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	<title>Lauch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rmcharb: Änderungen von ~2025-55659-8 (Diskussion) auf die letzte Version von Rmcharb zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-09-08T12:20:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-55659-8&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-55659-8&quot;&gt;~2025-55659-8&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-55659-8&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-55659-8 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Rmcharb&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Rmcharb (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Rmcharb&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Zwiebelgemüse. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Lauch (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Lauch&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Allium ampeloprasum L. &amp;#039;&amp;#039;subsp.&amp;#039;&amp;#039; ampeloprasum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Ackerlauch&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Allium ampeloprasum&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Art&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = Lauch (Gattung)&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Lauch&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Allium&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon4_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Allieae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Lauchgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Allioideae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Amaryllisgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Amaryllidaceae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Bild             = Prei bloeiend winter Farinto.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lauchbluete-korrekt.jpg|mini|Lauchblüte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Lauchheim COA.svg|mini|[[Redendes Wappen]] von [[Lauchheim]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lauch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Allium ampeloprasum&amp;#039;&amp;#039; Lauch-Gruppe, [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]]: &amp;#039;&amp;#039;Allium porrum&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Porree&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von gleichbedeutend lateinisch &amp;#039;&amp;#039;porrum&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Breitlauch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Winterlauch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welschzwiebel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeiner Lauch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spanischer Lauch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fleischlauch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine Sortengruppe des aus dem [[Mittelmeer]]raum stammenden [[Ackerlauch]]s (&amp;#039;&amp;#039;Allium ampeloprasum&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mansfeld&amp;quot; /&amp;gt; Dieses [[Gemüse]] zählt zur Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Lauch (Gattung)|Allium]]&amp;#039;&amp;#039; in der Unterfamilie der [[Lauchgewächse]] (Allioideae). Lauch wird in der Küche vielfältig verwendet. Für viele Tiere ist er dagegen giftig (→ [[Zwiebelvergiftung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Es ist eine [[Zweijährige Pflanze|zweijährige]] [[krautige Pflanze]], die Wuchshöhen von 60 bis 80&amp;amp;nbsp;cm erreicht. Im Gegensatz zur Wildform hat Lauch keine [[Zwiebel (Pflanzenteil)|Zwiebel]]. Die linealischen bis lanzettlichen [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind 1 bis 5&amp;amp;nbsp;cm breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blütenstand steht auf einem glatten Blütenstandschaft und hat eine vielblättrige, lang geschnäbelte Hülle, welche länger als der große, kugelige, vielblütige, [[Dolde|doldige]] [[Blütenstand]] ist. Die zwittrigen [[Blüte]]n sind [[radiärsymmetrisch]]. Die weißen bis hellpurpurnen [[Blütenhüllblätter]] sind 4,5 bis 5&amp;amp;nbsp;mm lang und 2 bis 2,3&amp;amp;nbsp;mm breit. Es werden eirunde [[Kapselfrüchte]] gebildet. Manchmal werden im Blütenstand Brutknollen gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FOC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
=== Anbau und Ernte ===&lt;br /&gt;
Lauch wird hauptsächlich im Mittelmeerraum und in Europa angebaut, wobei in Deutschland der Schwerpunkt in [[Nordrhein-Westfalen]] liegt.&lt;br /&gt;
Der Anbau von Sorten für die Ernte im [[Herbst]] oder [[Winter]] erfolgt durch Aussaat in ein Freiland-Saatbeet von März bis April und in der Regel Verpflanzung auf den endgültigen Standort zwischen Ende Mai/Anfang Juni bis Ende Juli. Zwecks Ernte von Lauch bereits im Zeitraum zwischen Juni und August/September erfolgt die Aussaat in einem kalten Gewächshaus von Anfang Januar bis Anfang März an; die so gewonnenen Jungpflanzen werden zwischen Ende März und Ende Mai ins Freiland ausgepflanzt. Bei der Verpflanzung setzt man abhängig von der angestrebten Bestandsdichte die Lauchpflänzchen in Reihenabständen von 30 bis 50&amp;amp;nbsp;cm und Pflanzenabständen zwischen 10 und 15&amp;amp;nbsp;cm. Die Bestandsdichte je Hektar variiert zwischen 200.000 Pflanzen bei Frühsorten und 100.000 Pflanzen bei Wintersorten. Der Ertrag liegt bei Wintersorten um 25&amp;amp;nbsp;t pro Hektar. Aufgrund der hohen Frosthärte der meisten Lauchsorten für den Winteranbau können diese oft über den Winter auf dem Feld verbleiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sachweh1989&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2022 wurden weltweit 2.109.066 Tonnen Lauch und Schnittlauch geerntet. Die Ernte in Deutschland betrug 87.150 Tonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fao&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.fao.org/faostat/en/#data/QC |titel=Crops &amp;amp;#62; Leeks and other alliaceous vegetables |werk=Offizielle Produktionsstatistik der FAO für 2022 |hrsg=fao.org |sprache=en |abruf=2024-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krankheiten und Schädlinge ===&lt;br /&gt;
Als wichtigste und vor allem Qualität mindernde Schädlinge sind [[Tabakblasenfuß|Zwiebelthripse]] (&amp;#039;&amp;#039;Thrips tabaci&amp;#039;&amp;#039;), die durch Saugtätigkeit die Blätter silbergrau werden lassen, und die [[Lauchmotte]] (&amp;#039;&amp;#039;Acrolepiopsis assectella&amp;#039;&amp;#039;), welche Löcher in Blatt und Lauchstange frisst, zu nennen. Seltenere Schädlinge sind Zwiebelminierfliege und Zwiebelfliege. Bei den Pilzkrankheiten sind es [[Porree-Rost]] (&amp;#039;&amp;#039;Puccinia allii&amp;#039;&amp;#039;), der durch rostige „Pusteln“, [[Papierfleckenkrankheit]] (&amp;#039;&amp;#039;Phytophthora porri&amp;#039;&amp;#039;) durch papierartige Verfärbung der Blätter und Wachstumsverlust und [[Purpurfleckenkrankheit]] (&amp;#039;&amp;#039;Alternaria porri&amp;#039;&amp;#039;) durch seine Blattflecken die Qualität mindern oder Lauch unverkäuflich machen. Der Rost-Pilz überwintert an befallenen Pflanzenresten oder an Porreestangen, die über Winter im Beet stehen bleiben, bzw. an in der Nähe wachsenden Pflanzen wie [[Schnittlauch]].&amp;lt;ref&amp;gt;R. B. Maude: &amp;#039;&amp;#039;Leaf Diseases of Onions.&amp;#039;&amp;#039; In: H. D. Rabinowitch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Onions and Allied Crops: Volume II: Agronomy Biotic Interactions&amp;#039;&amp;#039;. CRC Press, 4. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Befallene Pflanzenreste sollten nicht auf den [[Kompost]]. Seltener tritt auch der Pilz [[Samtfleckenkrankheit]] (&amp;#039;&amp;#039;Cladosporium allii&amp;#039;&amp;#039;), die Viruserkrankung [[Gelbstreifigkeit]] (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|leek yellow stripe virus}}&amp;#039;&amp;#039; = LYSV, &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|shallot latent virus}}&amp;#039;&amp;#039; = SLV, oder &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|garlic latent virus}}&amp;#039;&amp;#039; = GLV) an Lauch auf, die durch mehrere Viren verursacht werden kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Crüger2002&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyer1996&amp;quot; /&amp;gt; Wichtig ist eine weit gestellte [[Fruchtfolge]], die den Aufbau einer erhöhten Schadpopulation in einem Feld oder in einer Region verhindert. Dem kann im Hausgarten mit Mischkulturen etwas entgegengewirkt werden. Dabei spielen Nachbarpflanzen eine gewisse Rolle. Ein wichtiger Faktor hierfür ist die [[Allelopathie]]. Günstige Nachbarn wie [[Endivie]], [[Gartenerdbeere]], [[Echte Kamille|Kamille]], [[Kohl]], [[Kohlrabi]], [[Kopfsalat]], [[Karotte|Möhre]], [[Schwarzwurzel]], [[Echter Sellerie|Sellerie]] und [[Tomate]] mindern, schlechte Nachbarpflanzen wie [[Bohne]], [[Erbse]]n oder [[Rote Bete]] können Wachstum und Krankheitsdruck fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:leek.jpg|mini|Querschnitt und Wurzelansatz]]&lt;br /&gt;
=== Verwendung in der Küche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lauchtorte.JPG|mini|Lauchtorte (mit [[Camembert]])]]&lt;br /&gt;
Lauch wird sowohl als Gemüse (meist Winterlauch) als auch als Küchengewürz (meist Sommerlauch) genutzt; man kann ihn als Gemüse oder [[Salat (Speise)|Salat]] kalt oder warm essen. Zusammen mit [[Karotte]]n und [[Echter Sellerie|Sellerie]] wird Lauch als [[Gewürz]] in Suppen als sogenanntes [[Suppengrün]] verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfaf&amp;quot; /&amp;gt; Weitere Verwendung findet er auch in der [[Nordhessen|nordhessischen]] Spezialität [[Speckkuchen]] oder als &amp;#039;&amp;#039;Lauchtorte&amp;#039;&amp;#039; in kalter und heißer Ausführung. &amp;lt;!--mit Käse, Quark vegetarisch, oder mit Speck, Blätterteig/Mehl gebacken uvm.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauch führt bei der Verdauung – ähnlich wie [[Zwiebeln]] – zu [[Blähungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaltsstoffe ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Isoalliin Structural Formula V.1.svg|mini|Chemische Strukturformel von Isoalliin]]&lt;br /&gt;
Lauch enthält unter anderem [[Vitamin C]], [[Vitamin K]] und [[Folsäure]] sowie die Mineralstoffe [[Kalium]], [[Calcium]], [[Magnesium]] und die Spurenelemente [[Eisen]] und [[Mangan]]. Die Schwefelverbindung [[Propanthial-S-oxid|Propanthial-&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;-oxid]], die aus [[Isoalliin]] und dem katalysierenden Enzym Alliinase entsteht, verursacht den intensiven Geruch und Geschmack von Lauch. Das [[Sulfoxid]] [[Cycloalliin]] kommt ebenfalls in diversen Laucharten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturelle Bedeutung ==&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Bis in die 1970er Jahre wurde im deutschsprachigen Raum für Lauch (von mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;louch&amp;#039;&amp;#039;) häufig die Bezeichnung „Porree“ benutzt, nur in der deutschsprachigen Schweiz, in Baden-Württemberg, Saarland, Rheinland-Pfalz, im südlichen Hessen und gestreut in Österreich und dem westlichen Bayern war die Bezeichnung „Lauch“ noch gebräuchlicher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AdA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere zum Teil auch nur regional gebräuchliche oder historische Bezeichnungen für den Lauch sind oder waren: &amp;#039;&amp;#039;Aeschlauch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bieslook&amp;#039;&amp;#039; ([[niederdeutsch]]), &amp;#039;&amp;#039;Biramsam&amp;#039;&amp;#039; ([[mittelhochdeutsch]]), &amp;#039;&amp;#039;Bolle&amp;#039;&amp;#039; ([[Brandenburg]]), &amp;#039;&amp;#039;Borren&amp;#039;&amp;#039; (Brandenburg), &amp;#039;&amp;#039;Burrä&amp;#039;&amp;#039; (Oldenburg), &amp;#039;&amp;#039;Burchon&amp;#039;&amp;#039; ([[Oberhessen (Region)|Oberhessen]]), &amp;#039;&amp;#039;Burri&amp;#039;&amp;#039; (Mecklenburg, Jever), &amp;#039;&amp;#039;Burren&amp;#039;&amp;#039; ([[Altmark]]), &amp;#039;&amp;#039;Burro&amp;#039;&amp;#039; ([[Pommern]]), &amp;#039;&amp;#039;Fristlich&amp;#039;&amp;#039; ([[Erzgebirge]]), &amp;#039;&amp;#039;Gemeinloch&amp;#039;&amp;#039; (mittelhochdeutsch), &amp;#039;&amp;#039;Kil&amp;#039;&amp;#039; ([[mittelniederdeutsch]]), &amp;#039;&amp;#039;Läuchel&amp;#039;&amp;#039; (mittelhochdeutsch), &amp;#039;&amp;#039;Lauchekyl&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Loek&amp;#039;&amp;#039; (mittelniederdeutsch), &amp;#039;&amp;#039;Lók&amp;#039;&amp;#039; (mittelniederdeutsch), &amp;#039;&amp;#039;Look&amp;#039;&amp;#039; (Oldenburg, [[Ostfriesland]]), &amp;#039;&amp;#039;Pfarr&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pforisamo&amp;#039;&amp;#039; (mittelhochdeutsch), &amp;#039;&amp;#039;Pharren&amp;#039;&amp;#039; (mittelhochdeutsch), &amp;#039;&amp;#039;Phorro&amp;#039;&amp;#039; (mittelhochdeutsch), &amp;#039;&amp;#039;Phorsame&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Poré&amp;#039;&amp;#039; ([[Siebenbürgen]]), &amp;#039;&amp;#039;Pork&amp;#039;&amp;#039; (mittelhochdeutsch), &amp;#039;&amp;#039;Porlok&amp;#039;&amp;#039; (mittelhochdeutsch), &amp;#039;&amp;#039;Porsam&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Prei&amp;#039;&amp;#039; (Oldenburg, Ostfriesland), &amp;#039;&amp;#039;Prieslauch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Priselocher&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Prö&amp;#039;&amp;#039; ([[Lübeck]]) und &amp;#039;&amp;#039;Slauch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pritzel-Jessen1882&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturelle Rezeption ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;LaukaR&amp;#039;&amp;#039;, Lauch findet sich als [[Runen]]inschrift auf zahlreichen [[Brakteat]]en der [[Völkerwanderungszeit]],&amp;lt;ref&amp;gt;W. Heizmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Formelwörter der Goldbrakteaten&amp;#039;&amp;#039;, 2011. In: Wilhelm Heizmann, Morten Axboe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Goldbrakteaten der Völkerwanderungszeit – Auswertung und Neufunde&amp;#039;&amp;#039;. Ergänzungsbände zum Reallexikon der germanischen Altertumskunde 40. Berlin / New York, zitiert nach Pesch 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; (z. B. Brakteat IK 166, [[Skrydstrup]]-B) in Skandinavien. Lauch wird hier als Heilpflanze interpretiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexandra Pesch, A Hind to your Health! In: Lars Larsson, Fredrik Ekengren, Bertil Helgesson, Bengt Söderberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Small Things – Wide Horizons. Studies in Honour of Birgitta Hårdh&amp;#039;&amp;#039;. Oxford, Archaeopress 2015, 136. Stable URL: http://www.jstor.com/stable/j.ctvr43jxs.24&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Verbindung zu [[Odin]] wurde behauptet, aber auch bezweifelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kathryn Starkey, Imagining an early Odin: Gold Bracteates as visual Evidence? &amp;#039;&amp;#039;Scandinavian Studies&amp;#039;&amp;#039; 71/4, 1999, 373–392&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Auf den [[Großbritannien (Insel)|britischen Inseln]] soll Lauch vom Britenkönig [[Liste der walisischen Herrscher|Cadwallader]] um 640 als Erkennungszeichen für seine Truppen verwendet worden sein. Porree ist eines der Nationalsymbole von [[Wales]] und entspricht damit der englischen Rose und der schottischen Distel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Band mit Erzählungen [[Arno Schmidt]]s von 1959 trägt den Titel &amp;#039;&amp;#039;Rosen und Porree&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Der Lauch ist eine Kulturform des [[Ackerlauch]]s (&amp;#039;&amp;#039;Allium ampeloprasum&amp;#039;&amp;#039;), welcher wild im Mittelmeerraum vorkommt und in verschiedenen Formen kultiviert wird. Lauch war schon um [[21. Jahrhundert v. Chr.|2100&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.]] bekannt. Der sumerische Herrscher [[Urnammu]] ließ ihn in den Gärten der Stadt [[Ur (Stadt)|Ur]] anbauen. Auch im alten [[Ägypten]] war Lauch in Verwendung. Nach [[Herodot]] soll er den Arbeitern, die die Pyramiden erbauten, als Nahrung gedient haben. Danach war Lauch in der [[Antike]] im gesamten Mittelmeergebiet geschätzt. Wahrscheinlich ist der Lauch (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;porrum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa Otto Zekert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 152.&amp;lt;/ref&amp;gt;) im [[Mittelalter]] aus [[Italien]] nach Mitteleuropa gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antike – Spätantike:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Pedanios Dioskurides|Dioskurides]] 1. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pedanios Dioskurides]]. 1. Jh.: &amp;#039;&amp;#039;De Medicinali Materia libri quinque.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzung. [[Julius Berendes (Apotheker)|Julius Berendes]]. &amp;#039;&amp;#039;Des Pedanius Dioskurides Arzneimittellehre in 5 Büchern.&amp;#039;&amp;#039; Enke, Stuttgart 1902, S. 232 (Buch II, Kapitel 178): &amp;#039;&amp;#039;Lauch&amp;#039;&amp;#039; [https://archive.org/stream/despedaniosdios00pedagoog#page/n244/mode/1up (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- [[Plinius der Ältere|Plinius]] 1. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Plinius der Ältere]], 1. Jh.: &amp;#039;&amp;#039;[[Naturalis historia]]&amp;#039;&amp;#039; Buch XX, Kapitel xxi (§ 44–47): &amp;#039;&amp;#039;Porrum&amp;#039;&amp;#039; [https://penelope.uchicago.edu/Thayer/L/Roman/Texts/Pliny_the_Elder/20*.html#xxi (Digitalisat)]; Übersetzung Külb 1855 [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10246059_00734.html (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- [[Galenos|Galen]] 2. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Galenos|Galen]], 2. Jh. &amp;#039;&amp;#039;De alimentorum facultatibus&amp;#039;&amp;#039;, Buch II, Kapitel 71 (nach der Ausgabe Kühn 1826, Band VI, S. 658) [https://www.biusante.parisdescartes.fr/histoire/medica/resultats/index.php?do=page&amp;amp;cote=45674x06&amp;amp;p=661 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arabisches Mittelalter:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Avicenna]] 11. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Avicenna]], 11. Jh.: &amp;#039;&amp;#039;[[Kanon der Medizin]]&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzung und Bearbeitung durch [[Gerhard von Cremona]], [[Arnaldus de Villanova]] und Andrea Alpago (1450–1521). Basel 1556, Band II, Kapitel 547: &amp;#039;&amp;#039;Porrum&amp;#039;&amp;#039; [https://daten.digitale-sammlungen.de/0009/bsb00090355/images/index.html?id=00090355&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=yztsewqxdsydeayaxseayaxdsydeneayawewq&amp;amp;no=4&amp;amp;seite=333 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- &amp;#039;&amp;#039;[[Aggregator (Pseudo-Serapion)|Pseudo-Serapion]]&amp;#039;&amp;#039; 13. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Aggregator (Pseudo-Serapion)|Pseudo-Serapion]]&amp;#039;&amp;#039; 13. Jh., Druck. Venedig 1497, Blatt 151r (No CCCLXI): &amp;#039;&amp;#039;Porrum&amp;#039;&amp;#039; [https://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00061068&amp;amp;pimage=305&amp;amp;v=100&amp;amp;nav=&amp;amp;l=de (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lateinisches Mittelalter:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[Macer floridus|Pseudo-Macer]]&amp;#039;&amp;#039; 11. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Macer floridus|Pseudo-Macer]]&amp;#039;&amp;#039;. Edition: Ludwig Choulant. &amp;#039;&amp;#039;Macer floridus de virtutibus herbarum …&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1832, Kapitel 13 (S. 49–50): &amp;#039;&amp;#039;Porrum&amp;#039;&amp;#039; [https://archive.org/details/deviribusherbaru00mace/page/48/mode/2up (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- &amp;#039;&amp;#039;[[Macer floridus|Deutscher Macer]]&amp;#039;&amp;#039; 13. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutscher Macer&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Porrum. Lauch&amp;#039;&amp;#039;. Nach: Bernhard Schnell, William Crossgrove: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Macer. Vulgatfassung.&amp;#039;&amp;#039; Niemeyer, Tübingen 2003, S. 335 (Kapitel 10). [[Codices Palatini germanici|Cpg 226]], Elsaß, 1459–1469, Blatt 184r–v [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg226/0389/image (Digitalisat)]. Transkription: &amp;#039;&amp;#039;( .ix. Porrum heißt lauche / ypocras der meister spricht wer die sucht hat emoptois / das ist der da blut rechßet / der sol des lauches safft drincken er genyset ( Ettlich lute heißent eichöppfel mit wyrauch gemenget mit lauchs safft nuczen ( Etlich heißent nemen zweiteil lauch samen ein teil mirren vnd das zuotriben mit win vnd also genuczt ist gut zu der leber sucht ( Damit mag auch die blutenden nase verstellen ob man es dar jn dut ( Welch wib vnberhafft ist die eß lauch es hilffet sie ( Der lauch mit honig gestoßen hilffet vor die bosen sweren vnd vor die fulen sere ( Das wiß des lauches gesotten in zwein wassern / das erst hin gegossen das ander ist gut getruncken wem der buch hert ist ( Das selbe wasser mit glich vil wins gemenget vnd genuczet verstopffet den fliessen buch ( Wa die nater gesticht oder kein tier das vergifft treyt / der nucze den lauch mit win ( Lauch mit win gestossen vnd als ein plaster vff die wonden geleyt es hilfft ( Lauch mit wibs milch getruncken so es gemenget wirt / es hilfft wider den husten ( Das selbe hilfft auch an allerhande sucht zu der lungen ( Lauch safft mit zigen gallen gemischet vnd jn swerend ore gethan es hilfft ( Wem das heüpt we thu der neme zwey teil lauchs safftes vnd das drittel honigs vnd güß das warm in die die nasen oder in die oren es hilfft ( Wer lenden siech ist dem ist nit bessers dann lauch safft mit win gedruncken ( Lauch mit salcz gestossen vnd vff die wonden geleyt hilfft sie ( Es verdribt auch geswulst vnd wellet zu samen zurfallen vnd zurbrochen bein ( Der lauch rohe gessen vertribet drunckenheit //&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; --- [[Hildegard von Bingen]] 12. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Charles Victor Daremberg]] und Friedrich Anton Reuß (1810–1868). &amp;#039;&amp;#039;S. Hildegardis Abbatissae Subtilitatum Diversarum Naturarum Creaturarum Libri Novem.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Physica&amp;#039;&amp;#039;, Buch I, Kapitel 81: &amp;#039;&amp;#039;Porro&amp;#039;&amp;#039;. Migne, Paris 1855. Sp. 1162 [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10801026_00585.html (Digitalisat)] – Übersetzung Marie-Louise Portmann, Basel 1991: &amp;#039;&amp;#039;Der Porree, der Lauch genannt wird, hat schnelle und unnütze Wärme in sich wie wertloses Holz, nämlich „spachin“, das schnell brennt und schnell fällt. Und dem Menschen verursacht er Beunruhigung in der Begierde. Und roh gegessen ist er so schlecht und verderblich für den Menschen wie ein giftiges unnützes Kraut, weil er das Blut und die Fäulnis und die Säfte des Menschen ins Gegenteil, das ist „wal“, verkehrt, so dass das Blut im Menschen durch den Lauch nicht zunimmt und so dass die Fäulnis in ihm durch den Lauch nicht vermindert wird und so dass die üblen Säfte in ihm nicht gereinigt werden. Aber wer den Lauch roh essen will, der beize ihn zuerst in Wein oder in Essig unter Beigabe von Salz, so dass er im Wein oder im Salz so lange liegt, bis er in ihnen so gemäßigt wird, dass er seine schlimmen Säfte in ihnen verliert. So liege er vom Morgen bis zum Mittag, oder von der Non bis zum Vesper. Und so gemäßigt ist er gut zu essen für die Gesunden. Roh aber ist er besser auf diese Weise als gekocht für die Gesunden. Aber für die Kranken taugt er weder roh noch gekocht zum Essen, weil ihr Blut die rechte Wärme nicht hat und weil ihre Fäulnis aufgewühlt ist und weil ihre Säfte schäumend, das ist „seymechte“ sind. Und wenn daher der Kranke ihn immer isst, kehrt er dies alles in ihm um. Wenn jedoch einige Kranke grossen Appetit haben, Lauch zu essen, mögen sie ihn roh, wie oben gesagt wurde, und gemäßigt in geringer Menge essen, weil er roh so besser ist als gekocht.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; --- &amp;#039;&amp;#039;[[Galgant-Gewürz-Traktat]]&amp;#039;&amp;#039; 13. / 14. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Galgant-Gewürz-Traktat]]&amp;#039;&amp;#039; 13. / 14. Jh. Latein: [[Bayerische Staatsbibliothek|Clm 13 076]], ohne Ort, 1356, Blatt 21ra: Porrum [https://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00042783&amp;amp;pimage=43&amp;amp;v=100&amp;amp;nav=&amp;amp;l=de (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- [[Konrad von Megenberg]] 14. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Konrad von Megenberg]], 14. Jh.: &amp;#039;&amp;#039;Buch der Natur.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe. [[Franz Pfeiffer (Germanist)|Franz Pfeiffer]]. Aue, Stuttgart 1861, S. 415–416 (V/63): &amp;#039;&amp;#039;Pforr&amp;#039;&amp;#039; [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/goToPage/bsb10076915.html?pageNo=489 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- [[Gabriel von Lebenstein]] 14. – 15. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gabriel von Lebenstein]] 14. – 15. Jh. &amp;#039;&amp;#039;Gebrannte Wässer&amp;#039;&amp;#039;. Handschrift M [[Bayerische Staatsbibliothek|Clm 5905]], bairisch, 2. Hälfte 15. Jh., Blatt 54v [https://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00092488&amp;amp;pimage=112&amp;amp;v=100&amp;amp;nav=&amp;amp;l=de (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- &amp;#039;&amp;#039;[[Herbarius Moguntinus]]&amp;#039;&amp;#039; 1484&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Herbarius Moguntinus]]&amp;#039;&amp;#039;, Mainz 1484, Teil I, Kapitel 107: &amp;#039;&amp;#039;Porrum&amp;#039;&amp;#039; [https://daten.digitale-sammlungen.de/0002/bsb00027407/images/index.html?id=00027407&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=qrssdaseayasdasfsdrxdsydxdsydqrseayasdasyzts&amp;amp;no=18&amp;amp;seite=225 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- &amp;#039;&amp;#039;[[Gart der Gesundheit]]&amp;#039;&amp;#039; 1485&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Gart der Gesundheit]]&amp;#039;&amp;#039;. Mainz 1485, Kapitel 303: &amp;#039;&amp;#039;Porrum. Lauch&amp;#039;&amp;#039; [https://daten.digitale-sammlungen.de/0003/bsb00032739/images/index.html?id=00032739&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=xsyztsxdsydewqsdasfsdrqrsxdsydeayaewq&amp;amp;no=4&amp;amp;seite=484 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- &amp;#039;&amp;#039;[[Hortus sanitatis]]&amp;#039;&amp;#039; 1491&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Hortus sanitatis]]&amp;#039;&amp;#039; 1491, Mainz 1491, Teil I, Kapitel 375: &amp;#039;&amp;#039;Porrum&amp;#039;&amp;#039; [https://daten.digitale-sammlungen.de/0002/bsb00027846/images/index.html?id=00027846&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=xsyztsxdsydewqsdasfsdrqrsyztsqrs&amp;amp;no=18&amp;amp;seite=346 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- [[Hieronymus Brunschwig]] 1500&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hieronymus Brunschwig]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Kleines Destillierbuch]]&amp;#039;&amp;#039;, Straßburg 1500, Blatt 70v–71r: &amp;#039;&amp;#039;Louch&amp;#039;&amp;#039; [https://daten.digitale-sammlungen.de/0003/bsb00031146/images/index.html?id=00031146&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=yztsewqxdsydeayaxseayaxdsydeneayawewq&amp;amp;no=6&amp;amp;seite=180 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuzeit:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Paracelsus]] ca. 1530&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paracelsus]]-[[Johannes Oporinus|Oporinus]]: &amp;#039;&amp;#039;Scholia &amp;amp; Observationes quaedam perutiles in Macri Poemata de Virtutibus Herbarum, &amp;amp;c. quas Ioh. Oporinus (dum per triennium aut ultra Theophrasti esset Amanuensis) ex ore dictantis studiose exceperat.&amp;#039;&amp;#039; (Nützliche Kommentare und Beobachtungen zu den [[Macer floridus|Macer-Gedichten]] über die Kräfte der Heilpflanzen, welche [[Johannes Oporinus#Leben|Johannes Oporinus]] – drei Jahre oder länger Schreiber des Paracelsus – vom Gehörten eifrig ausgewählt hat.) [[Johann Huser|Huser-Ausgabe]] der Werke des Paracelsus, Basel 1590, Teil 7, S. 259–260: &amp;#039;&amp;#039;De porro&amp;#039;&amp;#039;: [https://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00022507&amp;amp;pimage=271&amp;amp;v=100&amp;amp;nav=&amp;amp;l=de (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- [[Otto Brunfels]] 1537&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Brunfels]]: &amp;#039;&amp;#039;Ander Teyl des Teütschen Contrafayten Kreüterbůchs&amp;#039;&amp;#039;. Johann Schott, Straßburg 1537, S. 35: &amp;#039;&amp;#039;Wylder Lauch&amp;#039;&amp;#039; [https://daten.digitale-sammlungen.de/0005/bsb00054202/images/index.html?id=00054202&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=yztsewqxdsydeayaxseayaxdsydeneayawewq&amp;amp;no=19&amp;amp;seite=35 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- [[Pietro Andrea Mattioli|Mattioli]] / Handsch / [[Joachim Camerarius der Jüngere|Camerarius]] 1586&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pietro Andrea Mattioli]]: &amp;#039;&amp;#039;Commentarii, in libros sex Pedacii Dioscoridis Anazarbei, de medica materia.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzung durch Georg Handsch, bearbeitet durch [[Joachim Camerarius der Jüngere|Joachim Camerarius den Jüngeren]], Johan Feyerabend, Franckfurt am Mayn 1586, Blatt 168v–170r: &amp;#039;&amp;#039;Lauch&amp;#039;&amp;#039; [https://daten.digitale-sammlungen.de/0009/bsb00091089/images/index.html?id=00091089&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=qrssdaseayasdasfsdrxdsydwewqyzts&amp;amp;no=3&amp;amp;seite=356 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Abbildungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wiener Dioskurides Prason cepaion.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Dioskurides]]&amp;#039;&amp;#039; 6. Jahrhundert. Prason cepaion&lt;br /&gt;
Tacuinum Pori.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Tacuinum sanitatis]]&amp;#039;&amp;#039; Manuskript des 14. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;Transkription und Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Pori. Pori: complexio calida in 3°, sicca in 2°. Electio: naptici, id est montani acuti. iuvamentum: provocant urinam, addunt in coytu, et cum melle mundificant pectus a catarris. nocumentum: cerebro et sensibus. Remotio nocumenti: cum oleo sisamico aut amigdalarum dulcium. Quid generant: sanguinem adustum et coleram acutam. conveniunt magis frigidis, senectuti, hyeme, septentrionalibus. --- Porre. Porre: Komplexion: warm im 3., trocken im 2. Grad. Vorzuziehen sind naptische, d.s. scharfe aus den Bergen. Nutzen: sie treiben den Harn, stärken die geschlechtliche Potenz, und wenn sie mit Honig genossen werden, reinigen sie die Brust von Katarrhen. Schaden: sie sind schädlich für das Gehirn und die Sinne. Verhütung des Schadens: mit Sesamöl oder süßen Mandeln. Was sie erzeugen: verbranntes Blut und scharfe Galle. Besonders zuträglich für Menschen mit kalter Komplexion, für das Greisenalter, im Winter und in nördlichen Gegenden&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herbarius Porrum.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Herbarius Moguntinus]]&amp;#039;&amp;#039; 1484&lt;br /&gt;
Gart Porrum.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Gart der Gesundheit]]&amp;#039;&amp;#039; 1485&lt;br /&gt;
Hortus Porrum.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Hortus sanitatis]]&amp;#039;&amp;#039; 1491&lt;br /&gt;
Brunfels Lauch.jpg|[[Otto Brunfels]] 1537&lt;br /&gt;
Camerarius Lauch.jpg|[[Pietro Andrea Mattioli|Mattioli]] / Handsch / [[Joachim Camerarius der Jüngere|Camerarius]] 1586&lt;br /&gt;
Camerarius Wilder Lauch.jpg|[[Pietro Andrea Mattioli|Mattioli]] / Handsch / [[Joachim Camerarius der Jüngere|Camerarius]] 1586&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Küchenkräuter und Gewürzpflanzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mansfeld&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
P. Hanelt, IPK (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mansfeld’s Encyclopedia of Agricultural and Horticultural Crops.&amp;#039;&amp;#039; [http://mansfeld.ipk-gatersleben.de/pls/htmldb_pgrc/f?p=185:46:2337914441973756::NO::module,source,taxid,akzname:mf,botnam,200,Allium%20ampeloprasum%20subsp.%20ampeloprasum%20Leek%20Group Online-Version]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FOC&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Xu Jiemei, Rudolf V. Kamelin: &amp;#039;&amp;#039;Allium.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|0-915279-83-5|Kapitel=&amp;#039;&amp;#039;Allium porrum&amp;#039;&amp;#039;|Seiten=200|URL=http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=200027520|Linktext=online}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;AdA&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://web.archive.org/web/20110227060506/http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/ada/runde_2/f08/ &amp;#039;&amp;#039;Zweite Runde – Lauch/Porree&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Atlas zur deutschen Alltagssprache (AdA).&amp;#039;&amp;#039; Phil.-Hist. Fakultät, Universität Augsburg, 10. November 2005.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pritzel-Jessen1882&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Georg August Pritzel]], [[Carl Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Cohen, Hannover 1882, S. 18, [http://archive.org/stream/diedeutschenvol00pritgoog#page/n37/mode/2up online.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sachweh1989&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ulrich Sachweh (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Baumschule, Obstbau, Samenbau, Gemüsebau.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Der Gärtner.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). 2., verbesserte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 1989, ISBN 3-8001-1148-9, S. 226–227.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Crüger2002&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3-8001-3191-9|Seiten=126–143}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyer1996&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ehler Meyer u.&amp;amp;#x2009;a.: &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch des Pflanzenarztes. Der aktuelle Helfer zur Erkennung und Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen an Kulturpflanzen und Vorräten sowie zur Ausschaltung von Unkräutern&amp;#039;&amp;#039; 45. Folge, Landwirtschaftsverlag, Münster-Hiltrup 1996, ISBN 3-7843-2747-8, S. 157–159.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfaf&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{PFAF|WissName=Allium porrum}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Allium ampeloprasum Porrum Group|&amp;#039;&amp;#039;Allium porrum&amp;#039;&amp;#039;|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Lauch}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Porree}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lauch| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zwiebelgemüse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Würzmittel, Gewürze und andere würzende Zutaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationales Symbol (Vereinigtes Königreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rmcharb</name></author>
	</entry>
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