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	<title>Nahrung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-08T02:03:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Nahrung&amp;diff=10103&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Literatur */</title>
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		<updated>2024-10-23T13:56:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nahrung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dient der [[Ernährung]] von [[Lebewesen]]. Sie ist Grundlage für [[Stoffwechsel]] und damit für das Leben. Bei [[Heterotrophie|Heterotrophen]] (meist Tiere) sind für Nahrung energiereiche organische Verbindungen zentral. Bei [[Autotrophie|Autotrophen]] (meist Pflanzen) spricht man auch von [[Nährstoff]]en – diese enthalten dann keine energiereichen organischen Substanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Tieren mit Verdauungstrakt wird Nahrung nach der Aufnahme in den Körper meist [[Mechanik|mechanisch]] (z.&amp;amp;nbsp;B. durch [[Kauen]]) und [[Chemie|chemisch]] (z.&amp;amp;nbsp;B. durch [[Magensäure]]) in ihre Bestandteile zerlegt. Die in bestimmten Nahrungsbestandteilen gespeicherte [[Energie]] wird im [[Energiestoffwechsel]] verwendet, um z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Homoiothermie|Warmblütern]] die Körpertemperatur konstant zu halten. Des Weiteren wird die Energie aus der Nahrung im anabolen Stoffwechsel ([[Anabolismus|Anabolismus bzw. Baustoffwechsel]]) für Erhalt und Aufbau des Körpers (z.&amp;amp;nbsp;B. Wachstum bei Kindern oder Muskelaufbau bei Erwachsenen) eingesetzt. Aber auch [[Wasser]] und [[Salze]] gehören zur Nahrung, auch wenn sie nicht direkt im Energiestoffwechsel genutzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mangel an Nahrung kann zu [[Hunger]] führen und zum [[Tod]] eines Lebewesens ([[Hungerstoffwechsel|Hungertod]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chodowiecki Basedow Tafel 1.jpg|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Die meisten Arten der Nahrungsmittel&amp;#039;&amp;#039;, Kupferstich von [[Daniel Chodowiecki]]]]&lt;br /&gt;
[[Ernährung des Menschen|Nahrung für den Menschen]] wird als [[Lebensmittel]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feste Lebensmittel werden als „Nahrungsmittel“ bezeichnet. Als Gegenstück werden manchmal sogenannte [[Genussmittel]] abgegrenzt, die Grenze ist aber unscharf. In der Vergangenheit wurde versucht, definitorisch anhand des stofflichen Nutzens für den [[Körper (Biologie)|Körper]] ([[Proteine|Eiweiß]], [[Kohlenhydrate]], [[Fette]], [[Vitamine]] etc.) oder auch des [[Physiologischer Brennwert|physiologischen Brennwertes]] zwischen Nahrungsmitteln und Genussmitteln zu unterscheiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brockhaus&amp;quot;&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Brockhaus Enzyklopädie.&amp;#039;&amp;#039; Band 13, Wiesbaden 1971, ISBN 3-7653-0000-4, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der zunehmenden Kenntnis über Inhaltsstoffe, zum Beispiel über [[sekundäre Pflanzenstoffe]], ist diese tradierte Trennung noch schwieriger geworden. Beispielsweise lässt sich heute bei [[Gewürz]]en unter Umständen ein konkreter stofflicher Nutzen darlegen, wo zuvor nur der [[Genuss]] als Nutzen feststellbar war. Heute wird die Unterscheidung zumeist anhand der Betrachtung als [[Konsumgut]] vorgenommen. Damit unterliegt die Grenzziehung dem gesellschaftlichen Wandel. Die regional und kulturell jeweils bedeutendsten Nahrungsmittel werden auch als [[Grundnahrungsmittel]], die Ablehnung aus kulturellen Gründen als [[Nahrungstabu]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feste Nahrung für [[Tierhaltung|gehaltene Tiere]] wird als [[Futtermittel]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrungsangebot ==&lt;br /&gt;
Das Nahrungsangebot beschreibt das Vorhandensein von entsprechender Nahrung, welche der jeweilige Organismus benötigt. Nahrung ist oft ein [[limitierender Faktor]] und hat bei einem Überangebot für Lebewesen mit hoher [[Reproduktion (Biologie)|Reproduktionsrate]] meist eine explosionsartige Vermehrung zur Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestes Beispiel ist [[Zuckerhefen|Bierhefe]], welche für das Bierbrauen verwendet wird. Die [[Bierbrauen#Hefezugabe und Gären|Bierwürze]] stellt das [[Nährmedium]] dar, in dem sich die Pilze exponentiell vermehren. Solange bis sie an ihren eigenen Stoffwechselprodukten, dem [[Ethanol]], zugrunde gehen und schlagartig absterben. Das ist bei [[Bakterien]]&amp;amp;shy;kulturen zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tierreich, wie z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Säugetiere]]n, wirkt das Angebot regulierend auf die Bestandsentwicklung einzelner [[Tierart]]en. Das bedeutet, dass bei zunehmenden Nahrungsangebot eines [[Fleischfresser]]s, dessen Bestand nach und nach wächst. Dadurch wächst der Druck auf die Population der Beute, deren Bestand wieder schrumpft und somit zeitversetzt, auch die des [[Jäger]]s. Um die durch die [[Räuber-Beute-Beziehung]] bedingten [[Populationsdynamik|Schwankungen der Populationszahlen]] nachzuvollziehen, wurden die wichtigsten Zusammenhänge in den [[Lotka-Volterra-Regeln]] zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nahrungskette ===&lt;br /&gt;
Da der [[Mensch]] an oberster Stelle der [[Nahrungskette]] steht, greift er am massivsten in die Gleichgewichte der Natur ein. Durch die synthetische Herstellung von [[Dünger]] und [[Pflanzenschutzmittel]]n ([[Haber-Bosch-Verfahren]]) wird eine [[Weltbevölkerung]] von heute mehr als acht Milliarden Menschen erst ermöglicht. Einen weiteren wichtigen Faktor der Nahrungssicherung bietet die [[Konservierung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Herausgeber=Arnold Arni |Titel=Allgemeine, Anorganische und Organische Chemie für Fachunterricht und Selbststudium |Verlag=Wiley-VCH |Datum=2010 |Auflage=3 |ISBN=978-3527330683}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da der Mensch am Ende der Nahrungskette steht, ist er durch Schadstoffbelastungen am meisten gefährdet. Deshalb wird oft davor gewarnt, Seefische zu verzehren,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/leben/warnung-vor-quecksilber-im-speisefisch-die-schleichende-vergiftung-1.926991 Warnung vor Quecksilber im Speisefisch], Süddeutsche Zeitung, 22.&amp;amp;nbsp;Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; da sie die Schadstoffe des Meeres in ihrem Körper besonders anreichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mikroorganismen]] sorgen für eine Schließung der Nahrungskette, indem sie abgestorbene Pflanzen und Tiere zersetzen und somit wieder Nahrung für Pflanzen bereitstellen. Sie können aber auch das Nahrungsangebot anderer Lebewesen erweitern, wie z.&amp;amp;nbsp;B. Joghurt oder Käsekulturen. Oder sie schaden anderen Organismen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Krankheitserreger]], welche sich von Gewebe und Blutzellen ernähren. Sie sorgen damit für eine natürliche Auslese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Verwendung des Begriffs ==&lt;br /&gt;
Mit dem Begriff „geistige Nahrung“ werden oft Herausforderungen für das Denken umschrieben, beispielsweise [[Denksport]]&amp;amp;shy;aufgaben oder [[Lesen|„Lesestoff“]], als „Nahrung für die Seele“ hingegen die Weitergabe von [[Emotion]]en und die [[Psyche]] schmeichelnde menschliche Reaktionen wie [[Anerkennung]], [[Akzeptanz]], [[Aufmerksamkeit]], [[Anerkennung#Psychologie|Bestätigung]], [[Fürsorge]], [[Lob]], [[Kompliment]]e, [[Respekt]], [[Empathie|Verständnis]] und [[Wertschätzung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Utz Thimm, Karl-Heinz Wellmann: &amp;#039;&amp;#039;In aller Munde. Ernährung heute.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp Verlag (stw 3602), Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45602-4.&lt;br /&gt;
* Utz Thimm, Karl-Heinz Wellmann: &amp;#039;&amp;#039;Essen ist menschlich. Zur Nahrungskultur der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp Verlag (stw 3533), Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-518-45533-8.&lt;br /&gt;
* Andreas Hahn, Alexander Ströhle, Maike Wolters: &amp;#039;&amp;#039;Ernährung.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, 2005, ISBN 3-8047-2092-7.&lt;br /&gt;
* Helmut Hundsbichler: &amp;#039;&amp;#039;Nahrung.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Harry Kühnel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alltag im Spätmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Graz/Wien/Köln 1985, S. 196–231.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Food|Nahrung}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Essen und Trinken}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4171117-8}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dgem.de Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [http://ernaehrungs.info Ernährungsinformationen und Nahrungsmitteldatenbank bei Ernährungs.info]&lt;br /&gt;
* [https://www.ernaehrung.de/ Deutsches Ernährungsberatungs- und -informationsnetz (DEBInet)]&lt;br /&gt;
* [http://www.chemieunterricht.de/dc2/milch/haltbar.htm Haltbarmachen von Lebensmitteln: Konservieren]&lt;br /&gt;
* [http://www.zusatzstoffe-online.de Informationen zu Lebensmittelzusatzstoffen]&lt;br /&gt;
* [https://www.ble.de/DE/BZL/bzl_node.html Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4171117-8|LCCN=sh85050184|NDL=00572183}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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