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	<title>Mission (Christentum) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Mission_(Christentum)&amp;diff=14636&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-54886-4: /* Gegenwärtige Situation */ Ausdruck ist nicht neutral. Daher &quot; um dies als Sicht der Kirche darzustellen</title>
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		<updated>2025-09-08T09:52:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gegenwärtige Situation: &lt;/span&gt; Ausdruck ist nicht neutral. Daher &amp;quot; um dies als Sicht der Kirche darzustellen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Saint Paul prêchant à Athènes.JPG|mini|Der Apostel [[Paulus von Tarsus|Paulus]] predigt in Athen, Skizze nach [[Raffael]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Missionary-jansson.jpg|mini|Der Missionar Eric Jansson taufend in Brasilien, 1910]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mission&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von [[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;missio&amp;#039;&amp;#039; (Sendung) ab und bezeichnet im [[Christentum]] die Verbreitung des [[Evangelium (Glaube)|Evangeliums]]. Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Evangelium&amp;#039;&amp;#039; entstammt der [[Griechische Sprache|griechischen Sprache]] und bedeutet „gute Nachricht“ oder „frohe Botschaft“. Um diese zu übermitteln, können ggf. auch [[Missionar]]e („Sendboten“) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist Mission als allgemeiner christlicher Auftrag zu verstehen, zu der jeder getaufte [[Christ]] berufen ist. Er richtet sich aber oft auf bestimmte Gebiete oder Zielgruppen und verfolgt das Ziel, Menschen gezielt mit dem christlichen [[Glaube (Religion)|Glauben]] in Berührung zu bringen. Dazu werden Missionare oft nach Eignung ausgesucht, geschult und trainiert. Eine [[Bekehrung (Christentum)|Bekehrung]] von Menschen zum [[Gott (Christentum)|christlichen Gott]] bedeutet nach christlicher, auf dem Wort der [[Bibel#Die christliche Bibel: Altes und Neues Testament|Bibel]] beruhender Auffassung zugleich Rettung und Angebot für ein gelingendes, sinnerfülltes Leben, die Zurückweisung nach katholischer Kirchenlehre zugleich Verdammnis und Tod &amp;#039;&amp;#039;(siehe [[Hölle#Christliche Theologie|Hölle]])&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung, Entsendung und finanzielle Unterstützung von speziellen &amp;#039;&amp;#039;christlichen Missionaren&amp;#039;&amp;#039; geschieht durch eine [[Kirche (Organisation)|kirchliche]] Institution, ein [[Konfession|überkonfessionelles]] Missionswerk, eine einzelne christliche Gemeinde oder den persönlichen Förderkreis der Missionare. Im 21. Jahrhundert ist global sowohl eine Intensivierung als auch eine [[Religionstheologischer Pluralismus|Pluralisierung]] von Formen christlich-missionarischer Interaktionen zu beobachten.&amp;lt;ref&amp;gt;Henning Wrogemann: Missionstheologien der Gegenwart. Globale Entwicklungen, kontextuelle Profile und ökumenische Herausforderungen. Lehrbuch Interkulturelle Theologie / Missionswissenschaft, Band 2, Gütersloh, ISBN 978-3-579-08142-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwandte Begriffe für christliche Mission sind [[Evangelisierung]] und [[Evangelisation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biblische Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Vor seiner [[Kreuzigung]] hat sich der Jude Jesus laut Bibel gegen eine Mission von Nicht-Juden ausgesprochen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Diese Zwölf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach: Geht nicht den Weg zu den Heiden und zieht nicht in eine Stadt der Samariter, sondern geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel. Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.|{{B|Mt|10|5-7|LUT}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die christliche Missionstätigkeit gründet sich auf Passagen der [[Bibel#Die christliche Bibel: Altes und Neues Testament|christlichen Bibel]], insbesondere auf den [[Missionsbefehl]] des [[Auferstehung Jesu Christi|Auferstandenen]] – Jesus Christus – an seine [[Jünger]]. Als Beleg wird das Matthäusevangelium herangezogen, das mit dem sogenannten Missionsbefehl endet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker: [[Taufe]]t sie auf den Namen des [[Gott der Vater|Vaters]] und des [[Jesus Christus|Sohnes]] und des [[Heiliger Geist|Heiligen Geistes]] und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.|{{B|Mt|28|18–20|LUT}}}} Solch ein Missionsauftrag findet sich in sämtlichen [[Evangelium (Buch)|Evangelien]] sowie in der [[Apostelgeschichte]] ({{B|Mk|16|15f.}}; {{B|Lk|24|46–48}}; {{B|Joh|20|21}}; {{B|Apg|1|8}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historisch häufige Verbindung von Mission und Gewalt stützt sich auf {{B|Lk|14|23}}. Im [[Gleichnis]] Jesu [[vom großen Abendmahl]] lässt der Hausherr vor einer Hochzeit Leute von der Straße „nötigen hereinzukommen“ (in der Übersetzung der [[Vulgata]]: „compelle intrare“), um das Haus zu füllen. Diese beiden Wörter wurden zur „Standardformel“, um „den Zwangscharakter vor allem der neuzeitlich-europäischen Mission“ auszudrücken und mit der Lehre des [[Gerechter Krieg|gerechten Krieges]] zu verbinden.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Gmainer-Pranzl: &amp;#039;&amp;#039;Ent-Eignung. „Mission“ als Paradigma fundamentaltheologischer Verantwortung.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Franz Gruber (Theologe)|Franz Gruber]], [[Christoph Niemand]], [[Ferdinand Reisinger (Theologe)|Ferdinand Reisinger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geistes-Gegenwart. Vom Lesen, Denken und Sagen des Glaubens. Festschrift für Peter Hofer, Franz Hubmann und Hanjo Sauer&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Linzer Philosophisch-Theologische Beiträge.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 17). Peter Lang, Frankfurt am Main 2009, S. 179–200, hier [https://books.google.de/books?id=ONdZO_sg_gUC&amp;amp;pg=PA180 S. 180.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage für den Auftrag zur christlichen Mission beschränkt sich jedoch nicht auf die [[Neues Testament|neutestamentlichen]] Schriften. Bereits im [[Altes Testament|Alten Testament]] findet die christliche Theologie Aussagen, die den universalen Anspruch der Offenbarung Gottes betonen – dass Gottes Botschaft und Liebe nicht nur dem Volk Israel, sondern der gesamten Menschheit gilt. So wird die Anrede Gottes an [[Abraham]], welche die ganze Menschheit erwähnt, im [[Christentum]] im Kontext des Missionsbefehls gelesen: {{&amp;quot;|Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen|Quelle=[[1. Buch Mose|1 Mo]] 12,3 nach der [[Einheitsübersetzung]]}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
{{Neutralität}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gilmour walking Mongolia.jpg|mini|hochkant|Englischer Wandermissionar in der Mongolei 1904]]&lt;br /&gt;
[[Datei:David Brainerd on horseback.jpg|mini|hochkant|[[David Brainerd]], Missionar bei den [[Delawaren]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nauru missionary 1916-17.jpg|mini|Missionar auf [[Nauru]], 1916–17]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aron von Kangeq- Missionar.jpg|mini|Grönlandmissionar [[Aron von Kangeq]], 19.&amp;amp;nbsp;Jh.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der christlichen Mission gibt es zahlreiche Phasen, in denen bestimmte Kirchen oder Gruppen in bestimmten Gebieten besonders aktiv waren. Hier Hinweise auf Darstellungen an anderer Stelle:&lt;br /&gt;
* Unter [[Geschichte der christlichen Mission|Missionsgeschichte]] entsteht ein Überblick.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;keltisch-irische&amp;#039;&amp;#039; Mission und die &amp;#039;&amp;#039;angelsächsische&amp;#039;&amp;#039; Mission im Europa des 6. bis 8. Jahrhunderts wird im Moment durch diese Personen dargestellt: [[Patrick von Irland]], ([[Columban von Luxeuil|Kolumban der Jüngere]], [[Gallus (Heiliger)|Gallus]], [[Kilian von Würzburg|Kilian]], [[Willibrord]], [[Bonifatius]], [[Gregor der Große]]), [[Germanenmission]] – [[Sachsenkriege (Karl der Große)|Sachsenmission]].&lt;br /&gt;
* Mission der [[Assyrische Kirche des Ostens|assyrischen Kirche des Ostens]].&lt;br /&gt;
* Byzantinische Mission in Osteuropa – im 8. bis 11. Jahrhundert ([[Kyrill von Saloniki]] und [[Method von Saloniki]], [[Photios I.]], [[Olga (Russland)|Olga von Kiew]]).&lt;br /&gt;
* Die Anfänge der katholischen Mission unter [[Jesuitische Mission]] und [[Pariser Mission]].&lt;br /&gt;
* Anschauliche Beispiele für die Verflechtung von Missionierung und [[Kolonialismus]] sind die [[Christliche Mission in Indien|Mission in Indien]] und das Wirken französischer katholischer Missionare in Ländern des [[Französische Kolonien|französischen Kolonialreichs]] (es war im 19. Jahrhundert das zweitgrößte der Welt).&lt;br /&gt;
* Neuere [[evangelisch]]e und [[pietistisch]]e Missionsbewegungen, ausgehend von Wegbereitern wie [[Bartholomäus Ziegenbalg]] (1682–1719) von der [[Dänisch-Hallesche Mission]], [[Nikolaus Ludwig von Zinzendorf]] (1700–1760) und der von ihm gegründeten [[Herrnhuter Brüdergemeine]] und weiteren Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel: Nordamerika ===&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text= Wenn es nur eine Religion gibt, warum redet ihr weißen Leute so unterschiedlich darüber?&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Seneca (Ethnie)|Seneca]]-Häuptling&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.encyclopedia.com/doc/1G2-2536601076.html &amp;#039;&amp;#039;Native Americans and Christianity&amp;#039;&amp;#039;]. encyclopedia.com, American Eras, 1997, abgerufen am 2. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian F. Feest]]: &amp;#039;&amp;#039;Beseelte Welten – Die Religionen der Indianer Nordamerikas.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Bibliothek der Religionen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 9, Herder, Freiburg / Basel / Wien 1998, ISBN 3-451-23849-7. S. 185–193, sowie teilw. 193ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mission, die nicht selten im Wettbewerb verschiedener Konfessionen stattfand, spielte in der Geschichte der [[Indianer Nordamerikas]] eine wichtige – wenngleich zwiespältige – Rolle. Den Missionaren wird dabei vor allem [[Paternalismus]] (Bevormundung, Ergreifung geistiger „Herrschaft“) und [[Ethnozid]] (Unterwanderung und Auslöschung der spirituellen Grundlage [[Traditionelle Gesellschaft|traditioneller Kulturen]]) vorgeworfen. Teils von Einzelpersonen nach persönlichen Voraussetzungen vorgenommen, erfolgte die Missionierung und kulturelle [[Assimilation (Soziologie)|Assimilation]] der Urbevölkerung auch in organisierter Zusammenarbeit von Staat und Kirche, z.&amp;amp;nbsp;B. in Kanada mithilfe des ausschließlich für Kinder der [[First Nations]], der [[Inuit]] und der [[Métis]] vorgesehenen, staatlich organisierten Bekenntnisschulsystems (sog. [[Residential School]]s). Die Aufarbeitung von gewalttätigen Entgleisungen in diesem Zusammenhang erfolgt bis in die heutige Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der christliche Missionsbefehl wurde von den Kolonialmächten gern als Rechtfertigung für ihre [[Landnahme]] angeführt. So gaben die Anwerber der ersten englischen Kolonie [[Jamestown (Virginia)|Jamestown]] vor, dass hier auf freiwilliger Basis „Land gegen rechten Glauben“ ausgetauscht würde. Tatsächlich blieb die berühmte Häuptlingstochter [[Pocahontas]] lange Zeit die einzige Christin ihres Volkes. Bei den [[Puritanismus#Nordamerika|Puritanern Neuenglands]] gelang die Christianisierung erst, als die Ureinwohner bereits erheblich dezimiert und demoralisiert waren und die Übernahme des Glaubens der einzige Weg war, um unter den neuen Machthabern zu überleben. Ähnlich verlief die Mission in [[Neufrankreich]], da die Einheimischen nur wenig Interesse am Christengott fanden, solange ihre überlieferten soziokulturellen Strukturen noch intakt waren. Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein existierte bei vielen noch nicht unterworfenen Stämmen eine Konfrontation zwischen [[Schamane|Medizinmännern]] und Missionaren. Die Menschen versuchten dabei einzuschätzen, welche spirituelle Macht größer war; welcher Glaube dem Einzelnen größeres [[Heil]] bringen konnte. Grundsätzlich war der Gedanke einer [[Universalreligion]] den Indianern fremd, so dass schon handfeste Gründe für den Bekehrungswillen vorliegen mussten. Der aufkommende [[Alkoholismus]] unter vielen Indianern, die in regelmäßigem Kontakt mit Weißen standen, führte zu sozialen Problemen, deren Lösung oftmals eher den Christen zugetraut wurde. Ebenso gingen einige Indianer davon aus, dass die Macht des weißen Gottes an der Technologie der Eroberer zu erkennen sei. Häufig wurden sie allerdings enttäuscht, wenn ein Pastor keinen Beweis dafür liefern konnte. Der Erfolg der Mission hing demnach sehr vom Geschick und dem kulturellen Einfühlungsvermögen des jeweiligen Missionars ab. Förderlich war prinzipiell die Bereitschaft, sich in die indigene Gemeinschaft zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als die französischen [[Jesuiten]], die bereit waren, auch zu nomadisierenden Stämmen zu gehen, hielten spanische Missionare ihre Arbeit nur bei sesshaften Gemeinschaften für erfolgversprechend, so dass ihre Bemühungen sich lange Zeit nur auf die [[Pueblo-Kultur]]en richtete. Dort fand sich jedoch eine [[Theokratie|theokratische]] Gesellschaftsstruktur mit entsprechend starkem Einfluss religiöser Traditionen und deren mächtigen Repräsentanten, den &amp;#039;&amp;#039;Patowa-Priestern&amp;#039;&amp;#039;. Dies führte schnell zu gewalttätigen Auseinandersetzungen unter Zuhilfenahme des Militärs, deren Folge jedoch die Vertreibung der Spanier und eine Festigung der Stammesreligion war. Selbst spätere Missionsbemühungen führten lediglich zu einer [[Synkretismus|synkretistischen]] Vermischung der Religionen, in der noch heute je nach Region christliche &amp;#039;&amp;#039;oder&amp;#039;&amp;#039; traditionelle Bestandteile dominant sind. Es gibt noch weitere Beispiele für eine Rückkehr bereits missionierter Gruppen zu ihrer traditionellen Religion, die jedoch dabei fast immer christlich beeinflusst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall dort, wo die Mission sich nicht deutlich von den weltlichen, zumeist „anti-indianischen“ Zielen der Euroamerikaner distanzierte, war ihr wenig Erfolg beschieden. Dies galt für die [[Russisch-Orthodoxe Kirche|russisch-orthodoxen Missionare]] in Alaska bei den [[Nordwestküstenkultur]]en und ebenso für die protestantischen Kirchen in den USA. Die Katholiken hatten hier bessere Chancen. Ein weiteres Hindernis konnte im sozialen Status der Bekehrten liegen: Wandten sich etwa Außenseiter oder Leute von niedrigem Rang mit der Hoffnung auf ihre Besserstellung dem Christentum zu – was nicht selten geschah –, distanzierten sich die Anderen von den Missionaren. Vielfach bediente sich die Mission indigener Prediger und [[Katechet]]en als Missionshelfer. Diese Praxis hatte sehr häufig zur Folge, dass die christliche Botschaft zum Teil stark verfälscht bzw. an die Gedankenwelt der heidnischen Menschen angepasst wurde (ein bekanntes Beispiel ist der Lakota [[Black Elk]]). Auf der anderen Seite kann man damit gegen den Vorwurf des Ethnozids argumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die christliche Mission bei den Ureinwohnern Nordamerikas hat seit dem 16. Jahrhundert diverse religiöse Formen hervorgebracht, die von einer kompletten Christianisierung mit der Integrierung einiger traditioneller Bräuche (Beispiele: [[Mi’kmaq#Religion und Mythologie|Mi’kmaq]], [[Iñupiat]]) über mehr oder weniger christlich beeinflusste [[ethnische Religionen]] (Beispiele: [[Dogrib#Religion und Prophetismus|Dogrib]], [[Apachen#Religion|Apachen]]) oder „Doppel-Religiosität“ (auch &amp;#039;&amp;#039;Kompartmentalisierung&amp;#039;&amp;#039;, Beispiele: [[Pueblo-Kultur#Lebensweise, Kultur und Religion|Pueblo-Kulturen]], [[Muskogee (Volk)#Die Muskogee heute|Oklahoma-Creek]], [[Cree#James Bay Cree / Östliche James Bay Cree|James Bay Cree]]) bis hin zu „indianische Formen des Christentums“ (→ [[Indian Shaker Church]], [[Native American Church]], [[Langhaus-Religion]]) reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel: Lateinamerika ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Universiteitsbibliotheek VU - Missions-Weltkarte ca 1891 (detail).jpg|mini|hochkant|Stand der christlichen Mission um 1890]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Padre António Vieira.jpg|mini|hochkant|António Vieira versuchte im 17. Jahrhundert, einige Stämme vor der Sklaverei zu bewahren]]&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text= Unser Gebiet dehnte sich einst vom Fluss Curaray bis zum Napo aus. Wir verloren unser Gebiet durch die Ankunft der Missionare, die mit der Erdölindustrie zusammenarbeiteten.&lt;br /&gt;
 |Autor=Offener Brief der [[Huaorani]]&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;InWEnt u. GTZ&amp;quot;&amp;gt;Birgitta Huse, Heidi Feldt, Ludgera Klemp, Sabine Speiser, Volker von Bremen: &amp;#039;&amp;#039;Indigene Völker in Lateinamerika: Hintergründe – Fakten. Anregungen für den Unterricht.&amp;#039;&amp;#039; Internationale Weiterbildung und Entwicklung InWEnt gGmbH, Düsseldorf. Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, Eschborn 2005, ISBN 978-3-937235-85-1. S. 20, 79, 85, 100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald nach den ersten Spaniern und Portugiesen kamen auch die Missionare zur Bekehrung der „heidnischen Wilden“ Lateinamerikas, die bis zum 16. Jahrhundert von der Kirche den seelenlosen Tieren gleichgesetzt wurden. Danach wurden sie als „Kinder“ betrachtet. Die katholische Kirche unterstützte damit die Eroberung und Kolonisierung der indigenen Völker. Die Missionierung erfolgte mit materiellen Druckmitteln oder gar Gewalt; Alternativen zu Taufe und Bekehrung wurden nicht zugelassen. Nicht selten arbeiteten die Missionare Hand in Hand mit den militärischen Machthabern aus Europa und versuchten durch die Christianisierung die indianische Bevölkerung in das europäische Wertesystem zu integrieren und den indianischen Widerstand zu brechen. Dennoch taten die Indianer alles, um ihre eigenen Gottheiten und Überzeugungen unter dem Deckmantel des Katholizismus zu bewahren. So findet man bis heute viele Beispiele für synkretistische Verschmelzungen der Religionen: In einer katholischen Messe in Guatemala werden noch heute mit Räucherstäbchen und Gesängen Opfer dargebracht, und [[Pachamama]] ([[Mutter Erde]]) ist in den Andenländern ebenso präsent wie die Jungfrau Maria. Der [[Marienkult]] in Mexiko verweist auf die Anbetung von [[Fruchtbarkeitsgottheit|Fruchtbarkeitsgöttinnen]] vor der Ankunft der Spanier. Nur vereinzelt übernahm die Kirche – oder einige ihrer Vertreter – auch Schutzfunktion für ihre „Kinder“. Ein Beispiel ist der Jesuitenpater [[António Vieira]]: Er hat viele Indianer der Nordostküste Brasiliens überredet, zum Christentum überzutreten, in der Hoffnung, sie dadurch vor der Sklaverei zu retten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;InWEnt u. GTZ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wirken bei den noch nicht missionierten Stämmen der Amazonasregion vor allem [[Evangelikalismus|evangelikale Gruppierungen]]. Sie haben sich in der Praxis oft als Wegbereiter für die Erdölkonzerne erwiesen: In Ecuador etwa haben Missionare des Institutes [[SIL International]] in den 1960er und 70er Jahren mit Geschenken und Versprechungen das Volk der Huaorani in Missionsstationen konzentriert. Sie wurden dabei vom Erdölkonzern [[Texaco]] unterstützt, der währenddessen die Zeit nutzte, um eine Versorgungsstraße in das Huaoranigebiet zu bauen. In der gleichen Zeit wurde in Paraguay der Widerstand der [[Ayoreo]] gegen die Erschließung ihres Lebensraumes durch die Missionierung durch katholische und protestantische Missionare in Verbindung mit Ölprospektionen und Pelztierfallenstellerei gebrochen. Militärische Besetzung und missionarische Tätigkeit erleichterten bei den indigenen Gruppen des [[Indigene Völker Südamerikas#Kulturen|Kulturareales Chaco]] die Inbesitznahme des Gebietes vor allem durch Viehzüchter, die im Laufe des 20. Jahrhunderts zunächst noch recht verhalten, seit 1985 jedoch mit ständig wachsender Geschwindigkeit stattfand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;InWEnt u. GTZ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite haben Missionen seit der Mitte des 20. Jahrhunderts viel dazu beigetragen, dass die indianischen Völker sich organisieren und national und international gehört werden. So ging die Organisation der [[Shuar]] in Ecuador, die sich in den 1970er Jahren gegründet hat, aus der Arbeit der katholischen Mission hervor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;InWEnt u. GTZ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwärtige Situation ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Peter Beyerhaus]] macht einen Unterschied zwischen der großkirchlich und konfessionell geprägten Mission einerseits, wo das Verständnis des [[Reich Gottes|Reiches Gottes]] leicht mit einer bestimmten Kirche identifiziert wird, und anderseits der [[Philanthropie|philanthropisch]] geprägten angelsächsischen Mission, welche verbesserte Zustände in der Welt im Auge hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Beyerhaus: &amp;#039;&amp;#039;Allen Völkern zum Zeugnis. Biblisch-theologische Besinnung zum Wesen der Mission.&amp;#039;&amp;#039; Theologischer Verlag Rolf Brockhaus, Wuppertal 1972, ISBN 3-7974-0041-1, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Existenz von konfessionell nicht gebundenen [[Missionsverein]]en hat die Ursache oft darin, dass es den Missionaren nicht gelang, ihre Heimatkirche zur Gründung einer Mission zu bewegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Fiedler (Missionswissenschaftler)|Klaus Fiedler]]: &amp;#039;&amp;#039;Ganz auf Vertrauen. Geschichte und Kirchenverständnis der Glaubensmissionen.&amp;#039;&amp;#039; Brunnen, Gießen/Basel 1992, ISBN 3-7655-9375-3, S. 373.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der „&amp;#039;&amp;#039;Neuland-Mission&amp;#039;&amp;#039;“ in Gebieten ohne christliche Glaubenszeugnisse (&amp;#039;&amp;#039;Pioniermission&amp;#039;&amp;#039; oder früher „&amp;#039;&amp;#039;Heidenmission&amp;#039;&amp;#039;“) hat sich die &amp;#039;&amp;#039;Weltmission&amp;#039;&amp;#039; der christlichen [[Denomination (Religion)|Denominationen]] vielfach in eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Kirchen des Nordens und den Kirchen der traditionellen Missionsgebiete entwickelt, von denen die meisten heute unabhängige, selbstständige Kirchen sind. Viele dieser unabhängigen Kirchen betreiben ihrerseits Missionen: So entsendet die Evangelisch-Lutherische Kirche in Tansania Missionare nach Mosambik. [[Südkorea]] gilt neben den [[USA]] als das Land, das im Verhältnis zur Bevölkerungszahl des eigenen Landes weltweit am meisten Missionare entsendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe ihrer Partner spielt in den „jungen Kirchen“ auch Diakonie eine wichtige Rolle. Weil in den Ländern des Südens Gesundheit und Bildung auf der Aufgabenliste der Regierung selten ganz oben rangiert, fühlen sich die Kirchen herausgefordert, den Menschen ganzheitlich zu dienen. [[Evangelisierung]] und Entwicklungshilfe, Gesundheitsarbeit und Sozialarbeit wird von den Mitgliedswerken des EMW, Evangelisches Missionswerk in Deutschland e.&amp;amp;nbsp;V., und der AEM, [[Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen]], nach eigenen Angaben vorrangig gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mission wird eng mit [[Diakonie]] in Verbindung gebracht: Die [[Missionsgesellschaft]]en der verschiedenen christlichen Kirchen verbinden ihre Arbeit mit praktischer [[Entwicklungszusammenarbeit|Entwicklungshilfe]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kath.net/news/34936 Papst erinnert in seiner Rede die Missionswerke, „Hilfe für den Nächsten, Gerechtigkeit für die Ärmsten, … Bekämpfung der Armut, Rehabilitation von Ausgegrenzten, Entwicklungshilfe für die Völker, Überwindung von ethnischer Spaltung und Achtung des Lebens“ zu leisten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Ökumenische Bewegung|ökumenischen]] Dialog im Rahmen der [[Weltmissionskonferenz]] hat sich der Missionsbegriff zur [[Missio Dei]] gewandelt. Er besagt: Gott selbst handelt in seiner [[Schöpfung]], und die Christen beteiligen sich nur daran. Ganz in diesem Sinne ging es auf der Weltmissionskonferenz 2005 in [[Athen]] um die Frage, wie christliche Gemeinschaften, [[Kirchengemeinde]]n vor Ort und ganze Kirchen sich an der [[Heilung]] und [[Versöhnung]] beteiligen können, welche die Menschen und Gesellschaften um sie herum dringend benötigen. Beispiele dafür sind die [[Befreiungstheologie|Theologie der Befreiung]] in Lateinamerika oder die [[Wahrheits- und Versöhnungskommission]] (engl. &amp;#039;&amp;#039;Truth and Reconciliation Commission&amp;#039;&amp;#039;) in [[Südafrika]]. Durch den [[Interreligiöser Dialog|interreligiösen Dialog]] mit [[Muslim]]en, [[Juden]] und Angehörigen anderer Religionen versucht man, alte Missionspositionen zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die katholische als auch die evangelischen Kirchen in [[Deutschland]] sehen sich in jüngster Zeit gesellschaftlichen – vor allem demografischen und steuerpolitischen – Veränderungen ausgesetzt. Bereits 1999 hat eine [[Konzil|Synode]] der EKD in [[Leipzig]] Innere Mission als künftige Kernaufgabe der Kirche benannt. Besonders in den neuen Bundesländern wird die &amp;quot;[[Kirchenfern|Entfremdung der Menschen von der Kirche]] und vom christlichen Glauben&amp;quot; als eine große Herausforderung gesehen. Missionarischem Wirken komme hier die Aufgabe zu, auf Menschen zuzugehen, mit ihnen über ihr Leben ins Gespräch zu kommen und sie mit dem Glauben an [[Jesus Christus]] bekannt zu machen. In einer Gesellschaft der Postmoderne könne dies – insbesondere aus Sicht der [[Volkskirche]]n – nur geschehen, wenn das Christentum als ein Angebot unter vielen deutlich artikuliert wird. Deswegen wird eine überzeugende Vermittlung christlicher Werte für zunehmend unverzichtbar gehalten; siehe dazu auch: [[Apologetik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laienmission ===&lt;br /&gt;
Oft werden Missionseinsätze nicht von fest angestellten [[Missionar]]en, sondern von [[Laie (Religion)|Laien]] durchgeführt, welche sich zwischen einer Woche und ungefähr zwei Jahren im Ausland einsetzen und oft die fest angestellten Missionare in ihrer Tätigkeit unterstützen. Die Grenze zwischen Festanstellung und Laie sind dabei fließend. Sehr kurze Einsätze von einer bis fünf Wochen sind eine Art [[Ferien]]gestaltung. Solche Einsätze können auch in der Gruppe (beispielsweise als [[Jugendgruppe]] wie [[Jugend mit einer Mission]]) durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannbreite dieser Einsätze reicht vom Segeltörn auf einem [[Missionsschiff]] bis zur Ferienlagergestaltung für andere Kinder in einem Sommerlager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Die protestantische [[Weltmissionskonferenz]] von Edinburgh 1910 gilt als Weiche zwischen der ökumenischen und der evangelikalen Denkschule, obwohl es weiterhin gemeinsam akzeptierte Bereiche gibt. An der Weltmissionskonferenz des [[Ökumenischer Rat der Kirchen|Ökumenischen Rates der Kirchen]] von 1948 in Amsterdam wurde die evangelikale Evangelisation akzeptiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Johnston: &amp;#039;&amp;#039;Umkämpfte Weltmission.&amp;#039;&amp;#039; Hänssler, Neuhausen-Stuttgart 1984, ISBN 3-7751-0896-3, S. 32 und 89f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vom [[Pietismus]] und [[Evangelikalismus]] geprägte Konferenz-Tradition begann mit eigenen Weltmissionskonferenzen in Berlin 1966 und [[Lausanner Bewegung|Lausanne]] 1974.&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Johnston: &amp;#039;&amp;#039;Umkämpfte Weltmission.&amp;#039;&amp;#039; Hänssler, Neuhausen-Stuttgart 1984, ISBN 3-7751-0896-3, S. 158 und 292f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toby Luckhurst stellte nach dem gewaltsamen Tod des Missionars [[John Allen Chau]] auf [[North Sentinel Island]] 2018 die Frage: „Helfen Missionare oder schaden sie?“ und verwies unter anderem auf [[Imperialismustheorie|imperialistische]] Formen von Missionsarbeit und die Fortschreibung [[Neokolonialismus|kolonialer Tradition]] durch Mission auch im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit [[Evangelikalismus|evangelikaler]] Missionare mit Rohstoff-Firmen im Amazonas. Die Missionierung [[Isolierte Völker|unkontaktierter Völker]] stellt jedoch inzwischen eine Ausnahme dar und wird vor allem von fundamentalistischen Gruppen wie dem [[Joshua Project]] vorangetrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bbc.com/news/world-46336355 |autor=Toby Luckhurst |titel=Missionaries: Serving God or playing God? |werk= [[British Broadcasting Corporation|BBC]] |datum=2018-11-28 |abruf=2019-02-05 | sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Missionierende Religion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus Fiedler (Missionswissenschaftler)|Klaus Fiedler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Glaubensmissionen in Afrika: Geschichte und Kirchenverständnis&amp;#039;&amp;#039;, Luviri Press, Malawi 2018, ISBN 978-99960-66-00-9.&lt;br /&gt;
* [[Christine Freitag]]: &amp;#039;&amp;#039;Schule und Bildungshilfe in den Konzeptionen katholischer Missionsgesellschaften&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Köln 1995, ISBN 3-412-02095-8 (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Studien und Dokumentationen zur vergleichenden Bildungsforschung&amp;#039;&amp;#039;, Band 63).&lt;br /&gt;
* Kai Funkschmidt: &amp;#039;&amp;#039;Earthing the Vision. Strukturreformen in der Mission untersucht am Beispiel von CEVAA (Paris), CWM (London) und UEM (Wuppertal).&amp;#039;&amp;#039; Lembeck, Frankfurt 2000, ISBN 978-3-87476-371-4.&lt;br /&gt;
* [[Rebekka Habermas]], Richard Hölzl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mission global. Eine Verflechtungsgeschichte seit dem 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln 2014, ISBN 978-3-412-22203-1.&lt;br /&gt;
* Fritz Kohlbrunner: &amp;#039;&amp;#039;Mission.&amp;#039;&amp;#039; In: Volker Drehsen et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch des Christentums.&amp;#039;&amp;#039; Orbis Verlag, München 1995, ISBN 3-572-00691-0, S. 811f.&lt;br /&gt;
* Norman Lewis: &amp;#039;&amp;#039;Die Missionare. Über die Vernichtung anderer Kulturen. Ein Augenzeugenbericht.&amp;#039;&amp;#039; Klett-Cotta, Stuttgart 1982, ISBN 3-608-95312-4.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Maier (Religionswissenschaftler)|Bernhard Maier]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bekehrung der Welt. Eine Geschichte der christlichen Mission in der Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck, München 2021, ISBN 978-3-406-77443-0.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Meier (Theologe)|Johannes Meier]]: &amp;#039;&amp;#039;Bis an die Ränder der Welt: Wege des Katholizismus im Zeitalter der Reformation und des Barock.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 2018, ISBN 978-3-402-13256-2.&lt;br /&gt;
* Karl Müller [[Steyler Missionare|SVD]]: &amp;#039;&amp;#039;Mission Theology. An Introduction With Contributions by Hans-Werner Gensichen and Horst Rzepkowski&amp;#039;&amp;#039;. Studia Instituti Missiologici Societatis Verbi Divini 39, Steyler, Nettetal 1987, ISBN 3-8050-0191-6.&lt;br /&gt;
* Karl Müller – Werner Ustorf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Einleitung in die Missionsgeschichte. Tradition, Situation und Dynamik des Christentums.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer Theologische Wissenschaft Bd. 18, W.&amp;amp;nbsp;Kohlhammer, Stuttgart 1995, ISBN 3-17-011080-2 (291 Seiten).&lt;br /&gt;
* [[Stephen Neill]]: &amp;#039;&amp;#039;A History of Christian Missions (The Penguin History of the Church, Volume Six).&amp;#039;&amp;#039; 2. überarbeitete Auflage. London 1990, ISBN 0-14-013763-7.&lt;br /&gt;
** deutsche Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der christlichen Mission&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben und ergänzt von Niels-Peter Moritzen. Verlag der Evangelisch-Lutherischen Mission, Erlangen 1974, ISBN 3-87214-044-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der deutschen Weltmission&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. in Verb. mit d. evang. Missionsgesellschaften von Julius Richter. Verlag Klotz, Gotha 1935 (331 Seiten).&amp;lt;ref&amp;gt;https://d-nb.info/572779232&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gert von Paczensky]]: &amp;#039;&amp;#039;Verbrechen im Namen Christi. Mission und Kolonialismus.&amp;#039;&amp;#039; Orbis Verlag, 2002, ISBN 3-572-01177-9.&lt;br /&gt;
* Gert von Paczensky: &amp;#039;&amp;#039;Die Weißen kommen. Die wahre Geschichte des Kolonialismus&amp;#039;&amp;#039;. Hoffmann und Campe, Hamburg 1970, ISBN 3-455-05900-7 (später bei Hädecke, Weil der Stadt ISBN 3-7750-3418-8, überarbeitete Neuausgabe als Fischer-Taschenbuch Nr. 3418 unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Weiße Herrschaft. Eine Geschichte des Kolonialismus&amp;#039;&amp;#039;. Fischer, Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-596-23418-2).&lt;br /&gt;
* Ute und Frank Paul (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Begleiten statt erobern. Missionare als Gäste im nordargentinischen Chaco.&amp;#039;&amp;#039; [[Neufeld Verlag|Neufeld]], Schwarzenfeld 2010, ISBN 978-3-937896-95-3.&lt;br /&gt;
* Neal Pirolo: &amp;#039;&amp;#039;Berufen zum Senden. Praktische Tipps für verantwortungsbewusste Christen.&amp;#039;&amp;#039; Hänssler, Neuhausen-Stuttgart 1993, ISBN 3-7751-1977-9.&lt;br /&gt;
* [[Werner Raupp]]: &amp;#039;&amp;#039;Mission in Quellentexten&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Evang.-Luth. Mission, Erlangen 1990, ISBN 3-87214-238-0.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Reinbold: &amp;#039;&amp;#039;Propaganda und Mission im ältesten Christentum. Eine Untersuchung zu den Modalitäten der Ausbreitung der frühen Kirche&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;FRLANT.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 188). Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2000, ISBN 3-525-53872-3 ([https://goedoc.uni-goettingen.de/bitstream/handle/1/6126/reinbold.pdf?sequence=4&amp;amp;isAllowed=y] auf goedoc.uni-goettingen.de).&lt;br /&gt;
* Horst Rzepkowski: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Mission. Geschichte, Theologie, Ethnologie.&amp;#039;&amp;#039; Styria, Graz/Wien/Köln 1992, ISBN 3-222-12052-8.&lt;br /&gt;
* [[Michael Sievernich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die christliche Mission. Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2009, ISBN 978-3-534-19515-2.&lt;br /&gt;
* Michael Sievernich: [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0159-2011020163 &amp;#039;&amp;#039;Christliche Mission.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Europäische Geschichte Online]], Mainz 2011 (abgerufen am 23. Mai 2011).&lt;br /&gt;
* Tinko Weibezahl: [http://www.kas.de/wf/de/33.23329/ &amp;#039;&amp;#039;„‚Darum geht zu allen Völkern‘ – Die Bedeutung christlicher Missionsschulen für Elitenbildung in Afrika“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.kas.de/wf/de/34.5/ KAS-Auslandsinformationen] 07/2011&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2011, S. 23–42.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Wetzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Missionsgeschichte Deutschlands&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Korntaler Reihe, 2). VTR, 2005, ISBN 3-937965-18-1.&lt;br /&gt;
* Klaus Wetzel: &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerungsentwicklung und Mission&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Korntaler Reihe, 4). VTR, 2005, ISBN 3-937965-47-5.&lt;br /&gt;
* Klaus Wetzel: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der christlichen Mission: Von der Antike bis zur Gegenwart – ein Kompendium&amp;#039;&amp;#039;. Brunnen Verlag, Gießen 2020, ISBN 978-3-7655-7716-1.&lt;br /&gt;
* Joachim Wietzke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mission erklärt. Ökumenische Dokumente von 1972 bis 1992&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1993, ISBN 3-374-01479-8.&lt;br /&gt;
* [[Henning Wrogemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Missionstheologien der Gegenwart. Globale Entwicklungen, kontextuelle Profile und ökumenische Herausforderungen&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch Interkulturelle Theologie / Missionswissenschaft,&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Gütersloh 2013, ISBN 978-3-579-08142-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Christian missions|Christliche Mission}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Mission}}&lt;br /&gt;
* [http://www.theologie-systematisch.de/religion/9mission.htm Aktuelle Literatur zum christlichen Missionsverständnis] (bei theologie-systematisch.de)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://newlifeministries-nlm.org/bibliographies/bib-missions.doc | wayback=20110621080025 | text=Missions Bibliography}}&lt;br /&gt;
* [http://roxborogh.com/Research/Biblical%20Theology%20of%20Mission%20Reading.doc Biblical Theology of Mission: Reading Guide] ([[Microsoft Word|MS Word]]; 62&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.mikado-ac.info/home.html Mikado: Theologische Fachbibliothek zum Thema christliche Missionierung]&lt;br /&gt;
* [http://www.gaebler.info/2013/02/was-bedeutet-mission-heute/ Frieder Ludwig: &amp;#039;&amp;#039;Der fremde Norden. Die Kirchen in der „Dritten Welt“ haben inzwischen eigene Profile entwickelt.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4039567-4|TEXT=Begriffsdefinition:| Mission}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4039567-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Mission| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunikationswissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-54886-4</name></author>
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