<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nat%C3%BCrliche_Zahl</id>
	<title>Natürliche Zahl - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nat%C3%BCrliche_Zahl"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Nat%C3%BCrliche_Zahl&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-10T04:15:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Nat%C3%BCrliche_Zahl&amp;diff=2501&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Änderungen von ~2025-51160-4 (Diskussion) auf die letzte Version von Speravir zurückgesetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Nat%C3%BCrliche_Zahl&amp;diff=2501&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-03T12:35:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-51160-4&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-51160-4&quot;&gt;~2025-51160-4&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-51160-4&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-51160-4 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Speravir&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Speravir (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Speravir&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;natürlichen Zahlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind die grundlegenden [[Zahl]]en. Ihre Benutzung steht in direktem Zusammenhang mit der elementaren Handlung des [[Zählen]]s.&lt;br /&gt;
{{Zeichen|ℕ|Der [[Buchstabe mit Doppelstrich|Buchstabe N mit&amp;lt;br /&amp;gt;Doppelstrich]] steht für die&amp;lt;br /&amp;gt;Menge der &amp;#039;&amp;#039;natürlichen Zahlen.&amp;#039;&amp;#039;|kleiner=ja}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Number-systems.svg|mini|Die natürlichen Zahlen (ℕ) sind Teil der [[Ganze Zahl|ganzen Zahlen]] (ℤ), die Teil der [[Rationale Zahl|rationalen Zahlen]] (ℚ), die wiederum Teil der [[Reelle Zahl|reellen Zahlen]] (ℝ) sind.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dabei global benutzten [[Zahlzeichen]] sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13 usw.,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei die zugehörigen deutschsprachigen  [[Zahlwort#Grundzahlwörter (Kardinalia)|Grundzahlwörter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn, elf, zwölf, dreizehn usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Definition kann auch die 0 ([[Null]]) zu den natürlichen Zahlen gezählt werden. Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Menge (Mathematik)|Menge]] der natürlichen Zahlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bildet mit der [[Addition]] und der [[Multiplikation]] zusammen eine [[mathematische Struktur]], die als [[Halbring (Algebraische Struktur)|kommutativer Halbring]] bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnungskonventionen ==&lt;br /&gt;
Für die Menge der natürlichen Zahlen wird das [[Formelzeichen]] &amp;lt;math&amp;gt;\mathbb N&amp;lt;/math&amp;gt; verwendet. In der weitverbreiteten [[Zeichenkodierung]] [[Unicode]] ist das Zeichen im [[Unicodeblock Buchstabenähnliche Symbole]] zu finden und hat den [[Codepoint]] U+2115 (ℕ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie umfasst entweder die positiven [[Ganze Zahl|ganzen Zahlen]] (also ohne die 0)&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;\N = \{1, 2, 3, \ldots\}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder die nichtnegativen ganzen Zahlen (also inklusive der 0)&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;\N = \{0, 1, 2, 3, \ldots\}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Konventionen werden uneinheitlich verwendet. Die ältere Tradition zählt die Null nicht zu den natürlichen Zahlen (die Null wurde in Europa erst ab dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gebräuchlich). Diese Definition ist gängiger in mathematischen Gebieten wie der [[Zahlentheorie]], in denen die Multiplikation der natürlichen Zahlen im Vordergrund steht. In der Logik, der [[Mengenlehre]] und der [[Informatik]]&amp;lt;ref&amp;gt;Z.&amp;amp;nbsp;B. [[Edsger W. Dijkstra]]: [https://www.cs.utexas.edu/users/EWD/transcriptions/EWD08xx/EWD831.html &amp;#039;&amp;#039;Why numbering should start at zero&amp;#039;&amp;#039;.] 11.&amp;amp;nbsp;August 1982.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist dagegen die Definition mit Null gebräuchlicher und vereinfacht die Darstellung. Nur mit letzterer Konvention bilden die natürlichen Zahlen mit der [[Addition]] ein [[Monoid]]. Im Zweifelsfall ist die verwendete Definition explizit zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menge der natürlichen Zahlen ohne Null führte [[Richard Dedekind|Dedekind]] 1888 das Symbol N ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dedekind&amp;quot;&amp;gt;Dedekind: &amp;#039;&amp;#039;Was sind und was sollen die Zahlen?&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1888.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Symbol wird heute oft als Buchstabe N mit [[Buchstabe mit Doppelstrich|Doppelstrich]] stilisiert (&amp;lt;math&amp;gt;\mathbb N&amp;lt;/math&amp;gt; oder &amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{I\!N}&amp;lt;/math&amp;gt;). Ab 1894 gebrauchte [[Giuseppe Peano|Peano]] für die natürlichen Zahlen mit Null das Symbol N&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;, das heute ebenfalls stilisiert und nach Peano durch &amp;lt;math&amp;gt;\N_0:=\N\cup\{0\}&amp;lt;/math&amp;gt; definiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Peano: &amp;#039;&amp;#039;Opere scelte.&amp;#039;&amp;#039; II, S.&amp;amp;nbsp;124. Definition in: Peano: &amp;#039;&amp;#039;Opere scelte.&amp;#039;&amp;#039; III, S.&amp;amp;nbsp;225.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird jedoch das Symbol &amp;lt;math&amp;gt;\mathbb N&amp;lt;/math&amp;gt; für die natürlichen Zahlen mit Null verwendet, dann wird die Menge der natürlichen Zahlen ohne Null mit &amp;lt;math&amp;gt;\N_+&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;\N^+&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;\N^*&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;\N_{&amp;gt;0}&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;\N_{1}&amp;lt;/math&amp;gt; oder &amp;lt;math&amp;gt;\N\setminus\{0\}&amp;lt;/math&amp;gt; bezeichnet. Die [[DIN-Norm]]&amp;amp;nbsp;5473 „Logik und Mengenlehre; Zeichen und Begriffe“ verwendet zum Beispiel &amp;lt;math&amp;gt;\mathbb N&amp;lt;/math&amp;gt; für die nichtnegativen ganzen Zahlen (also mit Null) und &amp;lt;math&amp;gt;\mathbb N^*&amp;lt;/math&amp;gt; für die positiven ganzen Zahlen. Deutsche Schulbücher orientieren sich in einigen Bundesländern an dieser DIN-Norm, in anderen, z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Bayern]], nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich ist es eine Frage der [[Definition]], welche der beiden Mengen man als &amp;#039;&amp;#039;natürlicher&amp;#039;&amp;#039; ansehen und welcher man somit diese Bezeichnung als sprachliche Auszeichnung zukommen lassen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Axiomatisierung ==&lt;br /&gt;
[[Richard Dedekind]] definierte 1888 erstmals die natürlichen Zahlen implizit durch [[Axiom]]e.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dedekind&amp;quot; /&amp;gt; Unabhängig von ihm stellte Giuseppe Peano 1889 ein einfacheres und zugleich formal präzises Axiomensystem auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peano&amp;quot;&amp;gt;Peano: &amp;#039;&amp;#039;Arithmetices principia nova methodo exposita.&amp;#039;&amp;#039; Turin 1889.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Unabhängigkeit von Dedekind siehe: Hubert Kennedy: &amp;#039;&amp;#039;The origins of modern Axiomatics.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;American Mathematical monthly.&amp;#039;&amp;#039; 79 (1972), S.&amp;amp;nbsp;133–136. Auch in: Kennedy: &amp;#039;&amp;#039;Giuseppe Peano.&amp;#039;&amp;#039; San Francisco 2002, S.&amp;amp;nbsp;35&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sogenannten [[Peano-Axiome]] haben sich durchgesetzt. Während sich das ursprüngliche Axiomensystem in [[Prädikatenlogik zweiter Stufe]] formalisieren lässt, wird heute oft eine schwächere Variante in Prädikatenlogik erster Stufe verwendet, die als [[Peano-Arithmetik]] bezeichnet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Rautenberg (2007), Kap.&amp;amp;nbsp;11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere [[Axiomatisierung#Axiomatisierung in der Mathematik|Axiomatisierungen]] der natürlichen Zahlen, die mit der Peano-Arithmetik verwandt sind, sind beispielsweise die [[Robinson-Arithmetik]] und die [[Primitiv-rekursive Funktion|primitiv rekursive Arithmetik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann die Peano-Axiome auch als Definition der natürlichen Zahlen auffassen. Eine Menge der natürlichen Zahlen ist dann eine solche Menge, die den Peano-Axiomen genügt. Wichtig ist, dass es unendlich viele solcher Mengen gibt. Jedoch verhält sich jede dieser Mengen völlig gleich, die Elemente sind lediglich anders bezeichnet. In der Mathematik sagt man, die Mengen sind [[Isomorphismus|isomorph]]. Dieses Resultat nennt man auch den Eindeutigkeitssatz von Dedekind. Dadurch hat man sich insbesondere konventionell geeinigt, „die natürlichen Zahlen“ zu sagen, obwohl es streng genommen unendlich viele solcher Mengen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wenig abstrakter kann man ein „Objekt natürlicher Zahlen“ in jedem [[Topos (Mathematik)|Topos]] &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal C&amp;lt;/math&amp;gt; axiomatisieren, nämlich als ein Tripel &amp;lt;math&amp;gt;(N \in \mathcal C, z\colon 1 \to N, s\colon N \to N)&amp;lt;/math&amp;gt;, für das gilt: Für jedes Objekt &amp;lt;math&amp;gt;A \in \mathcal C&amp;lt;/math&amp;gt; und alle [[Morphismus|Pfeile]] &amp;lt;math&amp;gt;y\colon 1 \to A&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;r \colon A \to A&amp;lt;/math&amp;gt; gibt es genau einen Pfeil &amp;lt;math&amp;gt;h\colon N \to A&amp;lt;/math&amp;gt; mit &amp;lt;math&amp;gt;h \circ z = y&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;h \circ s = r \circ h&amp;lt;/math&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{nLab|natural+numbers+object|2=natural numbers object}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Von Neumanns Modell}}Von Neumanns Modell der natürlichen Zahlen ==&lt;br /&gt;
[[John von Neumann]] gab eine Möglichkeit an, die natürlichen Zahlen durch Mengen darzustellen, d.&amp;amp;nbsp;h., er beschrieb ein [[Mengenlehre|mengentheoretisches]] [[Modell (Logik)|Modell]] der natürlichen Zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;\begin{alignat}{3}&lt;br /&gt;
  0 &amp;amp;:=  &amp;amp;&amp;amp;\quad\ \, \{\}     &amp;amp;&amp;amp;= \emptyset\\&lt;br /&gt;
  1 &amp;amp;:= 0&amp;#039; &amp;amp;&amp;amp;= \{0\}          &amp;amp;&amp;amp;= \{ \emptyset \}\\&lt;br /&gt;
  2 &amp;amp;:= 1&amp;#039; &amp;amp;&amp;amp;= \{0, 1\}       &amp;amp;&amp;amp;= \{ \emptyset, \{ \emptyset \} \}\\&lt;br /&gt;
  3 &amp;amp;:= 2&amp;#039; &amp;amp;&amp;amp;= \{0, 1, 2\}    &amp;amp;&amp;amp;= \{ \emptyset, \{ \emptyset \}, \{ \emptyset, \{ \emptyset \} \} \}\\&lt;br /&gt;
    &amp;amp;\vdots&amp;amp;&amp;amp; &amp;amp;&amp;amp;\\&lt;br /&gt;
  (n+1) &amp;amp;:= n&amp;#039; &amp;amp;&amp;amp;= \{0,1,\ldots,n\} &amp;amp;&amp;amp;= n \cup \{n\}&lt;br /&gt;
\end{alignat}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erklärung: Für das Startelement, die „0“, ist die [[leere Menge]] &amp;lt;math&amp;gt;\emptyset&amp;lt;/math&amp;gt; gewählt worden. Die „1“ ist hingegen die Menge, welche die leere Menge als Element enthält. Dies sind verschiedene Mengen, denn die leere Menge „0“={} enthält kein Element, wohingegen die Menge „1“={&amp;lt;math&amp;gt;\emptyset&amp;lt;/math&amp;gt;} genau ein Element enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachfolgermenge ist definiert als die Vereinigung der Vorgängermenge und der Menge, die die Vorgängermenge enthält. Die Menge, die die Vorgängermenge enthält (sie ist also nicht leer), und die Vorgängermenge sind disjunkt, deshalb ist jede Nachfolgermenge von der Vorgängermenge verschieden. Hieraus ergibt sich insbesondere die [[Injektive Funktion|Injektivität]] der so definierten Nachfolgerfunktion. Somit genügt diese den Peano-Axiomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Existenz jeder einzelnen natürlichen Zahl ist [[Mengenlehre|mengentheoretisch]] schon durch recht schwache Forderungen gesichert. Für die Existenz der &amp;#039;&amp;#039;Menge aller natürlichen Zahlen&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;math&amp;gt;\N&amp;lt;/math&amp;gt; sowie &amp;lt;math&amp;gt;\N_0&amp;lt;/math&amp;gt; benötigt man jedoch in der [[Zermelo-Fraenkel-Mengenlehre]] ein eigenes Axiom, das sogenannte [[Unendlichkeitsaxiom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verallgemeinerung dieser Konstruktion (Wegfall des fünften Peano-Axioms bzw. Zulassung von weiteren Zahlen ohne Vorgänger) ergibt die [[Ordinalzahl]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die natürlichen Zahlen als Teilmenge der reellen Zahlen ==&lt;br /&gt;
Die Einführung der natürlichen Zahlen mit Hilfe der Peano-Axiome ist eine Möglichkeit, die Theorie der natürlichen Zahlen zu begründen. Als Alternative kann man beim Körper &amp;lt;math&amp;gt;\R&amp;lt;/math&amp;gt; der [[Reelle Zahl|reellen Zahlen]] axiomatisch einsteigen und die natürlichen Zahlen als Teilmenge von &amp;lt;math&amp;gt;\R&amp;lt;/math&amp;gt; definieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Barner, Friedrich Flohr: &amp;#039;&amp;#039;Analysis I.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin 2000, ISBN 978-3-11-016779-5, S.&amp;amp;nbsp;21–23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu benötigt man zunächst den Begriff einer [[Vollständige Induktion|induktiven]] Menge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilmenge &amp;lt;math&amp;gt;M&amp;lt;/math&amp;gt; von &amp;lt;math&amp;gt;\R&amp;lt;/math&amp;gt; heißt &amp;#039;&amp;#039;induktiv&amp;#039;&amp;#039;, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:&lt;br /&gt;
# &amp;lt;math&amp;gt;0&amp;lt;/math&amp;gt; ist Element von &amp;lt;math&amp;gt;M&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
# Ist &amp;lt;math&amp;gt;x&amp;lt;/math&amp;gt; Element von &amp;lt;math&amp;gt;M&amp;lt;/math&amp;gt;, so ist auch &amp;lt;math&amp;gt;x+1&amp;lt;/math&amp;gt; Element von &amp;lt;math&amp;gt;M&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist &amp;lt;math&amp;gt;\N_0&amp;lt;/math&amp;gt; der [[Menge (Mathematik)#Durchschnitt|Durchschnitt]] aller induktiven Teilmengen von &amp;lt;math&amp;gt;\R&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann man die natürlichen Zahlen auch per Monoidmonomorphie in den Körper der reellen Zahlen einbetten. Das gilt aber nur, wenn man die 0 als Element der natürlichen Zahlen betrachtet. Es ist anzumerken, dass man die natürlichen Zahlen somit nur als eine Teilmenge der reellen Zahlen interpretiert, diese aber streng genommen keine sind. Auf die gleiche Weise bettet man die natürlichen Zahlen in andere bekannte Zahlenbereiche ein, wie zum Beispiel in die rationalen Zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hier übliche kanonische [[Monomorphismus]] ist folgendermaßen gegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;\mathbb{N} \rightarrow \mathbb{R}, \, n \mapsto n \cdot 1&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei &amp;lt;math&amp;gt;n \cdot 1&amp;lt;/math&amp;gt; hier als die &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-fache Addition des multiplikativ neutralen Elementes der reellen Zahlen zu verstehen ist und die reellen Zahlen als additives Monoid aufzufassen sind. Dass es sich bei obiger Abbildung um einen Homomorphismus handelt, ist unmittelbar ersichtlich; ebenso die Injektivität. Folglich lassen sich die natürlichen Zahlen mit dem Bild obiger Abbildung (und damit als Teilmenge der reellen Zahlen) identifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig analog kann man sie auch beispielsweise in den Ring der ganzen Zahlen, den Körper der rationalen Zahlen oder in den [[Körper (Algebra)|Körper der komplexen Zahlen]] einbetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste besonderer Zahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Monoid]]&lt;br /&gt;
* [[Zahlensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Fachredaktionen des Bibliographischen Instituts&lt;br /&gt;
   |Titel=Schlag nach! 100000 Tatsachen aus allen Wissensgebieten&lt;br /&gt;
   |TitelErg=[Red. Bearb.: Michael Matthes]&lt;br /&gt;
   |Auflage=11., neu bearbeitete&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Bibliographisches Institut]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Mannheim, Wien, Zürich&lt;br /&gt;
   |Datum=1976&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-411-01198-X&lt;br /&gt;
   |Seiten=15&amp;amp;nbsp;ff.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ulf Friedrichsdorf, [[Alexander Prestel]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Mengenlehre für den Mathematiker&lt;br /&gt;
   |Reihe=[[vieweg studium]] – Grundkurs Mathematik&lt;br /&gt;
   |BandReihe=58&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Friedrich Vieweg &amp;amp; Sohn]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Braunschweig, Wiesbaden&lt;br /&gt;
   |Datum=1985&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-528-07258-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Paul R. Halmos]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Naive Mengenlehre&lt;br /&gt;
   |Reihe=Moderne Mathematik in elementarer Darstellung&lt;br /&gt;
   |BandReihe=6&lt;br /&gt;
   |Auflage=4.&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Göttingen  &lt;br /&gt;
   |Datum=1976 &lt;br /&gt;
   |ISBN=3-525-40527-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=A. G. Hamilton&lt;br /&gt;
   |Titel=Numbers, sets and axioms: the apparatus of mathematics&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Cambridge University Press]]&lt;br /&gt;
   |Ort= Cambridge, London, New York, New Rochelle, Melbourne, Sydney&lt;br /&gt;
   |Datum=1982&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-521-24509-5}}&lt;br /&gt;
* Johannes Lenhard, Michael Otte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die mathematische Philosophie.&amp;#039;&amp;#039; F. Meiner, Hamburg 2002, ISBN 3-7873-1602-7.&lt;br /&gt;
* [[Bertrand Russell]]: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die mathematische Philosophie.&amp;#039;&amp;#039; Drei-Masken, München 1919; F. Meiner, Hamburg 2006, ISBN 3-7873-1602-7.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Wolfgang Rautenberg]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Messen und Zählen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Heldermann Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Lemgo&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-88538-118-1}}&lt;br /&gt;
* [[Harald Scheid]]: &amp;#039;&amp;#039;Zahlentheorie&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. BI-Wiss.-Verlag, Mannheim 1994, ISBN 3-411-14842-X.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Fritz Reinhardt, Heinrich Soeder&lt;br /&gt;
   |Titel=dtv-Atlas zur Mathematik. Tafeln und Texte&lt;br /&gt;
   |Band=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen, Algebra und Geometrie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Auflage=8.&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Deutscher Taschenbuch Verlag]]&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1990&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-423-03007-0&lt;br /&gt;
   |Seiten=53&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
   |Online=[https://zbmath.org/0723.00010 Eintrag 0723.00010 in der Datenbank &amp;#039;&amp;#039;zbMATH Open&amp;#039;&amp;#039;]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Mathematrix: Kompass/ Zahlendarstellungen Mengentheorie und Aussagenlogik/ Zahlenmengen|𝐌𝐀𝐓𝐄𝜇α𝖳ℝ𝑖𝑥: Mathematik für die Schule |suffix=Zahlenmengen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|natürliche Zahl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4041357-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Naturliche Zahl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zahl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>