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	<title>Kotor - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Kotor&amp;diff=14724&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Moritz 2011: /* Söhne und Töchter der Stadt */</title>
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		<updated>2025-04-19T20:55:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Stadt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt. Zu den Computer-Rollenspielen &amp;#039;&amp;#039;KotOR&amp;#039;&amp;#039; siehe [[Star Wars: Knights of the Old Republic]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Montenegro&lt;br /&gt;
|NameLateinisch     = Kotor&lt;br /&gt;
|NameKyrillisch     = Котор&lt;br /&gt;
|Wappen             = Coat of Arms of Kotor.png&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 42&lt;br /&gt;
|lat_min            = 25&lt;br /&gt;
|lat_sec            = 40&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 18&lt;br /&gt;
|lon_min            = 46&lt;br /&gt;
|lon_sec            = 07&lt;br /&gt;
|Gemeinde           = [[Gemeinde Kotor|Kotor]]&lt;br /&gt;
|Höhe               = 0&lt;br /&gt;
|Fläche             = 335&lt;br /&gt;
|Einwohner          = 22601&lt;br /&gt;
|EinwohnerStand     = 2011&lt;br /&gt;
|Postleitzahl       = 85330&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl     = 32&lt;br /&gt;
|Kfz-Kennzeichen    = KO&lt;br /&gt;
|Bootskennzeichen   = &lt;br /&gt;
|Webpräsenz         = www.kotor.me&lt;br /&gt;
|Schutzpatron       = St. [[Tryphon (Heiliger)|Tryphon]]&lt;br /&gt;
|Stadtfest          = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:KotorBuchtImDunst2014.JPG|mini|Blick von oben auf Bucht und Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kotor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{cnrS|Котор}}, {{itS|Cattaro}}, {{laS|Acruvium}}) ist eine alte [[Mittelmeerraum|mediterrane]] Handels- und Hafenstadt und überregionales Kulturzentrum am südöstlichen Ende der [[Bucht von Kotor]] ([[Adriatisches Meer|Adria]]) in der gleichnamigen Gemeinde von [[Montenegro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Volkszählung von 2011 hatte die [[Gemeinde Kotor]] 22.601 Einwohner, von denen sich 11.047 (48,88 %) als Montenegriner, 6.910 (30,57 %) als Serben und 1.553 (6,87 %) als Kroaten bezeichneten. Daneben leben in der Gemeinde noch weitere kleinere Bevölkerungsgruppen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt mit ihren bedeutenden kulturhistorischen Bauwerken und ihrer Lage ist 1979 in das [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe]] aufgenommen worden. Sie ist Sitz des katholischen [[Bistum Kotor|Bistums Kotor]] und Zentrum der [[Serbisch-Orthodoxe Kirche|serbisch-orthodoxen]] Christen Montenegros. Die Stadt und die von bis zu 1894 Meter hohen Bergketten ([[Orjen]] und [[Lovćen]]) umrahmte tiefe Bucht sind die bekannteste und meistbesuchte [[Tourismus in Montenegro|Tourismusregion des Landes]]. Sie beherbergt die Fakultäten Nautik sowie Tourismus und Hotelmanagement der [[Universität Montenegro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde gehören die Ortschaften [[Risan]], [[Perast]], [[Dobrota]], Orahovac und Dub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20090719 Crkva Gospa od Zdravlja Kotor Bay Montenegro.jpg|mini|Ausblick von der Burg über Kirche &amp;#039;&amp;#039;Gospa od Zdravlja,&amp;#039;&amp;#039; Stadt, Bucht und Berge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kotor0803.JPG|mini|Blick über die Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kotor - Serbian Orthodox Church.JPG|mini|Die serbisch-orthodoxe Kirche Hl. Nikolaus von Myra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Naturhafen bot günstigen Schutz, was bereits im 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. die [[Illyrer]] anzog, denen später [[Griechische Kolonisation|Griechen]] und [[Römisches Reich|Römer]] folgten. Im Jahr 168&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde Kotor als &amp;#039;&amp;#039;Ascrivium&amp;#039;&amp;#039; erwähnt; in jener Zeit begann die Besiedlung durch die Römer. Die Stadt gehörte in der Kaiserzeit zunächst zur Provinz [[Dalmatia]]. Kaiser [[Diokletian]] teilte Kotor Ende des 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts der neu gebildeten Provinz [[Praevalitana]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reaktion auf die [[Völkerwanderung]] wurde Kotor in [[Byzantinisches Reich|byzantinischer]] Zeit stark befestigt. Zuerst ließ Kaiser [[Justinian I.|Justinian]] 535 eine Festung bei Ascrivium errichten. Im Jahr 840 wurde die Stadt aber von einer Flotte der [[Sarazenen]] geplündert. 1242 wurde die Stadt erneut zerstört, diesmal im [[Mongolensturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gewann Kotor eine derart große Rolle für den Handel im [[Adriatisches Meer|Adriatischen Meer]], dass es in Konkurrenz mit [[Republik Venedig|Venedig]] und der [[Republik Ragusa]] ([[Dubrovnik]]) geriet. Als nach [[Stefan Uroš IV. Dušan|Zar Dušans]] Tod (1355) das [[Serbisches Reich|Serbische Reich]] zerfiel, dem Kotor beinahe 200 Jahre lang angehört hatte, griffen die Venezianer die Stadt 1369 an, eroberten und zerstörten sie. Nach kurzer [[Königreich Ungarn|ungarischer]] und bosnischer Zugehörigkeit wurde Kotor 1391 eine selbständige Republik. In dieser Zeit hatte sie oftmals Auseinandersetzungen mit den [[Balšić]]i auszufechten. [[1420]] stellte sich die Stadt unter venezianischen Schutz und verlor immer mehr an Selbständigkeit. Seit dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hatte der [[Provveditore]] für das [[Venezianisches Albanien|Venezianische Albanien]] seinen Sitz in Kotor. 1564 wurden in Kotor viele Gebäude durch ein schweres Erdbeben beschädigt. Beim [[Erdbeben von Dubrovnik 1667|Beben von 1667]] wurden mehr als die Hälfte aller Gebäude zerstört oder beschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Paola Albini: &amp;#039;&amp;#039;The Great 1667 Dalmatia Earthquake: An In-Depth Case Study.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Cham/Heidelberg/New York/Dordrecht/London 2015, ISBN 978-3-319-16208-9, S. 69–71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marinesektion - Wappen-Cattaro.jpg|mini|hochkant|links|Wappen von Kotor auf dem einst von der [[k.u.k. Marinesektion|Marinesektion]] des [[K.u.k. Kriegsministerium|k.u.k. Kriegsministeriums]] genutzten [[Vordere Zollamtsstraße 9|Amtsgebäude Marxergasse 2]] in [[Wien]]. Im amtlichen Gebrauch der [[Österreichische Marine|k.u.k. Marine]] wurden die Namen in [[Italienische Sprache|italienischer Sprache]] verwendet.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Italienfeldzug (Erster Koalitionskrieg)#Zug gegen Venedig|Untergang der Republik Venedig 1797]] wurde die Stadt im [[Frieden von Campo Formio]] [[Habsburgermonarchie|Österreich]] zugesprochen. Von 1805 bis 1814 war das Gebiet von Frankreich besetzt. Ab 1815 war Kotor Kreisstadt im österreichischen [[Königreich Dalmatien|Kronland Dalmatien]]. Die Österreicher bauten den Hafen zum [[Marinestützpunkt|Stützpunkt]] für die [[Österreichische Marine|k. u. k. Kriegsmarine]] aus und stationierten dort das IV.&amp;amp;nbsp;[[Bataillon]] des Ungarischen Infanterie-Regiments Nr.&amp;amp;nbsp;33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] lagen die österreichischen U-Boote und Schiffe (meist veraltete [[Linienschiff]]e der Vor-[[Dreadnought]]-Ära) in der Bucht. Vom 1.&amp;amp;nbsp;bis 3.&amp;amp;nbsp;Februar 1918 kam es hier zum [[Matrosenaufstand von Cattaro]] durch Matrosen der meist zur Untätigkeit verdammten Flotte.&amp;lt;ref&amp;gt;Simon Loidl: &amp;#039;&amp;#039;„Zweieinhalb Tage waren wir frei.“ Zur literarischen und politischen Rezeption des Matrosenaufstands von Cattaro in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung]],&amp;#039;&amp;#039; Heft III/2014, S. 131–152.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Matrosenaufstand war eines der ersten Anzeichen des Zusammenbruchs der [[Mittelmächte]]. Er war überdies ein politisch hochbrisanter Präzedenzfall, der die revolutionäre Stimmung nach dem Sieg der [[Bolschewiki]] auch in Westeuropa widerspiegelte. An dem Aufstand beteiligten sich 6000 Matrosen auf 40&amp;amp;nbsp;Schiffen der österreichisch-ungarischen Kriegsflotte; sie begannen am 1.&amp;amp;nbsp;Februar mit dem Hissen [[Rote Fahne (Symbol)|roter Fahnen]]. Die Matrosen entwaffneten die Offiziere und bildeten Matrosenräte. Nach der gewaltsamen Niederschlagung wurden die Rädelsführer des Aufstandes am 11. Februar 1918 bei Cattaro standrechtlich erschossen. Heute weist eine Gedenktafel in der Festung auf [[František Rasch|Frantisek Ras (Franz Rasch)]], Jeroko Sizgoric, Mate Brnicevic und Anton Grubar hin. In der deutschsprachigen Literatur ist der Aufstand besonders durch das Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Die Matrosen von Cattaro]]&amp;#039;&amp;#039; des Dramatikers [[Friedrich Wolf]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 kam Kotor zum [[Königreich Jugoslawien]]. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die Stadt und der Kriegshafen im Zuge des [[Balkanfeldzug (1941)|Balkanfeldzuges]] Anfang April 1941 von italienischen Truppen besetzt und im Juni 1941 mit dem Umland als [[Provinz Cattaro]] an das [[Königreich Italien (1861–1946)|Königreich Italien]] angeschlossen. Nach dem italienischen [[Waffenstillstand von Cassibile|Waffenstillstand]] mit den Alliierten im September 1943 besetzte die [[718. Infanterie-Division (Wehrmacht)|118. Jäger-Division]] der [[Wehrmacht]] Kotor.&amp;lt;ref&amp;gt;Luciano Viazzi: &amp;#039;&amp;#039;La Resistenza dei militari italiani all’estero : Iugoslavia, Montenegro, Sangiaccato, Bocche di Cattaro.&amp;#039;&amp;#039; Ministero della difesa / Rivista militare, Rom 1994, S. 3–149. ([https://issuu.com/rivista.militare1/docs/montenegro_-_sangiaccato_-_bocche_d issuu.com], Digitalisat)&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in der jugoslawischen Zeit, insbesondere im [[Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien|sozialistischen Jugoslawien]], war Kotor ein wichtiger Kriegshafen. Mit Auflösung des Militärs nach der [[Unabhängigkeitserklärung von Montenegro]] 2006 wurden alle militärischen Einrichtungen aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem legen viele [[Kreuzfahrtschiff]]e in Kotor an. Die meisten bleiben nur einige Stunden, andere eine Nacht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rheinische Post&amp;#039;&amp;#039;, 22. Februar 2012, S. B5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marktplatz Kotor 2014.jpg|mini|Katedrala svetog Tripuna – Kathedrale des Heiligen Tryphon (2014)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Zur Volkszählung von 2011 hatte die Gemeinde Kotor 22.601 Einwohner, von denen sich 11.047 (48,88 %) als [[Montenegriner]], 6.910 (30,57 %) als [[Serben]] und 1.553 (6,87 %) als [[Kroaten]] bezeichneten. Daneben leben in der Gemeinde noch weitere kleinere Bevölkerungsgruppen.&lt;br /&gt;
Der italienische Bevölkerungsteil (seit dem 19. Jahrhundert etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung) musste nach dem Zweiten Weltkrieg [[Ethnische Säuberung|das Gebiet verlassen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Eugen von Albori]] (1838–1915), österreichischer General der Infanterie&lt;br /&gt;
* [[Eugen Gelcich]] (1854–1915), österreichischer Nautiklehrer&lt;br /&gt;
* [[Josef Venantius von Wöss]] (1863–1943), österreichischer Komponist&lt;br /&gt;
* [[Radola Gajda]] (1892–1948), tschechoslowakischer Offizier&lt;br /&gt;
* [[Viktor Vida]] (1913–1960), kroatischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Nikë Prela]] (1918–1996), römisch-katholischer Bischof&lt;br /&gt;
* [[Vasko Lipovac]] (1931–2006), kroatischer Maler und Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Larry Vuckovich]] (* 1936), amerikanischer Jazzmusiker&lt;br /&gt;
* [[Đorđe Perišić]] (* 1941), Schwimmer und Wasserballspieler&lt;br /&gt;
* [[Branko Sbutega]] (1952–2006), katholischer Priester, Menschenrechts- und Friedensaktivist&lt;br /&gt;
* [[Svetozar Marović]] (* 1955), erster Präsident von Serbien und Montenegro&lt;br /&gt;
* [[Andrija Popović]] (* 1959), Wasserballspieler und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Rambo Amadeus]] (* 1963), Sänger und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Goran Stojanović (Handballspieler, 1966)|Goran Stojanović]] (* 1966), ehemaliger Handballtorwart&lt;br /&gt;
* [[Nenad Maslovar]] (* 1967), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Mirko Vičević]] (* 1968), Wasserballspieler&lt;br /&gt;
* [[Danijela Đurović]] (* 1973), Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Saša Mujović]] (* 1978), Hochschullehrer für Elektrotechnik und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Predrag Jokić]] (* 1983), Wasserballspieler&lt;br /&gt;
* [[Draško Brguljan]] (* 1984), Wasserballspieler&lt;br /&gt;
* [[Darko Brguljan]] (* 1990), Wasserballspieler&lt;br /&gt;
* [[Nemanja Vico]] (* 1994), serbischer Wasserballspieler&lt;br /&gt;
* [[Bojana Pićan]] (* 1998), Wirtschaftswissenschaftlerin und Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Dušan Matković]] (* 1999), Wasserballspieler&lt;br /&gt;
* [[Andrija Radulović (Fußballspieler)|Andrija Radulović]] (* 2002), montenegrinisch-serbischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Fedor Žugić]] (* 2003), Basketballspieler&lt;br /&gt;
[[Datei:447 Kotor.jpg|mini|Altstadt Kotor in der Dämmerung]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flag of Kotor, Montenegro.jpg|mini|Flagge Kotors]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Kotor listet u.&amp;amp;nbsp;a. folgende [[Gemeindepartnerschaft|Partnerstädte]] auf:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Opstina Kotor |url=https://www.kotor.me/ |titel=Opstina Kotor |sprache=en |abruf=2023-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Stadt !! Staat !! seit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kehl]] || {{DEU}} || 2000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nessebar]] || {{BGR}} ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Santa Barbara (Kalifornien)|Santa Barbara]] || {{USA}} || 2010&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Boards &amp;amp; Commissions |url=https://santabarbaraca.gov/sister-cities-board/sister-cities/kotor-montenegro |titel=Kotor, Montenegro {{!}} City of Santa Barbara |datum=2022-06-15 |sprache=en |abruf=2023-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Szeged]] || {{HUN}} ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Xi’an]] || {{CHN}} || 2013&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://en.xa.gov.cn/thisisxian/sistercities/965.htm |titel=Sister cities--Xi′an China |abruf=2023-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Infobox Welterbe&lt;br /&gt;
|Name          = Landschaftliche und kulturhistorische Region Kotor&lt;br /&gt;
|Bild          = [[Datei:Kotor and Boka kotorska - view from city wall.jpg|250px]]&lt;br /&gt;
|Beschriftung  = &lt;br /&gt;
|Staats-Gebiet = {{Montenegro}}&lt;br /&gt;
|Typ           = Kultur&lt;br /&gt;
|Kriterien     = i, ii, iii, iv&lt;br /&gt;
|Referenz-Nr   = 125&lt;br /&gt;
|Link          = http://whc.unesco.org/en/list/125&lt;br /&gt;
|Region        = Europa und Nordamerika&lt;br /&gt;
|Jahr          = 1979&lt;br /&gt;
|Sitzung       = &lt;br /&gt;
|Erweiterung   = &lt;br /&gt;
|Gefährdung    = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:KotorAnsicht2014.JPG|mini|links|Teil der Stadtmauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kotor ist berühmt für seine von einer eindrucksvollen 4,5&amp;amp;nbsp;km langen Stadtmauer umgebene mittelalterliche Altstadt. Zu den bekannten Bauwerken gehört die romanische [[Sankt-Tryphon-Kathedrale]] („Sveti Trifun“) im Stadtzentrum, in der die [[Reliquie]]n des Schutzpatrons der Stadt, des heiligen [[Tryphon (Heiliger)|Tryphon]], aufbewahrt werden. Sie gilt als die schönste Kirche in Montenegro. Der älteste Teil der Kirche stammt aus dem Jahr 1166, wobei die prägende Stirnseite und die Türme nach dem [[Erdbeben von Dubrovnik 1667|Erdbeben von 1667]] neu erbaut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Bauwerke sind die einschiffige romanische St.-Lukas-Kirche (1195), die im 17. Jahrhundert an die orthodoxe Kirche ging, und der Uhrturm im [[Renaissance]]-Stil (1602) beim Hauptplatz der Altstadt. Unter venezianischer Herrschaft wurden im 15. bis 18. Jahrhundert einige Paläste errichtet, die noch heute das Stadtbild prägen. An den Hängen der Bucht von Kotor erstrecken sich über 4,5 Kilometer die bis zu 15 Meter breiten und 20 Meter hohen Verteidigungsanlagen bis in eine Höhe von 260 Metern auf dem Berg San Giovanni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UNESCO-Welterbe ===&lt;br /&gt;
Im April und Mai 1979 wurde Kotor kurz vor Aufnahme in die UNESCO-Welterbe-Liste bei [[Erdbeben an der montenegrinischen Küste 1979|zwei starken Erdbeben]] schwer beschädigt. Als Folge davon setzte die [[UNESCO]] sie im gleichen Jahr auf die [[Liste des gefährdeten Welterbes]]. Bis 1989 konnte mit internationaler Hilfe vieles wieder aufgebaut werden. In den 1990er-Jahren wurde Kotors Status als Welterbe durch unkontrollierte Baumaßnahmen gefährdet. Anfang 2003 empfahlen Experten nach einer Bestandsaufnahme die Streichung von der Liste des gefährdeten Welterbes unter der Bedingung, dass ein Gesamtkonzept aufgestellt werde, um die Probleme zu lösen. Die [[Deutsche Stiftung Welterbe]] initiierte daraufhin im November 2003 einen Runden Tisch mit dem Ergebnis, dass bis Ende 2006 ein umfassendes Konzept ausgearbeitet wurde, welches von den nationalen Behörden mitgetragen wird. Die Stiftung kooperiert bei der Umsetzung mit dem Regionalinstitut zum Schutz des kulturellen Erbes und wirbt Gelder ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Adis Kovačević: &amp;#039;&amp;#039;Spatial catalysts for defining the urban evolution of Kotor during Late Antiquity and the Middle Ages.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Academia Letters.&amp;#039;&amp;#039; Juli 2021. ([https://www.academia.edu/50231911/Spatial_catalysts_for_defining_the_urban_evolution_of_Kotor_during_the_late_Antiquity_and_the_Middle_Ages academia.edu])&lt;br /&gt;
* Ilija Sindik: &amp;#039;&amp;#039;Komunalno uređene Kotora. Od druge polovine XII do početka XV stoleca&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Posebna izdanja&amp;#039;&amp;#039; 165 = &amp;#039;&amp;#039;Posebna izdanja. Istoriski Institut&amp;#039;&amp;#039; 1, {{ZDB|1111974-3}}). Naučna Knjiga, Beograd 1950.&amp;lt;!-- kroatische Ausgabe  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Schwesterprojekte |commonscat=Kotor |voy=Kotor |d=Q171080}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kotor.me/ Webpräsenz der Stadt Kotor] (montenegrinisch, englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.visit-montenegro.com/destinations/kotor/ Geschichte und Touristikinformationen über Kotor] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.esiweb.org/index.php?lang=en&amp;amp;id=311&amp;amp;film_ID=1&amp;amp;slide_ID=16 Informationen über Kotor] (englisch) als Teil der „New Economic Geography“ Karte der Europäischen Stabilitätsinitiative (ESI)&lt;br /&gt;
* [https://www.katholisch.tv/detail/?vid=xV5VSmrWX9g Montenegro: Kotor – die „Bucht der Heiligen“] – Fernsehdokumentation des weltweiten katholischen Hilfswerks &amp;#039;&amp;#039;Kirche in Not&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Siedlungen der Gemeinde Kotor}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städtische Siedlungen in Montenegro}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4032572-6|VIAF=146572412}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Kotor| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Natürliche und kulturhistorische Region Kotors]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Montenegro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike illyrische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort mit Seehafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 2. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gemeinde Kotor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Moritz 2011</name></author>
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