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	<title>Marmorierte Forelle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Marmorierte_Forelle&amp;diff=13279&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Meloe: /* Weblinks */ tote weblinks gelöscht</title>
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		<updated>2025-01-09T13:31:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; tote weblinks gelöscht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name = Marmorierte Forelle&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName = Salmo marmoratus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor = ([[Georges Cuvier|Cuvier]], 1829)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName = Salmo&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name = Lachsfische&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName = Salmonidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name = Lachsartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_LinkName = Lachsfische&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName = Salmoniformes&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName = Euteleosteomorpha&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang = Kohorte&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName = Clupeocephala&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang = Überkohorte&lt;br /&gt;
| Bild = Pure Salmo Marmoratus.jpg&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name = &lt;br /&gt;
| Taxon5_Name = &lt;br /&gt;
| Taxon6_Name = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Areale salmo marmo.png|mini|Verbreitungsgebiet der Marmorierten Forelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marmorierte Forelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marmorataforelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Salmo marmoratus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine im Süßwasser lebende, großwüchsige [[Forelle]] (&amp;#039;&amp;#039;Salmo&amp;#039;&amp;#039;). Sie gehört zur Familie der Lachsfische ([[Salmonidae]]). Sie kommt in großen Fließgewässern und Nebenflüssen vor, die in die nördliche [[Adriatisches Meer|Adria]] entwässern. Aufgrund ihrer namensgebenden Musterung ist sie von anderen Forellenarten unterscheidbar. Die Marmorierte Forelle kann über 10 Jahre alt werden und eine Körperlänge von 1,20 Meter erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Kottelat, J. Freyhof |Titel=Handbook of European freshwater fishes |Verlag=Publications Kottelat |Ort=Switzerland |Datum=2007 |Seiten=646}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das größte, tot aufgefundene weibliche Exemplar wog 24&amp;amp;nbsp;kg&amp;lt;ref&amp;gt;L. Pintar: &amp;#039;&amp;#039;Najtežja soška postrv je končala pod peskom.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ribič.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 50, Nr. 1/2, 1991, {{ZDB|419429-9}}, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;, jedoch gibt es Berichte über Fänge bis 30&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref&amp;gt;Meta Povž, Dusan Jesensek, Patrick Berrebi, Alain J. Crivelli: &amp;#039;&amp;#039;The marble trout, Salmo trutta marmoratus, Cuvier 1817. In the Soca River basin, Slovenia.&amp;#039;&amp;#039; Tour du Valat, Arles 1996, ISBN 2-910368-16-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Morphologie ==&lt;br /&gt;
Die Marmorierte Forelle besitzt einen torpedoförmigen Körper der seitlich abgeflacht ist und somit der Strömung nur wenig Angriffsfläche bildet. Sie trägt starke Flossen, wobei die Schwanzflosse nicht eingebuchtet ist. Sie trägt kleine Schuppen. Das Farbspektrum reicht von grau, grün bis braun und ist vom jeweiligen Gewässer abhängig. Erst im Alter von circa zwei Jahren wird die Marmorierung deutlich sichtbar. Die Musterung überzieht den gesamten Körper, außer die Flossen. Durch das Fehlen der roten Punkte kann man die marmorierte Forelle von der Bachforelle und [[Hybride|Hybridformen]] unterscheiden. Ihr Kopf wirkt bullig und die Maulspalte reicht bis hinter das Auge. Sowohl Mund als auch Zunge sind mit kräftigen Zähnen besetzt, was auf eine räuberische Lebensweise hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Das natürliche [[Verbreitungsgebiet]] der Marmorierten Forelle beschränkt sich auf einige Zuflüsse der [[Adriatisches Meer|Adria]]. Es reicht von [[Kroatien]] über [[Slowenien]] bis nach [[Norditalien]]. Typische Gewässer, in denen die Marmorierte Forelle vorkommt, sind die [[Isonzo|Soča]] und die [[Rižana (Fluss)|Rižana]] in Slowenien sowie die [[Passer (Fluss)|Passer]] und die [[Etsch]] in [[Südtirol]]. Durch [[Viehbesatz#Aquakultur und Jagdwesen|Besatz]] und [[Wanderfisch|Laichwanderung]] kann man die Marmorierte Forelle teilweise sogar in Gebirgsbächen antreffen. Mit zunehmender Größe sucht sie jedoch tiefe Flussabschnitte auf, in denen ihr tiefe Rinnen und [[Gumpe]]n den nötigen Schutz bieten. Sie bevorzugt kühle, sauerstoffreiche Gewässer, in denen die Temperaturen im Sommer nicht über 15&amp;amp;nbsp;°C steigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Povz |Titel=Status of the freshwater fishes in the Adriatic catchment of Slovenia |Auflage=72 |Verlag=Biol. Conserv. |Datum=1995 |Seiten=171–177}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Bodengrund müssen kiesige Gewässerabschnitte vorhanden sein, die ein geeignetes [[Laichbett]] bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Die weiblichen Tiere sind in der Regel nach etwa vier Jahren geschlechtsreif, die Männchen ein Jahr früher. Zu Beginn der [[Laichzeit]], die von Ende Oktober bis Dezember dauert, wandern die Marmorierten Forellen flussaufwärts zu ihren Laichplätzen. Dabei bilden die [[Milchner]] typische Laichmerkmale aus, wie eine intensive Färbung und die Bildung eines [[Laichhaken]]s. Sind die Fische an einer geeigneten Stelle angelangt, beginnt der [[Rogen|Rogner]] eine Laichgrube auszuschlagen. Dabei wird mit der Schwanzflosse und dem Schwanzstiel solange auf den Kies geklopft, bis sich das kleinere [[Substrat (Ökologie)|Substrat]] dahinter aufhäuft. An der Klopfstelle entsteht eine Grube, in der eine geringere Strömung als in der Umgebung ist. Das zu dieser Zeit [[Revier (Tier)|territoriale]] Männchen verteidigt das laichreife Weibchen vor [[Konkurrenz (Ökologie)|Konkurrenten]], somit kommt meist das stärkste Tier zum Zug. Nachdem die Eier in einem Kiesbett mit einer Tiefe von 0,6 bis 0,8 Metern abgelegt worden sind, werden sie vom Milchner befruchtet und vom Rogner mit Kies bedeckt. Die Eianzahl beträgt im Durchschnitt 1.500 bis 2.000 pro Kilogramm Körpergewicht und kann auf mehrere [[Laichgrube]]n aufgeteilt werden. Danach lassen sich die Forellen wieder flussabwärts treiben und suchen ihre alten Standplätze auf. Früher wanderten große Marmorierte Forellen bis ins [[Brackwasser]] zurück, wo sie sich mehrere Monate zur Nahrungsaufnahme aufhielten. Aufgrund von Verbauung sind die Wanderrouten heute blockiert und ein Größenrückgang wird beobachtet. Die Brut schlüpft nach 45 Tagen. Nach 59 bis 63 Tagen ernähren sich die Jungfische von einer Vielfalt von wirbellosen Tieren. Die erwachsenen Fische sind Fischfresser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
Das Nahrungsspektrum der Marmorierten Forelle richtet sich nach ihrem Alter, ihrer Größe und dem jeweiligen Lebensraum. Jungfische nehmen meist vorbeitreibende Nahrung, wie [[Makrozoobenthos]] auf. Zu ihnen zählen vor allem [[Steinfliege]]n-, [[Köcherfliege]]n- und [[Eintagsfliegen]]larven. In den warmen Jahreszeiten werden auch deren [[Imago (Zoologie)|Imagines]] an der Oberfläche genommen. Mit zunehmender Größe steigt der Proteinbedarf der Marmorierten Forelle und sie wird deutlich räuberischer. Die kleinwüchsige [[Mühlkoppe]] oder Groppe ist in vielen Gewässern die Hauptbeute, aber auch [[Kannibalismus]] wird häufig beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
Die Marmorierte Forelle wird von der IUCN als „vom Aussterben bedroht“ im Hauptverbreitungsgebiet in Norditalien geführt und als „nicht gefährdet“ im gesamten Verbreitungsgebiet. Zu den Gefährdungsursachen zählen:&lt;br /&gt;
* Die Hybridisierung mit der [[Bachforelle]]: In vielen Gewässern kommen nur noch ausschließlich Hybriden vor, die man anhand der Marmorierung in Kombination mit den klar abgegrenzten roten Punkten erkennt.&lt;br /&gt;
* Starke Verbauung: Uferbegradigung und Kanalisierung der Flussläufe zerstören in vielen Fällen Unterstände und führen zum [[Habitatverlust]].&lt;br /&gt;
* Steigender Energiedruck: Durch den massiven Ausbau der Wasserkraft in den letzten Jahrzehnten entstehen gleich mehrere Probleme für die marmorierte Forelle und andere Flussbewohner. Zum einen fehlt das Wasser, das sich zwischen Aus- und Wiedereinleitung nicht im Fluss befindet. Des Weiteren stellen Anstauungen eine ökologische Barriere dar, die von den Wanderfischen auch mit Hilfe von [[Fischtreppe]]n nur schwer überwunden werden. Periodisch durchgeführte Stauraumspülungen führen zu [[Fischsterben]] und Laichplatzverschlammungen.&lt;br /&gt;
* Steigende Befischungsintensität.&lt;br /&gt;
* Übermäßiger Besatz von [[Allochthone Art|allochthonen]] Fischarten, wie der [[Regenbogenforelle]] und dem [[Bachsaibling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marmorierte Forelle wird von der [[Europäische Union|Europäischen Union]] im Anhang II der [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Richtlinie]] geführt und gilt damit als Art von gemeinschaftlichem Interesse, für deren Erhaltung von den Mitgliedsstaaten besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Marmorierte Forelle – Königin unter Südtirols Fischen&amp;#039;&amp;#039;. Landesfischereiverband Südtirol, 2008.&lt;br /&gt;
* JL Bagliniere, G Maisse: &amp;#039;&amp;#039;Biology and Ecology of Brown Sea Trout&amp;#039;&amp;#039;. Springer Verlag, Berlin 2007, ISBN 1-85233-117-8.&lt;br /&gt;
* R. Gerstmeier, T. Romig: &amp;#039;&amp;#039;Die Süßwasserfische Europas&amp;#039;&amp;#039;. Kosmos Verlag, 1998, ISBN 3-440-07068-9.&lt;br /&gt;
* [[Maurice Kottelat]]: &amp;#039;&amp;#039;European Freshwater fishes. An heuristic checklist of the freshwater fishes of Europe (exclusive of former USSR), with an introduction for non-systematists and comments on nomenclature and conservation&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Biologia.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 52, Supplement 5, {{ISSN|1335-6380}}). Slovac Academic Press, Bratislava 1997.&lt;br /&gt;
* Maurice Kottelat, [[Jörg Freyhof]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbook of European Freshwater Fishes.&amp;#039;&amp;#039; Kottelat, Cornol 2007, ISBN 978-2-8399-0298-4.&lt;br /&gt;
* http://www.iucn.it/scheda.php?id=-788860032&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Salmo marmoratus|Marmorierte Forelle (&amp;#039;&amp;#039;Salmo marmoratus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{Fishbase|g=Salmo|s=marmoratus}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fischereiverband.it/webseite/index.asp?menupunkt=628 Fischereiverband Südtirol], abgerufen am 18. April 2013.&lt;br /&gt;
* [{{IUCN|ID=19859|ScientificName=Salmo marmoratus|PureURL=yes}} IUCN Red List], abgerufen am 18. April 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Fisch des Jahres in der Schweiz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lachsfische]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Isonzo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Arten (Anhang II)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meloe</name></author>
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