<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lesser_Ury</id>
	<title>Lesser Ury - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lesser_Ury"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Lesser_Ury&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-20T13:40:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Lesser_Ury&amp;diff=9187&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;OTFW am 28. April 2025 um 14:03 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Lesser_Ury&amp;diff=9187&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-04-28T14:03:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lesser Ury 1910 Selbstporträt mit Pinsel und Palette.JPG|mini|hochkant=0.8|[[Selbstporträt]] mit Pinsel und Palette, 1910]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leo Lesser Ury&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leiser Leo Ury&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * [[7. November]] [[1861]] in [[Międzychód|Birnbaum]], [[Provinz Posen]]; † [[18. Oktober]] [[1931]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Malerei|Maler]] und [[Grafiker]] der [[Deutscher Impressionismus (Malerei)|impressionistischen]] [[Berliner Secession]]. Seine Motive waren anfangs Landschaften, Großstadtbilder und [[Stillleben]]; in seiner Spätzeit schuf er auch Monumentalbilder mit [[Bibel|biblischen]] Motiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Lesser Ury Nollendorfplatz.jpg|mini|hochkant=0.8|Gedenktafel am U-Bahn-Gebäude Nollendorfplatz, Berlin]]&lt;br /&gt;
Der Sohn eines jüdischen Bäckermeisters kam 1873 nach Berlin. Von 1879 bis 1880 studierte Lesser Ury bei [[Andreas Müller (Maler, 1811)|Andreas Müller]] und [[Heinrich Lauenstein]] an der [[Kunstakademie Düsseldorf]] [[Malerei]], anschließend in [[Brüssel]]. Er sammelte in [[Paris]] wertvolle Erfahrungen unter anderen bei [[Jules-Joseph Lefebvre]], erkundete [[Flandern]] und [[München]]. Dort bewarb er sich erfolgreich an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Akademie der Bildenden Künste]], wo er am selben Tag aufgenommen wurde wie [[Ernst Oppler]]. Noch vor Oppler zog Ury bereits 1887 nach [[Berlin]]. Von 1897 bis 1901 arbeitete er im [[Atelierhaus Lützowstraße 82]]&amp;lt;ref&amp;gt;Berliner Adressbuch 1897–1901&amp;lt;/ref&amp;gt; und hatte von 1920 bis zu seinem Tode Atelier und Wohnung am [[Nollendorfplatz]] 1 in [[Berlin-Schöneberg]]. 1890 hatte Lesser Ury auf Empfehlung von [[Adolph von Menzel|Adolph Menzel]] den [[Michael Beer (Autor)|Michael-Beer]]-Preis erhalten, der mit einem Stipendium der Berliner Akademie der Künste einherging. Dies ermöglichte ihm eine mehrmonatige Reise durch Italien, mit Aufenthalt in der [[Villa Strohl-Fern]] in Rom. [[Lovis Corinth]] holte Ury an die [[Berliner Secession]]. Ein großer Förderer war der Industrielle [[Carl Schapira]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ury, als Mensch eher ein Einzelgänger, beschritt auch in der Kunst einen einzelgängerischen Weg, während die Berliner Zeitgenossen [[Max Liebermann]], [[Max Slevogt]] und [[Lovis Corinth]] gemeinsame künstlerische Interessen verbanden. Vielleicht aus Konkurrenzgründen war Max Liebermann, dem Präsidenten der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie]] und einflussreichen Wortführer der Kunstszene, der zunehmende Bekanntheitsgrad Urys ein Dorn im Auge: Liebermann versuchte mit allen Mitteln, Urys Karriere zu blockieren. Ury konnte erst regelmäßig und erfolgreich in der [[Berliner Secession]] ausstellen, als Corinth Nachfolger Liebermanns wurde. Die Feindschaft zwischen Liebermann und Ury ist in zahlreichen Anekdoten überliefert. Einer dieser Geschichten zufolge habe Ury das Gerücht verbreitet, er hätte die Lichteffekte in Liebermanns Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Flachsscheuer in Laren&amp;#039;&amp;#039; (1887) gemalt. Daraufhin antwortete Liebermann in einem Brief an [[Maximilian Harden]] mit dem [[Bonmot]]: „Ich würde erst dann den Staatsanwalt anrufen, wenn Herr Ury behauptete, ich hätte seine Bilder gemalt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Max Liebermann an Maximilian Harden, 13. Juni 1906, Bundesarchiv Koblenz, N 1062/6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 wurde er Ehrenmitglied der Secession. Ury begab sich in diesem Jahrzehnt mehrmals auf Reisen nach London, Paris und in verschiedene deutsche Städte. Von jeder Reise brachte der Künstler jeweils eine Fülle neuer Bilder mit. Kurz nach einer Parisreise 1928 verschlechterte sich der Gesundheitszustand des Malers durch einen Herzanfall zunehmend. [[Alte Nationalgalerie|Nationalgalerie]] und Secession wollten das Lebenswerk Urys zu seinem 70. Geburtstag (1931) ehren, drei Wochen vorher starb der Künstler jedoch in seinem Berliner Atelier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beisetzung Urys fand am 21. Oktober 1931 statt; die Grabrede hielt sein langjähriger Freund, der Rabbiner [[Joseph Lehmann (Rabbiner)|Joseph Lehmann]]. Das [[Ehrengrab]] von Lesser Ury befindet sich im Feld G 1, Ehrenreihe auf dem [[Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee|Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee]]. Im Berliner Ortsteil [[Berlin-Moabit|Moabit]] wurde 1979 eine Straße nach ihm benannt (Lesser-Ury-Weg).&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=a |bez=02 |id=L230 |zlb98=1200 |kaupert=Lesser-Ury-Weg-10557-Berlin |name=Lesser-Ury-Weg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Ehrengräber in Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Zu den bevorzugten Motiven Lesser Urys gehörten die für ihn typischen Kaffeehaus- und Straßenszenen sowie die durch meisterhafte Luft- und Lichtspiegelungen inszenierten Landschaften. Darüber hinaus hat er Blumenbilder, [[Stillleben]] und in seinem späteren Werk monumentale Historiengemälde mit Motiven biblischen Ursprungs geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berliner Großstadtszenen ===&lt;br /&gt;
Nach Jahren der künstlerischen Ausbildung in Düsseldorf, Brüssel, Paris und München ließ sich Lesser Ury 1887 endgültig in Berlin nieder. Die Faszination für das großstädtische Leben war bereits während seines Aufenthalts in Paris geweckt worden. Vor allem aber für die Weltstadt Berlin empfand Ury ab dem ersten Moment eine ganz besondere Sympathie. Dies schlug sich so sehr in seiner Kunst nieder, dass er zu seinem 60. Geburtstag vom [[Oberbürgermeister von Berlin|Oberbürgermeister Berlins]] als „künstlerischer Verherrlicher der [[Reichshauptstadt]]“ geehrt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der pulsierenden, sich rasant entwickelnden Metropole an der Spree fand Ury bunt belebte Boulevards, strahlende Kaffeehäuser und das hektische Treiben unzähliger Passanten. Das moderne urbane Leben, wie es sich auch nachts in die von Gaslaternen, später von elektrischem Licht erhellten Straßen ergoss, lieferte dem Maler eine Fülle faszinierender Motive. Bei Lesser Ury sind Straße und Café Schauplätze zufälliger Begegnungen. In seinen atmosphärischen Szenerien bewegen sich elegant gekleidete Herren mit Zylinder und Stock, junge Damen mit modischem Hütchen und langen, mit [[Pelzkragen]] besetzten Mänteln, warten Passanten auf Pferdedroschken oder überqueren eilends regennasse Fahrbahnen. Warmes Licht aus den Schaufenstern der Läden oder Kaffees verwischt sich mit flüchtigen Schatten schemenhaft wiedergegebener Häuserschluchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadtbewohner, [[Flaneur]]e und Reisende aus aller Welt inspirierten ihn zu seinen unkonventionellen, mit dunkler Farbpalette ausgeführten Kompositionen. Seine durch neue optische Eindrücke inspirierten stimmungsvollen Großstadtbilder veränderten nicht zuletzt bekannte Sehgewohnheiten. Daher mag es nicht verwundern, dass die heute zu den größten Meisterwerken der deutschen impressionistischen Malerei zählenden Straßenszenen Urys damaliges Publikum irritierten oder zuweilen sogar verstörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galerie (Auswahl):&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Lesser Ury 1888 Am Bahnhof Friedrichstraße.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Am Bahnhof [[Friedrichstraße]]&amp;#039;&amp;#039;, 1888, Deckfarben (Grisaille) auf weißem Velin, 65,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;46,8&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
   Lesser Ury 1888 Unter den Linden nach dem Regen.JPG|&amp;#039;&amp;#039;[[Unter den Linden]] nach dem Regen&amp;#039;&amp;#039;, 1888, Öl auf Leinwand, 32,2&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;26,1&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
   Lesser Ury 1889 Nachtbeleuchtung.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Nachtbeleuchtung&amp;#039;&amp;#039; in Berlin, 1889, Pastell auf Pappe, 51,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;37&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
   Lesser Ury 1889 Leipziger Straße.JPG|[[Leipziger Straße (Berlin)|&amp;#039;&amp;#039;Leipziger Straße&amp;#039;&amp;#039;]], 1889, Öl auf Leinwand, 107&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;68&amp;amp;nbsp;cm (Berlinische Galerie)&lt;br /&gt;
   Lesser Ury 1920 Damen einer Droschke entsteigend.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Damen, einer [[Droschke]] entsteigend&amp;#039;&amp;#039;, 1920, Öl auf Leinwand, 49&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;69,5&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
   Lesser Ury 1922 Hochbahnhof Bülowstraße.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Hochbahnhof [[Bülowstraße]]&amp;#039;&amp;#039;, 1922, Öl auf Leinwand, 70,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;105&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
   Lesser Ury 1922 Unter den Linden.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Unter den Linden&amp;#039;&amp;#039;, 1922, Öl auf Leinwand, 50&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;70&amp;amp;nbsp;cm (Bundespräsidialamt)&lt;br /&gt;
   LesserUry HotelAdlon 1925.jpg|Lesser Ury, [[Hotel Adlon]], 1925, Öl auf Leinwand, 50,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;35,5&amp;amp;nbsp;cm (Privatbesitz)&lt;br /&gt;
   Lesser Ury 1925 Berliner Straße im Regen.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Berliner Straße im Regen&amp;#039;&amp;#039;, um 1925, Pastell auf Pappe, 35,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;49&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
   Straßenszene vom Berliner Dom.jpg|Straßenszene im Nebel vor dem Berliner Dom&lt;br /&gt;
   Lesser Ury 1925 Tiergartenallee mit Siegessäule.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Tiergartenallee mit [[Siegessäule]]&amp;#039;&amp;#039;, 1925, Pastell auf Pappe, 33,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;49&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
   Lesser Ury In den Zelten (Berlin-Tiergarten).jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[In den Zelten]] (Berlin-Tiergarten)&amp;#039;&amp;#039;, 1920er Jahre, Pastell auf Pappe. 36,1&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;50,7&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
   Lesser Ury - Alexanderplatz.jpg|Straßenszene am [[Alexanderplatz]], Berlin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Abbildung:&lt;br /&gt;
* 1889: &amp;#039;&amp;#039;[[Potsdamer Platz]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1897: &amp;#039;&amp;#039;Blick auf den [[Grunewaldsee]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1902: &amp;#039;&amp;#039;Blick über den [[Nollendorfplatz]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1900: &amp;#039;&amp;#039;Berlin bei Nacht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1908: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Allee (Berlin)|Berliner Allee]] nach dem Regen mit Kutsche und Straßenbahn&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1909: &amp;#039;&amp;#039;Sonnenuntergang über dem Grunewaldsee&amp;#039;&amp;#039; (75&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;107&amp;amp;nbsp;cm, Privatsammlung)&lt;br /&gt;
* 1920: &amp;#039;&amp;#039;Straße in [[Bezirk Tiergarten|Tiergarten]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1925: &amp;#039;&amp;#039;Unter den Linden mit [[Brandenburger Tor]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1926: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburger Tor, vom [[Potsdamer Platz]] aus gesehen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaffeehausszenen ===&lt;br /&gt;
Lesser Ury ist nicht zuletzt bekannt durch seine Berliner [[Kaffeehausszene]]n, in denen er meisterhaft die Stimmung der modernen Metropole einzufangen vermochte. In Berlin gab es drei große Cafés im Stil der Wiener Kaffeehäuser, die sehr schnell zu einem der wichtigsten Treffpunkte der feineren Gesellschaft, der Künstler und Intellektuellen, der Aristokraten aus dem Umkreis des kaiserlichen Hofes und der zahlreichen Berlin-Besucher aus aller Welt avancierten: das [[Café Josty]], das [[Café Victoria]] sowie das [[Café Bauer (Berlin)|Café Bauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank eines eigenen Generators, den [[Werner von Siemens]] entwickelt hatte, bot das Café Bauer seinen Gästen bereits 1884 elektrisches Licht und stand damit an der Spitze der Elektrifizierung des bis dahin noch weitgehend mit Gas beleuchteten Berlins. 1877 vom Wiener Mathias Bauer auf der Prachtstraße Unter den Linden 26, Ecke Friedrichstraße eröffnet, stand das Lokal wie kein anderes in der Stadt für ein neues mondänes Lebensgefühl, das nachhaltigen Eindruck auf das gesellschaftliche Leben der aufstrebenden Metropole ausübte. Nicht nur in der Verwendung der Elektrizität war das Café Bauer Avantgarde. Auch andere technische Finessen sowie die prächtige Inneneinrichtung, mit denen das Gebäude ausgestattet war, suchten in der damaligen Zeit ihresgleichen und offenbarten einen in Berlin bis dahin ungesehenen Luxus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenngleich Lesser Ury alle drei Kaffeehäuser der Stadt kannte und besuchte, mag es nicht verwundern, dass er das Café Bauer am meisten frequentierte und dies sich unter den Kaffeehausszenen des Künstlers wiederholt dargestellt findet. Zudem brachte [[Edvard Munch]] hier mit flüchtigem Strich die Gestalt [[Adolph von Menzel|Adolph Menzels]] aufs Papier. [[Franz Skarbina]] verewigte in einem Gemälde die elektrische Beleuchtung. In Lesser Urys Arbeiten, die meist in der Blütezeit der Cafés zwischen 1890 und 1910 entstanden, sind oftmals feine Damen und Herren mit Zylinder oder rauchende Männer, in ihre Zeitung vertieft, abgebildet. Ury wählte das Motiv des Zeitungslesers nicht zufällig, denn dank der elektrischen Beleuchtung des Kaffeehauses konnten die Gäste auch zu später Stunde bequem ihre Zeitungen lesen. Und die Vielfalt der täglich bis zu 600 im Café Bauer angebotenen Zeitungen, Wochenschriften und Broschüren aus der ganzen Welt galt als weithin unübertroffen: darunter klassische Tageszeitungen wie der &amp;#039;&amp;#039;[[New York Herald]]&amp;#039;&amp;#039; oder die &amp;#039;&amp;#039;[[Vossische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, exotische Blätter wie die &amp;#039;&amp;#039;[[Illustrated Australian News]]&amp;#039;&amp;#039; oder die Tokioter &amp;#039;&amp;#039;[[Nichi Nichi Schimbun]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galerie (Auswahl):&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Lesser Ury Cafe Bauer.jpg|Café Bauer, 1889, Öl auf Leinwand, 35&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;25&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
   Lesser Ury Zeitungsleser1890.jpg|Zeitungsleser im Café, 1890, Kohle auf Papier, 49&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;31&amp;amp;nbsp;cm, (Privatbesitz)&lt;br /&gt;
   Lesser Ury 1895 Im Cafe Bauer.JPG|Im Café Bauer, 1895, Öl auf Leinwand, 32&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;45,5&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
   Lesser Ury Im Cafe Bauer 1898.JPG|Im Café Bauer, 1898, Pastel auf Karton&lt;br /&gt;
   Lesser Ury 1898 Abend im Cafe Bauer.JPG|Abend im Café Bauer, 1898, Öl auf Leinwand, 35,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;26,5&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
   Berlin, Alte Nationalgalerie, Lesser Ury, im Café - Frau in Rot.JPG|Im Café - Frau in Rot, 1911, Öl auf Leinwand, 46&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;57&amp;amp;nbsp;cm (Alte Nationalgalerie)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaften ===&lt;br /&gt;
Die Landschaftsmalerei hat Ury ein Leben lang beschäftigt. Bereits mit Beginn seiner künstlerischen Laufbahn 1882 an der [[Académie royale des Beaux-Arts de Bruxelles|Académie Royale des Beaux-Arts]] in [[Brüssel]] unter [[Jean-François Portaels|Jean-Francois Portaels]], danach in Paris unter [[Jules-Joseph Lefebvre|Jules Joseph Lefèbvre]] hat er sich intensiv mit der Landschaftsmalerei auseinandergesetzt. Anlässlich wiederholter Aufenthalte in Italien entstanden leuchtende Landschaften, deren kräftige Farben die Wärme südlichen Lichts spürbar machen. 1912/13 unternahm er Reisen nach Holland – von den neu gewonnenen Natureindrücken zeugen Pastelle und Gemälde mit weiten Ausblicken und den charakteristischen Windmühlen. Die emotionale Qualität der Landschaften Urys, ihre melancholische Innenschau, wurde schon zu seinen Lebzeiten mit dem Begriff der &amp;#039;&amp;#039;Seelenlandschaft&amp;#039;&amp;#039; charakterisiert. Immer wieder suchte der Maler die Nähe der Natur, nach ruhigen, entlegenen fast unscheinbaren Motiven, die er in stimmungsvollem Kolorit festhielt. Atmosphärische Phänomene beschäftigten Ury ebenso wie mit den Tageszeiten wechselnde Stimmungen – eine interessante Parallele zu den auf den ersten Blick so gegensätzlich erscheinenden Großstadtbildern. Urys Vorliebe galt zumeist den Zeiten des Übergangs, dem Sonnenaufgang und der Dämmerung, dem heraufziehenden Gewitter oder dem Aufklaren des Himmels nach einem Regenguss. Die Stärke seiner Bilder liegt in der Auflösung des gegenständlichen Bildmotivs zugunsten des Atmosphärischen, was an die späten Landschaften [[Jean-Baptiste Camille Corot|Corots]] erinnert. Dazu schrieb der Philosoph [[Martin Buber]]: „Die Landschaften Ury’s sind so außerinhaltlich, so visionär, dass sie sich nur sehen und fühlen, kaum besprechen lassen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Martin Buber]] |Hrsg=Martin Buber |Titel=Lesser Ury |Sammelwerk=Jüdische Künstler |Ort=Berlin |Datum=1903 |Seiten=50}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galerie (Auswahl):&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Lesser Ury Am Gardasee.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Am Gardasee&amp;#039;&amp;#039;, 1897, Pastell auf Papier, 35,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;49&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
   Lesser Ury Herbststimmung am Grunewaldsee.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Herbststimmung am Grunewaldsee&amp;#039;&amp;#039;, 1902, Öl auf Leinwand, 100&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;70,2&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
   Lesser Ury - Frühling (1903).jpg|&amp;#039;&amp;#039;Frühling&amp;#039;&amp;#039;, 1903, Pastell auf Papier, 51,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;37&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
   Lesser Ury Der blaue Berg.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Der Blaue Berg&amp;#039;&amp;#039;, 1910, Öl auf Leinwand, 79&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;96&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
   Lesser Ury HolländischeLandschaft 1913.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Holländische Landschaft&amp;#039;&amp;#039;, 1913, Öl auf Leinwand, 61,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;74,5&amp;amp;nbsp;cm (Privatbesitz)&lt;br /&gt;
   Lesser Ury Domburg 1913.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Domburg]]&amp;#039;&amp;#039;, 1913&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Abbildung:&lt;br /&gt;
* 1897: &amp;#039;&amp;#039;Blick auf den [[Grunewaldsee]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1909: &amp;#039;&amp;#039;Sonnenuntergang über dem Grunewaldsee&amp;#039;&amp;#039; (75&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;107&amp;amp;nbsp;cm, Privatsammlung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lesser Ury - Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee.jpg|mini|hochkant=0.8|Ehrengrab Urys auf dem Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee]]&lt;br /&gt;
Eine weit verbreitete, aber falsche Legende besagt, dass die Hälfte von Urys Werk durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] und den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört worden sei. Nach seinem Tod wurden in seinem Atelier vielmehr eine Vielzahl von Bildern und 30.000 [[Reichsmark]] (RM) entdeckt. Die meisten Bilder des Nachlasses wurden im Oktober 1932 beim Auktionshaus [[Paul Cassirer]] von Privatleuten ersteigert. Viele seiner Bilder befinden sich daher noch heute in Privatsammlungen.&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierfür ist die im April 2014 in der Sendung &amp;#039;&amp;#039;[[Kunst und Krempel]]&amp;#039;&amp;#039; vorgestellte Pastellzeichnung einer Straßenszene am Berliner Alexanderplatz aus den 1910er Jahren, die in der Sendung auf um die 130.000&amp;amp;nbsp;€ geschätzt wurde und Ende Juli 2017 bei der Versteigerung durch [[Christie’s]] in London einen Preis von umgerechnet 200.000&amp;amp;nbsp;€ erreichte (in Summe mit den Auktionsgebühren 245.000&amp;amp;nbsp;€).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/kunst-und-krempel/schatzkammer/gemaelde/kunst-krempel-berliner-strassenszene-ury-100.html |titel=Straßenszene Lesser Ury: Berliner Luft |titelerg=Gemälde – Schatzkammer |werk=br.de |hrsg=BR Fernsehen, [[Kunst und Krempel]] |datum=2014-04-26 |abruf=2017-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nationalgalerie (Berlin)|Nationalgalerie]] konnte 1964 das Pastell &amp;#039;&amp;#039;[[Verkehrsturm am Potsdamer Platz|Verkehrsturm auf dem Potsdamer Platz]]&amp;#039;&amp;#039; (um 1925) aus Berliner Privatbesitz erwerben&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lothar Brauner |Hrsg=Staatliche Museen zu Berlin |Titel=Lesser Ury in der National-Galerie |TitelErg=Zu den Erwerbungen der letzten Jahre |Sammelwerk=Forschungen und Berichte |Band=Band 9, Kunsthistorische Beiträge |Datum=1967 |Seiten=59–64, Tafel 19 |JSTOR=3880590}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (heute im [[Kupferstichkabinett Berlin|Kupferstichkabinett]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://blog.smb.museum/zwischen-brachflaeche-und-kultur-kraftfeld-wie-das-kulturforum-wurde-was-es-ist/ |titel=Zwischen Brachfläche und Kultur-Kraftfeld: Wie das Kulturforum wurde, was es ist |werk=blog.smb.museum |datum=2022-09-20 |abruf=2024-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkschauen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lesser Ury&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellung Galerie Fritz Gurlitt, Berlin 1893.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lesser Ury&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellung im [[Salon Pisko|Kunstsalon Pisko]], Wien 1902.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adolph Donath |Titel=Eine Lesser Ury-Ausstellung |Sammelwerk=Die Welt |Nummer=46 |Ort=Wien |Datum=1902-11-14 |Seiten=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Urys Lebenswerk&amp;#039;&amp;#039;, Sonderausstellung, Galerie Schulte - Unter den Linden, Berlin 1914.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adolph Donath |Titel=Urys Lebenswerk. Sonderausstellung in der Galerie Schulte |Sammelwerk=[[B.Z. am Mittag]] |Ort=Berlin |Datum=1914-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lesser Ury&amp;#039;&amp;#039;, Sonderausstellung der Berliner Secession, Berlin 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lesser Ury. Die Gedenkausstellung&amp;#039;&amp;#039;, [[Nationalgalerie (Berlin)|Nationalgalerie]], Berlin 1931.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adolph Donath |Titel=Lesser Ury in der Nationalgalerie, Die Gedenk-Ausstellung |Sammelwerk=Berliner Tageblatt (Abendausgabe) |Ort=Berlin |Datum=1931-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lesser Ury&amp;#039;&amp;#039;, The Jewish Museum, New York 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lesser Ury 1861–1931, Oils, Pastels, Gouaches, Watercolors, Drawings and Prints.&amp;#039;&amp;#039; [[Leo Baeck Institut|The Leo Baeck Institute]], New York 1973.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Berliner Maler - Lesser Ury (1861–1931) poetischer Chronist der Großstadt&amp;#039;&amp;#039;, 123. Ausstellung im BATIG-Haus, Hamburg 1989.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lesser Ury, Zauber des Lichts&amp;#039;&amp;#039;, [[Käthe-Kollwitz-Museum Berlin|Käthe-Kollwitz-Museum]], Berlin 1995.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lesser Ury und das Licht&amp;#039;&amp;#039;, [[Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts]] im LA8, [[Baden-Baden]], 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.la8.de/de/museum.html Mitteilung zur Ausstellung.] la8.de; abgerufen am 21. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Max Liebermann und Lesser Ury. Zweimal Großstadt Berlin.&amp;#039;&amp;#039; [[Liebermann-Villa]], Berlin 2019.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museumsportal-berlin.de/de/ausstellungen/max-liebermann-und-lesser-ury/ Mitteilung zur Ausstellung.] museumsportal-berlin.de; abgerufen am 9. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lesser Ury: Der Einzelgänger unter den „Deutschen Impressionisten“.&amp;#039;&amp;#039; Max Slevogt-Galerie in der [[Villa Ludwigshöhe]], 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Lothar Brieger]]: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Ury.&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Neue Kunsthandlung, 1921&lt;br /&gt;
* [[Martin Buber]]: [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/pageview/2608427?query=Lesser%20Ury &amp;#039;&amp;#039;Lesser Ury&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ost und West (Zeitschrift 1901–1923)|Ost und West]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Jg. (1901), Heft 2, Sp. 113–128.&lt;br /&gt;
* [[Martin Buber]], &amp;#039;&amp;#039;Lesser Ury&amp;#039;&amp;#039;, in ders. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Künstler&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1903, S. 37–68.&lt;br /&gt;
* Maximilian Rapsilber: [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/pageview/2594909?query=Lesser%20Ury &amp;#039;&amp;#039;Lesser Ury&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ost und West (Zeitschrift 1901–1923)|Ost und West]]&amp;#039;&amp;#039;, 10. Jg. (1910), Heft 6, Sp. 347–352&lt;br /&gt;
* [[Adolph Donath]]: [http://digital.cjh.org:1801/webclient/DeliveryManager?pid=329858&amp;amp;custom_att_2=direct &amp;#039;&amp;#039;Lesser Ury. Seine Stellung in der modernen deutschen Malerei&amp;#039;&amp;#039;]. Perl-Verlag, Berlin 1921.&lt;br /&gt;
* [[Adolph Donath]]: &amp;#039;&amp;#039;Kritik der „Kritik“. Ein Wort zum Andenken an Ury&amp;#039;&amp;#039;. In: ders. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kunstwanderer: Zeitschrift für alte und neue Kunst, für Kunstmarkt und Sammelwesen&amp;#039;&amp;#039;, 13./14.1931/1932, S. 128–129.&lt;br /&gt;
* [[Adolph Donath]]: &amp;#039;&amp;#039;Urys Lebenswerk&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sonderausstellung in der Galerie Schulte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;B.Z. am Mittag&amp;#039;&amp;#039;, 2. März 1914.&lt;br /&gt;
* [[Adolph Donath]]: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Ury in der Nationalgalerie&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Gedenk-Ausstellung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Tageblatt (Abendausgabe)&amp;#039;&amp;#039;, 19. Dezember 1931.&lt;br /&gt;
* [[Franz Servaes]]: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Ury in der Nationalgalerie&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Die Gedenkausstellung&amp;#039;&amp;#039;. In: Adolph Donath (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kunstwanderer: Zeitschrift für alte und neue Kunst, für Kunstmarkt und Sammelwesen&amp;#039;&amp;#039;, 13./14.1931/1932, S. 124–127.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Seyppel]]: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Ury. Der Maler der alten City. Leben, Kunst, Wirkung. Eine Monographie&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Gebr. Mann, Berlin 1987, ISBN 3-7861-1510-9.&lt;br /&gt;
* [[Hermann A. Schlögl]], [[Karl Schwarz (Kunsthistoriker)|Karl Schwarz]], Carl Hermann Ebbinghaus: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Ury. Zauber des Lichts&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Gebr. Mann, Berlin 1995, ISBN 3-7861-1794-2 (Katalog der gleichnamigen Ausstellung, 14. September 1991 bis 16. Januar 1992, [[Käthe-Kollwitz-Museum Berlin]]).&lt;br /&gt;
* [[Hermann A. Schlögl]], Matthias Winzen: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Ury und das Licht&amp;#039;&amp;#039;. Athena, Oberhausen 2014, ISBN 978-3-89896-573-6 (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung, 5. April 2014 bis 31. August 2014 / Ausstellung im [[Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts]] Baden-Baden).&lt;br /&gt;
* Detlev Rosenbach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lesser Ury. Das druckgraphische Werk&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Gebr. Mann, Berlin 2002, ISBN 3-7861-2434-5.&lt;br /&gt;
* [[Boris von Brauchitsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Ury. Leichte Fieberanfälle. Dauerregen.&amp;#039;&amp;#039; Edition Braus, Berlin 2013, ISBN 978-3-86228-052-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lesser Ury|Lesser Ury}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118625624}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Autor|Kunstwerke/A/Ury,+Lesser}}&lt;br /&gt;
* [https://objekte.jmberlin.de/Suche?f.personId=12224::Lesser%20Ury Werke Lesser Urys.] Bestand des Jüdischen Museums Berlin.&lt;br /&gt;
* [http://opac.jmberlin.de/aDISWeb/app?service=direct/0/Home/$DirectLink&amp;amp;sp=S127.0.0.1%3A23102&amp;amp;sp=SAKFreitext%20Lesser%20Ury Literatur von und über Lesser Ury.] Bibliothek des Jüdischen Museums Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118625624|LCCN=n83020086|VIAF=25395586}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ury, Lesser}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Impressionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Secession]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ury, Lesser&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. November 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Międzychód|Birnbaum]], Provinz Posen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Oktober 1931&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OTFW</name></author>
	</entry>
</feed>