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	<title>Lautverschiebung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Lautverschiebung&amp;diff=2159&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stafioma am 1. Januar 2025 um 19:21 Uhr</title>
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		<updated>2025-01-01T19:21:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lautverschiebung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden systematische [[Lautwandel]]&amp;amp;shy;phänomene bezeichnet, die Gruppen artikulatorisch verwandter Phoneme betreffen. Sie können sprachhistorisch ([[diachron]]) oder innerhalb eines [[Synchronie|synchron]]en Sprachsystems auftreten (wie z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Anlautmutation]]en der modernen [[keltische Sprachen|keltischen Sprachen]] – hier sogar mit dezidierter morphologischer Funktion).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Lautverschiebung wandeln sich nach derselben Regel verwandte [[Konsonant]]en und/oder [[Vokal]]e in andere um. Zum Beispiel wird die [[Lautentsprechung|lautliche Entsprechung]] der [[Niederdeutsche Sprache|niederdeutschen]] stimmlosen Verschlusslaute in ihren [[Artikulationsort|homorganen]] [[Affrikate]]n der [[Hochdeutsch|hochdeutschen]] Sprachvarietäten als die „[[Zweite Lautverschiebung|hochdeutsche Lautverschiebung]]“ bezeichnet: [[Niederländische Sprache|ndl.]] &amp;#039;&amp;#039;paard&amp;#039;&amp;#039; :: [[deutsche Sprache|dt.]] &amp;#039;&amp;#039;Pferd&amp;#039;&amp;#039;, ndl. &amp;#039;&amp;#039;tijd&amp;#039;&amp;#039; :: dt. &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039;, dt. &amp;#039;&amp;#039;Kopf&amp;#039;&amp;#039; :: [[Schwyzerdütsch|schwyz.]] &amp;#039;&amp;#039;Chopf&amp;#039;&amp;#039;, wobei an der Verteilung der Varianten in den [[Dialekt]]en festzustellen ist, dass diese Lautverschiebung für die einzelnen [[Artikulationsort|Artikulationsstellen]] von Nord nach Süd in unterschiedlichem Maße vollzogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In undifferenzierter Ausdrucksweise wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lautverschiebung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; häufig auch synonym für [[Lautwandel]] im Allgemeinen verwendet&amp;lt;ref&amp;gt;Lemma &amp;#039;&amp;#039;Lautverschiebung&amp;#039;&amp;#039; in: Hadumod Bußmann: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Sprachwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart (Alfred Kröner), 1983, S. 297f.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Details aus einschlägiger Handbuchliteratur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Lautverschiebungen lassen sich in der Geschichte vieler Sprachen beobachten. Sie treten schubweise auf, wobei der neue Zustand dann jahrhundertelang unverändert Bestand haben kann. Über die Auslöser so tiefgreifender Verschiebungen im Lautsystem einer Sprache besteht kein Konsens, da vermutlich nicht von einer einzigen, sondern unterschiedlichen Auslösern auszugehen ist, die zudem auch noch zusammenwirken können. Die wichtigsten bekannten Auslöser sind das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Sprachvarietäten ([[Sprachkontakt]]) und die Vereinfachung artikulatorischer Abläufe aus physiologischen Gründen oder der Veränderung des [[Sprechtempo]]s ([[Sprachökonomie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte der deutschen Sprache wird der Begriff „Lautverschiebung“ in erster Linie für zwei ähnlich gelagerte Konsonantenverschiebungen benutzt, die vom [[indogermanische Sprachen|Indogermanischen]] über das [[Germanische Sprachen|Germanische]] zum [[Deutsche Sprache|Deutschen]] geführt haben, die [[erste Lautverschiebung|erste]] und die [[zweite Lautverschiebung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Astrid Stedje: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Sprache gestern und heute. Einführung in Sprachgeschichte und Sprachkunde.&amp;#039;&amp;#039; Fink, München 1989, ISBN 3-7705-2514-0, S. 41, 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer wichtiger Lautwandel, diesmal eine Vokalverschiebung, markiert den Übergang vom [[Mittelhochdeutsch]]en zum [[Neuhochdeutsch]]en und damit auch einen wichtigen Unterschied zu den meisten niederdeutschen Dialekten: die [[Diphthongierung]] von Langvokalen bzw. der Diphthongwandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Frühneuenglische Vokalverschiebung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Besch]], [[Anne Betten]], [[Oskar Reichmann]], [[Stefan Sonderegger (Germanist)|Stefan Sonderegger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sprachgeschichte: ein Handbuch zur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;; 2) Teilbd. 1.–2., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage, de Gruyter, Berlin/New York 1998, ISBN 3-11-011257-4.&lt;br /&gt;
* [[Peter von Polenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 10., völlig neu bearbeitete Auflage von [[Norbert Richard Wolf]], de Gruyter, Berlin/New York 2009, ISBN 978-3-11-017507-3.&lt;br /&gt;
* [[Harald Wiese]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine Zeitreise zu den Ursprüngen unserer Sprache. Wie die Indogermanistik unsere Wörter erklärt.&amp;#039;&amp;#039; Logos Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-8325-1601-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Lautverschiebung}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4166956-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4166956-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phonologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phonetische Gesetze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachwandel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stafioma</name></author>
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