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	<title>M. C. Escher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;BurghardRichter: Kleinere sprachliche Änderungen, Typographie. Formatierung von Einzelnachweisen/Literaturangaben, Verlinkung Flughafen Amsterdam Schiphol</title>
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		<updated>2025-08-18T15:59:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinere sprachliche Änderungen, Typographie. Formatierung von Einzelnachweisen/Literaturangaben, Verlinkung &lt;a href=&quot;/index.php?title=Flughafen_Amsterdam_Schiphol&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Flughafen Amsterdam Schiphol (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Flughafen Amsterdam Schiphol&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Maurits Cornelis Escher.jpg|mini|M. C. Escher (ca. 1971)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Universiteit Twente Mesa Plus Escher Object.jpg|mini|hochkant=1.3|Skulptur eines [[Dodekaederstern]]s nach einer Zeichnung von Escher; zu sehen auf dem Gelände der [[Universität Twente]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maurits Cornelis Escher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{nlS}} [{{IPA|ˈmʌurɪt͡s kɔrˈneːlɪs ˈɛʃər}}]; * [[17. Juni]] [[1898]] in [[Leeuwarden]], [[Provinz Friesland]]; † [[27. März]] [[1972]] in [[Hilversum]], [[Provinz Noord-Holland|Provinz Nordholland]]) war ein [[Niederlande|niederländischer]] [[Künstler]] und [[Grafiker]], der vor allem durch seine Darstellung [[Unmögliche Figur|unmöglicher Figuren]] bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
M. C. Escher kam 1898 als jüngster von fünf Söhnen des [[Wasserbauingenieur]]s [[George Arnold Escher]] im [[Princessehof]] in Leeuwarden zur Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.princessehof.nl/de/geschichte/undefined |titel=Zuhaus bei M.C. Escher |abruf=2023-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1903 zog die Familie nach [[Arnheim]], wo der junge Escher die schulische Grundausbildung absolvierte. Allerdings war er ein ziemlich schlechter Schüler, musste zwei Klassen wiederholen und hatte trotz seiner zeichnerischen Begabung sogar im Fach Kunst schlechte Noten. 1917 zog die Familie nach [[Oosterbeek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Escher begann 1919 ein [[Architektur]]studium in [[Haarlem]], das er schon nach einer Woche abbrach. Sein dortiger Lehrer [[Samuel Jessurun de Mesquita]], ein portugiesischstämmiger Jude, erkannte die außerordentliche Begabung und unterrichtete ihn weiter in grafischen Techniken. Escher beherrschte bald die Holzschnitttechnik. Mesquitas starke Persönlichkeit übte großen Einfluss auf Eschers weitere Entwicklung zum Grafiker aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1921 bereiste er mehrfach [[Italien]], meist zu Fuß oder auf dem Esel, sowie [[Spanien]], wo er sich mit arabischer [[Ornamentik]] ([[Alhambra]]) auseinandersetzte. 1923 lernte er die vor den Bolschewiki aus Russland in die Schweiz geflohene Jetta Umiker kennen, die er 1924 in [[Viareggio]] heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.halloherne.de/artikel/neu-im-kino-mc-escher-39964 |titel=Neu im Kino: M.C. Escher – Eine Reise in die Unendlichkeit |datum=2019 |sprache=de |abruf=2024-06-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Paar ließ sich in der Nähe von [[Rom]] nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Vollmer |Autor= |Lemma=Escher, Maurits Cornelis |Band=2 |Seite=54 |SeiteBis= |Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 23. Juli 1926 wurde ihr erster Sohn Georg geboren. Arthur, ihr zweiter Sohn, kam am 8. Dezember 1928 zur Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der 1920er Jahre erlangte Escher eine gewisse Popularität und hatte 1929 gleich fünf Ausstellungen in den Niederlanden und der Schweiz. Bis 1937 entstanden überwiegend mediterrane Landschaftsbilder, darunter die große Lithografie eines kleinen [[Abruzzen]]dorfes (&amp;#039;&amp;#039;Castrovalva&amp;#039;&amp;#039; 1930). Vor allem in den [[Vereinigte Staaten|USA]] hatte Escher Aufmerksamkeit erregt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Abneigung gegen den [[Italienischer Faschismus|italienischen Faschismus]] verlegten die Eschers ihren Wohnsitz 1935 in die [[Schweiz]] nach [[Château-d’Oex]], nachdem sie sich eine Weile in [[Steckborn]] am [[Bodensee]] aufgehalten hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;J. L. Locher, Flip Bool, Bruno Ernst: &amp;#039;&amp;#039;M.C. Escher, his life and complete graphic work.&amp;#039;&amp;#039; Abradale Press / Harry N. Abrams, New York 1982; Ausg. 1992, S. 32, 34, 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf einem Frachtschiff bereiste er die [[Adriatisches Meer|Adria]], [[Sizilien]] und die [[Italienische Riviera|Riviera]]. Nach einem zweiten Besuch der Alhambra 1936 veränderte sich Eschers Thematik, die Periode der [[Metamorphose (Mythologie)|Metamorphosen]] (&amp;#039;&amp;#039;Tag und Nacht&amp;#039;&amp;#039; 1938) begann. 1937 folgte ein weiterer Umzug in die Nähe von [[Brüssel]] und er experimentierte zunehmend mit Flächenfüllungen ([[Parkettierung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] in Brüssel einmarschierten, zog die Familie erneut um, ins niederländische [[Baarn]]. Sein Lehrer [[Samuel Jessurun de Mesquita]] wurde 1944 von den deutschen Besatzern verschleppt und im [[KZ Auschwitz-Birkenau|Konzentrationslager Auschwitz]] ermordet. Escher konnte zumindest einen Großteil von Mesquitas Werk retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende erlernte Escher die [[Mezzotinto]]technik und wandte sich ab 1946 verstärkt [[Perspektive|perspektivischen]] Bildern (&amp;#039;&amp;#039;Oben und Unten&amp;#039;&amp;#039; 1947) zu. Er erhielt vermehrt gut bezahlte Aufträge, verkaufte viele seiner Drucke und war 1950 in den USA ein gefragter Künstler. Sein großer Durchbruch in Europa erfolgte im September 1954, als ihm das [[Stedelijk Museum]] eine Einzelausstellung in Amsterdam anlässlich eines gleichzeitig dort abgehaltenen Mathematiker-Kongresses gewährte.&amp;lt;ref&amp;gt;J. L. Locher et al.: &amp;#039;&amp;#039;Die Welten des M. C. Escher.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;26f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1955 wurde Escher die Ritterwürde des &amp;#039;&amp;#039;[[Oranien|Oranje-Nassau]]-Ordens&amp;#039;&amp;#039; verliehen. Die beiden letzten Ausstellungen zu seinen Lebzeiten fanden 1969 im [[Rheinisches Landesmuseum Bonn|Rheinischen Landesmuseum Bonn]] und in der [[Kunsthalle Bern]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 und 1964 musste er operiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.worldofescher.com/reading/cronbib1.html |titel=World of Escher – Biographical Chronology |datum=2015-09-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150915212225/http://www.worldofescher.com/reading/cronbib1.html |abruf=2023-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1972 starb er im Krankenhaus in [[Hilversum]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.escherinhetpaleis.nl/about-escher-in-het-paleis/about-mc-escher/?lang=en |titel=About M.C. Escher {{!}} Escher in het Paleis |datum=2016-01-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160127100208/http://www.escherinhetpaleis.nl/about-escher-in-het-paleis/about-mc-escher/?lang=en |abruf=2023-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Grafik ===&lt;br /&gt;
Escher schuf vor allem grafische Arbeiten und brachte es in den Techniken des [[Holzschnitt]]s, des [[Holzstich]]s und der [[Lithografie]] zur technischen Perfektion. Als junger Mann reiste er durch Italien und den Mittelmeerraum bis Portugal und schuf viele Landschaftsdarstellungen und Architekturstudien in einer breiten Palette grafischer Stile. Die Motive der südlichen Landschaften bildeten zugleich den Formen-Kanon seiner späteren „naturfremden“ Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine vielen Reisen verband Escher eine besondere Liebe mit dem Meer und der Schifffahrt. So hielt er noch im Alter Vorträge über die mannigfachen Naturphänomene und Eindrücke, die einem Schiffsreisenden im Mittelmeer begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unmöglichen Figuren ===&lt;br /&gt;
Seine bekanntesten Werke, die Escher nahezu den Status eines &amp;#039;&amp;#039;Popstars&amp;#039;&amp;#039; einbrachten, beschäftigen sich mit der Darstellung [[Perspektive|perspektivischer]] Unmöglichkeiten, [[Optische Täuschung|optischer Täuschungen]] und [[Multistabile Wahrnehmung|multistabiler Wahrnehmungsphänomene]]. Man sieht Objekte oder Gebäude, die auf den ersten Blick natürlich zu sein scheinen, auf den zweiten aber vollkommen widersprüchlich sind („[[unmögliche Figur]]en“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von [[Lionel Penrose]] 1958 entworfene unendliche [[Penrose-Treppe]] bildete die Grundlage zu Eschers Bild &amp;#039;&amp;#039;Wasserfall&amp;#039;&amp;#039; (1961).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InHetPaleis☸&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://escherinhetpaleis.nl/showpiece/waterfall/?lang=en |titel=Waterfall (1961) |hrsg=The M.C. Escher Company, [[Baarn]] |datum=2019-10-12 |sprache=en |abruf=2024-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es zeigt einen Wasserlauf, der sich von einem Wasserrad im Vordergrund im Zick-Zack vom Betrachter fortbewegt, jede Ecke Teil von insgesamt zwei Türmen auf Säulen. Schließlich läuft das Wasser als ein Wasserfall im Vordergrund nach unten und streicht über das Wasserrad vom Anfang und macht die Konstruktion scheinbar zu einem [[Perpetuum mobile]]. Das Wasser läuft größtenteils bergauf, gleichzeitig scheinbar in immer weitere Ferne, obwohl die Ecken des Wasserlaufs trotzdem abwechselnd in einem der beiden Türme liegen. Das Bild &amp;#039;&amp;#039;[[Treppauf Treppab]]&amp;#039;&amp;#039; (1960) zeigt eine auf ähnliche Weise konstruierte viereckige, endlose Treppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[unmögliche Lattenkiste]]&amp;#039;&amp;#039; ist Ausgangspunkt des Bildes &amp;#039;&amp;#039;Belvedere&amp;#039;&amp;#039;. Ober- und Untergeschoss eines Aussichtspavillons in einer [[norditalien]]ischen Landschaft sind um 90° gegeneinander verdreht. Eine Leiter, die auf dem Boden des Untergeschosses steht, lehnt an der Außenwand der oberen Etage. Die Säulen, die das Gebäude tragen, wechseln unmerklich die Seiten. Das paradoxe Gebäude wirkt dennoch auf den ersten Blick völlig stabil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Lithographie &amp;#039;&amp;#039;[[Drawing Hands]]&amp;#039;&amp;#039; (1948) zeigt zwei einander gegenüberliegende Hände, die sich in einem paradox wirkenden Vorgang gegenseitig zeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Die unmöglichen Figuren &amp;#039;&amp;#039;(in Eschers Kunstwerken)&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Penrose-dreieck.svg|Penrose-Dreieck als Grundlage vieler Werke&lt;br /&gt;
 Impossible staircase.svg|Penrose-Treppe &amp;#039;&amp;#039;(Treppauf Treppab)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Waterfall.svg|Prinzipskizze eines Perpetuum mobile als Penrose-Treppe &amp;#039;&amp;#039;(Wasserfall)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Lattenkiste a.jpg|Unmögliche Lattenkiste &amp;#039;&amp;#039;(Belvedere)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Metamorphose ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Denhaag relief houtrustweg2.jpg|mini|Relief in Den Haag nach Escher]]&lt;br /&gt;
Ausgehend von den Metamorphosen der Ornamental-Kunst der [[Maurischer Stil|maurischen]] [[Majolika]], die Escher in Süd[[spanien]] studiert hatte, entwickelte er in seinen Bildern &amp;#039;&amp;#039;Metamorphose&amp;amp;nbsp;I&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;Metamorphose&amp;amp;nbsp;III&amp;#039;&amp;#039; und weiteren eine Technik der regelmäßigen [[Parkettierung|Flächenfüllung]] durch teilweise fantastische Figuren. Das verfeinerte er, indem er in diese Flächenmuster immer wieder leichte Variationen (Vogel Fisch, 1938 oder Luft und Wasser, 1938) einfließen ließ, so dass sich die verwendeten Figuren verwandeln und beispielsweise Vögel zu Fischen werden und die Ebene füllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Themen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaleidozyklen Escher.jpg|mini|Gebastelte Kaleidozyklen (Vorlagen aus &amp;#039;&amp;#039;„M.&amp;amp;nbsp;C. Escher Kaleidozyklen“&amp;#039;&amp;#039; von Doris Schattschneider und Wallace Walker)]]&lt;br /&gt;
Escher widmete sich in seinen Arbeiten auch Themen wie: &lt;br /&gt;
* [[Möbiusband|Möbiusbändern]] (Möbiusband I &amp;amp; II)&amp;lt;ref name=&amp;quot;InHetPaleis8&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Erik Kersten |url=https://escherinhetpaleis.nl/escher-today/mobius-strip-i/?lang=en |titel=Möbius Strip I (1961) |hrsg=The M.C. Escher Company, [[Baarn]] |datum=2017-03-13 |sprache=en |abruf=2024-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;InHetPaleis88&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://escherinhetpaleis.nl/showpiece/mobius-strip-ii/?lang=en |titel=Möbius Strip II (1963) |hrsg=The M.C. Escher Company, [[Baarn]] |sprache=en |abruf=2024-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kristallmorphologie|Kristallformen]] &amp;#039;&amp;#039;(Kristall&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kontrast – Ordnung and Chaos)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;InHetPaleis💎&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Erik Kersten |url=https://escherinhetpaleis.nl/escher-today/crystal/?lang=en |titel=Crystal (1947) |hrsg=The M.C. Escher Company, [[Baarn]] |datum=2019-11-23 |sprache=en |abruf=2024-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;InHetPaleis🧊🌌&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Erik Kersten |url=https://escherinhetpaleis.nl/escher-today/contrast-order-chaos/?lang=en |titel=Contrast (Order and Chaos) (1950) |hrsg=The M.C. Escher Company, [[Baarn]] |datum=2017-02-26 |sprache=en |abruf=2024-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Spiegelung (Geometrie)|Spiegelungen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;InHetPaleis&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Micky Piller |url=https://escherinhetpaleis.nl/story-of-escher/rippled-surface/?lang=en |titel=Reflections in Rippled surface |hrsg=The M.C. Escher Company, [[Baarn]] |datum=2024 |sprache=en |abruf=2024-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;InHetPaleis_MagicMirror&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Erik Kersten |url=https://escherinhetpaleis.nl/escher-today/magic-mirror/?lang=en |titel=Magic Mirror (1946) |hrsg=The M.C. Escher Company, [[Baarn]] |datum=2019-01-12 |sprache=en |abruf=2024-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (bekannt ist ein Selbstporträt in der Spiegelung einer Glaskugel)&lt;br /&gt;
* [[Verzeichnung|optischen Verzerrungen]] &amp;#039;&amp;#039;(Print gallery I&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Up and Down)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;InHetPaleis_Relativity&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Micky Piller |url=https://www.escherinhetpaleis.nl/story-of-escher/relativity-part-i/?lang=en |titel=Relativity (part I) |hrsg=The M.C. Escher Company, [[Baarn]] |sprache=en |abruf=2024-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* [[Fraktal]]en &amp;#039;&amp;#039;(Kreislimit III)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NGA_KreislimitIII&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nga.gov/collection/art-object-page.61280.html |titel=Circle Limit III, 1959 |hrsg=[[National Gallery of Art]] |datum=2024 |sprache=en |abruf=2024-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unendlichkeitsannäherungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;s. Bruno Ernst: &amp;#039;&amp;#039;Der Zauberspiegel des M. C. Escher.&amp;#039;&amp;#039; dtv Kunst, München 1982, ISBN 3-423-02879-3 (Kap. 15: &amp;#039;&amp;#039;Das Unendliche.&amp;#039;&amp;#039; S. 200–215)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Kaleidozyklen“ hat er nicht erfunden. Das sind aus mindestens acht [[Tetraeder]]n bestehende Körper, die sich so drehen lassen, dass der Betrachter alle Seiten des Dreiecks sieht. Diese Körper sind vielmehr eine Weiterführung seines Werkes durch die amerikanische Mathematikerin [[Doris Schattschneider]] und den Künstler [[Wallace G. Walker]], die Herausgeber des Buches &amp;#039;&amp;#039;M.&amp;amp;nbsp;C. Escher Kaleidozyklen&amp;#039;&amp;#039;. Der Bezug zu Escher besteht darin, dass die Körperoberflächen mit verschiedenen Darstellungen aus seinem Werk versehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerbliche Arbeiten/Arbeiten im öffentlichen Raum ===&lt;br /&gt;
Escher schuf auch einige gewerbliche Arbeiten, so ein 58 Meter langes &amp;#039;&amp;#039;Metamorphose&amp;#039;&amp;#039;-Wandbild für die Hauptpost in Den Haag, das sich heute im [[Flughafen Amsterdam Schiphol|Flughafen Schiphol]] befindet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=pieter musterd |url=https://www.flickr.com/photos/piet_musterd/221826480/ |titel=Metamorphose |datum=2006-08-22 |abruf=2022-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Säulengestaltung für eine Schule und eine Keksdose in Form eines [[Dodekaeder]]s mit Seestern-Motiv in limitierter Auflage. Seine Entwürfe für Geldscheine, für die er an einem Auswahlverfahren teilgenommen hatte, scheiterten daran, dass sie nicht fälschungssicher waren. Ebenso nicht verwirklicht wurden Entwürfe für Briefmarken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Escher museum-edit.jpg|mini|[[Escher-Museum]] in [[Den Haag]]]]&lt;br /&gt;
Escher ist für die [[Kunstgeschichte]] immer ein Problem geblieben. Seine Auseinandersetzung mit [[Perspektive|perspektivischen]] Unmöglichkeiten und optischen Täuschungen unterscheidet sich stark von den klassischen Themen bildender Kunst und lässt sich in keine der klassischen Schubladen einordnen. So wurde Escher von der Kunstwelt lange Zeit nicht als Künstler im klassischen Sinne akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu wurde Escher schon früh von Wissenschaftlern und Mathematikern sehr geschätzt, da seine sauberen, exakten Arbeiten sich auf eine intuitive und sinnliche Weise mathematischen Themen annähern und Problemstellungen der Wissenschaft illustrieren. Escher wurde nicht selten zu Mathematik-Vorlesungen eingeladen, obwohl er von sich selbst sagte, er verstehe nichts von Mathematik. Er hielt auch selbst stark frequentierte Vorlesungen über seine Arbeit in ganz Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Aufmerksamkeit bekam er auch durch den 1979 veröffentlichten Bestseller &amp;#039;&amp;#039;[[Gödel, Escher, Bach]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Douglas R. Hofstadter]], der das Werk des Mathematikers [[Kurt Gödel]], die Illustrationen von Escher und die Musik von [[Johann Sebastian Bach]] in Beziehung zueinander setzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Paradox]]e und nicht selten Mystische seiner geheimnisvollen Bilder fand auch Anklang bei [[Esoterik]]ern und der [[Popkultur]] des 20. Jahrhunderts. Seine Bilder wurden als Poster gedruckt und als Plattencover verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 wurde im ehemaligen Palais der [[Emma zu Waldeck und Pyrmont|Königin Emma]] ein &amp;#039;&amp;#039;[[Escher-Museum]]&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet, das neben seinem grafischen Werk auch Privatfotos und Arbeitsskizzen zeigt. Letztere vermitteln einen Eindruck davon, wie der Künstler [[Parkettierung|Flächenfüllungen]] und unmögliche Geometrien entworfen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde der am 16.&amp;amp;nbsp;September 1985 entdeckte Asteroid [[(4444) Escher]] nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://minorplanetcenter.net//iau/ECS/MPCArchive/2006/MPC_20060413.pdf |titel=New Names of Minor Planets |format=PDF |abruf=2023-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 veröffentlichte Robin Lutz den Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[M. C. Escher – Reise in die Unendlichkeit]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 2018: &amp;#039;&amp;#039;escher op reis&amp;#039;&amp;#039;, [[Fries Museum]], [[Leeuwarden]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.friesmuseum.nl/te-zien-en-te-doen/tentoonstellingen/escher-op-reis/ |titel=Escher in het Fries museum |abruf=2018-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2002: Die Escher Ausstellung, [[Escher-Museum]], Den Haag&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.escherinhetpaleis.nl/ausstellung/die-escher-ausstellung/?lang=de |titel=Die Escher Ausstellung |sprache=de |abruf=2022-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Autor= |Lemma=Escher, Maurits Cornelis |Band=2 |Seite=54 |SeiteBis= |Kommentar=}}&lt;br /&gt;
* [[Douglas R. Hofstadter]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Gödel, Escher, Bach]] – ein Endloses Geflochtenes Band&amp;#039;&amp;#039;. Klett-Cotta, Stuttgart 1985, ISBN 3-608-93037-X.&lt;br /&gt;
* Maurits C. Escher (Ill.), Johannes L. Locher (Hrsg.), Bruno Ernst, Sven Becker (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Leben und Werk M.&amp;amp;nbsp;C. Escher.&amp;#039;&amp;#039; RVG Interbook, Remseck bei Stuttgart 1994, ISBN 3-88102-064-0. (Gesamtverzeichnis des grafischen Werks)&lt;br /&gt;
* J. L. Locher, Broos, Escher, G. W. Locher, Coxeter, Weitzel: &amp;#039;&amp;#039;Die Welten des M.&amp;amp;nbsp;C. Escher.&amp;#039;&amp;#039; 1971. Pawlak Verlag, Herrsching 1973.&lt;br /&gt;
* Bruno Ernst: &amp;#039;&amp;#039;Magic Mirror. Der Zauberspiegel des M. C. Escher.&amp;#039;&amp;#039; Taschen Verlag, Oktober 2009, ISBN 978-3-8228-3706-1.&lt;br /&gt;
* Maurits C. Escher, P. Terpstra: &amp;#039;&amp;#039;M. C. Escher. Mit einer Einleitung und Bilderläuterungen des Künstlers und einem wissenschaftlichen Kommentar von P. Terpstra.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Heinz Moos, Heidelberg 1962.&lt;br /&gt;
* L. J. F. Wijsenbeek, J. L. Locher, C. H. A. Broos: &amp;#039;&amp;#039;M. C. Escher. Overzichtstentoonstelling in het Haags Gementemuseum ter ere van zijn 70ste verjaardag 8 Juni – 21 Juli 1968&amp;#039;&amp;#039; (Übersichts-Ausstellung im Gemeindemuseum den Haag zu Ehren seines 70. Geburtstags). Verlag J.&amp;amp;nbsp;J. Zijl, Zwolle 1968.&lt;br /&gt;
* Doris Schattschneider, Wallace Walker: &amp;#039;&amp;#039;M. C. Escher Kaleidozyklen&amp;#039;&amp;#039; (Vorlagen und Anleitungen zur Herstellung von dreidimensionalen Objekten). Taco Verlagsgesellschaft, Berlin 1987, ISBN 3-89268-013-2.&lt;br /&gt;
* M. C. Escher: &amp;#039;&amp;#039;Graphik und Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Benedikt Taschen, Berlin 1991, ISBN 3-89450-276-2.&lt;br /&gt;
* M. C. Escher: &amp;#039;&amp;#039;Escher on Escher. Exploring the infinite.&amp;#039;&amp;#039; With a contribution by J.&amp;amp;nbsp;W. Vermeulen (englische Übersetzung von &amp;#039;&amp;#039;Het oneindige, M.&amp;amp;nbsp;C. Escher over eigen Werk&amp;#039;&amp;#039;). Verlag Abrams, New York 1989, ISBN 978-0-8109-2414-7.&lt;br /&gt;
* F. H. Bool, J. R. Kist, J. L. Locher, F. Wierda: &amp;#039;&amp;#039;M. C. Escher, his life and his complete graphic work.&amp;#039;&amp;#039; Verlag H.&amp;amp;nbsp;N. Abrams, New York.&lt;br /&gt;
* T. Albrigh: &amp;#039;&amp;#039;Visuals – Escher.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Rolling Stone]],&amp;#039;&amp;#039; Nr. 52, 1970.&lt;br /&gt;
* Lorenzo Coltellacci, Andrés Abiuso: &amp;#039;&amp;#039;M. C. Escher Unmögliche Welten&amp;#039;&amp;#039;. Knesebeck Verlag, Munich 2023, ISBN 978-3-95728-712-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Maurits Cornelis Escher}}&lt;br /&gt;
* [[:en:Category:M. C. Escher|Category:M. C. Escher]] – Bilder von/im Bezug zu M. C. Escher in der englischsprachigen Wikipedia&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118531069}}&lt;br /&gt;
* [http://www.escherinhetpaleis.nl/ Escher-Museum], Den Haag (deutsch, englisch, niederländisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.mcescher.com/ Official M. C.Escher Website] (englisch, niederländisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.nga.gov/collection/gallery/ggescher/ggescher-main1.html Tour: M. C. Escher — Life and Work], online tour of 24 prints, [[National Gallery of Art]] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.cs.technion.ac.il/~gershon/EscherForReal/ Escher for Real], Israel Institute of Technology (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.fraktalwelt.de/escher/elinks.htm Escherkacheln], fraktalwelt.de&lt;br /&gt;
* [https://www.pastorpixel.de/escher/ Escherprogramm], pastorpixel.de&lt;br /&gt;
* [http://escherdroste.math.leidenuniv.nl/ Escher and the Droste effect], Universität Leiden (englisch)&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Escher|title=Maurits Cornelius Escher}}&lt;br /&gt;
* [http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/maurits-cornelis-escher-100.html WDR 5 (Westdeutscher Rundfunk) ZeitZeichen: &amp;#039;&amp;#039;27.03.1972 – Todestag des Grafikers MC Escher&amp;#039;&amp;#039;, von Martin Herzog]&lt;br /&gt;
* {{YouTube |id=8yKG3PCvS7I |titel=M.C. Escher – Reise in die Unendlichkeit |uploader=ARTE |upload=2022-01-31 |kommentar=Dokumentation}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118531069|LCCN=n79007761|NDL=00513110|VIAF=5051087}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Escher, M C}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:M. C. Escher| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzschneider (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzstecher]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Escher, M. C.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Escher, Maurits Cornelis (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=niederländischer Künstler und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juni 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leeuwarden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. März 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hilversum]], [[Provinz Noord-Holland|Nordholland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BurghardRichter</name></author>
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