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	<title>Krasnolessje - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Krasnolessje&amp;diff=10432&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Amga: /* Name */ Revert: nee, prußisch... + verlinkt</title>
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		<updated>2024-03-02T17:24:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Name: &lt;/span&gt; Revert: nee, prußisch... + verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|deutscher Name         = Krasnolessje&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rominten (Hardteck)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache  = Краснолесье&lt;br /&gt;
|Wappen                 = &lt;br /&gt;
|Flagge                 = &lt;br /&gt;
|lat_deg = 54 |lat_min = 23 |lat_sec = 40&lt;br /&gt;
|lon_deg = 22 |lon_min = 22 |lon_sec = 30&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes       = Rajon&lt;br /&gt;
|Gebiet                 = Nesterow&lt;br /&gt;
|Gebiet in der Tabelle  = &lt;br /&gt;
|innere Gliederung      = &lt;br /&gt;
|Bezeichnung des Oberhaupts = &amp;lt;!--Bürgermeister--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Oberhaupt              = &lt;br /&gt;
|Gründungsjahr          = &lt;br /&gt;
|erste Erwähnung        = &lt;br /&gt;
|frühere Namen          = Rominten, Groß-Rominten &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1938)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Hardteck &amp;lt;small&amp;gt;(1938–1945)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Status                 = Dorf&lt;br /&gt;
|Status seit            = &lt;br /&gt;
|Fläche                 = &lt;br /&gt;
|Art der Höhe           = &lt;br /&gt;
|Höhe des Zentrums      = 150&lt;br /&gt;
|offizielle Sprache     = &lt;br /&gt;
|offizielle Sprache-ref = &lt;br /&gt;
|Ballungsraum           = &lt;br /&gt;
|nationale Zusammensetzung =&lt;br /&gt;
|Zusammensetzung nach Religionen =&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl         = (+7) 40144&lt;br /&gt;
|Postleitzahl           = 238023&lt;br /&gt;
|OKATO                  = 27224000023&lt;br /&gt;
|Webseite               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krasnolessje&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Краснолесье}}, bis 1938 &amp;#039;&amp;#039;(Groß-)Rominten&amp;#039;&amp;#039;, 1938–1945 &amp;#039;&amp;#039;Hardteck&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort in der [[Russland|russischen]] [[Oblast Kaliningrad]]. Er gehört zur kommunalen Selbstverwaltungseinheit &amp;#039;&amp;#039;Stadtkreis Nesterow&amp;#039;&amp;#039; im [[Rajon Nesterow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt in der historischen Region [[Ostpreußen]], etwa elf Kilometer nordnordöstlich von [[Goldap]].&lt;br /&gt;
Östlich des Dorfs befindet sich die [[Rominter Heide]] (russisch &amp;#039;&amp;#039;Krasny Les&amp;#039;&amp;#039;), die früher bevorzugtes Jagdgebiet preußischer Landesherren war. Durch die Rominter Heide fließt der Fluss [[Krasnaja]] (früher &amp;#039;&amp;#039;Rominte&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name Rominten weist auf ein [[Prußen|prußisches]] Heiligtum,&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe auch [[Romowe|Romehnen]]&amp;lt;/ref&amp;gt; denn heidnische Gottesdienste wurden in freier Natur, in Wäldern und auf Heiden abgehalten (&amp;#039;&amp;#039;roms, rams&amp;#039;&amp;#039;: still, ruhig, andächtig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Rominten wurde 1539 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, obwohl angenommen wird, dass die Besiedlung schon einige Jahrzehnte vor diesem Datum begann. Rominten sollte nicht mit dem gegen 1500 besiedelten und urkundlich erwähnten Dorf &amp;#039;&amp;#039;Hof Rominten&amp;#039;&amp;#039; (Kummetschen) verwechselt werden. Bekannt ist, dass in den Jahren 1535–65 14 Bauernhöfe in Rominten gebaut wurden. 1542 gab es im Dorf schon 45 Hauswirtschaften, deren Anzahl sich später auf 51 erhöht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1735 wurde im Dorf eine Schule errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863 wurde Rominten zusammen mit dem Gut Praßberg zu einem freien nicht-vererbbaren, von der Fronpflicht befreiten Siedlung mit 277 Häusern und der Flächengröße von 765 ha. Der Viehbestand schloss 95 Pferde, 55 Rinder, 140 Schafe, 131 Schweine und 1 Ziege ein. 1862–65 wurde eine für alle Dörfer in der Umgebung wichtige 30 Kilometer lange Landstraße von [[Smirnowo (Kaliningrad)|Kiauten]] (russisch: Smirnowo) bis zur Grenze des Bezirks Stallupönen über Rominten und Tollmingkehmen gebaut. Im Jahr 1874 wurde die [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinde]] Rominten Sitz eines [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirks]] im [[Landkreis Stallupönen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jehke&amp;quot;&amp;gt;[http://territorial.de/ostp/goldap/hardteck.htm Rolf Jehke, Amtsbezirk Hardteck]&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1900 wurde die Landgemeinde in Groß-Rominten umbenannt. 1901 wurde die [[Bahnstrecke Gołdap–Nesterow|Bahnstrecke Goldap–Stallupönen]] mit einem Bahnhof in Groß Rominten eröffnet. Das wurde zu einer wichtigen Voraussetzung zur Entwicklung der Gewerbetätigkeit und nicht zuletzt des Tourismus (beispielsweise für das [[Posterholungsheim]]) im Dorf, wozu jährliche Aufenthalte von der Kaiserfamilie in Kaiserlich Rominten wesentlich beitrugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Umbenennung von Orten in Ostpreußen im Jahr 1938|nationalsozialistischen Umbenennungen]] wurde Groß-Rominten 1938 in den willkürlich gewählten Namen „Hardteck“ umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1944 wurde der Ort von der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt. Die neue [[Lubliner Komitee|Polnische Provisorische Regierung]] ging zunächst davon aus, dass er mit dem gesamten [[Kreis Goldap]] unter ihre Verwaltung fallen würde. Im [[Potsdamer Abkommen]] (Artikel VI) von August 1945 wurde die neue sowjetisch-polnische Grenze aber unabhängig von den alten Kreisgrenzen anvisiert, wodurch der Ort unter sowjetische Verwaltung kam. Die polnische Umbenennung des Ortes in &amp;#039;&amp;#039;Rominty Wielkie&amp;#039;&amp;#039; im November 1946&amp;lt;ref&amp;gt;Durch die [https://isap.sejm.gov.pl/isap.nsf/DocDetails.xsp?id=WMP19461420262 Rozporządzenie Ministrów: Administracji Publicznej i Ziem Odzyskanych z dnia 12 listopada 1946 r. o przywróceniu i ustaleniu urzędowych nazw miejscowości] (Verordnung des Ministeriums für die öffentliche Verwaltung und die wiedergewonnenen Gebiete vom 12. November 1946 über die Wiederherstellung und Bestimmung der offiziellen Ortsnamen)&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde (vermutlich) nicht mehr wirksam. Im Juni 1947 erhielt er den russischen Namen Krasnolessje und wurde gleichzeitig Sitz eines Dorfsowjets im [[Rajon Nesterow]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Umbe&amp;quot;&amp;gt;Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 июня 1947 г.«Об образовании сельских советов, городов и рабочих поселков в Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 17. Juni 1947: Über die Bildung von Dorfsowjets, Städten und Arbeitersiedlungen in der Oblast Kaliningrad)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1954 gelangte Krasnolessje mit dem gesamten Dorfsowjet in den [[Tschistyje Prudy (Kaliningrad)|Tschistoprudnenski selski Sowet]]. Von 2008 bis 2018 gehörte der Ort zur Landgemeinde Tschistoprudnenskoje selskoe posselenije und seither zum Stadtkreis Nesterow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe4&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;Seit 1885 Volkszählungsdaten&amp;lt;/ref&amp;gt; || Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1780 || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|143 || 109 Erwachsene, 34 Kinder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1863 || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|958 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871–74 || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|1.110 || Rominten 722, Klein Rominten 363, Praßberg 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|1.118 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|1.127 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|1.128 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|1.191 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|454 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|415 ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsbezirk (Groß-)Rominten/Hardteck 1874–1945 ===&lt;br /&gt;
Am 24. Juni 1874 wurde der [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Rominten aus neun [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinden]] und zwei [[Gutsbezirk]]en im [[Landkreis Stallupönen]] (1938–1945 &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Ebenrode&amp;#039;&amp;#039;) im [[Regierungsbezirk Gumbinnen]] der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Ostpreußen]] gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jehke&amp;quot; /&amp;gt; Um 1900 wurde der Amtsbezirk in Groß-Rominten umbenannt. Nach der Auflösung der Gutsbezirke und Zusammenlegungen von Landgemeinden im Jahr 1928 bestand der Amtsbezirk noch aus acht Landgemeinden. 1939 erfolgte die Umbenennung des Amtsbezirks in Hardteck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name (bis 1938) || Name (1938–1945) || Russischer Name&amp;lt;br /&amp;gt;nach 1945 || Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;Landgemeinden&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eisenhütte || || || bis 1928, dann zur Landgemeinde Kiauten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Freiberg || || || bis 1928, dann zur Landgemeinde Eckertsberg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Groß Trakischken || Hohenrode || Schelesnodoroschnoje ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rominten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Hardteck || Krasnolessje || seit etwa 1900 Groß-Rominten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Roponatschen || Steinheide || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sosnowka (Kaliningrad, Nesterow, Tschistyje Prudy)|Szeldkehmen]] || Schelden || Sosnowka || 1936 bis 1938 Scheldkehmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Texeln || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Uszupönen || Grundfeld || Bulawino || bis 1928, dann zur Landgemeinde Eckertsberg, von 1936 bis 1938 als Uschupönen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Warkallen || Wartenstein || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;Gutsbezirke&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eckertsberg || || Simonowo || 1928 unter Einschluss der Landgemeinden Freiberg und Uszupönen in eine Landgemeinde umgewandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Smirnowo (Kaliningrad)|Kiauten]], Domäne || Zellmühle || Smirnowo || 1928 unter Einschluss der Landgemeinde Eisenhütte in die Landgemeinde Kiauten umgewandelt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krasnolessenski selski Sowet 1947–1954 ===&lt;br /&gt;
Der Dorfsowjet &amp;#039;&amp;#039;Krasnolessenski selski Sowet&amp;#039;&amp;#039; (ru. Краснолесенский сельский Совет) wurde im Juni 1947 im [[Rajon Nesterow]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Umbe&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1954 wurde der Dorfsowjet wieder aufgelöst und an den [[Tschistyje Prudy (Kaliningrad)|Tschistoprudnenski selski Sowet]] angeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 16 июня 1954 г. № 744/54 «Об объединении сельских советов Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 16. Juni 1954, Nr. 744/54: Über die Vereinigung von Dorfsowjets der Oblast Kaliningrad)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=hintergrundfarbe7&lt;br /&gt;
! Ortsname || Name bis 1947/50 || Jahr der Umbenennung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dmitrijewka (Kaliningrad)|Dmitrijewka]] (Дмитриевка) || Iszlaudszen, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945:&amp;lt;/small&amp;gt; Schönheide || 1947 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krasnolessje&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Краснолесье) || Groß&amp;amp;nbsp;Rominten, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945:&amp;lt;/small&amp;gt; Hardteck || 1947&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Petrowskoje (Петровское) || Klein Jodupp, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945:&amp;lt;/small&amp;gt; Kleinschelden || 1947 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prochladnoje (Прохладное) || Schuiken, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945:&amp;lt;/small&amp;gt; Spechtsboden || 1947&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Raduschnoje (Радужное) || Jagdhaus Rominten || 1947&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Simonowo (Симоново) || Eckertsberg || 1950&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sosnowka (Kaliningrad, Nesterow, Tschistyje Prudy)|Sosnowka]] (Сосновка) || Szeldkehmen/Scheldkehmen, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945:&amp;lt;/small&amp;gt; Schelden || 1947&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tokarewka (Kaliningrad)|Tokarewka]] (Токаревка) || Makunischken, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945:&amp;lt;/small&amp;gt; Hohenwaldeck || 1947&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Krasnolessje ist Zentrum des Nesterower Forstbetriebes. Im Dorf gibt es auch einen Kiessandtagebau und ein holzverarbeitendes Privatunternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jagdhaus Rominten ==&lt;br /&gt;
Die mitten in der Heide gelegene Ortschaft &amp;#039;&amp;#039;(Jagdhaus) Rominten&amp;#039;&amp;#039;, mit gleichnamiger Oberförsterei, ehemaligem kaiserlichen [[Jagdschloss Rominten |Jagdschloss]], „Hirschbrücke“ und dem von [[Hermann Göring]] errichteten [[Reichsjägerhof Rominten]] wurde zum touristischen und jagdlichen Zentrum der [[Rominter Heide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unmittelbar an der Grenze zu Polen gelegene Ortschaft existiert nicht mehr, deren historische Gebäude sind ruiniert und von Wald überwachsen. Die Ortsstellenbezeichnung des ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;(Jagdhaus) Rominten&amp;#039;&amp;#039; lautet &amp;#039;&amp;#039;Raduschnoje&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ru|Радужноө}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Evangelisch ===&lt;br /&gt;
[[Datei:0378C19F-l807A-4F48-9D5B-5B95195827A4.png|mini|Kirche von Groß Rominten/Krasnolessje]]&lt;br /&gt;
Mit finanzieller Unterstützung von [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm I.]] wurde in Groß Rominten im Jahre 1880 eine Kirche gebaut. Während des Zweiten Weltkriegs brach in der Kirche ein Feuer aus. Bis zum 21. Jahrhundert blieben von der Kirche kahle Mauern ohne Dach und der Turm mit zerstörtem Altarteil übrig. Im Jahr 2010 wurde das Gebäude der Russisch-Orthodoxen Kirche übergeben. Im Jahr 2014 begannen Reparatur- und Restaurierungsarbeiten, die größtenteils im Mai 2015 abgeschlossen wurden. Ab August 2015 wurde der westliche Turm restauriert, auf dem ein orthodoxes Kreuz gehisst wurde und die Innenausstattung wurde durchgeführt. Seit Mai 2016 finden in der Kirche regelmäßig Gottesdienste zu Ehren der Märtyrer Adrian und Natalia statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kirchengemeinde ====&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung von Rominten/Hardteck war vor 1945 überwiegend [[evangelisch]]er Konfession. Damals galt es als das jüngste [[Kirchspiel]] im [[Landkreis Goldap]], war es doch erst im Jahre 1868 gegründet worden. Vorher waren die Orte des Kirchspiels den Kirchdörfern [[Gawrilowo (Kaliningrad)|Gawaiten]] (1938–1946 &amp;#039;&amp;#039;Herzogsrode&amp;#039;&amp;#039;, heute russisch: Gawrilowo) bzw. [[Tschistyje Prudy (Kaliningrad)|Tollmingkehmen]] (1938–1946 &amp;#039;&amp;#039;Tollmingen&amp;#039;&amp;#039;, russisch: Tschistyje Prudy) zugeordnet. 1944 gehörten 16  Dörfer zum Pfarrsprengel Groß Rominten, der in den  [[Gołdap#Kirchenkreis Goldap|Kirchenkreis Goldap]] (heute polnisch: Gołdap) in der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]] eingegliedert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Sowjetunion|Sowjetzeit]] war alles kirchliche Leben untersagt. In den 1990er Jahren entstand im Nachbarort Tschistyje Prudy wieder eine evangelische Gemeinde, die zur [[Propstei Kaliningrad]] in der [[Evangelisch-Lutherische Kirche Europäisches Russland|Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland]] gehört&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.propstei-kaliningrad.info/ |wayback=20110829063946 |text=Website der Propstei Kaliningrad |archiv-bot=2019-04-24 00:24:39 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kirchspielorte (bis 1945) ====&lt;br /&gt;
Zum evangelischen [[Kirchspiel]] Groß Rominten resp. Hardteck gehörten vor 1945 16 Orte, Ortschaften und Wohnplätze&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walther Hubatsch]], &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens&amp;#039;&amp;#039;, Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Dokumente&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen, 1968, S. 479&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der * kennzeichnet einen Schulort&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Deutscher Name || Änderungsname&amp;lt;br&amp;gt;1938 bis 1946 || Russischer Name ||  ||Deutscher Name || Änderungsname&amp;lt;br&amp;gt;1938 bis 1946 || Russischer Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bromberg ||  ||  ||  || Klein Rominten || Kleinhardteck ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eckertsberg ||  || Simonowo ||  || Klein Trakischken ||  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Freiberg ||  ||  ||  || Praßberg ||  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| *&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Groß Rominten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Hardteck || Krasnolessje ||  || Roponatschen || Steinheide ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Groß Trakischken || Hohenrode || Schelesnodoroschnoje ||  || *[[Sosnowka (Kaliningrad, Nesterow, Tschistyje Prudy)|Szeldkehmen]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1936–38: Scheldkehmen&amp;lt;/small&amp;gt; || Schelden || Sosnowka&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| *[[Smirnowo (Kaliningrad)|Kiauten]]/Domäne || Kiauten || Smirnowo ||  || *Texeln ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Smirnowo (Kaliningrad)|Kiauten]]/Eisenhütte || Zellmühle || Smirnowo ||  || Uszupönen&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1936–38: Uschupönen&amp;lt;/small&amp;gt; || Grundfeld || Bulawino &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klein Jodupp || Kleinschelden || Petrowskoje ||  || [[Warkallen (Kreis Goldap)|Warkallen]] || Wartenstein ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pfarrer 1868–1945 ====&lt;br /&gt;
Zwischen 1868 und 1945 amtierten in Groß Rominten/Hardteck sieben evangelische Geistliche&amp;lt;ref&amp;gt;Friedwald Moeller, &amp;#039;&amp;#039;Altpreußisches evangelisches Pfarrerbuch von der Reformation bis zur Vertreibung im Jahre 1945&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg, 1968&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Otto Friedrich Hermann Krauß, 1868–1873&lt;br /&gt;
* August Lange, 1873–1878&lt;br /&gt;
* Johannes Hübner, 1878–1885&lt;br /&gt;
* Carl Hugo Szczeczka, 1885–1921&lt;br /&gt;
* Bruno Franz, 1921–1928&lt;br /&gt;
* Georg Teschner, 1928–1930&lt;br /&gt;
* Alfred Radtke, 1930–1945&lt;br /&gt;
Lehrer in Gr. Rominten/Hardteck&lt;br /&gt;
Fritz Schwetlick vor 1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Russisch-Orthodox ===&lt;br /&gt;
Die meisten heutigen Einwohner in der Region sind heute, sofern konfessionell gebunden, Angehörige der [[Russisch-Orthodoxe Kirche|russisch-orthodoxen Kirche]], die die ehemalige evangelische Kirche nutzen. Krasnolessje liegt auf dem Territorium der [[Diözese Kaliningrad und Baltijsk]] und gehört zur Kirchengemeinde Nesterow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
Im Zentrum des Dorfes ist ein [[Kriegerdenkmal|Denkmal]] des Ersten Weltkrieges 1914–1918 erhalten geblieben. Nördlicher davon wurde eine Ehrengrabstätte für die im Zweiten Weltkrieg gefallenen sowjetischen Soldaten errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Ende des 20. Jahrhunderts befindet sich in Krasnolessje das &amp;#039;&amp;#039;Wystiter Ökologisch-Historische Museum&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Manfred Scheffner]] (1939–2019), deutscher Jazz-Diskograph und Moderator&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
10 09 09 Warnen 250.jpg|Gedenkstein an die kaiserliche Jagd in der Rominter Heide Nähe Warnen Sept 2010&lt;br /&gt;
10 09 09 Warnen 272.jpg|Anzeige Bezirksgrenze mitten im Waldgebiet Rominter Heide Sept 2010&lt;br /&gt;
10 09 08 Warnen 215.jpg|Rominte in der Nähe der Bahnbrücke über die Rominte der Linie Tollmingkehmen Goldap Sept 2010&lt;br /&gt;
10 09 08 Warnen 230.jpg|Rominte in der Nähe der Bahnbrücke über die Rominte der Linie Tollmingkehmen Goldap Sept 2010&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Krasnolesye|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://kaliningrad-obl.narod.ru/p86.htm Geschichte des Dorfes] (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.wystynez.ru/ Wystiter Ökologisch-Historisches Museum] (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtkreis Nesterow}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wüstungen im Rajon Nesterow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4420645-8|VIAF=244719412}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rajon Nesterow]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Amga</name></author>
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