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	<title>Moräne - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Mor%C3%A4ne&amp;diff=6688&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ProloSozz: /* Wortherkunft */int. link / lat.</title>
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		<updated>2024-09-17T21:14:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wortherkunft: &lt;/span&gt;int. link / lat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:glacier.zermatt.arp.750pix.jpg|mini|Seitenmoräne eines Gletschers bei [[Zermatt]], Schweiz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moränen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{frS|moraine|de=Geröll}}) sind die Gesamtheit des von einem [[Gletscher]] transportierten Materials, im Speziellen die [[Schutt]]ablagerungen, die von Gletschern bei ihrer Bewegung mitbewegt oder aufgehäuft werden, sowie die im [[Gelände (Kartografie)|Gelände]] erkennbaren Formationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Begriff Moräne ist als eine Bezeichnung für Gletschergeröll und Gletscherschutt aus dem französischen Wort &amp;#039;&amp;#039;moraine&amp;#039;&amp;#039; entlehnt, dessen Ursprung unklar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Duden: &amp;#039;&amp;#039;Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; Mannheim 2007, Lemma Moräne.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispielsweise wurde das Wort von der Bevölkerung aus dem Gebiet von [[Chamonix]] verwendet, die damit die [[Schutt]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;wälle bezeichneten, die die Gletscher angehäuft hatten. In der wissenschaftlichen Literatur findet sich dieser Begriff im Jahr 1799 beim [[Glaziologie|Glaziologen]] [[Horace Bénédict de Saussure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten von Moränen ==&lt;br /&gt;
=== Wandermoränen und abgelagerte Moränen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MorainesLakeLouise.JPG|mini|Moränen oberhalb des [[Lake Louise]], Kanada]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Wandermoränen&amp;#039;&amp;#039; sind all jene Moränen, die noch vom Gletscher bewegt werden.&amp;lt;ref name = &amp;quot;zepp196&amp;quot;&amp;gt;Harald Zepp: &amp;#039;&amp;#039;Geomorphologie.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Schöningh. Paderborn/München/Wien/Zürich 2004, S. 196.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das vom Eis transportierte Gesteinsmaterial wird [[Geschiebe]] genannt. Nach dem Ort der Bildung unterscheidet man genauer:&lt;br /&gt;
* [[Obermoräne]]n stammen von dem Material, das von den Felswänden auf den Gletscher stürzt und sich beim Schmelzen des Gletschers ablagert, sie kommen vornehmlich im [[Gletscher#Gleichgewichtslinie|Zehrgebiet]] vor.&lt;br /&gt;
* [[Innenmoräne]]n umfassen alles Material, das im Inneren des Gletschers, also intraglazial transportiert wird.&lt;br /&gt;
* [[Untermoräne]]n bilden sich an der Gletscherbasis. Das Material der Untermoräne wird durch die Reibung mit dem Untergrund sehr stark geschliffen und zerkleinert.&lt;br /&gt;
* [[Seitenmoräne]]n bilden sich entlang der Ränder der Gletscherzunge. Ihr Material stammt einerseits von dem seitlich anstehenden Gestein, zum Großteil aber aus ehemaligen Untermoränen, die an die Seiten des Gletschers geführt worden sind.&amp;lt;!--wieso steht dort, dass die Unterscheidung zu den Endmoränen heute nicht mehr verwendet wird, obwohl sie von verschiedenem Typus sind?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Mittelmoräne]]n entstehen aus den Seitenmoränen zweier Gletscher, wenn diese zusammenfließen ([[Konfluenz (Glaziologie)|Konfluenz]]) und sich vereinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Abgelagerte Moränen&amp;#039;&amp;#039; sind Moränen, die nach der Ablagerung nicht mehr bewegt wurden:&lt;br /&gt;
* Ablationsmoränen bestehen aus dem Material von Ober- und Innenmoränen. Sie bleiben zurück, wenn das Eis des Gletschers abgeschmolzen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Lexikon der Geowissenschaften: [https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/ablationsmoraene/97 Ablationsmoräne] spektrum.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Grundmoräne]]n bestehen aus dem Material von Unter- und Innenmoränen.&lt;br /&gt;
* [[Ufermoräne]]n sind die abgelagerte Entsprechung von Seitenmoränen.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Ahnert366&amp;quot;&amp;gt;Frank Ahnert: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Geomorphologie.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Ulmer UTB, Stuttgart 2003, S. 366.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Endmoräne]]n bilden sich als Schuttanhäufung am Gletscherende, wenn sich die Gletscherstirn für längere Zeit nicht bewegt.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Ahnert366&amp;quot;&amp;gt;Frank Ahnert: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Geomorphologie.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Ulmer UTB, Stuttgart 2003, S. 366.&amp;lt;/ref&amp;gt; An ihnen kann man besonders gut die größte Ausdehnung des Gletschers erkennen.&lt;br /&gt;
** Satzendmoränen entstehen durch Abschmelzen der Gletscher über einen längeren Zeitraum an einer Stelle, wobei sich größere Wälle bilden, die nach dem kompletten Abschmelzen des Eises als landschaftsprägendes Element zurückbleiben.&lt;br /&gt;
** Fließendmoränen sind ein Folgeprodukt von Satzendmoränen, wenn sie durch Zusammenstürzen oder Herunterrollen von Gesteinsmaterial ihre Form verändern, sprich „wegfließen“.&lt;br /&gt;
** Stauchendmoränen kennzeichnen eingelagerte Schollen von gletscherüberfahrenem Material (in gefrorenem Zustand), welches in die unbewegte Moräne hineingeschoben und eingebaut wird.&lt;br /&gt;
* [[Sohlmoräne]]n entstehen, wenn aus [[Locker-, Halbfest- und Festgestein|Lockergestein]] bestehender Untergrund in die Gletscherbewegung einbezogen wird. Dabei werden die oberen Dezimeter bis 2 m Untergrund abgeschert und umgelagert, sodass der untere Bereich der neu entstehenden Moräne dem unterlagernden Gestein in [[Korngröße]]n&amp;lt;nowiki /&amp;gt;verteilung und [[Lithologie]] ähnelt, der Schichtverband jedoch stark gestört ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Ehlers |Titel=Das Eiszeitalter |Verlag=Spektrum Akademischer Verlag |Ort=Heidelberg |Datum=2011 |ISBN=978-3-8274-2327-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Drumlin]]s sind längliche, längs der Bewegungsrichtung des Gletschers verlaufende [[Hügel]]. Sie bestehen größtenteils aus abgelagertem Moränenmaterial, vor allem der Grundmoräne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur ist es in den letzten Jahren üblich geworden, den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Moräne&amp;#039;&amp;#039; nur noch auf das aktuell bewegte Material im Gletschereis und die [[Reliefform]]en, die unter dem und um das Gletschereis entstehen, zu beziehen. Die Ablagerungen ([[Sedimentation|Sediment]]) hingegen werden als &amp;#039;&amp;#039;[[Geschiebemergel]]&amp;#039;&amp;#039; (oder auch &amp;#039;&amp;#039;Till&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jungmoränen und Altmoränen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Alt- und Jungmoräne}}&lt;br /&gt;
Nach der Entstehungszeit werden Jungmoränen ([[Weichseleiszeit]], [[Würmeiszeit]]) von Altmoränen (aus den vorherigen [[Kaltzeit|Eiszeiten]]) unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Der Begriff Moräne umfasst alle Schuttmassen, die durch das Eis mitgeführt und abgelagert wurden. Moränen bestehen dabei aus Material verschiedener [[Korngröße|Körnungsgröße]], vom [[Tonmineral|Ton]] über [[Sand]] bis zu größeren [[Gestein]]sblöcken. Das Material ist jedoch durchmischt und weist in der Regel keine [[Sortierung]] oder [[Schichtung]] nach der Größe auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch finden sich End- und Grundmoräne als Sohl-, Zwischen- oder Deckschicht gemischt sowie Altgestein. [[Ufermoräne]]n, das sind bereits abgelagerte Seitenmoränen, können ebenfalls durchaus eine unsaubere Schichtung aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpinistische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Alpinismus}}&lt;br /&gt;
Da Moränen aus losem &amp;#039;&amp;#039;zusammengebackenen&amp;#039;&amp;#039; Sand und Gestein bestehen, sind die steilen Flanken oft [[steinschlag]]gefährdet. Sie werden zweckmäßigerweise meist oben am Moränenkamm begangen. Bei Übergängen oder beim Absteigen von einer Moräne auf den Gletscher sollte man sorgfältig die ungefährlichste Stelle aussuchen und sich an Steigspuren halten, falls solche zu erkennen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Pepi Stückl, Georg Sojer: &amp;#039;&amp;#039;Bergsteigen. Lehrbuch für alle Spielarten des Bergsteigens.&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte Auflage. Bruckmann, München 1996, ISBN 3-7654-2859-0, S. 122 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moränen können aber auch als wertvolle Orientierungshilfe in einem sonst wenig Anhaltspunkte bietenden strukturlosen Gelände dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Findling]]&lt;br /&gt;
* [[Glaziale Serie]]&lt;br /&gt;
* [[Glazialmorphologie]] (Aufbau der Gletscher)&lt;br /&gt;
* [[Murgang]]&lt;br /&gt;
* [[Moraine Fjord]] (deutsch Moränenförde), Seitenarm der Cumberland Bay an der Nordküste Südgeorgiens&lt;br /&gt;
* [[Bleicher Klee]] (Moränen-Klee), Pflanzenart aus der Gattung Klee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Albert Schreiner (Geologe)|Albert Schreiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Quartärgeologie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Schweizerbart, Stuttgart 1997, ISBN 3-510-65177-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Moraines|Moräne}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4170531-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4170531-2|LCCN=sh85087196}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Morane}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glaziale Landform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vergletscherung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moräne| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ProloSozz</name></author>
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