<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lipophilie</id>
	<title>Lipophilie - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lipophilie"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Lipophilie&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-08T03:02:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Lipophilie&amp;diff=2151&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BrunoBoehmler: /* Eigenschaften */ unnötige Zeilenschaltung entfernt, entfettet, LIT präzisiert, ISBN-Format, ISBN der Druckausgabe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Lipophilie&amp;diff=2151&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2022-12-05T23:13:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Eigenschaften: &lt;/span&gt; unnötige Zeilenschaltung entfernt, entfettet, LIT präzisiert, ISBN-Format, ISBN der Druckausgabe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine [[Substanz]] wird als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;lipophil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Griechische Sprache|griech.]] „Fett liebend“, aus {{lang|grc|λίπος}} &amp;#039;&amp;#039;lípos&amp;#039;&amp;#039; „Fett“ und {{lang|grc|φίλος}} &amp;#039;&amp;#039;philos&amp;#039;&amp;#039; „liebend“, „Freund“) bezeichnet, wenn sie sich gut in [[Fette]]n und [[Öle]]n lösen lässt oder ihrerseits Fette und Öle gut lösen kann. Beispiele für lipophile Substanzen sind [[Erdöl]] sowie biogene Öle und Fette. Nach [[IUPAC]]-Definition ist die Lipophilie die [[Affinität (Biochemie)|Affinität]] eines Stoffes oder Moleküls zu einer lipophilen Umgebung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Gold Book|Lipophilicity |LT06965 |Version=2.3.3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Lipophile Substanzen sind oft gleichzeitig [[hydrophob]] (wasserunlöslich), d.&amp;amp;nbsp;h. [[Wasser]] abstoßend. Lipophilie ist jedoch nicht mit [[Hydrophobie]] gleichzusetzen. Manche Stoffe sind gleichzeitig hydrophob und [[lipophob]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Galimberti&amp;quot;&amp;gt;Maurizio Galimberti (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rubber-Clay Nanocomposites: Science, Technology, and Applications.&amp;#039;&amp;#039; John Wiley &amp;amp; Sons, New York 2011, ISBN 978-0-470-56210-9, S.&amp;amp;nbsp;46.&amp;lt;/ref&amp;gt; z.&amp;amp;nbsp;B. [[Fluorcarbone]], [[Silikone]] und manche [[Ionische Flüssigkeit|ionische Flüssigkeiten]] wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[BMIIm]], welche in der Regel weder wasser- noch fettlöslich sind. Substanzen, die lipophil und [[hydrophil]] sind, bezeichnet man als [[amphiphil]], so z.&amp;amp;nbsp;B. einige [[Alkohole]]. Das Gegenteil der Lipophilie ist [[Lipophobie]]. Der [[Oktanol-Wasser-Verteilungskoeffizient]] ist ein Maß für die Lipophilie. Der [[HLB-Wert]] ist ein Maß für die hydro- und lipophilen Eigenschaften eines Moleküls. [[Tenside]] besitzen lipophile und hydrophile Molekülbereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hydrophobe Stoffe stoßen in Wirklichkeit kein Wasser ab. Es ist vielmehr so, dass sich wasserunlösliche Stoffe, wie zum Beispiel Fette, in einem sehr „geordneten Zustand“ befinden. Prinzipiell können die kleinen Wassermoleküle mit den großen Fettmolekülen in Wechselwirkung treten, um aber Fette lösen zu können, müssten sich die beweglichen Wassermoleküle an den Fettmolekülen sehr geordnet ausrichten. Diese Ausrichtung ist bei einer Flüssigkeit sehr unwahrscheinlich und damit wird sie von den Molekülen auch nicht realisiert. Die Unlöslichkeit von Wasser in Fett und umgekehrt ist somit ein Effekt, der auf die [[Entropie (Thermodynamik)|Entropie]] zurückzuführen ist. Geschlossene Systeme streben an, ihre Entropie zu maximieren. Eine hohe Entropie entspricht hier einem hohen Maß an Unordnung (siehe auch [[Thermodynamik]] und [[statistische Mechanik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele [[Aroma]]stoffe und [[Vitamine]] sind lipophil, weshalb man Fett auch als &amp;#039;&amp;#039;Geschmacksträger&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, der in Form von [[Butter]] oder dem „Schuss [[Rahm|Sahne]]“ den Geschmack einer Speise oft verstärkt. Darüber hinaus können Öle und Fette die Aufnahme und Verwertung von Vitaminen verbessern. Ein gutes Beispiel dafür sind die [[Carotine]] als wichtige Vorstufe des [[Vitamin A|Vitamin-A]]-Stoffwechsels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Diamant]] ist lipophil und zugleich hydrophob. Diese Eigenschaft wird in Diamantminen zu Nutze gemacht, um wertloses [[taubes Gestein]] von Diamant zu trennen. Dabei wird der diamanthaltige Schotter mit Wasser vermischt und dann über mit Vaseline bestrichene Flächen gespült. Der Wasserfilm auf dem nassen Taubgestein verhindert, dass das Taubgestein auf der Vaseline anhaftet. Die Diamanten hingegen werden vom Wasser kaum benetzt und haften auf der Vaseline, von wo sie regelmäßig entfernt werden. Aufgrund desselben Prinzips neigt Diamantschmuck mehr als andere Edelsteine dazu, sich nach kurzer Tragedauer mit dem Hautfett zu verunreinigen, was mit Seifenlösung leicht zu entfernen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|lipophil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dispersion (Chemie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BrunoBoehmler</name></author>
	</entry>
</feed>