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	<title>Müsli - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-07T01:40:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;GehPeter: Formulierung</title>
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		<updated>2025-08-19T20:57:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formulierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Muesli.jpg|mini|Trockenmüsli mit Früchten (u.&amp;amp;nbsp;a. Bananen, Rosinen) in Milch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Müsli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [ˈmyːsli]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Muesli_Gericht_Speise |titel=Duden {{!}} Müsli {{!}} Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft |abruf=2019-02-19 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=//de.wiktionary.org/wiki/M%C3%BCsli |titel=Müsli – Wiktionary |abruf=2019-02-19 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (in der [[Schweiz]] und im südlichen Baden-Württemberg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Müesli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈmyəz̥li}}], schweiz. Aussprache [{{IPA|ˈmyəslɪ}}],  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Birchermüesli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Birchermues&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein nicht gekochtes [[Mus]] aus [[Haferflocken]] und [[Obst]] beziehungsweise [[Trockenobst]] sowie weiteren Produkten. Diese werden mit [[Milch]] oder [[Pflanzliche Milch|pflanzlicher Milch]] ([[Sojamilch]], [[Getreidemilch]], [[Mandelmilch]]), [[Joghurt]] oder [[Fruchtsaft]] üblicherweise zum [[Frühstück]] gegessen. Im Gegensatz zum [[Haferbrei]], britisch &amp;#039;&amp;#039;Porridge&amp;#039;&amp;#039;, werden die Haferflocken hierbei nicht gekocht, sondern lediglich eingeweicht. &lt;br /&gt;
Müesli ist neben Schokolade eine der Schweizer Spezialitäten, die weit über die Schweiz Verbreitung gefunden haben. Heute ist Müsli wesentlicher Bestandteil der europäischen Frühstückskultur. &amp;#039;&amp;#039;Birchermüesli complet&amp;#039;&amp;#039; ist Birchermus mit [[Butterbrot]] und [[Milchkaffee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ursprüngliche Apfeldiätspeise „d Spys“ ==&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Birchermues&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde vor 1900 vom [[Aargau]]er Arzt und Ernährungsreformer [[Maximilian Oskar Bircher-Benner]] entwickelt. 1897 stellte er seine &amp;#039;&amp;#039;Rohe Apfelspeise&amp;#039;&amp;#039; während eines Studienaufenthaltes in [[Dresden]] dem promovierten Arzt [[Heinrich Lahmann]] vor, der dieses &amp;#039;&amp;#039;Müsli&amp;#039;&amp;#039;, überzeugt von dessen Wirkung, in der Sanatoriumsküche des [[Lahmann-Sanatorium]]s einführte. Bircher-Benner wiederum nahm von hier viele weitere Anregungen mit in die Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Helfricht]]: &amp;#039;&amp;#039;Biografie des berühmten Dresdner Naturheilers Dr. med. Heinrich Lahmann (1860–1905)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lahmanns Dresdner Kochbuch.&amp;#039;&amp;#039; Edition Krickau, Dresden 2001, ISBN 3-00-006709-4, S.&amp;amp;nbsp;273–313, hier S.&amp;amp;nbsp;294.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gründer des [[Sanatorium]]s „Lebendige Kraft“ am [[Zürichberg]] nannte seine Kreation schließlich &amp;#039;&amp;#039;Apfeldiätspeise,&amp;#039;&amp;#039; oder einfach &amp;#039;&amp;#039;d Spys&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]] ‚die Speise‘, {{IPA|[t ʃpiːz̥]}}). Ab 1902 versuchte er den Gästen in seinem Zürcher Sanatorium auf diese Weise eine Vollwertdiät mit frischem Obst näherzubringen – was ihm gelang. Das Birchermus wurde als leicht bekömmliches Abendessen gereicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bircher-Benner gilt als Pionier der [[Vollwerternährung]]. Ursprünglich war er überzeugt, dass unbearbeitete pflanzliche Rohkost, wie sie für ein Müsli verwendet wird, „biologisch wirksame Lichtquanten“ enthalte, aus denen der Körper „[[Lebenskraft]]“ gewinnen könne – eine Hypothese, die sich später als falsch herausstellte (siehe [[Biophoton]]en). Als Vertreter vegetarischer Rohkosternährung waren für Bircher-Benner die mit Schale und [[Kerngehäuse]] frisch geriebenen Äpfel das Wichtigste, nicht etwa die Getreideflocken. [[Kondensmilch]] verwendete er, weil Frischmilch, zu seiner Zeit unpasteurisiert, ein hohes [[Tuberkulose]]-Risiko darstellte. Inzwischen haben sich auch die Herstellungsverfahren für Haferflocken verbessert. Die heute erhältlichen feinen Flocken müssen nur noch kurz eingeweicht werden.&lt;br /&gt;
;Das Originalrezept nach Bircher-Benner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Portion:&lt;br /&gt;
* 1 gestrichener Esslöffel Haferflocken&lt;br /&gt;
* 3 Esslöffel Wasser&lt;br /&gt;
* 12 Stunden einweichen&lt;br /&gt;
* 1 Esslöffel Zitronensaft&lt;br /&gt;
* 1 Esslöffel gezuckerte Kondensmilch beifügen und zu einer Sauce vermischen&lt;br /&gt;
* etwa 2 Äpfel (400 g) einer möglichst säuerlichen Sorte; unmittelbar vor dem Servieren mit der Schale auf der [[Raffeln|Bircherraffel]] direkt in die Sauce hineinreiben und gelegentlich umrühren, damit sich das Apfelfleisch nicht bräunt&lt;br /&gt;
* 1 Esslöffel Haselnüsse oder Mandeln gerieben darüber streuen&amp;lt;ref&amp;gt;Berta Luise Brupbacher-Bircher. &amp;#039;&amp;#039;Das Wendepunkt-Kochbuch&amp;#039;&amp;#039;. Wendepunktverlag, Zürich 1927&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cereals in pot.jpg|mini|Müsli in einem [[Kochkessel#Verwendung|Hordentopf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ernährungsreformer Bircher hielt zahlreiche Vorträge über Rohkosternährung und bewarb dabei seine Apfeldiätspeise. Zu einem ersten Durchbruch und erster Bekanntheit im deutschsprachigen Raum verhalfen dem Birchermus die unzähligen Kochbücher und Schriften von Mitgliedern der Bircher-Familie. Bereits in den 1920er-Jahren stand die &amp;#039;&amp;#039;Apfelspeise&amp;#039;&amp;#039; auf der Speisekarte vegetarischer Restaurants.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.euroveg.eu/evu/german/news/news982/restaurant.html | wayback=20080402072139 | text=europeanvegetarian.org}} Geschichte [[Hiltl (Restaurant)|Hiltl]], Zürich&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtig populär wurde das Birchermus vorerst nur in der Schweiz. Ab den 1940er- und 1950er-Jahren wurde das Birchermus regelmäßig zum [[Abendessen]] eingenommen. Auch in den Küchen von Gefängnissen, Heimen, Klöstern und des Militärs stand es regelmäßig auf dem Menüplan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Popularität kamen bald Rezepte auf, die sich vom Original unterschieden. An Stelle der Haferflocken traten zunehmend die schon seit den frühen 1940er-Jahren industriell hergestellten Trockenmischungen. Kondensmilch wird durch Joghurt, Milch oder Rahm (Sahne) ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Birmus&amp;#039;&amp;#039; (Obsthalle AG in Romanshorn, 1942), ein &amp;#039;&amp;#039;komplettes Birchermüesli&amp;#039;&amp;#039; mit getrockneten Äpfeln, Milchpulver, Getreideflocken, Sultaninen und Haselnüssen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frutifort&amp;#039;&amp;#039; (1946&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zwicky.swiss/de/unternehmen/ueber-uns/historie/ zwicky.swiss] Zwicky: Chronik der Zwicky AG&amp;lt;/ref&amp;gt;), die „fertige Birchermüesli-Mischung nach Dr. Bircher“ der Thurgauer Schälmühle Zwicky AG enthielt dagegen keine Früchte, sondern nur verschiedene Getreideflockensorten. Auf der Verpackung wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man der Mischung frische Früchte beigeben sollte.&lt;br /&gt;
* 1954 wurde von [[Hipp Holding|Hipp]] in [[Sachseln]] in der [[Zentralschweiz]] die Firma &amp;#039;&amp;#039;Somalon AG&amp;#039;&amp;#039; gegründet, die zunächst die Hipp-Babynahrung in der Schweiz anbot. Nach kurzer Zeit stellte diese jedoch auf die industrielle Herstellung von Birchermüesli-Mischungen um und hatte damit Erfolg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bio-familia.com/de/unternehmen/geschichte.html bio-familia.com] Geschichte der bio-familia AG&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.obwaldnerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/ow/obwalden/Bio-Familia-Gruender-Caspar-Arquint-ist-verstorben;art95,322807 &amp;#039;&amp;#039;Bio-Familia-Gründer Caspar Arquint ist verstorben&amp;#039;&amp;#039;], Online-Artikel der Neuen Luzerner Zeitung vom 31. Dezember 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Firma heißt heute &amp;#039;&amp;#039;bio-familia AG&amp;#039;&amp;#039; und gehört zur [[Hipp Holding|Hipp-Firmengruppe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 versuchte [[Kellogg Company|Kellogg’s]], den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Müsli&amp;#039;&amp;#039; als [[Markenname]] schützen zu lassen. Dies scheiterte an einem acht Jahre älteren Eintrag in Deutschland. Stattdessen wurden &amp;#039;&amp;#039;Müslix&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Müeslix&amp;#039;&amp;#039; eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Produkte ==&lt;br /&gt;
Im Handel steht der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Müsli&amp;#039;&amp;#039; meist für Mischungen der Trockenprodukte, die dann vom Verbraucher mit den entsprechenden Milchprodukten zum Verzehr angerichtet werden. Häufige Bestandteile sind [[Frühstücksflocken]], [[Getreide]], [[Rosine]]n, Trockenobst und Nüsse. Angeboten werden auch Produkte mit verschiedensten Zusatzstoffen wie [[Vitamin]]en, [[Mineralstoff]]en, [[Schokolade]], [[Kakao]] oder Süßungsmitteln. Varianten mit durch [[Honig]] oder andere Süßungsmittel verklumpten Bestandteilen werden oft als &amp;#039;&amp;#039;[[Knuspermüsli]]&amp;#039;&amp;#039; vermarktet. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Bircher-Müsli&amp;#039;&amp;#039; findet sich häufig im Kühlregal für Joghurt, dem entsprechende Bestandteile zugemischt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannten Frühstückszerealien gehören zu den am meisten angereicherten Nahrungsmitteln, wie eine Studie des Projektes &amp;#039;&amp;#039;Aufbau einer schweizerischen Nährwertdatenbank&amp;#039;&amp;#039; ergab. Sie zählen dann zum [[Functional Food]]. Laut [[Stiftung Warentest]] bestanden die „Früchte“ der meisten Fertigmischungen 2006 hauptsächlich aus Rosinen, die preiswert und süß sind. &amp;#039;&amp;#039;Knuspermüsli&amp;#039;&amp;#039; enthält einen wesentlichen Anteil [[Zucker]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.test.de/Fruechtemueslis-Zwei-sind-mangelhaft-1410217-0/ Stiftung Warentest: Test Früchtemüslis] In: test.de vom 1. September 2006 und test 9/2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Inkrafttreten im Januar 2023 einer im Jahr 2021 verabschiedeten [[EU-Verordnung]] ist die Herstellung von Insektenmehl aus mehreren Insektenarten als [[Novel Food]] erlaubt und wird beispielsweise schon in Müsli-Produkten des europäischen Lebensmittelhändlers [[Kaufland]] verwendet. Dafür ist eine genaue Kennzeichnung der Insektenarten notwendig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bing.com/search?q=kleine+insekten+große+wirkung&amp;amp;form=ANNTH1&amp;amp;refig=b98122f323a44245b0c51a5f643836a8 |titel=Kleine Insekten – große Wirkung! EU erteilt Zulassung für Insekten als Lebensmittel |werk=ec.europa.eu |hrsg=Europäische Kommission |datum=2021-06-02 |sprache=de |abruf=2023-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erweiterter Sprachgebrauch und Kulturelles ==&lt;br /&gt;
* Als &amp;#039;&amp;#039;Müslis&amp;#039;&amp;#039; oder abwertend &amp;#039;&amp;#039;Müsli-&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Körnerfresser&amp;#039;&amp;#039; werden in Deutschland [[Alternativbewegung|alternativ]] lebende Menschen bezeichnet;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/13/107/1310752.pdf dipbt.bundestag.de] (PDF; 234&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; vgl. auch [[Kohlrabiapostel]].&lt;br /&gt;
* Anfang der 1980er-Jahre wurde die Radio-Comedy-Figur &amp;#039;&amp;#039;Matthias Müsli&amp;#039;&amp;#039; von [[Jacky Dreksler]] zum [[Kult (Status)|Kult]] auf [[SWF3]].&lt;br /&gt;
* Die Kölner Gruppe [[BAP]] besang 1981 auf ihrem Album &amp;#039;&amp;#039;[[Für usszeschnigge!]]&amp;#039;&amp;#039; den „Müsli Man“.&lt;br /&gt;
* Im Englischen gibt es den soziologischen Begriff des &amp;#039;&amp;#039;muesli belt&amp;#039;&amp;#039; für den typischen Wohngürtel ökologie- und gesundheitsorientierter Mittelklassebürger mit Ernährungsbewusstsein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[University of Bristol]]: &amp;#039;&amp;#039;ALSPAC The Avon Longitudinal Study of Parents and Children&amp;#039;&amp;#039; Projekt [http://www.bristol.ac.uk/alspac/documents/lowfat.pdf &amp;#039;&amp;#039;No Evidence Of ‘Muesli-Belt Malnutrition’ In British Toddlers&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 94&amp;amp;nbsp;kB) 7. März 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jimmy Murphy: {{Webarchiv | url=http://www.irishwriters-online.com/jimmymurphy.html | wayback=20091004163729 | text=&amp;#039;&amp;#039;The Muesli Belt&amp;#039;&amp;#039;.}} irishwriters-online.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Siedlung Stadtrain]], eine Ein- und Mehrfamilienhaussiedlung des wohnreformierten &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Bauen|Neuen Bauens]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Winterthur]] (Schweiz), wird wegen der Strassennamen (Quitten-, Kirschen-, Pfirsich-, Aprikosen-, Birnen- und Apfelweg) scherzhaft „Birchermüesli-Quartier“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WinterthurGlossar |siedlung-stadtrain |Autor=Heinz Bächinger |Lemma=Siedlung Stadtrain |Datum=2022-02-28 |Abruf=2022-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Was ursprünglich leicht abschätzig gemeint war, wird heute mit der besonderen Wohnqualität und Avantgarde der [[Klassische Moderne|Klassischen Moderne]] assoziiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.holzbaubuero.ch/referenzen/siedlungStadtrainWinterthur/wohnen_09_2009.pdf holzbaubuero.ch] Hohe Wohnqualität in historischer Arbeitersiedlung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Auch in Köln, zwischen den Stadtteilen Lövenich und Müngersdorf, gibt es eine Siedlung, die wegen der Straßennamen (Roggenweg, Hirseweg, Weizenweg, Leinsamenweg etc.) umgangssprachlich als „Müslisiedlung“ bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Müsli und Müesli ==&lt;br /&gt;
In der Schweiz und den südlichen Teilen Baden-Württembergs ist –&amp;amp;nbsp;auch im [[Schweizer Hochdeutsch]]&amp;amp;nbsp;– ausschließlich die ursprüngliche Form &amp;#039;&amp;#039;Birchermüesli&amp;#039;&amp;#039; gebräuchlich. &amp;#039;&amp;#039;Müsli&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;mit langem&amp;amp;nbsp;ü&amp;amp;nbsp;– ist hingegen in den meisten [[Alemannische Dialekte|alemannischen Dialekten]] die Verkleinerungsform von &amp;#039;&amp;#039;Muus&amp;#039;&amp;#039; („Maus“) und bedeutet dort „Mäuslein“. Sprachlich kommt &amp;#039;&amp;#039;Müesli&amp;#039;&amp;#039; als verselbständigter [[Diminutiv]] vom [[schweizerdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Mues&amp;#039;&amp;#039; zu mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;müeselīn&amp;#039;&amp;#039; (Dim. zu &amp;#039;&amp;#039;muos&amp;#039;&amp;#039;), standardsprachlich &amp;#039;&amp;#039;[[Mus]]&amp;#039;&amp;#039; (siehe auch [[-li]]). Die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Müesli&amp;#039;&amp;#039; wird jedoch auch von überregional bekannten Herstellern von Flocken und Kindernahrung verwendet (u.&amp;amp;nbsp;a. von den Firmen Schneekoppe und Hipp).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Max Bircher-Benner: &amp;#039;&amp;#039;Früchtespeisen und Rohgemüse.&amp;#039;&amp;#039; 1924; 13. Auflage. Basel / Leipzig / Wien 1931, S.&amp;amp;nbsp;22&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Albert Wirz: &amp;#039;&amp;#039;Die Moral auf dem Teller. Dargestellt an Leben und Werk von Max Bircher-Benner und John Harvey Kellogg, zwei Pionieren der modernen Ernährung in der Tradition der moralischen Physiologie, mit Hinweisen auf die Grammatik des Essens und die Bedeutung von Birchenmues und Cornflakes. Aufstieg und Fall des patriarchalen Fleischhungers und die Verführung der Pflanzenkost.&amp;#039;&amp;#039; Chronos, Zürich 1993, ISBN 3-905311-10-0.&lt;br /&gt;
* Franziska Rüttimann, Lukas Meier; Stiftung Mühlerama (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Voll flockig: Das Müesli – von Bircher-Benner bis Functional Food.&amp;#039;&amp;#039; Publikation zur Ausstellung des [[Mühle Tiefenbrunnen|Mühlerama]]. Museum in der Mühle Tiefenbrunnen in Zusammenarbeit mit dem Bircher-Benner-Archiv des Medizinhistorischen Institutes der Universität Zürich, Zürich 2004.&amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Pierre Itor: &amp;#039;&amp;#039;Beinahe hätten sie dem Müesli den Garaus gemacht.&amp;#039;&amp;#039; Über Max Bircher-Benner. In: &amp;#039;&amp;#039;Revue Schweiz-Suisse-Svizzera-Switzerland.&amp;#039;&amp;#039; Band 7, 1996, S.&amp;amp;nbsp;22–23.&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Wolff (Kulturwissenschaftler und Medizinhistoriker)|Eberhard Wolff]]: &amp;#039;&amp;#039;Über die Unfolklorisierbarkeit des Birchermüeslis und die Pluralität von Identitäten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Voll flockig übrigens … das Müesli – von Bircher-Brenner bis functional food.&amp;#039;&amp;#039; [Eine Publikation zur Ausstellung des Mühlerama – Museum in der Mühle Tiefenbrunnen in Zusammenarbeit mit dem Bircher-Benner-Archiv des Medizinhistorischen Institutes der Universität Zürich]. Zürich 2004.&lt;br /&gt;
* Hrsg. Stiftung Mühlerama, Zürich. Red. Franziska Rüttimann. Mitarb. Lukas Meier et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Alltagsküche: Bausteine für alltägliche und festliche Essen.&amp;#039;&amp;#039; Volkskundliches Seminar der Universität Zürich, 2005, S.&amp;amp;nbsp;88–92.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Muesli|Müsli}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.vitalheute.com/archiv/2005/05/09/maximilian-bircher-benner-von-maeusen-und-mueesli/ | wayback=20070929070541 | text=Maximilian Bircher-Benner – von Mäusen und Müesli}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4114646-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Musli}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Küche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GehPeter</name></author>
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