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	<title>Medien in Polen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Medien_in_Polen&amp;diff=14526&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Trustable: Kleinigkeiten verbessert</title>
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		<updated>2025-07-31T23:46:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinigkeiten verbessert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lückenhaft|Wesentliche Entwicklungen aus neuester Zeit fehlen, so der Kauf der meisten Lokalzeitungen und des Pressevertriebs ([[Ruch (Unternehmen)|RUCH]]) durch den staatsnahen Energiekonzern [[PKN Orlen]], sowie die 2021 beschlossenen Änderungen des Rundfunkgesetzes, besonders im Hinblick auf ausländisch kontrollierte private und regierungskritische Medien wie [[TVN (Polen)|TVN]].}}&lt;br /&gt;
In der [[Polnische Verfassung|Verfassung Polens]] von 1997 wird die [[Pressefreiheit]] in Art. 54 garantiert. [[Hörfunk]]- und [[Fernsehen|Fernsehsender]] werden seit 2016 von der staatlichen Aufsichtsbehörde &amp;#039;&amp;#039;[[Rada Mediów Narodowych]]&amp;#039;&amp;#039; (Rat Nationaler Medien) [[lizenz]]iert und kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörfunk und Fernsehen ==&lt;br /&gt;
Im Oktober 2007 gab es in Polen 51 Fernseh- und 251 Radiosender.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OSZE Okt. 2007&amp;quot;&amp;gt;[https://www.osce.org/odihr/elections/poland/27919 OSZE, &amp;#039;&amp;#039;Republic of Poland - Pre-term parliamentary elections.&amp;#039;&amp;#039;, 4.–5. Oktober 2007, S. 5], abgerufen am 4. März 2014 (PDF; 70&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird vom polnischen Fernsehen [[Telewizja Polska]] (TVP) veranstaltet. TVP sendet zwei nationale Vollprogramme ([[TVP1]] und [[TVP2]]) und weitere Spartenkanäle. Regionales Fernsehen wird von 16 regionalen TVP-Niederlassungen in Form eines gemeinsamen Sendernetzwerks unter der gemeinsamen [[Dachmarke]] &amp;#039;&amp;#039;TVP Regionalna&amp;#039;&amp;#039; veranstaltet, die außerhalb ihrer eigenen regionalen [[Fensterprogramm]]e ein gemeinsames [[Mantelprogramm]] produzieren. Telewizja Polska betreibt auch das Auslandsfernsehen &amp;#039;&amp;#039;[[TVP Polonia]].&amp;#039;&amp;#039; Der Kulturkanal &amp;#039;&amp;#039;[[TVP Kultura]]&amp;#039;&amp;#039; ist bereits seit 2005 in Betrieb. Außerdem werden durch &amp;#039;&amp;#039;[[Polskie Radio]]&amp;#039;&amp;#039; mehrere landesweite, das Auslandsprogramm &amp;#039;&amp;#039;Zagranica&amp;#039;&amp;#039; und regionale [[Radio]]programme ausgestrahlt. Obwohl Polskie Radio bei der Gründung des Fernsehens beteiligt war, werden öffentlich-rechtliches Radio und Fernsehen in Polen getrennt veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten privatwirtschaftlichen Fernsehstationen sind &amp;#039;&amp;#039;[[TVN (Polen)|TVN]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Polsat]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;TVN&amp;#039;&amp;#039; bietet eine breite Palette an Programmen an. Im Hauptsender laufen Unterhaltungs- und Informationssendungen, sowie Spielfilme. Zudem gibt es weitere Themenkanäle wie &amp;#039;&amp;#039;[[TVN24]]&amp;#039;&amp;#039; (für Nachrichten), &amp;#039;&amp;#039;[[TVN 7]]&amp;#039;&amp;#039; (für Spielfilme) und &amp;#039;&amp;#039;TVN Meteo&amp;#039;&amp;#039; (für Wetterberichte). 2003 wurden mit &amp;#039;&amp;#039;[[TVN Turbo]]&amp;#039;&amp;#039; (Autosport) und 2004 mit &amp;#039;&amp;#039;[[TVN Style]]&amp;#039;&amp;#039; (Lifestyle und Mode) und &amp;#039;&amp;#039;[[TVN International]]&amp;#039;&amp;#039; weitere Ableger gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Polen gibt es einige [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Sender. &amp;#039;&amp;#039;[[TV Puls]]&amp;#039;&amp;#039; sendet seit März 2001 ein Fernsehprogramm, das von polnischen [[Franziskanische Orden|Franziskanern]] produziert wird und nach eigenen Angaben ein familienfreundliches Programm ohne [[Gewalt]] und [[Pornografie]] anbietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den privaten frei empfangbaren Sendern spielt das Bezahlfernsehen in Polen eine große Rolle. So gab es 2013 11,5 Millionen Abonnenten von [[Pay-TV]], was 80 % der Fernsehzuschauer entspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url= https://media2.pl/media/102602-Platna-TV-w-115-mln-gospodarstw.-Dominuje-satelita.html| title=Płatna TV w 11,5 mln gospodarstw. Dominuje satelita | accessdate= 2013-05-12| publisher= Media2.pl| language= Polnisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url= http://www.krrit.gov.pl/Data/Files/_public/Portals/0/sprawozdania/spr2013/informacja_krrit_2013.pdf| title= Rynek audiowizualnych usług medialnych w Polsce| accessdate= 2013-05-12| publisher= crsio.org| language= Polnisch|format = PDF; 955 kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1994 startete der erste polnische Pay-TV-Sender [[Canal+ (polnischer Pay-TV-Anbieter)|Canal+]]. Den größten Marktanteil im Pay-TV hatte 2012 [[TVN24]] mit 3,06 Prozent. Es folgten [[Polsat 2]] (1,37 %), Polsat News (0,90 %) und [[AXN]] (0,81 %).&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url= http://www.krrit.gov.pl/Data/Files/_public/Portals/0/sprawozdania/spr2013/informacja_krrit_2013.pdf| title= Informacja o podstawowych problemach radiofonii i telewizji w 2012 roku| accessdate= 2013-05-12| publisher= krrit.gov.pl| language= Polnisch|pages = 39|format = PDF; 6,4 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den populärsten landesweit ausgestrahlten Radiosendern gehören &amp;#039;&amp;#039;[[Polskie Radio 3|Trójka]]&amp;#039;&amp;#039;, das dritte Programm des staatlichen Rundfunks (&amp;#039;&amp;#039;Polskie Radio&amp;#039;&amp;#039;), sowie die privatwirtschaftlichen Sender &amp;#039;&amp;#039;[[RMF FM]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Radio Zet]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Auslandsradio &amp;#039;&amp;#039;[[Polskie Radio dla zagranicy]]&amp;#039;&amp;#039; sendet in fünf Sprachen (früher auch in Deutsch mit UKW-Frequenz in Berlin) und kann heute über Satellit oder via Internet empfangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein umstrittener Sender ist &amp;#039;&amp;#039;[[Radio Maryja]]&amp;#039;&amp;#039;. Das von dem katholischen Priester [[Tadeusz Rydzyk]] geleitete Programm wurde wegen rechtsextremer Aussagen sowohl von liberalen und sozialdemokratischen Politikern, als auch von der polnischen Bischofskonferenz mehrfach gerügt. Im Februar 2003 genehmigte die &amp;#039;&amp;#039;KRRiT&amp;#039;&amp;#039; den von &amp;#039;&amp;#039;Radio Maryja&amp;#039;&amp;#039; beantragten Fernsehsender &amp;#039;&amp;#039;[[TV Trwam]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste polnischer Fernsehsender}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsche Medien in Polen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Monatlicher Newsletter und Wirtschaftsnachrichten der Deutsch-Polnischen Außenhandelskammer&lt;br /&gt;
* Die Polen-Analysen, Herausgeber: Deutsches Polen-Institut Darmstadt, Bremer [[Forschungsstelle Osteuropa]] und Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde herausgegeben (seit 2006 zweimal monatlich als E-Mail-Dienst)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugendschutz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Polish tv rating system bo 2011.svg|rechts|40px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Polish tv rating system 7 2011.svg|rechts|40px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Polish tv rating system 12 2011.svg|rechts|40px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Polish tv rating system 16 2011.svg|rechts|40px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Polish tv rating system 18 2011.svg|rechts|40px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im polnischen Fernsehen werden durchgehend (vom Beginn bis zum Ende einer Sendung) Symbole eingeblendet die das Mindestalter für eine Sendung anzeigen. So findet man z.&amp;amp;nbsp;B. ein gelbes Viereck mit der Ziffer 12, was darauf hinweist, dass die Sendung nicht für unter Zwölfjährige geeignet ist. Dieses neue System wurde im August 2005 eingeführt. Die heutigen Symbole sind seit August 2011 in Gebrauch. Zuvor gab es einen grünen Punkt (ohne Altersbeschränkung), ein gelbes Dreieck mit den Altersangaben „7“, „12“ oder „16“, sowie einen roten Punkt (ab 18 Jahren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgenommen von dieser Kennzeichnung sind Informations- und Sportsendungen, sowie Werbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Symbole&lt;br /&gt;
* grünes Viereck mit Gesicht – frei für alle Altersgruppen bzw. Zuschauer&lt;br /&gt;
* blaues Viereck mit der Ziffer 7 – kann leichte vulgäre Ausdrücke und Gewaltszenen ohne Blut enthalten&lt;br /&gt;
* gelbes Viereck mit der Ziffer 12 – kann vulgäre Ausdrücke, Gewalt- und Sexszenen enthalten&lt;br /&gt;
* oranges Viereck mit der Ziffer 16 – kann scharfe vulgäre Ausdrücke, erhebliche Gewaltszenen und mehrere Sexszenen enthalten. Ausstrahlung nur zwischen 20:00 und 6:00 Uhr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Dziennik Ustaw|kurz=1|jahr=2005|nr=130|pos=1089|datum=2005-06-23|abruf=2023-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* rotes Viereck mit Schlüssel – nur für Erwachsene, enthält übermäßig viele Gewaltszenen und deutliche Sexszenen. Ausstrahlung nur zwischen 23:00 und 6:00 Uhr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Dziennik Ustaw|kurz=1|jahr=2004|nr=91|pos=874|datum=2004-04-02|abruf=2023-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitungen und Zeitschriften ==&lt;br /&gt;
Es gab 2007 über 300, meist regionale oder lokale, [[Tageszeitung]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OSZE Okt. 2007&amp;quot; /&amp;gt; Tageszeitungen und politische Magazine sind praktisch durchgängig [[neoliberal]] ausgerichtet. Bei den regionalen Tageszeitungen sind der Verlag [[Polska Press]] und – nach der Übernahme der polnischen Gesellschaften der norwegischen Orkla-Gruppe – die [[Mecom Group]] tonangebend. Seit 2003 gibt es eine Art polnische &amp;#039;&amp;#039;[[Bild (Zeitung)|Bild]]&amp;#039;&amp;#039;-Zeitung, die Boulevard-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Fakt (Zeitung)|Fakt]]&amp;#039;&amp;#039;, die auch dem [[Axel Springer AG|Springer-Verlag]] gehört. &amp;#039;&amp;#039;Fakt&amp;#039;&amp;#039; hat inzwischen die &amp;#039;&amp;#039;[[Gazeta Wyborcza]]&amp;#039;&amp;#039; des früheren Dissidenten [[Adam Michnik]] als auflagenstärkste Tageszeitung abgelöst. Bereits seit 1991 erscheint eine weitere (kleinere) Boulevard-Zeitung, &amp;#039;&amp;#039;[[Super Express]]&amp;#039;&amp;#039;, die heute zur Gruppe [[ZPR Media|ZPR]] des Unternehmers [[Zbigniew Benbenek]] gehört. Überregionale Tageszeitungen sind ferner die liberal-konservative &amp;#039;&amp;#039;[[Rzeczpospolita (Zeitung)|Rzeczpospolita]]&amp;#039;&amp;#039;, die eher linke &amp;#039;&amp;#039;[[Trybuna]],&amp;#039;&amp;#039; sowie die katholisch-rechtskonservative &amp;#039;&amp;#039;[[Nasz Dziennik]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2007 erschien mit &amp;#039;&amp;#039;[[Polska (Zeitung)|Polska The Times]]&amp;#039;&amp;#039; eine weitere überregionale Tageszeitung. Sie erscheint im Polska-Press-Verlag und basiert auf deren regionalen Tageszeitungen. Der Titel hat bislang die selbst gesteckten Ziele nicht erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;So kündigte der damalige, mittlerweile entlassene Verleger Tomasz Wroblewski als Zielmarke den Verkauf von 600.000 bis eine Million Exemplaren täglich an - gem. [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/passauer-verlag-mit-neuer-tageszeitung-in-polen-regionale-anker,10810590,10511756.html Regionale Anker] in der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Oktober 2007. Tatsächlich verkaufte die Zeitung im Durchschnitt des Jahres 2008 aber nur 337.000 Exemplare, gem. [http://www.rp.pl/artykul/268156.html?print=tak Artikel] bei rp.pl vom 22. Februar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch ein weiterer Versuch, neben &amp;#039;&amp;#039;Gazeta Wyborcza&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rzeczpospolita&amp;#039;&amp;#039; eine nationale Qualitätszeitung zu etablieren, darf als gescheitert angesehen werden: &amp;#039;&amp;#039;[[Dziennik]]&amp;#039;&amp;#039;, ebenfalls aus dem Axel-Springer-Verlag und im April 2006 gestartet, teilte im Juni 2009 seine geplante Verschmelzung mit der etablierten Wirtschafts-Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Gazeta Prawna]]&amp;#039;&amp;#039; mit.&amp;lt;ref&amp;gt;gem. [http://derstandard.at/fs/1242317369312/SpringerVerlag-will-polnische-Qualitaetszeitung-einstellen Artikel] im Online-Angebot des österreichischen [[Der Standard|Standard]] vom 3. Juni 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei den politischen Wochenmagazinen &amp;#039;&amp;#039;[[Wprost]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Polityka]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Newsweek Polska]]&amp;#039;&amp;#039; schlägt sich die Konkurrenz um potente Anzeigenkunden aus der Wirtschaft in der redaktionellen Ausrichtung nieder. Eine große Anzahl an Frauen-, Auto- und sonstigen Hobby-Zeitschriften ist an jedem Kiosk erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste polnischer Zeitungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pressefreiheit und Medienkonzentration ==&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit wurde vielfach der starke [[Unternehmenskonzentration|Konzentrationsprozess]] auf dem polnischen Medienmarkt kritisiert. In der weltweiten &amp;#039;&amp;#039;[[Rangliste der Pressefreiheit]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 2010 lag Polen auf dem 32. Rang von 178, das war damals bereits eine Verbesserung um fünf Plätze innerhalb eines Jahres. In den nächsten drei Jahren (bis 2013) konnte eine weitere Verbesserung um 10 Plätze auf Rang 22 erzielt werden. Hervorzuheben seien nach Ansicht des Medienportals euractiv.de die vielfältige Medienlandschaft im Vergleich zu ganz Osteuropa und der verhältnismäßig geringe staatliche Einfluss, insbesondere am Zeitungsmarkt. Kritisiert wird hingegen der von Schlagzeilen bestimmte Boulevardjournalismus, da Zeitungen in Polen meist nicht über Abonnements verkauft werden, sondern hauptsächlich am Kiosk.&amp;lt;ref&amp;gt;Rotger H. Kindermann: [https://www.euractiv.de/section/digitale-agenda/news/pressefreiheit-und-medienkonzentration-in-europa/ &amp;#039;&amp;#039;Medien in der Krise (I) – Pressefreiheit und Medienkonzentration in Europa.&amp;#039;&amp;#039;] Europäische Multiplikatoren-Medien, 7. März 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Demgegenüber schreibt [[Reporter ohne Grenzen]], in Polen sei der politische Einfluss auf die Medien vor allem durch Einschüchterung bestimmt. So gebe es gegen namhafte Zeitungen Schadensersatzprozesse und Verleumdungsklagen, denen nur die finanzstarken überregionalen Medienhäuser zum Teil standhalten könnten; für kleinere Zeitungen könne dies trotz Pressefreiheit existenzbedrohend sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://en.rsf.org/poland-government-ministers-try-to-23-05-2013,44659.html &amp;#039;&amp;#039;Government ministers try to intimidate Polish media.&amp;#039;&amp;#039;] Reporter ohne Grenzen, 23./24. Mai 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde Polsat durch den Landesrundfunkrat (KRRiT) zu einer Strafe von 130.000 Euro verurteilt. Grund war, dass [[Kazimiera Szczuka]] eine Moderatorin von &amp;#039;&amp;#039;Radio Maryja&amp;#039;&amp;#039; imitiert und als „altes Mädchen“ bezeichnet hatte, was die staatliche Behörde als &amp;#039;&amp;#039;Verspottung Behinderter und des Gebets&amp;#039;&amp;#039; auslegte.&amp;lt;ref name=spry8&amp;gt;Anna Sprycha, &amp;#039;&amp;#039;Zensur mit dem Teppichmesser&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Polen und wir&amp;#039;&amp;#039;, 3/2006, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magazin [[Sukces]] trennte aus seiner Ausgabe vom April 2006 aus 90.000 bereits gedruckten Exemplaren die Seiten 17 und 18 heraus, da hier ein regierungskritischer Artikel von [[Manuela Gretkowska]] abgedruckt war. Der Verleger [[Zbigniew Jakubas]] sagte, er müsse sonst eine Strafe der KRRiT befürchten. Zuvor hatten ihm Beamte des polnischen Präsidentenamtes empfohlen, die Seiten zu entfernen.&amp;lt;ref name=spry8/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erfolgreiche Abschluss der Koalitionsverhandlungen im Jahr 2005 der Partei &amp;#039;&amp;#039;PiS ([[Recht und Gerechtigkeit]])&amp;#039;&amp;#039; von [[Lech Kaczyński]] mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Liga Polnischer Familien]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Samoobrona Rzeczpospolitej Polskiej|Samoobrona]]&amp;#039;&amp;#039; wurde dem katholischen Fernsehsender &amp;#039;&amp;#039;[[TV Trwam]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Radio Maryja&amp;#039;&amp;#039; vorab mitgeteilt. Bei der danach folgenden offiziellen Pressekonferenz verließen die Journalisten diese daraufhin aus Protest.&amp;lt;ref name=spry8/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umbau der öffentlich-rechtlichen Medien ab 2016 durch die PiS ==&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten|grund=Was wird alles geändert? Womit wird die Reform begründet? Inwiefern wird dadurch kritischer Journalismus behindert?}}&lt;br /&gt;
Ende Dezember 2015 stimmten das [[Sejm|polnische Parlament]] und der [[Senat der Republik Polen|Senat]] einem vom neuen [[Kabinett Szydło]] eingebrachten Gesetz zur Reform der öffentlich-rechtlichen Medien (Radio, Fernsehen und die staatliche Nachrichtenagentur [[Polska Agencja Prasowa|PAP]]) mehrheitlich zu. Teil des Gesetzes ist der direkte Einfluss der Regierung in die Personalpolitik der öffentlich-rechtlichen Sender, der nach Ansicht von Kritikern im In- und Ausland kritischen Journalismus behindere.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/politik/ausland/2015-12/medienreform-polen-pis-oeffentlich-rechtliche-medien &amp;#039;&amp;#039;Polens Parlament beschließt Einschränkung der Medienfreiheit.&amp;#039;&amp;#039;] Zeit online, 30. Dezember 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Kontrolle der Senderleitungen wurde ein „[[Rada Mediów Narodowych|Rat für nationale Medien]]“ als neues Aufsichtsgremium geschaffen, dessen Mitglieder mehrheitlich Kandidaten der PiS sind. Dieser Rat wurde noch 2016 vom [[Verfassungsgerichtshof (Polen)|polnischen Verfassungsgericht]] als verfassungswidrig eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/ausland/europa/polen-staatsmedien-kontrolle-100.html |titel=Nach der Niederlage der PiS: Was passiert mit den polnischen Staatsmedien? |abruf=2023-11-03 |autor=Martin Adam |werk=[[tagesschau.de]] |datum=2023-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Repolonisierung der Medien 2021 ==&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten|grund=sprachlich grauenvoll, inhaltlich veraltet.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2021 versuchte die PIS-Regierung, die Lizenzen für Fernsehsender, die mehrheitlichen ausländischer Eigentümer gehören, zu beschränken. Die Maßnahmen sollen sich laut Kritikern gegen den Discovery-Sender [[TVN (Polen)|TVN]] richten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.de/story/2000128075731/polen-will-lizenzen-fuer-tv-sender-auslaendischer-eigentuemer-beschraenken |titel=Polen will Lizenzen für TV-Sender ausländischer Eigentümer beschränken |sprache=de-AT |abruf=2021-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziel der PIS-Partei ist es das Medien im Besitz von polnische Eigentümer sein sollen. Im Dezember 2020 kaufte der Ölkonzern [[PKN Orlen|Orlen]] alle Medien der deutschen Verlagsgruppe Passau auf, damit sind über 80 Prozent der Lokalpresse im Lande in der Kontrolle des Polnischen Staates. Das neue Mediengesetz von der Regierung sieht vor, dass Unternehmen, die ihren Sitz nicht im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) haben, nicht mehr als 49 Prozent der Anteile an polnischen Medien kontrollieren dürfen. TVN hat einen Sitz in den Niederlanden und wird von der „Polish Television Holding BV“ verwaltet, mit dem Neuen Vorschlag der PIS-Partei sollen mehrheitlichen Medienbesitz auch Firmen verbieten, die zwar in einem EWR-Land ihren Sitz haben, aber von Firmen außerhalb des EWR „kontrolliert“ werden, auch wurde der Gesetzentwurf mit der Sicherheit des Staates Polen begründet. Das Gesetz wird in der Öffentlichkeit als Lex TVN bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Welle (www.dw.com) |url=https://www.dw.com/de/polen-protestieren-gegen-repolonisierung-der-medien/a-58250706 |titel=Polen protestieren gegen &amp;quot;Repolonisierung&amp;quot; der Medien {{!}} DW {{!}} 10.08.2021 |sprache=de-DE |abruf=2021-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. 4 Tage vor dem Ende wurde die Sendelizenz von TVN24 verlängert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ORF at/Agenturen red |url=https://orf.at/stories/3229583/ |titel=Polens Rundfunkrat verlängert Sendelizenz von TVN24 |datum=2021-09-22 |sprache=de |abruf=2021-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Olaf Sundermeyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Markt und Macht. Deutsche Medienkonzerne in Polen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Osteuropa (Zeitschrift)|Osteuropa]]&amp;#039;&amp;#039; 56 (2006), 11–12, S. 261–269.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.laender-analysen.de/polen/pdf/PolenAnalysen126.pdf Deutsches Poleninstitut, &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des Medienmarktes in Polen&amp;#039;&amp;#039;, 21. Mai 2013] (PDF; 713&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien (Polen)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trustable</name></author>
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