<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Marie_Juchacz</id>
	<title>Marie Juchacz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Marie_Juchacz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Marie_Juchacz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-08T18:23:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Marie_Juchacz&amp;diff=14035&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Wikilink mit sichtbaren Klammern korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Marie_Juchacz&amp;diff=14035&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-22T09:23:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink mit sichtbaren Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:JuchaczMarie.jpg|mini|Marie Juchacz, um 1919]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marie Juchacz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|ˈjʊxatʃ}}]; geborene &amp;#039;&amp;#039;Gohlke&amp;#039;&amp;#039;; * [[15. März]] [[1879]] in [[Gorzów Wielkopolski|Landsberg an der Warthe]]; † [[28. Januar]] [[1956]] in [[Düsseldorf]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Sozialreform]]erin, [[Sozialdemokratie|Sozialdemokratin]] und [[Frauenbewegung|Frauenrechtlerin]]. Unter ihrer Leitung wurde am 13.&amp;amp;nbsp;Dezember 1919 die [[Arbeiterwohlfahrt]] gegründet. Nach der Einführung des [[Passives Wahlrecht|passiven Wahlrechts]] für Frauen hielt sie am 19. Februar 1919 in der [[Weimarer Nationalversammlung]] als erste Frau eine Rede.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz_11.11.2018&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Marie Juchacz: [https://www.mdr.de/zeitreise/audio-899374.html &amp;#039;&amp;#039;„Die Frauen besitzen heute das Ihnen zustehende Recht der Staatsbürgerinnen.“&amp;#039;&amp;#039;.] – &amp;#039;&amp;#039;Rede vom 19.&amp;amp;nbsp;Januar 1919 in Weimar.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR]]&amp;#039;&amp;#039;, 22.&amp;amp;nbsp;November 2018, 34:21&amp;amp;nbsp;Min.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Kammerer: [https://www.deutschlandfunkkultur.de/awo-gruenderin-marie-juchacz-fuer-die-frauen-und-die-armen.976.de.html?dram:article_id=465552 &amp;#039;&amp;#039;Für die Frauen und die Armen. AWO-Gründerin Marie Juchacz.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlandfunk Kultur:&amp;#039;&amp;#039; Zeitfragen vom 11. Dezember 2019, abgerufen am 12. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Marie Juchacz wurde als Tochter des Zimmermanns Theodor Gohlke und seiner Frau Henriette in Landsberg an der Warthe geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Striewski&amp;quot;&amp;gt;Jennifer Striewski: [http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/J/Seiten/MarieJuchacz.aspx &amp;#039;&amp;#039;Marie Juchacz (1879–1956), Begründerin der Arbeiterwohlfahrt&amp;#039;&amp;#039;.] [[Landschaftsverband Rheinland]], 8.&amp;amp;nbsp;März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Besuch der [[Volksschule]] in Landsberg an der Warthe arbeitete Juchacz ab 1893 zunächst als [[Dienstbote|Dienstmädchen]] und kurzzeitig als [[Arbeiter|Fabrikarbeiterin]]. Von 1896 bis 1898 war sie in der [[Gesundheits- und Krankenpflege|Krankenpflege]] tätig. Anschließend absolvierte sie eine Lehre zur [[Schneider]]in. In diesem Beruf war sie bis 1913 tätig. Nachdem sie sich 1906 von ihrem Mann, dem Schneidermeister Bernhard Juchacz, getrennt hatte, übersiedelte sie mit den beiden Kindern nach [[Berlin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Striewski&amp;quot; /&amp;gt; Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] von 1914 bis 1918 arbeitete sie zusammen mit [[Anna Maria Schulte]], ihrer Schwester [[Elisabeth Röhl]] und [[Else Meerfeld]] in der „Heimarbeitszentrale“ und war Mitglied der sogenannten „Lebensmittelkommission“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juchacz trat 1908 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei, mit deren Programm sie ihr älterer Bruder vertraut gemacht hatte. In kurzer Zeit entwickelte Juchacz sich zur gefragten Versammlungsrednerin. Im Jahr 1913 wurde sie in [[Köln]] Frauensekretärin für den Parteibezirk Obere Rheinprovinz, wo sie sich vor allem um die Organisation der Textilarbeiterinnen im Aachener Raum kümmerte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Marie Juchacz, geb. Gohlke.&amp;#039;&amp;#039; In: Daniela Weiland: &amp;#039;&amp;#039;Hermes Handlexikon. Geschichte der Frauenemanzipation in Deutschland und Österreich&amp;#039;&amp;#039;. Econ-Taschenbuch, Düsseldorf 1983, S.&amp;amp;nbsp;133/134.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als es 1917 zur Spaltung der Sozialdemokraten und zur Gründung der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] kam, erhielt Marie Juchacz, die bei den [[Mehrheitssozialdemokratische Partei Deutschlands|Mehrheitssozialdemokraten]] blieb, von [[Friedrich Ebert]] die Stelle als Frauensekretärin im Zentralen Parteivorstand, die zuvor [[Clara Zetkin]] innegehabt hatte. Sie übernahm außerdem die Redaktionsleitung der Frauenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gleichheit]]&amp;#039;&amp;#039;. Marie Juchacz gehörte am 13.&amp;amp;nbsp;Dezember 1919 zu den Gründern der Arbeiterwohlfahrt (AWO) (Eintragung ins Berliner Vereinsregister am 3. April 1925&amp;lt;ref&amp;gt;[https://awo.org/sites/default/files/2016-12/Mitglieder_Hauptausschuss-Fachkommissionen__bis_1933.pdf Gründung eines e.&amp;amp;nbsp;V. in Berlin / Eintragung in das VR am 03.04.1925.]&amp;lt;/ref&amp;gt;) und war bis 1933 ihre erste Vorsitzende. Von 1921 bis 1931 gehörte sie dem Vorstand des [[Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge|&amp;#039;&amp;#039;Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge&amp;#039;&amp;#039;]] (DV) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten emigrierte Juchacz im März 1933 ins [[Saargebiet]] und gründete in Saarbrücken (Bahnhofstraße 80) eine Pension für Emigranten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Brill]]: &amp;#039;&amp;#039;Politischer Stadtführer. Saarbrücken 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Blattlaus-Verlag. Saarbrücken. 2021. S. 53&amp;lt;/ref&amp;gt; Als 1935 die [[Saargebiet#Saarabstimmung|Saarabstimmung]] ein deutliches Votum für die Eingliederung in das nationalsozialistische Deutschland erbrachte, floh sie ins [[Elsass]] und nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] über [[Paris]] nach [[Marseille]]. 1941 floh sie mit einem Notvisum über [[Martinique]] nach [[New York City|New York]], wo sie bis 1949 lebte. Im Exil lernte sie mit über 60 Jahren Englisch, pflegte ihren Schwager – [[Emil Kirschmann]] – und versorgte andere Flüchtlinge mit Mittagessen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz_11.11.2018&amp;quot;&amp;gt;Johanna Roth: [https://taz.de/Frauenwahlrecht-in-Deutschland/!5546912/ &amp;#039;&amp;#039;Frauenwahlrecht in Deutschland: Die Uroma der Demokratie&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;taz&amp;#039;&amp;#039;), 11.&amp;amp;nbsp;November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; In New York gründete sie 1945 die &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterwohlfahrt USA – Hilfe für die Opfer des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, die nach Ende des Krieges mit Paketsendungen Unterstützung im zerstörten Deutschland leistete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Striewski&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Juchacz Kirschmann -Grab.jpg|mini|hochkant|Marie Juchacz beigesetzt im Familiengrab auf dem [[Südfriedhof (Köln)|Kölner Südfriedhof]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 kehrte sie aus ihrem [[Exil]] nach [[Deutschland]] zurück und wurde Ehrenvorsitzende der AWO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie Juchacz wurde im Grab ihrer Schwester [[Elisabeth Röhl|Elisabeth]] und deren Ehemann Emil Kirschmann auf dem [[Südfriedhof (Köln)|Kölner Südfriedhof]] (Flur 65 Nr. 307) beerdigt. 2011 erklärte der Rat der Stadt Köln die Grabstätte zur [[Ehrengrab]]stätte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0050.asp?__ktonr=102674&amp;amp;search=1 |titel=Ratsbeschluss vom 20.06.2011. Ehrengrabstätte für Marie Juchacz |werk=[[Stadtverwaltung Köln|Stadt Köln]] |hrsg= |datum= |abruf=2018-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordnete und Mitglied der Weimarer Nationalversammlung ==&lt;br /&gt;
Als eine von 37 Frauen wurde Marie Juchacz [[Wahl zur Deutschen Nationalversammlung|1919]] in die [[Weimarer Nationalversammlung]] gewählt. Am 19. Februar 1919 sprach sie dort als erste Parlamentarierin nach der Erlangung des [[Frauenwahlrecht]]s:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2014/49494782_kw07_kalenderblatt_juchacz/215672 |titel=Vor 95 Jahren: Erste Rede einer Frau im Reichstag |werk=[[bundestag.de]] |datum=2014-02-13 |abruf=2018-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Meine Herren und Damen!“ (Heiterkeit.) „Es ist das erste Mal, dass eine Frau als Freie und Gleiche im Parlament zum Volke sprechen darf, und ich möchte hier feststellen, ganz objektiv, dass es die Revolution gewesen ist, die auch in Deutschland die alten Vorurteile überwunden hat.&lt;br /&gt;
 |Autor=Marie Juchacz&lt;br /&gt;
 |Quelle=am 19. Februar 1919 in ihrer Rede vor der Nationalversammlung in Weimar.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2_wv_bsb00000010_00184.html Reichstagsprotokoll vom 19.2.1919, S.&amp;amp;nbsp;177f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |ref=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehörte als einzige Frau dem „Ausschuß zur Vorberatung des Entwurfs einer [[Weimarer Verfassung|Verfassung des Deutschen Reichs]]“ der Nationalversammlung an.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/stichwort/frauenwahlrecht.htm &amp;#039;&amp;#039;19.01.1919: Frauen dürfen zum ersten Mal wählen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich-Ebert-Stiftung]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von den [[Reichstagswahl 1920|Reichstagswahlen 1920]] bis [[Reichstagswahl März 1933|1933]] war sie Mitglied des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstages]]. Ihre Schwester [[Elisabeth Röhl]] war ebenfalls SPD-Abgeordnete in der Nationalversammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Mehrere Städte benannten Straßen nach ihr, wie etwa als „Marie-Juchacz-Straße“, „Marie-Juchacz-Weg“ oder „Marie-Juchacz-Platz“ in [[Stuttgart]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stuttgart.im-bild.org/fotos/bruecken-staeffele/lorenzstaffel |titel=Lorenzstaffel {{!}} Stuttgart im Bild |abruf=2025-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder [[Gengenbach]]. In [[Bremerhaven]] wurde der Platz vor dem [[Auswandererhaus Bremerhaven|Auswandererhaus]] in „Marie-Juchacz-Platz“ benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joschka Schmitt, Boris Hellmers und Catharina Spethmann |url=https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/awo-gruenderin-marie-juchacz-platz-bremerhaven-100.html |titel=Darum heißt ein Platz in Bremerhaven nun nach dieser bedeutenden Frau |werk=btenunbinnen.de |hrsg=[[Radio Bremen]] |datum=2022-06-22 |abruf=2022-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1969 wurde sie mit einer Briefmarke (Katalog-Nr. 596-Block 5) &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Frauenwahlrecht&amp;#039;&amp;#039; geehrt und im Jahr 2003 mit einer 1-Euro-Briefmarke in der Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Frauen der deutschen Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039; (Katalog-Nr. 2305).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Reichstagsgebäude]] ist ein Saal, in dem der SPD-Fraktionsvorstand tagt, nach ihr benannt, ebenso der Sitzungssaal des Stadtrates von [[Weimar]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://stadt.weimar.de/stadtrat/marie-juchacz-saal/ &amp;#039;&amp;#039;Marie-Juchacz-Saal&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Weimar&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arbeiterwohlfahrt vergibt seit 1969 die [[Marie-Juchacz-Plakette]]. Der Marie-Juchacz-Preis wird von der SPD-Bundesfraktion verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. August 2017 wurde ein Denkmal für Marie Juchacz am [[Mehringplatz]] in [[Berlin-Kreuzberg]] eingeweiht. In der Nähe des Denkmals befand sich bis 1933 die Zentrale der [[Arbeiterwohlfahrt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2017/08/awo-gruenderin-marie-juchacz-wird-in-berlin-mit-denkmal-geehrt.html |titel=AWO-Gründerin Marie Juchacz bekommt ein Denkmal |abruf=2017-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gedenkplatte besteht aus zwei stützenden Dreiecken, die eine Mittelform tragen. Aus den dreieckigen Stahlplatten sind die Worte „Freiheit“, „Gerechtigkeit“ (links) und „Gleichheit“, „Toleranz“ und „Solidarität“ ausgeschnitten. Aus der stählernen Gedenkplatte in der Mitte sind das Geburts- und Sterbejahr, der Name und das Porträt von Marie Juchacz aus dem Stahl geschnitten. Der gestaltende Künstler [[Gerd Winner]] erklärte zu der Skulptur: „Sie vereint die Begriffe des [[Sozialstaatsprinzip|Sozialstaates]] und das Gedenken an Marie Juchacz.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.awo.org/denkmal-fuer-marie-juchacz-feierlich-enthuellt|wayback=20170818174816 |text=Denkmal für Marie Juchacz feierlich enthüllt. In: Arbeiterwohlfahrt. Berlin 18. August 2017 |format= |()= |original= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helke Ellersiek |Titel=Spät gewürdigt. In Kreuzberg wurde der AWO-Gründerin Juchacz ein Denkmal gewidmet. Martin Schulz kam auch |Sammelwerk=Tagesspiegel |Datum=2017-08-19 |Seiten=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rebecca Barth |Titel=Ein bisschen Wahlkampf |Sammelwerk=taz |Datum=2017-08-19 |ISBN= |Seiten=52}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jule Roehr |url=https://awo-100-geschichten.de/ein-denkmal-fuer-marie-juchacz |titel=Ein Denkmal für Marie Juchacz |werk=AWO |abruf=2025-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten Intercity-Express-Züge des Typs [[ICE 4]] sollte nach Marie Juchacz benannt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://inside.bahn.de/ice4-zugtaufe/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Die ICE-4-Namen stehen fest. Jury wählte die Top-25-Namen für die anstehenden Zugtaufen aus.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20171028064654}}. In: &amp;#039;&amp;#039;DB Inside Bahn&amp;#039;&amp;#039;, 27.&amp;amp;nbsp;Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die [[ICE 4#Namensgebung|geplante Benennung eines Zuges nach Anne Frank]] auf Kritik gestoßen war, verzichtete die Deutsche Bahn auf Zugtaufen auf den Namen von Personen, sodass die Benennung nach Marie Juchacz nicht zustande kam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz-20180228&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/-15472434.html |titel=Doch kein „Anne Frank“ auf ICEs |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |datum=2018-02-28 |abruf=2022-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wurden viele verschiedene soziale Einrichtungen zu Ehren von Marie Juchacz benannt, so etwa ein [[Seniorenzentrum]] in [[Erzhausen]],&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Stehle: [https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/erzhausen/seniorenzentrum-in-erzhausen-neu-eroffnet_19193737 &amp;#039;&amp;#039;Seniorenzentrum in Erzhausen neu eröffnet&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Darmstädter Echo]]&amp;#039;&amp;#039;, Dienstag, 20.&amp;amp;nbsp;November 2018, S.&amp;amp;nbsp;20.&amp;lt;/ref&amp;gt; das Seniorenwohnhaus&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.awo-seniorenwohnen.de/kontakt_marie.htm AWO-Seniorenhaus]&amp;lt;/ref&amp;gt; der AWO in [[Berlin-Lichtenrade]] oder das Marie-Juchacz-Zentrum der AWO in [[Augsburg]], ein Wohnheim für chronisch mehrfachgeschädigte Alkoholabhängige (CMA).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.awo-augsburg.de/seelische-gesundheit/marie-juchacz-zentrum.html &amp;#039;&amp;#039;Marie-Juchacz-Zentrum&amp;#039;&amp;#039;.] AWO Augsburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2019 wurde in [[Idstein]] zur Feier des 100-jährigen Bestehens der Arbeiterwohlfahrt die Kita „Marie Juchacz“ eröffnet. 2020 zeigt das Mitte Museum die Ausstellung „Marie Juchacz – Die erste Frau am Rednerpult“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/ba-mitte/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.884167.php |titel=Ausstellung „Marie Juchacz – Die erste Frau am Rednerpult“ |hrsg=Mitte Museum |datum=2020-01-16 |sprache=de |abruf=2020-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;180px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Stamps of Germany (BRD) 1969, MiNr 596.jpg|[[Briefmarken-Jahrgang 1969 der Deutschen Bundespost|Briefmarke 1969]] aus dem Block [[:Datei:Stamps of Germany (BRD) 1969, MiNr Block 5.jpg|&amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
   AWO-1.jpg|Urkunde zur Marie-Juchacz-Plakette&lt;br /&gt;
   Gedenktafel Schmausstr 83 (Köpe) Marie Juchacz.jpg|[[Berliner Gedenktafel]] am Haus Schmausstraße 83 in [[Berlin-Köpenick]]&lt;br /&gt;
   Marie-Juchacz-Gedenkstein in Nürnberg.JPG|Der Marie-Juchacz-Gedenkstein in [[Nürnberg]]-St. Leonhard&lt;br /&gt;
   Skulptur Gitschiner Str 110 (Kreuz) Marie Juchacz&amp;amp;Gerd Winner&amp;amp;2017.jpg|Denkmal von [[Gerd Winner]], 2017, [[Mehringplatz]], [[Berlin-Kreuzberg]]&lt;br /&gt;
   Gedenktafel Gitschiner Str 110 (Kreuz) Marie Juchacz.jpg|Gedenktafel, Mehringplatz, [[Berlin-Kreuzberg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme und Bühne ==&lt;br /&gt;
* In einer Nebenrolle wird Juchacz im [[Doku-Drama]] &amp;#039;&amp;#039;Die Konterrevolution – Der [[Kapp-Putsch|Kapp-Lüttwitz-Putsch]] 1920&amp;#039;&amp;#039; (Produktion: [[ARD-alpha|BR-alpha]], 2011) von [[Bibiana Beglau]] gespielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/dokumentarspiele/konterrevolution-sendungsstartseite100.html |titel=Vom Reich zur Republik: Die Konterrevolution – Der Kapp-Lüttwitz-Putsch |werk=[[Bayerischer Rundfunk]] |datum=2011-11-15 |abruf=2018-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Doku-Drama &amp;#039;&amp;#039;Der Reichstag – [[Reichstagsgebäude]]&amp;#039;&amp;#039;, 2017, (Produktion: [[ARTE]], [[NDR]], [[RBB]]) wird Marie Juchacz in einer Nebenrolle von Birgit Schürmann dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.medientipp.ch/events/der-reichstag-geschichte-eines-deutschen-hauses/ &amp;#039;&amp;#039;Der Reichstag. Geschichte eines deutschen Hauses&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;medientipp.ch&amp;#039;&amp;#039;, 6.&amp;amp;nbsp;Januar 2018, aufgerufen am 6.&amp;amp;nbsp;Januar 2018.&amp;lt;!-- bei Seitenlöschung bitte damit ersetzen: {{Webarchiv | url=https://www.medientipp.ch/events/der-reichstag-geschichte-eines-deutschen-hauses/ | wayback=20180106205438 | text=&amp;#039;&amp;#039;Der Reichstag. Geschichte eines deutschen Hauses.&amp;#039;&amp;#039;}} medientipp.ch, 6.&amp;amp;nbsp;Januar 2018. --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://programm.ard.de/TV/Programm/?sendung=28724392397511 &amp;#039;&amp;#039;Der Reichstag. Geschichte eines deutschen Hauses&amp;#039;&amp;#039;.] arte / [[ARD]], 19.&amp;amp;nbsp;Dezember 2017; Filmankündigung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marie Juchacz – Die erste Frau am Rednerpult.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm, Deutschland, 2018, 29:50&amp;amp;nbsp;Min., Buch und Regie: Steffen Jindra, Produktion: [[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR]], Reihe: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Spur der Ahnen]]&amp;#039;&amp;#039;, Erstsendung: 5.&amp;amp;nbsp;Dezember 2018 bei [[MDR Fernsehen]], [https://www.mdr.de/zeitreise/weitere-epochen/zwanzigstes-jahrhundert/marie-juchacz-erste-frau-am-rednerpult-100.html Inhaltsangabe]&amp;lt;!-- bei Seitenlöschung bitte damit ersetzen: {{Webarchiv | url=https://www.mdr.de/zeitreise/weitere-epochen/zwanzigstes-jahrhundert/marie-juchacz-erste-frau-am-rednerpult-100.html | wayback=20181209211229 | text=Inhaltsangabe von MDR Zeitreise,}}. --&amp;gt; von [[MDR Zeitreise]].&lt;br /&gt;
* Aus Anlass des 150-jährigen Geburtstag von Marie Juchacz hat die saarländische Arbeiterwohlfahrt ein [[Musical]] in Auftrag gegeben. Dieses wurde umgesetzt vom [[Musicalprojekt Neunkirchen]] und am 9. August 2019 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Meine Herren und Damen: Marie!&amp;#039;&amp;#039; in [[Neunkirchen (Saar)]] uraufgeführt. In der Rolle der Marie tritt die Sängerin Nina Sepeur auf, ihre Schwester Elisabeth spielt Hannah Neumann. Holger Hauer verfasste Buch und Songtexte, Francesco Cottone und Amby Schillo schrieben die Musik. Das Bühnenbild entwarf Jochen Maas, Ellen Kärcher war für die Kostüme sowie die künstlerische Leitung und Choreographie verantwortlich und Matthias Stockinger führte Regie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kurt Bohr |url=https://www.opus-kulturmagazin.de/musicalprojekt-neunkirchen-marie-juchacz-als-musical-star/ |titel=Musicalprojekt Neunkirchen: Marie Juchacz als Musical Star |werk=[[Opus (Magazin)|Kulturmagazin Opus]] |abruf=2019-08-16 |kommentar=Ausgabe Nr. 74, Besprechung der Uraufführung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Silvia Buss |url=https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saar-kultur/wie-marie-der-oberschicht-den-kampf-ansagt_aid-45005179 |titel=Wie Marie der Oberschicht den Kampf ansagt |werk=[[Saarbrücker Zeitung]] |datum=2019-08-11 |abruf=2019-08-16 |kommentar=Besprechung der Uraufführung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.mdr.de/tv/programm/sendung918378_ipgctx-false_zc-b528bc81.html Starke Frauen, Starke Geschichten: Weimar und die 37 Frauen - Film von Steffen Jindra]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rundfunk ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Warum kennt kaum jemand Marie Juchacz? 100 Jahre Frauenwahlrecht.&amp;#039;&amp;#039; Gespräch, 12.&amp;amp;nbsp;November 2018, 11:07&amp;amp;nbsp;Min., Gast: [[Unda Hörner]], Produktion: [[Deutschlandfunk Kultur]], Redaktion: &amp;#039;&amp;#039;Fazit&amp;#039;&amp;#039;, {{Webarchiv |url=https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2018/11/12/warum_kennt_kaum_jemand_marie_juchacz_100_jahre_drk_20181112_2325_9819ae18.mp3 |text=Audio-Datei. |wayback=20181113025728}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Die Frauen besitzen heute das Ihnen zustehende Recht der Staatsbürgerinnen.“&amp;#039;&amp;#039; Rede von Marie Juchacz in der Weimarer Nationalversammlung als erste Parlamentarierin, 19.&amp;amp;nbsp;Februar 1919, 34:21&amp;amp;nbsp;Min., Produktion: [[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR]], Erstsendung: 22.&amp;amp;nbsp;Dezember 2018 bei MDR, [https://www.mdr.de/zeitreise/audio-899374.html Audio-Datei.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der kommende Friede&amp;#039;&amp;#039;. W. Moeser, Berlin 1919, {{DNB|574163980}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Praktische Winke für die sozialdemokratische Frauenbewegung&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. vom Vorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Berlin 1921, {{DNB|1124184554}}.&lt;br /&gt;
* [[Ottilie Baader]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein steiniger Weg. Lebenserinnerungen einer Sozialistin&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Vorwort von Marie Juchacz. J. H. W. Dietz Verlag Nachf., Berlin 1921, {{DNB|572748167}}.&lt;br /&gt;
* Marie Juchacz, Johanna Heymann: &amp;#039;&amp;#039;Die Arbeiterwohlfahrt. Voraussetzungen und Entwicklung&amp;#039;&amp;#039;. J. H. W. Dietz Nachf., Berlin 1924, {{DNB|361011504}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geburtenfrage – Sexualberatung eine Aufgabe der Arbeiterwohlfahrt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Arbeiterwohlfahrt (Zeitschrift)|Arbeiterwohlfahrt]]&amp;#039;&amp;#039;, 4 (1929), Heft 23, S.&amp;amp;nbsp;730–734. [http://library.fes.de/cgi-bin/awo.pl?id=01192&amp;amp;dok=1929&amp;amp;f=1929-730&amp;amp;l=1929-734 fes.de]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stimmen gegen den § 218.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der sozialistische Arzt]]&amp;#039;&amp;#039;, 1931, 7. Jahrgang, Heft 4 (April), S.&amp;amp;nbsp;102–103; {{archive.org |DSA_VII_1931_4 |Blatt=n7}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum 31. Juli 1932&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterwohlfahrt&amp;#039;&amp;#039;, 7 (1932), Heft 14, S.&amp;amp;nbsp;417–418. [http://library.fes.de/cgi-bin/awo.pl?id=02164&amp;amp;dok=1932&amp;amp;f=1932-417&amp;amp;l=1932-418 fes.de]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sie lebten für eine bessere Welt. Lebensbilder führender Frauen des 19. und 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. J. H. W. Dietz Verlag Nachf., Berlin / Hannover 1955, {{DNB|452252873}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lydia Struck: &amp;#039;&amp;#039;„Mir geht so vieles durch den Kopf und durchs Herz.“ Marie Juchacz. Briefe und Gedanken zum Neuanfang der AWO.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von AWO Bundesverband. Berlin 2014 (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe zur Geschichte der Arbeiterwohlfahrt&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Walter Hammer: &amp;#039;&amp;#039;Hohes Haus in Henkers Hand. Rückschau auf die Hitlerzeit, auf Leidensweg und Opfergang deutscher Parlamentarier.&amp;#039;&amp;#039; 2., durchgearbeitete und erweiterte Auflage. Europäische Verlags-Anstalt, Frankfurt am Main 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marie Juchacz&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]] und [[Dieter Schuster (Historiker)|Dieter Schuster]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der deutschen Sozialdemokratie.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; J. H. W. Dietz Verlag Nachf., Bonn und Berlin 1960, S.&amp;amp;nbsp;150–151.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Juchacz (geb. Gohlke), Marie&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wilhelm Kosch]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Staatshandbuch]]. Lexikon der Politik, Presse und Publizistik&amp;#039;&amp;#039;. Fortgeführt von Eugen Kuri. Zweiter Band. A. Francke Verlag, Bern und München 1963, S.&amp;amp;nbsp;615.&lt;br /&gt;
* Birgit Leske: &amp;#039;&amp;#039;Juchacz, Marie&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Biographisches Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Dietz Verlag, Berlin 1970, S.&amp;amp;nbsp;233–234.&lt;br /&gt;
* {{NDB|10|633||Juchacz, Maria, geborene Gohlke|[[Susanne Miller]]|128745452}}&lt;br /&gt;
* [[Lotte Lemke]]: &amp;#039;&amp;#039;Marie Juchacz. Gründerin der Arbeiterwohlfahrt 1879–1956.&amp;#039;&amp;#039; Auer, Donauwörth 1979.&lt;br /&gt;
* [[Martin Schumacher (Historiker)|Martin Schumacher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung, 1933–1945. Eine biographische Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; 3., erheblich erweiterte und überarbeitete Auflage. Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5183-1.&lt;br /&gt;
* Brigitte Domrurath: &amp;#039;&amp;#039;Juchacz, Marie.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Manfred Asendorf]], Rolf von Bokel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Demokratische Wege. Deutsche Lebensläufe aus fünf Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; J. B. Metzler, Stuttgart / Weimar 1997, ISBN 3-476-01244-1, S.&amp;amp;nbsp;312–313.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Christiane Eifert&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Henrike Hülsbergen&lt;br /&gt;
   |Titel=Marie Juchacz&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Stadtbild und Frauenleben. Berlin im Spiegel von 16 Frauenporträts&lt;br /&gt;
   |Reihe=Berlinische Lebensbilder&lt;br /&gt;
   |BandReihe=9&lt;br /&gt;
   |Verlag=Stapp&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1997&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7678-0697-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=105-120}}&lt;br /&gt;
* Lydia Struck: &amp;#039;&amp;#039;„Darüber muss noch gesprochen werden“ AWO-Frauen und ihre Beiträge zur Gleichstellungspolitik&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von AWO Bundesverband. Berlin 2015, ISBN 978-3-9815319-0-9, S.&amp;amp;nbsp;42–53 (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe zur Geschichte der Arbeiterwohlfahrt&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Gisela Notz: &amp;#039;&amp;#039;Die Exilerfahrungen von Marie Juchacz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 2017, Heft 72, S.&amp;amp;nbsp;44–51.&lt;br /&gt;
* Eckhard Hansen, [[Florian Tennstedt]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1871 bis 1945]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Sozialpolitiker in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus 1919 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Kassel University Press, Kassel 2018, ISBN 978-3-7376-0474-1, S.&amp;amp;nbsp;90&amp;amp;nbsp;f.; [http://www.uni-kassel.de/upress/online/OpenAccess/978-3-7376-0474-1.OpenAccess.pdf uni-kassel.de] (PDF; 3,9&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mariejuchacz.com/Marie-Juchacz/ Biografische Details] in: Projekt: Marie Juchacz – Auf der Route des Exils –  Sur la Route de l’Exil – On the Route to Exile.&lt;br /&gt;
* [https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/akteurinnen/marie-juchacz &amp;#039;&amp;#039;Marie Juchacz&amp;#039;&amp;#039;] in: [[Digitales Deutsches Frauenarchiv]]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128745452}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|128745452}}&lt;br /&gt;
* {{FemBio|http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/marie-juchacz}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_j/juchacz-ma.htm Marie Juchacz im Archiv der deutschen sozialen Demokratie (AdsD).] In: [[Friedrich-Ebert-Stiftung]]&lt;br /&gt;
* Claudia Sucker: [http://archiv.spd-berlin.de/geschichte/personen/a-k/juchacz-marie/ Marie-Juchacz-Biografie.] SPD-Berlin&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&amp;amp;v=oD5r73fYvTw „Meine Herren und Damen!“ (Youtube)] [[Sesede Terziyan]] liest die Rede, die Marie Juchacz am 19. Februar 1919 in der Weimarer Nationalversammlung hielt. Veranstaltung der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]] am 25. Februar 2019&lt;br /&gt;
* [https://www.mdr.de/tv/programm/sendung918378_ipgctx-false_zc-b528bc81.html Starke Frauen, Starke Geschichten: Weimar und die 37 Frauen - Film von Steffen Jindra] Dokumentation im MDR-Fernsehen März 2021&lt;br /&gt;
* Almut Finck: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/juchacz104.html &amp;#039;&amp;#039;19.02.1919 - Marie Juchacz spricht im Parlament.&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] vom 19. Februar 2014 (Podcast).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128745452|LCCN=n87828369|VIAF=23200309}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Juchacz, Marie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AWO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Juchacz, Marie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gohlke, Marie (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Sozialreformerin, Frauenrechtlerin und Politikerin (SPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. März 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gorzów Wielkopolski|Landsberg an der Warthe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Januar 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
	</entry>
</feed>