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	<title>Militär - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Milit%C3%A4r&amp;diff=8352&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Marabubalu: form</title>
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		<updated>2025-03-07T22:36:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Truppen|Zum Ort Truppen siehe [[Truppen (Königswartha)]].}}&lt;br /&gt;
{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Militär&lt;br /&gt;
|4=Streitkräfte&lt;br /&gt;
|2=Dezember 2021|1=[[Benutzer:Asperatus|Asperatus]] ([[Benutzer Diskussion:Asperatus|Diskussion]]) 17:28, 8. Dez. 2021 (CET)}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|Die Abgrenzung zu Streitkräften ist nicht belegt ebenso wie, dass Militär auch zivile Bereiche umfasst.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Battle of Lodi, 10 May 1796 (by Louis-François Lejeune).jpg|mini|Die [[Schlacht bei Lodi|Schlacht von Lodi]], [[Napoleon Bonaparte]] gibt seine Befehle ([[Ölmalerei|Ölgemälde]] von [[Louis-François Lejeune]], 1804).]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Militär&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Französische Sprache|frz]]. &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|militaire}}&amp;#039;&amp;#039;, gegen 1700 ins Deutsche [[Lehnwort|entlehnt]]; letztlich zu [[Latein|lat]]. &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|miles}}&amp;#039;&amp;#039; ‚[[Soldat]]‘ bzw. &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|militaris}}&amp;#039;&amp;#039; ‚den Kriegsdienst betreffend‘), mitunter mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Streitkräfte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Streitmacht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gleichgesetzt, werden die mit [[Kriegswaffe]]n ausgestatteten Träger der [[Staatsgewalt]] bezeichnet, die vorwiegend [[Hoheit (Staatsrecht)|hoheitlich]] mit der Gewährleistung der [[äußere Sicherheit|äußeren Sicherheit]] betraut sind und oft auch zum Erreichen weiterer politischer Ziele eingesetzt werden. In den meisten Staaten dient das Militär auch bei besonderem Bedarf als Verstärkung der [[Polizei]] zum Schutz der [[Innere Sicherheit|inneren Sicherheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Militär&amp;#039;&amp;#039; (Einzahl: ‚der&amp;amp;nbsp;Militär‘; Mehrzahl: ‚die&amp;amp;nbsp;Militärs‘) wird auch als [[Synonym]] für eine Anzahl von [[Soldat]]en verwendet. In der Einzahl steht sie ähnlich wie die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Dienstgrad&amp;#039;&amp;#039; für eine einzelne Militärperson der [[Offizier]]e und [[General|Generäle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Militär gehören außer den [[Streitkräfte]]n auch ihre [[Zivilperson|zivilen]] Bereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Brockhaus Enzyklopädie]] bezeichnet Militär vor allem die Gesamtheit der planvoll organisierten und bewaffneten Streitkräfte; auch in Abgrenzung zu paramilitärischen Verbänden und Privatarmeen. Streitkräfte sind der Enzyklopädie zufolge die bewaffneten Verbände eines Staates oder Bündnisses.&amp;lt;ref&amp;gt;Brockhaus 20. Auflage&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Duden]] zufolge ist das Militär die Gesamtheit der Soldaten eines Landes.&amp;lt;ref&amp;gt;Duden Bedeutungswörterbuch, Band 10, 2. Aufl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Zusatzprotokoll I zur [[Genfer Konvention]] bestehen die Streitkräfte einer am Konflikt beteiligten Partei aus der Gesamtheit der organisierten bewaffneten Verbände, Gruppen und Einheiten, die einer Führung unterstehen, welche dieser Partei für das Verhalten ihrer Untergebenen verantwortlich ist. Diese Streitkräfte unterliegen einem internen Disziplinarsystem. Die Angehörigen der Streitkräfte einer am Konflikt beteiligten Partei (mit Ausnahme des Sanitäts‑ und Seelsorgepersonals) sind Kombattanten, das heißt, sie sind berechtigt, unmittelbar an Feindseligkeiten teilzunehmen. Eine Konfliktpartei kann paramilitärische oder bewaffnete Vollzugsorgane in ihre Streitkräfte aufnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19770112/index.html Zusatzprotokoll vom 8. Juni 1977 zu den Genfer Abkommen vom 12. August 1949 über den Schutz der Opfer internationaler bewaffneter Konflikte (Protokoll I)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auftrag und Bedeutung des Militärs ==&lt;br /&gt;
{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Äußere Sicherheit&lt;br /&gt;
|4=Militär#Auftrag und Bedeutung des Militärs&lt;br /&gt;
|5=Militärpolitik|6=Sicherheitspolitik|7=Erweiterter Sicherheitsbegriff|8=Vernetzte Sicherheit|9=Versicherheitlichung|2=Mai 2024|1=[[Spezial:Beiträge/79.231.93.15|79.231.93.15]] 00:08, 19. Mai 2024 (CEST)}}&lt;br /&gt;
=== Außenauftrag des Militärs ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Deuce Four soldier.jpg|mini|[[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|US-Soldat]] im [[Irak]]]]&lt;br /&gt;
Das Militär wird typischerweise mit der Gewährleistung der &amp;#039;&amp;#039;[[äußere Sicherheit|äußeren Sicherheit]]&amp;#039;&amp;#039; beauftragt, also mit der [[Landesverteidigung]] und/oder [[Bündnisverteidigung|der Bündnispartner]] gegen Gefahren und Bedrohungen von außen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Siehe Manfred G. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch zur Politik.&amp;#039;&amp;#039; 3.,&amp;amp;nbsp;überarbeitete und aktualisierte Auflage, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-520-40403-9, S.&amp;amp;nbsp;790&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spannungen zwischen Staaten können zu internationalen Konflikten und Krisen anwachsen und schließlich bewaffnete Konflikte ([[Krieg|kriegerische Auseinandersetzungen]]) hervorrufen. Dem Militär steht in diesen Anlassfällen das Instrument &amp;#039;&amp;#039;[[Waffe]]ngewalt&amp;#039;&amp;#039; zur Verfügung, wodurch entsprechend den [[Genfer Konventionen]] grundsätzlich [[Kombattant]]en von [[Zivilist]]en unterschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings werden zunehmend auch andere Risiken, Gefahren und Bedrohungen (wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Terrorismus]]) für Kampfeinsätze ursächlich. Dadurch wird das Militär häufiger mit der sogenannten [[Asymmetrische Kriegführung|unkonventionellen Kriegführung]] (auch hybride Kampfführung genannt) konfrontiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weiteren beschränkt sich die Aufgabe des Militärs in internationalen Konflikten nicht mehr ausschließlich auf den bewaffneten Kampf, sondern es rücken Techniken der [[Nachrichtendienst|Informationsgewinnung]] sowie die Friedenssicherung nach Kapitel VI und VII der UN-Charta (z.&amp;amp;nbsp;B. in internationale [[Friedensmission]]en, Beobachtermissionen) oder andere Arten der militärischen Auseinandersetzung (wie z.&amp;amp;nbsp;B. der &amp;#039;&amp;#039;[[Cyberwar]]&amp;#039;&amp;#039;) in den Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der politischen Praxis erhält das Militär häufig weitreichendere Außenaufträge, die Aufgabengebiete zur Durchsetzung der wirtschaftlichen und politischen Interessen im Rahmen vertraglicher internationaler Bündnisverpflichtungen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Aufträge für das Militär ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Defense.gov photo essay 070322-F-0193C-009.jpg|mini|[[Volksbefreiungsarmee|Chinesische Ehrenformation (2007)]]]]&lt;br /&gt;
In den meisten Staaten kann Militär auch zusätzliche Aufgaben zur Verstärkung der [[Polizei]] zur Gewährleistung der &amp;#039;&amp;#039;[[Innere Sicherheit|inneren Sicherheit]]&amp;#039;&amp;#039;, d.&amp;amp;nbsp;h. zur Abwehr innerstaatlicher Gefahren und Bedrohungen erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kann Militär, aufgrund Präsenz und mit kurzer Vorbereitungszeit, Aufgaben zur Rettung und Hilfeleistung (Katastrophenhilfe) erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell tritt Militär zur staatlichen Repräsentanz auf und vollzieht Aufgaben zur Sicherstellung des diplomatischen und staatlichen Zeremoniells.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung des Militärs ===&lt;br /&gt;
Auf die Bedeutung lässt bereits die frühe antike Herkunft des Sammelbegriffs &amp;#039;&amp;#039;das&amp;amp;nbsp;Militär&amp;#039;&amp;#039; aus dem Lateinischen (von lateinisch &amp;#039;&amp;#039;militaris&amp;#039;&amp;#039; – ‚soldatisch‘, den ‚Kriegsdienst betreffend‘ sowie &amp;#039;&amp;#039;miles&amp;#039;&amp;#039; – Soldat) schließen. Dessen Entlehnung ins Französische vor dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert (zu französisch &amp;#039;&amp;#039;militaire&amp;#039;&amp;#039; – hoher Offizier) verbreitete sich mit Frankreichs militärischer Dominanz in Europa auch zum Begriff die Militärs (aus dem franz. Plural &amp;#039;&amp;#039;militaires&amp;#039;&amp;#039; umgeformtes Kollektivum).&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Friedrich Kluge: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 23.,&amp;amp;nbsp;erweiterte Auflage, Berlin/New York 1999, S.&amp;amp;nbsp;559.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Öffentlichkeit war das Militär vor allem in der Vergangenheit eine wichtige Komponente des Nationalverständnisses. In vielen Staaten ist es auch heute ein Wesensbestandteil des [[Patriotismus]]. Die Ausuferung einer innerstaatlichen Macht des Militärs kann von der Unterdrückung eines Volkes bis zu einem [[Putsch]] und einer [[Militärregierung]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem in militärisch geprägten Ländern wie [[Volksrepublik China|China]], [[Russland]] oder den [[Vereinigte Staaten|USA]] spielen die Streitkräfte eine entscheidende Rolle, um Stärke zu demonstrieren. Das Militär ist seit jeher ein wichtiges Mittel der Politik, insbesondere der [[Außenpolitik|Außen-]] und [[Sicherheitspolitik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Landes- und Bündnisverteidigung leistet das Militär auch weitreichendere Beiträge für die [[Friedenssicherung]] (z.&amp;amp;nbsp;B. bei Internationalen [[Blauhelm]]einsätzen), für die [[Katastrophenhilfe]] (so auch [[Hurrican Katrina]]), zur Durchsetzung der wirtschaftlichen und [[Interesse (Politikwissenschaft)|politischen Interessen]] eines Landes/Bündnisses (wie die oft kritisierten „Öl-Kriege“) sowie für zeremonielle Zwecke (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Empfang mit militärischen Ehren|Staatsempfänge]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Militärtechnik]] hat traditionell eine wichtige Vorreiter- und Schrittmacherrolle bei der allgemeinen technischen Entwicklung inne. So wurden beispielsweise das [[Fernsehen]], das [[Internet]] oder [[Global Positioning System|GPS]] ursprünglich im militärischen Auftrag entwickelt und anfangs nur vom Militär genutzt (siehe [[Wehrtechnik]] und [[Rüstung (Militär)|Rüstung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht auf Militär versus Militärbündnis ===&lt;br /&gt;
Die Aufstellung und der Unterhalt von Militär sind kostenintensiv und machen einen großen Teil der [[Staatsausgaben]] aus. Daher gibt es [[Liste von Staaten ohne Militär|Staaten ohne Militär]].&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Staaten ohne Militär}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Militärbündnis]]se wie die [[NATO]] verteilen die militärischen Aufgaben und Lasten auf mehrere Mitglieder und gewährleisten ein gegenseitiges Schutzverhältnis.&lt;br /&gt;
[[Datei:Number of active troops world map, 2009.png|mini|hochkant=2|Zahlenmäßige Stärke der [[Liste der Streitkräfte|Streitkräfte nach Staaten]], 2009]]&lt;br /&gt;
Als aktuell quantitativ größte Militärmacht der Welt hat China circa 2 Millionen Soldaten (Stand 2024) unter Waffen. Auf Platz 2 folgt Indien mit rund 1,4 Millionen Soldaten, während die USA etwa 1,3 Millionen Soldaten haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36470/umfrage/die-groessten-armeen-weltweit-nach-aktiver-truppenstaerke/ Staaten mit den größten militärischen Streitkräften nach Truppenstärke im Jahr 2024], auf de.statista.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Die USA verfügen mit 916,9 Milliarden US-Dollar (Stand 2023) über den höchsten Militär-Etat der Welt, gefolgt von China mit 296 Milliarden US-Dollar und Russland mit 109 Milliarden US-Dollar.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157935/umfrage/laender-mit-den-hoechsten-militaerausgaben/ Die Länder mit den weltweit höchsten Militärausgaben im Jahr 2023 ], auf de.statista.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem [[Global Militarization Index]] 2018 sind Israel, Singapur und Armenien die am meisten militarisierten Gesellschaften der Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bicc.de/uploads/tx_bicctools/BICC_GMI_2018_d.pdf |titel=GLOBALER MILITARISIERUNGSINDEX 2018 |werk= |hrsg=Max M. Mutschler, Marius Bales \ BICC |datum= |format=PDF |abruf=2019-02-10 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230315034246/https://www.bicc.de/uploads/tx_bicctools/BICC_GMI_2018_d.pdf |archiv-datum=2023-03-15 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Streitkräfte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsformen des Militärs ==&lt;br /&gt;
=== Unterscheidungsmöglichkeiten ===&lt;br /&gt;
Zu den &amp;#039;&amp;#039;Organisationsformen&amp;#039;&amp;#039; des Militärs zählen: die regulären Streitkräfte mit ihren Teilstreitkräften und weiteren militärischen und zivilen Bereichen bzw. Dienststellen. Dazu gehören oft auch spezielle Polizeiformationen, wie [[Miliz (Volksheer)|Miliz]], [[Gendarmerie]], [[Grenzschutz]], [[Nationalgarde]], Formationen des [[Paramilitär]]s, Kombattantenformationen und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Begriff „militärische Organisationsform“ können auch die bewaffneten Formationen von Gemeinwesen mit pseudostaatlichem Charakter bezeichnet werden (z.&amp;amp;nbsp;B. im ehemaligen Kalifat [[Islamischer Staat (Organisation)|Islamischer Staat]] im Irak und in Syrien [ISIS] sowie im Irak und in der Levante [ISIL] oder die [[Taliban]] im ehemaligen [[Islamisches Emirat Afghanistan|Islamischen Emirat Afghanistan]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Streitkräfte und Teilstreitkräfte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fleet 5 nations.jpg|mini|[[Kriegsschiff]]e verschiedener Nationen]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Streitkräfte}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Teilstreitkraft}}&lt;br /&gt;
[[Datei:RAF Typhoon and French Mirage Flying together MOD 45156236.jpg|mini|Ein [[Eurofighter Typhoon]] und eine [[Dassault Mirage 2000|Mirage 2000N]] üben ihren Formationsflug]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FSK-PF.jpg|mini|Angehörige der [[Sicherheitskräfte des Kosovo]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar ist jede Streitkraft unterschiedlich organisiert, allerdings kann in der Gegenwart allgemein nach &amp;#039;&amp;#039;[[Teilstreitkraft|Teilstreitkräften]]&amp;#039;&amp;#039; unterschieden werden. Dies sind zumeist Landstreitkräfte ([[Heer]]), Seestreitkräfte ([[Marine]]) und Luftstreitkräfte ([[Luftstreitkräfte|Luftwaffe]]). Manche Staaten ergänzen ihre Streitkräfte durch weitere Teilstreitkräfte, wie: [[Weltraumstreitkräfte]] (perspektivisch), [[Marineinfanterie]], einer [[Küstenwache]] oder paramilitärischer [[Gendarmerie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paramilitär ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Paramilitär}}&lt;br /&gt;
Sogenannte [[paramilitärische Organisation]]en oder Milizen (Bürgerwehr) sowie militärische Formationen [[Privates Sicherheits- und Militärunternehmen|privater Sicherheits- und Militärunternehmen]] (kurz PMC, für Private Military Company oder Private Military Contractors) sind als militärische Einheiten meist offiziell nicht den Streitkräften zugehörig, erfüllen dennoch streitkräfteähnliche Aufgaben und nehmen an [[Bewaffneter Konflikt|bewaffneten Konflikten]] (etwa [[Bürgerkrieg]]en) teil. Sie sind in der Regel uniformiert und werden gemäß internationalen Konventionen meist als [[Kombattant]]en behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Streitkräfte versus Polizei ===&lt;br /&gt;
In demokratisch organisierten Gesellschaften wird die außenpolitische Rolle des Militärs von der Funktion der innerstaatlichen [[Sicherheitskräfte]] ([[Polizei]]) abgegrenzt sein. Außerdem bestehen Schutzmechanismen, um das Militär zu kontrollieren. Dies zeigt sich in der Eigenschaft einer sogenannten [[Parlamentsarmee]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen sind in vielen autoritären Staaten diese beiden Funktionen vermischt und das Militär übernimmt innenpolitische, [[Unterdrückung|repressiven]] Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausdruck für diesen Dualismus ist die [[Gendarmerie]]. Gendarmen sind dabei häufig Teil der Streitkräfte (wie in Frankreich und Italien) oder unterstanden in der historischen Entwicklung dem Verteidigungsressort, wie die frühere [[Bundesgendarmerie]] in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfassungs- und verwaltungsrechtliche Normen stellen dabei sicher, dass solche Einheiten in Friedenszeit vom Innen- bzw. dem Justizressort geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kombattanten versus Zivilbevölkerung ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kombattant}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß den [[Genfer Konventionen]] wird bei den Beteiligten an einem militärischen Konflikt grundsätzlich zwischen [[Kombattant]]en und der [[Zivilbevölkerung]] unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kombattanten sind alle unter Waffen stehenden und auch als solche erkennbaren Mitglieder einer Konfliktpartei. Nur sie sind zu Kriegshandlungen berechtigt und im Gegensatz zu Zivilisten auch nicht direkt vor gegnerischer Gewalteinwirkung geschützt. Ihnen stehen im Falle einer [[Kriegsgefangenschaft]] bestimmte Rechte, wie z.&amp;amp;nbsp;B. ein faires Gerichtsverfahren, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgegenüber haben die USA den [[völkerrecht]]lich stark umstrittenen Begriff des „[[Ungesetzliche Kombattanten|ungesetzlichen (unrechtmäßigen, illegalen) Kombattanten]]“ eingeführt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Massacre Iranian Civilan.jpg|[[Massaker]] an iranischen [[Zivilist]]en durch irakische Truppen im [[Erster Golfkrieg|Ersten Golfkrieg]].&lt;br /&gt;
Datei:Abu Ghraib 48.jpg|[[Abu-Ghuraib-Folterskandal|Abu-Ghraib]]: [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|US-Soldat]] [[Charles Graner]] und [[Sabrina Harman]] mit misshandelten Gefangenen.&lt;br /&gt;
Datei:My Lai massacre.jpg|Das [[Massaker von Mỹ Lai]]&lt;br /&gt;
Datei:2005 Marine Killings in Haditha.jpg|Das [[Massaker von Haditha]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da sich seit dem Übergang 20./21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die Art der bewaffneten Konflikte immer mehr in Richtung einer [[Asymmetrische Kriegführung|asymmetrischen Kriegführung]] verschoben hat, kann in der militärischen Praxis nicht mehr leicht zwischen Soldat und Zivilperson unterschieden werden, was weitreichende Konsequenzen für den Schutz der Zivilbevölkerung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristische Merkmale des Militärs ==&lt;br /&gt;
=== Verpflichtende Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
Streitkräfte und andere militärische Formationen zeichnen sich in der Regel (und nach internationalen Standards) durch folgende Eigenschaften aus:&lt;br /&gt;
* Sie stehen unter einem einheitlichen [[Kommando (militärische Dienststelle)|Kommando]], das dem [[Staat]] gegenüber für die Führung der Unterstellten verantwortlich ist,&lt;br /&gt;
* Die Angehörigen unterscheiden sich durch [[Uniform]]en, [[Abzeichen]], [[Zeichen]] oder andere aus der Ferne erkennbare äußere [[Merkmal]]e von der [[Zivilist|Zivilbevölkerung]],&lt;br /&gt;
* Die Waffenträger (Soldaten) unterliegen einem internen Disziplinarsystem, das im Einsatzfall auch die Regeln der Kriegführung durchsetzt,&lt;br /&gt;
* Sie sind [[Waffe|bewaffnet]]; ein Soldat muss seine Waffe offen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hierarchiebildung ===&lt;br /&gt;
Militärische Organisationen zeichnen sich durch eine [[Hierarchie|hierarchische]] Organisationsstruktur und [[Dienstgrad]]struktur aus, der eine [[Militärischer Befehl|Befehlsstruktur]] folgt. Alle [[Soldat]]en unterliegen dabei dem Prinzip von [[Militärischer Gehorsam|Befehl und Gehorsam]] gegenüber ihren [[Vorgesetzter|Vorgesetzten]] und müssen gewisse Einschränkungen ihrer [[Freiheit]]en und [[Grundrechte]] hinnehmen. Die aus Befehlen höherrangiger resultierenden Aufgaben führen hierbei bis zum Verlust des eigenen Lebens.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dienstgrad}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtlicher Status des Militärs ===&lt;br /&gt;
Das Militär genießt nach Verfassungsrecht der meisten Staaten sowie nach dem [[Kriegsvölkerrecht]] (z.&amp;amp;nbsp;B. durch die [[Genfer Konventionen]] und die [[Haager Landkriegsordnung]]) einen gesonderten Status.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soldaten (sogenannte [[Kombattant]]en) nehmen einen rechtlichen Sonderstatus ein, indem sie einer speziell eingerichteten [[Militärgerichtsbarkeit]] in verschiedenen Staaten sowie überwiegend dem internationalen [[Völkerstrafrecht]] (z.&amp;amp;nbsp;B. dem [[Internationaler Militärgerichtshof|Internationalen Militärgerichtshof]]) unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannte [[Innere Führung]] wird geprägt von [[Militärischer Rang|Rangordnung]] und [[Gehorsam]] (siehe [[Militärischer Befehl]]), allerdings haben Soldaten in Deutschland die Möglichkeit, sich außerhalb des normalen Dienstweges an den [[Wehrbeauftragter|Wehrbeauftragten]] zu wenden, der die Behandlung der „[[Staatsbürger in Uniform]]“ nach gültigem Recht überwacht.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;#039;&amp;#039;Innere Führung.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Schubert / Martina Klein: &amp;#039;&amp;#039;Das Politiklexikon. Begriffe, Fakten, Zusammenhänge.&amp;#039;&amp;#039; Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.), 5.,&amp;amp;nbsp;aktualisierte und erweiterte Auflage, Bonn 2011, S.&amp;amp;nbsp;146.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wehrpflicht und Reservesystem ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Wehrpflicht|Reserve (Militärwesen)|titel2=Reservesystem}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Conscription map of the world.svg|mini|hochkant=2|&amp;#039;&amp;#039;Weltkarte der Wehrdienstformen&amp;#039;&amp;#039;: {{Farblegende|#8cd19d|keine (eigenen) Streitkräfte}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#5cacc4|keine [[Wehrpflicht]] ([[Berufsarmee]]/ausgesetzt)}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#fcb653|noch Wehrpflicht, aber Abschaffung in weniger als drei Jahren bereits beschlossen}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#ff5254|Wehrpflicht}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#7F00FF|Wehrpflicht, aber weniger als 20 % der Altersgruppe (beide Geschlechter) werden tatsächlich eingezogen. }}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#b9b9b9|keine Angaben}}]]&lt;br /&gt;
In vielen Staaten der Welt, insbesondere in jenen mit langer Militärtradition, oder unter ständiger Bedrohungslage (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Israelische Streitkräfte|Israel]], wo auch Frauen zum Militärdienst verpflichtet werden), müssen die Staatsbürger für einen gewissen Zeitraum in der Armee oder einer anderen Wehrformation (zum Beispiel im Bereich des [[Katastrophenschutz]]es) ihrem Land dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses System der [[Wehrpflicht]] soll die Bevölkerung (vorrangig die männliche) für den Fall eines Krieges vorbereiten, in dem sie dann gegebenenfalls zum Dienst an der Waffe verpflichtet werden können, um ihr Land als [[Reservist]]en zu verteidigen. Diese Personen können, wenn sie als [[Tauglichkeitsgrad|wehrfähig]] erachtet wurden, im Notfall zu den Streitkräften eingezogen werden und stehen somit als sogenanntes [[Reserve (Militärwesen)|Reservesystem]] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik am Militär ==&lt;br /&gt;
Das Militär genießt in den meisten demokratischen Staaten wie Deutschland tendenziell hohes öffentliches Ansehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-121418282&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Simone Meyer |url=https://www.welt.de/politik/deutschland/article121418282/Das-widerspruechliche-Image-deutscher-Soldaten.html |titel=Bundeswehr: Das widersprüchliche Image deutscher Soldaten |werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]] |datum=2013-11-01 |abruf=2018-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Militär wird durch [[Friedensbewegung]]en kritisiert, die das Töten von Menschen, die Kriegführung und die daraus folgende Zerstörung und Vernichtung als barbarisch, moralisch verwerflich und für eine nachhaltige Konfliktbearbeitung als ungeeignet erachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Antimilitarismus]] und [[Pazifismus]] problematisieren das Militärische und erstreben eine [[Gewaltlosigkeit|gewaltfreie]] Bearbeitung von Konflikten durch Hinwendung zur Diplomatie und [[Zivile Konfliktbearbeitung|Zivilen Konfliktbearbeitung]]. Sie versuchen aktiv, bewaffnete Konflikte und die militärische [[Rüstung (Militär)|Rüstung]] zu verhindern, den Krieg als Mittel der Politik langfristig auszuschließen und Bedingungen für dauerhaften Frieden zu schaffen. Damit stehen sie [[Bellizismus|Bellizisten]] gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die zunehmende [[Aufrüstung]] (insbesondere beim [[Wettrüsten]] in der Zeit des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]]) wurde durch die militärtechnische Weiterentwicklung eine Grenze überschritten, wodurch bei einem Kriegsausbruch zwischen zwei Supermächten nicht mehr nur die beteiligten Staaten, sondern die gesamte [[Weltbevölkerung]] betroffen wäre, da die Vernichtungskraft des Militärs einiger Staaten durch [[Massenvernichtungswaffe]]n unkalkulierbar sein kann (siehe auch [[Overkill]]). Angesichts des Ausmaßes der potenziellen Vernichtungswirkung dieser Waffen sind viele Staaten inzwischen Teilnehmer an multilateralen Verträgen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Atomwaffensperrvertrag]]) oder an Rüstungskontroll/[[Abrüstungsabkommen]] (z.&amp;amp;nbsp;B. „[[Strategic Arms Reduction Treaty|START]]“ sowie der im August 2019 erloschene „[[INF-Vertrag|INF]]“) und zur Streitkräftebegrenzung („[[Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa|KSE]]“), damit diese Gefahr zumindest teilweise reduziert werden kann (siehe auch [[Rüstungskontrolle]] und [[Conference on Disarmament]]). Besonders nennenswerte Abkommen, die von der Staatengemeinschaft als überaus unmenschlich angesehene Vorgehensweisen verhindern wollen, sind bspw. die [[Ottawa-Konvention]], die [[Chemiewaffenkonvention]], oder der [[ABM-Vertrag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International unterliegen die Streitkräfte heute [[Völkerrechtlicher Vertrag|völkerrechtlichen Abkommen]], die militärische Auseinandersetzungen regeln und verhindern sollen. Wichtige Schriften sind dabei die [[Haager Landkriegsordnung]] und die [[Genfer Konventionen]]. Nach Artikel 2 (4) der [[Charta der Vereinten Nationen]] besteht ein generelles Gewaltverbot, das nur in Ausnahmefällen (zur [[Landesverteidigung|Verteidigung]] und im Rahmen einer [[Friedenserzwingende Maßnahme|friedenserzwingenden Maßnahme]] durch eine [[UN-Resolution|Resolution]] des [[UN-Sicherheitsrat]]es) umgangen werden darf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=https://unric.org/de/charta/#kapitel1 | title=Charta der Vereinten Nationen | publisher=UNITED NATIONS  | accessdate=2019-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--In der Praxis ist aber angesichts der vielen militärischen Konflikte (auch von Seiten der [[Industriestaat]]en) klar, dass diese neuzeitliche Regelung noch nicht konsequent umgesetzt wird.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Riace bronzes - Statue A - National Archaeological Museum of Magna Graecia in Reggio Calabria - Italy - 14 Aug. 2014.jpg|mini|hochkant|Ein altgriechischer Krieger demonstriert die Wirksamkeit zeitgenössischer körperlicher Trainingsprogramme. [[Bronzestatuen von Riace]], 460–430 v. Chr.]]&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Der Abschnittstitel suggeriert, dass hier die Geschichte des Militärs wenigstens als knapper Abriss dargestellt wird. Falls das Thema schon auf einer anderen Seite behandelt werden sollte, wäre an dieser Stelle auch ein Link hilfreich.}}&lt;br /&gt;
Militärgeschichte wird oft als die Geschichte aller Konflikte angesehen, nicht nur als die Geschichte der staatlichen Militärs. Es unterscheidet sich etwas von der Kriegsgeschichte, wobei sich die Militärgeschichte auf die Menschen und Institutionen der Kriegsführung konzentriert, während sich die Kriegsgeschichte auf die Entwicklung des Krieges selbst angesichts sich verändernder Technologien, Regierungen und Geografien konzentriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Militärgeschichte hat eine Reihe von Facetten. Eine Hauptfacette besteht darin, aus früheren Errungenschaften und Fehlern zu lernen, um in Zukunft effektiver Krieg führen zu können. Eine andere besteht darin, ein Gefühl für die militärische Tradition zu schaffen, mit dem zusammenhängende Streitkräfte geschaffen werden. Ein weiterer Grund könnte sein, zu lernen, Kriege wirksamer zu verhindern. Das menschliche Wissen über das Militär basiert größtenteils sowohl auf der aufgezeichneten als auch auf der mündlichen Überlieferung von militärischen Konflikten (Krieg), ihren teilnehmenden Armeen und Flotten sowie in jüngerer Zeit auf Luftwaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book |last1=Morillo, Stephen |first1=F. Pavkovic, Michael |title=What is Military History? |date=2006 |publisher=Polity Press |location=Cambridge |isbn=0-7456-3390-0 |pages=2, 6–7 |edition=1 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Militärwesen]]&lt;br /&gt;
* Listen:&lt;br /&gt;
** [[Liste der Streitkräfte]];&lt;br /&gt;
** [[Liste von Militärs]] (Militärpersonen);&lt;br /&gt;
** [[Liste von Staaten ohne Militär]];&lt;br /&gt;
** [[Global Militarization Index]].&lt;br /&gt;
* Militärformen (Organisationsformen):&lt;br /&gt;
** [[Streitkräfte]], [[Teilstreitkräfte]], [[Miliz (Volksheer)|Miliz]], [[Atomstreitkraft]], [[Paramilitär]], [[Légion étrangère|Fremdenlegion]], [[Parlamentsarmee]], [[Freischar]].&lt;br /&gt;
** [[Militärbasis]].&lt;br /&gt;
* Arten von [[Soldat]]en:&lt;br /&gt;
** [[Kombattant]], „[[Ungesetzliche Kombattanten]]“, [[Söldner]], [[Kindersoldat]], [[Frauen im Militär]].&lt;br /&gt;
* Militärrecht:&lt;br /&gt;
** [[Kriegsvölkerrecht]], [[Völkerstrafrecht]], [[Militärgerichtsbarkeit]], [[Haager Landkriegsordnung]], [[Genfer Konventionen]];&lt;br /&gt;
** [[Militärischer Befehl]];&lt;br /&gt;
** [[Kriegsgefangene]].&lt;br /&gt;
* [[Militärakademie]]:&lt;br /&gt;
** [[Militärakademie „Friedrich Engels“]];&lt;br /&gt;
** [[Generalstabsschule|Generalstabsakademie]]&lt;br /&gt;
** [[Generalstabsakademie Hannover]]&lt;br /&gt;
* [[Militärwissenschaft]]en:&lt;br /&gt;
** [[Militärgeographie]],&lt;br /&gt;
** [[Militärsoziologie]], [[Kriegssoziologie|Soziologie des Krieges]].&lt;br /&gt;
* [[Militärgeschichte]].&lt;br /&gt;
* [[Friedensforschung]]:&lt;br /&gt;
** [[Militarismus]].&lt;br /&gt;
{{Portal|Militär}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Delbrück]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, 4 Bde., [Berlin 1900–1920], Neuaufl.: Walter de Gruyter, Berlin 2000, ISBN 3-11-016886-3.&lt;br /&gt;
* Autorenkollektiv: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch zur Deutschen Militärgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bde. (Schriften des Militärgeschichtlichen Instituts der Deutschen Demokratischen Republik), [[Militärverlag der DDR]], Berlin (Ost) 1985, ISBN 3-327-00239-8.&lt;br /&gt;
* Klaus Schubert / Martina Klein: &amp;#039;&amp;#039;Das Politiklexikon. Begriffe, Fakten, Zusammenhänge.&amp;#039;&amp;#039; Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.), 5.,&amp;amp;nbsp;aktualisierte und erweiterte Auflage, Bonn 2011.&lt;br /&gt;
* Manfred G. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch zur Politik.&amp;#039;&amp;#039; 3.,überarbeitete und aktualisierte Auflage, Kröner, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-520-40403-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Military|Militär}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Militär}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Militär}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Militär}}&lt;br /&gt;
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{{Wiktionary|Streitmacht}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4039305-7|TEXT=Literatur über das Thema}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4039305-7|LCCN=|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Militar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sicherheitspolitik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Marabubalu</name></author>
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