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	<title>Kursivschrift - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Kursivschrift&amp;diff=14999&amp;oldid=prev</id>
		<title>134.60.67.135: /* Kursivschrift bei wissenschaftlichen Namen in der Biologie */</title>
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		<updated>2025-06-14T15:47:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kursivschrift bei wissenschaftlichen Namen in der Biologie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Garamond.gif|mini|hochkant=1.5|Beispiel der Schriftart [[Garamond (Schriftart)|Garamond]] in normal (oben) und kursiv (unten). Deutlich erkennbar ist, dass die kursiven Glyphen nicht nur schräggestellt sind, sondern auch andere Formen haben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kursiv&amp;amp;shy;schrift&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kursiv&amp;amp;shy;druck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;kursiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gesetzter Text (von [[mittellatein]]isch {{laS|cursivus|de=fließend, geläufig}}, gebildet zu {{laS|cursare|de=immer weiterlaufen}}, dieses wurde wiederum gebildet zu {{laS|currere|de=eilen, laufen}}) ist in der [[Typografie]] eine [[Schriftauszeichnung]] für [[Satzschrift]]en, bei der die [[Schriftzeichen]] in [[Schreibrichtung]] schräg geneigt sind. Sie dient vor allem zur Hervorhebung von [[Text]]stellen und ‑passagen. Der [[Englische Sprache|englische]] Begriff ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;italics&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;italic&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Adjektiv), letzterer wird häufig bei [[Software]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Art der Schriftauszeichnung wird in aller Regel ein eigens dafür vorgesehener [[Schriftschnitt]] verwendet. In einer [[Schriftfamilie]] ist der kursive Schnitt auf den normalen Schnitt abgestimmt, so dass auch bei [[Schriftmischung]], also der gemischten Verwendung beider Schnitte in einem Text, ein harmonisches Schriftbild entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Während bei der normalen, senkrecht ([[recte]]) zur [[Schriftlinie|Zeile]] stehenden [[Antiqua]] die [[Glyphe]]n senkrecht &amp;#039;&amp;#039;stehen,&amp;#039;&amp;#039; wirken sie in einer kursiven Satzschrift &amp;#039;&amp;#039;laufend,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;rennend&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– sie sind schräg, nach rechts geneigt und bilden ggf. [[Ligatur (Typografie)|Ligaturen]]. Sie können sich auch in ihrer Form von den entsprechenden nichtkursiven Glyphen unterscheiden. Beispiele dafür sind die „einstöckige“ Form &amp;#039;&amp;#039;ɑ&amp;#039;&amp;#039; des Kleinbuchstaben a, die Unterlänge beim Kleinbuchstaben f oder das kleine g (siehe Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Kursiviert&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kursivschrift gibt es nicht nur im lateinischen Alphabet. Auch bei [[Kyrillisches Alphabet#Kursive und aufrechte Formen|kyrillischer Schrift]] wird zwischen kursiven und aufrechten Formen unterschieden. Für [[gebrochene Schriften]] sind kursive, ebenso wie fette, Schriftschnitte traditionell unüblich. Im [[Fraktursatz]] dominiert deshalb der [[Sperrsatz]] zur Auszeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Begriffe kursiv und Kursive ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Virgil 1501 Aldus Manutius (Italika).jpg|mini|Die erste von [[Aldus Manutius]] gedruckte Kursivschrift, 1501. Die Großbuchstaben am Anfang der Zeilen sind hier noch &amp;#039;&amp;#039;recte&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;kursiv&amp;#039;&amp;#039; geht auf den der &amp;#039;&amp;#039;[[Schreibschrift|Kursive]]&amp;#039;&amp;#039; zurück. Die beiden Begriffe sind aber keinesfalls deckungsgleich. „Kursive“ bezeichnet Schreibschrift (auch Kurrent- oder Laufschrift genannt), d.&amp;amp;nbsp;h. Schriften, die sich für schnelles [[manuelles Schreiben|Schreiben mit der Hand]] eignen. Sie entstanden aus dem Schreiben mit einer [[Schreibfeder]] und ähnlichem [[Schreibgerät]] sowie dem Anspruch hoher Schreibgeschwindigkeit. Sie haben in der Regel verbundene Buchstaben und sind auch häufig, aber nicht zwingend, geneigt. Das Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;kursiv&amp;#039;&amp;#039; und das Substantiv &amp;#039;&amp;#039;Kursivschrift&amp;#039;&amp;#039; beziehen sich dagegen meistens auf Satzschriften. Das charakteristische gemeinsame Merkmal der kursiven Schnitte ist die Neigung der Schriftzeichen, die ansonsten im Regelfall unverbunden wie die Zeichen im normalen Schriftschnitt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der englische Begriff &amp;#039;&amp;#039;cursive&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „Kursive“ (Schreibschrift) und nicht „kursiv“. Er wird in Computersystemen (zum Beispiel in [[Hypertext Markup Language|HTML]] oder [[Cascading Style Sheets|CSS]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ich-lerne-css.de/Style/Examples/007/fonts.html CSS: Fonts. Deutsche Übersetzung der Seite &amp;#039;&amp;#039;Web Style Sheets CSS tips &amp;amp; tricks.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;ich-lerne-css.de.&amp;#039;&amp;#039; [[W3C]], abgerufen am 15. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;) unter anderem verwendet, um allgemein darauf zu verweisen, dass eine Schrift aus der Schriftklasse der [[Schreibschriften]] zur Darstellung genutzt werden soll, ohne explizit eine bestimmte Schreibschrift zu benennen. Das Betriebssystem bzw. das Anwendungsprogramm nutzt dann eine verfügbare, für diese Schriftklasse [[Voreinstellung|voreingestellte]] Schriftart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abseits der Typografie werden manchmal Schriften, etwa ägyptische Hieroglyphen oder chinesische Kalligrafieformen, „kursiv“ genannt, auch wenn dies nur mit dem Konzept einer (handgeschriebenen) Kursive und nichts mit kursiven Satzschriften zu tun hat. Umgekehrt wird in der deutschen [[Druckersprache]] manchmal eine kursive Satzschrift eine „Kursive“ genannt, obwohl dieser Begriff eigentlich Handschriften bezeichnet. Dies trägt zur Begriffsverwirrung bei, während im Englischen die beiden Themen mit den Begriffen &amp;#039;&amp;#039;italic&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;cursive&amp;#039;&amp;#039; sprachlich klarer abgegrenzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Die [[humanistische Kursive]], eine klare, schlichte und gut lesbare Handschrift aus der Epoche des [[Humanismus]] in [[Italien]], wurde sowohl zur Vorlage der ersten kursiven Satzschriften als auch zur Urform der [[lateinische Schreibschrift|lateinischen Schreibschriften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen ihrer Herkunft aus Italien werden kursive Schriften im Englischen &amp;#039;&amp;#039;italics&amp;#039;&amp;#039; genannt. Basierend auf der &amp;#039;&amp;#039;Cancellaresca formata,&amp;#039;&amp;#039; einer Kanzleischrift-Variante der humanistischen Kursive, entwickelte der [[Stempelschneider]] [[Francesco Griffo]] im Auftrag des Buchdruckers [[Aldus Manutius]] um 1501 die erste kursive Drucktype aus Blei. Man findet frühe Verwendungen der gedruckten Kursivschrift etwa in den [[Aldinen]]. Das 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wird auch das &amp;#039;&amp;#039;Age of Italics&amp;#039;&amp;#039; genannt, weil in ihm ganze Bücher in dieser neuen Schrift gesetzt wurden. Dabei wurden jedoch die Anfangsbuchstaben der Verszeilen (Versalien) nicht kursiv gesetzt. Vielmehr kombinierte man aufrechte &amp;#039;&amp;#039;(recte)&amp;#039;&amp;#039; Versalien mit kursiven Kleinbuchstaben. Erst später kamen dann auch geneigte Versalien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die humanistische Kursive als Handschrift wie auch die kursive Satzschrift breiteten sich von Italien nach Frankreich, England und Deutschland aus. Später löste die [[Antiqua]], die einige Jahrzehnte vor der Kursivschrift ebenfalls in Italien entstand, nach und nach die kursiven Drucktypen als [[Brotschrift]] ab. Die kursiven Typen blieben jedoch weiterhin im Einsatz und werden seitdem zur Auszeichnung bestimmter Wörter oder Passagen innerhalb eines sonst in Antiqua gesetzten Textes verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kursive vs. kursivierte Schriften {{Anker|Kursivierung}} ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kursiv.svg|mini|Oben: Oblique-Schriftart („[[DejaVu|DejaVu Sans]]“); unten: Schriftart mit echten Kursiven („[[Liberation Serif]]“)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Antiqua-Kursiven.png|mini|Majuskeln bei bekannten Antiqua-Schriften (schräg und &amp;#039;&amp;#039;echt&amp;#039;&amp;#039; kursiv)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Typografie werden &amp;#039;&amp;#039;echte kursive&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;kursivierten&amp;#039;&amp;#039; Schriftschnitten unterschieden. Erstere sind eigens entworfene Schnitte, was zumeist besonders an den Kleinbuchstaben „a“, „f“ und „g“ durch die spezielle Zeichenform deutlich erkennbar ist; dies kommt in der Regel auch durch den Namensbestandteil „italic“ oder „kursiv“ zum Ausdruck. Bei letzteren wurden die Zeichen lediglich schräggestellt und nicht eigens entworfen; diese schräggestellten Schnitte werden meist als „oblique“ oder „schräg“ bezeichnet. Dies wird allerdings in Computerschriftarten und Schriften verwendender Software nicht immer konsequent durchgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sind die Antiqua-Großbuchstaben auch im Kursivsatz nur schräg geformt. Echte kursive Großbuchstaben finden sich bei reinen Kursivschriften, die für den [[Akzidenzdruck]] (Einladungen, Glückwünsche, Menü-Karten u. a.) eingesetzt werden. Bei serifenlosen [[Grotesk (Schrift)|Groteskschriften]] werden die Großbuchstaben nur schräg gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Schriften lediglich automatisch durch Buchstabenverformung schräg gestellt werden, bezeichnet man das als &amp;#039;&amp;#039;Kursivierung,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Verschiefung&amp;#039;&amp;#039; oder umgangssprachlich als &amp;#039;&amp;#039;Schrägstellen&amp;#039;&amp;#039;. Auch links-oblique, also gegen die Leserichtung schräggestellte, Schriftschnitte – etwa zur Bezeichnung von [[Gewässer]]n in [[Karte (Kartografie)|Landkarten]] – können auf diese Weise ohne eigenständigen Entwurf automatisch erzeugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Generell zeigt eine kursive Hervorhebung an, dass es sich bei dem &amp;#039;&amp;#039;mot juste&amp;#039;&amp;#039; um ein Fremdwort aus einer anderen Sprache handelt oder dass ein Wort innerhalb eines Satzes &amp;#039;&amp;#039;betont&amp;#039;&amp;#039; wird. Das Schriftbild verliert dadurch seine potenzielle [[Mehrdeutigkeit|Ambiguität]]. Daher wird beim Schreiben eines Textes (z.&amp;amp;nbsp;B. in Romanen) oftmals die Kursivschrift angewandt, auch weil die Kursive anders als halbfett gesetzter Text den [[Grauwert]] des Textes nicht beeinflusst und damit nicht hervorsticht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
#„Er hätte ja auch die Tür &amp;#039;&amp;#039;öffnen&amp;#039;&amp;#039; können.“&lt;br /&gt;
#:Die Betonung des Verbs weist darauf hin, dass die Person die Tür hätte öffnen können, es aber nicht getan hat.&lt;br /&gt;
#„Er hätte ja auch die &amp;#039;&amp;#039;Tür&amp;#039;&amp;#039; öffnen können.“&lt;br /&gt;
#:Hier wird dem Leser eine Alternative des Geschehens angeboten. Die Person hat vielleicht ein Fenster geöffnet, hätte aber auch eine Tür öffnen können.&lt;br /&gt;
Auf Grund ihrer unterschiedlichen Betonung erlangen beide Sätze völlig andere Bedeutungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel werden in Romanen auch die &amp;#039;&amp;#039;Gedanken&amp;#039;&amp;#039; einer Person (innerer Monolog, aber keine indirekte Rede) durch kursive Schriftauszeichnung „sichtbar“ gemacht:&lt;br /&gt;
::&amp;#039;&amp;#039;Ich glaube, sie liebt mich, aber wie kann ich sicher sein?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Fließtext]] ist es üblich, Titel von Büchern, Filmen u.&amp;amp;nbsp;ä. kursiv (statt in Anführungszeichen) zu setzen:&lt;br /&gt;
::Goethes &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039; hat eine große Bedeutung für die deutsche Literatur.&lt;br /&gt;
::Mit &amp;#039;&amp;#039;Metropolis&amp;#039;&amp;#039; beschritt Fritz Lang neue Wege der Filmtechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso werden Schiffsnamen kursiv gesetzt:&lt;br /&gt;
::Die [[Seiner Majestät Schiff|SMS]] &amp;#039;&amp;#039;Bismarck&amp;#039;&amp;#039; war ein Kriegsschiff der ehemaligen Kaiserlichen Marine.&lt;br /&gt;
Ist kursiver Text eingeklammert, werden auch die Klammern kursiv gesetzt; das nachfolgende Satzzeichen kann kursiv oder gerade gesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Schriftauszeichnung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Duden.&amp;#039;&amp;#039; 24. Aufl. 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
::Dies ist ein korrektes Beispiel &amp;#039;&amp;#039;(a correct example)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
::Dies ist ein Beispiel für einen Zeichensetzungsfehler (&amp;#039;&amp;#039;an example of wrong punctuation&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
::Dies ist korrekt &amp;#039;&amp;#039;(so)!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::Dies ist ebenfalls korrekt &amp;#039;&amp;#039;(so)&amp;#039;&amp;#039;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kursivschrift in Literaturverzeichnissen ===&lt;br /&gt;
In manchen wissenschaftlichen [[Zitat|Zitierweisen]] wird verlangt, dass die Titel von selbstständigen [[Publikation]]en (Büchern und Zeitschriften) kursiv ausgezeichnet werden. Die Überschriften von unselbstständigen Veröffentlichungen hingegen werden dann zwischen Anführungsstriche gesetzt. Beispiele:&lt;br /&gt;
: Weldon, Fay: &amp;#039;&amp;#039;The Rules of Life&amp;#039;&amp;#039; (London: Century Hutchinson, 1987).&lt;br /&gt;
: Jones, Lewis: ‘Airport’ &amp;#039;&amp;#039;(The President’s Child)&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;New Statesman&amp;#039;&amp;#039; (24. September 1982): S. 30.&lt;br /&gt;
In anderen Zitierweisen wiederum&amp;amp;nbsp;– insbesondere in deutschen [[Rechtswissenschaft|juristischen]] Texten&amp;amp;nbsp;– werden Personennamen (Autoren, gegebenenfalls auch Herausgeber) kursiv gesetzt. Beispiel:&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Fischer, Thomas&amp;#039;&amp;#039;, Strafgesetzbuch mit Nebengesetzen, 67.&amp;amp;nbsp;Auflage, München 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kursivschrift im Formelsatz ===&lt;br /&gt;
Im [[Formelsatz]] werden [[Parameter (Mathematik)|Variable]]n, [[Mathematische Konstante|Konstante]]n und [[Funktion (Mathematik)|Funktionen]] kursiv ausgezeichnet, um sie von Text und [[Maßeinheit#Einheitenzeichen|Einheitenzeichen]] unterscheiden zu können; zum Beispiel &amp;lt;!--&lt;br /&gt;
--: &amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039; für Masse, m für Meter oder Milli-,&lt;br /&gt;
--: &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039; für Volumen, V für Volt,&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für Strecke, s für Sekunde,&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;c&amp;#039;&amp;#039; für die Lichtgeschwindigkeit, c für centi-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Schriftarten bieten für den Formelsatz und ähnliche Zwecke besondere Varianten von kursiven Glyphen an, z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Computer Modern]] oder die [[Cambria (Schriftart)|Cambria Math]]. Dabei unterscheiden sich etwa &amp;lt;math&amp;gt;x&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;f&amp;lt;/math&amp;gt; in der Regel von den Kursiven für den Fließtext (&amp;amp;#8198;&amp;#039;&amp;#039;x&amp;amp;nbsp;f&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;#8198;). Außerdem ist der lateinische Buchstabe &amp;lt;math&amp;gt;a&amp;lt;/math&amp;gt; besser vom griechischen Buchstaben &amp;lt;math&amp;gt;\alpha&amp;lt;/math&amp;gt; unterscheidbar. Diese Glyphen werden jedoch anders kodiert als die regulären lateinischen Buchstaben, z.&amp;amp;nbsp;B. durch die OML-Codierung (bei [[TeX]]) oder über den [[Unicodeblock Mathematische alphanumerische Symbole]], sind also technisch betrachtet andere Zeichen. Vor [[Unicode]] wurden mehrere Schriftarten kombiniert bzw. spezielle Schriftschnitte für den Formelsatz verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kursivschrift bei wissenschaftlichen Namen in der Biologie ===&lt;br /&gt;
Internationalem Gebrauch folgend, werden wissenschaftliche Namen ab dem Gattungsrang abwärts kursiv ausgezeichnet. Steht der Name in Klammern, so werden in diesem Fall jedoch die Klammern nicht kursiv ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
:Die Samenkerne von &amp;#039;&amp;#039;Taxus baccata&amp;#039;&amp;#039; sind hochgiftig.&lt;br /&gt;
:Die Samenkerne der Europäischen Eibe (&amp;#039;&amp;#039;Taxus baccata&amp;#039;&amp;#039;) sind hochgiftig.&lt;br /&gt;
Beispiele für Rangstufen unterhalb von Spezies (Art):&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Homo sapiens idaltu&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Escobaria vivipara&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;arizonica&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
In der Virologie werden den Regeln des {{lang|en|[[International Committee on Taxonomy of Viruses]]}} (ICTV) folgend alle [[Taxonomie|taxonomischen]] Ränge in dieser Weise kursiv ausgezeichnet, nicht jedoch einzelne Isolate und Virusnamen selbst sowie Abkürzungen (außer sie sind Teil einer taxonomischen Rangbezeichnung).&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Mimiviridae&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Heterosigma akashiwo virus 01&amp;#039;&amp;#039; (HaV01)&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Escherichia virus T7&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnung innerhalb kursiven Textes ==&lt;br /&gt;
{{Anker|Kursiv innerhalb kursiv}}&lt;br /&gt;
Wenn innerhalb einer kursiven Textpassage ein Wort besonders betont werden soll, wird wieder die gerade Grundschrift verwendet:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Wie konnte ich nur so&amp;#039;&amp;#039; dumm &amp;#039;&amp;#039;sein!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Albert Ernst |Titel=Wechselwirkung – Textinhalt und typografische Gestaltung |Verlag=Königshausen und Neumann |Ort=Würzburg |Datum=2005 |ISBN=3-8260-3146-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Stephan Füssel]], Helmut Hiller |Titel=Wörterbuch des Buches |Auflage=7., grundlegend überarb. |Verlag=Vittorio Klostermann |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2006 |ISBN=3-465-03495-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Reclams Sachlexikon des Buches |Herausgeber=Ursula Rautenberg |Auflage=2., verb. |Verlag=Philipp Reclam jun. |Ort=Stuttgart |Datum=2003 |ISBN=3-15-010542-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|kursiv}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typografie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.60.67.135</name></author>
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