<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lesum</id>
	<title>Lesum - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lesum"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Lesum&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-06T06:09:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Lesum&amp;diff=11864&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: URL aktualisiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Lesum&amp;diff=11864&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-04-29T18:46:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;URL aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Fluss. Zum gleichnamigen Bremer Ortsteil im Stadtteil Burglesum siehe [[Burglesum#Lesum|Burglesum → &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lesum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Lesum&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| SORTNAME= Lesum&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Freie Hansestadt Bremen]], Deutschland&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/4949 (als Teil der Wümme, GKZ: 494)&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Weser&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Weser//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 2188.16&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref name=&amp;quot;fih&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Franzius-Institut (Universität Hannover) |url=http://www.nlwkn.niedersachsen.de/download/23263 |titel=Hochwasserschutzplan Wümme |titelerg=Bericht Nr. 685 |datum=2006 |seiten=276 |format=PDF; 7,52&amp;amp;nbsp;MB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140910140833/http://www.nlwkn.niedersachsen.de/download/23263 |archiv-datum=2014-09-10 |abruf=2013-08-10 |archiv-bot=2019-09-17 18:00:25 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 10&lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= (nominell), mit Wümme und [[Haverbeeke]] 131,5 km&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| PEGEL1 = &amp;lt;!--NAME:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--LoM:--&amp;gt;  / 2188.16&amp;lt;!--EZG:--&amp;gt; / &amp;lt;!--NNQ:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--NNQ-DATUM:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--MNQ:--&amp;gt;  /20.5&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &amp;lt;ref&amp;gt;Anm.: Ohne Tide; Pegelwert &amp;#039;&amp;#039;Hellwege&amp;#039;&amp;#039;, vermehrt um den Abfluss des Resteinzugsgebietes (1280&amp;amp;nbsp;km²) mit einem Gebietsabfluss von ca. 8,2&amp;amp;nbsp;l/s km² (gemittelt aus den Daten der umliegenden Pegel &amp;#039;&amp;#039;Hellwege&amp;#039;&amp;#039; an der Wümme, &amp;#039;&amp;#039;Ahrensdorf&amp;#039;&amp;#039; am Giehler Bach und &amp;#039;&amp;#039;Oberlethe&amp;#039;&amp;#039; an der Lethe)&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Mündung&lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE= Zusammenfluss&lt;br /&gt;
| QUELLE= [[Hamme (Fluss)|Hamme]]&amp;lt;br /&amp;gt;und [[Wümme]] bei Wasserhorst&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 0.6&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NHN&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pegelonline.wsv.de/gast/stammdaten?pegelnr=4930010 Pegel Wasserhorst, Stammdaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 53.17185873639359&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 8.74288558959961&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-HB/DE-NI&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= in [[Bremen-Vegesack]] in die [[Weser]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 0.4&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NHN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pegelonline.wsv.de/gast/stammdaten?pegelnr=4950010 Pegel Vegesack, Stammdaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 53/09/55/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 8/37/37/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-HB&lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= [[Bremen]]&lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= &lt;br /&gt;
| HÄFEN= &lt;br /&gt;
| SCHIFFBAR= 9,85 km&amp;lt;ref name=&amp;quot;laenge&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gdws.wsv.bund.de/DE/wasserstrassen/01_bundeswasserstrassen/Laengen/Laengen_node.html |titel=Längen (in km) der Hauptschifffahrtswege (Hauptstrecken und bestimmte Nebenstrecken) der Binnenwasserstraßen des Bundes |abruf=2025-04-29 |hrsg=Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ANMERKUNGEN= &lt;br /&gt;
| KARTE= &lt;br /&gt;
| MAPFRAME-ID= Q445963&lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
| BILD= Lesum(fluss).jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Lesum flussabwärts, von einem Haus an der Straßenbrücke gesehen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:2012-08-08-fotoflug-bremen erster flug 0712.JPG|mini|hochkant|Lesum-Überquerung [[Bundesautobahn 27|A 27]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lesum hohes Ufer.jpg|mini|hochkant|Blick über die Lesum auf das hohe Ufer von Bremen-Nord. Auf dem südlichen Ufer ist das Schilf geerntet worden.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lesum.jpg|mini|hochkant|Flusslandschaft der Lesum unterhalb von Knoops Park, 2008]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lesum(fluss) richtung grohn.jpg|mini|hochkant|Lesumer Hafen]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lesum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein rechter Nebenfluss der [[Weser]] auf dem Gebiet der [[Freie Hansestadt Bremen|Freien Hansestadt Bremen]]. Nominell nur 10&amp;amp;nbsp;km lang, bildet sie hydrologisch zusammen mit der [[Wümme]] und deren Quellbach den zweitgrößten rechten Nebenfluss der Weser mit einer Gesamtlänge von 131 Kilometern und einem Abfluss von 20&amp;amp;nbsp;m³/s.&amp;lt;ref&amp;gt;Anm.: Nach der Aller mit 118&amp;amp;nbsp;m³/s an der Mündung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem Zusammenfluss der Hamme und Wümme und dem Lesumsperrwerk bildet der Fluss und seine Ufer das gleichnamige [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebiet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfn.de/natura-2000-gebiet/lesum |titel=Lesum |hrsg=Bundesamt für Naturschutz |abruf=2022-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Fluss wurde im Jahr 1331 als &amp;#039;&amp;#039;ultra Lesmoniam&amp;#039;&amp;#039; erstmals schriftlich erwähnt. Der Name leitet sich wohl vom [[Urgermanische Sprache|germanischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;*leuhsman-&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;Licht&amp;#039; ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|311|Lesum}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die Lesum entsteht durch den Zusammenfluss der 118&amp;amp;nbsp;km langen Wümme mit der 48&amp;amp;nbsp;km langen [[Hamme (Fluss)|Hamme]] zwischen dem Bremer Stadtteil [[Bremen-Blockland|Blockland]] und dem niedersächsischen [[Ritterhude]] bei der Ortschaft [[Wasserhorst]]. Sie mündet beim Bremer Stadtteil [[Bremen-Vegesack|Vegesack]] in die [[Weser]]. Betrachtet man Wümme und Lesum als durchgehenden Flusslauf, so hat dieser eine Länge von 128 Kilometern (mit [[Haverbeeke]] 131&amp;amp;nbsp;km) und ist damit der drittlängste Nebenfluss der Weser.&amp;lt;ref&amp;gt;Anm.: Nach der Aller mit insgesamt 346&amp;amp;nbsp;km und der Hunte mit 189&amp;amp;nbsp;km.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Nordufer der Lesum befindet sich teils nahe, teils unmittelbar am Südabhang der [[Osterholzer Geest]], der deshalb auch als &amp;#039;&amp;#039;Hohes Ufer&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird. Das Südufer ist flaches Marschland und wird westlich des Ortsteils [[Burglesum#Burg-Grambke|Burg-Grambke]] als &amp;#039;&amp;#039;[[Werderland]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Ebenso wie die untere Wümme hat die Lesum ökologisch wertvolle Schilfgürtel.[[Datei:Die Lesum und das Lesumsperrwerk.jpg|mini|Luftbild der Lesummündung bei Vegesack; Weser im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer ihren Quellflüssen hat die Lesum noch zwei weitere nennenswerte Zuflüsse:&lt;br /&gt;
* Der Geestbach [[Ihle (Lesum)|Ihle]] entspringt im [[Ritterhude]]r Ortsteil [[Ihlpohl]].&lt;br /&gt;
* Das 1864 angelegte [[Maschinenfleet]] entwässert große Teile der nordöstlich der [[Bremer Düne]] gelegenen Stadtteile Bremens einschließlich des [[Blockland]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In vor- und frühgeschichtlicher Zeit floss die Weser ab dem heutigen Stadtteil [[Gröpelingen]] in mehr nördlicher Richtung auf die Osterholzer Geest zu, um an deren Fuß nach Westen abzuknicken. Große Teile des heutigen Lesumlaufs sind also ehemaliger Weserlauf.&lt;br /&gt;
Ein 31 cm hoher 800 g schwerer [[bronzezeit]]licher Kammhelm aus [[Bronze]] (heute im [[Focke-Museum]]) wurde aus der Lesum geborgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz des Lesumübergangs befand sich auf dem Südufer bei dem Dorf &amp;#039;&amp;#039;Grambke&amp;#039;&amp;#039; eine erstmals 1277 erwähnte, zu Bremen gehörende [[Burg]]. 1388 baute die Stadt von dort eine Straßenverbindung zum Geestrand im Norden mit Brücke über den Fluss und anschließendem Damm. Davon leiten sich die Namen des Ortsteils [[Burglesum#Burg-Grambke|Burg-Grambke]] (Südufer), des Ortsteils [[Burglesum#Burgdamm|Burgdamm]] (Nordufer), des Stadtteils [[Bremen-Burglesum|Burglesum]] (beide Flussufer) und des Bahnhofs &amp;#039;&amp;#039;Bremen-Burg&amp;#039;&amp;#039; (in Burgdamm mit Verzweigung der Strecke nach Bremerhaven und nach Bremen-Vegesack) her. Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] hatten Fluss und Burg strategische Bedeutung bei der Verteidigung Bremens gegen die Ansprüche Schwedens aus dem [[Westfälischer Frieden|Westfälischen Frieden]], was zur Zerstörung der Burg am 14. Juli 1653 führte. Im anschließenden [[Erster Bremisch-Schwedischer Krieg|Ersten Bremisch-Schwedischen Krieg]] war die &amp;#039;&amp;#039;Burger Schanze&amp;#039;&amp;#039; an der Lesum hart umkämpft und wechselte mehrfach den Besitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vegesacker Hafen - Zusammenfluss Lesum und Weser.JPG|mini|Mündung der Lesum in die Weser, links ist die Einfahrt des [[Vegesacker Hafen]]s mit dem Verwaltungsgebäude der [[Lürssen]]-Werft.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2012-08-08-fotoflug-bremen erster flug 0797.JPG|mini|Luftbild der Lesum-Mündung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bemerkenswertes Ereignis spielte sich vor etwa 300 Jahren an der Lesum ab, worüber der &amp;#039;&amp;#039;Nordische Mercurius&amp;#039;&amp;#039; vom 10.&amp;amp;nbsp;Mai 1669 berichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Es ist gestern / nahe bei hiesiger Stadt / in einem Flusse / Lessum genannt / welcher ein Arm aus der Weser ist / ein Wallfisch / dessen Länge 29&amp;amp;nbsp;Fuß ist / geschossen / und heute vor diese Stadt gebracht worden / Alles Stadtvolk läuft dahin / selbigen zu sehen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://brema.suub.uni-bremen.de/zeitungen17/periodical/pageview/989013 |titel=Nordischer Mercurius 1969 |hrsg=suub.uni-bremen.de |seiten=298 |abruf=2014-09-11 |kommentar=Digitalisat}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Zwergwal]]-Weibchen hatte sich anscheinend bei der Jagd auf Lachse verirrt. Die Bremer entschieden den anschließenden Streit um das erschossene Tier mit den [[Geschichte Schwedens|Schweden]], die nach dem [[Westfälischer Frieden|Westfälischen Frieden]] die Landeshoheit über das [[Erzbistum Bremen]] hatten, für sich und durften den Wal behalten und verarbeiten. Das Skelett des Wals hängt heute im Bremer [[Überseemuseum]]. Der [[Bremer Rat]] beauftragte den Rembrandt-Schüler [[Franz Wulfhagen]] (1624–1670), ein lebensgroßes Gemälde des Tiers zu erstellen, das in der Oberen [[Bremer Rathaus|Rathaushalle]] in Bremen hängt.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnulf Marzluf: &amp;#039;&amp;#039;Der Lachs war wohl sein Verhängnis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Weser-Kurier]].&amp;#039;&amp;#039; 2. August 2008 (Maße des restaurierten Bildes: 9,55&amp;amp;nbsp;Meter&amp;amp;nbsp;× 3,55&amp;amp;nbsp;Meter)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lesum war bis zum 1. November 1939 Grenzfluss zwischen den Territorien von Bremen (Freie Hansestadt) und Hannover ([[Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg|Kurfürstentum]], [[Königreich Hannover|Königreich]], [[Provinz Hannover|preußische Provinz]]). Im Tausch gegen die Abtretung [[Bremerhaven]]s an [[Preußen]] wurde Bremen 1939 um die heutigen Ortsteile nördlich der Lesum, u.&amp;amp;nbsp;a. Grohn, St.&amp;amp;nbsp;Magnus, Lesum und Burgdamm, die zum [[Landkreis Osterholz]] gehörten, erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1971 bis 1974 wurde zwei Kilometer oberhalb der Lesum-Mündung das [[Lesumsperrwerk]] mit vier Öffnungen von je 15&amp;amp;nbsp;m Breite und einer Schiffsschleuse von 30&amp;amp;nbsp;m Nutzlänge und 14&amp;amp;nbsp;m Breite erbaut, um die Niederung mit Lesum, Wümme und Hamme gegen Sturmfluten zu schützen. Gleichzeitig wurde eine Brückenverbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen Grohn und Lesumbrok im südlich der Lesum gelegenen Werderland hergestellt. Bei Bootspassagen wird diese Brücke hochgeklappt, im Sommerhalbjahr außerdem nachts mit stündlichen Unterbrechungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lesum ist auf voller Länge von der [[Tidefluss|Tide]] beeinflusst und [[Bundeswasserstraße]] („Ls“)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.gdws.wsv.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Wasserstrassen/Chronik.html |titel=Chronik|titelerg=Verzeichnis E, Lfd. Nr. 29 |abruf=2025-04-29 |hrsg=Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Wasserstraßenklasse III, auf der die [[Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung]] gilt; zuständig ist das [[Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee]]. Sie kann von größeren Binnenschiffen und, bis zur Straßenbrücke in Bremen-Burg, von [[Küstenmotorschiff]]en befahren werden. Der Abschnitt zwischen Sperrwerk und Straßenbrücke ist für die Berufsschifffahrt von geringer Bedeutung und fungiert im Wesentlichen als Sporthafen. Zahlreiche Bootsstege queren hier den Schilfgürtel. Zwischen Sperrwerk und Mündung liegt der Grohner Yachthafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich neben der an historischer Stelle gelegenen Brücke im Zuge der Bremer Heerstraße bzw. der [[Burger Heerstraße]] befindet sich die [[Eisenbahnbrücke Bremen-Burg]] und einen Kilometer weiter östlich die Autobahnbrücke der [[Bundesautobahn 27|A&amp;amp;nbsp;27]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gewässer in der Freien Hansestadt Bremen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[August von Wersebe]]: &amp;#039;&amp;#039;Ueber die niederländischen Colonien.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1815, (darin Grafschaft und Hof &amp;#039;&amp;#039;Lessum&amp;#039;&amp;#039;, {{Google Buch |BuchID=M4oAAAAAcAAJ |Seite=101}})&lt;br /&gt;
* [[Martin Eckoldt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flüsse und Kanäle. Die Geschichte der deutschen Wasserstraßen.&amp;#039;&amp;#039; DSV-Verlag: Hamburg 1998&lt;br /&gt;
* [[Albrecht Jockenhövel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bronzezeit in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Konrad Theiss, Stuttgart 1994, ISBN 3-8062-1110-8, S. 66 mit Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundeswasserstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elbe-Weser-Dreieck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vegesack]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burglesum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blockland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Gebiet in der Freien Hansestadt Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Natura-2000-Gebiet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
	</entry>
</feed>