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	<title>Meer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Meer&amp;diff=6100&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gretarsson: Was genau machte das Bild zum Horizont beim Salzgehalt…?</title>
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		<updated>2025-09-09T23:16:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Was genau machte das Bild zum Horizont beim Salzgehalt…?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit Meer als Gewässer. Für weitere Bedeutungen siehe [[Meer (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:World oceans map mollweide de.png|rechts|500px|Weltmeere]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Niederdeutsche Sprache|Niederdeutsch]]: „die“ &amp;#039;&amp;#039;See&amp;#039;&amp;#039;) versteht man die miteinander verbundenen [[Gewässer]] der [[Erde]], welche die [[Kontinent]]e umgeben, auch „die [[Ozean]]e“. Wird diese &amp;#039;&amp;#039;marine&amp;#039;&amp;#039; [[Wasser]]masse als &amp;#039;&amp;#039;ein&amp;#039;&amp;#039; Gewässer verstanden, spricht man von „dem“ [[Weltmeer]]. Die Lebensräume im Meer werden als &amp;#039;&amp;#039;marine [[Ökosystem]]e&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Meer ist eine zusammenhängende, reich gegliederte Wassermasse, die rund 71 % der Erdoberfläche bedeckt. 31,7 % des Weltmeeres sind 4000–5000&amp;amp;nbsp;m tief. Die tiefste Stelle mit etwa 11.000&amp;amp;nbsp;m Meerestiefe liegt im [[Marianengraben]], einer [[Tiefseerinne]] im [[Pazifischer Ozean|Pazifik]].&amp;lt;ref&amp;gt;Für das dort gelegene [[Witjastief 1]] wurde 1957 durch [[Echolot]] mit −11.034&amp;amp;nbsp;m die größte Meerestiefe gemessen; spätere Messungen konnten diesen Wert bislang nicht bestätigen und ergaben geringfügig niedrigere Beträge.&amp;lt;/ref&amp;gt; Flache Meeresregionen liegen dagegen meist auf dem [[Schelf]] (Flachmeere, wie z.&amp;amp;nbsp;B. der größte Teil der [[Nordsee]]). Die Meeresflora produziert ungefähr 70 % des in der [[Erdatmosphäre]] vorhandenen [[Sauerstoff]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt hat das Meer ein Volumen von 1,338 Mrd. km³ und damit einen Anteil von 96,5 % am Weltwasservorkommen. Meerwasser ist wegen des hohen [[Salinität|Salzgehaltes]] von rund 3,5 % für den Gebrauch als Trink- und Bewässerungswasser nicht direkt geeignet. Nur 3,5 % des gesamten Wasservorrates auf der Erde ist [[Süßwasser]]. Wissenschaftlich erforscht werden die Meere in den Meereswissenschaften, zusammenfassend [[Meereskunde]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Madeira küste.jpg|mini|[[Atlantik]] vor [[Madeira]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Putgarten, Kap Arkona (2011-05-21) 3.JPG|mini|Die [[Ostsee]] ist ein Nebenmeer des Atlantiks. [[Kap Arkona]] auf der Insel [[Rügen]], [[Vorpommern]].]]&lt;br /&gt;
Per Definition ist das Meer die zusammenhängende Wassermasse der Erde. „Meere“, welche wie das [[Kaspisches Meer|Kaspische Meer]] und das [[Totes Meer|Tote Meer]] von Land umschlossen sind, sind nicht als Meere zu definieren. Sie gelten als [[Binnengewässer]], auch wenn erdgeschichtlich eine Verbindung zum Meer bestanden hat. Seen, die über Flüsse mit dem Meer verbunden sind, gehören, wie die Flüsse selbst, auch nicht zum Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Meer“ und „See“ ===&lt;br /&gt;
{{main|See|Seefahrt}}&lt;br /&gt;
Im [[Niederdeutsche Sprache|Niederdeutschen]] (und ebenso im [[Niederländische Sprache|Niederländischen]]) sind die Wortbedeutungen von „Meer“ und „See“ gegenüber dem Hochdeutschen vertauscht: Die an Norddeutschland angrenzenden Meere heißen [[Nordsee]] und [[Ostsee]] (jeweils &amp;#039;&amp;#039;[[Genus#Maskulinum, Femininum, Neutrum, Utrum|feminin]]&amp;#039;&amp;#039;). Im Landesinneren liegen dagegen z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Steinhuder Meer]], das [[Zwischenahner Meer]], das [[Großes Meer (Südbrookmerland)|Große Meer]] und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Niederlanden wurde die [[Zuiderzee]] nach ihrer Eindeichung in [[IJsselmeer]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem niederdeutschen Sprachraum gelangten viele Begriffe in den standarddeutschen Wortschatz. So wird ein großer Teil der Wortkombinationen mit Bezug zum Meer mit „See“ gebildet: „auf [[hohe See|hoher See]]“, „in See stechen“, „raue See“, [[Seebad]], [[Seefahrt]], [[Seehandel]], [[Seehund]], [[Seekrankheit]], Seeluft, [[Seenot]], [[Piraterie|Seeräuber]], [[Seevogel]], [[Tiefsee]], Übersee und viele mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kontrastierendes Beispiel von außerhalb des Niederdeutschen ist zum Beispiel die [[Seerosen|Seerose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einteilung ==&lt;br /&gt;
Einzelne Meere werden in der Regel den fünf [[Ozean]]en unter- bzw. zugeordnet. Bei den Meeren unterscheidet man grob zwischen [[Randmeer]]en, die direkt in den Ozean übergehen, und [[Binnenmeer]]en, die von Landmassen umschlossen und nur über Meerengen mit den Ozeanen verbunden sind. Eine besondere Rolle nehmen hierbei die [[Mittelmeer (Gewässer)|Mittelmeere]] ein, die, wie Ozeane, Kontinente voneinander trennen, jedoch deutlich kleiner sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ozeane werden auch [[Weltmeere]] genannt. Je nach Auffassung fallen aber auch einige Mittelmeere unter diesen Begriff. Andererseits wird die Gesamtheit aller zusammenhängenden Meere als &amp;#039;&amp;#039;das [[Ozean|Weltmeer]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ebbe und Flut ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gezeitenkraft}}&lt;br /&gt;
Alle Meere unterliegen den Gezeitenkräften. Durch die Anziehung des [[Mond]]es entstehen [[Ebbe]] und [[Flut]] – auch [[Gezeiten|Tide]] genannt. Den bei [[Niedrigwasser]] freiliegenden [[Ozeanboden|Meeresboden]] nennt man [[Watt (Küste)|Watt]]. Allerdings fällt der [[Tidenhub]] unterschiedlich aus. In einigen Regionen beträgt dieser bis zu 15&amp;amp;nbsp;m, an der Nordseeküste etwa 2&amp;amp;nbsp;m, in der westlichen Ostsee maximal 40&amp;amp;nbsp;cm und in der östlichen Ostsee und im Mittelmeer ist er kaum spürbar. Ausschlaggebend für die Höhe des Tidenhubs ist nicht nur die Fläche eines Gewässers, sondern auch die Möglichkeit des Wassers zu- bzw. abzufließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meereshorizont ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sunset over the ocean (Namibia).jpg|mini|Die Distanz zum [[Horizont]] hängt von der Augenhöhe des Beobachters ab]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Horizont}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der [[Erdkrümmung]] ist die maximale [[Sichtweite]] für Objekte auf dem Meer begrenzt. Bei einer Augenhöhe des Beobachters von 2&amp;amp;nbsp;m über dem [[Meeresspiegel]] beträgt die geometrisch berechnete Distanz zum [[Horizont#Horizont in der Nautik, Kimmlinie|nautischen Horizont]] rund 5&amp;amp;nbsp;km; da die [[terrestrische Refraktion]] die Sichtweite im Mittel um ein Zehntel vergrößert, ist der optische Horizont ungefähr 5,5&amp;amp;nbsp;km entfernt (siehe auch [[Sichtweite#Geodätische Sichtweite|geodätische Sichtweite]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meeresgrund ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ozeanboden}}&lt;br /&gt;
Vor der Erfindung des [[Echolot]]s stellte man sich den Meeresboden als eine weitestgehend ebene Fläche vor. Später erkannte man, dass der Meeresgrund ähnlich stark [[Relief (Geologie)|relief]]iert ist wie die Oberfläche der Kontinente. Die Böden der Ozeane gliedern sich grob in die randlich liegenden [[Schelf]]plattformen (Flachmeere) und die eigentlichen Ozeanbecken (vgl. [[Tiefsee]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen Ozeanbecken sind intern gegliedert in einzelne [[Seebecken]], die durch untermeerische [[Schwelle (Geomorphologie)|Schwellen]], insbesondere die [[Mittelozeanischer Rücken|Mittelozeanischen Rücken]], voneinander getrennt sind. Die tiefsten Bereiche der Meere bilden die [[Tiefseerinne]]n. Wie auch auf den Kontinenten ist das großmaßstäbige Relief der Meeresböden das Ergebnis von [[Plattentektonik]] (Mittelozeanische Rücken und Tiefseerinnen) und/oder intensivem [[Vulkanismus]] ([[Tiefseeberg]]e und ausgedehnte [[Ozeanisches Plateau|ozeanische Plateaus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untermeerische Erhebungen auf den Schelfen und Felssockeln ozeanischer Inseln, die bis dicht unter die Meeresoberfläche aufragen können und dann oft in Küstennähe liegen, werden als [[Riff (Geographie)|Riffe]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Erosion (Geologie)|Erosion]] von Material auf dem Festland, das durch Flüsse ins Meer transportiert wird, aber auch vermittelt durch meist mikroskopische Meereslebewesen, lagern sich insbesondere auf den Schelfen mächtige schichten von [[Marines Sediment|Meeressedimenten]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Salzgehalt (Salinität) ==&lt;br /&gt;
[[Meerwasser]] zeichnet sich durch eine relativ einheitliche [[Salinität]] aus, die durchschnittlich 3,5 % beträgt ([[Mittelmeer]] 3,8 %). Erhöht ist sie dort, wo die [[Verdunstung]] hoch ist und gleichzeitig der Wasseraustausch mit anderen Meeren gering, wodurch relativ gesehen die Wassermenge weniger wird, während der Salzgehalt steigt. Zusätzlich steigt er, wenn nur wenige Zuflüsse bestehen, die das Meer mit [[Süßwasser]] verdünnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Das Meer als Wirtschafts- und Lebensraum prägt nicht nur die darauf Berufstätigen (Seeleute, Fischer) stark (vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Seemannssprache]]), sondern auch ganze Gesellschaften und Staaten, die auf Seehandel- und [[Schifffahrt]] ausgerichtet sind (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Venedig]], [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]], &amp;#039;&amp;#039;siehe auch&amp;#039;&amp;#039; [[Militarismus|Navalismus]]), bis tief in [[Brauch]]tum und Religion hinein (vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. [[Poseidon]], [[Christliche Seefahrt]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend finden sich hier besondere künstlerische und vor allem literarische Sonderformen, beginnend bei besonderem Liedgut (vgl. [[Shanty]]) bis hinauf in die Hochliteratur (vgl. [[Herman Melville|Melvilles]] Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Moby Dick]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Meere sind seit jeher eine der [[Nahrung]]squellen. Seit Jahrtausenden leben viele Menschen an den [[Küste]]n; ganze Inselvölker leben vom [[Fischerei|Fischfang]] im Meer. Meere sind weiterhin für den internationalen [[Verkehr]] und Warenaustausch von größter Bedeutung. Die maritimen Branchen erreichen pro Jahr einen Weltmarktumsatz von 1.200 Milliarden Euro bei stark steigender Perspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Erfindung des [[Flugzeug]]s war der Transport durch [[Schiff]]e über die Meere die einzige Möglichkeit, von [[Europa]] nach [[Amerika]] oder nach [[Australien]] zu gelangen. Auch die meisten in den Ozeanen gelegenen Inseln, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Madagaskar]], und [[Inselgruppe]]n, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Kanarische Inseln|Kanarischen Inseln]], waren nur auf dem Meerweg zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Transport per [[Luftfracht]] um ein Vielfaches teurer ist als per Schiff, ist der Warentransport über die Meere für [[Massengut|Massengüter]] nach wie vor die erste Wahl. Nach dem Gewicht werden weiterhin 92 % aller Güter im Welthandel – 5,7 Milliarden Tonnen jährlich – über den Seeweg transportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahrzehnten wurden Ideen zur Erzeugung elektrischen Stromes in den Meeren entwickelt und in den letzten Jahren vermehrt umgesetzt. Zunehmende Verbreitung findet vor allem die [[Windenergie]]nutzung in [[Offshore-Windpark]]s. Zudem gibt es Pläne, die [[Meeresenergie]] stärker zu nutzen, beispielsweise mit [[Gezeitenkraftwerk]]en, [[Meeresströmungskraftwerk]]en, [[Meereswärmekraftwerk]]en, [[Osmosekraftwerk]]en an Flussmündungen und [[Wellenkraftwerk]]en. Zudem kann Meereswasser wie auch Wasser von anderen Gewässern als Wärmequelle für [[Wärmepumpenheizung|Wärmepumpen]] dienen. Die größte Wärmepumpenanlage, die Seewasser nutzt, befindet sich mit Stand 2016 in [[Stockholm]]. Sie versorgt ein [[Fernwärme]]netz, an das 2,1 Mio. Menschen angeschlossen sind, und verfügt über eine Leistung von rund 420 [[Watt (Einheit)|MW]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.zfk.de/energieeffizienz/artikel/waerme-aus-dem-bodensee.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Wärme aus dem Bodensee&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160823103741}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für kommunale Wirtschaft]],&amp;#039;&amp;#039; 24. Mai 2016. Abgerufen am 21. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Neben unbewohnten [[Wüste]]nflächen sind bestimmte entsprechende Meeresgebiete bevorzugte Landeplätze für die Rückkehr und Landung [[Bemannte Raumfahrt|bemannter]] und unbemannter [[Weltraum]]-[[Weltraumforschung|Missionen]], &amp;#039;&amp;#039;s. a. „[[Wasserung]]“&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz und Klima ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Meeresschutz|Meeresschutzgebiet}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klimawandel ===&lt;br /&gt;
Im Zug der menschengemachten [[Globale Erwärmung|globalen Erwärmung]] [[Folgen der globalen Erwärmung#Erwärmung der Meere|erwärmen sich auch die Meere]], durch die in ihnen ansteigenden Temperaturen verschieben sich unter anderem die [[Habitat]]e der im Wasser lebenden [[Art (Biologie)|Tier- und Pflanzenarten]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://sea-temperature.com.flowiktionary.org/ |titel=Wassertemperaturen |abruf=2012-12-3 |archiv-url=https://archive.md/20130414193845/http://sea-temperature.com.flowiktionary.org/ |archiv-datum=2013-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre|Anstieg des CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Gehalts in der Luft]] führt dazu, dass das Meer mehr CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; aus der [[Erdatmosphäre]] aufnimmt. Dieses löst sich im Meerwasser unter Bildung von [[Kohlensäure]] (H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;CO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;). Durch diese [[Versauerung der Meere]] verschlechtern sich die Bedingungen vor allem derjenigen Meerestiere, die [[Calciumcarbonat|Kalk]] zum Leben brauchen (Tiere mit Kalkschalen oder Kalkskeletten wie etwa [[Steinkorallen]]), da z. B. die [[Biomineralisation]] von Korallen behindert wird: Zusammen mit der Erwärmung der Meere führt dies zu immer mehr [[Korallenbleiche]]n. Einen gegenläufigen Effekt bewirkt der Bestand an [[Alge]]n in den Weltmeeren, dessen Wachstum durch CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; gefördert wird und der einen erheblichen Teil des verstoffwechselten CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; zum [[Ozeanboden]] sinken lässt, wo es durch [[Sedimentation]] für sehr lange Zeit dem Stoffkreislauf der Biosphäre entzogen ist. Ein weiterer gegenläufiger Effekt ergibt sich bei der gleichzeitigen globalen Erwärmung daraus, dass wärmeres Wasser eine geringere Aufnahmefähigkeit für CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; als kälteres Wasser besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachhaltige Fischerei und Vermüllung ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Nachhaltige Fischerei}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltmeere leiden auch unter anhaltender [[Überfischung]], da die Hochseefischerei nicht ausreichend durch Fischfangquoten begrenzt ist;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2011-07/eu-reform-fischereipolitik &amp;#039;&amp;#039;Fangquoten: Bis zum letzten Fisch&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel von Zeit Online.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Sekundärbelastung sind [[Geisternetz]]e, in den Ozeanen treibende, verloren gegangene oder „entsorgte“ [[Fischernetz]]e, vor allem aus [[Kunststoff]]en; ihre Zersetzung trägt mit bei zur [[Plastikmüll in den Ozeanen|globalen Belastung der Meere mit Plastikmüll]]. [[Schiffsunfall|Schiffsunglücke]] wiederum führen immer wieder zu schweren Schäden an der marinen [[Umwelt]], weil insbesondere Öle und Kraftstoffe das Gefieder der [[Meeresvogel|Seevögel]] und die [[Kieme]]n der Fische verklebten und ihnen damit in der Regel einen qualvollen Tod bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umweltschutz ===&lt;br /&gt;
Ein [[Systematische Übersichtsarbeit|wissenschaftliches Review]] von Daten und Studien zu früheren Maßnahmen aus dem April 2020 schlussfolgert, dass die [[Ökosystem]]e der Meere bis 2050 wiederhergestellt werden können. Die Menschheit habe innerhalb eines engen [[Zeitfenster]]s die [[Entscheidungsfindung|Wahl]] zwischen dem Erbe eines irreversibel gestörten und eines pulsierenden, widerstandsfähigen Ozeans. Das [[Ziele für nachhaltige Entwicklung|UN-Nachhaltigkeitsziel]] Nr.&amp;amp;nbsp;14 sei erreichbar, wenn man den Klimawandel ausreichend begrenze.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.20min.ch/story/ozeane-koennten-sich-bis-2050-vollstaendig-erholen-781496190872 |titel=Ozeane könnten sich bis 2050 vollständig erholen - 20 Minuten |werk=20min.ch |datum=2020-04-07 |abruf=2024-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Wrecked sea life could be largely revived in 30 years under action plan, say scientists |url=https://www.independent.co.uk/environment/sea-ocean-marine-life-2050-ecosystem-nature-climate-change-study-a9442601.html |abruf=2020-05-23 |werk=The Independent |datum=2020-04-02 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Landmark study concludes marine life can be rebuilt by 2050 |url=https://phys.org/news/2020-04-landmark-marine-life-rebuilt.html |abruf=2020-05-14 |werk=phys.org |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Damian Carrington |titel=Oceans can be restored to former glory within 30 years, say scientists |url=https://www.theguardian.com/environment/2020/apr/01/oceans-can-be-restored-to-former-glory-within-30-years-say-scientists |abruf=2020-05-23 |werk=The Guardian |datum=2020-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carlos M. Duarte et al. |Titel=Rebuilding marine life |Sammelwerk=Nature |Datum=2020-04 |Band=580 |Auflage=7801 |Seiten=39–51 |DOI=10.1038/s41586-020-2146-7 |PMID=32238939 |bibcode=2020Natur.580...39D |Online=https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-02502619/file/MergedFinalFile.pdf |Format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren des Meeres ==&lt;br /&gt;
Das Meer hält für den [[Schifffahrt|Schiffsverkehr]] und für die [[Küste]]nstaaten einige Gefahren bereit. So können z.&amp;amp;nbsp;B. [[Untiefe]]n, [[Riff (Geographie)|Riffe]] und [[Klippe]]n, aber auch [[Sturmflut]]en für Schiffe gefährlich werden. [[Wattwanderung|Wattwanderer]] und [[Badekultur|Badende]] sollten auf Ebbe und Flut sowie auf starke [[Meeresströmung|Strömungen]] achten. Küstenländer können von Sturmfluten und [[Springflut]]en bedroht sein. [[Erdbeben|Seebeben]] und [[Impakt|Meteoriteneinschläge]] können riesige Schwerewellen auslösen, sogenannte [[Tsunami]]s. Diese sind als Veränderung der [[Kimmlinie]] meist erst in Küstennähe zu bemerken, wo sie sich auftürmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Meere]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Zukunft der Meere – zu warm, zu hoch, zu sauer.&amp;#039;&amp;#039; Sondergutachten, Berlin 2006 ({{Webarchiv |url=http://www.wbgu.de/wbgu_sn2006.pdf |wayback=20070127013948 |text=online}}; PDF).&lt;br /&gt;
* [[Frank Schätzing]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten aus einem unbekannten Universum.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer Witsch, 2006, ISBN 978-3-7632-5717-1&lt;br /&gt;
* [[INKOTA-netzwerk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Weltmeere – die globalisierte Ausplünderung.&amp;#039;&amp;#039; INKOTA Brief 154, Berlin 2010.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Meer. Geschichte der ältesten Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; Wagenbach, Berlin 2014, ISBN 978-3-8031-3648-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Seas|Meere}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4038301-5}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ozeane.de/ Ozeane.de – die Meeres-Website von Meeresbiologen]&lt;br /&gt;
* [http://www.deepwave.org/ Meeresschutz]&lt;br /&gt;
* [http://www.deadline-online.net/ Deadline – Kampagne zum Schutz des Meeres]&lt;br /&gt;
* [https://www.travelguide.de/meer/ Meere und Ozeane] auf travelguide.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4038301-5|LCCN=sh85093871|NDL=00564669}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meer| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meereskunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gretarsson</name></author>
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