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	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Monotype-Setzmaschine</id>
	<title>Monotype-Setzmaschine - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-17T11:16:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Monotype-Setzmaschine&amp;diff=14472&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Feierfrosch: Grammatik und Satzbau. Die Änderung der Settrommel- zur Setztrommeltabelle ist eine Vermutung, sollte das falsch sein bitte überarbeiten :)</title>
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		<updated>2025-07-09T08:12:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatik und Satzbau. Die Änderung der Settrommel- zur Setztrommeltabelle ist eine Vermutung, sollte das falsch sein bitte überarbeiten :)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Datei:Monotype-Taster-1965.jpg|mini|Monotype-Eingabeeinheit „Taster D“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Monotype-Gießmaschine-1965.jpg|mini|Monotype-Gießmaschine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monotype&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Setzmaschine]] für das [[Hochdruckverfahren]], die 1897 vom amerikanischen Ingenieur [[Tolbert Lanston]] erfunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als bei der [[Linotype-Setzmaschine]] sind die Arbeitsgänge [[Satz (Druck)|Setzen]] und Gießen nicht in einer Maschine vereint. Der Setzer sitzt am so genannten Taster, einer mechanischen Tastatur, deren Eingaben auf einem [[Lochstreifen]] gespeichert werden. Hierbei ist spezifisch, dass der Setzer am Ende einer jeden Zeile auch den Breitenwert für den „kalkulierten“ Wortabstand eintastet, um Zeilen einheitlicher Breite zu erhalten. Diesen Wortabstandwert liest der Setzer von einer sogenannten Setztrommeltabelle ab. Ein weiteres Merkmal des Monotype-Systems ist der Matrizenrahmen mit 225 oder 255 verschiedenen Zeichen bzw. Matrizen, die innerhalb des Textes erscheinen können. Diese relativ große Anzahl unterschiedlicher Zeichen prädestinierte die Monotype speziell für komplexe Satzarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technisch getrennt vom Taster wird der Lochstreifen in die Gießmaschine eingegeben, die nicht – wie die Linotype-Setzmaschine – komplette Zeilen, sondern einzelne [[Letter]]n gießt, die gleichwohl zu einer Zeile gereiht und fertig auf einheitliche Zeilenbreite [[Ausschließen (Typographie)|ausgeschlossen]] die Maschine verlassen, so dass die Zeilen zu [[Druckstock|Druckstöcken]] zusammengestellt werden können. Ein Merkmal des Monotype-Systems ist hierbei, dass der Text nicht ab seinem Beginn gegossen wird, sondern ab seinem Ende. Der Grund hierfür ist, dass die Gießmaschine für jede Zeile als erstes den Breitenwert für die Wortabstände der jeweiligen Zeilen ablesen muss. Dieser Wert befindet sich im Lochstreifen jeweils am Schluss der einzelnen Textzeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typen ==&lt;br /&gt;
Neben der beschriebenen „normalen“ Monotype-Gießmaschine gab es noch die &amp;#039;&amp;#039;Monotype-Supra&amp;#039;&amp;#039;, eine Komplettgießmaschine für Großkegel-Schriften von 14 bis 72 Punkt [[Schriftsatzmaß|Schriftgröße]] (bei reduzierter Anzahl von Zeichen bzw. Matrizen). Durch Umbauten war die Monotype-Supra auch für den Guss von [[Blindmaterial]], [[Reglette]]n, Linien und Unterlegstegen einsetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste sogenannte Typ &amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039; wurde in Europa kaum eingesetzt, erst der Typ &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039; und ab 1910 der Typ &amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039; sorgten für die große Verbreitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Monotype können etwa 8000 Buchstaben (bei den letzten Maschinen sogar über 10.000) in der Stunde gegossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Monotype wurde abgelöst durch den [[Fotosatz]], in manchen Betrieben erst durch das [[Desktoppublishing]] (DTP). Während der Zeit des Fotosatzes war eine Zeit lang die [[Monophoto]] zu kaufen. Das war eine Fotosatzmaschine, die wie eine Monotype aufgebaut war, aber anstatt der Gießeinrichtung eine Filmbelichtungskammer besaß. Dies hatte den Vorteil, dass die Lochstreifen der Monotype verwendet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Judy Slinn, Sebastian Carter, Richard Southall&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Andrew Boag, Christopher Burke&lt;br /&gt;
   |Titel=History of the Monotype Corporation&lt;br /&gt;
   |Verlag=Printing Historical Society, Vanbrugh Press&lt;br /&gt;
   |Ort=London&lt;br /&gt;
   |Datum=2014&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-0-900003-15-8}}&lt;br /&gt;
* Richard L. Hopkins, &amp;#039;&amp;#039;Tolbert Lanston and the Monotype, The Origin Of Digital Typesetting&amp;#039;&amp;#039;, University of Talpa Press, 2012, ISBN 978-1-59732-100-6&lt;br /&gt;
* Eberhard Dilba: &amp;#039;&amp;#039;Typographie-Lexikon und Lesebuch für alle.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Books on Demand, Norderstedt 2008, ISBN 978-3-8334-2522-6, S.&amp;amp;nbsp;85 ([http://eberhard-dilba.homepage.t-online.de/pdf-Dateien/Lexikon.pdf eberhard-dilba.homepage.t-online.de] PDF).&lt;br /&gt;
* Emil Lürsen: &amp;#039;&amp;#039;Die Monotype. Fachbuch für Taster und Giesser.&amp;#039;&amp;#039; Fachbuchverlag GmbH Leipzig, 1954.&lt;br /&gt;
* Franz Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Die Lanston Monotype. Buchstaben-Giess- und Setz-Maschine.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Klimschs Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band V, Frankfurt / Main 1904, S. 18–23.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.typearchive.org/ Typearchive Londen UK (englisch)] Noch immer werden hier Matrizen produziert.&lt;br /&gt;
* [http://www.circuitousroot.com/artifice/letters/press/comptype/monotype/typography/index.html Matrix Data, Specimens, &amp;amp; Typography (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.alembicpress.co.uk/Typecaster/Mono.htm The Alembic Press: Typecasting with Monotype equipment (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Setzmaschine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochdruck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Feierfrosch</name></author>
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