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	<title>Ludwig von Köchel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Ludwig_von_K%C3%B6chel&amp;diff=7892&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FordPrefect42: Normdaten korrigiert, + MGG</title>
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		<updated>2025-09-30T20:04:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert, + MGG&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Köchel-Bild Seite 1.jpg|miniatur|hochkant|Ludwig von Köchel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Alois Friedrich Ritter von Köchel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Jänner]] [[1800]] in [[Stein an der Donau]], [[Niederösterreich]]; † [[3. Juni]] [[1877]] in [[Wien]]) war ein österreichischer Jurist, [[Historiker]] und [[Naturforscher]]. Er wurde bekannt als Autor des [[Köchelverzeichnis]]ses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Köchel wurde am 11. Juni 1827 in Wien zum Dr. jur. promoviert und war von 1827 bis 1842 als Erzieher der vier Söhne [[Karl von Österreich-Teschen|Erzherzog Karls]] tätig. Köchel wurde 1832 zum kaiserlichen Rat ernannt und 1842 durch die Verleihung des [[Österreichisch-kaiserlicher Leopold-Orden|Ritterkreuzes des Leopoldordens]] als &amp;#039;&amp;#039;Ritter von Köchel&amp;#039;&amp;#039; [[Nobilitierung|geadelt]] und mit einer großzügigen Abfindung ausgestattet. Von 1850 bis 1852 arbeitete er als Schulrat in [[Salzburg]] und kehrte anschließend nach Wien zurück. Er war finanziell so abgesichert, dass er sich von nun an ganz seinen privaten Neigungen widmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine [[Botanik|botanischen]] und [[Mineralogie|mineralogischen]] Studien in Nordafrika, der Iberischen Halbinsel, den Britischen Inseln, am Nordkap und in Russland beeindruckten die zeitgenössischen Fachleute. Er vermachte einen Großteil seiner Mineraliensammlung dem [[Piaristengymnasium Krems]] (wo sie auch heute noch zu Unterrichtszwecken verwendet wird), in dem er früher auch Schüler gewesen war, weswegen ihm in diesem Gymnasium der 2001 fertiggestellte „Köchel-Trakt“ gewidmet wurde. Seine Bücher zur Wiener Musikgeschichte (eine Geschichte der Hofmusikkapelle und die Biographie des Komponisten und Musiktheoretikers [[Johann Joseph Fux]] von 1872) gehören zu den bedeutendsten Studien der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Er war ein ausgezeichneter Musiker (Mitglied im [[Mozarteum]] in Salzburg) und schrieb auch Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vorläuferschrift &amp;#039;&amp;#039;Über den Umfang der musikalischen Produktion W.&amp;amp;nbsp;A. Mozarts&amp;#039;&amp;#039; (1862) erschien im selben Jahr sein &amp;#039;&amp;#039;Chronologisch-thematisches Verzeichniß sämmtlicher Tonwerke [[Wolfgang Amadeus Mozart|Wolfgang Amadé Mozarts]]&amp;#039;&amp;#039; (mit Nachtrag 1889). Er gruppierte auch Mozarts Werke in 24 Kategorien; diese wurden bei der ersten vollständigen Edition (von 1876 an) vom Verlag [[Breitkopf &amp;amp; Härtel]] benutzt. Die Anregung zu seinem Hauptwerk verdankt Köchel dem gleichfalls aus Stein an der Donau stammenden Arzt und Schriftsteller [[Franz Lorenz (Schriftsteller, 1805)|Franz Lorenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Köchel wurde gemeinsam mit seinem Bruder Friedrich in einem [[Liste gewidmeter Gräber der Stadt Wien|ehrenhalber gewidmeten Grab]] auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] (Gruppe 16 A, Reihe 7, Nr. 23) bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ritter von Köchel (1842) – Gerd Hruška.png|mini|Ritterstandswappen Köchels, 1842]]&lt;br /&gt;
* Titel eines „kaiserlichen Rates“&lt;br /&gt;
* Verleihung des Ritterkreuzes des Leopoldordens&lt;br /&gt;
* Ehrenmitgliedschaft der [[Gesellschaft der Musikfreunde in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiener Zentralfriedhof - Gruppe 16 A - Ludwig von Köchel.jpg|mini|Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Liste gewidmeter Gräber der Stadt Wien|Ehrengrab]] am [[Wiener Zentralfriedhof]] (16A-7-23)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ludwig von Köchel wurden benannt:&lt;br /&gt;
* die Köchelgasse in [[Liste der Straßennamen von Wien/Hietzing#K|Wien-Hietzing]] (im Jahr 1912)&lt;br /&gt;
* ein Platz unweit seines Geburtshauses in [[Stein an der Donau]]&lt;br /&gt;
* die Musikschule der Stadt [[Krems an der Donau]]&lt;br /&gt;
* die Ludwig Ritter von Köchel Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Mozart. Zu seiner Säcularfeier im Jahre 1856. Canzonen |Verlag=Zaunrith |Ort=Salzburg |Jahr=1856}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Geologische Übersichtskarte des Herzogthumes Salzburg mit Zugrundelegung der Aufnahmen der k.k. geolog. Reichsanstalt  |Verlag=Reiffenstein &amp;amp; Rösch |Ort=Wien |Jahr=1859}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Die Mineralien des Herzogthumes Salzburg. Mit einer Uebersicht der geologischen Verhältnisse und der Bergbaue dieses Kronlandes und mit einer geologischen Karte von Salzburg |Verlag=Gerold |Ort=Wien |Jahr=1859 |Online={{Google Buch |BuchID=iXQPAAAAYAAJ}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Chronologisch-thematisches Verzeichniss sämmtlicher Tonwerke Wolfgang Amade Mozart’s. Nebst Angabe der verloren gegangenen, unvollendeten, übertragenen, zweifelhaften und unterschobenen Compositionen desselben |Verlag=Breitkopf und Härtel |Ort=Leipzig |Jahr=1862 |Kommentar=[[Köchelverzeichnis]]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Die Pflege der Musik am österreichischen Hofe vom Schlusse des 15. bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts |Verlag=Pichler |Ort=Wien |Jahr=1866}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Die Kaiserliche Hof-Musikkapelle in Wien von 1543 bis 1867. Nach urkundlichen Forschungen |Verlag=Beck |Ort=Wien |Jahr=1869}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Gedichte |Verlag=Fromme |Ort=Wien |Jahr=1872}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Johann Josef Fux, Hofcompositor und Hofkapellmeister der Kaiser Leopold I., Josef I. und Karl VI. von 1698 bis 1740 |Verlag=Alfred Hölder (Beck’sche Universitäts-Buchhandlung) |Ort=Wien |Jahr=1872 |Online={{Google Buch |BuchID=X-k_AAAAMAAJ}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Köchel, Ludwig Ritter von|12|203|205|}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|16|405|407|Köchel, Ludwig Ritter v.|Carl Ferdinand Pohl|ADB:Köchel, Ludwig Ritter von}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|4|27|28|Köchel Ludwig von|Antonicek}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|291||Köchel, Ludwig Ritter von|Géza Rech|116274352}}&lt;br /&gt;
* Hans Frühwirth: &amp;#039;&amp;#039;Ihre Liebe galt Krems.&amp;#039;&amp;#039; Krems 1997, {{Falsche ISBN|3-901664-01-9}}.&lt;br /&gt;
* {{MGG2 |Verfasser=Ulrich Konrad |Lemma=Köchel, Ludwig Ritter von |Band=P10 |SpalteVon= |SpalteBis= |mgg07351}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ludwig von Köchel}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116274352}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Köchel,_Ludwig_Ritter_von| }}&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|p|956}}&lt;br /&gt;
* [http://www.viennatouristguide.at/Friedhoefe/Zentralfriedhof/Index_Rest/html/16_01_koechel.htm Ehrengrab Ludwig von Köchel am Wiener Zentralfriedhof]&lt;br /&gt;
* [https://www.koechelgesellschaft.at/ Ludwig Ritter von Köchel Gesellschaft] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116274352|LCCN=n89652796|NDL=01225503|VIAF=9935400}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kochel, Ludwig von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mozart-Forscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mineraloge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des ö.k. Leopold-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Krems an der Donau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1800]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Köchel, Ludwig von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Köchel, Ludwig Alois Friedrich Ritter von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Jurist, Historiker und Naturforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Januar 1800&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stein an der Donau]], [[Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Juni 1877&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FordPrefect42</name></author>
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