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	<title>Leon Hirsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Leon_Hirsch&amp;diff=11866&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-09-29T18:31:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leon Hirsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[2. Oktober]] [[1886]] in [[Berlin]]; gestorben [[27. Juli]] [[1954]] in [[Bern]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Buchhändler]], Drucker, [[Verleger]], Veranstalter und Kabarett-Leiter [[Judentum|jüdischer]] Abstammung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Paster-Behrens-Str 16 (Britz) Leon Hirsch.jpg|mini|[[Stolperstein]] am Haus, Paster-Behrens-Straße 16, in [[Berlin-Britz]]]]&lt;br /&gt;
Hirsch eröffnete nach Schulbesuch und Lehre 1904 in Berlin eine kleine Verlagsbuchhandlung, die er als ein „Ein-Mann-Unternehmen mit politisch links profiliertem Programm“ definierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Guntermann: &amp;#039;&amp;#039;Klassik, modern: Für Norbert Oellers zum 60. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1921 veranstaltete er Autorenabende, auf denen Künstler ihre Werke präsentieren, unter ihnen [[Walter Mehring]] und [[Erich Weinert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Museum Neukölln&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.berlin.de/2013/portraets/ausgewaehlte-portraets/hirsch-leon/ |wayback=20140904190750 |text=&amp;#039;&amp;#039;Leon Hirsch (1886–1954)&amp;#039;&amp;#039; }} auf berlin.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1926 gründete er das fliegende&amp;lt;ref&amp;gt;was damit gemeint war, erläutert Karl Schnog in seinem Manifest &amp;#039;&amp;#039;Was wollen die Wespen&amp;#039;&amp;#039; so: „Seßhaftigkeit scheint uns der Feind aller Brettl-Wirkung. Drum wollen wir alle paar Wochen das Lokal wechseln…“, Helga Bemman: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Musenkinder-Memoiren.&amp;#039;&amp;#039; S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt; politisch-satirische [[Kabarett]] „[[Die Wespen (Kabarett)|Die Wespen]]“ in [[Berlin]], nachdem er schon vorher Werke der Autoren [[Karl Schnog]] und Erich Weinert hatte drucken lassen. Weinert, der über eine sonore angenehme Bühnenstimme verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Helga Bemman: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Musenkinder-Memoiren.&amp;#039;&amp;#039; S. 124.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wurde dann auch für das Ensemble der „Wespen“ engagiert. Außer ihm gehörten dazu: die Schauspielerinnen [[Annemarie Hase]] und [[Resi Langer]]&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{Internetquelle |url=https://www.exilarchiv.de/?p=4534 |titel=Langer, Resi (1886–1971) |titelerg=Kabarettistin, Vortragskünstlerin und Filmschauspielerin |werk=www.exilarchiv.de |hrsg=[[Exil-Archiv|Else Lasker-Schüler-Gesellschaft e.V.]] |datum=2014-06-16 |abruf=2025-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Karl Schnog als Conférencier und der Komponist und Pianist [[Claus Clauberg]], der auch die Vorstellungen am Flügel begleitete. Auch [[Ernst Busch (Schauspieler)|Ernst Busch]], am Klavier begleitet von [[Hanns Eisler]]&amp;lt;ref&amp;gt;Helga Bemman: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Musenkinder-Memoiren.&amp;#039;&amp;#039; S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt;, trat hin und wieder bei Hirschs „Wespen“ auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ensemble gastierte an folgenden Auftrittsorten:&lt;br /&gt;
* Sperlichs Diele am [[Nikolsburger Platz]] (Premiere)&lt;br /&gt;
* Restaurant „Hackebär“, Große Hamburger Straße, [[Berlin-Mitte]] (Stammlokal)&lt;br /&gt;
* Schubert-Saal, Bülowstraße 104 am [[Nollendorfplatz]], [[Berlin-Schöneberg]]&lt;br /&gt;
* [[Mercedes-Palast]], [[Hermannstraße (Berlin-Neukölln)|Hermannstraße]] in [[Berlin-Neukölln]]&amp;lt;ref&amp;gt;hier war Mitte der 1920er Jahre auch der deutsche Jazz-Pionier [[Eric Borchard]] mit seiner Kapelle engagiert. Vgl. Platten-&amp;#039;&amp;#039;labels&amp;#039;&amp;#039;: „Eric Borchard’s Atlantik Jazzband vom Mercedes-Palast Berlin“ der Grammophon AG.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dauerhafte Freundschaft pflegte Hirsch seit 1906 mit dem Schriftsteller [[Erich Mühsam]]. Er stand mit auf der Bühne, als im Oktober 1932 zehn Autoren für die „Wespen“ im Schubert-Saal am Nollendorffplatz aus ihren Werken lasen. Neben Erich Weinert und Karl Schnog wirkten [[Else Lasker-Schüler]], [[Erich Kästner]], [[Paul Nikolaus]] und [[Alexander Roda Roda]] an dem Vortragsabend mit.&amp;lt;ref&amp;gt;Helga Bemman: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Musenkinder-Memoiren.&amp;#039;&amp;#039; S. 130; das Veranstaltungsplakat ist wiedergegeben auf S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch vor der [[Machtübernahme]] der Nationalsozialisten wurde das Kabarett „Die Wespen“ im Juli 1932 auf der Grundlage einer Preußischen [[Notverordnung]] geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Museum Neukölln&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem [[Reichstagsbrand]] in der Nacht vom 27. auf den 28. Februar 1933 musste Leon Hirsch untertauchen. Seine letzte Wohnung in Berlin war in der Bozener Str. 10 in [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfolgung durch die neuen Machthaber zwang Hirsch zur [[Emigration]] in die [[Schweiz]]. Er floh im April 1933 zunächst nach Zürich, danach im Mai weiter nach [[Brissago TI|Brissago]]; da er dort keine Arbeitserlaubnis erhielt (Sein Gesuch um Aufenthaltsbewilligung und Arbeitserlaubnis wurde „aus Gründen der Überfremdung“, wie es offiziell hieß, abgelehnt), musste er sich durch den Verkauf von Gemälden und Zeichnungen aus seinem persönlichen Besitz über Wasser halten, schließlich mittellos Unterstützung der jüdischen Flüchtlingsfürsorge und der sozialdemokratischen Flüchtlingshilfe annehmen, ehe ihm die Familie Conti Rossini unter die Arme griff.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Museum Neukölln&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Leukämie leidend wurde Leon Hirsch am 15. September 1952 ins Krankenhaus eingeliefert. Am 27. Juli 1954 starb er im Lory-Hospital in Bern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Museum Neukölln&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er liegt auf dem [[Jüdischer Friedhof Bern|Jüdischen Friedhof Bern]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1980er Jahre gelang es dem DDR-Literaturwissenschaftler [[Wolfgang U. Schütte]], den  [[Nachlass]] Hirschs in [[Brissago TI|Brissago]] aufzuspüren. Angelo Conti Rossini, Anarchist und Inhaber eines Restaurants, hatte Hirsch bis zu seinem Tod unterstützt und ihn schließlich beerbt. Schütte fand im Nachlass Briefe von [[Zenzl Mühsam]], Else Lasker-Schüler, [[Sylvia von Harden]], [[Albert Ehrenstein]] usw. und etliche ungedruckte Manuskripte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. September 2022 wurde vor seinem ehemaligen Wohnort, [[Berlin-Britz]], Paster-Behrens-Straße 16, ein [[Stolperstein]] verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://facettenneukoelln.wordpress.com/2022/09/30/ehrung-fuer-den-juedischen-kabarettisten-leon-hirsch-in-der-britzer-hufeisensiedlung/ &amp;#039;&amp;#039;Ehrung für den jüdischen Kabarettisten Leon Hirsch in der Britzer Hufeisensiedlung&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke aus dem Leon Hirsch-Verlag (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Erich Mühsam: &amp;#039;&amp;#039;Dem Andenken [[Gustav Landauer]]s.&amp;#039;&amp;#039; Leon Hirsch Verlag, Berlin 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus den Liedern der [[Bilitis]].&amp;#039;&amp;#039; Nach [[Pierre Louÿs]] und dem Original bearbeitet von [[Bronis Puget]] (Leon Hirsch?). 4 Original-[[Holzschnitt]]e von [[Willy Zierath]]. Leon Hirsch, Berlin 1922, 200 Exemplare.&lt;br /&gt;
* [[Karl Schnog]]: &amp;#039;&amp;#039;Gezumpel.&amp;#039;&amp;#039; Lyrische Porträts. Mit drei Zeichnungen von [[Herbert Döblin]], 1925 (Schnogs erstes Buch).&lt;br /&gt;
* Erich Weinert: &amp;#039;&amp;#039;Affentheater.&amp;#039;&amp;#039; Leon Hirsch, Berlin-Schöneberg 1925.&lt;br /&gt;
* [[Max Dungert]]: &amp;#039;&amp;#039;Köpfe&amp;#039;&amp;#039;. Vorwort von [[August Julius Schulz-Albrecht|Otto Brattskoven]]. Leon Hirsch Verlag, Berlin 1925.&lt;br /&gt;
* Leon Hirsch (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Erich Mühsam – Handzeichnungen und Gedichte.&amp;#039;&amp;#039;  Verbano-Verlag, 1936. (Reprint: Verlag Edition Leipzig, Leipzig 1984).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helga Bemman: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Musenkinder-Memoiren. Eine heitere Chronik von 1900–1930.&amp;#039;&amp;#039; VEB ‘Lied der Zeit’ Musik-Verlag Berlin-O. 1981, S. 119–130.&lt;br /&gt;
* Georg Guntermann: &amp;#039;&amp;#039;Klassik, modern: Für Norbert Oellers zum 60. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Erich Schmidt Verlag GmbH &amp;amp; Co KG, 1996.&lt;br /&gt;
* Museum Neukölln: Ausgewählte Portraits. &amp;#039;&amp;#039;Leon Hirsch (1886–1954).&amp;#039;&amp;#039; ([http://www.berlin.de/2013/portraets/ausgewaehlte-portraets/hirsch-leon online])&lt;br /&gt;
* Wolfgang U. Schütte: &amp;#039;&amp;#039;Von Berlin nach Brissago. Auf den Spuren von Leon Hirsch in der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Berlin (DDR), [[Buchverlag Der Morgen]], 1987.&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Geleitwort von [[Paul Spiegel]]. Metropol, Berlin 2008, ISBN 978-3-938690-10-9, S. 393.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hirsch, Leon&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Ernst Fischer (Germanist)|Ernst Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Verleger, Buchhändler &amp;amp; Antiquare aus Deutschland und Österreich in der Emigration nach 1933: Ein biographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Elbingen: Verband Deutscher Antiquare, 2011, S. 140f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118831062}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ticinarte.ch/index.php/hirsch-leon.html Über Leon Hirsch. Aus Angelo Conti Rossinis Memoiren] auf ticinarte.ch&lt;br /&gt;
* {{Deutsches Exilarchiv |ID=1020414510 |Typ=N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildungen&lt;br /&gt;
* Foto von [http://digital.slub-dresden.de/fileadmin/data/358216435-19291200/358216435-19291200_tif/jpegs/00000083.tif.large.jpg Resi Langer] in der Zeitschrift UHU&lt;br /&gt;
* Foto von [https://www.mnemosyne.de/images/hase/hase1-3.jpg Annemarie Hase]&lt;br /&gt;
* Foto von [https://www.autorenlexikon.lu/page/file/124/1244/ZXX/1244.jpg Karl Schnog]&lt;br /&gt;
* Foto von [http://www.literaturhaus-magdeburg.de/assets/gallery/archiv/weinert/portraet_weinert_1947.jpg Erich Weinert]&lt;br /&gt;
* Foto von [http://www.illustrierte-presse.de/die-zeitschriften/werkansicht/dlf/73571/81/0 Paul Nikolaus auf der Bühne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118831062|LCCN=n88170922|VIAF=67262566}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hirsch, Leon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchhändler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabarettist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Neukölln ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hirsch, Leon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Buchhändler, Drucker, Verleger, Veranstalter und Kabarett-Leiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Oktober 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Juli 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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