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	<title>Moiren - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-16T10:26:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Moiren&amp;diff=2457&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Holmium: Änderungen von 185.87.101.242 (Diskussion) auf die letzte Version von Speravir zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-01-27T08:21:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/185.87.101.242&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/185.87.101.242&quot;&gt;185.87.101.242&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:185.87.101.242&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:185.87.101.242 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Speravir&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Speravir (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Speravir&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pergamonmuseum - Antikensammlung - Pergamonaltar 22.jpg|mini|Die drei Moiren erschlagen mit Bronzekeulen während der [[Gigantomachie]] die beiden Giganten Agrios und Thoas, [[Pergamonaltar]], Berlin]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moiren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moirai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Μοῖραι|la=Moerae}}, [[Singular|Sg.]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moira&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [griechisch {{lang|grc|Μοῖρα}}, lateinisch {{lang|la|Moera}}, wörtlich „Anteil, Los, Schicksal“]) sind in der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] eine Gruppe von [[Schicksalsgöttinnen]]. Ihre Entsprechung in der [[Römische Mythologie|römischen Mythologie]] sind die [[Parzen]]. Bei den [[Etruskische Religion|Etruskern]] stehen die Moiren über den Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Als [[Appellativum]] bedeutet das Wort &amp;#039;&amp;#039;moíra&amp;#039;&amp;#039; einen Teil des Ganzen, wie den Anteil an einer Kriegsbeute. Seit [[Homer]] steht es darüber hinaus für das allen Lebewesen von Geburt an zugeteilte Schicksal, das als zwangsläufige Folge der göttlichen Rollenverteilung entsteht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Homer]], &amp;#039;&amp;#039;[[Odyssee]]&amp;#039;&amp;#039; 19,592 f. „Für jedwedes Ding haben die Unsterblichen jedem Sterblichen seinen Anteil bestimmt.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;moíra&amp;#039;&amp;#039; ist inhaltlich ambivalent, da er zwar in der Regel mit Unheil verbunden wird und [[Euphemismus|euphemistisch]] für den Tod gebraucht wird, aber auch für das Glück des vom Schicksal Begünstigten stehen kann. Die negative Hauptbedeutung überwiegt nicht nur in der Literatur, sie wird auch aus zahlreichen Grabinschriften vom sechsten vorchristlichen Jahrhundert bis in die Spätantike deutlich.&amp;lt;ref&amp;gt;August Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Moira in griechischen Inschriften.&amp;#039;&amp;#039; 1927.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythos ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Paphos Haus des Theseus - Mosaik Achilles 3 Moiren.jpg|mini|Moiren bei der Geburt des Achilles, Haus des Theseus, Paphos (Zypern), 5.&amp;amp;nbsp;Jh. n.&amp;amp;nbsp;Chr.]]&lt;br /&gt;
In der ältesten Literatur, den Epen Homers, kommt die Moira fast ausschließlich in der Einzahl vor, jedoch nicht im Sinne einer einzelnen Göttin, sondern als personifiziertes Schicksal jedes einzelnen Menschen. Die Unterscheidung zwischen dem appellativen Gebrauch von &amp;#039;&amp;#039;moira&amp;#039;&amp;#039; und des Gebrauchs als Personifikation ist dabei oft nicht möglich. Deutlich als Göttin erkennbar wird sie etwa, wenn sie im Kampf gemeinsam mit [[Thanatos (Mythologie)|Thanatos]] oder den [[Ker]]en erscheint. In der &amp;#039;&amp;#039;[[Ilias]]&amp;#039;&amp;#039; erscheint sie als diejenige, die jeden nach Ablauf seiner Lebenszeit dem Ende zuführt, etwa wenn [[Lykaon (Troer)|Lykaon]] sagt, dass sie ihn zum zweiten Mal den Peliden ausgeliefert habe,&amp;lt;ref&amp;gt;Homer, &amp;#039;&amp;#039;[[Ilias]]&amp;#039;&amp;#039; 21,83&amp;lt;/ref&amp;gt; oder wenn [[Hektor]] ihretwegen allein vor den Mauern Trojas bleiben muss&amp;lt;ref&amp;gt;Homer, &amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039; 22,5&amp;lt;/ref&amp;gt; und sie ihn heimsucht, als sein Leben beendet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Homer, &amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039; 22,303&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Kampf führt sie [[Amphios (Sohn des Selagos)|Amphios]] dem [[Aias der Telamonier|Aias]]&amp;lt;ref&amp;gt;Homer, &amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039; 5,613&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Tlepolemos (Mythologie)|Tlepolemos]] dem [[Sarpedon (Ilias)|Sarpedon]] zu,&amp;lt;ref&amp;gt;Homer, &amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039; 5,629&amp;lt;/ref&amp;gt; da ihre Zeit zu sterben gekommen ist. Die Vorstellung, dass sie für die Sterblichen bei der Geburt einen Faden spinnt, in den das Schicksal bereits hineingesponnen wurde, erscheint bei Hektor, als er nach seinem Tod von Hunden angefressen wird,&amp;lt;ref&amp;gt;Homer, &amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039; 20,128&amp;lt;/ref&amp;gt; oder bei [[Achilleus]], der, wenn seine Zeit gekommen ist, alles ertragen muss, was ihm das Schicksal zugesponnen hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Homer, &amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039; 21,209&amp;lt;/ref&amp;gt; jedoch nicht vorher, als seine Zeit nicht gekommen war und [[Hera]] ihn noch beschützen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Homer, &amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039; 20,196&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Bedeutung erscheint sie auch, wenn [[Agamemnon]] sagt, dass [[Zeus]], Moira und [[Erinyen|Erinys]] ihm Verblendung ins Herz gegeben haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Homer, &amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039; 19,87&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Mehrzahl erscheinen die Moiren bei Homer nur ein einziges Mal und das auch ohne Namensnennung.&amp;lt;ref&amp;gt;Homer, &amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039; 24,49&amp;lt;/ref&amp;gt; In der &amp;#039;&amp;#039;[[Odyssee]]&amp;#039;&amp;#039; erscheinen die spinnenden Schwestern an einer Stelle als die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kataklothes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|Κατακλῶθες|Kataklṓthes|de=Zuspinnerinnen}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Homer, &amp;#039;&amp;#039;Odyssee&amp;#039;&amp;#039; 7,197&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis der Götter zu den Moiren scheint darauf hinzudeuten, dass die Götter das von ihnen bestimmte Schicksal nicht abändern können. Zeus will [[Sarpedon (Ilias)|Sarpedon]] retten, dessen Zeit abgelaufen ist, kann es aber nicht, ohne die sonstige Ordnung zu zerstören.&amp;lt;ref&amp;gt;Homer, &amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039; 16,433 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders er als oberster Gott kann die bestehende Ordnung nicht stören und wird deshalb auch als Zeus [[Moiragetes]] verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachhomerischen Literatur treten die Moiren meist als [[Trias (Religion)|Trias]] auf, ihre Namen sind [[Klotho (Mythologie)|Klotho]] ({{lang|grc|Κλωθώ|Klōthṓ|de=die Spinnerin}}), [[Lachesis (Mythologie)|Lachesis]] ({{lang|grc|Λάχεσις|Láchesis|de=die Zuteilerin}}) und [[Atropos]] ({{lang|grc|Ἄτροπος|Átropos|de=die Unabwendbare}}). Über ihre Abstammung gibt es verschiedene Varianten. In [[Hesiod]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Theogonie]]&amp;#039;&amp;#039; werden die drei Moiren an einer Stelle als Töchter der [[Nyx]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hesiod]], &amp;#039;&amp;#039;[[Theogonie]]&amp;#039;&amp;#039; 217 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; an anderer Stelle als Töchter des [[Zeus]] und der [[Themis (Mythologie)|Themis]] und als Schwestern der [[Horen (Mythologie)|Horen]] genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hesiod, &amp;#039;&amp;#039;Theogonie&amp;#039;&amp;#039; 901 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den [[Orphiker]]n sind sie Töchter der Nyx&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Orphischer Hymnus&amp;#039;&amp;#039; 58&amp;lt;/ref&amp;gt; oder der [[Gaia (Mythologie)|Gaia]] und des [[Uranos]],&amp;lt;ref&amp;gt;Orphisches Fragment 39&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Epimenides]] nennt sie die Töchter von [[Kronos]] und [[Euonyme]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Epimenides]] 961&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Literatur bezeugt die anhaltende Vorstellung der großen Macht der Moiren, die jedoch nie verbindlich ausgestaltet wurde. Da die Moiren als überall anwesend gedacht werden konnten, erscheinen sie auf dem [[Olymp]] ebenso wie im [[Unterwelt der griechischen Mythologie|Hades]], dem [[Tartaros]] oder unter den Menschen. Ihre Zuschreibungen variieren zwischen den Extremen als [[Chthonioi]] bis zu [[Olympioi]] an der Seite des Zeus und sie werden sowohl in die Nähe der [[Horen (Mythologie)|Horen]] als auch der [[Erinyen]] und [[Ker]]en gerückt. In Hesiods &amp;#039;&amp;#039;[[Schild des Herakles]]&amp;#039;&amp;#039; stehen sie auf dem Kampfplatz bereit, wenn die Keren sich auf ihre Opfer stürzen, die Keren erscheinen hier lediglich als Vollstrecker des von den Moiren besiegelten Schicksals.&amp;lt;ref&amp;gt;Hesiod, &amp;#039;&amp;#039;[[Schild des Herakles]]&amp;#039;&amp;#039; 258&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Betonung ihrer Nähe zueinander werden die Erinyen bei den Orphikern als Moiren bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Orphischer Hymnus&amp;#039;&amp;#039; 69,12&amp;lt;/ref&amp;gt; und in einem Hymnus bei [[Johannes Stobaios|Stobaios]] werden Klotho und Lachesis angerufen, damit diese die Horen schicken.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Stobaios|Stobaios]], &amp;#039;&amp;#039;Eclogae&amp;#039;&amp;#039; 1,5,12&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei [[Pindar]] erscheinen sie als Göttinnen des Rechts, die bösem Ansinnen fern stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pindar]], &amp;#039;&amp;#039;Pythien&amp;#039;&amp;#039; 4,145&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie führen Zeus die [[Themis (Mythologie)|Themis]] als Gattin zu,&amp;lt;ref&amp;gt;Pindar, Fragment 6&amp;lt;/ref&amp;gt; unterstützen [[Herakles]] dabei, die [[Olympische Spiele der Antike|Olympischen Spiele]] zu stiften,&amp;lt;ref&amp;gt;Pindar, &amp;#039;&amp;#039;Olympien&amp;#039;&amp;#039; 10,52&amp;lt;/ref&amp;gt; sind die Göttinnen, die mit [[Eileithyia]] bei einer Geburt erscheinen,&amp;lt;ref&amp;gt;Pindar, &amp;#039;&amp;#039;Olympien&amp;#039;&amp;#039; 6,42&amp;lt;/ref&amp;gt; und werden ganz allgemein als hilfreiche Göttinnen angerufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Pindar, &amp;#039;&amp;#039;Isthmien&amp;#039;&amp;#039; 5,18&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Pausanias]] erwähnt bei einer Bildbeschreibung der [[Tyche]], diese sei bei Pindar eine der Moiren gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pausanias]] 7,26,8&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Aischylos]] betont die Verwandtschaft zu den Erinyen, die bei ihm gemeinsam für die Manneskraft und das Glück der Bräute und als Ordnerinnen des Rechts gepriesen werden,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aischylos]], &amp;#039;&amp;#039;[[Orestie#Eumeniden|Eumeniden]]&amp;#039;&amp;#039; 956 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; auch wenn das Recht von [[Apollon]] durchbrochen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Aischylos, &amp;#039;&amp;#039;Eumeniden&amp;#039;&amp;#039; 170; 723 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; In &amp;#039;&amp;#039;[[Der gefesselte Prometheus (Aischylos)|Der gefesselte Prometheus]]&amp;#039;&amp;#039; wird die Macht der Moiren und Erinyen als gleichermaßen für Menschen und Götter bindend dargestellt: Sie führen das Steuerruder der Notwendigkeit, selbst Zeus als derjenige, der das Gesetz des Schicksals regelt, kann dem bereits bestimmten Schicksal nicht entkommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Aischylos, &amp;#039;&amp;#039;[[Die Schutzflehenden (Aischylos)|Die Schutzflehenden]]&amp;#039;&amp;#039; 673&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei [[Euripides]] werden die Moiren von Apollon überlistet,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Euripides]], &amp;#039;&amp;#039;Alkestis&amp;#039;&amp;#039; 12; 32&amp;lt;/ref&amp;gt; werden aber auch als die Zeus’ Thron am nächsten Sitzenden angerufen, und in der &amp;#039;&amp;#039;[[Bibliotheke des Apollodor]]&amp;#039;&amp;#039; erwirkt Apollon durch Bitten die Verlängerung des Lebens von [[Admetos]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bibliotheke des Apollodor]] 1,9,15&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei [[Aristophanes]] erscheinen sie in der Unterwelt,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aristophanes]], &amp;#039;&amp;#039;[[Die Frösche]]&amp;#039;&amp;#039; 453&amp;lt;/ref&amp;gt; singen aber auch auf der Hochzeit von Zeus und [[Hera]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aristophanes]], &amp;#039;&amp;#039;[[Die Vögel (Aristophanes)|Die Vögel]]&amp;#039;&amp;#039; 1734 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Attribute ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sarcophagus Prometheus Louvre Ma339.jpg|miniatur|hochkant=1.8|Götterszene auf einem römischen Sarkophag, ca. 240 n.&amp;amp;nbsp;Chr. In der Mitte die Moiren Lachesis mit Globus und Klotho mit Spindel]]&lt;br /&gt;
In älteren Kunstwerken finden sich noch keine [[Attribut (Kunst)|Attribute]] der Moiren, später dann das [[Zepter|Skeptron]]. In römischer Zeit trägt Klotho eine Spindel, Lachesis ein Losstäbchen oder einen Globus und Atropos Schriftrolle oder -tafel oder eine Sonnenuhr. Die [[Bibliotheke des Apollodor]] schildert sie in ihrem Kampf gegen die [[Gigant (Mythologie)|Giganten]] [[Agrios (Gigant)|Agrios]] und [[Thoon (Gigant)|Thoon]] als mit Eisenkeulen bewaffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Bibliotheke des Apollodor]]&amp;#039;&amp;#039; 1,6,2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etruskische Religion ==&lt;br /&gt;
Zur [[Etruskische Religion|etruskischen Religion]] gehörte die Vorstellung von der Vergänglichkeit des Menschen und der Völker. So waren den [[Etrusker]]n acht oder nach anderen Quellen zehn &amp;#039;&amp;#039;saecula&amp;#039;&amp;#039; der Existenz gegeben. Ein Saeculum reichte dabei, bis der letzte starb, der im vorangehenden Saeculum geboren worden war. Der Tod des Einzelnen konnte durch religiöse Rituale um bis zu zehn Jahre, das Ende des etruskischen Volkes um bis 30 Jahre hinausgezögert werden. Einen ersten Aufschub gewährte der oberste Gott, [[Tinia]], für einen zweiten aber „waren die noch über den Göttern waltenden Moiren zuständig, deren Namen auszusprechen den Etruskern nicht erlaubt war“.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedhelm Prayon: &amp;#039;&amp;#039;Die Etrusker. Geschichte – Religion – Kunst.&amp;#039;&amp;#039; 4. Aufl., C. H. Beck, München 2004, ISBN 3-406-41040-5, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Roscher|2,2|3084|3103|Moira|[[Paul Weizsäcker]], [[Wilhelm Drexler]]|}}&lt;br /&gt;
* [[Thomas Blisniewski]]: &amp;#039;&amp;#039;„Kinder der dunkelen Nacht“. Die Ikonographie der Parzen vom späten Mittelalter bis zum späten XVIII. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Köln 1992 (mit ausführlicher Bibliographie zu Moiren und Parzen sowie deren Nachleben in der Kunst).&lt;br /&gt;
* Luise Seemann: &amp;#039;&amp;#039;Marsyas und Moira. Die Schichten eines griechischen Mythos freigelegt. Mit Hilfe der archäologischen und literarischen Quellen ausgehend von zwei antiken Sarkophagen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Religionswissenschaftliche Reihe.&amp;#039;&amp;#039; Band 23). Diagonal-Verlag, Marburg 2006, ISBN 3-927165-95-6.&lt;br /&gt;
* {{DNP|Suppl. 5|436|440|Moiren|[[Gernot Michael Müller]]}}&lt;br /&gt;
* Markos Giannoulis: &amp;#039;&amp;#039;Die Moiren. Tradition und Wandel des Motivs der Schicksalsgöttinnen in der antiken und byzantinischen Kunst&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch für Antike und Christentum]]. Ergänzungsband.&amp;#039;&amp;#039; Kleine Reihe, Band 6). Aschendorff, Münster 2010, ISBN 978-3-402-10913-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Moirae|Moiren}}&lt;br /&gt;
* [https://www.theoi.com/Daimon/Moirai.html Moiren im Theoi Project] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118932098|VIAF=64806680}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weibliche Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruppe von Gottheiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schicksalsgottheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Holmium</name></author>
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