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	<title>Martin von Tours - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Martin_von_Tours&amp;diff=8841&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-27768-3: Zillis-Reischen hat auch den heiligen Sankt Martin im Wappen. Persönlich finde ich es passender, da in der Gemeinde Zillis auch die Kirche Sankt Martin steht, solch eine gibt es in Flims nicht.</title>
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		<updated>2025-07-27T19:21:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zillis-Reischen hat auch den heiligen Sankt Martin im Wappen. Persönlich finde ich es passender, da in der Gemeinde Zillis auch die Kirche Sankt Martin steht, solch eine gibt es in Flims nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Heiliger Martin|Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Sankt Martin]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Martin (Veules-les-Roses).JPG|mini|St. Martin in der Kirche [[Veules-les-Roses]], 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin von Tours&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{laS|&amp;#039;&amp;#039;Martinus&amp;#039;&amp;#039;}} (* um 316/317 in [[Savaria]], [[Römisches Reich|römische]] Provinz [[Pannonien|Pannonia prima]], heute [[Szombathely]], Ungarn; † [[8. November]] [[397]] in [[Candes-Saint-Martin|Candes]] bei [[Tours]] im heutigen Frankreich), war der dritte [[Bischof von Tours]]. In der Tradition der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]] ist er einer der bekanntesten [[Heiliger|Heiligen]]. Er ist der erste, dem diese Würde nicht als [[Märtyrer]], sondern als [[Bekenner]] zugesprochen wurde. Er wird auch in den [[Orthodoxe Kirchen|orthodoxen]], [[Anglikanische Gemeinschaft|anglikanischen]] und [[Evangelische Kirche|evangelischen Kirchen]] verehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Perikopenbuch nach der Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder. Mit Einführungstexten zu den Sonn- und Feiertagen |Hrsg=Liturgische Konferenz für die Evangelische Kirche in Deutschland |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Luther-Verlag |Ort=Bielefeld |Datum=2018 |ISBN=978-3-7858-0741-5 |Seiten=663–666}} Online als PDF unter [http://agenden.gottesdienstbuch.de/perikopen/ Agenden.Gottesdienstbuch.de].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Szombathely Szt Márton kút, Látogatói központ.JPG|mini|Brunnen von Martin von Tours in seiner Geburtsstadt Szombathely]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Simone Martini 042.jpg|mini|Der Traum des heiligen Martin, Unterkirche der [[Basilika San Francesco]] in Assisi, [[Simone Martini]], 1322/26]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Simone Martini 024.jpg|mini|Das Begräbnis des heiligen Martin&amp;lt;br/&amp;gt;[[Basilika San Francesco]], Assisi, [[Simone Martini]], 1322/26]]&lt;br /&gt;
Martinus wuchs als Sohn eines römischen [[Militärtribun]]s in [[Pannonien]] im heutigen [[Ungarn]] auf. Die Jugend verbrachte er in [[Pavia]], der Heimat seines Vaters in Oberitalien, wo er erstmals mit dem [[Christentum]] in Berührung kam. Im Alter von zehn Jahren wurde er in die Gruppe der [[Katechumenat|Katechumenen]], der Taufbewerber, aufgenommen. Widerwillig beugte Martinus sich dem Gebot des Vaters und schlug eine Militärlaufbahn ein. Als Sohn eines römischen Offiziers war er nach den Bestimmungen [[Diokletian]]s gesetzlich zum Militärdienst verpflichtet. Im Alter von 15 Jahren wurde er zur Leibwache des Kaisers [[Konstantin II. (Rom)|Konstantin II.]] nach [[Mediolanum (Gallia cisalpina)|Mediolanum]], das heutige [[Mailand]], eingezogen, das zu der Zeit die Residenz der Kaiser in der westlichen römischen Reichshälfte war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 334 war Martin als Soldat der Reiterei der Kaiserlichen Garde in [[Amiens]] stationiert. Die Episode der {{Anker|Mantelteilung}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mantelteilung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in dieser Zeit angesiedelt. Die Gardisten trugen über dem Panzer die [[Chlamys (Mantel)|Chlamys]], einen Überwurf aus zwei Teilen, der im oberen Bereich mit [[Lammfell|Schaffell]] gefüttert war. Martins Mantel ist in künstlerischen Darstellungen meist rot, obgleich die Quellen hierzu keine Angaben machen. Martin begegnete am Stadttor von Amiens einem unbekleideten Mann. Außer seinen Waffen und seinem Militärmantel trug Martin nichts bei sich. Das Pferd, von dem herab er in den künstlerischen Darstellungen sich dem Bettler zuwendet, fehlt in der ursprünglichen Fassung der Erzählung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Alexander Brüggemann|url=https://www.domradio.de/artikel/wie-der-kaplan-seinen-namen-vom-heiligen-martin-bekam|titel=Der Mantel weht durch die Sprachgeschichte|hrsg=domradio|datum=08.11.2022|abruf=2025-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er teilte seinen Mantel mit dem Schwert und gab eine Hälfte dem Armen. In der folgenden Nacht sei ihm im Traum Christus erschienen, bekleidet mit dem halben Mantel, den Martin dem Bettler gegeben hatte. Im Sinne von {{B|Mt|25|35–40}} – „Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet … Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ – erweist sich Martin hier als [[Jünger]] Jesu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Manfred Becker-Huberti]] |url=http://www.heiliger-martin.de/geschichte/mantelteilung.html |titel=Mantelteilung |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150721015211/http://www.heiliger-martin.de/geschichte/mantelteilung.html |archiv-datum=2015-07-21 |abruf=2017-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 351&amp;amp;nbsp;– also im Alter von 34 oder 35 Jahren&amp;amp;nbsp;– wurde Martinus von [[Bischof (Römisch-katholische Kirche)|Bischof]] [[Hilarius von Poitiers]] getauft. Im Jahr 356 diente Martin unter dem späteren römischen Kaiser [[Julian (Kaiser)|Julian]] im Kampf gegen die [[Alamannen]]. Julian zog ein Heer in der [[Civitas Vangionum]] (dem heutigen [[Worms]]) zusammen, um den anrückenden Germanen zu begegnen. Hier verweigerte Martinus die Teilnahme an der Schlacht mit dem Hinweis, er sei von nun an nicht mehr &amp;#039;&amp;#039;miles Caesaris&amp;#039;&amp;#039;, ein Soldat des römischen Kaisers, sondern &amp;#039;&amp;#039;[[Miles christianus|miles Christi]]&amp;#039;&amp;#039;, Soldat Christi, und bat um Entlassung aus dem Armeedienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zog sich als [[Einsiedler]] auf die Insel [[Gallinara]] bei [[Alassio]] zurück. Bald aber folgten ihm viele Anhänger, sodass er dieses Leben wieder aufgab. Er reiste zu seiner Mutter nach Pannonien, die er zum christlichen Glauben bekehrte. Anschließend begab er sich erneut nach Gallien. Dort errichtete er 361 in [[Ligugé]] das erste Kloster des Abendlandes, die [[Abtei Saint-Martin de Ligugé|Abtei de Ligugé]], die später ihm geweiht wurde. Im Jahre 375 errichtete er in der Nähe von Tours das [[Kloster Marmoutier (Tours)|Kloster Marmoutier – &amp;#039;&amp;#039;monasterium maius&amp;#039;&amp;#039;]]. Bald lernte er [[Liborius]], den Bischof von [[Le Mans]], kennen. Mit ihm verband ihn eine lebenslange Freundschaft, und er spendete dem sterbenden Liborius im Juni 397 das Sakrament der [[Krankensalbung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verkörperte als asketischer Mönch das spätantike Ideal eines Bischofs oder [[Presbyter|Priesters]]. Als Nothelfer und Wundertäter wurde Martin schnell in der gesamten [[Touraine]] bekannt. Im Jahr 370 oder 371 wurde er zum Bischof von Tours geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{RGG|5|858|859|Martin von Tours|[[Hanns Christof Brennecke]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er festigte die [[Christianisierung des Römischen Reiches|Christianisierung]] der Landbevölkerung durch die Zerstörung nicht-christlicher religiöser Stätten und die Errichtung von Kirchen und Klöstern, schreibt sein Biograph [[Sulpicius Severus]] in der &amp;#039;&amp;#039;Vita Sancti Martini:&amp;#039;&amp;#039; „Vor Martin gab es nur ganz wenige, eigentlich niemand, der in dieser Gegend den christlichen Glauben angenommen hatte. Durch seine Tugenden und sein Glaubensbeispiel ist der Glaube in einem solchen Maß gewachsen, dass es heute keinen Ort gibt, der nicht voll ist von Kirchen und Klöstern. Denn überall dort, wo er heidnische Kultstätten zerstörte, baute er Gotteshäuser und Klöster.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sulpicius Severus, &amp;#039;&amp;#039;Vita Sancti Martini&amp;#039;&amp;#039;, 13, 9; s.&amp;amp;nbsp;a. Manfred Clauss: &amp;#039;&amp;#039;Ein neuer Gott für die alte Welt. Die Geschichte des frühen Christentums&amp;#039;&amp;#039;, 2015, S.&amp;amp;nbsp;395.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Martin in [[Augusta Treverorum]] (heute [[Trier]]) weilte, klagten die Gegner des [[Häresie|häretischen]] Bischofs [[Priscillian]] von [[Ávila]] diesen in Trier bei Kaiser [[Magnus Maximus]] an. Auf Betreiben Martins beendete Maximus den Prozess, ließ ihn aber nach der Abreise Martins aus Trier wieder aufnehmen und Priscillian 385 zum Tode verurteilen. Als Martin von der Hinrichtung erfuhr, protestierte er bei Kaiser Maximus ebenso wie [[Ambrosius von Mailand]] und [[Siricius|Siricius von Rom]] scharf gegen dieses Vorgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Martin 386 nach Trier kam, um sich bei Maximus für zwei Anhänger des 383 getöteten Kaisers [[Gratian]] einzusetzen, verweigerte er den Bischöfen um [[Ithacius]], die die Verurteilung Priscillians betrieben oder gebilligt hatten, die [[Eucharistie|eucharistische]] Gemeinschaft. Auf Drohungen des Kaisers, sowohl mit der Verfolgung der priscillianischen Gruppen als auch rechtgläubiger, mit Martin verbundener asketischer Gruppen zu beginnen, ließ Martin sich bewegen, die eucharistische Gemeinschaft mit den beteiligten Bischöfen zumindest während der Bischofsweihe des Trierer Bischofs [[Felix von Trier|Felix]] wieder aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. November 397 (oder 11. November 402&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Kremer: Studien zum frühen Christentum in Niedergermanien. Diss Bonn 1993, S. 117–123. Zur Widersprüchlichkeit der Angaben von Gregor von Tours vgl. auch Margarete Weidemann: Kulturgeschichte der Merowingerzeit nach den Werken Gregors von Tours, Teil I. Mainz 1982, S. 197.&amp;lt;/ref&amp;gt;) starb Martin im Alter von 81 Jahren auf einer Visite in [[Candes-Saint-Martin|Candes]], einer Stadt seines [[Bistum]]s. Er wurde am 11. November in Tours unter großer Anteilnahme der Bevölkerung beigesetzt. Am Sterbebett wird ihm der Satz zugeschrieben: &amp;#039;&amp;#039;mortem non timeo, vivere autem non recuso&amp;#039;&amp;#039; (den Tod fürchte ich nicht, weiter zu leben lehne ich aber nicht ab).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hagiographische Überlieferung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:El Greco - San Martín y el mendigo.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Sankt Martin und der Bettler (El Greco)|Der heilige Martin und der Bettler]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br/&amp;gt;([[El Greco]], 1597/99, [[National Gallery of Art]], Washington D.C.)]]&lt;br /&gt;
Martins Biograph, [[Sulpicius Severus]], kannte ihn persönlich und begann die Niederschrift seiner &amp;#039;&amp;#039;Vita Sancti Martini&amp;#039;&amp;#039; bereits zu Lebzeiten Martins. Eine spätere &amp;#039;&amp;#039;Vita&amp;#039;&amp;#039; stammt von [[Paulinus von Périgueux]], niedergeschrieben etwa sechzig Jahre nach Martins Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sulpicius schreibt Martin Wundertätigkeit zu, beispielsweise Totenerweckungen, die Martin bewirkte, indem er sich über einen Verstorbenen legte und betete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Heinz |Titel=Bischof Martin von Tours und die Liturgie seiner Zeit |Sammelwerk=Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte |Verlag=J. Thorbecke |Datum=1999 |ISBN=978-3-7995-6368-0 |Seiten=65 |Online=https://www.google.com/books/edition/Rottenburger_Jahrbuch_f%C3%BCr_Kirchengeschi/2VAvAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=martin+tours+totenerweckung+katechumen*&amp;amp;dq=martin+tours+totenerweckung+katechumen*&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Überlieferung besagt, dass Martin im Jahr 371 in der Stadt Tours von den Einwohnern zum Bischof ernannt werden sollte. Martin, der sich des Amtes unwürdig empfand, habe sich in einem Gänsestall versteckt. Die aufgeregt schnatternden Gänse verrieten aber seine Anwesenheit, und er musste das Bischofsamt annehmen. Davon leite sich auch der Brauch ab, am Fest des Heiligen eine [[Martinstag|Martinsgans]] zuzubereiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sartori |Titel=Martinsgans |Sammelwerk=Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens |Verlag=De Gruyter |Datum=1932-12-31 |ISBN=978-3-11-172968-8 |DOI=10.1515/9783111729688-005 |Seiten=739–936 |Online=https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783111729688-005/html |Abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legende der Martinsmesse, die beispielsweise im Klarenaltar des [[Kölner Dom]]s dargestellt ist, besagt, dass Martin, nachdem er seinen Rock einem Armen gab und der für ihn auf dem Markt neu gekaufte zu kurze Ärmel hatte, von [[Engel]]n während der Messe prächtig gekleidet wurde und ein Lichtstrahl vom Himmel auf ihn herabkam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Alte und neue Kunst. Wiener Kunstwissenschaftliche Blätter |Datum=1954 |Online=https://www.google.com/books/edition/Alte_und_neue_Kunst/h2PrAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=0&amp;amp;bsq=Martinsmesse |Abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verehrung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bassenheimer Reiter (2009-10-19 Sp).JPG|miniatur|Der [[Bassenheimer Reiter]], eine Martinsdarstellung des [[Naumburger Meister]]s, ursprünglich am [[Lettner|Westlettner]] des [[Mainzer Dom]]s St. Martin, um 1240]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Basler Munster Martinsturm.JPG|miniatur|St. Martin am Martinsturm des [[Basler Münster]]s, 1340]]&lt;br /&gt;
[[Sulpicius Severus]], ein Weggefährte Martins, verfasste um 395 die maßgebliche [[Vita]] über den Heiligen, welche erstmals 1466 ins Deutsche übersetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sulpicius Severus]]: &amp;#039;&amp;#039;Vita Sancti Martini&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Das Leben des Heiligen Martin.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von Gerlinde Huber-Rebenich. Reclam, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-15-018780-7; Werner Williams-Krapp: &amp;#039;&amp;#039;Martin von Tours. Deutsche Prosalegenden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Verfasserlexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Band 6, Sp. 157 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Lebensbeschreibung diente im [[Frühmittelalter]] im Bereich der fränkischen Reichskirche und darüber hinaus auch in der Westkirche als eine Vorlage für Heiligenviten. Dies ist dem Umstand zu verdanken, dass Martin eines natürlichen Todes starb, also kein [[Märtyrer]], sondern ein [[Bekenner]] war, und seine Lebensbeschreibung ein Beispiel für ein vorbildhaftes Leben gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Martinskult ist erstmals um 400 in [[Ligugé]] dokumentiert. Etwa gleichzeitig beginnt auch die Ikonographie des Heiligen mit dem Martinszyklus im Kloster Primuliacum. Nach 450 wurde Martins Grab, und hier besonders sein Mantel (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;cappa&amp;#039;&amp;#039;), zum Pilgerziel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Förderer der frühmittelalterlichen Martinsverehrung war [[Gregor von Tours]], Nachfolger auf dem Bischofssitz von Tours. Er verfasste &amp;#039;&amp;#039;vier Bücher über die Wunder des heiligen Martin&amp;#039;&amp;#039; und schildert auch in seiner Geschichte des Frankenreiches die Biographie des Heiligen. Der Frankenkönig [[Chlodwig I.|Chlodwig]] erhob Martin zum Reichsheiligen der [[Fränkisches Reich|fränkisch]]-[[Merowinger|merowingischen]] Könige; Martins Mantel wurde zur Reichsreliquie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Aufbewahrt wurde sie häufig in kleineren, als Kirchenraum dienenden Räumlichkeiten, die danach auch als „[[Kapelle (Kirchenbau)|Kapellen]]“ bezeichnet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Albert K. Hömberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Westfälische Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Mehren &amp;amp; Hobbeling, Münster 1967, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die die Cappa begleitenden Geistlichen, die [[Kaplan|Kapellane]], nahmen, da sie lesen und schreiben konnten, neben ihren seelsorgerischen Pflichten auch das Amt der Hof- und Urkundenschreiber wahr. Daraus erklärt sich auch der Name [[Hofkapelle (Amt)|Hofkapelle]] für die königliche Kanzlei des Frankenreiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Grabstätte des Heiligen im Zuge der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] verwüstet worden war, erfuhr die Martinsverehrung im Frankreich des 19. Jahrhunderts eine neue Blüte, die vor allem durch antirepublikanische Strömungen im Katholizismus dieser Zeit geprägt waren. [[Joseph Hippolyte Guibert]], Bischof von Tours (1857–1871), förderte die Verehrung des Heiligen und beauftragte 1860, nachdem bei Bauarbeiten die Grablege des Heiligen wiederentdeckt worden war, den Architekten [[Victor Laloux]] mit dem Bau einer neuen Basilika an dieser Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin ist der [[Schutzpatron]] [[Frankreich]]s und der [[Slowakei]]. Er wird als Landespatron des [[Burgenland]]es und als Patron der Stadt [[Mainz]], des [[Eichsfeld]]s sowie als [[Patrozinium|Patron]] des [[Mainzer Dom]]s verehrt. Ebenso ziert er das Wappen vieler Orte. Er ist zudem Namensgeber und Schutzpatron des St.-Martin-Ordens,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=M. Wehrmann |url=http://www.sanktmartinorden.de/page10.php |titel=Der Namenspatron: St. Martin v. Tours |hrsg=St.-Martin-Orden |datum=2013-02-12 |archiv-url=https://archive.today/20130212011125/http://www.sanktmartinorden.de/page10.php |archiv-datum=2013-02-12 |zugriff=2017-09-04 |kommentar=Der Text beruht zum Teil auf diesem Wikipedia-Artikel. Der Autor arbeitet auch in der Wikipedia mit.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; einer international tätigen Hilfsorganisation. Auf ihn beruft sich auch die [[Priestergemeinschaft Sankt Martin]], die 1976 in [[Genua]] als Zusammenschluss katholischer Priester gegründet worden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.communautesaintmartin.org/de/home-2/ |titel=Gemeinschaft Sankt Martin |sprache=de-DE |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Vita ist der heilige Martin [[Schutzheiliger]] der [[Reise]]nden und der [[Armut|Armen]] und [[Bettler]] sowie der [[Reiten|Reiter]], im weiteren Sinne auch der [[Flüchtling]]e, [[Gefangener|Gefangenen]], [[Abstinenz]]ler und der Soldaten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Schallenhofer: [http://www.kirchenweb.at/schutzpatrone/ &amp;#039;&amp;#039;Schutzheilige Schutzpatrone Nothelfer – Lexikon&amp;#039;&amp;#039;.] kirchenweb.at, 10. Dezember 2010, abgerufen am 4. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 480 legte [[Perpetuus]], der dritte Nachfolger Martins als Bischof von Tours, den [[Martinstag|Gedenktag des hl. Martin]] auf den Tag seiner Beisetzung, den 11. November. Am folgenden Tag begann der Advent, der wie die [[Fastenzeit]] 40 Tage dauerte. Damit war für die adventliche Buß- und Fastenzeit, die fortan auch Martinsquadragese genannt wurde, ein einprägsamer Beginn gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Kirchhoff (Religionspädagoge)|Hermann Kirchhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Christliches Brauchtum. Feste und Bräuche im Jahreskreis&amp;#039;&amp;#039;. Kösel, München 1995, ISBN 3-466-36416-7, S.&amp;amp;nbsp;18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baugeschichte von Kirche und Kloster ===&lt;br /&gt;
Eine kurzgefasste Baugeschichte gibt Sedlmayr.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Sedlmayr]]: &amp;#039;&amp;#039;Saint-Martin de Tours im elften Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; München 1970, 40 S., ill., 12 Tafeln (&amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen, Bayerische Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse, neue Folge&amp;#039;&amp;#039;, 69).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erwähnt die erste Kapelle über dem Grab Martins (um 400), die erste Kirche um 470, den Besuch Chlodwigs am Grab bei seinem Übergang zum Christentum 498, worauf die Kirche zum Nationalheiligtum der Franken wurde. Im 8. Jh. wurde das Kloster benediktinisch, und am Anfang des 9. Jh. ein weltliches Stift. Hier blühte das Skriptorium von [[Alkuin]], wo die [[Alkuin-Bibeln]] bis zu den Normanneneinfällen um 850 hergestellt wurden. Um 997 bis 1003 wurde eine neue Kirche erbaut (Tours III) und 1014 geweiht, umgebaut zu Tours IV von 1050 bis um 1100 und zu einer frühgotischen Kirche um 1175 (Tours V). In der Revolution wurde das Kloster 1793 nationalisiert und die Kirche als Militärstall gebraucht. Sie stürzte 1797 zum Teil ein und wurde um 1800 abgebrochen. Von 1887 bis 1922 entstand ein wesentlich kleinerer Neubau im neoromanischen Stil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namenstag ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tombeau de Saint-Martin de Tours.jpg|mini|Grab in [[Saint-Martin de Tours]]]]&lt;br /&gt;
Der [[Gedenktag]] des Heiligen fällt auf den 11. November ([[Martinstag]]), den Tag der Grablegung des hl. Martin. Zahlreiche [[Liste der Bauernregeln#11. November: St. Martin|Bauernregeln]] für diesen auch als Glückstag&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Hiller: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Aberglaubens.&amp;#039;&amp;#039; Süddeutscher Verlag, München 1986, ISBN 978-3-7991-6332-3, S.&amp;amp;nbsp;80.&amp;lt;/ref&amp;gt; geltenden Kalendertag, der nach dem [[Julianischer Kalender|Julianischen Kalender]] auf den Winteranfang am 10. November folgt, treffen Aussagen über die Witterungssituation des kommenden Winters:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Hat Martini einen weißen Bart, wird der Winter lang und hart.“&lt;br /&gt;
* „Wenn an Martini Nebel sind, wird der Winter meist gelind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den mittelalterlichen [[Freipfennig]]en setzte man den hl. Martin als [[notabene]] (= wohlgemerkt oder merke wohl) als Hinweis für die rechtzeitige Bezahlung des Freizinses auf die Münze: Sein Namenstag war der Beginn der Zahlungsfrist.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Christoph Schmieder: Handwörterbuch der gesammten Münzkunde. (1811), S. 183&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brauchtum ===&lt;br /&gt;
Der [[Martinstag]] wird in vielen Gebieten mit Umzügen und anderem Brauchtum begangen. Da Martins Leichnam in einer [[Lichterprozession]] mit einem Boot nach Tours überführt wurde, feiern vor allem die Kindergärten ein „Laternenfest“ mit [[Laternelaufen]]. In [[Köln]] etwa gibt es im Jahr 2024 über 70 Martinszüge vor allem an Grundschulen und Kindertagesstätten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.koeln.de/leben/ll/martinszuege-koeln-termine/martinszuege-koeln-muelheim/ |titel=Martinszüge in Köln-Mülheim {{!}} koeln.de |sprache=de |abruf=2024-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Deutschschweiz ist dieser Brauch als „[[Räbenlicht|Räbeliechtli-Umzug]]“ bekannt.  In vielen Regionen Deutschlands gehen Kinder dem [[Heischebrauch]] des [[Martinssingen]]s nach. Im Osten [[Österreich]]s und den benachbarten Teilen [[Ungarn]]s und der [[Slowakei]] sowie in Südschweden wird am 11.&amp;amp;nbsp;November traditionell die [[Martinstag#Martinsgans|Martinsgans]] als Festspeise verzehrt. In Mittelfranken (Nürnberg und Umgebung) stellen Kinder am Vorabend Stiefel vor die Türe, die am Morgen mit Süßigkeiten gefüllt sind. In Ostschwaben (Bayern) und Augsburg war früher der &amp;#039;&amp;#039;Nussmärtl&amp;#039;&amp;#039; bekannt – an St.&amp;amp;nbsp;Martin wurden die Kinder mit Nüssen und Äpfeln beschenkt. In manchen Orten kommt der „[[Pelzmärtel|Belzermäddl]]“ (in der Regel auf Bestellung der Eltern) auch in die Häuser, um Tadel und Lob über das Verhalten der Kinder auszusprechen und die Geschenke mitzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Martinstag mit kirchlichen Festen und Umzügen verbunden war, war er in vielen Gegenden des Rheinlandes als [[Kirchweih#Traditionen|Kirchmesstag]] ein Tag von ökonomischer Bedeutung: Anfang November war das bäuerliche Wirtschaftsjahr endgültig zu Ende,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.agrarheute.com/martinstag-zahltag |titel=Martinstag als Zahltag |werk=agrarheute.com |hrsg=Deutscher Landwirtschaftsverlag GmbH |datum=2006-11-07 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141220091119/http://www.agrarheute.com/martinstag-zahltag |archiv-datum=2014-12-20 |zugriff=2017-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Pachten und Zinsen wurden ausgezahlt und Verträge abgeschlossen, erneuert oder aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.weihnachtszeiten.de/aktuell/?p=648 |titel=Brauchtum zu St. Martin |hrsg=WeihnachtsZeiten |datum=2014 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150402141405/http://www.weihnachtszeiten.de/aktuell/?p=648 |archiv-datum=2015-04-02 |abruf=2017-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche alte Urkunden bestimmen oft den Martinstag als Ziel- und Zahltag, das „[[Geschäftsjahr]]“ dauerte sozusagen von St. Martin zu St. Martin.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Karl von Fichard|Johann Carl von Fichard]]: [http://books.google.co.id/books?id=vE1AAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA369&amp;amp;lpg=PA369&amp;amp;dq=Vertrag+Martinstag&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=XcJj479A3D&amp;amp;sig=nCxAaaLcQA796nBxGWXFrJxXBkQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=FlqgUOjTJoLtrQeN_IDoDg&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Frankfurtisches Archiv fur Altere Deutsche Litteratur und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;.] Gebhard und Körber, Frankfurt, 1811, S.&amp;amp;nbsp;369 (Beispiel eines Schuldvertrages von 1380, zahlbar zu St. Martin; Ansicht via Google Books).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In evangelischen Gebieten verbindet sich der Martinsbrauch auch mit dem Gedenken an [[Martin Luther]], der am 11.&amp;amp;nbsp;November getauft wurde, etwa bei der Martinsfeier in [[Erfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Attribute ===&lt;br /&gt;
Martin wird entweder als römischer Soldat auf dem Pferd dargestellt, während er seinen Schultermantel teilt, oder er wird als Bischof mit den [[Ikonografische Heiligenattribute|ikonografischen Attributen]] [[Rad]] oder [[Gans|Gänse]] abgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 St Martin Mainz.JPG|Edelstahlskulptur in der [[Mainzer Altstadt]]&lt;br /&gt;
 Statue des St. Martin - von Nordwesten - katholische Kirche St. Martin (Waldsee).JPG|St. Martin von Tours mit der Gans (sein Attribut) in [[Waldsee (Pfalz)]]&lt;br /&gt;
 Erzbistum Mainz, Johann Adam von Bicken, Bettlertaler von 1602, Rückseite, Münzkabinett Berlin.PNG|[[Bettlertaler]] von 1602, Erzbistum Mainz. Szene der Mantelteilung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraldik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:CHE Flims COA.svg|mini|Ortswappen von [[Flims]]|203x203px]]&lt;br /&gt;
Im [[Wappen]] ist Martin von Tours eine [[gemeine Figur]]. Er ist einer der Heiligen, der in der [[Heraldik]] für die [[Religion (Heraldik)|Religion]] in der Wappenkunst steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Darstellung erfolgt als Reiter, mit Schwert einen Mantel zerteilend, vor ihm kniend der Bittende. Ein [[Heiligenschein]] um den Kopf erhöht die Wertigkeit des Reiters, wurde jedoch in Gebieten der [[Reformation]] häufig weggelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Martin als Patron des [[Bistum Mainz|Bistums Mainz]] gilt, finden sich auf dem Gebiet des Bistums und ehemaligen Erzbistums in [[Rheinland-Pfalz]] und [[Hessen]] gehäuft Orte mit Martinsdarstellungen im Wappen.&lt;br /&gt;
Eine Auswahl von Wappen, in denen er dargestellt wird, befindet sich in der [[Liste der Wappen mit Martin von Tours]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Religion (Heraldik)#Galerie Heilige|titel1=Galerie Heiliger in Wappen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturweg des Europarats ===&lt;br /&gt;
[[Datei:CHE Zillis-Reischen COA.svg|mini|201x201px|Ortswappen von [[Zillis]].]]&lt;br /&gt;
Der [[Martinusweg]] ist seit 2005 ein Teil des [[Kulturroute des Europarats|Kulturweges des Europarats]] und so dem Andenken des Heiligen gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://culture-routes.net/routes/the-saint-martin-of-tours-route |wayback=20170712182659 |text=&amp;#039;&amp;#039;The Saint Martin of Tours Route&amp;#039;&amp;#039;.    }} European Institute of Cultural Routes / Cultural Routes of the [[Europarat|Council of Europe]], 8. Februar 2016, abgerufen am 4. September 2017 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Banknote ===&lt;br /&gt;
St. Martin ist auf der [[Schweizer Franken#Fünfte Serie von 1956|100-Schweizer-Franken-Banknote von 1956 (fünfte Serie; Rückseite)]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsnamen und Patrozinien ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Martinsklöstern|Martinskirche}}&lt;br /&gt;
* [[Sankt Martin]]&lt;br /&gt;
* [[Saint-Martin]], Saint Martin (französisch, englisch)&lt;br /&gt;
* [[La Fontaine-Saint-Martin]] (französisch)&lt;br /&gt;
* [[Fontaines-Saint-Martin]] (französisch)&lt;br /&gt;
* [[San Martino]] (italienisch)&lt;br /&gt;
* [[Sint Maarten (Begriffsklärung)|Sint Maarten]] (niederländisch)&lt;br /&gt;
* [[Sveti Martin]] (kroatisch)&lt;br /&gt;
* Szent Márton (ungarisch)&lt;br /&gt;
* [[Priestergemeinschaft Sankt Martin]]&lt;br /&gt;
* [[Martinskirche]], [[Martinsdom]]&lt;br /&gt;
* [[Martinsschule]]&lt;br /&gt;
* Martinsdorf, Gemeinde [[Gaweinstal]] (Österreich)&lt;br /&gt;
* [[Mattersburg]] im Burgenland, Österreich (auf Ungarisch Nagymarton)&lt;br /&gt;
* [[Martinstein]] (Rheinland-Pfalz, Deutschland)&lt;br /&gt;
* [[Mertesdorf]] (Rheinland-Pfalz, Deutschland)&lt;br /&gt;
* [[Merten (Bornheim)]]&lt;br /&gt;
* [[Diözese Rottenburg-Stuttgart]] und [[Rottenburg am Neckar|Rottenburger]] Dom St. Martin&lt;br /&gt;
* [[Martinusweg|Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart]]&lt;br /&gt;
* [[Marttila]] (finnisch)&lt;br /&gt;
* [[Martin (Slowakei)|Martin]] (slowakisch)&lt;br /&gt;
* Martinov, Stadt [[Ostrava]] (tschechisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Lexikonartikel ===&lt;br /&gt;
* {{RGA|19|365|369|Martin von Tours|[[Martin Heinzelmann]]}}&lt;br /&gt;
* {{LexMA|6|344|345|Martin von Tours, Bischof († 397)|[[Dieter von der Nahmer]]}}&lt;br /&gt;
* {{RGG|5|858|859|Martin von Tours|[[Hanns Christof Brennecke]]}}&lt;br /&gt;
* {{TRE|22|194|196|Martin von Tours (316/317[336?]–397)|Luce Pietri}}&lt;br /&gt;
* {{LThK|Jacques Fontaine|Martin, hl.|3|6|1427–1428}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL | url=http://www.bautz.de/bbkl/m/martinus_v_t.shtml|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629174103/http://www.bautz.de/bbkl/m/martinus_v_t.shtml |archivedate=2007-06-29 |band=5|spalten=949-955|autor=Adriaan Breukelaar|artikel=Martinus von Tours}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biografien ===&lt;br /&gt;
* [[Andreas Drouve]]: &amp;#039;&amp;#039;Der heilige Martin. Patron der Armen – Vorbild der Nächstenliebe&amp;#039;&amp;#039;. Lahn-Verlag, Kevelaer 2011, ISBN 978-3-8367-0770-1.&lt;br /&gt;
* Joachim Drumm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Martin von Tours. Der Lebensbericht von Sulpicius Severus&amp;#039;&amp;#039;, Ostfildern 1997.&lt;br /&gt;
* Jacques Fontaine: &amp;#039;&amp;#039;Vérité et fiction dans la chronologie de la Vita Martini&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Studia Anselmiana&amp;#039;&amp;#039; 1961, S.&amp;amp;nbsp;189–236.&lt;br /&gt;
* Martin Happ: &amp;#039;&amp;#039;Alte und neue Bilder vom Heiligen Martin. Brauchtum und Gebrauch seit dem 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Köln 2006, ISBN 3-412-05706-1.&lt;br /&gt;
* Roman Mensing: &amp;#039;&amp;#039;Martin von Tours&amp;#039;&amp;#039;. Patmos, Düsseldorf 2004, ISBN 3-491-70380-8.&lt;br /&gt;
* [[Régine Pernoud]]: &amp;#039;&amp;#039;Martin von Tours. Einer, der wußte, was recht ist – Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg 1997 (übersetzt von [[Bernardin Schellenberger]] aus Original: &amp;#039;&amp;#039;Rencontre.&amp;#039;&amp;#039; Bayard &amp;amp; Centurion, Paris 1996).&lt;br /&gt;
* Judith Rosen: &amp;#039;&amp;#039;Martin von Tours. Der barmherzige Heilige&amp;#039;&amp;#039;. Philipp von Zabern, Darmstadt 2016, ISBN 978-3-8053-5024-2.&lt;br /&gt;
* Clare Stancliffe: &amp;#039;&amp;#039;St. Martin and his hagiographer. History and miracle in Sulpicius Severus&amp;#039;&amp;#039;, Oxford 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Martin of Tours|Martin von Tours}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118578308}}&lt;br /&gt;
* Sulpicius Severus: [https://bkv.unifr.ch/de/works/cpl-475/versions/leben-des-heiligen-bekennerbischofs-martinus-von-tours-bkv/divisions/2 &amp;#039;&amp;#039;Leben des hl.Bekennerbischofs Martinus von Tours (Vita sancti Martini)&amp;#039;&amp;#039;] in der [[Bibliothek der Kirchenväter]]&lt;br /&gt;
* [[Philipp Filtzinger]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://archive.today/20150103200557/http://homepages.uni-tuebingen.de/peter.rempis/aalen/sqhm/martinus-neu.html Martinus – Soldat und Christ].&amp;#039;&amp;#039; Universität Tübingen, 2015&lt;br /&gt;
* [http://www.martin-von-tours.de/ Martin-Seite für Kinder] vom [[Bonifatiuswerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Litorius (Bischof)|Litorius]]|NACHFOLGER=[[Brictius von Tours|Brictius]]|AMT=[[Liste der Erzbischöfe von Tours|Bischof von Tours]]|ZEIT=371–397}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118578308|LCCN=n/50/80635|VIAF=73825464}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Martin #Tours}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martin von Tours| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Tours]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (4. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des evangelischen Namenkalenders]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof (4. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bekenner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gallische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinschaft Sankt Martin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 4. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 397]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärheiliger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Martin von Tours&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=dritter Bischof von Tours&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=316 oder 317&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Savaria]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. November 397&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Candes bei [[Tours]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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