deren als Ausgleichskommission eingesetzte &amp;#039;&amp;#039;Joint Commission on Biochemical Nomenclature&amp;#039;&amp;#039;. Diese regeln den englischen Sprachgebrauch. Die Bezeichnungen in anderen Sprachen werden von den nationalen Chemikerverbänden entsprechend übertragen. So ist im deutschsprachigen Raum der [[Deutscher Zentralausschuss für Chemie|Deutsche Zentralausschuss für Chemie]] unter Geschäftsführung der Gesellschaft Deutscher Chemiker ([[Gesellschaft Deutscher Chemiker|GDCh]]) im Einvernehmen mit den nationalen IUPAC-Mitgliedsgesellschaften der Schweiz und Österreich für die Umsetzung zuständig. Auch die IUPAC selbst verwendet in ihren Elementlisten viele englische Namen statt der den Elementkürzeln zugrunde liegenden (z.&amp;amp;nbsp;B. Potassium, Sodium, Tungsten, Mercury). Die Bedürfnisse verschiedener Sprachen und sogar des Englischen selbst werden von der IUPAC ausdrücklich anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.acdlabs.com/iupac/nomenclature/93/r93_39.htm IUPAC Nomenclature of Organic Chemistry, Introduction, R-0.1 Conventions].&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders stringente Nomenklaturregelungen sind insbesondere für Index-Werke für chemische Stoffe wie [[Beilsteins Handbuch der Organischen Chemie]] und [[Chemical Abstracts]] bis vor kurzem notwendig gewesen, da deren System zur Auffindung von Einträgen bis zur Einführung elektronischer Recherche hauptsächlich danach erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die systematische Bezeichnung von chemischen Verbindungen nach diesen Regeln oft sehr kompliziert ist, wird von den Chemikern im Alltagsgebrauch bis hin zu wissenschaftlichen Publikationen weiterhin eine große Anzahl von traditionellen Namen oder neu geschaffenen, anerkannten Kurznamen verwendet. Die IUPAC unterscheidet zwischen [[Trivialnamen]], die keinen Bezug zur systematischen Nomenklatur haben (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Wasser]], [[Harnstoff]], [[Glycerin]] oder [[Natriumsulfat|Glaubersalz]]), semisystematischen Namen oder Semitrivialnamen, die zumindest einen Teil eines systematischen Namens verwenden (z.&amp;amp;nbsp;B. Kohlendioxid statt Kohlen&amp;#039;&amp;#039;stoff&amp;#039;&amp;#039;dioxid oder Trityl für die Triphenylmethyl-Gruppe) und den bereits erwähnten systematischen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.acdlabs.com/iupac/nomenclature/93/r93_108.htm IUPAC Nomenclature of Organic Chemistry, R-0.2.3 Names.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für die Erfindung neuer Trivialnamen, z.&amp;amp;nbsp;B. von neu entdeckten [[Naturstoffe]]n, gibt es IUPAC-konforme Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner herrschen bei den Elementnamen die nationalen Gewohnheiten vor und selbst der IUPAC-Namensstamm entspricht nicht durchgängig dem für die Formelkürzel maßgebenden Namen (Beispiel Hg = Hydrargyrum, dt. Quecksilber, IUPAC-Wurzel „mercur“ wie engl. mercury und lat. Mercurius).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elementnamen und -symbole ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der chemischen Elemente}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Namen der [[Chemisches Element|chemischen Elemente]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden von den Entdeckern festgelegt. Für unbekannte oder neue Elemente, die noch keinen Namen erhalten haben, gibt es [[systematische Elementnamen]], die sich von der [[Kernladungszahl]] ableiten. Eine systematische Anordnung der Elemente nach ihrer [[Elektronenkonfiguration]] bietet das [[Periodensystem]] der Elemente. Für einige Elemente existieren alte deutsche Bezeichnungen, die in mehreren Revisionen von der IUPAC an die im englischsprachigen Raum gebräuchlichen angepasst wurden. Dies betraf vor allem Elementnamen, in denen die Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;k&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;z&amp;#039;&amp;#039; gegen &amp;#039;&amp;#039;c&amp;#039;&amp;#039; ausgetauscht wurden. Beispiele sind Kalzium – Calcium, Silizium – Silicium oder Kobalt – Cobalt. Aber auch einige andere Schreibweisen wie Jod zu Iod oder Wismut zu Bismut wurden geändert. Während in der Chemie überwiegend die neuen Bezeichnungen verwendet werden, werden in anderen Bereichen und im allgemeinen Sprachbereich vielfach noch die alten Namen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jedes Element existiert ein Kürzel aus ein bis drei Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;([[Elementsymbol]])&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Elementsymbole sind international gültig, sie werden also beispielsweise auch auf Japanisch durch lateinische Buchstaben wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man ein bestimmtes &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Isotop]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; eines Elements bezeichnen, so stellt man dessen [[Massenzahl]] hochgestellt vor das Elementsymbol, zum Beispiel &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt;C für das Kohlenstoff-12-Isotop, &amp;lt;sup&amp;gt;235&amp;lt;/sup&amp;gt;U für Uran-235 etc. Die schweren Isotope des [[Wasserstoff]]s, &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;H ([[Deuterium]]) und &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;H ([[Tritium]]), besitzen mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch ein eigenes Elementsymbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Verbindungen von verschiedenen Elementen untereinander zu benennen, werden die Elementnamen teilweise abgewandelt und mit Nachsilben versehen. Dazu verwendet man den [[Liste der chemischen Elemente|Namensstamm]], welcher aus dem lateinischen bzw. griechischen Elementnamen abgeleitet ist. So wird beispielsweise der Sauerstoff in der Verbindung Aluminium&amp;#039;&amp;#039;ox&amp;#039;&amp;#039;id (Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) durch seinen Namensstamm &amp;#039;&amp;#039;(ox)&amp;#039;&amp;#039; und die Endung &amp;#039;&amp;#039;-id&amp;#039;&amp;#039; angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlenpräfixe in chemischen Namen ===&lt;br /&gt;
Falls eine Art von Atomen oder Atomgruppen in einem Molekül mehrfach vorkommt, wird die Anzahl durch ein entsprechendes Zahlenpräfix (Vorsilbe) angegeben, das von den griechischen Zahlwörtern abgeleitet ist und dem Namen des entsprechenden Atoms bzw. der entsprechenden Atomgruppe vorangestellt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.acdlabs.com/iupac/nomenclature/93/r93_328.htm Table 11 Basic numerical terms (multiplying affixes).]&amp;#039;&amp;#039; IUPAC Nomenclature of Organic Chemistry, Recommendations 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausgenommen sind &amp;#039;&amp;#039;nona&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;undeca&amp;#039;&amp;#039;, welche aus dem Lateinischen abgeleitet sind.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Anzahl !!Vorsilbe (Präfix)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1 ||mono oder hen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2 ||di oder do&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3 ||tri&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4 ||tetra&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5 ||penta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6 ||hexa&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7 ||hepta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8 ||octa&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9 ||nona&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10 || deca&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11 || undeca&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12 || dodeca&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13 || trideca&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14 || tetradeca&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|… ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Anzahl !! Vorsilbe (Präfix)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20 || icosa&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21 || henicosa&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|22 || docosa&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|23 || tricosa&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|… ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|30 || triaconta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|31 || hentriaconta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|…&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|40 || tetraconta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|50 || pentaconta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|60 || hexaconta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|70 || heptaconta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|80 || octaconta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|90 || nonaconta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Anzahl !! Vorsilbe (Präfix)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|100 || hecta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101 || henhecta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|200 || dicta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|222 || docosadicta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|300 || tricta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|362 || dohexacontatricta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|400 || tetracta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|500 || pentacta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|600 || hexacta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|700 || heptacta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|800 || octacta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|900 || nonacta&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1000 || kilia&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000 || dilia&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3000 || trilia&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Präfixe &amp;#039;&amp;#039;mono&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;di&amp;#039;&amp;#039; werden nur für Eins und Zwei verwendet. In Verbindung mit anderen Zahlwörtern (21, 101 etc.) werden &amp;#039;&amp;#039;hen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;do&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Die Bildung des kompletten Zahlwortes erfolgt dabei &amp;#039;&amp;#039;von hinten nach vorne&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Do-!! -nonaconta- !! -tetracta- !! -kilia&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2 || 90 || 400 || 1000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | 1492 = Dononacontatetractakilia&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
* P&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;S&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt; [[Tetraphosphorheptasulfid|&amp;#039;&amp;#039;Tetra&amp;#039;&amp;#039;phosphor&amp;#039;&amp;#039;hepta&amp;#039;&amp;#039;sulfid]]&lt;br /&gt;
* SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; Schwefel&amp;#039;&amp;#039;tri&amp;#039;&amp;#039;oxid&lt;br /&gt;
* CH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;Cl&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Di&amp;#039;&amp;#039;chlormethan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weglassen von Zahlenpräfixen ====&lt;br /&gt;
Bei Metallverbindungen nennt man nur die [[Wertigkeit (Chemie)|Wertigkeit]] bzw. [[Oxidationszahl]], die das Metall in dieser Verbindung ([[Ionenbindung]]) besitzt: z.&amp;amp;nbsp;B.: CrO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; Chrom(VI)-oxid, gelesen Chrom-&amp;#039;&amp;#039;sechs&amp;#039;&amp;#039;-oxid, anstatt Chromtrioxid ([[Alfred Stock#Erfindungen (Auswahl)|Stocksche Nomenklatur]]). Die Wertigkeit bzw. Oxidationszahl wird dabei mit römischen Zahlen angegeben.&lt;br /&gt;
Falls der Name einer Verbindung dadurch eindeutig bleibt, kann man die Wertigkeit auch weglassen. So gibt es z.&amp;amp;nbsp;B. nur ein einziges Oxid des Aluminiums, nämlich Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;, weshalb man statt Aluminium(III)-oxid auch einfach Aluminiumoxid schreiben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr oft wird die Vorsilbe &amp;#039;&amp;#039;mono-&amp;#039;&amp;#039; weggelassen, z.&amp;amp;nbsp;B. NaCl = Natriumchlorid und nicht Natrium&amp;#039;&amp;#039;mono&amp;#039;&amp;#039;chlorid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alternative Zahlenpräfixe ====&lt;br /&gt;
Falls &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mehrere identische Gruppen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vorhanden sind, bei denen die Verwendung der obigen Vorsilben missverständlich wäre, werden die folgenden aus dem griechischen hergeleiteten Präfixe verwendet. Ab Vier wird das einfache Zahlenpräfix zusammen mit der endung &amp;#039;&amp;#039;-kis&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
 !Anzahl&lt;br /&gt;
 !Vorsilbe (Präfix)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 |1 ||hen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 |2 ||bis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 |3 ||tris&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 |4 ||tetrakis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 |5 ||pentakis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 |6 ||hexakis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 |… ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21 || henikosakis&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
* Ca&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;F(PO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;)&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; Pentacalciumfluoridtrisphosphat – Durch Verwendung der Vorsilbe &amp;#039;&amp;#039;tris&amp;#039;&amp;#039; ist sofort klar, dass es sich nicht um die [[Triphosphat]]gruppe [P&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;10&amp;lt;/sub&amp;gt;]&amp;lt;sup&amp;gt;5−&amp;lt;/sup&amp;gt; handelt, sondern um drei Phosphatgruppen [PO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;]&amp;lt;sup&amp;gt;3−&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* 5,6-Bis(1,1-dimethylpropyl)undecan – die Verwendung der Vorsilbe &amp;#039;&amp;#039;bis&amp;#039;&amp;#039; zeigt sofort, dass es sich hier um zwei identische 1,1-Dimethylpropyl-Substituenten handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;direkte Verknüpfung von identischen Einheiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verwendet man die folgenden Vorsilben, welche von den lateinischen Zahlwörtern abgeleitet sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
 !Anzahl&lt;br /&gt;
 !Vorsilbe (Präfix)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 |2 ||bi&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 |3 ||ter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 |4 ||quater&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 |5 ||quinque&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 |6 ||sexi&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 |7 ||septi&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 |usw. ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
* C&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;–C&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt; heißt [[Biphenyl|&amp;#039;&amp;#039;Bi&amp;#039;&amp;#039;phenyl]] (und nicht Diphenyl oder Bisphenyl).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anorganische Chemie ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Nomenklatur (Anorganische Chemie)}}&lt;br /&gt;
=== Formeln von anorganischen Verbindungen ===&lt;br /&gt;
Beim Schreiben von Formeln von [[Chemische Verbindung|chemischen Verbindungen]] folgt man im Wesentlichen der [[Elektronegativität]]sskala der chemischen Elemente. Man beginnt immer mit dem elektropositiveren Verbindungspartner, deshalb schreibt man etwa AgCl, Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;, PCl&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt; und nicht umgekehrt. Eine Ausnahme von dieser Regel sind die Wasserstoffverbindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserstoffverbindungen ===&lt;br /&gt;
Wasserstoffatome schreibt man in den Formeln &amp;#039;&amp;#039;an letzter Stelle&amp;#039;&amp;#039; (NH&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;, SiH&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; etc.). Handelt es sich jedoch um [[Säure|aciden]] Wasserstoff (d.&amp;amp;nbsp;h. die Verbindung reagiert in wässriger Lösung sauer), so schreibt man den Wasserstoff &amp;#039;&amp;#039;am Anfang der Formel&amp;#039;&amp;#039; (HF, HCl, HBr, HI, H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O, H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;, H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S, H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;Se, H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;Te). Bei der Benennung dieser Verbindungen wird beispielsweise neben dem Namen „Hydrogenfluorid“ für HF oder „Hydrogenchlorid“ für HCl auch der insbesondere im Labor wesentlich gebräuchlichere Name [[Fluorwasserstoff]] bzw. [[Chlorwasserstoff]] verwendet. Letztere sind aufgrund der eindeutigeren Bezeichnung insgesamt zu bevorzugen, da es sich bei diesen Verbindungen nicht um Salze mit den entsprechenden Anionen handelt, sondern aufgrund der hohen [[Elektronegativität]]szahlen nur um stark partiell geladene [[Dipolmolekül|Dipolverbindungen]], in denen eine stark polare [[kovalente Bindung]] (Atombindung) vorliegt. Außerdem ist aufgrund der Eindeutigkeit bei der Benennung zu beachten, dass beispielsweise unter „Hydrogenfluorid“ Salze des Typs MHF bzw. MF×HF (mit M = einwertiges Metall) verstanden werden, somit ist Fluorwasserstoff bevorzugt zu verwenden. Auch bei anorganischen Oxosäuren schreibt man den Wasserstoff am Anfang der Formel, obwohl er eigentlich am Sauerstoff gebunden ist, also für Schwefelsäure zum Beispiel H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;SO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; statt SO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;(OH)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ==== Legierungen ====&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Radikale ===&lt;br /&gt;
Zur Benennung des Radikals wird dem Stammnamen die Endung -yl angehängt. Dies gilt sowohl in der organischen wie auch in der anorganischen Chemie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
HO&amp;lt;sup&amp;gt;•&amp;lt;/sup&amp;gt;: Hydroxyl (Stamm: Hydrox-), &amp;lt;sup&amp;gt;•&amp;lt;/sup&amp;gt;CH&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;: Methyl (Stamm: Meth-) und R–O&amp;lt;sup&amp;gt;•&amp;lt;/sup&amp;gt;: Oxyl (z.&amp;amp;nbsp;B. [[2,2,6,6-Tetramethylpiperidinyloxyl]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Radikale haben, besonders bei den Sauerstoffverbindungen, spezielle Namen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Mehrbasige Säuren === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Salzhydrate ===&lt;br /&gt;
==== Einteilung nach der Oxidationsstufe des Zentralatoms ====&lt;br /&gt;
==== Einteilung nach der Struktur ==== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organische Chemie ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Nomenklatur (Organische Chemie)}}&lt;br /&gt;
Die Empfehlungen der IUPAC für die Benennung organischer Verbindungen werden im sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Blue Book&amp;#039;&amp;#039; publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henri A. Favre, Warren H. Powell |Titel=Nomenclature of Organic Chemistry |Datum=2013-12-17 |ISBN=978-0-85404-182-4 |DOI=10.1039/9781849733069 |Online=[https://iupac.qmul.ac.uk/BlueBook/ Volltext]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:ADDA formula with coloured nomenclature parts.svg|alternativtext=Strichformel des Moleküls|mini|Der systematische Name der Aminosäure [[ADDA (Aminosäure)|ADDA]] zeigt viele Bestandteile der substitutiven Nomenklatur auf: (&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ff00ff;&amp;quot;&amp;gt;2&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt;,&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ff00ff;&amp;quot;&amp;gt;3&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt;,&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffdf00;&amp;quot;&amp;gt;4&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt;,&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffdf00;&amp;quot;&amp;gt;6&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt;,&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ff00ff;&amp;quot;&amp;gt;8&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt;,&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ff00ff;&amp;quot;&amp;gt;9&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt;)-3-&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0000ff;&amp;quot;&amp;gt;Amino&amp;lt;/span&amp;gt;-9-&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#00ff00;&amp;quot;&amp;gt;methoxy&amp;lt;/span&amp;gt;-2,6,8-&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#00ffff;&amp;quot;&amp;gt;trimethyl&amp;lt;/span&amp;gt;-10-&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ff8a00;&amp;quot;&amp;gt;phenyl&amp;lt;/span&amp;gt;deca-4,6-&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffdf00;&amp;quot;&amp;gt;dien&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ff0000;&amp;quot;&amp;gt;säure&amp;lt;/span&amp;gt;.]]&lt;br /&gt;
Die IUPAC gestattet verschiedene Arten der Nomenklatur, empfiehlt jedoch vorwiegend die Verwendung der [[Substitutive Nomenklatur|substitutiven Nomenklatur]]. Für die substitutive Benennung geht man von einem [[Stammsystem]] aus, das durch die Ersetzung oder Entfernung von Wasserstoffatomen ([[Substituent]]en, [[Mehrfachbindung]]en, [[Elektrische Ladung|Ladungen]], [[Radikal (Chemie)|Radikale]]) verändert wird. Für die Benennung der Verbindung wird der Name des Stammsystems direkt übernommen oder ggf. angepasst, und die Namen der substituierenden Gruppen werden dem Stammsystem als [[Präfixe und Suffixe in der Chemie|Präfixe oder als Suffix]] angefügt. Die ranghöchste [[funktionelle Gruppe]] oder ein [[Radikal (Chemie)|Radikal]] oder [[Ion]] bestimmen das Suffix, alle anderen Substituenten werden als Präfix vorangestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergänzung zum Stammsystem wird bei entsprechenden Verbindungen ein [[Deskriptor (Chemie)|Deskriptor]] genanntes Präfix vor dem systematischen Substanznamen ergänzt, das u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Konfiguration (Chemie)|Konfiguration]] oder die [[Konformation]] des Moleküls beschreibt. Häufig werden Deskriptoren in Kombination mit [[Lokant]]en zur genauen Beschreibung bestimmter Positionen von Atomen oder Bindungen verwendet, um eine chemische Struktur eindeutig zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der substitutiven Nomenklatur existieren die [[radikofunktionelle Nomenklatur]], die [[multiplikative Nomenklatur]], die [[Ersetzungsnomenklatur]], die [[funktionelle Ersetzungsnomenklatur]] und die [[konjunktive Nomenklatur]]. Des Weiteren kennt die Organische Chemie eine große Anzahl an [[Trivialname (Chemie)|Trivialnamen]] und Nomenklatursysteme, die auf bestimmte [[Stoffgruppe]]n zugeschnitten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biochemie ==&lt;br /&gt;
Für die Nomenklatur von [[Enzym]]en gibt es gemeinsame Richtlinien der IUPAC und der [[International Union of Biochemistry and Molecular Biology|IUBMB]] (International Union of Biochemistry and Molecular Biology). Nach dieser Nomenklatur enden Enzymnamen mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-ase&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und enthalten eine Information über die Funktion des Enzyms. Details [[Enzym#Nomenklatur und Klassifikation nach IUPAC und IUBMB|unter dem Stichwort Enzym]] und auf der Website der IUBMB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wurde ein Codesystem (&amp;#039;&amp;#039;siehe&amp;#039;&amp;#039; [[EC-Nummer]]n) entwickelt, in dem die Enzyme unter einem Zahlencode aus vier Ziffern zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Nukleinsäuren gilt die [[Nukleinsäure-Nomenklatur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnungsstandards außerhalb der IUPAC-Vorschriften ==&lt;br /&gt;
Die alternative [[N-X-L-Nomenklatur]] dient der Bezeichnung hypervalenter Verbindungen. Für den praktischen Umgang mit chemischen Stoffen im Alltag gibt es zudem Normen, Nummernsysteme und Stoffdatenbanken unterschiedlicher Ausrichtung:&lt;br /&gt;
* Die [[E-Nummer]]n bezeichnen in der Europäischen Union zugelassene Lebensmittelzusatzstoffe.&lt;br /&gt;
* Für Kunststoffe gibt es durch eine [[ISO-Norm]] festgelegte [[Kurzzeichen (Kunststoff)|Kurzzeichen]]. Sie werden in [[Recycling-Code]]s verwendet.&lt;br /&gt;
* Die [[CAS-Nummer]]n sind eindeutige [[Identifikator]]en für chemische Stoffe und Gemische in Form von gruppierten Nummern. Stand April 2018 hat die CAS-Datenbank einen Bestand von rund 140 Millionen Einträgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cas-Chemical&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://support.cas.org/content/chemical-substances |titel=Chemical Substances – CAS REGISTRY |werk=support.cas.org |abruf=2018-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die international gültigen [[UN-Nummer]]n werden für [[Gefahrgut|Gefahrgüter]] verwendet. Sie werden einzelnen Substanzen oder Gruppen gleicher Gefahr zugeordnet und sind in der Logistikkette und für Rettungskräfte von Bedeutung.&lt;br /&gt;
* Stoffe, die in der [[Europäische Union|EU]] gehandelt werden, haben [[EG-Nummer]]n. Diese sind eine wichtige Ordnungskategorie des Europäischen Chemikalienrechts ([[REACH]]-Verordnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* IUPAC, Gerlinde Kruse (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nomenklatur der Organischen Chemie – Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Wiley-VCH, Weinheim 1997, ISBN 3-527-29327-2.&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Hellwich: &amp;#039;&amp;#039;Chemische Nomenklatur&amp;#039;&amp;#039;. GOVI-Verlag, Eschborn 2002, ISBN 3-7741-0815-3.&lt;br /&gt;
* D. Hellwinkel: &amp;#039;&amp;#039;Die systematische Nomenklatur der organischen Chemie. Eine Gebrauchsanweisung&amp;#039;&amp;#039;. 5., korr., erw. u. erg. Auflage. Springer, Berlin 2005, ISBN 3-540-26411-6.&lt;br /&gt;
* Martin Negwer, Hans-Georg Scharnow: &amp;#039;&amp;#039;Organic chemical drugs and their synonymes&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 1, 1–4138, Wiley–VCH–Verlag, Weinheim 2007, ISBN 978-3-527-31939-8&lt;br /&gt;
* Wolfgang Holland: &amp;#039;&amp;#039;Die Nomenklatur in der organischen Chemie&amp;#039;&amp;#039;. VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig 1973, {{DNB|730400123}}.&lt;br /&gt;
* Philipp Fresenius, Klaus Görlitzer: &amp;#039;&amp;#039;Organisch-chemische Nomenklatur: Grundlagen·Regeln·Beispiele.&amp;#039;&amp;#039; 4. durchgesehene und erweiterte Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1998, ISBN 3-8047-1588-5.&lt;br /&gt;
* Ursula Bünzli-Trepp: &amp;#039;&amp;#039;Nomenklatur der Organischen Chemie, Metallorganischen Chemie und Koordinationschemie.&amp;#039;&amp;#039; Logos Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-89722-682-0.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Liebscher: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zur Anwendung der Nomenklatur organisch-chemischer Verbindungen.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, Berlin 1979, {{DNB|790313952}}.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Liebscher, Ekkehard Fluck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die systematische Nomenklatur der anorganischen Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, 2013 (E-Book), ISBN 978-3-642-58368-1, [[doi:10.1007/978-3-642-58368-1]], 388 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Chemistry nomenclature|Nomenklatur}}&lt;br /&gt;
* [https://www.qmul.ac.uk/sbcs/iupac/ IUPAC Recommendations on Organic &amp;amp; Biochemical Nomenclature, Symbols &amp;amp; Terminology etc. (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.acdlabs.com/iupac/nomenclature/ IUPAC-Regeln zur Nomenklatur in der organischen Chemie (englisch)]&lt;br /&gt;
* [https://www.qmul.ac.uk/sbcs/iupac/stereo/ IUPAC-Nomenklatur in der Stereochemie (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemische Nomenklatur|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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