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	<title>Markus Wolf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;Boonekamp: Gedenkstätte_der_Sozialisten#Gräberanlage_Pergolenweg</title>
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		<updated>2025-09-02T17:00:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gedenkstätte_der_Sozialisten#Gräberanlage_Pergolenweg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1989-1208-420, Markus Wolf.jpg|mini|Markus Wolf (1989)[[Datei:Markus Wolf Unterschrift.svg|rahmenlos|zentriert|klasse=skin-invert-image|Unterschrift Markus Wolf, 1995]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Markus Johannes „Mischa“ Wolf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Januar]] [[1923]] in [[Hechingen]], [[Hohenzollernsche Lande|Hohenzollern]]; † [[9. November]] [[2006]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Leiter des Auslandsnachrichtendienstes der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Er leitete von 1952 bis 1986 die [[Hauptverwaltung A]] (HVA), den Auslandsnachrichtendienst im [[Ministerium für Staatssicherheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== 1923 bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Wolfs Vater war der Arzt und Schriftsteller [[Friedrich Wolf]] (1888–1953), der aus einer religiösen [[Geschichte der Juden in Deutschland|jüdischen]] Familie aus [[Neuwied]] im Rheinland stammte&amp;lt;ref&amp;gt;Simon Erlanger: [http://www.hagalil.com/schweiz/rundschau/inhalt/wolf.htm &amp;#039;&amp;#039;Ex-DDR-Spionagechef Markus Wolf Verhältnis zum Judentum: Die Wurzeln sind immer präsent.&amp;#039;&amp;#039;] [[Jüdische Rundschau]], Basel, 30. Oktober 1997&amp;lt;/ref&amp;gt; und aktiver [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunist]] war. Wolfs Mutter war die Kindergärtnerin [[Else Wolf]], geborene Dreibholz (1898–1973). Markus Wolfs Bruder war der [[Regisseur|Filmregisseur]] [[Konrad Wolf]] (1925–1982). Die Familie lebte in [[Stuttgart]], bis sie nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialisten]] 1933 zunächst in die [[Schweiz]] emigrierte, danach nach [[Dritte Französische Republik|Frankreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Dieter Schütt: &amp;#039;&amp;#039;Markus Wolf. Letzte Gespräche.&amp;#039;&amp;#039; Das Neue Berlin, 2007, S. 79–90.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1934 in die [[Sowjetunion]]. Sie überlebten dort (anders als viele andere Kommunisten, die ebenfalls in die Sowjetunion geflohen waren) die Zeit des [[Großer Terror (Sowjetunion)|Großen Terrors]] (Herbst 1936 bis Ende 1938). Die Familie lebte in Moskau in einem Haus in der Nischni-Kislowski-Gasse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-13491270&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13491270 |Titel=„Irgendwie zu bereuen hat jeder“ |Autor=Hans-Joachim Noack |Jahr=1991 |Nr=37 |Datum=1991-09-09 |Seiten=30-34}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden Brüder besuchten die [[Karl-Liebknecht-Schule (Moskau)|Karl-Liebknecht-Schule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1940 bis 1942 besuchte Markus Wolf die [[Moskauer Staatliches Luftfahrtinstitut|Hochschule für Flugzeugbau]] in [[Moskau]], anschließend die nach dem [[Unternehmen Barbarossa|deutschen Überfall]] 1941 aus Moskau nach [[Kuschnarenkowo]] im [[Ural]]-Vorland [[Evakuierung|evakuierte]] Parteischule des [[Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale|Exekutivkomitees der Komintern]]. Dort traf er seinen ehemaligen Schulfreund [[Wolfgang Leonhard]] wieder&amp;lt;ref name=&amp;quot;Appelbaum_2020_Wolf_Leonhard&amp;quot;&amp;gt;[https://www.theatlantic.com/magazine/archive/2020/07/trumps-collaborators/612250/ Anne Applebaum: History Will Judge the Complicit], [[The Atlantic]], 2020, Abruf am 9. Juni 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; und verliebte sich in Emmi Stenzer (1923–2020), die Tochter des früheren KPD-Reichstagsabgeordneten [[Franz Stenzer]], und heiratete sie 1944 in Moskau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spionagechef&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Spionagechef im geheimen Krieg |Autor=Markus Wolf |Verlag=List Verlag |Ort=München |Jahr=1997 |ISBN=3-471-79158-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1943 war er [[Redakteur]] und Sprecher beim Moskauer &amp;#039;&amp;#039;[[Deutscher Volkssender|Deutschen Volkssender]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1945 bis 1990 ===&lt;br /&gt;
Im Mai 1945, nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]], kehrte Wolf wenige Tage zu Leonhard nach Berlin zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Appelbaum_2020_Wolf_Leonhard&amp;quot; /&amp;gt; Zunächst machten beide Karriere in der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Kommunistischen Partei Deutschlands bzw. der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]]. Während aber Leonhard 1949 mit dem [[Stalinismus]] brach und im Jahr darauf in die Bundesrepublik Deutschland emigrierte, blieb Wolf linientreu. Die [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland]] (SMAD) setzte ihn, der die sowjetische Staatsangehörigkeit hatte, unter dem Decknamen „Michael Storm“ als „Kontrolloffizier“ beim Aufbau des [[Berliner Rundfunk]]s ein. Dort war er u. a. der Vorgesetzte von [[Karl-Eduard von Schnitzler]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gunter Holzweißig]]: &amp;#039;&amp;#039;Agitator und Bourgeois. Karl-Eduard von Schnitzler&amp;#039;&amp;#039;. Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-8305-3923-0, S. 10, zu Schnitzler S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem war er 1945/46 als Berichterstatter bei den [[Nürnberger Prozesse]]n [[Akkreditierung (Journalismus)|akkreditiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der DDR wurde Wolf 1949 als Erster Rat an die DDR-[[Botschaft (Diplomatie)|Botschaft]] in Moskau berufen. Diese Tätigkeit übte er bis 1951 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab September 1951 beteiligte sich Wolf in Berlin am Aufbau des ersten [[Nachrichtendienst|Auslandsnachrichtendienstes]] der DDR, des &amp;#039;&amp;#039;[[Institut für wirtschaftswissenschaftliche Forschung|Instituts für wirtschaftswissenschaftliche Forschung]]&amp;#039;&amp;#039; (IWF). Er wurde stellvertretender Leiter der Hauptabteilung&amp;amp;nbsp;III (Abwehr). 1952 wurde Wolf als Nachfolger von [[Anton Ackermann]] zum Leiter des IWF berufen. Wolf wurde damit mit 29 Jahren Chef eines weltweiten Agentennetzes mit 4600 hauptamtlichen Mitarbeitern, über 10.000 [[Inoffizieller Mitarbeiter|inoffiziellen Mitarbeitern]] und 1500 Spionen in der [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik Deutschland]], darunter rund 50 Spitzenquellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HVA-Berlin.jpg|mini|Letzter Hauptsitz der HV A im „Haus 15“ der [[Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit]] in [[Berlin-Lichtenberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Hauptverwaltung_Aufkl%E4rung ddr-wissen.de] abgerufen am 25. August 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
1953 wurde das IWF ins [[Ministerium für Staatssicherheit]] eingegliedert. Seine Mitarbeiter wurden speziell ausgewählt, waren vielfach besser ausgebildet als andere Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit und verstanden sich als dessen Elite. Wolf wurde Leiter der Hauptabteilung XV (Auslandsaufklärung), deren Bezeichnung 1956 in [[Hauptverwaltung A]] (HVA) umgewandelt wurde. Wolf wurde [[Generalmajor]] und war als [[Spionage]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;chef auch 1.&amp;amp;nbsp;Stellvertreter des Ministers für Staatssicherheit, zunächst unter [[Ernst Wollweber]], dann unter [[Erich Mielke]]. Wolfs besonderes Augenmerk galt der [[Wirtschaftsspionage]] in der Bundesrepublik Deutschland und der Einflussnahme auf die westdeutsche Politik durch gezielte Falschinformationen mit dem Ziel der Destabilisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 trug Wolf laut seinen 1997 veröffentlichten Memoiren zum Scheitern des [[Misstrauensvotum#Rainer Barzel gegen Willy Brandt 1972|Misstrauensvotums gegen Willy Brandt]] bei, weil der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und der Sowjetunion an der Sicherung der [[Ostverträge]] gelegen war. Er bestach den [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]-Abgeordneten [[Julius Steiner (Politiker)|Julius Steiner]] mit 50.000&amp;amp;nbsp;DM, damit sich dieser der Stimme enthielt.&amp;lt;ref name=MDR&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mdr.de/zeitreise/markus-wolf-karte100.html |titel=&amp;#039;&amp;#039;Mann ohne Gesicht&amp;#039;&amp;#039; – Markus Wolf: Orte, Daten und Ereignisse |hrsg=[[MDR Zeitreise|MDR &amp;#039;&amp;#039;Zeitreise&amp;#039;&amp;#039;]] |datum=2015-09-15 |abruf=2017-01-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161220192610/http://www.mdr.de/zeitreise/markus-wolf-karte100.html |archiv-datum=2016-12-20 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1976 und nach der Scheidung von seiner Frau Emmi lernte er in Karl-Marx-Stadt ([[Chemnitz]]) Christa Heinrich, eine gelernte Schneiderin, kennen. Er heiratete sie 1976 und weihte sie in seine Geheimdienst-Tätigkeit ein. Sie war damals selbst seit Jahren für die Stasi tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1982-0312-423, Berlin, Beisetzung Konrad Wolf.jpg|mini|Markus Wolf (Mitte, mit Sonnenbrille) bei der Beisetzung seines Bruders [[Konrad Wolf|Konrad]] in Berlin 1982. Unter den Trauergästen u.&amp;amp;nbsp;a. [[Erich Mielke]] (2.&amp;amp;nbsp;Reihe, 2.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;r.) und [[Erich Honecker]] (2.&amp;amp;nbsp;Reihe, 4.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;r.).]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1979 wurde Wolf von [[Werner Stiller]] beim [[Bundesnachrichtendienst]] auf einem Foto des schwedischen Nachrichtendienstes identifiziert. Es zeigte ihn bei einem Einkauf in Stockholm. Nachdem es im Westen seit den 1950er Jahren kein aktuelles Foto von ihm gegeben und er den Beinamen „Mann ohne Gesicht“ bekommen hatte, war dies sensationell. Seitdem waren seine Reisemöglichkeiten ins westliche Ausland stark eingeschränkt. Dieses Bild wurde dem Nachrichtenmagazin [[Der Spiegel]] von Seiten des BND lanciert und machte Markus Wolf auch der westdeutschen Öffentlichkeit bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Das läßt die mächtig wackeln&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=40350688 |Titel=DDR-Spionage: Das läßt die mächtig wackeln |Jahr=1979 |Nr=10 |Seiten=70 |Datum=1979-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein seltenes Foto zeigte Wolf am 12. März 1982 bei der Beerdigung seines Bruders auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Friedhof Berlin-Friedrichsfelde]]. Das Foto schoss der [[Stern (Zeitschrift)|Stern-Fotograf]] [[Harald Schmitt]], der in seinem Bildband &amp;#039;&amp;#039;Sekunden, die Geschichte wurden&amp;#039;&amp;#039; berichtete, dass die Negative zu den Fotos „auf mysteriöse Weise“ aus dem Stern-Archiv verschwunden seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1986 wurde Wolf auf eigenen Wunsch beurlaubt. Er ließ sich im August 1986 von seiner Frau Christa scheiden und begann sein erstes Buch, &amp;#039;&amp;#039;Die Troika&amp;#039;&amp;#039;. Im Oktober 1986 heiratete er Andrea Stingl, mit der er bis zu seinem Tod zusammen blieb. Stingl hatte vier Monate wegen versuchter [[Ungesetzlicher Grenzübertritt im DDR-Recht|Republikflucht]] in [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi]]-Haft gesessen. Dies und Wolfs Frauenverhältnisse im Allgemeinen waren seinem Vorgesetzten Erich Mielke ein Dorn im Auge. Im November 1986 wurde [[Generaloberst]] Wolf aus dem MfS entlassen. Mielke deutete in späteren Zeitungsinterviews an, dass Wolfs Lebenswandel auch zu seinem Ausscheiden aus der Stasi führte.&amp;lt;ref name=MDR /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf lernte er bei den Dreharbeiten zu der [[Dokumentation]] der [[DEFA]] über seinen Vater Friedrich Wolf (&amp;#039;&amp;#039;[[Verzeiht, daß ich ein Mensch bin]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Lew Hohmann]]) dessen jüngsten Sohn, seinen Halbbruder [[Thomas Naumann (Physiker)|Thomas Naumann]] kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1989-1104-040, Berlin, Demonstration, Rede Markus Wolf.jpg|mini|hochkant|Wolf spricht bei der [[Alexanderplatz-Demonstration|Berliner Großdemonstration]] am 4.&amp;amp;nbsp;November 1989]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1989 veröffentlichte Wolf &amp;#039;&amp;#039;Die Troika&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13493738 |Titel=Eine Strategie mit langem Atem? |Autor=Wolfgang Seiffert |Jahr=1989 |Nr=15 |Seiten= 59–61 |Datum=1989-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Buch überraschte durch selbstkritische Offenheit. Zur Vorstellung des Buches plante Wolf, auch in die Bundesrepublik zu reisen. Im Juni 1989 erließ jedoch der [[Bundesgerichtshof]] auf Antrag des [[Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof|Generalbundesanwalts]] [[Kurt Rebmann]] einen Haftbefehl gegen ihn wegen des Vorwurfs der [[Geheimdienstliche Agententätigkeit|geheimdienstlichen Agententätigkeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13497028 |Titel=Wolf im Fahndungsbuch |Jahr=1989 |Nr=46 |Seiten=16–17 |Datum=1989-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1989 sprach er in einem Interview mit der [[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]] von seiner Mitverantwortung für die Mängel der DDR. Später nahm er sogar an Veranstaltungen oppositioneller Gruppen teil und bezeichnete sich selbst als „Berater“ der neuen SED-Politiker, übernahm aber selbst keine Ämter. Er kritisierte in dieser Zeit öffentlich die DDR-Medien, insbesondere das SED-Zentralorgan [[Neues Deutschland]], unter anderem für dessen Einordnung der Flüchtlingswelle aus der DDR.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archive/1989/pdf/19891028.pdf/ASV_HAB_19891028_HA_001.pdf |titel=Vom Spionage-Chef zum Reformer |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1989-10-28 |abruf=2022-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 4.&amp;amp;nbsp;November 1989 – fünf Tage vor [[Berliner Mauer#Mauerfall|Öffnung der Mauer]] – trat Wolf auf der [[Alexanderplatz-Demonstration|Großdemonstration]] auf dem Berliner [[Alexanderplatz]] als Redner auf. Er wurde vom Publikum ausgepfiffen, als er unter anderem forderte, dass die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] eine „Wende“ einleiten und den Dialog über „grundlegende Reformen eines erneuerten Sozialismus“ beginnen solle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=49533708 |Titel=Nachruf: Markus „Mischa“ Wolf |Jahr=2006 |Nr=46 |Seiten=226 |Datum=2006-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dhm.de/ausstellungen/4november1989/htmrede.html Reden auf der Alexanderplatz-Demonstration: Markus Wolf (12:10 Uhr)], Internetseite des [[Stiftung Deutsches Historisches Museum|Deutschen Historischen Museums]], Berlin, abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Januar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf behauptete, er habe im Mai 1990 ein Angebot der [[Central Intelligence Agency|CIA]] über eine siebenstellige Summe, eine neue Identität und ein Haus in Kalifornien erhalten.&amp;lt;ref name=MDR /&amp;gt; Am 27.&amp;amp;nbsp;September 1990, also kurz vor der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]], flüchtete er mit seinem Sohn Franz aus erster Ehe, seiner Frau Andrea sowie seinem Schwiegervater mit echten Pässen über die DDR-Grenze in die [[Tschechoslowakei]]. Vor der Grenze stieg Wolf aus seinem Volvo in einen alten [[AwtoWAS|Lada]] um. Das erste Versteck war eine Ferienwohnung im österreichischen [[Kitzbühel]], die ihm sein Freund [[Heinrich von Einsiedel]] verschafft hatte. Danach halfen Wolf seine alten Kontakte zum sowjetischen Geheimdienst, und ein [[KGB]]-Kurier brachte ihn und seine Frau aus Österreich nach [[Ungarn]] und von dort per Flugzeug nach Moskau. Sie blieben ein Jahr im Exil, bis auch die Sowjetunion nach dem gescheiterten [[Augustputsch in Moskau|Augustputsch]] gegen [[Michail Sergejewitsch Gorbatschow|Michail Gorbatschow]] zusammenbrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1991 bis 2006 ===&lt;br /&gt;
Im September 1991 suchte Wolf erneut Zuflucht in Österreich und beantragte dort politisches [[Asyl]], was abgelehnt wurde. Nach fast genau einem Jahr Exil kehrte er mit seiner Frau, auch auf Anraten ihrer Anwälte, nach Deutschland zurück, um sich den deutschen Bundesbehörden zu stellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MDR&amp;quot; /&amp;gt; Bundesanwalt [[Joachim Lampe (Bundesanwalt)|Joachim Lampe]] nahm ihn schon am Grenzübergang [[Bayerisch Gmain]] in Gewahrsam. [[Johann Schwenn]] übernahm seine Verteidigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast zwei Jahre nach seiner Festnahme begann das [[Oberlandesgericht Düsseldorf]] im Mai 1993 mit großem Medieninteresse den Prozess unter der Anklage auf [[Landesverrat]] und [[Bestechung]]. Der Vorwurf des Landesverrats bezog sich vor allem auf die Fälle der Spione [[Klaus Kuron]], [[Günter Guillaume]] sowie [[Alfred Spuhler|Alfred]] und Ludwig Spuhler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Wolf muß vor Gericht |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Neue Zeit |Ort= |Datum=1993-02 |ISBN= |Seiten=2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gericht folgte der Anklage und verurteilte Wolf zu sechs Jahren Freiheitsstrafe. Der mittlerweile 70-Jährige musste nicht mehr in Haft. Zwei Jahre später traf das Bundesverfassungsgericht eine [[Strafverfolgungshindernis für DDR-Agenten|Grundsatzentscheidung]]: Mitarbeiter der HVA mit damaligem Lebensmittelpunkt in der DDR wurden nicht mehr strafrechtlich verfolgt. Der Straftatbestand der Spionage sei zwar erfüllt, durch die im Zuge der deutschen Vereinigung gebotene Verhältnismäßigkeit strafrechtlicher Maßnahmen bestehe jedoch ein Verfahrenshindernis für die im Auftrag der DDR tätigen MfS-Mitarbeiter, soweit sie diese Handlungen vom Staatsgebiet der DDR aus durchgeführt hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/1995/05/ls19950515_2bvl001991.html Leitsätze zum Beschluß des Zweiten Senats vom 15. Mai 1995, BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 15. Mai 1995, 2 BvL 19/91 ], &amp;#039;&amp;#039;Abschn. 182 ff.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Urteil gegen Wolf wurde aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1996 beantragte Wolf ein Visum für die Vereinigten Staaten, um bei der Veröffentlichung seiner Memoiren im Verlag &amp;#039;&amp;#039;[[Random House (Verlag)|Random House]]&amp;#039;&amp;#039; dabei zu sein und um seinen Halbbruder Lukas zu besuchen, den er seit den 1930er-Jahren nicht mehr gesehen hatte. Das Visum wurde mit der Begründung verweigert, er habe eine terroristische Vergangenheit und sei ein &amp;#039;&amp;#039;unreconstructed communist&amp;#039;&amp;#039; (in etwa ein „unverbesserlicher Kommunist“).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://secretary.state.gov/www/briefings/9706/970609db.html |wayback=20041105174937 |text=Presse-Erklärung des US-Außenministeriums}}. Auf: secretary.state.gov, 9. Juni 1997. Unter anderem zur Ablehnung eines USA-Visums für Markus Wolf (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Wolf, Konrad and Markus 05.jpg|mini|hochkant|Grab von Konrad und Markus Wolf auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] in Berlin]]&lt;br /&gt;
1997 gab es eine weitere Verurteilung zu zwei Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung wegen [[Freiheitsberaubung]], [[Nötigung (Deutschland)|Nötigung]] und [[Körperverletzung (Deutschland)|Körperverletzung]] in vier Fällen. Im gleichen Jahr wurde gegen Wolf wegen Aussageverweigerung im Spionageprozess gegen den SPD-Politiker [[Gerhard Flämig|Paul Gerhard Flämig]] drei Tage [[Beugehaft]] verhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende seines Lebens lebte Wolf in Berlin, wo er im Alter von 83&amp;amp;nbsp;Jahren in der Nacht zum 9.&amp;amp;nbsp;November 2006 starb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.msnbc.msn.com/id/15634347/ |titel=Former East German spymaster dies at 83 |hrsg=[[MSNBC]] |sprache=en |datum=2006-09-11 |abruf=2017-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 25.&amp;amp;nbsp;November wurde seine Urne im Grab seines Bruders Konrad in der [[Gedenkstätte der Sozialisten#Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] des [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] in Berlin beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Stieftochter Claudia Wolf war ab 1993 Assistentin und zweite Ehefrau des schwäbischen Unternehmers [[Hans Wall]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Anna Kemper]] und Esther Kogelboom: [http://www.pnn.de/kultur/222676/ &amp;#039;&amp;#039;„Wir sind im Herzen alle Kommunisten, oder?“&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Potsdamer Neueste Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;, 2.&amp;amp;nbsp;Oktober 2009, S.&amp;amp;nbsp;29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Sohn [[Franz Wolf (Manager)|Franz Wolf]] wurde im Zusammenhang mit den [[Offshore-Leaks]] als Finanztreuhänder bekannt. 2011 entschied das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, dass seiner Witwe Andrea Wolf jene  [[Bundesentschädigungsgesetz|Entschädigungsrente]] für „[[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945|Kämpfer gegen den Faschismus]]“ nicht zustehe, die ihrem Mann gestrichen worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=WELT |Titel=DDR-Spionagechef: Keine Ehrenpension für Markus Wolf |Sammelwerk=Die Welt |Datum=2011-08-15 |Online=https://www.welt.de/regionales/berlin/article13546180/Keine-Ehrenpension-fuer-Markus-Wolf.html |Abruf=2021-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1985 [[Medaille „40. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945“]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Deutsche Antifaschisten geehrt |Sammelwerk=[[Neues Deutschland]] |Datum=1985-05-04 |Seiten=3 |Online=https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=https://content.staatsbibliothek-berlin.de/zefys/SNP2532889X-19850504-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Troika: Geschichte eines nichtgedrehten Films&amp;#039;&amp;#039;. Aufbau, Berlin/Weimar 1989, ISBN 3-351-01450-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In eigenem Auftrag: Bekenntnisse und Einsichten&amp;#039;&amp;#039;. Schneekluth, München 1991, ISBN 3-7951-1216-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geheimnisse der russischen Küche&amp;#039;&amp;#039;. Rotbuch, Hamburg 1995, ISBN 3-88022-459-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spionagechef im geheimen Krieg: Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Econ &amp;amp; List, München 1998, ISBN 3-612-26482-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der Verstellung: Dokumente, Gespräche, Interviews&amp;#039;&amp;#039;. Schwarzkopf und Schwarzkopf, Berlin 1998, ISBN 3-89602-169-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freunde sterben nicht&amp;#039;&amp;#039;. Das Neue Berlin, Berlin 2002, ISBN 3-360-00983-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ilko-Sascha Kowalczuk]]: Wolf, Markus. In: Neue Deutsche Biographie. Band 28, Berlin 2024, S. 397–399.&lt;br /&gt;
* [[Irene Runge]], [[Uwe Stelbrink]]: &amp;#039;&amp;#039;Markus Wolf: „Ich bin kein Spion“: Gespräche mit Markus Wolf&amp;#039;&amp;#039;. Dietz, Berlin 1990, ISBN 3-320-01752-7.&lt;br /&gt;
* [[Alexander Reichenbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Chef der Spione: Die Markus-Wolf-Story&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1992, ISBN 3-421-06544-6.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich-Wilhelm Schlomann|Friedrich W. Schlomann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Maulwürfe&amp;#039;&amp;#039;. Universitas, München 1993, ISBN 3-8004-1285-3.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Dieter Schütt]]: &amp;#039;&amp;#039;Markus Wolf. Letzte Gespräche.&amp;#039;&amp;#039; Koproduktion der Verlage „Das Neue Berlin“ und „Neues Deutschland“, Berlin 2007, ISBN 978-3-360-01291-3.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Hirsch (Schriftsteller)|Rudolf Hirsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Markus-Wolf-Prozess: Eine Reportage&amp;#039;&amp;#039;. Brandenburgisches Verlagshaus, Berlin 1994, ISBN 3-89488-082-1.&lt;br /&gt;
* [[Harald Schmitt]]: &amp;#039;&amp;#039;Sekunden, die Geschichte wurden: Bilder vom Ende des Sozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Steidl-Verlag, Göttingen 2009, ISBN 978-3-86521-988-6.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=markus-mischa-wolf|lemma=Wolf, Markus (Mischa)|autor=[[Jens Gieseke (Historiker)|Jens Gieseke]]|band=2|idNum=3876}}&lt;br /&gt;
* Nicole Glocke, Peter J. Winters: &amp;#039;&amp;#039;Im geheimen Krieg der Spionage: Hans-Georg Wieck (BND) und Markus Wolf (MfS) – zwei biografische Porträts&amp;#039;&amp;#039;, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2014, ISBN 978-3-95462-253-5.&lt;br /&gt;
* Helmut Müller-Enbergs: &amp;#039;&amp;#039;Markus Wolf.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Roger Engelmann]], [[Bernd Florath]], [[Helge Heidemeyer]], [[Daniela Münkel]], [[Arno Polzin]], [[Walter Süß (Historiker)|Walter Süß]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das MfS-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 4. aktualisierte Auflage, Ch. Links, Berlin 2021, ISBN 978-3-96289-139-8, S. 380, [https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/mfs-lexikon/detail/wolf-markus/ Online-Version].&lt;br /&gt;
* [[Georg Herbstritt]]: &amp;#039;&amp;#039;Wolf, Markus Johannes.&amp;#039;&amp;#039; In: Baden-Württembergische Biographien, Band VII. Herausgegeben von [[Fred Ludwig Sepaintner]] im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2019, ISBN 978-3-7995-9575-9, S. 571–576.&lt;br /&gt;
* [[Peter Jochen Winters]]: &amp;#039;&amp;#039;Markus Wolf. Ein biografisches Porträt.&amp;#039;&amp;#039; Metropol, Berlin 2021, ISBN 978-3-86331-587-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118854925}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=markus-wolf|Autor=Irmgard Zündorf, Regina Haunhorst}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/thema/markus_wolf/ Dossier zu Markus Wolf] von [[Spiegel Online]]&lt;br /&gt;
* Andreas Förster: [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/markus-wolf-war-dreissig-jahre-lang-chef-der-ddr-auslandsspionage--er-war-ein-mann--der-sich-gut-verstellen-und-gut-darstellen-konnte-das-doppelte-leben,10810590,10433122.html &amp;#039;&amp;#039;Das doppelte Leben&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Berliner Zeitung]], 10. November 2006, S. 3.&lt;br /&gt;
* [http://www.mdr.de/zeitreise/markus-wolf-karte100.html Markus Wolf: Orte, Daten und Ereignisse 1923–1993] Geschichte Mitteldeutschlands, Mitteldeutscher Rundfunk.&lt;br /&gt;
* [[BStU]], Themenbeitrag: [https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/informationen-zur-stasi/themen/beitrag/der-aufstieg-des-markus-wolf/ &amp;#039;&amp;#039;Der Aufstieg des Markus Wolf&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Thomas Klug: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-markus-wolf-104.html &amp;#039;&amp;#039;9. November 2006 – Markus Wolf stirbt in Berlin&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] vom 9. November 2021. (Podcast)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118854925|LCCN=nr91018687|NDL=01101290|VIAF=59119021}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wolf, Markus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaloberst des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Minister (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied einer berühmten Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist bei den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedrich Wolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wolf, Markus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wolf, Markus Johannes (vollständiger Name); Wolf, Mischa (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geheimdienstler, Leiter des Auslandsnachrichtendienstes der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Januar 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hechingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. November 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boonekamp</name></author>
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