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	<title>Mitteleuropa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Mitteleuropa&amp;diff=9715&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-08-01T08:25:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zentraleuropa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Region]] in [[Europa]] zwischen [[Westeuropa|West-]], [[Osteuropa|Ost-]], [[Südosteuropa|Südost-]], [[Südeuropa|Süd-]] und [[Nordeuropa]]. Geographisch gibt es keine eindeutigen Kriterien, die zur Abgrenzung herangezogen werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Mitteleuropa“ kann auch [[Politik|politisch]], [[Kulturgeschichte|kulturhistorisch]] oder [[Naturraum|naturräumlich]] definiert werden. Außerdem unterliegt die Auffassung des Begriffs dem geschichtlichen und politischen Wandel. Mitteleuropa ist daher nicht eindeutig zu definieren, doch kommt der Frage seit dem [[Fall des Eisernen Vorhangs]] und dem Ende des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] stärkere Aufmerksamkeit zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grossgliederung Europas.png|mini|Vorschlag des [[Ständiger Ausschuss für geographische Namen|Ständigen Ausschusses für geographische Namen]] zur Abgrenzung von Mitteleuropa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der geographischen Abgrenzung können [[klima]]tische und [[Naturraum|naturräumliche]] Gegebenheiten (beispielsweise [[Pflanzen|Vegetationstypen]] oder [[Tektonik|tektonische]] Erscheinungen) herangezogen werden. Die [[Naturwissenschaft]]en definieren als Kriterium das ozeanische bis subkontinentale, gemäßigt warme Großklima. Eine grobe Abgrenzung Mitteleuropas ist im Westen und Nordwesten der [[Rhein]], im Norden die [[Nordsee]] und die [[Eider]] (bzw. alternativ [[Skagerrak]]/[[Kattegat]]) sowie anschließend die [[Ostsee]]. Im Osten bieten sich [[Weichsel]] und [[Ostkarpaten]] an, im Südosten der Unterlauf der [[Donau]], im Süden die [[Drau]] und die [[Österreichische Zentralalpen|Zentralalpen]]. Doch gibt es Zweifel, ob Flüsse wie Eider oder Weichsel ausreichen, um einen Teilkontinent zu definieren. Die geographische Einteilung bleibt jedenfalls unscharf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Central Europe (Mayers Enzyklopaedisches Lexikon).PNG|alt=Mitteleuropa|Mitteleuropa (laut Meyers Enzyklopädischem Lexikon, 1980)&amp;lt;br /&amp;gt;{{Farbe|#FF0000}} Mitteleuropäische Staaten&amp;lt;br /&amp;gt;{{Farbe|#FB607F}} Staaten, die nicht immer zu Mitteleuropa gerechnet werden&lt;br /&gt;
Central Europe (Brockhaus).PNG|alt=Mitteleuropa 2|Mitteleuropa (Brockhaus Enzyklopädie, 1998)&lt;br /&gt;
Central Europe Kundera.png|Die mitteleuropäischen Staaten nach [[Milan Kundera]]&lt;br /&gt;
Central Europe (Meyers Grosses Taschenlexikon).PNG|alt=Mitteleuropa 3|Die mitteleuropäischen Staaten (Meyers Großes Taschenlexikon, 1999):&amp;lt;br /&amp;gt;{{Farbe|#008000}} Mitteleuropäische Staaten&amp;lt;br /&amp;gt;{{Farbe|#74CC66}} Mitteleuropa (im weiteren Sinne)&amp;lt;br /&amp;gt;{{Farbe|#00FF00}} Staaten, die gelegentlich zu Mitteleuropa hinzugezählt werden&lt;br /&gt;
Floristic regions in Europe-de.png|alt=Grenze von Mitteleuropa|Die mitteleuropäische [[Holarktis|Floraregion]] nach [[Wolfgang Frey]] und [[Rainer Lösch]]: vom [[Zentralmassiv]] bis zu den [[Karpaten]] und der südlichen [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religiöse Abgrenzung nach Osten und Südosten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mitteleuropa-Konfessionen 1901.JPG|mini|Konfessionen in Mitteleuropa 1901]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten]] und noch klarer vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war Mitteleuropa religiös abgrenzbar. In Mitteleuropa war de facto neben jüdischen Minderheiten fast ausschließlich die [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] und [[Evangelische Kirche|evangelische]] [[Konfession]] des [[Christentum]]s vertreten. Östlich und südöstlich traf dieser [[Kulturkreis]] auf [[Russisch-orthodoxe Kirche|russisch-orthodoxe]] und [[Kirche von Griechenland|griechisch-orthodoxe]] Glaubensbekenntnisse bzw. auf die [[islam]]ischen der [[Bosnien und Herzegowina|bosnisch-herzegowinischen]] Muslime.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturelle und politische Abgrenzung heute ==&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:CentralEurope.png|mini|hochkant=1.2|Die ungefähre Lage Mitteleuropas nach einem in Deutschland häufigen Verständnis: mitteleuropäische Staaten dunkelgrün markiert, kulturell mitteleuropäisch geprägte Regionen hellgrün]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus weit verbreiteter deutscher Sicht bestehen keine Zweifel an der Zugehörigkeit [[Deutschland]]s, [[Österreich]]s, der [[Schweiz]], [[Liechtenstein]]s, [[Polen]]s, [[Tschechien]]s, der [[Slowakei]] und [[Ungarn]]s zu Mitteleuropa. Bei beinahe allen angrenzenden Staaten gibt es Spielräume bezüglich der Zugehörigkeit. Je nach Sichtweise und Auswahlkriterium werden sie ganz oder teilweise zu Mitteleuropa bzw. anderen Teilräumen des Kontinents gezählt. Insofern wird auch [[Slowenien]] häufig dazugerechnet, auch [[Luxemburg]], [[Kroatien]], [[Estland]], [[Lettland]], [[Litauen]], [[Rumänien]]. In viel geringerem Maße werden [[Belgien]] und die [[Niederlande]] zu Mitteleuropa gezählt. Umgekehrt wird [[Norddeutschland]] im naturräumlichen (Prägung durch die [[letzte Kaltzeit]]), historischen und architektonischen Kontext teilweise auch als Teil [[Nordeuropa]]s betrachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ndr.de/ratgeber/reise/mecklenburg/Schloss-Guestrow-Renaissance-in-Mecklenburg-,schlossguestrow113.html Güstrow wird im Artikel des NDR als Teil Nordeuropas bezeichnet]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/ratgeber/reise/mecklenburg/ Die Festung Dömitz wird im Artikel des NDR als Festung in Nordeuropa bezeichnet]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig sind die Randgebiete wegen vielfacher Einflüsse mehrerer Regionen nicht eindeutig zuzuordnen und werden je nach Intention oder „[[Heimat]]&amp;amp;shy;gefühl“ zugeordnet. Heute soll die Verortung eines Landes(teils) zu „Mitteleuropa“ häufig zugleich eine tatsächliche oder angestrebte Nähe oder Zugehörigkeit zu anderen Großräumen wie beispielsweise zur [[Europäische Union|Europäischen Union]] verdeutlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich, Schweiz und Norditalien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Austria-Hungary1899.JPG|mini|Die österreichisch-ungarische Monarchie 1899]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich und [[Norditalien]], insbesondere im [[Friaul]] und in [[Triest]], ist die gängige Abgrenzung zum Teil eine andere als in Deutschland: Dort wird Mitteleuropa mit den [[Nachfolgestaat]]en der ehemaligen [[Österreich-Ungarn|österreichisch-ungarischen Monarchie]] gleichgesetzt. Regionen wie das Baltikum und die norddeutsch-polnischen Ebenen werden als „nordeuropäisch“ empfunden, andere Teile Deutschlands als „westeuropäisch“. Üblicherweise werden angrenzende [[Süddeutschland|süd-]] und [[Mitteldeutschland|mitteldeutsche]] Regionen, wie beispielsweise Bayern, Franken, Thüringen und Sachsen, wegen der kulturellen Verwandtschaft zu Österreich und Böhmen ebenfalls als Teil Mitteleuropas angesehen. Insgesamt liegt Mitteleuropa damit dennoch weiter südöstlich als in der in Deutschland üblichen Sichtweise. Die Stadt Triest sieht sich beispielsweise ausdrücklich als &amp;#039;&amp;#039;{{lang|it|città mitteleuropea}}&amp;#039;&amp;#039; an. Dies insbesondere weil sie an den Schnittstellen zwischen einerseits der lateinischen, slawischen, germanischen, griechischen und jüdischen Kultur und andererseits des Mittelmeer- und Alpenraums liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Westösterreich und der Schweiz, die auch Landesteile an der Alpensüdseite hat, wird überdies noch [[Oberitalien]] als zentraleuropäisch angesehen, mit den eng verbundenen [[Südtirol]] und [[Trient]], aber auch Städten wie [[Turin]], [[Mailand]] oder [[Venedig]]. Die Festlegung des Alpenhauptkamms als Südgrenze Mitteleuropas wird hier als einseitig deutsche Sichtweise gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Englischer Sprachraum ===&lt;br /&gt;
Im heutigen englischen Sprachraum wird häufig nur zwischen ost- und westeuropäischen Ländern unterschieden. Dabei werden die Länder [[Ostmitteleuropa|&amp;#039;&amp;#039;Ost&amp;#039;&amp;#039;mitteleuropas]] auch als &amp;#039;&amp;#039;Central Europe&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die Staaten &amp;#039;&amp;#039;West&amp;#039;&amp;#039;mitteleuropas (Niederlande, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Österreich) werden zu Westeuropa („Western Europe“) gerechnet. Diese Einteilung verwendet auch das Statistische Amt der Vereinten Nationen, das die europäischen Staaten in Ost-, West-, Süd- und Nordeuropa einteilt. Deutschland, Österreich und die Schweiz bilden dabei zusammen mit Frankreich und den BeNeLux-Staaten Westeuropa,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://unstats.un.org/unsd/methods/m49/m49regin.htm unstats.un.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; die Staaten Ostmitteleuropas werden zu Osteuropa geschlagen. Diese scharfe Ost-/West-Trennung trägt der [[Dualismus#Kulturphilosophischer Dualismus|kulturgeschichtlichen Rivalität]] Rechnung, die zwischen dem [[Baltoslawisch|balto-]][[Slawische Sprachen|slawischen]] und dem [[Germanische Sprachen|germanischen]] [[Kulturareal#Hauptareal Europa|Kulturkomplex]] im Zuge der [[Slawen in Deutschland#Stämme der sorbischen und polabischen Sprachgebiete im 7. bis 15. Jahrhundert|Völkerwanderung]] aufkam und sich im [[Kalter Krieg|Ost-West-Konflikt]] akzentuiert widerspiegelte. Spätestens mit der [[EU-Erweiterung 2004|EU-Osterweiterung]] verlor die Trennlinie zwischen &amp;#039;&amp;#039;Central Europe&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Western Europe&amp;#039;&amp;#039; ihre Schärfe, ist jedoch gerade im politischen Bereich durchaus noch präsent (siehe auch: &amp;#039;&amp;#039;[[Visegrád-Gruppe|Visegrád-Länder]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturreligiöse Kriterien ===&lt;br /&gt;
Mitunter werden zur Abgrenzung Mitteleuropas auch kulturreligiöse Kriterien herangezogen, genauer: das Überwiegen des [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] [[Glaubensbekenntnis|Bekenntnisses]]. Diese „Grenze“ würde demnach durch die etwa gleichermaßen katholisch wie [[protestantisch]] geprägten Staaten Deutschland und [[Lettland]] verlaufen und sich nach Ost- und Südosteuropa zum [[Orthodoxes Christentum|orthodoxen]] Bekenntnis abgrenzen ([[Belarus]], [[Bulgarien]], [[Ukraine]], [[Rumänien]], [[Serbien]]), teilweise (mit [[Bosnien und Herzegowina]]) auch zum [[Islam]]. Eine Abgrenzung Mitteleuropas nach Westen und Süden kann mit diesem Ansatz kaum getroffen werden. Mit dem Mitteleuropabegriff bzw. der Definition haben sich schon unter anderem [[Milan Kundera]], [[Robert Musil]], [[Aleksander Gieysztor|Alexander Gieysztor]], [[François Fejtő|Ferenc Fejtő]] und [[Jacques Le Rider]] befasst. Auf der Homepage der italienischen &amp;#039;&amp;#039;{{lang|it|Associazione Culturale Mitteleuropa}}&amp;#039;&amp;#039; wird „Mitteleuropa“ mit einem speziellen Lebensstil assoziiert, der sich unter anderem darin äußere, dass man eher im Haus oder im Kaffeehaus lebe als auf der Straße, dass man Butter zum Kochen verwende, oder dass man Weihnachten am Abend des 24. Dezember feiere.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mitteleuropa.it/ mitteleuropa.it]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besiedlung und ursprüngliche Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Mitteleuropäer rechnet man zum &amp;#039;&amp;#039;[[Homo heidelbergensis]]&amp;#039;&amp;#039;, der vor über einer halben Million Jahren aus dem Süden eingewandert war. Vor etwa 200.000 Jahren entwickelte er sich durch Anpassung an die extremen [[Eiszeitalter|eiszeitlichen]] Lebensbedingungen zum [[Neandertaler]], der Mitteleuropa bis vor etwa 30.000 Jahren bewohnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bick&amp;quot;&amp;gt;Almut Bick: &amp;#039;&amp;#039;Steinzeit&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Theiss WissenKompakt&amp;#039;&amp;#039;). Theiss, Stuttgart 2006, ISBN 3-8062-1996-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum des anschließenden Kältemaximums bis vor etwa 20.000 Jahren blieb Mitteleuropa weitgehend menschenleer. Die Besiedlung durch den modernen Menschen ([[Mensch|Homo sapiens]]) erfolgte im Zeitraum von vor 36.000 bis vor 10.000 Jahren durch Jäger-Sammler-Gesellschaften, die vermutlich den großen Tierherden der damaligen Kältesteppen folgten und aus Zentralasien kamen. Man bezeichnet sie als [[Cro-Magnon-Mensch]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erbgut der heutigen europäischen Bevölkerung lassen sich sowohl der Neandertaler als auch der Cro-Magnon nachweisen. Beide sind jedoch nicht die Haupt-Vorfahren der modernen [[Europäer]]. Welche Menschen als eigentliche Urahnen der heutigen Bevölkerung in Frage kommen, ist bislang nicht abschließend geklärt. Es muss noch mindestens ein bisher unbekanntes Phänomen in der [[Demografie]] stattgefunden haben. Dafür kommen zum Beispiel „plötzliche“ erfolgreiche genetische Veränderungen wie die Ablösung der [[Laktoseintoleranz]] in den letzten 6000 Jahren oder weitere [[Migration (Soziologie)|Migrationswellen]] steinzeitlicher Jäger und Sammler aus dem Osten in Frage. Die genetische Untersuchung des Erbgutes der Knochenfragmente von 22 Vertretern später Jäger- und Sammlergesellschaften aus Russland, Litauen, Polen und Deutschland ([[Schwäbische Alb]]), die vor 15.000 bis 4300 Jahren lebten, zeigt, dass sie eine sehr homogene, einheitliche Gruppe darstellten. Von ihnen stammt der Großteil der heutigen Europäer ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor etwa 7500 Jahren brachten sehr wenige Einwanderer aus [[Vorderasien]] die neuen Wirtschaftsweisen von [[Ackerbau]] und [[Viehzucht]] nach Mitteleuropa, die sich bis auf die Kulturen im Nord-Ostseeraum ([[Trichterbecherkultur]]) sehr schnell durchsetzten. Ihre Kultur wird als [[Linearbandkeramische Kultur|Bandkeramik]] bezeichnet. Nach neueren Forschungsergebnissen der [[Paläogenetik]] waren diese ([[Neolithiker]]) genetisch jedoch nur zu einem sehr kleinen Teil am Werden der heutigen Mitteleuropäer beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Stang]]: [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1028737/ &amp;#039;&amp;#039;Neolithische Revolution. Europas erste Bauern kamen von auswärts.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlandfunk, [[Forschung aktuell]]&amp;#039;&amp;#039;, 4. September 2009, Paläogenetische Forschungsergebnisse des Instituts für Anthropologie, Mainz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uni-mainz.de/presse/31716.php Universität Mainz].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Begriffs Mitteleuropa ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meyers b12 s0486a.jpg|mini|Völker in [[Österreich-Ungarn]] im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Central Europe (ethnic).JPG|mini|Völker in Mitteleuropa 1901]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mitteleuropa – Völker u. Sprachgebiete.jpg|mini|Völker und Sprachgebiete in Mitteleuropa (1904)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Mitteleuropa war zunächst ein politischer Begriff, der jedoch unterschiedlichen Zielsetzungen gedient hat. Er kam in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf, als [[Constantin Frantz]] eine [[Föderalismus|Föderation]] „Mitteleuropa“ aus Deutschland, Polen und Donau[[slawen]] vorschlug, um ein Gegengewicht zu den Großmächten Russland und Frankreich zu schaffen. Ähnliche Ideen waren auch in der [[Nationalliberale Partei|Nationalliberalen Partei]] verbreitet, so bei [[Friedrich List]] und [[Heinrich von Gagern]], die ein deutsch-österreichisch geführtes Mitteleuropa von [[Hamburg]] bis [[Triest]] propagierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur selben Zeit – vor 1871 – wurde der Begriff auch in [[Österreich-Ungarn]] wichtig: als Alternative zur von vielen in Deutschland und Österreich propagierten [[Großdeutsche Lösung|großdeutschen Lösung]], die vorsah, alle [[Deutsche]]n – und nur diese – in einem Staat zusammenzufassen. In Österreich lehnte man dies mehrheitlich ab, da dies eine Zerschlagung des [[Vielvölkerstaat]]es Österreich-Ungarns bedeutet hätte. Die Regierung Österreichs schlug daher als Alternative die „mitteleuropäische Lösung“ der [[Deutsche Frage|deutschen Frage]] vor: den Zusammenschluss Deutschlands mit &amp;#039;&amp;#039;ganz&amp;#039;&amp;#039; Österreich-Ungarn zu einem „70-Millionen-Reich“ ([[Großösterreich]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich wurde 1871 das „kleindeutsche“ [[Otto von Bismarck#Krieg und Reichsgründung|bismarcksche]] [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] gegründet. In der Folge kam es zu einer endgültigen Spaltung in der Auffassung der Mitteleuropa-Idee in eine deutsche und eine österreichische Variante.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Zoran Konstantinović]], Fridrun Rinner: &amp;#039;&amp;#039;Eine Literaturgeschichte Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Comparanda&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3). Studien-Verlag, Innsbruck-Wien-Bozen 2003, ISBN 3-7065-1555-5, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während die deutsche Variante Mitteleuropa als „den unter der Führung der deutschen Kultur zur heutigen Blüte erhobenen Erdenraum im Rahmen eines Weltbildes“ sah,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joseph Partsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Mitteleuropa. Die Länder und Völker von den Westalpen und dem Balkan bis an den Kanal und das Kurische Haff.&amp;#039;&amp;#039; Perthes, Gotha 1904.&amp;lt;/ref&amp;gt; so wurde aus österreichischer Sicht Mitteleuropa als ein im Rahmen der [[Habsburgermonarchie]] gewachsener Organismus gesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ignaz Seipel]]: &amp;#039;&amp;#039;Nation und Staat.&amp;#039;&amp;#039; Braumüller, Wien-Leipzig 1916.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] verbanden sich mit der Mitteleuropa-Idee vor allem wirtschaftliche Ziele. Als der [[Verein Deutscher Eisenbahnverwaltungen]] ab dem 1. Juni 1891 eine gemeinsame Zeitzone einführte, nannte man sie „Mitteleuropäische Eisenbahn-Zeit“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeit-MEZ&amp;quot;&amp;gt;Hellmuth Vensky: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahner erfanden Europas Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 13. März 2013 ([https://www.zeit.de/wissen/geschichte/2013-03/geschichte-mitteleuropaeische-zeit/komplettansicht zeit.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; (später in „[[Mitteleuropäische Zeit]]“ gekürzt). Zu Beginn des Ersten Weltkrieges plante [[Theobald von Bethmann Hollweg]] in seinem [[Septemberprogramm]] die Gründung eines mitteleuropäischen Wirtschaftsverbandes und [[Walther Rathenau]] forderte die Schaffung einer mitteleuropäischen [[Zollunion]]. 1915 veröffentlichte [[Friedrich Naumann]] sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;. Er schlug darin einen Staatenbund vor, in dem Deutschland eine führende und beherrschende Rolle spielen sollte. Naumanns Idee fand in Deutschland ein großes Echo.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Naumann: &amp;#039;&amp;#039;Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; Reimer, Berlin 1915; und Richard W. Kapp: &amp;#039;&amp;#039;Bethmann-Hollweg, Austria-Hungary and Mitteleuropa 1914–1915.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Austrian History Yearbook.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 19, 1983, S.&amp;amp;nbsp;215–236, [[doi:10.1017/S0067237800001065]]; und [[Stephan Verosta]]: &amp;#039;&amp;#039;The German Concept of Mitteleuropa, 1914–1918 and its Contemporary Critics.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Robert A. Kann]], Béla A. Király, Paula S. Fichtner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Habsburg Empire in World War I. Essays on the Intellectual, Military, Political and Economic Aspects of the Habsburg War Effort&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Studies on Society in Change&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2 = &amp;#039;&amp;#039;East European Monographs&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 23). Columbia University Press, New York [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1977, ISBN 0-914710-16-8, S.&amp;amp;nbsp;203–220.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar führte Naumanns Buch zur Popularisierung des Begriffs, geopolitische und hegemoniale Konzeptionen mit Blick auf den mitteleuropäischen Raum bestanden allerdings schon seit den Tagen Friedrich Lists, auf den viele „Mitteleuropäer“ später rekurrierten. Während die [[Alldeutscher Verband|Alldeutschen]] und auch der Sozialdarwinist [[Paul de Lagarde]] auf eine [[Germanisierung]] Mitteleuropas sannen und hierbei zentrale Aspekte der [[Lebensraum im Osten|NS-Lebensraum-Politik]] publizistisch vorwegnahmen, konzipierte der Sekretär des Reichskanzlers Bethmann-Hollweg, [[Kurt Riezler]], eine progressivere, viel geschmeidigere Variante einer deutschen [[Hegemonie]] über (Mittel-)Europa. Als zentraler propagandistischer Terminus dieser Mitteleuropa-Konzeption fungierte hier bereits „[[der europäische Gedanke]]“, der zur „Verbrämung unseres Machtwillens“ ins Feld geführt werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Mehmet Can Dinçer: &amp;#039;&amp;#039;Mitteleuropa unter deutscher Führung. Zur Kontinuität in der deutschen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Argument&amp;#039;&amp;#039; 310 (5/2014), S. 631–633.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Mitteleuropäischer Wirtschaftstag|Mitteleuropäische Wirtschaftstag]] geriet seit Mitte der 1920er Jahre zum konkreten Kristallisationskern dieser Idee und entfaltete unter der NS-Diktatur rege Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verlor der Begriff etwas an Bedeutung, da Europa nunmehr im Kalten Krieg in West- und Osteuropa geteilt war. Entsprechend dieser dualistischen Nomenklatur wurden die westlichen Staaten Mitteleuropas zu Westeuropa gerechnet und die östlichen Staaten zu Osteuropa. Allerdings wurde der Begriff Mitteleuropa oft und gern verwendet, wenn man die Teilung Europas in die zwei Blöcke thematisieren wollte. Diese Teilung verlief durch die „Mitte Europas“. Auch im Zusammenhang mit polemisierenden Slogans wie &amp;#039;&amp;#039;„Mitteleuropa ist ein Pulverfass“&amp;#039;&amp;#039; – eine Anspielung auf den extrem hohen Bestand an [[Atombombe]]n in Ost- und Westdeutschland – hatte dieser Begriff seine Bedeutung. Diese spiegelte sich auch in der [[Mitteleuropadebatte]] wider, in der es um die Zukunft Deutschlands ging, wahlweise als NATO-Mitglied oder in der Neutralität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] diente der Begriff nunmehr der Identitätsstiftung für die im Kalten Krieg als osteuropäisch bezeichneten Staaten des ehemaligen [[Warschauer Pakt]]es, insbesondere für Polen, Ungarn und die Tschechoslowakei, die sich friedlich in Tschechien und die Slowakei teilte, mit dem Zerfall Jugoslawiens auch für Slowenien und Kroatien. Insofern ändert sich die politische räumliche Auffassung des Begriffes Mitteleuropa wieder zu einer größeren Ausdehnung in Richtung Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die mitteleuropäische Zeitzone ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Time zones of Europe.svg|mini|Die nach Westen großzügig abgegrenzte Mitteleuropäische Zeitzone (rot)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Mitteleuropäische Zeit|mitteleuropäischen Zeitzone]] (MEZ) gehören in Europa folgende Länder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Albanien]], [[Andorra]], [[Belgien]], [[Bosnien und Herzegowina]], [[Dänemark]], [[Deutschland]], [[Frankreich]], [[Italien]], [[Kosovo]], [[Kroatien]], [[Liechtenstein]], [[Luxemburg]], [[Malta]], [[Monaco]], [[Montenegro]], [[Niederlande]], [[Nordmazedonien]], [[Norwegen]], [[Österreich]], [[Polen]], [[San Marino]], [[Schweiz]], [[Schweden]], [[Serbien]], [[Slowakei]], [[Slowenien]], [[Spanien]] (ohne [[Kanarische Inseln]]), [[Tschechien]], [[Ungarn]] und [[Vatikanstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit richtet sich nach der Ortszeit des 15. Meridians, der etwa an der Grenze zwischen Deutschland und Polen verläuft. Da die Erde in 24 Zeitzonen aufgeteilt ist, läge normalerweise die Westgrenze der MEZ ungefähr an der Grenze Deutschlands und der Niederlande. Dennoch gehören auch die deutlich weiter westlich gelegenen Staaten Frankreich und sogar Spanien dieser Zeitzone an. Diese großzügige Einteilung führt zu deutlichen geographischen Unterschieden in der individuellen Wahrnehmung der [[Tageszeit]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Christliches Abendland]]&lt;br /&gt;
* [[Europa der zwei Geschwindigkeiten]]&lt;br /&gt;
* [[Mittelpunkt Europas]]&lt;br /&gt;
* [[Nationalsozialistische Europapläne]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Zeitstufen in Mitteleuropa]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Märchen aus Mitteleuropa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Victor Bauer (Unternehmer)|Victor Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Zentraleuropa, ein lebendiger Organismus&amp;#039;&amp;#039;, Brünn/Leipzig, Irrgang., 1936.&lt;br /&gt;
* [[György Konrád]]: &amp;#039;&amp;#039;Antipolitik. Mitteleuropäische Meditationen.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-518-11293-7.&lt;br /&gt;
* [[Erhard Busek]], [[Emil Brix]]: &amp;#039;&amp;#039;Projekt Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; Ueberreuter, Wien 1986, ISBN 3-8000-3227-9.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Dietrich Schultz]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands „natürliche Grenzen“. „Mittellage“ und „Mitteleuropa“ im Diskurs der Geographen seit Beginn des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte und Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039; 15 (1989), H. 2, 248–281.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Dietrich Schultz]]: &amp;#039;&amp;#039;Räume sind nicht, Räume werden gemacht. Zur Genese „Mitteleuropas“ in der deutschen Geographie.&amp;#039;&amp;#039; In: Europa Regional 5 (1997), H. 1, 2–14. [https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/48375/ssoar-europareg-1997-1-schultz-Raume_sind_nicht_Raume_werden.pdf?/(online) ssoar.info]&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Elvert]]: &amp;#039;&amp;#039;Mitteleuropa! Deutsche Pläne zur europäischen Neuordnung (1918–1945).&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Historische Mitteilungen, Beiheft&amp;#039;&amp;#039; 35) Steiner, Stuttgart 1999, ISBN 3-515-07641-7 (Zugleich [[Habilitationsschrift]] an der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Universität Kiel]] 1996; [https://books.google.de/books?id=siuV-6dosWwC&amp;amp;pg=001 Eingeschränkte Vorschau] auf Google Books).&lt;br /&gt;
* Rainer Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Wiedergeburt der Mitte Europas. Politisches Denken jenseits von Ost und West&amp;#039;&amp;#039;. Akademie-Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-05-003623-0.&lt;br /&gt;
* Helga Mitterbauer, [[András F. Balogh]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zentraleuropa. Ein hybrider Kommunikationsraum.&amp;#039;&amp;#039; Praesens, Wien 2006, ISBN 3-7069-0372-5.&lt;br /&gt;
* Günter Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Mitteleuropa. Handbuch zur Geschichte. Historisches Geschehen nach Zeittafel von 0001 bis 2000.&amp;#039;&amp;#039; Mecklenburger Buchverlag, Neubrandenburg 2009, ISBN 978-3-9812309-0-1.&lt;br /&gt;
* Albrecht Behmel: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitteleuropadebatte in der Bundesrepublik Deutschland 1980–1990. Zwischen Friedensbewegung, kultureller Identität und deutscher Frage,&amp;#039;&amp;#039; Ibidem-Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8382-0201-3.&lt;br /&gt;
* Mehmet Can Dinçer: &amp;#039;&amp;#039;Mitteleuropa unter deutscher Führung, Zur Kontinuität in der deutschen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Argument]]&amp;#039;&amp;#039; 310 (2014), H. 5, S. 625–638.&lt;br /&gt;
* [[Michael Gehler]]/Paul Luif/Elisabeth Vyslonzil (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Dimension Mitteleuropa in der Europäischen Union&amp;#039;&amp;#039;. Hildesheim 2015.&lt;br /&gt;
* Martyn Rady: &amp;#039;&amp;#039;Vom Rhein bis zu den Karpaten. Eine neue Geschichte Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Berlin 2024, ISBN 978-3-7371-0136-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Central Europe|Mitteleuropa}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Mitteleuropa}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stagn.de/DE/1_Der_StAGN/Publikationen/StAGN_GGEuropa/grosseu.html StAGN-Empfehlung zur Großgliederung Europas]&lt;br /&gt;
* [https://hds.hebis.de/herder/Search/Results?lookfor=Mitteleuropa&amp;amp;type=allfields&amp;amp;filters=on&amp;amp;filter%5B%5D=department_herder%3A%2278%2F000%22&amp;amp;view=list&amp;amp;facetSet=Abteilung:Bibliographie Bibliografie zum Geschichte Mitteleuropas] im Bibliotheks- und Bibliographieportal / [[Herder-Institut (Marburg)]]&lt;br /&gt;
* [http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/forum/2006-06-004 Ther, Philipp: Vergleich von Ostmitteleuropa und Zentraleuropa als Raumkategorien]&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-mainz.de/FB/Geschichte/Osteuropa/Dateien/Geographie.pdf Uni Mainz, FB Geschichte, Osteuropa] (PDF; 139&amp;amp;nbsp;KiB)&lt;br /&gt;
* [http://www.integrace.cz/integrace/tisk.asp?id=651 Aktuelle Problematik des Begriffs]&lt;br /&gt;
* [http://amor.rz.hu-berlin.de/~h0444vhn/tsp40505.htm Der heimliche Traum von Europa, in: Der Tagesspiegel, 5. Mai 2004 (auf der Homepage des Autors)]&lt;br /&gt;
* Oskar Krejčí: {{Webarchiv | url=http://book.publica.cz/ | wayback=20100405033210 | text=&amp;#039;&amp;#039;Geopolitics of the Central European Region. The view from Prague and Bratislava&amp;#039;&amp;#039;}}. Bratislava: Veda, 2005. 494 Seiten&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://akademische-blaetter.de/2006/heft-1/friedrich-naumanns-mitteleuropa | wayback=20071226121911 | text=Friedrich Naumanns Mitteleuropa}}&lt;br /&gt;
* [http://www.andrassyuni.eu/mitteleuropaeische-studien Fakultät für Mitteleuropäische Studien der Andrássy Universität Budapest]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappen-Geo|SIG=A2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Regionen Europas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4039677-0|VIAF=151180158}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitteleuropa| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großregion in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturraum in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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