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	<title>Leineschloss - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Leineschloss&amp;diff=15005&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-33178-6: /* Gründung durch die Welfen */</title>
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		<updated>2025-08-05T04:14:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gründung durch die Welfen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Schlossanlage. Zum gleichnamigen Schiff siehe [[Händel II]].}}&lt;br /&gt;
[[File:Hannover Leineschloss.jpg|mini|hochkant=1.3|Vorderseite Leineschloss mit dem prägenden Portikus (Säulenvorbau)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leineschloss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige [[Schloss (Architektur)|Residenz]] der [[Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg|Kurfürsten]] und [[Königreich Hannover|Könige von Hannover]] in der [[Mitte (Stadtbezirk in Hannover)#Altstadt|Altstadt]] von [[Hannover]]. Die [[Klassizismus|klassizistische]] [[Gebäudetrakt|Vierflügelanlage]] wurde 1816 bis 1842 durch König [[Georg IV. (Vereinigtes Königreich)|Georg IV.]] von [[Georg Ludwig Friedrich Laves]] erbaut. Nach der Zerstörung des Schlosses durch alliierte Luftangriffe während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde das Schloss von 1957 bis 1962 wiederaufgebaut. Seitdem dient es als Sitz des [[Niedersächsischer Landtag|Niedersächsischen Landtages]]. Es bildet ein [[Bauensemble|Ensemble]] mit dem [[Waterlooplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Gründung durch die Welfen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1815 und 1835 circa Wilhelm Kretschmer Aquarell Stadtschloss Leineschloss in der Leinstraße mit Hoftheater, Schlosskirche und Domänenkammer, Besitz im Historischen Museum Hannover.jpg|mini|Ansicht der Stadtseite vor 1815 (Aquarell von 1835)]]&lt;br /&gt;
[[File:1740 ungenannt Architekturzeichnung Leineschloss in Hannover.webp|mini|Grundriss, 1740]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Waterlooplatz 1850.jpg|mini|Leineschloss und Waterlooplatz, Ensemble]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Schloss an der [[Leine (Aller)|Leine]] steht auf dem Gelände des 1291 gegründeten [[Minoritenkloster Hannover|Minoritenklosters Hannover]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnold Nöldeke (Denkmalpfleger)|Arnold Nöldeke]]: &amp;#039;&amp;#039;Minoritenkloster&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, H. 2, Teil 1, Hannover, Selbstverlag der Provinzialverwaltung, Theodor Schulzes Buchhandlung, 1932 (Neudruck Verlag Wenner, Osnabrück 1979, ISBN 3-87898-151-1), S. 215–220.&amp;lt;/ref&amp;gt; namens &amp;#039;&amp;#039;Münchehof&amp;#039;&amp;#039;, das innerhalb der Stadtmauer direkt an der Leine lag. Das Kloster wurde während der [[Reformation]] 1533 [[Säkularisation|säkularisiert]]. Das erste Schloss entstand auf Betreiben von Herzog [[Georg (Braunschweig-Calenberg)|Georg von Braunschweig und Lüneburg-Calenberg]] auf dem Gelände des Klosters. Zugrunde lag die welfische Erbteilung von 1635. Doch verbrachte er selbst kaum Zeit in Hannover; vielmehr zog er im selben Jahr vom [[Schloss Herzberg]] im Harz in die [[Ehemalige fürstbischöfliche Residenz (Hildesheim)|Fürstbischöfliche Residenz Hildesheim]] um, nachdem er die Stadt und das [[Hochstift Hildesheim]] im Verlauf des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] 1634 erobert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1636 entschied er sich jedoch für Hannover als neue Residenzstadt, da ihm die Dauerhaftigkeit seiner Hildesheimer Herrschaft nicht sicher schien. Dies erwies sich als weise Entscheidung, denn sein Sohn und Nachfolger [[Christian Ludwig (Braunschweig-Lüneburg)|Christian Ludwig]] zog bereits 1642, ein Jahr nach dem Tod des Vaters, mit dem herzoglichen Haushalt und der Verwaltung von Hildesheim nach Hannover um und gab im folgenden Jahr das Hochstift an den Fürstbischof zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;1643 wurden die Streitigkeiten zwischen dem Stift Hildesheim und den Herzögen zu Braunschweig und Lüneburg mit dem &amp;#039;&amp;#039;Hildesheimer Hauptrezess&amp;#039;&amp;#039; beigelegt. Siehe: Johann Christian Lüning, &amp;#039;&amp;#039;Das Teutsche Reichsarchiv&amp;#039;&amp;#039;, Tom. V, Leipzig, 1713.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Umgestaltung vom Kloster zum Schloss ab 1637 blieb nur die Kirche erhalten, die mit Abschluss der Arbeiten 1642 als [[Schlosskirche (Hannover)|Schlosskirche Hannover]] geweiht wurde. Das Schloss war ein [[Fachwerkhaus|Fachwerkbau]], der wegen der wirtschaftlichen Not während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] bescheiden ausfiel. Im benachbarten [[Linden (Hannover)|Linden]] wurde 1652 ein [[Küchengarten]] angelegt, der 1666 durch den [[Berggarten]] in [[Herrenhausen]] ergänzt wurde. 1660 wurde im Schloss der spätere britische König [[Georg I. (Großbritannien)|Georg I.]] geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog [[Johann Friedrich (Braunschweig-Calenberg)|Johann Friedrich zu Braunschweig und Lüneburg]] ließ ab 1665 eine Fürstengruft und ein [[Kapuziner]]kloster im Schloss einrichten. Auch wurden auf seine Veranlassung Innenräume prächtiger ausgestaltet. Sein Nachfolger, der spätere erste [[Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg|Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg]] [[Ernst August (Hannover)|Ernst August]], löste 1680 das Kloster wieder auf. Das Schloss stand in der engen [[Altstadt (Hannover)|Altstadt]], anfangs wenig repräsentativ eingezwängt zwischen Bürgerhäusern. Ernst August ließ 1680 42 Wohnhäuser auf der gegenüberliegenden Seite der Leine abreißen, um sich im Vorfeld seiner Residenz eine [[Schlossfreiheit]] zu schaffen. 1690 wurde auf seine Veranlassung ein hölzernes [[Schlossopernhaus|Opernhaus]] mit 1.300 Plätzen und einer prächtigen Ausstattung errichtet (an der Stelle des heutigen Plenarsaals des Landtages). 1698 ließ Kurfürst [[Georg I. (Großbritannien)|Georg Ludwig]], obwohl er als König Georg I. von [[Königreich Großbritannien|Großbritannien]] seit 1714 überwiegend in [[London]] residierte, die Innenräume des Schlosses ausgestalten. Aufgrund seiner zahlreichen Aufenthalte in Hannover entwickelte die Hofhaltung eine große Prächtigkeit. Bekannte Persönlichkeiten besuchten das Schloss, wie [[Georg Friedrich Händel]] als Dirigent von Schloss-Konzerten, [[Zar]] [[Peter I. (Russland)|Peter I.]], Prinz [[Eugen von Savoyen]] und [[John Churchill, 1. Duke of Marlborough]]. Eine kleinere Baumaßnahme war der Wiederaufbau des nordwestlichen Kammerflügels 1742, der ein Jahr zuvor abgebrannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbau durch Laves ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl F Wunder Hannover 26 Ansichten nach künstlerischen Aufnahmen Residenzschloss 1900.jpg|mini|Ansicht der Stadtseite, 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedersächsischer Landtag Hannover.jpg|mini|Leineschloss, Portal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als vierter Bauabschnitt gilt die Neugestaltung der Westfassade 1797. Wegen der [[Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover]] hielten sich Georg Ludwigs Nachfolger immer weniger im Schloss auf. Es blieb dadurch 123 Jahre Residenz meist ohne Regenten. Weitere geplante Umgestaltungen des Leineschlosses kamen wegen der [[Franzosenzeit|französischen Besetzung]] zwischen 1803 und 1813 nicht mehr zur Umsetzung. Die Besatzungstruppen unter General [[Édouard Adolphe Mortier]] plünderten das Schloss, welches in der Folge verwahrloste. [[Jérôme Bonaparte]] schenkte den Bau der Stadt und ließ in ihm eine [[Kaserne]] für 3000 Mann einrichten. Nach der Besatzungszeit wurde das Schloss Sitz von Behörden, dann wieder Kaserne. Das Leineschloss entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem großen, aber architektonisch uneinheitlichen Gebäudekomplex. Die Anlage hatte einst größere Ausmaße als heute. Es gab einen Kammer-, einen Leinestraßen-, einen Leineflügel, eine [[Schlosskirche (Hannover)|Schlosskirche]], ein Regierungsgebäude und mehrere Querflügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende bauliche Veränderungen des fünften Bauabschnitts gehen auf den Einfluss des Hofarchitekten [[Georg Ludwig Friedrich Laves]] zurück. Die durch den [[Wiener Kongress]] gesteigerte Bedeutung des [[Königreich Hannover|Königreichs Hannover]] machte einen repräsentativen Bau für das Königreich notwendig. Im Auftrag von [[Georg IV. (Vereinigtes Königreich)|Georg IV.]] gab Laves dem Schloss durch einen Umbau von 1816 bis 1842&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag-niedersachsen.de/virtueller-rundgang/ Landtag Niedersachsen: Virtueller Rundgang]&amp;lt;/ref&amp;gt; seinen [[Klassizismus|klassizistischen]] Stil. Die Leineseite des Schlosses entspricht mit ihren drei Ebenen und dem [[Mansarddach]] eher dem [[Barock]]stil. Klassizistisch ist der große [[Portikus]] (Säulenvorbau) an der Leinstraße mit sechs [[Korinthische Säulen|korinthischen Säulen]] und einem flachen Dreiecksgiebel. Dieser trägt das Wappen des hannoverschen Königshauses. Als besonderes Bauelement wurde durch Laves der zur Leine vorspringende [[Wintergarten]] geschaffen. Königin [[Friederike von Mecklenburg-Strelitz|Friederike]] regte ihn 1839 für ihre Pflanzen an. Heute ist im ehemaligen Wintergarten das Arbeitszimmer der [[Niedersächsischer Landtag#Landtagspräsidenten|Niedersächsischen Landtagspräsidentin]] untergebracht. Durch den Wintergarten, der genau in der Achse der [[Waterloosäule]] liegt, schuf Laves ein [[Bauensemble|Ensemble]] mit dem ursprünglich [[Circus (Antike)|hippodromförmigen]] [[Waterlooplatz]], das seit der [[autogerechte Stadt|autogerechten Stadtplanung]] der Nachkriegszeit jedoch stark beeinträchtigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planungen, die Gesamtanlage durch einen südöstlichen Erweiterungsbau (an der Stelle des heutigen Plenarsaales) im gleichen Stil zu vollenden, wodurch die Symmetrien sowohl der Leineseite mit dem Erker in der Mitte als auch der Stadtseite mit dem klassizistischen Portikus in der Mittelachse hergestellt worden wären, wurden nicht mehr realisiert; das Schloss blieb ein unvollendetes Stückwerk. 1856 verzichtete König [[Georg V. (Hannover)|Georg V.]] auf den weiteren Ausbau und ließ stattdessen das [[Welfenschloss]] errichten, heute Sitz der [[Universität Hannover]]. Architektonisch unvollendet wurde das Leineschloss 1862 zur Heimstatt parlamentarischer Gremien, die sich aus der [[Ständeversammlung des Königreichs Hannover]] entwickelt hatten. Die [[Königreich Hannover#Annexion durch Preußen|Annexion Hannovers durch Preußen]] wurde 1866 im Leineschloss verkündet. Das Schloss wurde vereinnahmt, König Georg V. ging ins [[Exil]]. Im Schloss erhielten preußische Einrichtungen ihren Sitz, darunter ein Wohnbereich für Übernachtungen von Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]], der hier etwa 20-mal weilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zerstörung und Wiederaufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2021-04-26 Leineschloss Hannover 02.jpg|mini|Leineschloss und Plenargebäude]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde im Leineschloss eine [[Heeresgedenkstätte im Leineschloss|Heeresgedenkstätte]] eingerichtet. Während der [[Luftangriffe auf Hannover]] im Zweiten Weltkrieg warfen 92 amerikanische [[Boeing B-17|B 17]]-Bomber am 26. Juli 1943 etwa 25.000 [[Brandbombe]]n auf die Innenstadt ab und trafen das Schloss an rund 100 Stellen. Dadurch brannte es bis auf die Außenmauern aus. Der Brand zerstörte viele Kunstschätze in den prächtigen Repräsentationsräumen. Darunter war der 1688 fertiggestellte [[Rittersaal]] für große Festlichkeiten, dessen Wände und Decken mit Barockdekor geschmückt waren. Zerstört wurde auch das Wohnzimmer des Kaisers, der sich 1889 letztmals im Leineschloss aufgehalten hatte. Weitere bedeutende Räume waren das Schreib- und Wohnzimmer der Kaiserin, der Thronsaal und der Tanzsaal. Bei einem weiteren Luftangriff am 8. Oktober 1943 richtete die Druckwelle einer [[Luftmine]] weitere Schäden an. 1948 schlug der hannoversche Stadtplaner [[Rudolf Hillebrecht]] vor, das Schloss als Landesparlament für das 1946 gegründete Land [[Niedersachsen]] zu nutzen. Seit 1947 tagte das Parlament in einem Seitenflügel der [[Hannover Congress Centrum|Stadthalle Hannover]]. Das Leineschloss eignete sich für die Parlamentspläne insbesondere, da das Regierungsviertel mit seinen Ministerien in dem weitläufigen Gelände rund um den [[Waterlooplatz]] entstehen sollte. Aus städtebaulicher Sicht bot sich dieses Gelände wegen der räumlichen Nähe zwischen Regierung und Parlament und der Lage im Zentrum der Stadt an. 1949 verzichtete die Stadt Hannover auf das Nutzungsrecht am Schloss zugunsten des Parlaments. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1956 beschloss der Landtag, das Leineschloss wiederaufzubauen. Daher wurden zunächst am 5. Dezember 1957 aus der Fürstengruft der Schlossruine&amp;lt;ref&amp;gt;[[Waldemar R. Röhrbein]]: &amp;#039;&amp;#039;1957&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannover Chronik]]&amp;#039;&amp;#039;, hier: S. 245 unten.&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Sarkophag]]e der [[Welfen]] in das [[Welfenmausoleum]] überführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Knocke]], [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;Mausoleum&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannover Kunst- und Kultur-Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Wiederaufbau des Schlosses erfolgte 1957 bis 1962 nach Plänen von [[Dieter Oesterlen]] unter Verwendung der Außenmauern und moderner Gestaltung des Inneren, was auch durch den Verzicht auf die historische Sprossenteilung der Fenster zum Ausdruck kommt. An der Stelle des zerstörten Opernhauses wurde der [[Plenarsaal]] angebaut. Seit 1962 hat der [[Niedersächsischer Landtag|niedersächsische Landtag]] seinen Sitz im Schloss. 2005 wurde der Repräsentationssaal des Leineschlosses dem Universalgelehrten [[Gottfried Wilhelm Leibniz]] gewidmet, der mit der Stadt und dem Schloss eng verbunden ist. Er bewohnte das Schloss zwölf Jahre lang. 2007 wurde neben dem Haupteingang ein Denkmal zu Ehren des aus Niedersachsen stammenden, politischen Dichters [[August Heinrich Hoffmann von Fallersleben|Hoffmann von Fallersleben]] eingeweiht. Es handelt sich um einen mit Zitaten beschrifteten Torbogen, an dem ein Bronzerelief des Dichters von [[Siegfried Neuenhausen]] hängt. Von 2014 bis 2017 wurden der Plenarsaal und die Eingangshalle zum Landtag für 58,2 Millionen Euro kernsaniert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=NDR |url=http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Landtagsneubau-Verzoegerung-und-Mehrkosten,landtag3314.html |titel=Landtagsneubau: Verzögerung und Mehrkosten |zugriff=2017-10-27 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hannoversche Allgemeine Zeitung, Hannover, Niedersachsen, Germany |url=http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Live-Landtag-in-Hannover-wird-eroeffnet |titel=Der renovierte Landtag in Hannover ist eröffnet |zugriff=2017-10-27 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor war ein im Jahr 2010 beschlossener Abriss und Neubau des Plenarsaalgebäudes aus Denkmalschutz- und Kostengründen verworfen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/landtagumbau108.html | wayback=20100323043015 | text=NDR 1 - Parlament beschließt Neubau des Landtags in Hannover}} NDR 1, 16. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schloss Herrenhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Welfenschloss]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Marienburg (Pattensen)|Schloss Marienburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Band V Nordwestdeutschland.&amp;#039;&amp;#039; Wasmuth, Berlin 1912. S. 175.&lt;br /&gt;
* Carl Steinmann: &amp;#039;&amp;#039;Hannover&amp;#039;&amp;#039;, in ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die Grabstätten der Fürsten des Welfenhauses. Von Gertrudis, der Mutter Heinrichs des Löwen, bis auf Herzog Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig: Verlag von Goeritz und zu Putlitz, 1885; [https://dfg-viewer.de/show/cache.off?tx_dlf%5Bpage%5D=328&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fpublikationsserver.tu-braunschweig.de%2Fservlets%2FMCRMETSServlet%2Fdbbs_derivate_00005352%3FXSL.Style%3Ddfg&amp;amp;tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;cHash=609ae2ff8a5df259ad10f956d64824fb Digitalisat] der Universitätsbibliothek Braunschweig&lt;br /&gt;
* [[Georg Schnath]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Leineschloss. Kloster, Fürstensitz, Landtagsgebäude.&amp;#039;&amp;#039; Hahn, Hannover 1962. (Mit Beiträgen von Rudolf Hillebrecht u.&amp;amp;nbsp;a.)&lt;br /&gt;
* Hinrich Ewert: &amp;#039;&amp;#039;Ein Putsch der keiner war. Das Leineschloss – eine „Welfenepisode“&amp;#039;&amp;#039;, in [[Adelheid von Saldern]] [[et al.]]: &amp;#039;&amp;#039;Alltag zwischen Hindenburg und Haarmann. Ein anderer Stadtführer durch das Hannover der 20er Jahre&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Geschichtswerkstatt Hannover, Hamburg: VSA-Verlag, 1987, ISBN 3-87975-397-0, S. 89–92&lt;br /&gt;
* Gerhard Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Die Heeresgedenkstätte im Leineschloß zu Hannover. Zugleich ein Beitrag zu Militaria-Sammlungen in den Museen Hannovers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Geschichtsblätter]]&amp;#039;&amp;#039;, Neue Folge. Bd. 41 (1987), S. 139–191.&lt;br /&gt;
* Der Präsident des Niedersächsischen Landtages (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Leineschloss im Wandel der Zeiten. Eine kleine Geschichte des niedersächsischen Parlamentsgebäudes.&amp;#039;&amp;#039; Niedersächsischer Landtag, Hannover 27. März 2007. {{Toter Link |date=2022-02-08 |url=http://www.landtag-niedersachsen.de/ltnds/download/21556/im_wandel_der_zeiten.pdf |text=Das Leineschloss im Wandel der Zeiten (PDF, 1 MB)}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Ingeborg Flagge, Wolfgang Jean Stock|Titel=Architektur und Demokratie|TitelErg=Bauen für die Politik von der amerikanischen Revolution bis zur Gegenwart|Verlag=Verlag Gerd Hatje|Seiten=82–87|Ort=Stuttgart|Jahr=1992|ISBN=3-7757-0402-7}}&lt;br /&gt;
* [[Michael F. Feldkamp]]: Der Niedersächsische Landtag als Symbol für demokratisches Bauen? In: Julia Schwanholz/Patrick Theiner (Hrsg.), Die politische Architektur deutscher Parlamente, Von Häusern, Schlössern und Palästen, Wiesbaden 2020, ISBN 978-3-658-29330-7, S. 229–242.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Leineschloss}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4267027-5}}&lt;br /&gt;
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/30733114/4/-/ &amp;#039;&amp;#039;Leineschloss&amp;#039;&amp;#039;] im [[Denkmalatlas Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
* [https://www.deckenmalerei.eu/7d315670-c5a2-11e9-b229-6b499a37f581 &amp;#039;&amp;#039;Hannover, ehem. Residenzschloss &amp;quot;Leineschloss&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;] mit Beschreibung im [[Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [https://welfenbund.de/welfenresidenzen/das-leineschloss/innenaufnahmen/ Historische Innenaufnahmen des Leineschlosses] auf welfenbund.de&lt;br /&gt;
* [https://www.landtag-niedersachsen.de/leineschloss/ Die Geschichte des Parlamentsgebäudes] auf landtag-niedersachsen.de&lt;br /&gt;
* [http://www.stadthistorie.info/vergleich/zentrum/leineschloss/index.htm Historische Abbildungen des Leinschlosses] (private Website)&lt;br /&gt;
* Interaktives 360°-Panoramafoto vom Leineschloss [http://www.360cities.net/image/leineschloss-02 &amp;#039;&amp;#039;Vorderseite&amp;#039;&amp;#039;] und [http://www.360cities.net/image/leineschloss &amp;#039;&amp;#039;Rückseite&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.ndr.de/kultur/geschichte/chronologie/9-Oktober-1943-Hannover-in-Schutt-und-Asche,bombenkrieg102.html 9. Oktober 1943: Hannover in Schutt und Asche: Luftbild vom kriegsbeschädigten Leineschloss 1945] von [[Margaret Bourke-White]]&lt;br /&gt;
* [http://www.welt-der-wappen.de/Heraldik/aktuell/galerien3/galerie1997.htm Beschreibung von Gebäude und Wappen]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=https://www.visit-hannover.com/Sehensw%C3%BCrdigkeiten-Stadttouren/Stadttouren/Architekturpfad-Hannover/8.-Leineschloss |wayback=20160116203026 |text=Kurzbeschreibung bei hannover.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/22/14/N |EW=9/44/1/E |type=landmark |region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4267027-5|LCCN=sh/2001/008412|VIAF=236915794}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in der Region Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sitzungsort eines Parlaments in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitte (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk (Leine, Aller)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Hauses Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtag (Niedersachsen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-33178-6</name></author>
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